Indiana Tribüne, Volume 21, Number 252, Indianapolis, Marion County, 31 May 1898 — Page 2

Zuvians Tridüne. Erschein Täglich und SonNtagV.

Die tägliche .TrtvKne kostet durch denXtigtt 1 (Jen. per Woche, die eontag.Iribüe'I ff Mit! per Woche. Selbe uf asm 15 Cents he Cents p, SXfxtt. t?et Vft aiHali ci ftftb pegefchickt U raIieilHlng V pv Jr. Dsfui 10 C0 Vladama CirnSt Indianapolis, Ind., 31 Mai 1898 Ritter vom Musterkasten. Der HandlungZreistnde darf als wichtiger Faktor des Culturlebens wichtig, so lange man überhaupt Mittelspersonen zwischen Verkäufer und Käufer braucht.- . ebenfalls einiges Interesse beanspruchen, und in einem jungen und von Unternehmungsgeist strotzenden fianbv wie es das unserige ist, ganz besonders. Seine Theilnahme an der geschäftliche und mittelbar der gesammten culturellen Entwickelung unseres Landes ist gar nicht zu unterschätzen, obwohl sie bis jetzt nur wenig in Schilderungen dieser Entwickelung gewürdigt worden ist. , Aber aus unserer HandelsreisendenWelt selbst ist mit der Zeit etwas wesentlich Anderes geworden! Ein Veteran dieser Zunft, der seit .etwa einem Vierteljahrhundrt die großen Heerstraßen befährt, mag nachstehend das Wort haben: Der alte, noch Vielen so geläufige Typus eines Handelsreisenden mit ei n.rn Kistchen Cigarren, einer Pulle Whisky, einer Partie Spielkarten und einem Pistol in seinem Handtäschchen, und mit seinen unerschöpflichen Witzen und Scherzen und seinem allgemeinen Bestreben, sich zum angenehmen Schwerenöther zu machen, schwindet als Typus heute rasch dahin. Wohl laufen noch gar manche einzelne Vertreter dieser Gattung herum, aber immer geringer wird ihre Zahl, und sie werden bald nirgends mehr bei uns, sogar im jüngsten Westen, als voll und ganz anerkannt, sondern eben mit den untergeordnetsten Hausirern und Fakiren", die mit unserem Stand keine Gemeinschaft haben, in einen Topf geworfen werden. Mehr und mehr sind die Geschäftsleute auch in den Ver. Staaten über diesen Typus hinausgewachsen, sie sind geschäftlich zu gebildet und zu ersahren für ihn geworden! Fast verschwunden ist die Zeit, da das Waarenkaufen größtentheils ein Experiment war, gefördert durch eine wohleschmierte Zunge und andere gesellige Vorzüge". Im Allgemeinen- werden auch bei uns die Waaren nicht mehr auf flotte Freundschaft hin verkauft. Nein! Sie müssen unbedingt auf ihren eigenen Vorzügen stehen, und vor Allem: sie müssen genau im richtigen Zeitpunkt angeboten werden! Gerade wie im K r i e g bei einer Schlacht, besteht die Kunst des Gewinnens zur Hälfte dann, den richtigen Zeitpunkt für die Interessen der eigenen kriegführenden Partei" früh genug zu erkennen und prompt auszunutzen. .Wer sich darauf nicht versteht, hat