Indiana Tribüne, Volume 21, Number 250, Indianapolis, Marion County, 29 May 1898 — Page 1
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Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Jahrgang 81. Indianapolis, Indiana Sonntag, den 2g. Mai ,893 9to250 -
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chereS weiß man nicht, der Eingang zum Hafen ist blos 600 FardS breit und der Hafen ist ringsum von Höhen geschützt, so daß ein Blick in denselben unmöglich ist ES wird nun vielfach der Vorschlag gemacht, sich Kunde durch LuftballonS au verschaffen, welche von einem der Kriegsschiffe auS in die Höhe
zu senden wären. Die Marine ist allerdings vorläufig nicht mit BallonS versehen, aber solche konnten ja herbeigeschast werden und man meint, daß ein praktischer Versuch damit von Er folg sein müßte. Inzwischen werden Seiten der Ab theilungen deS Krieges und der Marine alle Pläne geheim gehalten und eS ist nicht möglich über die nächsten Abfich ten der Regierung etwas Bestimmtes zn erfahren. Die Transportschiffe find in Bereitschaft eine Armee nach Cuba oder Portorico überzuführen, aber die Soldaten sind weder geübt genug, noch genügend ausgerüstet. Da für Portorico 25.000 Mann genügend wären, so wird neuerdings wieder viel davon gesprochen, zunächst eine Invasion PortoricoS statt CubaS vorzunehmen, allein daS find alleS bloS Gerüchte und waS die Regierung wirklich im Plan hat, daS erfährt man nicht. Geht nach denPhilippinen. Washington, 28. Mai. Der General-Adjutant Corbin gab heute Abend bekannt, daß drei der heute vom Präsidenten ernannten Brigade-Gene-räle Truppen aus den Philivpineninseln befehligen würden. Sie sind EhaS. King von Wisconsin. George A. Garrison von Cleveland. O, und FranciS V. Greene von New Jork. General Merritt, der militärischer Gouvernör der Philippinen sein wird, sandte an den General-Adjutant Corbin eine Depesche, in der er den Wunsch auSsprach, daß General King mit ihm nach den Philippinen gesandt werde. Der Wunsch wurde bewilligt und General King übersandt und darf deshalb bereits als Befehl betrachtet werden. General King ist der bekannte Romanschreibe? und frühere Offizier der BundeSarmee. IHM Klatsch. New Aork, 28. Mai. Wie sich der Herald" auS Washington melden läßt, können ausländische Verwicklungen dadurch entstehen, daß die Regierung von Hawaii den Ver. Staaten gestattet.Honolulu zur Basis für Zufuhr und Marine-Operationen im pacsischell Meer zu machen. AuS bester Quelle wird versichert, daß zwei europäische Regierungen, Frankreich und Deutschland, durch ihre consularen Vertreter in Honolulu ihr Mißfallen über daS Verhalten Hawaiis haben andeuten lassen. Sie unterbreiteten keiuen förmlichen Protest, haben aber anfragen lassen, welche Haltung Hawaii während deS Krieges einnehmen werde. Ob und welche Antwort Hawaii ertheilt hat, ist in Washington nicht bekannt, aber man weiß, daß eS sich nicht neutral verhalte, sondern Amerika gestatten wird, sein Gebiet und den Hafen von Honolulu wie sein Eigenthum zu benutzen, so daß eS thatsächlich die Stellung eineS Verbündeten einnimmt. Soviel bekannt, unterhält der spanische Konsul in Honolulu noch Beziehungen zur hawaiischen Regierung, wird aber wohl unangenehm werden, wenn der Kieuzer Charleston" und die TranSportschisse aus der Fahrt nach Manilla Kohlen und Proviant in Honolulu einnehmen. Wenn dieser Protest von den Mächten unterstützt wird, waren Verwicklungen nicht ausgeschlossen, und um so mehr wünscht der Präsident, daß die Annerion Hawaiis baldigst vollzogen wird. Zu einer militärischen Besitzergreifung würde er ungern schreiten, so lange der Congreß dersammelt ist. Expedition nach Manilla. SanFranciSco, 28. Mai. General Merritt, der die amerikanischen Streitkräfte auf de Philippinen befehligen wird, hat dahier sein Haupt quartier im Palaee Hotel etablirt. ES ist nicht wahrscheinlich, daß die nächste Erpedition vor Ablauf von zehn Tagen abgehen wird. Dann werden fünf Transportschiffe mit 6000 Mann ab gehen.
