Indiana Tribüne, Volume 21, Number 249, Indianapolis, Marion County, 28 May 1898 — Page 3
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Der Majoratsherr. Roman von Nataly v. Eschstruth.
(Fortsetzung.) Hält sie eine Heirath mit Wulfs. Dietrich etwa auch für das größte (Hliirf ftna rtrrnn WÄhnS unh will fxe nun auf ihre Weise Einfluß -" w ' r Üben i m'Al uvui invuiiiu, nh h A f m;,s,s s s.s,. m?,, les. was lebhaft dagegen spricht! w w -t J V "W V V V w v - Willibalds Hak gegen den Better und dessen ganzeFamilie ist wahr. :d)i, ist kerne Comödie und Johanna, deren Denken und Empfinden so tlöU lig Eins mit dem Gatten ist. würde nie die Hand bietm, um einen so wichtigen Plan ihres Feindes zu fördern. Was bezweckt alsdann aber das seltsame Benehmen? Welche geheime Abficht verfolgen die Eltern" sowohl wie Fränzchen? Pia s Gedanken schweifen oeunruhigt hin und her, ohne die Lösung solchen Räthsels finden zu können; sie hat jetzt auch keine Zeit mehr, nachzu grübeln, denn .mit dröhnenden Schrit ten kommt Fränzchen angesprungen und meldet triumphirend: Hurrah, es wird ausgestiegen! Schnell, macht euch fertig; in Geisenhcim landen wir. Die Augen der Umsitzenden mustern voll Heiterkeit die derbe. Mädchengestatt, welche noch so gar Nichts von dem Wesen einer jungen Dame an sich hat, und man beobachtet mit fröhlichem Interesse, wie ungenirt und ohne jede Spur von Eitelkeit Franzchen den Mantel über die Schultern wirft und mit genialem Patsch den Fllzhut auf den Kopf drückt. Und dann gehorcht die qanze Familie gehorsam dem Befehle der kleinen Trzrannin und verläßt in der Station Gelsenhelm das Schiff. Fränzchen, welche, auf Deck durchaus nicht LberBeemtrachtigung der Freiheit ihrer Bewegungen hat klagen können, benimmt sich beim Betreten des Ufers wie Eine, welche tagelang geknebelt am Stocke gelegen hat. Sie wirft die langen, ungraziosen Arme fuchtelnd durch die Luft, springt über Stern und Bretter, daß die leiderröcke wild um die Beine schlagen, und jodelt so ungenirt fröhlich, daß das Publikum seine Freude über eine derart originelle Erscheinung nicht unterdrücken kann. Pia wird ein wenig verlegen, die verblendeten Eltern aber scheinen sich königlich über den ausgelassenen Liebling zu amüsiren. Willibald flüstert seiner Gattin etwas in das Ohr und Johanna unterdrückt mühsam ein lautes Lachen. Fränzchen, ich bitte Dich, betrage Dich anständig, wie es sich für eme
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1 ..V.MV. Wenn ich mich Deiner schämen muß, Sehe ich keinen Schritt Mit Wir!' Fränzchen sieht ganz verdutzt drein: vi r i Ai . . eneyme iq micy io aivern? a, )vu lieber Gott, wo soll ich eS her wissen. wie eine junge Dame sich bemmmt! Aber komm', ich werde Dir jetzt Alles nachmachen. Liebchen, dann wirst Du frnnn mit mir aitfrifhfn lm vv Und für kurze Zeit hatte eS wich wirklich den Anschein, als wolle das Backsisckcöen sick reckt mamerlick U , . , , ItslaCN. Sie wanderte an Blas Seite das Flußufer entlang., bewunderte in ge wählten Worten die große Breite des ruhigen Wasserspiegels, die 'zerstreut Ileaenden. Mit Grun bewach enen n i rrl.rirf..v r-t,:--.. Viiiliuutiiuiiu uyujimtvu, lil.