die Schlacht schon halb verloren, ehe es zum Treffen kommt. Die Methode der regelrechten Handelsreisenden von heute sind so verschieden von denjenigen vor noch zwanzig Jahren (und da und dort in noch viel neuerer Zeit), wie es die moderne Krieqsführung von den alten Landsknechte-Kriegskünsien ist. Freilich spielt das Gutfreundmachen, Geschichten - Erzählen und Tractiren noch immer eine gewisse Rolle, aber erst nachträglich, wenn man schon weiß, daß man dem Betreffenden Waaren verkaufen kann. Vorher muß ganz anveres Geschütz auffahren; man muß zur rechten Zeit gekommen - sein und alle ernsten Fragen und Einwände des Betreffenden mit wirklicher Sachkenntniß zu seiner Befriedigung beantwortet haben. Die eigene gründliche Kenntniß des Handelsreisenden von dem Ariikel, auf welchen er reist, ist heute wichtiger, als je zuvor, und wer eine erfolgreiche Laufbahn in, diesem Kreis haben will, dem kann ich nur dringend empfehlen, zwar nicht zu spät zu beginnen, vorher aber einen gehörigen Curs im Laden Kleinverkauf durchzumachen. Dieser Curs wird am besien schon vor dem Eintritt der Volljährigkeit vollendet, und dann Glückauf zur Heerstraße, wenn eS an der sonstigen. Befähigung nicht gebricht! Große Handelszweige bestimmter Gattungen, wie Schuhe, Hüte und Kleider, machen fast ihr ganzes Ge,schäft durch Handelsreisende, und yvax in nur vier oder fünf Monaten "' Jahres. Da heißt es ganz beson--tr'm uUn Augenblick auf der Mofläche erscheinen, damit der Musterkasten - Ritter gleich Cäsar hinterher sagen kann: Ich kam, sah und siegte." Andere Handelsreisende möaen zehn Monate im Jahr unterwegs sein und fünfmal so viele Waaren mit sich führen, und sie können doch nicht mehr verkaufen, als die ersteren in vier oder fünf Monaten! Dem Handlungsreisenden liegt auch die Aufgabe ob, alle schlechteren oder schlecht gewordenen Kunden seines Hauses ausZlliäten und durck ant zu ersetzen. Dsllsfl fcrt2 rfnrVrf aahi f,t.k. , Kenntniß, und keine, von -Handels-agenturen gesammelten und nur ver..traulich ausgeliehenen- statistischen , Angaben über den Stand der Tausende und Abertausende von Geschäften im anb können dafür Ersatz bieten. Auch Muß der richtige Handelsreisende ein tritt Diplomat sein und alle Streitigriten und Spannungen zwischen sei'atm Haus und den Kunden persönlich schlichten. ! Trotz aller geschäftlichen Unsicherheit in unserer Zeit sind wirklich erfahrene moderne Handelsreisende mit dem qenannten Rüstzeug von Sachkenntmß, Erfahrung , und , Diplomatenfähigkeit .iemals ohne Beschäftigung, wenn , gesund bleiben, und verhältnißmäZ viele derselben bringen es auf 6000 .s 8000. manche auf 12.000 bis ".000 Dollars das Jahr. Ich habe e eine Saison versäumt, habe Stra-

