Indiana Tribüne, Volume 21, Number 249, Indianapolis, Marion County, 28 May 1898 — Page 2
ZQvwnQ Trivüne. Erschein! Täglich nnd"SomttagV.
Die tuglich .Tridäne' lostet durch .tnXtljet I öent per W-ch. die Svntag!rriba'? Scxtl per Woche, elde tuse 1: ts Cent! per ,At. Per Serhetll de? uh gkschit t ral,,Hl V e IZahr. omfi 10 eüd labama Cttalu Indianapolis, 3n, 28 Mai 1898 Qkgnale in der Seeschlacht. Nicht zum geringsten Theile hangt ber Ausgang ctncr Seeschlacht, in welche? zwei einigermaßen ebenbürtige Gegner mit einander ringen, davon ab, dab die sämmtlichen- Fahrzeuge eines Geschwaders mit ihrem Flaggschiff in ununterbrochener Communication bleiben d. h. die Befchle des Ober-Com-mandeurs prompt zur Ausführung bringen, seine Anfragen präcis beant Worten u. f. w. Da nun das Uebermit teln mündlicher Befehle außer Frage steht, muß man zu Signalen seine Zuflucht nehmen; aber das Gesichtsfeld wird oft durch den Pulverdampf verdunkelt und somit liegt es auf der Hand, daß das Mittheilen von Befehlen durch Signale vom Flaggschiff mit Schwierigkeiten verknüpft sein kann. Deshalb wird auf die Vervollkommnung des Signalwesens unausgesetzt hingearbeitet, ein unter allen Umständen zuverlässiges System hat mcln jedoch noch nicht erfunden. Neuerdings hat unsere Kriegsmarine umfassende Versuche mit einem Telephon ohne Drähte gemacht und sollen damit befriedigende Resultate erzielt worden sein, die Details dieses Systems werden aber von dem Marine-Departe-ment streng geheim gehalten und deShalb kann kein Urtheil über seinen Werth gefällt werden. Daö an Bord eines jeden Schiffes befindliche Signalbuch wird selbstverständlich vor den Augen eines jeden Unberufenen streng bewahrt und als erste Pflicht des Befehlshabers eines zur ueberzabe gezwungenen Kriegsschiffes gilt es, dieseS Buch zu vernichten, damit es nicht in die Hände des Feindes falle. Zur Uebermittelung vo Befehlen dienen jetzt Flaggen, farbige Lichter und der Heliograph. Der Gebrauch derFlaggen ist zweierlei; entweder werden dieselben an dem Mast gehißt und repräsentiren dann die Nummern der im Signalbuch'enthaltenen Befehle u. s. w., oder sie werden in bestimmter Weise und Reihenfolge geschwenkt, wodurch Buchstaben bezeichnet werden. Bei dem Hissen von Signalslaggen, welck die Ziffern von 1 bis 9 und 0 darstellen, werden niemals mehr als Vier Stück gebraucht und wenn eine
' Jiffer zu wiederholen ist, dann wird ein dreieckiger Wimpel ingeschaltet. Die Flaggen werden von oben nach unten gelesen" und bleiben so lange
gchißt, bis seitens des Schiffes, dem der Befehl gilt, durch Aufziehen des Antwortwimpels gemeldet wird, daß es verstanden hat. DieseFlaggenstgnale tonnen natürlich mir bei Tage gebraucht worden. Das Siqnaliren durch Schwingen einer Flagge (System Meyer) laßt sich auch nur bei Tage ausführen, aber wenn man für die Flagge ein? brennende Fackel substituirt, kann dieses System auch Nachts zur Verwendung aelanaen. Die im System Meyer benutzte Flagge ist roth mit einem weißen Viereck im Felde und durch verschiedene Bewegungen nach rechts, linls. oben bezw. unten werden die Buchstaben des' Alphabets angedeutet. Auf Kriegsschiffen, welche mit elektrischen Veleuchtungsanlagen ausgestattet sind, gelangt Nachts das System Adois zur Anwendung. Dieses System besteht im Wesentlichen aus dem verschiedenen Arrangement von 5 Gruppen doppelter