Indiana Tribüne, Volume 21, Number 253, Indianapolis, Marion County, 1 June 1898 — Page 1

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Editorielles.

Eine Zeitung schrieb Folgendes : An Geld fehlt eö unS nicht ! Wir können also daS Kriegspielen, wenn eS auch sehr kostspielig ist, geraume Zeit aushalten. ES mag nicht allgemein bekannt sein, daß sich seit 1860 unser Nationalreichthum nahezu verfünffacht hat und daß derselbe jeht beinahe so groß ist, wie der Deutschlands und Frankreichs zusammengenommen. Im Jahre 1895 belief er sich auf 81,500 Millionen Dollar, wahrend der EnglandS nur 59,000 Millionen Dollars betrug, wie ein Wechselblatt auSgerechnet hat, und der Deutschlands und Frankreichs zusammengenommen nur 88.000 Millionen Dollar?. Kostet unS der Krieg auch täglich eine Million, so wäre daS nur ein halbes Prozent unseres Nationalreichthums". Dazu bemerkt der Clevelander Wächter und Anzeiger" sehr richtig : Wenn daS Vorstehende ernst gemeint ist, so müssen wir dem verehrten Collegen erklären, daß er sich da einen sehr schlechten Witz gegen unser steuerzahlendes Volk erlaubt hat. Seit wann zahlt denn der Nationalreichthum die KriegSsteuern ? oder überHaupt die Steuern ? Weiß der verehrte Herr College noch nicht, daß laut Darlegung der ersten Autoritäten die Neunzehntel unseres Volkes, die nur Einzehntel des Nationalreichthums befitzen, Neunzehntel alle? Steuern zu zahlen haben und daS reiche Einzehntel, daS, ebenfalls laut unanfechtbarer Statistik, die übrigen Neunzehntel deS Nationalreichthums befitzt, nur Einzehntel zu den öffentlichen Lasten beiträgt, und sogar dieses eine Zehntel zum Theile wieder auf den wirklich steuerzahlenien Theil der Bevölkerung! abwälzt ? . Kostet der Krieg auch täglich eine Million, so wäre daS immer erst ein halbes Procent unseres Nationalreichthumk", philosophirt tiefsinnig der Herr College. Wir fragen ihn, ob eine KriegSsteuer von zwei Dollars auf daS Barrel Bier, dieses allgemeine Genußmittel der ärmeren Klasse, mit seiner Berechnung stimmt ob eine solche Steuer auch nur ein halbes Procent" vom Werthe dieses Artikels ist 7 Das Faß Bier kostet seine sechs oder sieben Dollars. Zwei Dollars Steuer bedeuten dabei gleich 30 Prozent, oder age und schreibe : sechzigmal so viel, als der nationalreichthümlich verblenbete Herr College da seinen Lesern vorrechnen will. Und wie beim Bier, so st eS bei allen anderen Massenconsumartikeln, die mit einer KrieSfteuer beegt werden. Dem Herrn Collegen zur Notiz: Gerade in Steuerfragen gilt daö Wort deS Engländers DickenS: "Now, what I want, is facts l" Der Clevelander W. u. A. hat Recht, wenn er sich gegen die thörichte Idee auflehnt, alö habe der Nationalreichthum etwas mit der Steuerzahlung zu thun. 3a dem Begriffe Nationalreichthum liegt nichts, was nur irgendwie daS Verhältniß andeutet, in welchem die verschiedenen Klassen der Eesellschast an demselben Partizipiren. Wenn aber, wie daS heute in fast allen Kulturländern der Fall ist, der größte Theil deö Nationalreichthums sich in Händen einer verhältnißmäßig kleinen Klasse befindet, so kann bei aller Größe deS Nationalvermögens die Besteuerung eine sehr schwere Last sein. Denn eö ist eine alte Geschichte, daß die Steuern von der großen Masse deö Volkes, welche nichts oder nicht viel hat, aufgebracht werden müssen. Steuern auf allgemeine Verbrauchsartikel, wie Bier. Tabak, Kaffee, Thee, ranntwein, daS sind die Steuern, die große Summen einbringen, und zu denen die Reichen am Wenigsten beitragen. Luxussteuern bringen niemals viel. Das Nationalvermögen eines Vol keö kann sehr groß und die Steuerkraft der VelkSmassen doch sehr klein sein. Nicht von der Größe deS National reichthumS, sondern von dessen Ver theilung hängt die Steuerkrast der Volksmassen ab. MMchnHlen. Wetterbericht. Gelegentlich bewölkt und Regen schauer, auch Gewitter heute Nacht uns Donnerstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 77 Grad, niedrigste 50 Grad.