pazm inMenge bestanden, habe in meiner ganzen Praxis nur eine Weihnacht in Gesellschaft meiner Gattin verbracht, die mir zu diesem Behuf 2000 Meilen weit entgegenreisen mußte, aber ich würde unter keinen Umständen diesen Beruf mit einem anderen freiwillig vertauschen! eignaldienst an der Küste.

Aller Voraussicht nach erscheint es mehr als unwahrscheinlich, daß spanische Kriegsschiffe auf eine unserer Küstenstädte eine Attacke wagen werden, allein um beim Entdecken eines solchen Falles dem Feinde sofort den gebührenden Empfang bereiten zu können, hat das Marine - Departement längs der ganzen atlantischen und Golfküste einen umfassenden Beobachtungsdienst organisiri. Zu diesem Zwecke wurde das Bureau für den Küsten - Signaldienst" geschaffen und dem Capt. Bartlett von der MarineJnformations - Commission unterstellt. ' Im Küsten - Signaldienst sind 2493 Männer beschäftigt, die längs derKüste von Bar Harbor, Maine, bis Galveston, Teras; stationirt sind. Diese gewaltige Strecke ist in 34 Central-Sta-tionen getheilt, die 60 bis 100 Meilen von einander entfernt sind. Die Stationen haben direkte Telegraphen-Ver-bindung mit demKüsten-Signalbureau des Marine-Departements, und Telegraphisten sind Tag und Nacht im Dienst, um das Marine - Departement in beständigem telegraphischem Verkehr mit der ganzen genannten Küsten strecke am atlantischen Ocean' und am Gols zu halten. Nachdem die 34 Centralpunkte von Maine biö Texas ausgewählt waren, begann man sofort mit dem Bau der Beobachtungsthürme und der Wohnungen für die Mannschaft. Zum Dienst auf den Thürmen wurden Mitglieder der Marinemiliz abcommandirt, und fünf Mann Marinemiliz mit dem Range von Marine Quartiermeistern versehen denselben jetzt in jeder dieser Stationen. Im Ganzen sind nun 233 Mitglieder der Marinemiliz im Dienst. Die Thürme sind fertiggestellt, ebenfalls die kleinen Häuschen, welche zu Wohnzwecken für die Wachter dienen sollen. Unter Beihülfe des Schatzamtsdepartements wurden auch 1200 Mann des Leuchthauscorps und 1060 Mann des Lebensrettungscorps zu dem Signaldienst herangezogen. Die 34 Centralstationen bilden zusammen mit den zahlreichen Leuchthäusern und Rettungsstationen eine vollständige Kette von Veobachtungspunkten. die sammtlich miteinander und mit dem MarineDepartement durch Telegraphen- und Telephon - Leitungen verbunden sind. Mit den Telegraphen - Gesellschaften sind Arrangements getroffen worden, daß die Berichte dieser Beobachter vor jedem Privattelegramm den Vorrang haben, so daß das Marine - Departement von der Annäherung eines feindlichen Geschwaders oder eines verdächtigen Schiffes jede Augenblick per Telegraph benachrichtigt werden kann. Der Beobachtungsdienst ist systematisch geregelt. Auf den Thürmen befinden sich Tag und Nacht Wachen. Die Lebensrettungö - Mannschaften versehen hauptsächlich den Nachtdienst und patrouilliren die . ganze Nacht die Küste ab, um nach herannahenden Schiffen Ausschau zu halten. AlleCentralpunkte und die Mannschaften sind mit Fern-, gläsern, Fackeln, Raketen und Signallichtem versehen. Die' soweit erzielten Resultate haben den Beweis geliefert, daß das System vortrefflich ist. Fahrzeuge der Marine, welche die Küste Passiren, können sich den Beobachtungsposten gegenüber am Tage durch Signale und Nachts durc Lichter verständlich machen und die Nachrichten,' welche sie übermitteln, können dann sofort an das MarineDepartement telegraphirt werden. Die Fahrzeuge brauchen also, wenn sie wichtige Meldungen zu überbringen haben, nicht erst einen Hafen anzulaufen, um sich mit dem Marine - Departement in Verbindung zu setzen. Capitän Bartlett wacht jede Nacht neben dem Telegraphen - Apparat, um seinen Vorgesetzten sofort Meldung erstatten zu können, falls die Nachricht von der Annäherung eines feindlichen Schiffes eintreffen sollte. Jeden Morgen empfängt er von jedem der Beobachtungspunkte zwischen Bar Harbor und Galveston einen kurzen Bericht. Da die Leute noch nicht die nöthige Erfahrung besitzen und bestrebt sind, sich auszuzeichnen, so lauteten die Berichte zeitweise sehr beunruhigend, es stellte sich aber stets heraus, daß zu irgend welcher Beunruhigung absolut kein Grund vorhanden war. Seit Capt. Bartlett auf derartige Berichte die lakonische Antwort Seeschlange" sandte, sind die grundlosen Alarmmeldungen .seltener geworden. - ' . ' Orlnnerunge anNemenyk. Der große ungarisch amerikanische GeigerEdouard Remenyi, der bekanntlich jüngst in. San Francisco einen echten KUnstlertod starb auf der Bühne mitten im Spiel war in vielen Beziehungen ein bemerkenswerthes Original, und die Erinnerungen an ihn, welche ein langjähriger amerikanischer Freund zum Besten gibt, dürften auch außerhalb der musikalischen Kreise einigermaßen interessiren, zumal über die Persönlichkeit Remenyi's im Allgemeinen weniger bekannt ist, als über so manches andere musikalische Genie von ähnlicher Bedeutung. Einiges daraus . sei daher nachstehend hervorgehoben: . Unser erstes Zusammentreffen, vor beiläufig 18 Jahren, fand in Council BlufsZ, Ja., statt, und zwar in einer Concerthalle, wo Remenyi spielen soll-' te, und die sich unmittelbar über einem Leihstall befand. Ein Esel vollführte in dem Stall drunten ein beharrliches Geschrei, Remenyi weigerte sich infolge dessen auf das Entschiedenste, zu spielen. Nachdem das Publikum nach Hause geschickt worden ar. stellte ich

mich ihm vor, und das Erste, was er sagte, war eine Bitte an mich, Pumpernicke! für ihn aufzutreiben! Mit vieler Mühe fand ich wirklich einen