Ü schönen Contouren des Johannisber ges. dieses Bacchusaltars", wie sie sich erfinderisch ausdruckte. Man ve azwtt. naz me einzige sebenswürdiakeit von Geisendeim. die Kirche mit dem von Rauchmuller verfertigten Grabdenkmal des Kurfürsten Johann Philipp, anzusehen, dann in Esel oder Maulthier den Weg nach t" v.. rac.!..c. Iyxuocsijciiii luiiya uc viiciuuci qu rückzuleaen. $)tt Graf aina in das Sotel. um das Nöthige zu bestellen, während die Damen langsam durch die schmalen Gäßchen der kleinen Stadt wanderten. Fränzchens - Betragen blieb derart hnfc kl, Gräfin oona überllV., p " j U ' rasck e V cke mit Pta wecd elte. frtt lä&tUt und drückte in der Freude über die liebenswürdige Füg samkeit der oustne Deren Arm ueoevoll an sich, was bei Fränzchen einen wahren Rausch des Entzückens zur ??olae' hatte. Sie ward dunleklrotd vor Freude und unterdrückte nur müqsam emen Luftsprung, welchen sie sicher gar zu gerne ausgeführt hatte. Ein paar Touristen begeaneten ih JpttnnK ?TD A tT ?T 1 f( r Afi I Hin. UUH4kult"V j(v, t l v w v uwwv bentt Stimmung. ' Knaste und hübscheste von ih I n.n blickte Pia überrascht in das ret zende Antlitz, dann zog er in ubermu thiger Ovation den Hut und schwenkte ihn der jungen Dame zu. 0h. Sisrnorina bella!" hub er ein bekanntes italimisches Ständchen an zu singen. Ein sprühender Zornesblick aus! Kränzchens Auaen tras ihn. Comtek. chen neigte sich jählings vor und starrte sorschend in PiaS Antlitz. ' Als Tit dasselbe sehr stolz und voll si,Znrner Nube erblickte, strahlte ihr unschönes Gesicht auf. Da ist recht. vaß Du ven ireazen umme. ganz m norirst. Pia!" lobte sie triumphirend, , ry r r l T jt V T . 1 . . w r' rn ife? ogai oen lajouc yiuunu Lilian- vergessend. Ich glaube, der unverschamteKerl steht immer noch und glotzt Dir nach! Soll ich ihm mal vU Zunge herauSstrecken? i ssrauleln von Zcördlmaen vruate entsetzt den Arme deö' empörten OäL chenS an sich? 'Untersteh-C5ch nicht! sagte fit streng. .Sieb DiÄ Li:raur!
nicht nach den Herren um; solche Keck heiten bemerkt eine anständige Dame gar nicht Fandest Du das ' Scheusal etwa hübsch?.Aber Fränzchen. welch' ein Auö druck!" schüttelte Pia unwillig das Köpfchen. Ob Du ihn hübsch fandest? Ich habe ihn gar nicht angesehen. DaS ist recht. Mama sagt auch immer, man muß die Herren auf der Straße gar nicht mustern. Geschweige ihnen als erwachsene Dame die Zunge herausstrecken! Eomteßchen lachte: Ich bin ja noch gar nicht erwachsen. O. Pia. wenn ich jetzt schon erwachsen wäre . . .!" Ein tiefer Seufzer begleitete diese Worte: Es geht doch verteufelt langsam damit!" Als Mädchen rechnet man mit sech zehn Jahren schon vollständig zu den Großen, wenn man sich danach 5e-trägt.-Ja, als Mädchen! . . . Und jählings den Kopf zu der Mutter umwen-
dend, welche bei den letzten Worten an die Seite des Töchterchens getreten war, fuhr Fränzchen lachend fort: In dieserBeziehung ist es wirklich gut, daß ich ein Mädchen geworden bin. Mama. Wildfang, Du! Tante Johanna blieb vor einem althümlichen Häuschen stehen und be trachtete es amusirt, Pm auf die wun derlich geschnörkelte Hausthüre aufmerksam machend; dann sah sie nach der Uhr und fand es an der Zelt, umzukehren, da das Essen nun wohl bereitet sein werde. Franzchen machte ein brummiaeS Gesicht: Jetzt schon? Dann treffen wir wohl Plas Verehrer noch einmal!" ' Freue Dich doch, wenn Deine Eousine so viel Bewunderung erregt. Freuen?! . . . Hm! Ein seltsamer Ausdruck lag plötz lich in dem Gesichte der jungen Gräfin, und Pia verstand nunmehr ihr