Spanischer Bericht. Ha v ana, 1. Juni. Der spanische Bericht über daS Engagement bei Santiago de Cuba lautet dahin, daß die amerikanischen Schisse Feuer auf die Hafenbatterieen eröffneten, und dieselben 1 Stunde und 30 Minuten lang beschossen, aber wenig Schaden

anrichteten.' Zwei Bomben platzten auf der Iowa und Feuer entstand aus einem anderen der amerikanischen Schiffe. Große Freude herrscht hier und in Santiago (Worüber?) ...- AuS dem Bundes - Senat. Washington, D. C. 31. Mai. Der Senat verbrachte heute wieder einen fruchtlosen Tag mit der Berathung der KriegSsteuerbill. ES wurde nicht der geringste Fortschritt mit derselben gemacht.- Reden wurden gehalten von den Senatoren Mason (Rep. 3llS.); Ladge (Rep. Mass ); und ElkinS (Rep. W. Va.). Mason -'befürwortete , ein Amendement für eine Steuer auf versälschteö Weizenmehl und unterbreitete zur Bekräftigung seiner Anschauung eine lange Erklärung der NationalAssociation der Amerikanischen Makler. Senator Lodge hatte beabsichtigt. die Unterbreitung seine AmendementS für die Annektirung Hawaiis zu vertheidigen, stand aber davon ab. Er sagte, er wolle die Sache in einer geHeimen Sitzung zur Sprache bringen. Senator Elkinö befürwortete eine Bondausgabe. In Ezecutivsitzung berieth der Senat drei Stunden einen Antrag, daß die Hawaii-AnnexionSfrage nicht in offener Sitzung berathen werden solle und wurde schließlich der Antrag, die erwähnte Frage hinter verschlossenen Thüren zu berathen, angenommen.. Senator Pettigrew sprach in . der Sitzung sehr energisch gegen die Annerion Pawans. Cr sagte, oap Unalaöka, eine Stadt in unseren eigenen Grenzen, ein viel günstigerer und wünschenSwerther AnHalteplatz für Schisse von San Francisco nach dem Orient wäre, als Honolulu sein könnte. Honolulu und UnalaSka wären je 2100 Meilen von San Francisco entfernt, während jedoch Honolulu mehr als 4900 Meilen von Manilla entfernt liege, betrüge die Distanz von Unalaöka nach Manilla nur 4100 Meilen. Er fragte: Warum sammelte die Regierung ihre Kohlenvorrälhe angesichts dieseö Unterschiede? nicht in Unalaöka, anstatt in Honolulu 7 Warum 7 wenn eö nicht in der Absicht geschah, sür die Annektirung Hawaii'S alö Kriegömaßregel zu agitiren nachdem man erkannt hatte, daß sie in Friedenözeiten nicht erreicht werden konnte?" Senator White war dafür, daß die Sache biö nach dem Kriege aufgeschoben werde. Senator Long erklärte nach der geh'eimen Sitzung, daß er die Annektirung in Verbindung mit der Kriegsfteuerbill nicht weiter verfolgen werde. Strikte Censur. T a m p a, 31. Mai. Capt. 3. E. Brady vom Signaldienst sungirt jetzt alö Censor. Er wird die strikteste Censur üben und keine telegraphische Nachricht, welche irgendwie den Spaniern von Vortheil sein könnte, wird übermittelt. Die Censur ist auch auf Privatdepeschen ausgedehnt ' ur.d Chiffredepeschen werden gar nicht befördert. Scheint nicht wahr zu sein. Port-au-Prinee, Haiti, 31. Mai. Um ungefähr 2 Uhr heute Nach mittag begann ein amerikanisches Ge schwader, bestehend aus vierzehn Schif fen, die Forts von Santiago mit schweren Kanonen zu beschießen. Die Kanonade dauerte bis 3 Uhr 45 Min. Die Forts litten schwer, die Stadt blieb unbeschädigt. Die spanischen Behörden beobachten völliges Schwei gen. CapHaitien,31.Mai. Nach richten von Havana sagen, daß die amerikanische Flotte die Vatterieen von Morro Caftel, La Zleapa und Punta Gorda beschoß. Sin Evgage ment zwischen beiden Flotten soll ebenfalls stattgefunden haben. Man hat das Schießen hier deutlich gehört, da der Wind in dieser Richtung wehte. DaS Kabel von Santiago ist noch in guter Verfassung. Privatdepeschen deuten an, daß zwischen den beiden Flotten ein. schwerer Kampf stattge funden hat.