solchen; der große Virtuose aß mit riesigem Genuß davon, und zum Dank': dafür spielte er in seinem Zimmer für mich allein. spielte, bis ich weinte! Das war um 2 Uhr Morgens, und in einem von Gästen gefüllten Hotel. Und die Gänge draußen füllten sich mit Gästen in ihren Nachtaewändern, lange ebe dieses .Privatconcert- zu Ende' war. Ich war damals noch im Junaenalter, und diese Episode machte einen unverlöschlichenEindruck auf mich; wußte ich doch, daß mich Remenyi sozusagen wie nur wenige Fürsten behandelt hatte. Remenyi's Liebe für Pumpernickel war nicht minder groß und seltsam, als diejenige der Janautschek für abgestandenes Bier! Außer diesem hatte er nur noch zwei Lieblingsspeisen: Limburger Käse und harten Zwieback. Er war ein begeisterter Vegetarianer, und er glaubte, daß er hundert Jahre alt werden könnte, wenn er den Fleisch-' ' genuß meide. Wie ost sagte er zu . i "ww-fc m m g 1 mir: liiern lieber, verenfcy in mutig von Natur und wird erst durch ErZiehung zu einem höheren Menschen. Das Fleisch macht gemein. Könnte ich ; so siedeln, wie ich es thue, wenn ich Rindfleisch verschlingen würde? Nimmermehr!" Und damit holte er seine geliebte Geige hervor, schwang sie über seinem Kopf, richtete seine zwinkernden Augen fest auf mich und spielte dann irgend eine rasende Phantasie seiner eigenen Erfindung, ein Erdbeben, eine Sturmesbrandung,' eine klagende Frauenstimme, einen Spottdrosselruf oder sonst etwas nicht Alltägliches wiedergebend, stets aber mit einem Seufzer ausklingend. Er war auch ein fleißiger Besucher von Vegetarianer-Congressen, und getrunken hat er jahrelang absolut nichts als Apollinaris. Man hat R. oft beschuldigt, in Al. lem, was er thue, theatralisch" zu sein. Thatsächlich laa, ihm nichts ferner, als das absichtlich Theatralische. Er kochte und wallte sozusagen von Nervosität über, und auffallende Ge.berden. seltsame Bewegungen der Füße und Arme u. dergl. waren für ihn so vollkommen natürlich, wie. für eine phlegmatische Person eine statuenhafte Ruhe. In seiner Schreibweise sprach sich diese Eigenthümlichkeit ganz ebenso aus, wie im mündlichen Verkehr. Aber irgendwelche Absichtlichkeit war niemals darin, und betreffs seinesMusikspiels konnte er, als einmal das Gespräch auf Wilhelmj kam, und Jemand diesen für den größten Virtuosen erklärt hatte, mit Recht erwidern: Nein. er spielt von hier aus" (auf seineStirne deutend), ich aber spiele von hier aus" (die Hand auf sein Herz legend.) Empfindlicher Stolz war ihm freilich in hohem Maße eigen; in der rein menschlichen Qualität seiner Musik ist Remenyi aber wirklich kaum zu übertreffen. Financiell konnte er es auf keinen grünen Zweig bringen, und das Geld ging wie Wasser durch seine Finger. Grenzenlos war seine Manie für Violinen, und er konnte dafür Alles weggeben. Seine letzte erstand er für $7000. Keinen Dollar feines Einkommens konnte er behalten, und oft ließ er sich von JmpressarioS ausplündern. SchonGrößere als er, haben sich gleichfalls gezwungen gesehen, schließlich von der Concertbllhne auf die Varietatenbühne herabzusteigen, des lieben Brodes wegen. ; Gerne verlor er sich zeitweilig irgendwo in der Wildniß und tauchte ebenso unversehens wieder auf, wie er verschwunden war. Oft äußerte er: Es gibt nur drei Orte in der Welt, wo ein vernünftiger. Mensch seine Tage beschließen sollte: Paris, Chicago oder San Francisco." Nun, er hat diesen Grundsatz an sich selber verwirklicht, wenn auch nicht freiwillig. VomserbischenStaatsrathe in Belgrad wurde das Testament des in München verstorbenen Welinar Thodorovics, eines unehelichen Sohnes des Fürsten Michael von Serbien, eröffnet. Sein gesummtes Vermögen, darunter das auf 2 Millionen Francs geschätzte Gut Negos in Rumänien.' hinterließ Thodorovics dem serbischen Staate für wissenschaftliche, künstlerische und überhaupt kulturelle Zwecke, sowie zur Verschönerung der Statt Belgrad. ÜJ.uB ein S'elvpmorder einen Waffenschein haben? Diese Streitfrage hatte jüngst ein Polizei richte? in Mailand zu entscheiden. Ein Jüngling aus einer der angesehensten Turiner Familien hatte viel Geld und großen Liebeskummer Grund genug, um lebensmüde zu werden. Er faßte also den Entschluß. s,ch das Leben zu nehmen, und fuhr, ausschließlich zu diesem Zwecke, mit einem Reolver bewafsnet,von Turin nach Mailand. Lange irrte er durch die Straßen der Stadt umher, bis er beim Dunkelwerden die Parkanlagen aufsuchte. Hier fiel er durch sein verstörtes, aufgeregtes Wesen und durch seine lauten Selbstgespräche einigen Polizisten auf. die ihn festhielten und ihm, da er unzusammenhängendes Zeug sprach, schließlich die Taschen durchsuchten, um seine Persönlichkeit festzustellen. Man fand bei ihm den Revolver, aber keinen Waffenscheine Natürlich mußte der stark verdächtige Mensch nun mit nach, dem Polizeibureau gehen, wo er wegen Verletzung des Artikels 464 des italienischen Strafgesetzbuches sofort dem Polizeirichte? vorgeführt wurde. Diesem vertrauenswürdigen Manne schilderte der Turiner in ergreifenden Worten sein Liebesleid und seine SelbstmordPläne, und der Richter fühlte ein menschliches Rühren und entschied: Wer die Absicht hat, sich das LebenSlicht auszublasen, kann nicht daran denken, sich vorher einen Waffenschein zu besorgen; deshalb ist der Angeklagte freizusprechen. Der Turiner war darob so froh, daß er vollständig geheilt" nach seiner Verstadt zurückJCJJtlC. .,., JL