seltsames Wesen. Franzchen war eifersüchtig eifer süchtig, wie alle häßlichen Mädchen auf die Triumphe der bevorzugten Genossinnen neidisch sind. iJttid war es aber nicht im wahren Sinne, dazu beherrschte zu viel Herzensgüte und harmlose Heiterkeit ihren Charakter; aber eine gewisse Eisersucht machte sich dennoch geltend, und das deuchte Pia nur begreiflich und selbstverständlich. ES muß sehr hart für ein heranwachsendes Mädchen sem, seme eigene Häßlichkeit doppelt schwer neben einer hübschen Freundin empfinden zu müssen! Vor Franzchen blieb kein Maler siehen, sie voll Entzücken zu grüßen und darum wallte eö trotzig in ihr auf und sie ärgerte sich seiner Frechheit. Arme Kleme! Wie manch' bitterer Tropfen m.g noch in den Freudenbechcr Deines Lebens fallen! Via wird gewiß nichts dazu thun, um dem jungen Madchen den grellen Unterschied zwischen ihnen empfindbar zu machen. Sie fühlt großes, herzliches Mitleid mit einem jungen Herzen, welches heimlich Qualen leidet, von denen an dere, begnadete Menschen gar keine Ahnung haben. Pia wenn der Mensch nun aus Dich wartet? fragte dieComtesse aber. malS, und ihre dunklen Augen blickten beinahe flehend. Fräulein von Nördlingen schüttelt lächelnd den Kopf: Dann wollen wir ihm dieses harmlose Vergnügen unbeschadet lassen! Du verliebst Dich vielleicht in ihn?' Nun lachte ihre Nachbarin hell auf. Fränzchen. Du bist nicht recht gescheidt! Zu den phantastischen Menschenktndern, welche sich aus den ersten Blick in einen schönen Unbekannten verlieben, gehöre ich nicht. Du bist zu stolz dazu? Nenne es so. wenn Du willst. Du wirst nur einmal einen Grafen heirathen? Da zuckte das blonde Kopschen m den Nacken und der mißtrauisch forschende Blick, welcher Pia in letzter Zeit eigenthümlich geworden, blitzt zu der Fragerin hinüber. .Du irrst!- sagt sie kalt. Ich werde nie nach Namen, Stellung und Mitteln eines Mannes fragen, sondern emzig den heirathen, welchen ich liebe. .Und wenn nun remer kommt, den Du zu lieben vermagst? Dann bleibe ich ledig. Fränzchenö Gesicht strahlte: Aber mich hast Du lieb? .Francisco, sei nicht so kindisch!' .Ich bin ja gar nicht kindisch. Mama: ich will meiner süßen Lilian ja nur den Vorschlag machen, daß sie gar nicht heirathen, sondern immer bei mir bleiben soll! Wäre das nicht herrlich. Du? Pia lachte abermals: Wer weiß. Fränzchen: es wäre vielleicht daS beste und friedlichste Glück, welches ich mir wünschen könnte! Aber Du würdest 'auf die Dauer doch wohl nicht mit der strengen Schulmeisterin zufrieden sein. I Doch, doch! O, dann würdest. Du aber eben keine Schulmeisterin mehr. sein jubelte die Comtesse unv ttx " . . . - i i , m - gab rn ihrer Freuve an vik u?r. velck sie bei diesem Spaziergangs be. wahrt. Sie ließ Ptaö mm los uno . , . i stürmte nach der Hotelveranva, wo der Graf mit Friedrich im Gespräche stand. Beide kebrten ibr den Rückm zu. Fränzchen aber saufte heran, machte einen kunstgerechten Stütz aus je einer Schulter der Beiden und schwang sich secundenlang zwischen ihnen, wie, an tmem Turnbarren. ' Der Erbherr von Niedeck knickte un er der unerwarteten Wucht zusammen wie ein Taschenmesser und Friedrich anr evensy aiterSschwsQ unv erchrocken in die Knie: Tante Johanna onnte aber vor Lachen kaum weitergehen, sie preßte ihr Taschentuch ge gen die Lippen und konnte gar nicht wieder zu Atbem kommen i Wie unbeschreiblich komisch da aussah dieses 'lange s?rauen,?imt'tx mit d:n scllump: l.letd:rrcckr o. 15 rertr, tl rAd.1