Washington, D. C., 31. Mai. 3n Marinekreisen schenkt man tyr Nachricht, daß Commodore Schley in den Hasen von Santiago eingefahren sei und die spanische Flotte engagirt

habe, keinen Glauben. Ossizlelle Nachrichten darüber find von Schley nicht eingetroffen. 3n seiner lehten Mittheilung befindet sich gar keine Andeutung betreffs eines stattgesundenen oder beabsichtigten Kampfes. Man hält daS Einfahren in den Hafen unter den Umständen für fast unmöglich. Stellenweise ist die Einfahrt bloß hundert JardS weit und daS Wasser zuweilen so seicht, daß Schisse nur mit größter Vorsicht durchkommen. Dabei sind beide Ufer von Batterien besetzt. und ein Schiff müßte da selbst von den schlechtesten Schützen zusammengeschossen werden. Auö dem großen Feldlager. T a m p a, Fla., 31. Mai. Morgen werden alle Truppen deö fünften ArmeecorpödurchGeneralMileö. dessen Ankunft heute Abend hier erwartet wird, inspizirt werden. Eö werden Brigadeübungen der Kavallerie und Infanterie abgehalten werden. Eö machten sich heute keine Anzeichen einer bevorstehenden Bewegung bemerkbar und Befehle für Abbruch deö Lagerö werden nicht vor Ankunft deö Generals MileS erwartet. Der Bericht, daß die schwere Artillerie in Sbor City Befehl erhalten hat, sich bereit zu machen, jeden Augenblick in'S Feld rücken zu können, giebt der Annahme Farbe, daß Santiago de Cuba der für die Ezpedition in'ö Auge gefaßte Punkt ist und daß die Stadt regulär belagert werden wird. Daß daS Kriegödepartement einen sich hinziehenden Feldzug erwartet, ist auö den riesigen Vorräthen, die hier aufgehäuft find, erficht iich. Nationen für eme Armee von 70,000 Mann für die Dauer von drei Monaten befinden sich jeht in den Lagerhäusern der Negierung und Hunderte vonWaggonladungen werden noch erwartet. Auö Spanien. Madrid, 31. Mai. Die Deputirtenkammer paffirte daö Verbot der Auöfuhr von Silbermünzen. Man befürchtet, daß die Maßnahme ihren Zweck verfehlen wird. Der Andrang zur Bank von Spanien, um Noten zu wechseln, dauert fort. Die Behörden haben aber beschlossen, alle Personen, welche Noten nur zum Zwecke der Spekulation oder zur Veranlassung von Schwierigkeiten sür die Bank wechseln, als strafbare Friedensstörer zu behandeln. Die Superiore der verschiedenen MisfionSorden auf den Philippinen haben der Regierung Beschwerden darüber eingesandt, daß die Mönche durch geheime Gesellschaften auf den Inseln und in Spanien Verfolgungen und Ermordungen ausgesetzt find. Sie erklären, daß die Mönche bereit find, ihr Leben und Eigenthum zur Vetheidigung deö Mutterlandes zu opfern, daß sie aber gezwungen sein werden, die Philippinen zu verlassen, wenn die Regierung nicht im Stande sei, sie zu beschützen. Gibraltar, 31. Mai. Von Cadix eingetroffene Nachrichten sagen, daß alle Kanonen der Batterien und der Fortö durch schwerere Kanonen ersetzt wurden. Eö wird berichtet, daß die Abfahrt der Flotte deö Admirals CamaraS durch entdeckte Mängel an den Kanonenbooten verzögert wurde. Nachrichten von Manilla. Hongkong, 31. Mai. Hiereingelaufene Briefe auS Manilla vom 27. Mai datirt, berichten, daß die Erkrankungen, welche auf Admiral DeweyS Schiffen vorkommen, durch den Genuß von Fischen hervorgerufen wurden, die von den Spaniern vergiftet worden waren. Admiral Devey hat den spanischen Truppen in Manilla eine weitere Lektion ertheilt. Er hatte den Spaniern versprochen, die Stadt nicht zu bom bardiren, wenn sie sich ruhig verhalten und ihre Positionen nicht verstärken wollen. Erbemerkte jedoch, daß der Feind vor etwa einer Woche neue Erd wälle auswarf, worauf er einen Schuß über die Köpfe der Spanier hinweg als Warnung abfeuern ließ. ES wurde Niemand verletzt und die Oefeftigungkarbeiten wurden vom Feinde

eingestellt.