Lamven. welche weiße und rothe Lichter zeigen. xxtt campen nno oden am Mäste aubracht und werden mittels eines Tastenwerks von der Commandobrücke aus erhellt oder verdunkelt. ?!ede Combination der farbigen Lichter hat eine bestimmte Bedeukuna und in dieser Weise kann sich das Flaggschiff ohne Mühe mit allen Fahrzeugen seines Geschwaders verständigen. Auf Schiffen, welche keine elektrische Beleuchtung haben, werden zur Nachtzeit Very's Nachtsignale gebraucht, welche durch das Abfeuern einer SignalpistoY. V l , i ic, oie grüne UND roiye sierne prvjec 4'.-i Vt. ri-fri t.. im, uuiuc icui luciuxn, juiui ozi
'.x-fchr'edenartige Combinationen dieser
Sterne werden die Ziffern von 1 bis 9 und 0 bezeichnet und damit dieNumrnern der Befehle, wie sie im Signal codex aufgeführt sind, gegeben. Wenn die Umstände es gestatten, kommt auch der Heliograph zur Anwendung. Die Strslfism Ivr Cnnn nnSTi hiirrfo ttrt System von Spiegeln nach dem Orte, mit welchem man sich verständigen will. geworfen und durch Emscyleben eines Schalters Striche sowie Punkte gebll bei. weiss hen n?nrl'ssfm TfTiTsrvhenzeichen entsprechen. Es liegt auf der Hand, daß diese Signale sich nur vom- Schiff nach dem Ufer aeben las sen, da das Schwanken eines FahrZeuges das Äunangm der an Bord tl nes anderen Schiffes concentrirten
Sonnenstrahlen unmöglich macht. Um die Communication eines Kriegsschiffes mit einem Kautfahrer oder einem J fremden Krieaslckiffe xvl ermöglichen.
dient der internationale Signakodex. Dabei kommen 18 verschiedene Flag- . r jt . t!. fr r i : i c.. o
, sen, iccicgr uic viunionanicn imi iu nähme des X und Z repräsentiren, zur .Verwendung. Wie sich die einzelnen Signalsysteme ' in der Schlacht bewähren werden, muß tt Erfahrung lehren. .
Vom Militärgericht in Tislis würd- Lieuitnani Fürst Dzord. zadze zum Verluste aller Rechte, sowie zur Verbannung aus Lebenszeit in's Gouvernement IenZSzeZzk verurtheilt. Der Fürst hatte 'dcn Kasernenbeamten Lasareff, von dem er beleidigt worden war, auf offener Straße erschossen.
Hypnose in der Krankenpflege. Die Hypnose hat neuerdings in der Krankenpflege besondere Bedeutung
erlangt. Seit mehreren Jahren werden nämlicb in der Irrenanstalt BurghölUi bei Zürich unter der Leitung von Professor Forel für die Nachtwachen b unruhigen und seiv!l gefährlichen Kranken hvvnotisirte Wärter verwendet. Es i mir gelun gen so schreibt Prof. Forel darüber in seinem Lehrbuch des Hypnotismus. durch Suggestion diezenigen IdeenVerbindungen festzulegen, die einen normal Schlafenden wecken, und diejenigen, die er überhören soll, auszuschalten, so daß er z. B. bei einem großen Lärm ruhig weiter schläft, während daS leiseste Geräusch anderer Art ihn weckt. Ich bypnotisire . B. einen Warter und erkläre ihm. daß er den größten Lärm nicht hört und davon nicht erwacht. Ich klatsche mit den Händen vor seinen Ohren, pfeife laut in seine Ohren: er erwacm mcyr. Dann sage ich ihm. daß er auf dreima ligeS leises Knistern meines Nagels (so leise, daß kein Anwesender eS hört) erwachen werde. Er erwacht sofort darauf, erinnert sich deS Knisterns, hat aber vom Klatschen und Pfeifm nichts gehört.' Dann erkläre ich ihm. daß er Nachts vom größten Lärm und Klopfen des tobenden Geisteskranken durchaus nicht hören und ruhig weiter schlafen wird, dagegen sofort aufwacht, sobald ein Kranker etwas UngttvoynteS oder Gefährliches