mehr!" ünb' sie wffchte die Lächthränen auS den Augen. Dann sah sie Pias be. trosfeneö Gesicht und ward etwas verlegen: .Sie ist eine furchtbare Range, liebstes Herz; wundere Dich nicht allzu sehr über ihre Tollheiten, welche Dir aewiß komisch vorkommen. Wir sind ja seit Jahren daran gewöhnt und Willibald will's 'mal so er ist ja sonderbar in seinen Ansichten, aber des Menschen Wille ist sein Himmelreich! Nur Eines bitte ich Dich, mein Lieb-
ling, nimm den Unsinn, welchen Fränzchen zeitweise redet, nicht allzu genau; sie ist so begeistert, endlich in Dir eine Gefährtin und Freundin gefunden zu haben, daß ihre Liebe nun himmelhohe Flammen brennt. Wir haben sie ja stets einsam und ohne viel Verkehr erzogen, da empfindet sie den Umgang mit Dir nun voll doppelten Entzuckens. Jn dem sonnigen, noch unbelaubten Nebengang, welcher sich dicht am Nheinufer, gleichsam als terrassenartiger Garten des Gasthauses hinzog, hatte man ausgezeichnet dinirt, und je goldiger der schöne, eckte Rheinwein in den gelben Gläsern funkelte, desto animirter ward die Stimmung der kleinen Gesellschaft. Franzchens seliger Uebermuth kannte kaum noch Grenzen, und nur der ernste, erstaunte Blick aus Pias Veilchenaugen dämpfte immer noch die höchste Lustbarkeit und erstickte manch' kleine Rüpelei in der Knospe. Der Gras hatte zum Entzücken seines TöchterchenS wirklich ein paar Maulthiere und Esel auftreiben lassen, um den Weg bis Rudesheim im Sat tel zurücklegen zu können. Gerade heute fei besonders starke Nachfrage nach Eseln gewesen! hatte der Wirth schmunzelnd bemerkt. Mehr wie drei Stuck zwei Esel und ern Maulthier könne er leider nicht beschassen. Man einigte sich nun sehr leicht dahin, daß die Gräfin mit Jungfer, Diener und Handgepäck im Wagen nachfahren foll, während Willibald das Maulthier und die jungen Madchen die Esel besteigen würden. Unter großem Jubel rüstete sich die kleine Cavalcade. Ein Herr hatte soeben schon per Esel denselben Weg eingeschlagen und Fränzchen drängte voll Ungeduld, daß der Ritt beginne. Die weiten Regencapes wurden aenial zum Reitkleid arrangirt, dieEsel treiber hoben die Damen vergnüglich in den Sattel, der Graf schwang sich auf fein geduldiges Vollblut und mit Erlaubniß Johannas setzte sich die kleine Gesellschaft bereits in Bewegung, dieweil die Equipage später solV gen und sie einholen sollte. Anfänglich. so lange noch die rechte Seite der Straße mit Häusern und Billen gesäumt war, ging die Sache ausgezeichnet. Die köstliche, warme Frllhlingöluft wehte balsamisch um die erhitzten Wangen, fröhlich lachende Menschen begegneten ihnen' und nicktm heiteren Gruß, und zur Seite strömten die smaragdgrünen Rheinwogen, Schrffe und Schifflein tragend, blauen Himmel und buntbelebte Ufer spiegelnd. Die Fahrstraße machte eme kleine Biegung und lag neben der 'majestätischen Breite deS Stromes frei und geradeaus vor den Blicken. lForlsezung folgt.) LandwirthschaftllchtjS. Die Faselbohne im Norden. Obwohl es manchem nicht einleuchtm will, daß daS Unterpflügen grüner Pflanzen den Boden, auf dem sie gewachsen, an Nährstoffen bereichert, so ist dleS doch be: emer besonderen Pflc'Nzenfamilie den Schmetterllngsdlüthlern oder Leguminosen der Fall. Zu diesen Pflanzen