Die Regenzeit.
Key West, Fla., 28. Mai. Die Regensaison hat in Cuba soeben begönnen und die Blockadeschisse erlebten während der Woche viele heftige Regen gösse, während heute an der Küste angenehme Wetter herrscht. Der neue Kreuzer New Orleans", srühtr Ama zonaö, erregt bei der Flotte allgemeine Bewunderung durch seine Geschwindig keit und augenscheinliche tüchtige Ei genfchaften für den Kampf. .,. AuS Deutschland. Berlin, 23. Mai. Bayern ist entschlossen, einen eigenen obersten Militärgerichtöhos zu erlangen aus Grund der Militär. Konvention von 1871. Kriegsminister von Ash erklärte in der zweiten Kammer, daß Bayern an seiner Forderung festhalte. Die Unruhen in Erfurt dauern fort. Die Ursache scheint eine Verstimmung der Volksmassen gegen den zur Zeit in Erfurt Vorstellungen gebenden CircuS Deike zu sein. Die Menge umlagerte den auf den Friedrich Wilhelm-Platz ausgeschlagenen CircuS, und die Radaumacher brüllten: Steine her, schlagt die Hunde todt" u. s. w. Die Polizei vermochte nur mit Mühe den Platz von den ruhestörenden Elementen zu säubern. Eine große Zahl von Verhaftungen wurde vorgenommen. Die GenSdarmen machten von ihren Revolvern Gebrauch und verwundeten viele. Tausende von Tumultuanten fanden SuccurS bei den Bewohnern benachbarter Häuser, auS deren genftern und von deren Dächern sie Steine auf die Ordnungswächter berabschleuderten, in Folge dessen daS Militär eingreifen mußte. Bei der Postdamer Garnison fand heute die Ausnahme deS Prinzen OSkar, deS fünften SohneS deS Kaisers, in die Armee statt. Der Kaiser hielt an den Prinzen eine Ansprache und verlieh demselben de schwarzen Adlerorden. Im Köpenicker Schössengericht wurden von den 122 Socialsten von Ad lersos, gegen welche die Anklage erhoben worden war, am 18. März ihre Wohnung illuminirt zu haben, sünfzehn zu schweren Geldbußen verurtheilt. Dr. Johanne? Trojan, der Redocteur des Kladderadatsch", welcher am 25. Januar wegen MajestätSbeleidigung zu zwei Monaten Festungshaft verurtheilt wurde, wird seine Strafe am 20. Juni zu Weichselmünde antreten. Im Austrage deS Kaiser begab sich der Chef deb geheimen CivilcabinetS, Dr. v. LcanuS, in's Finanzministerium, um sich nach dem Befinden MiquelS zu erkundigen. Die Antwort war nicht gerade erfreulich DaS Befinden deS Ministers hat sich noch nicht gebessert. Er leidet an der echten 3nfluenza. -- Die zweite spanische Flotte. M adri d, 28. Mai. ES wird ossiziell mitgetheilt, daß daS spanische Reservegeschwader unter Admiral Camara von Cadix abgefahren ist. Wahrscheinlich wird dasselbe ersteinige Tage auf hoher See manöveriren und dann den atlantischen Ozean kreuzen. DaS Geschwader soll auS zehn Schisse bestehen. N e w I o r k, 28. Mai. Eine Depesche der World" von London sagt, daß daS Geschwader in Cad'r noch nicht genügend ausgerüstet ist, um in See zu stechen. Man glaubt auch nicht, daß eS ach Manilla oder sonstwo hin geht. Amerik. Mission niedergeb r a n n t. London, 28. Mai. Nach einer Depesche auö Shanghai ist die amerikanische Mission in Tung Tschau, Provinz Quang Seo von Hongkiang bei einem Ausruhr gegen die AuSländer vom Pöbel geplündert und niedergebrannt worden. Man glaubt jedoch, daß die Missionäre entkommen sind. Der amerikanische Konsul in Canton, Herr Edward Bedloe hat den Vicekönig von Quang Tung aufgefordert Truppen zur Unterdrückung der Unruhen nach Tung Tschau zu senden.