thut. Seit 10 Jahren führe ich dieses Verfahren stets bei allen Wärtern der unruhigen Abtheilunam durch, die eö wollen (es sind fast Alle), und seither sind die nervösen Erschöpfungen, Schlaflosigkeiten u. s. w. aus jenem Personal so gut wie verschwunden, während die Ueberwachung der Kranken an Sicherheit zugenommen hat. In gleicher Weise lasse ich im Bett neben selbstmordgefährlichen Schwermüthigen Wärter schlafen, die ich vorher auf die Sicherheit ihrer fug gestiven Reaktion geprüft habe, und gebe ihnen die Suggestion, vortrefflich zu' schlafen, kein' Stöhnen und Lärmen zu hören, aber beim gelindesten Ver such deS Kranken, aus dem Bette zu gehen oder sich etwas anzuthun, sofort zu erwachen oder nachWiederverseung des Kranken in'S Bett sofort wieder einzuschlafen. DieS geschieht mit solcher Pünktlichkeit, daß manchmal derart überwachte Kranke ihre Wärterin für behezt hielten. Wärterinnen, die bis sechs Monate lang ununterbrochen diesen Dienst verrichteten und dabei den ganzen Tag fest arbeiteten, blieben ganz frisch und munter, sahen gut aus und zeigten keine Spur von Müdigkeit. Freilich gehören dazu sehr suggestible Leute; doch habe ist stets mehrere Wärterinnen und Warter, die zu solchen Dingen geeignet sind." In der Zeitschrist für HypnotiSmus beleuchtet soeben Walter Jnhelder.' Assistenzarzt an der Jrrmanstalt MUnsterlingen (Thurgau) die Thätigkeit hypnotisirterWärterinnen im Einzelnen. Sobald sich bei Geisteskran ken verdächtige Anzeichen und Spuren von Selbstmordversuchen bemerkbar machten, schlief eine entsprechend hypnotisirteWärterin bei ihnen in derZelle. So z. B. bekam eine Schwermüthige, die schon versucht hatte, sich im Bade zu ertränken, Kalkstücke von einer schadhaften Wand zu verschlucken, eine Gardinenschnur im Bett zu verstecken, des gleichen ein Messer, eine Wärterin mit entsprechender Suggestion. Eines Nachts erwacht die Wärterin durch ein höchst eigenthümliches Geräusch, sie macht Lichb und findet die Kranke mit Bettzeug im Munde, schon blau im Gesicht und röchelnd. Fast jede Nacht kam solch ein Erstickungsversuch vor, der jedesmal durch die Wärterin vereitelt werden konnte. Es ist sogar geschehen, daß der schlafende hypnotistrte Wärter von verdächtigen Geräuschen erwachte, während sein wacher College, der gerade einen Brief schrieb, sie überhörte. Beim Nachsehen fand sich dann, daß der Kranke, in seinen Decken vergraben, sich den Mund mit einem Taschentuch verstopft und sich mit einem Hosenträger den Hals zugeschnürt hatte. Die Ergebnisse, die mit der Hypnose bei den Nachtwachen erzielt worden sind, bezeichnet Jnhelder IS durchaus befriedigend. Keine WeckPerson klagte, daß sie infolge solchen Nachtdienstes Morgens weniger munter an die Tagesarbeit gegangen sei. Abgesehen davon, daß eme Anstalt weniger Arbeitskräfte braucht, wenn die nämlichen ohne Nachtheil Tag und Nacht beschäftigt werden können, be deutet die Hypnose bei den Nachtwa chen in der Krankenpflege auch einen fortschritt, da namentlich stille, sich selbst gefährliche Schwermüthige durch diese Ueberwachuna durch emen schla senden Wärter sicherer vor Selbstmord behütet werden, als wenn sie in den allgemeinen Wachsaal kommen, wo sie durch die stets herrschende Unruhe sehr in ihrem Schlaf beeinträchtigt werden. Qlnseng.Cuttur. Seit Jahrhunderten spielt Ginseng (Panax ginseng) in Chma eine gro ßere