gehören alle Bohnen-, Erbsen- und Kleearten. Wie ist die Bereicherung des Bodenö aber jr c.r r v t rr n . mogucy in oieiem tfauc; me Ps.anze entnimmt die Stoffe, die sie m ihrem STTV JfvS ifnm tnSnri iSan (T)Tat Alts luuu?nmiu wvu( viui 4jtiu, uu ,dem sie wachst; folglich kann sie nur ! diese und nicht mehr dem Boden zulrückgeben. Der Irrthum dieser An- ! sicht liegt darin, daß man glaubt, obige Pflanzen nehmen alle ihre Nahrung auö dem Boden; gerade diese iBohnen-, Erbsen- und Kleearten nehmen einen Hauptnahrungöstosf, den iStickstoff oder Nitrogen. auö der Luft m . 11 . rr .aus. äo wen wir jcx wiiien, oaoen nur die genannten Pflanzen jene Fa rinffH fr fnfn nn ifir ffTVttTJ'sn V V. t ..V.V WH0bltl naye oer ooernacye ganz kleine warenarti Auswüchse, durch welche sie den Stickstoff der Luft aussaugen. Da nun gerade dieser Nährstoff einer der wicktis!,n für ff- Rflslnirn ist ffl 'halten wir durch Unterpflügen von 'm - v m.- i rn .oynen uno ice jenen im ooen zu'rück; die Pflanzen geben dem Boden .etwaö, was sie ihm nicht entzogen ha oen. als sie vettkmern denseln SV bald ist der Anbau und daö UnterpflllfctU VlCl -Ul,Wl tlll Vtl ayUUfl stützen heutiger Landwirthschaft. KfilA. IT)MA4n . m a . W.. V Der Rotbkl verdient in lxn Geaen m, wo er gut gedeiht, immer die erste Beachtung unter den sooenannten Dtickstoffsammlern; doch sind auch in diesen Gegenden die Fälle nicht selten. dte ine Erfatzpflan wÄnschenSwerth Machen. ' In . ungünstsgen Wintern friert der Klee oft auS; da er erst im zweiten Jahre sich voll entwickelt, kann ein ausgewintertes Feld nicht wieder wit Klee besäet werden, wenn im selben Jahre ' noch eine Ernte von diesem Stücke geholt oder wenn im Herbst der . a rf. ' m yiati eme srunoungung eryatten ou. aus magerem uande gedeiht uberhaup der Klee nicht. Für diese Fälle biete nun die chinesische Tafesbohne, hier co- ' 1 k . 1 tu' r popea grnunnl, jix oorireis.icye Avsrnlte und zwar auch n den Nordstaa ten. In seltenen Fällen wird man im worden, besonderes Gewicht auf daS Seifen der Bohnen legen; für andere 5wecke wie üeuverbuna und um Unterpflügen, reichen die Sommer unserer flordstaaten vollständig aus. um sie ßu? vollen sntwtckeluna zu bringen, die wurde mit Erfola w Nev werfet, Iydiana. New Dork und selbst in Ecnuticut entdaut und d!e frühreifen Sert:n. v'.:. d!: lzlr.:.
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ist ble Mtdizln all Medizinen für leidende Frauen. Er wnkt gerade recht auf die Mtntton einer F.au. Er hilst der Natur, d Jli und die Gesundheit wiederzubr ngen. Er übertr, st Alles, das e gegen zene gmöhnlich unler dem Namen .Jrauenlrankheilen' bekann en Le.den entdeckt wurde Er bei alljährlich permanent Tau ende der schlimmst, Falle von w.ik?n Muk G barÄuttervorfall. Gebärmutterblutsluß. und schmerzhaste und e Menstruation. Wine f Cardui hat viele .Ehen, die iahnlang un K 'waren'glUcklich gemacht, indem ihnen Kinder geboren aVU MifunaSstunden im Leben einer Frau Ucbergang zur Jungsrau,qa Schwangerschaft. Kindbet,. Saugen von Kindern. .Lebenswechsel-hat sich 7 ,v l.V.fo h nmf!nt Mertke erwiesen. Frauen, die ihn
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gebraucht yaoen, imo leine v . Dasselbe bezieht sich auf den Unterschied zwischen Krankheit und Dulden und Gesundheit und Glück. Er wird auch für
Euch dasselbe vouvnngen.