DieHavel geht nachEadix
B er l i n, 28. Mai. ES wird auS Madrid berichtet, daß der Norddeutsche Lloyd-Dampser Havel, welchen die Compania tranöatlantica in Barcelona gekauft hat, die für die spanische Re gierung handelt, sich auf dem Wege nach Cadix besiadet. ES heißt, daS Schiff werde unter deutscher Flagge bis Kap Finisterre gehen, und erst dort die spanische Flagge hissen. Nicht wahr. Hongkong, 28. Mai.. Der.Bericht, daß die Baltimore" durch eine Explosion geschädigt worden sei, ist vollständig auS der Luft gegriffen. Nachrichten au S Manilla. H o n g k on g, 28. Mai. DaS amerikanifche Kanonenboot Seasire, wel cheS 4 Geschütze führt, traf hier soeben unter einem Lieutenant. Commander auS Manilla ein, und hatte den Kapitän deS Kreuzers erster Klasse Olympia, FlaggenschisseS deS Admirals Dewey und zwei Offiziere an Bord, welche dienstunfähig geworden sind. Die Situation in Manilla hat sich nicht geändert. Die Insurgenten verhalten sich ruhig. Rindfleisch kostet in Manilla $2 50 per Pfund. Die Nachricht, daß der Kommandeur deö spanischen Kanonenbootes Callao standrechtlich erschossen worden ist, weil er aus die amerikanischen Schiffe, welche den Callao kaperten, nicht Feuer gegeben, ist unwahr. (Allerlei. D i e irrn m j . vo n $100,000 hat Frau Caroline Croft in Boston den dortigen Aerzten Henry K. Olwer und Jchn Collms testamentarisch aus geworfen, um Untersuchungen Hinsichtlich der Heilbarkeit von Krebs, Schwindsucht und ähnlicher Krankheiten anzustellen. Beim Pflügen wurde der Farmer John Cummins aus Belvidere, N. I., vom Blitz getroffen und auf der Stelle getödtet. Auch seine vor den Pflug gespannten beiden Pferde wurden erschlagen. Die Kleider des Farmers waren in Brand gerathen und brannten lichterloh, als man seine Leiche fand. In Lincoln Countn. 30 Meilen östlich von Guthrie. Okla., ervojte x) em 5-chuttnaoe über seinen Lehrer S. G. Bowers, lauerte demselden mit einem mit Näaeln aeladenen Gewehre auf und jagte ihm die Ladung in den Leib. Bowers wurde gefährlich verwundet und seine Wiederherstellung ist fraalirfv Wesentlich erleichtert worden ist die Belastung der Jnfanterie. Eine Ordre des Kriegsdepartements bestimmt, daß dem Mann der Tornister, das Zelt, die Decke, der leinene Anzug, das zweite Paar Unterkleider, Seife und Handtücher abgenommen und auf Wagen nachgeführt werden sollen, wovon jede Compagnie zwei erhält. Damit wird die jetzige Belastung des Infanteristen, die 64 Pfund beträgt, um 17 Pfund erleichtert werden, so daß er von nun an nur noch 47 Pfund zu traaen haben wird. Nach Ausweis des neuesten statistischen Bulletins erreichte der Weizenpreis im Jahre 1897 die Maximalhöhe, seit 1863, von drei Ausnahmen, den Jahren 1883, 1890 und 1891 abgesehen. Am 1. März 1893 betrug der im Besitz der amerikanischen Farmer befindliche Weizen vorrath 121,320.500 Bushels gegen 88,148.072 Bushels an dem