Sollen angeklagt werden. Madrid, 31. Mai. Großes Aufsehen wurde hier erregt, durch die Handlungsweise deö Marquiö von Cabriano, der in einer den CorteS einge-

reichten und mit zahlreichen Unterschriften versehenen Petition die ErHebung deö Anklagezustandeö gegen den früheren Manneminister Admiral Beranger, ferner seinen Nachfolger Admiral Bermeo verlangt. 3 der Petition werden die beiden Admirale der Nachlässigkeit und deö Mangels an Voraussicht beschuldigt, welche in dem Unglück von Manilla resultirten. Außerdem soll der bisherige Colonialminister.Moret ebenfalls und auö ähnlichen Gründen in Anklagezustand verfett werden. Ob dem Verlangen nachgegeben wird, ist noch nicht erfichtlich. OHiffö-NaHriHteu. Angekommen in : N e w S o r k, Kaiser Wilhelm der Große" von Bremen. m ,, Allerlei. ' Der Sheriffsgehilfe Ga!lin von Lander, Wyo., hatte ein Mitglied der Robbers Roost" - Bande, als der Bandit mit wem gestohlenen Gespann, flüchtete, eingeholt und wollte den Kerl in's Gefängniß bringen. Untertoegs hielt man still, da der Sheriffsgeklse den Desperado von seiner Frau trennen wollte, die dieser, mitgenommen hatte. Dabei achtete Gatlin aber nicht genau auf seinen Gesängenen, dieser erspähte erne Gelegenheit, die Büchse des Beamten zu ergreifen, und nun wendete sich daS Blatt. Der unachtsame Sheriff mußte sich berauden lassen und zusehen, wie der Räuber, Dick Carr mit Namen, wieder auf und davon ging.Eine Freisprechung auf offener Straße verfügte Richter Braun vom Westseite - Polizeigericht in New York. Angeklagt war die hübsche 20 Jahre alte Stenographistin Bessie Nelcomb von No. 44 West 64. Straße, nen Selbstmordversuch gemacht zu haden. Die Kranke war in einem Wagm nach dem Gericht gebracht worden, konnte aber nicht in den Saal geschafft werden, da sie zu schwach . war. Der Nichter begab sich daher zum Verhör auf die Straße. Die Angeklagte erklärte, daß es ihr gar nicht eingefallen sei, Selbstmord zu versuchen, sie habe die Opiumtinktur nur aus Versehen getrunken. Da der Richter dem Mädchey alaubte. wurde es freiaesprochen. JnWari. Hau wurde Gras Alcran'oer Wielopolski. der Sohn des Markgrafen Siegmund, zu sechsmonatiger Festungshast verurthellt, weil er den' Schriftsteller Wydzka im Duell aetödtet hatte. n Basel ist Professor Stevban Born nack kurzer Krankheit an öerzläbmun' aestorben. Der Ver storbene war am 28. December 1824 in Lissa, Provinz Posen, geboren. Er lernte in den vierziger Jahren die Buchdruckerei. Daneben studirte er jleißig und hörte in Berlin Vorlesungen an der Universität. Mit überzeuaunasvollem Eifer betbeiliate er sich an den Arbeiterbewegungen, namentlich 1843 und 1849. Born ist der eigentliche Begründer der ersten deutschen Arbeiter - Oraanisation. der Buchdrucker. Von den Barrikaden in Dresden, auf denen er im Mai 1849 aekämvft hatte, mußte er mit Richard Wagner u. A. nach der Schweiz flüchten. wo er zu den Glualichen geborte, die sich bald eine leidliche Existenz begründen und in der Fremde heimisch machen konnten. Born wurde Lehrer, Schriftsteller, Professor zuerst an der Universität Nreibura. später an der in Basel. Daneben war er lange Jahre und bis zu seinem Tode Herausgeber der Basier Nackrickten . Ooard os yubtte Qorkö. Heutige Sitzung. Die American Distrikt Telegraph Co. reichte eine Petition um Ertheilung deö Wegerechtö ein und bittet zugleich um die Erlaubniß den oberen Arm sämmtlicher Telegraphen- Tele-phon-elektrischen Licht- und anderen Pfosten benutzen zu dürfen, zu welchen die Stadt kontraktlich daö Lenutzungörechthat. Die Gesellschaft verspricht dafür der Stadt ein Prozent der 3ahreöeinnahme zu zahlen und in sämmtlichen Schulen und öffentlichen Gebänden Feueralarmapparate kostenlos avzbringen. Der Board hat noch keine Entscheidung getroffen. ' m & e a. Yoiienoe MCioiunonen uroen an-