Me NvoiHeker - , und die Wyip-Poor-Will Sorte brächten auch ihre Samen zur vollen Reife. Die Bestellung geschieht, sobald das Land gut durchwärmt ist; man kann breitwürfig oder mit der Drill in Reihen säen. Für Unterpflügen eignen sich die mit Ranken besonders; für Heuwerbung sind die buschartigen besser. Das Trocknen der Ranken für Heu erfordert Sorgfalt und längere Zeit infolge deö Sastreichthums. Man beseitigt diese Schwierigkeiten, indem man die Ranken über zusammengestellxe Pfahle hangt und trocknet. Wenn imHerbst vor dem Frost untergepflügt, sollte das Feld mit 'Winterroggen besäet werden, um das Abwascken der Ackerkrume und ein Entweichen der Pflanzennährstoffe zu verhüten. Je nach der Bestellungsweise erfordert es mehr oder weniger Saatgut. Mit der Drill eingebracht, wird ein Bushel für einen Acre ausreichen. Vferde. Kübe und Schafe fressen das Bohnenheu sehr begierig. Die geschroteten Bohnen geven ein ausgezeichnetes Mastfutter sur Schweine. - Ausnutzung der Viehweiden. Würde das Gras einer Weide zu Heu gemacht und dem Vieh im Stalle verfuttert, so könnte damit mehr Vieh ernährt werden, als wenn die Thiere die Weide begehen und fortwährend daö Gras abfressen; die Gräser kommen Nie zur Entwickelung beim Beweiden. Einmal abgefressen, werden sie, sobald sie wieder einen Zoll lang sind, wiederum kurz geschoren und so bleibt es den ganzen Sommer über. Das muß schließlich selbst die zähe Natur der Graspflanzen schwachen. Bei der Heuwerbung können aber die Pflanzen sich ungestört entwickeln und werden dann geschnitten; sie schlagen neue Triebe und auch diese bleiben bis zum zweiten Schnitt ungestört. Beim Weidegang fortwahrende Störung, be: der Heuwerbung dagegen nur ein einmalige Störung, das . ist's, was den aro ßeren Ertrag in letzteremFalle bewirkt. Trotzdem ist Heuwerbung' mit Stallsutterung im Sommer hierzulande nur selten - vortheilhafter. Das saftige Gras der Weide hat einen vortheilhaften Einfluß auf den Milchertraa und die Gesundheit der Thiere; ferner sind die Arbeitskosten für Stallfütterung, wenn . alle Hand draußen gebraucht werden, ' seht " hohe. ' Wir können aber doch eine Einrichtung treffen, die beim Weidegang eS verhütet, daß der PflanzenwuchS über die ganze Weide stets kurz gehalten und so der Ertrag geschmälert wird: man lege die W'.ide in Äbtheilungen und zwar so, daß die Thiere alle zwei bis drei Wochen in eine neue Abtheilung gebracht 'werden können."' Zu genügendem Nachwuchs w einer Abtheilung sind 4 6 Wochea nothwendig; es muß also die aan ze Weide in drei Abiheilunam'zerlegi werden. Wenn' eine Abtheilung somit 4 6 Wochen Ruhe hat, so befördert es da Wachslyum des Grafes ungemein und eine solche Weide kann den vierten Theil Thiere mehr ernähren. ES ist in den ersten Wochen deS Weideganzes jedoch darauf zu achten, daß die Gräser in der letzten Abtheilung nicht zu alt und zu hart werden; so ist in der ersten 5Wt vielleicht ein wö chentlicher Wechsel nöthig.' Sehr wichtig ist eS, daß die Thiere auf der Weide fortwährend reines, gesundes Wasser in genügender Menge zur beliebigen r" r , . rr &, c . miT . upicgung lyres xjuiuc yaoen. sen die Tbiere Durtr leiden oder den selben mit unreinem und verdorbenem Wasser stillen, wie es oft auf den Prat rien mit Sümpfen der FaN ist. so schlägt nicht allein auch die beste Weide nicht an. sondern sie werden auch IXcht krank, besonders an dem' gefürchteten gauschbrand; auch Lungenkränkheiten werden dadurch in den Thieren begün stigt. . ' ' Spröde Hufe. " Die Ursache , eines spröden Hufes litt an dem 'Mangel 'von' Feuchtigkeit u remfklvcn, well ledere eme n. Ndia? O:din2u ilt. Uz ibuf .et
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VtibVJUW I av.wv.iv (j v.vv.. -7-" 1 . xct Gegend wunderbare Thaten vollbracht. Ich werde ihn immer in meinem Hause halten. Ich empfehle ihn allen meinen Freundinnen. RosettaJoneL.
Ottawa, O., 16. Nov. Ich habe McElree's Wine of Cardui gegen ner vöses Kopfweh mit Uebel keit und unregelmäßige und schmerzhafte Menstruation gebraucht und glaube, daß nichts Anderes so gut ist. Ich emvfehle ihn mit Vergnügen allen leidenden Frauen. Frau M. E. Stevenö.
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