Umspannen der Pferde. Nicht nur Mm Einfahren junger Pferde ist daö Umspannen eine drinaende Nothwendigkeit, sondern auch altere Pferde sollte man von Zeit zu Zeit umspannen. Hiermit ist nämlich gemeint, daß es auL manchen Gründen nöthig ist. nicht immer daS Sattelpferd an seinem Platz links zu lassen und nicht daS Handpferd an seinem Platz rechts, sondern mitunter das Sattelpferd rechts und das Handpferd links zu spannen. Der eine nicht unwichtige Grund hierfür ist. daß, wenn z. B. ein Pferd lahm oder krank geworden ist. man sich mit einem anderen, das in der Farbe paßt, aushelfen kann. Der andereGrund liegt in einem für das Fahren wichtigen technischen Umstände. Es gibt nämlich wenige Kutschpferde, die nicht die üble Gewohnheit hätten, sich, wie es in der Kutschersprache heißt, auf einem Zügel festzumachen. Die Schuld trifft theils das Pferd, meist aber den in seiner Ausbildung oder in seinen Fähigkeiten nicht fehr vervoll kommneten Kutscher, der, wie es bei Vielen der Fall ist, ine steife todte Faust hat. Wer ein Verständniß für schönes und correcteS Fahren besitzt, wird sofort erkennen, ob die Pferde richtig mit dem Kopfe stehen. Es sieht sehr unschön aus. wenn weisvänniaeS

Fahren vorausgesetzt) die Pferdeköpfe entweder zu viel beide nach innen oder auffallend nach außen stehen. Noch häßlicher ist eS, wenn em Kopf nach außen gehalten wird, der andere dagegen mich innen. Die Fahrvorschrift und der gute Geschmack erheischen namentlich bei Luxusgespannen, daß die Pferdeköpfe beide geradeaus gerichtet bleiben. Davon wird außerordentlich viel beim Fahren abgewichen. Sehr viele Pferde sind, wie der Fachausdruck dafür heißt, auf der einen Gamasche fest, viele werden es auch durch des Kutschers ungeschickte Faust. Durch Umspannung bekommen die Pferde eine andere Anlehnung und, wenn das Umspannen öfter geschieht, hört die zu häßlicher Steifheit und gefahrbringender Angewohnheit gewordene Untugend, die im Kutschermunde Auflllmmeln heißt, allmälig auf. Gefahrbringend ist die Gewohnheit, sich auf einen Zügel zu legen, denn sie kann bei bartmäulioen 5Rrrhn fr ft?? trrW daß sie gefühllos dahinstürmen, eine (SiHHiM ' W. c.i..tr t r" ,u vciicjjcnoen Hugei in der steifen Kutscherfaust suchend und rncyl meyr zu halten und zu lenken irno. DrelBildung der Am er,, can Thread Co." in New York ist zu Stande gekommen. Es wurde in Wall Street angekündigt, daß die Willi mante. Thread Co., eine der größten Eaorlken, für dieses amerikanische wirn - Syndikat aufgekauft wurde, und daß der Ankauf der Clarke Mills und anderer kleinerer Fabriken in ernt gen Wochen vollzogen sein wird. Der Handel wurde durch I. und W. Selig man & Co., Bankier? in No. 21 Wall Street, vermittelt, welche das Syndi cat mit N8.000.000 capitalisirt haben. Eine Halste dieses Syndikats soll be reits in England aufgebraucht sein, und die Unternehmer sagen, daß die v . en .... m i anoere Haisle in nen, Aorr umerge bracht worden ist. Amerikanische Gerste wird in großer Menge nach Deutschland ex portirt, und zwar belief sich die Aus fuhr in 1894 auf 16.559. in 1895 auf 11.079, in 1896 bereits auf 455.208 und in 1897 gar auf 1,189,232 Voppel - Centner, entsprechend einem Zehntel der gesammten Gerste Em fuhr Deutschlands. Die Haupt - Ein fuhr erfolgt über Hamburg. NordAmerika hat in den beiden letzten Iahren prachtvolle weiße und schwere Qua litäten von Braugerste geliefert, welche an Aussehen von keiner europäischen Gerste erreicht werden. Auch in diesem Jahre werden wir eine weiter steigende Einfuhr daher zu verzeichnen haben," schreibt die Nürnberger Brau- und Hopsen-eltuna . Mit einer tiefen Schnittwunde im Halse und blutbefleckter Kleidung wankte dieser Tage einMann in eine New.Yorker Polizeistation. Der Verletzte war augenscheinlich bemüht, dem dienstthuenden Sergeanten eine Meldung zu machen, ehe er jedoch ein Wort herausbringen konnte, stürzte er 'besinnungslos zu Boden. Ein Ambulanzarzt legte einen Nthverband an. Seinen Angaben gemäß hat der VerMundete wenig Hoffnung, mit dem Leben davonzukommen. Es gelang dem Arzte, den Verletzten zum Bewußtsein zurückzurufen, und der Mann theilte mit, daß er Louis v. Dierschnitz heiße. 47 Jahre alt sei und in Deutschland bei der Cavallerie gedient habe. Wie er erzählte, hatte er sich in Onkel Sam's Marine anwerben lassen wollen, um gegen die Spanier zu kämpfen, doch habe man ihn in der Vrooklyner Navy Fard zurückgewiesen, weil er zu alt sei. Jnfdlge dieser Zurücksetzung habe er sich das Leben nehmen wollen, indem er sich mit einem Nasirmesser eine Wunde am Halse beibrachte. Der Lebensmüde wurde nach dem St. Mary's Hospital gebracht. Von Dierschnitz hatte bis vor Kurzem in einer Kohlenhandlung gearbeitet und war wahrscheinlich als alter Soldat vom'KrieaSsieber erfaßt worden.