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Lokomotib - Ingenieur giebt Zeugniß über den erhaltenen Nutzen von Dr. milcsf Mitteln.

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G'ö giebt seine verantwortliche Stellung 5 auf Erde alS die eine Lokomotivführers. ' Bon seinen stetigen Nerven, klarem Sopf. sichkrkm Aug? und vollftSndigkr Eelbftbthkrr schung hängt d!t Cicherbeit dki Zuge und da Lebe der Paffagiere ad. Dr Mil' ervi, und anderen Mittel find besonder gccignct, die Rkrvea stetig, dkn Kopf klar und die aeifttgen Fähigkeiten unbeeintrSchtigt zu erhalten. Lokomotivführer F. W. McEoy. früher von I3Ä Proadway. Council PluffS. der aber jetzt ia 3411 Humboldt C trabe, in Denver toohnt. schreibt, dafe er Jahr lang an Verftovsuna litt, wat ihm krankhafte, nervöse und billigst Kopfweh verursachte, und seine Gesundheit wurde völlig wiederhergestellt durch Dr. MileS' Ner der., nnv Leber.Pillen. Ich empfehle Dr. Mil' Mittel berUick. Tr. MileS' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie; die erste Flasche nfit oder da Geld wird ,urucker stattet. Buch öder die Krankheiten de Herzen und der Nerven ftei. Ä? S tr:& Ä. jÄcrnodloc r Hcctcro i ltec!tht Adresse: Dr. Mil DLc 1 1 1 a I Co.. Elkbarl. Ind. Bekiesung der Vermont Str., don Belmont Ave. zur Lynn Str. und Legung don CementtrottoirS. Asphaltirung der Delaware Straße von 23. zur 24 Qttait. Delaware Straße von 24. zur 26. Straße und Legung von Cementtrottoirs. Abzugökananal in der Charles Str. von Ray zur Morriö Straße. Columbia Avenue von 20. zur 20. 'Straße. Folgende Petitionen wurden dem Ingenieur zur Berichterstattung überwiesen: Um Abzugskanal in der ersten Alley öftlich der College Ave. von 24. zur 27. Straße. Pflasterung der ersten Alley westlich der Senate Ave. von Washington zur Georgia Str. Chesapeake Str. von- Senate Ave. biö zum Eisenbahngeleise. Illll Eö lohnt sich. Sood'ö Sarsaparilla zu gebrauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst u haben vor Grippe, Lungenentzündung. Divbteritiö oder Fieber. Hood'ö Pillen find von den auöaesuchtest Pflanzen sorgfältigst zubereitet. Frau C. H. Hawley, 1601 Southeastern Ave. wohnhaft, wurde gestern von den Nadlerpolizisten Streit und Schroeder unter der Anklage der Brandstiftung verhastet. Sie soll einen Stall hinter der Wohnung don Richard Dhimer, 1563 Southeastern Ave. angesteckt habe. Thomaö Reagan, ein vierzehnjähriger Junge, behauptet gesehen zu haben, wie die Frau ein Streichhölzchen ansteckte und in ein Bündel Heu warf. Der m&w York Store. lMablirt 1853.) "Ä,r Suttericf mufcxl trumpfe 15c das $aar Zwei außerordentliche werthe. Fein gerippte, weiche Liöle Kinderftrümpfe in den neuen Tan Far- C0 ben 25c Strümpfe für lüu Schwarze Polkadot" und faneytop" Damenstrümpfe ebenso schwarze in eztra Größen und Opera-Läa- rn gen 26e biö 50c Strümpfe zu. 10b m w m mm

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