Rolle als Chinin in unserem Lan, de. denn die- Pflanze gilt dort nicht bloS als ein Universal-Hellmittel gegen alle nur denkbaren Gebresten, sondern auch als ein unfehlbares Mittel zur Verlängerung deS Lebens. Diefe großcWerthfchätzung der Pflanze hatte naturgemäß eifrige Nachfrage bei hohcn Preisen im Gefolge und nicht bloS in Ost - Asien, sondern überall wird nach Ginseng gesucht. Japan und Korea liefern Wurzeln, die sich im Aussehen von dem chinesischen Ginseng nur schwer unterscheiden lassen, aber nicht dieselben heilkräftigen Wirkungen haben; aber in unserem Lande gibt es eine Pflanze (Panax quinque so liuin), welche dem echten Artikel in jeder Hinsicht ziemlich nahe kommt. Im Jahre 1714 veröffentlichte der Missionär P. Jartoux,.der lange in China gewirkt hatte, eine Beschreibung deS echten Ginseng und ein Exemplar derselben fiel in die Hände . deS 1'. Lafitou. welcher .die - Mission .unter Hen
Jröauois Indianern ' leitete. r Mit Hilfe dieser Indianer gelang eS ihm im Jahre 1716 unweit von Montreal, Canada, eine Pflanze zu finden, welche der Beschreibung des P. Iartoux ziemlich genau entsprach. Er ließ von
den Indianern tie Wurzeln dieser Pflanze sammeln und durch sranzosi- i sche Handler nach China exporttren.wo sie mit 25 Francs pro Pfund bezahlt wurden. Dieser Preis stieg später auf 33 Francs und dieS hatte zur Folge, daß die Ausfuhr über Frankreich groß Dimensionen annahm. Aber in der Hast, möglichst schnell Geld zu erwer ben. vernachlässigten die sranzojljcyen Händlerie richtige Behandlung der Wurzel und als eine Sendung von - j Z. . rr f.. rr lchiecyter ezcvassenyel! in mna eintraf, wurde die Annahme verweigert und damit hatte die Ausfuhr ein Ende. Später machten sich die Bewohner der Neu-England-Staaten dies zu Nutze, indem sie Ginseng sammelten und nach China zportirten; auch die Staaten bis zum Misstssippi bemäch, tigten sich der Jnduswt und im Aahre 1858 stellte sich die Ausfuhr auf 366.053 Pfund im Werthe von $193,736 oder 52 Cents pro Pfund. Im Jahre 1896 (für das Vorjahr sind die betrefsenden statistischen Nachweise noch nicht publicirt) betrug die Ausfuhr nur 199.436 Pfund, allein eö wurden für dieses geringere Quantum $770,673 oder $3.86 pro Pfund erzielt. .Wie aus 'diesen Zahlen erhellt. ist daS zur Ausfuhr gebrachte Ginsengquanrum in dem, Zeitraume von 1853 bis 1896 um ungefähr die Hälfte zurückgegangen, der Preis aber auf über daS Siebenfache gestiegen. Die quantitative Abnahme ist hauptsächlich auf den Raubbau- zurückzuführen, während die Preissteigerung durch die erhöhte Nachfrage hervorgerufen ist. Der amerikanische Ginseng ist eine perennirende Pflanze, welche jn Canada und in fast allen Staaten östlich vom Mississippi sowie in der ersten Staatenreihe westlich von diesem Strom heimisch ist. Sein Wachsthum ist überaus langsam und selbst unter den günstigsten Bedingungen erreicht er niemals vor dem vierten Jahre die marktsähige Größe. Äor dieser Zeit trägt der Ginseng im Walde, wo er wild wächst, äußerst selten Samen und auch später ist die prcducirte Samenmenge äußerst gering, selten mehr als 50 Körner pro Pflanze. Die Vermeb rung geschieht durch den im September reifenden Samen. Wenn nun, was meistens geschieht, die Wurzeln vor dieser Zeit ausgegraben werden, dann kann der Samen nicht reifen und von einer Fortpflanzung nicht die Rede sein. Unbekümmert um