Cin Wahres Sprüchwort. MchtS ist so erfolgreich wie Er-' 5ofy." . Diese Behauptung ist nie besser bewiesen alö wie durch den Crfola . von Dr. Bull'S Husten Syrup. Diest wunderbare Medizin kurirt jeden Fall von Erkaltung, Husten und Bräunein der kürzesten Zeit und immer mit Ett' folg.: Frau E. W. Richards, 2214 S , CuLlberland Str., Philadelphia, Pa., schreibt: ch habe Dr. Vnll's Husten Syruy seit 9 Jabrcn im Gebrauch und fand ih ein sicheres Mittel gegen Bräune. Ich brauchte ihn in den sthlfmmsten Fällen und rathe allen Müttcrndasselhezuthun." Tr.Vull's Siisttti Syrup kostet nur 23 CcnrS. ersucht kein anderes Mittel sondern bleibt bei dem alten und bewährten Dr -.BuÄ'S Husten Sprup cu) ir n??dtt fl..fXf f-? . t !-', . . ;i : ;

Der Ztcllvertlclcr. Humoreske von E. Otten. Als ich noch Kind war. pflegte mir meine Großmutter stets folgenden wohlgemeinten Rath zu geben: Kinder" sagte sie, lernt nicht zu viel; wer viel kann, muß auch viel leisten, und von einem Dummkopf erwartet kein Mensch etwas." Was sie da sagte, war sehr vernünf tig; aber gegen Pech ist yalt nichts zu machen. . Wer mir am vorigen Sonnabend Vormittag gesagt hätte, daß ich. der unmusikalischste Mensch von der Welt, Abends im Opernorchester das Horn blasen würde, dem hätte ich entschieden mit mitleidigem Achselzucken den Anfang einer Gehirnerweichung zugeschrieben. Und doch wanderte ich am Abend jenes Tages in's Theater, um ein Instrument zu spielen, das ich noch niemals in der Hand gehabt hatte. Und das ging folgendermaßen zu: Ich sitze gerad: beim Essen und träu me s? ein wenig vor mich hin, als plötzlich mein Freund, der Hornbläser Lehmann, mit einem solchen Lärm zum Aimmer hereinstürzt, daß ich vor Schreck fast vom Stuhle falle. Na, na, immer langsam!" rufe ich ihm ein wenig vorwufsvoll zu. Freund! Lieber, guter, bester Freund!" schreit er in einemfort und schüttelt mir dabei so kräftig die Hand, daß mir fast Hören und Sehen vergeht ich bin überglücklich, selig, und es fehlt nicht viel, so bin ich der