correspondirenden Tage des Vorjahres. Die vorjährige Weizenernte der ganzen Welt wird auf 2,139.549.168 Bushels geschätzt. Gustav Gerome. ein 26 Jahre alte Deutscher, in SouthFarms beiMiddletown. Conn.. wohnhaft, versuchte seine Geliebte. Frl. Amalia Dodeck zu ermorden und jagte sich dann selbst eine Kugel in den Kopf, eine lebensgefährliche Wunde beibringend. Gerome forderte das Mädchen auf. ihn zu heirathen; sie gab ihm eine ablehnende Antwort. Daraufhin zog er einen Revolver und feuerte ihr eine Kugel in die Schulter und richtete dann die Waffe gegen sich . selbst. Das Mädchen wird mit dem Leben davonkammen, aber die Aerzte glauben, daß der Mann seinen Verletzungen erliegen wird. Wenn ihr ein guteö Mittel haben wollt Euer Blut zu reinigen, die Nerven zu stärken und die Conftitution zu kräftigen, gebraucht Hood'S Sarsaparilla. Gebraucht uun Hood'S. Hood'SPillen heilen Brechreiz, Kopfschmerzen auS dem Magen und UnVerdaulichkeit.
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Die Der vielgenannte f r i! -here preußische Garde - Hauptmanr und Militär - Gouverneur des jetzigen Kaisers Wilhelm II. O'Danne. der sich schon vielfache Bestrafungen zugezogen hat, war neuerdings von der Anklage der Erpressung gegen den früheren Militärattach6 in Paris, Obersten von Huene, freigesprochen worden. Das Gericht hatte den Thatbestand der ErPressung als erwiesen betrachtet, aber doch auf Freisprechung erkannt, weil O'Danne unzurechnungsfähig sei. Hiergegen hatte dieser Revision eingelegt, die von dem Reichsgericht unter der interessanten Begründung zurückgewiesen wurde, daß ein Freigesprochener überhaupt kein Recht habe, gegen seine Freisprechung Rechtsmittel anzuwenden. ' The Fowng C o u n t y Journal", eine der gelesensten Zeitungen in Sydney, machte kürzlich einen höchst unangenehmen Mißgriff. Sie brachte nach der Landung der Geretteten von der untergegangenen Bark Alacama" eine Beschreibung dieses Unglücks zugleich mit einer Abbildung des sinkenden Schiffes, und zwar gerade in dem Augenblick, da das letzte Rettungsboot abgeht. Unvorsichtigerweise hatte das Blatt jedoch' zur Anfertigung des Holzschnittes ein altes Bild benutzt, das die Rettung der Mannscbasten des an der spanischen Küste bei Coruna gescheiterten Schiffes El Paso" durch deutsche Seeleute darstellt, und vergessen, den deutschen Schiffsnamen am Rettungsboot auszulöschen. Als der betreffende Redacteur auf dieses Versehen, aufmerksam , gemacht wurde, stieß er einen Fluch aus und rief: 'HiQao Gerrnans are everywhere! 4 ut richtig. Eyes: Keine Summe stimmt . bei Ihnen. Herr Meyer! Haben Sie denn nie in der Schule gerechnet?" Lehrlina: .Sehr viel aber immer falsch!" Wenn sie kocht. Junge Frau: Rathe . 'mal, was das ' für Suppe ist!" Mann: .Das kann ich nicht!" Frau: .Wonach schmeckt, sie denn?"' Mann: .Nack Salz!"
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