diese Thatsache graben die Hinterwälder Ginsengwurzeln, wann und wo sie solche finden. und es geht ihnen wie dem Bauern. der die Gans schlachtete, welche ihm goldene Eier legte: die .werthvollen Pflanzen werden in kurzer Zeit vollständia ausgerottet. Um diesem Ue belstand Einhalt zu thun, ist in Virgi-' nia und West-Virgmia das Ginsenggraben vor dem Retten bei Gefängniß strafe verboten worden, ohne jedoch den erwünschten Erfolg herbeizuführen. Andere Ursachen, welche das stetige Verschwinden des Ginseng herbelsuhren, sind in der Zimmer mehr um sich greifenden Waldverwüstung und dem Niedertreten durch weidende Herden zu suchen. Der hohe Preis der GinsmgWurzel hat zu zahlreichen Versuchen der künstlichen Cultur geführt' und zwar mit recht gutem Erfolg. Am be ften gedeiht die Pflanze selbstverständ lich im schattigen Walde oder in Gär ten. wo die Beete künstlichen Schatten erhalten können. Die Beete müssen in feuchtem, humusreichem Boden angelegt und im Winter zum Schutze gegen starke. Froste bedeckt werden. Der Samen darf niemals vollständig austrocknen, da er dann die Keimkraft verliert: außerdem hat er die 'Eigen schaft. daß er erst im zweiten Jahre keimt. Die jungen Keime müssen min" destens emmal umgepflanzt 'werden. che sie rn die Beete, m denen sie zur Reife. gelangen sollen, kommen. Um die Wurzeln vorVerletzungen die ihren Marktwerth verringern zu bewahren.i rvrf" i rvi , t ino aue Aroeiien in oen eeien inn der Hand zu verrichten.' Auch bei dem Ausgraben und Trocknen der Wurzeln ist die größte Sorgfalt zu beobachten. Im Herbst deS sechsten oder siebenten Jahres nach dem Aussehen und zwar licht vor der zweiten Halste deS Ucptember. nachdem der Samen tlngesamMelt ist, grabt . man die Wurzeln' aus. worauf 5ie unter häufiger 'Erneuerung des Wassers' gewaschen undin wärmer Luft getrocknet 'werden. Der '"söge-! m 1 V ' ir'-t-- ' Fannie ari , oer oei cipoiyciern guten Absatz ' findet, wird dann abzerieben und'die ' Wurzln sind für 'de Versand fertig. Die' Ginsengcultur bezahlt sich recht gut und selbst kleine Veete bringen reiche Eriräae. So Hai ein Ginscngbauer. George Stauten in' " ? , 1 ' cr ' v ' ? vsllmmil rauon, it. y., aus einem nur- 4z Quadratruthen - großen Peet 320 Pfund grüne Wurzeln geerntet, oie getrocknet 106 Pfund, wogen und 5575 brachten. .'Immerhin erscheint die Ginsengcultur nur im Kleinen empfehlmswerth. -denn größere r. Felder werden kaum die erforderliche sorgsame Pflege finden können,'. selbst wenn ie natürlichen Bedingungen fllr?das Gedeihen der Pflanze vorhanden' - sein sollten. . . Die Huudswuth. . ' -i ! ... ES herrschcn.nicht nur in Laienkreisen irrige Vorstellungen üb:r die' Merk, male, an denen die Wuthkrankheit deS HundeSzu erkennen ist. sondern auch in der Literatur findet man darüber sS viele falsche, Angaben.'))aß eine W!ed:rgäbe der Resultate langjähriger Beoö echiungen der erfahrensten Fachmänner von allgemeinemJnteresse erscheint. und dies, um so mehr,alS man daSEntstehen der furchtbaren Krankheit viel fach auf große Hitze zurückführt. Vor Allem kommt die Krankheit mcht allein bei großer Hitze vor,, sondern sie entsteht in jeder Jahreszeit. kann . die Krankbeit hin nt?r tede zu itto Ä:it auf czi Ou.-.d: l
Übertragen' werden. Unrtchttgerweise glaubt man, daß Hunde mit sogenannten Wolfsklauen. Hündinnen und casirirte Hunde nicht toll werden können.