Glücklichste aller Sterblichen und dazu sollst Du mir verhelfen! Wieviel brauchst Du?" fragte ich ruhig. Allein es handelte sich diesmal nicht um Geld, sondern um etwas ganz andereS. Er wollte mit dem nächsten Zuge fort, sich bei dem Mädchen seiner Wahl das Jawort holen. Aber der Kapellmeister würde ihm gewiß so kurz vor der Vorstellung keinen Urlaub ge ben, und da Lehmann seine Stellung erst vor wenigen Monaten angetreten hatte, wußte er niemand, der ihn hätte vertreten können. Für jeden anderen wäre da guter Rath theuer gewesen sein, aber dieser leichtfertige Patron wußte sich natürlich auch hier zu helfen. Er hatte den teuflischen Einfall, mich Unglücksmenschen an seiner Statt spielen zu las sen! Aber Mensch! ich weiß kaum wie em Hom aussieht. Ach. was! Du hast mich doch oft genug imOrchester gesehen, nicht wahr? Also nun hör einmal: Du setzt Dich hin, so führst Du das Horn an den Mund und brauchst weiter nichts zu thun als Deinen Nachbar, den anderen Hornbläser, aufmerksam zu betrachten. In emem großen Orehester kann man unmöglich hören, ob zwei Hörner geblasen werden oder nur ems. .Aber. . Unsinn kein aber! Schulze, so beißt nämlich der andere Hornbläser. hat's auch einmal so gemacht kein Mensch hat's gemerkt." Es half nichts, kein Widerstand kein Weiaern. Er bat. er siebte, er drohte, er fiel mir um den Hals und mir blieb nichts anderes übrig, al alles zu versprechen. Geaen sechs Ubr betrete ick aesenk ten Hauptes das Theater ein rother Zettel, schrä'a auf das Programm geklebt, lundiate d:e eine oder die andere Aenderung an na. mir konnte es a Miehlw) ganz gleich sein wa& leg blies. Einiae Minuten sväter sike ick Un glücksmensch in stummer Verzweiflung aus Lchmanns Platz. Vor und hinter mir werden die Vläke einaenommen. und endlich erscheint auch mein besseres Ich, der zweite Horn bläser. Also das ist Serr Sckulze! Wie unausstehlich der Kerl mich ansieht ! Was er für freche Augen hat! Der riecht Lunte! Nun betritt der Kapellmeister das erhöhte Pult. Ein leiser Schlag mit dem Taktstock, minutenlang TodtenstiLe.und dann bricht der Melodienström mit elementarer Gewalt los. Ununterbrochen schiele ich zu Schulze hinüber. Wenn mich der Kerl nur nicht so unverschämt anstarrte! Der schaut einem beim ersten Blick bis auf ven irunv der Seele, er ist der geborene Detektiv . . oh Lehmann. Lehmann! . Gott sei dank, nun wird der Lärm wieder so stark, daß kein Mensch auf mich achtet! Und dann einen Augenblick tiefe Stille. Der Kapellmeister wendete seinen genialen Kopf zu uns herüber und winkt unö mit dem Taktstocke ! Schulze sieht mich an, ich sehe Schulze an; und wir beide sehen voller Staunen den Kapellmeister an, welcher vor seinem Pult zinen wahren Kriegstanz aufführt. Wenn er nur 'seinen Takistock nicht fortwährend gerade zu uns herüber schwingen wollte! Großer Gott! müssen wir am Ende etwas blasen? "Aber warum bläst der verd. Schulze denn nicht?" Da bekömmlich einen Rippenstoß und höre hinter mir jemand flüstern: Das Hornsolo, schnell! WaS. fällt Ihnen denn eigentlich ein, Sie schlafen wohl?" Da haben wir's schon! Na warte nur Lehmann, Dich werd' ich kriegen! was fällt denn dem Schulze eigentlich ein? Ich führe daö Horn an die Lippen Gott sei Dank! Endlich scheint er doch an seine Pflicht zu denken. Auch er führt das Hom an den Mund, aber noch immer ist nichts zu hören. Ich blase meine Backen auf. daß mir fast die Augen aus dem Kopf treten Schulze ist beängstigend roth, man meint, er müsse jeden Augenblick platzen, allein noch immer herrscht Stille Todtenstille. . DaS Publikum im Varauet fänat an zu grinsen, in den Logen wird hie und da geklatscht und von der Galerie krtontein kottisches? ?fla. .wird's

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ES ist gewlk, das? . . Äsnreines Äösur im Frühlinge, welches das ganze System ver giftet, durch inen auger Ordnung gerathen e Mag,, Unverdaullchkelt und erftopsung entsteht

Dr. August König' Hamburger Tropfen ist die irksamste Fröh!lng.Medl,ln, welche 2 solche Unordnungen kurirt, da Slut rein, igt und da ganz System in eine gesunden Lustand bringt.