die Erfahrung lehrt aber, daß auch diese Thiere nicht gegen die Ansteckungr r i i t- i r f r , - : ae,cyuyi itno. Waijerscheu, em sehr ausfallendes Symptom bet den m die Wuthkrankheit verfallenen Menschen, fehlt bei dieser Krankheit der Hunde so gänzlich, daß man sagen kann: Kein toller Hund ist wasserscheu. Der Durst ist zwar bei vielen nur gering, aber alle lecken oder trinken Wasser. Milch und andere Flüssigkeiten, und einzelne tolle Hunde sind sogar durch Wasser ge schwömmen. Die allgemeine Annahme, daß tolle Hunde Schaum vor dem Maule haben, ist unrichtig, denn die ; meisten solcher Hunde sehen um das Maul ganz so aus wie gesunde Hunde, und nur diejenigen von ihnen, deren Kaumuskeln so erschlafft sind, daß ihnen daS Maul offen steht, lassen etwas Speichel oder Schleim, aber nicht Schaum auS dem Maule fließen. Eben, so ist eS unrichtig:, daß tolle Hunde beständig geradeaus laufen und daß sie immer den Schwanz zwischen die Hinterbeine klemmen. Dagegen sind als die wirklichen Merkmale der HundsWuthkrankheit folgende zu betrachten : Die Hunde zeigen zuerst eine Ver änderung in ihrem gewohnten Benehmen, indem manche . von ihnen mehr still, traurig oder verdrießlich werden, mehr alö sonst sich in dunkle Orte le gen, andere dagegen sich mehr unruhig, reizbar und zum Beißen oder Fortlau sen geneigt zeigen. Viele wuthkranke Hunde verlassen in den ersten Tagen der Krankheit daS HauS ihreö Herrn und laufm. davon, sie kehren aber, wenn sie nicht daran gehindert werden, nach etwa 24 bis 28 Stunden zurück. Sie verlieren schon in. den ersten zwei Tagen der Krankheit den Appetit, verschlucken aber ' von Zeit zu Zeit ungewohnte Dinge, wie Erde, Torf. Stroh, Holzstückchen, Lappen und dergleichen. Alle tollen Hunde m gen eine andere Art deS BellenS; ste machen nämlich nicht mehrere von em ander getrennte Laute oder Schläge der Stimme, fondern nur einen An, schlag und ziehen den Ton etwas lang und in die Höhe. Diefe Art deS Bel lenS ist einHauptkennzeichen derKrank heit. Manche Hunde bellm sehr viel, andere sehr wenig. Bei den ersteren wird nach und nach die Stimme heiser. Fast alle tollen Hunde äußern eine grö ßere Beißsucht als im gesunden Zu stände. Dieselbe tritt gegen andere Thiere ehe? und mehr hervor als gegen Menschen, ist aber zuweilen so groß. daß auch selbst leblose Gegenstände nicht verschont werden. Doch behalten die Thiere hierbei oft noch so viel Be wußtsein, daß sie ihren Herrn erkennen und semem Zuruf folgen: zuweilen aber verschonen sie auch ihn nicht. Bei manchen tollen Hunden findet sich bald gleich beim Eintritt der Krankheit, bald im weiteren Verlause derselben eine lähmungöartige Erschlaffung der Kaumuskeln em und msolge, . hiervon hängt der Unterkiefer etwas herab und 'daS Maul steht etwas offen; doch Ionnen auch diese Hunde von Zeit zu Zeit .noch beißen. Aue tollen Hunde magern in kurzer Zelt sehr ab. sie bekom men trübe Äugen und strupplgeHaare; sie werden nach etwa fünf bis fechs Tagen allmälig schwächer im Kreuz, zuletzt im Hintertheil gelähmt,' und spätestens nach acht bis zehn Tagen er folgt der Tod. OomIkUanv. Jn Virginia wird zur Zeit eine weitere Fabrik zur Herstellung von Erdnuß . Oel und -Mehl, mit einer voraussichtlichen - Eapac'ltä't von 5 TonS Erdnüssen per Tag,, an gelegt. Das Oel der .amerikanischen,' Erdnuh fmdet in Europa -w .der.Sel fenfabnkation gute Verwendnng, wah' rend das Mehl in vielen Theilen m ropas bei der Herstellung von . Prob, ViScuitS und Kuchen 'gehraucht wird. Die 14jährige Mau d Tav.' lor.in San Jose, Eal.'