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" Almoat with tho rejularit y of clock-work," said th editor o a Xw York trad pprt vrhen relatiog bis experienco with ....,

Spanns -

'I used to feel at about n o'clock that tomethings had gerne wrang with my breakfatt. spcily waa thts true if I had had a rcstless night, aa you know u aot aa nncommoa thing with head-workerm. Mjr atomach,' continued he, 'ia underth Standard as to trength aad it used to seem at those times toact only indifierently and aometimes to eren stop work. Clouds would come before my vision and then a slight nausea would be feit. Ycarsof that aort ofthing had mademc know the Symptoms as well as I know my Dirne, bat since I learned about RipansTabutes I have practically oYercom thedifficultv and it is not often that any one gets as enthusiastic over anytiung as I da orer tkem. Nowdays, whenever I recognise th old familiär Symptom, DOWN OOES ONE OF THE BLESSED UTTLE CONCENTRATED BOONS,

And in a few mlnutes the visaal clouds

apparently res.unes its operatioas and at half past 12 or 1 o'clock I go out for my nsual rather hsarty luncheon all in delightful contrast with my former practically ruiaed afternoons which I used vainly to seek to escape by fasting and variousdoses."

bald ? Wir Izaben jetzt lange genug gewartet!" Der Kapellmeister schlägt aus das Pult und schmetternd fallen die Trompeten, Geigen, Flöten und wie. das Zeug sonst noch heißen mag, ein ein wilder Strom in allen möglichen Klängen und Tönm vertuscht unsere Niederlage so gut wie möglich. Da ertönt die elektrische Glkxke; der Vorhang geht auf, die Vorstellung beginnt. Ich versuche mich fortzuschleichen, aber schon steht ein blaubcfrackter Logenschließer vor mir und winkt mir, ihm zu folgen auch Schulze ; der Elende hat seinen Hut schon auf dem Kopse. . Bitte hierher, meine Herren, in die Garderobe, der Herr 5tapellmeister möchte Sie einen Augenblick sprechen." Ich starre Schulze an, Schulze starrt mich an dir Kerl scheint sich auch noch über mich lustig zu machen ich kann nicht länger an mich halten. Warum haben Sie Ihr Solo nicht aeblasen Herrrr. . sagte ich mit drohender Stimme. Warum haben d,-nn Sie es nicht geblasen, liebcr Freund?" klingt die ruhiqe Gegenfrage. Weil ich ein Schafskopf bin, ein Ochse," platze ich nun los, weil ich es übernommen hatte, heute Abend meinen Freund Lehmann zu vertreten. obgleich ich nie in meinem Leben em Horn in der Hand hatte; ich sollte Ih nen einfach alles nachmachen. . Ja. sehen Sie. ... das wollte ich auch, ich habe aus Sie gewartet!" klingt es ebenso ruhig wieder zurück. Wa a as?" Ich bin nämlich qar nicht Schulz ... der gute Mann liegt im Bett. . . er hat ein wenig Katzenjammer. . . das kommt m den semsten Kamillen vor! Er hat mir keine Ruhe gelassen . . .und ich habe ihm auch schon früher einmal ausaeholfen. da habe ich eben dem an deren alles nachgemacht aber wenn Sie mir nichts, rein gar nichts vormachen, mein Verehrtester, dann kann ich Ihnen Mit dem besten Willen - auch nichts nachmachen. Sehen Sie denn das Nicht em? Ueber die Scene, die nun folgte, will ich lieber schweigen. Gnädig. .Ich danke Ew. Hoheit unterthänigst für die hohe Ehre, die mir bewiesen worden ist " Was denn, mein lieber Hofrath?" O. Hoheit hatten die Gnade, mir in der verflossenen Nacht im Traume zu erschel. nen." Hat nichts zu sagen, lieber Hofrath, ist gern geschehen. Bequemer Ausweg. Po? lizei - Inspektor (zu einem Detektiv): Nun. haben Sie den Mörder? Detektiv: Bis jetzt noch nicht. Aber wir haben dem Kerl ejnen so fürchterlichen Schreck eingejagt, daß er völlig pon der Bildfläche verschwunden ist! D e r A n d e r e. Herr: -Sie. Kutscher, warum setzen Sie sich denn :,t ,.c m?? aitU... cv iiiti uu - tfvaiuyn, wvyu, triiTcn Sie. der Esel . ist bisker nur Mispännig gefahren, und da geht er t i . C . . ? i - ! o 1 r v iiuTji ct-t ivciicc, oi9 er mein, oa nocy . f. r . , .ri , liici i.zuaai iuui; CU.to.li. SJUtit. .Ulll) kl U ViilV Goethl? Moritz: Auch. in VZeimar. Tulver.feld: Aber dock nickt au lei. cker Seit? Morth? . ton an nTtrfr Seit; Tulvenfeld: (Sbaft Müssen die. flcb Covcurrem macht .haben!

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