. .hatw Delirium infolge von Hunger ihr. Bett iff Prand gesteckt und schwereBrandwunden ' davongetragen. - Die Unglückliche hat .sechs Geschwister - undzder älteste nabe. 17 Jahre alt. hat sie alle .durch seine Arbeit ernährt. .Da er. in. der letz, ten Zeit keine Beschäftigung hatte, mußten 'alle hungern: 5. Der 'Bater .ist außerhalb beschäftigt und kümmert sich nscht um die Minder. lDie Mutter . ist von b Jahren mit einem andereü Mann durchgebrannt..' '-' -.''1-5 De? älteste lebende Cubaner,' welcher den spanischen Unterdrückern'seirler HeimathZinfel mit dett Waffen ' rn 'der. Haöd. entgegengetreten tsr.' dürfte dir änTampä, Fto,? säßlgeZuart Arnäoein. DerooLähre gahlttide GeiS War lS der gegen Tpo nim gerichteten .AnNsklaberei Bewegung rc Jahre 184S beHeiligt .und war ein 'Mitverschworiüet''deS . Gtne xal: Narcisg I Lopeiim Jahre .1ß43. Die.' in Tamplx aniaßien iCubSNer haben den grrifen..QebeÜe dazu öSersehen, nach dem Falle von Hqpqna dbriselbft die cübsylsche gahneu?zuziehein. ' - :"'T :-v- 'r!? y-d n)?3 tt Llma. nahe Tacma. Wqsb.. -a der llecbSiäbriae. Wigje. Qta WabreS OprSwort. ''ÄitSic so txfclpti&m Oü: folg."! 'Dlkse Behauptung tre hefr ser bewiesen oft &ü durch dea , Crfol . vm Dr. MS Hüstw . ZUt : underbäre MedizicktrttilednrVäll von CttSlwna, Hustm und BrstüLk in.' der kürzestett'Zeie und.'imnrer mit 2 folg. Frg E. W.ichardS! 2214 Ö 5 E!and?Str.) Phüadelphiä, Pä fand thu ela ? sicheres Mittel ? Jegen ' VrWe.v Jcy brauch m :fn, m schNsmst. Fällen rüld rärhe . aUen ttfttdakl ZU thüll Dr.Vull'S itf'Tfi ttJ t.Jt v vm VSW. MJl'W M HK W m 9 X jwfc. y.
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Taylor mit mehreren Altersgenossen beim Spiel in einer Baumgruppe beschästigt. als einer von ihnen den Vorschlag machte, Lynchjustiz zu spielen. ES wurde ein Strick an einem Ast befestigt und an dem anderen Ende eine Schlinge gemacht, welche Willie Taylor sich um den Hals legte, nachdem er auf einen Baumstumpf geklettert war. Er sprang darauf herab und brach das Genick. Die Kinder eilten nach Hause und erzählten den Vorfall, und als man den Knaben herab nahm, war er schon todt. 'Schnelle Justiz wurde an einem Einbrecher geübt, der Nachts dem Laden von A. Blonke & Son in Hucv, Wis., einen Besuch abstatten
wollte. Ein im Laden vesmvttcyer Alarmapparat weckte Herrn Blonke, der sein Haus durch eine Hinterthür verließ und schnell einige Nachbarn herbeirief, mit denen er das Haus umstellte. Als ste sich anschickten, eine Fiistlade auf dasselbe zu eröffnen, rief eine Stimme: Schießt nicht, ich ergebe mich!- Der Gefangene, der angab, Joseph Evans zu heißen, wurde hierauf .in sicheres Gewahrsam gebracht. Am anderen Morgen wurde er zu zwei Jahren Gefängniß verurtheilt. Ein . fliegender Hollän der- ist in Hoboken, N. I., abgefaßt worden. Vor einiger Zeit entfloh Carl Boßmann mit der Frau seines Vetters Enaelbrecht aus dem Haag und kam nach Amerika. Da das Paar nahezu $3000 in holländischem Gelde mitge nommen, folgte der betrogene Ehemann ihm nach und wandte sich an den holländischen Consul, sowie die Legal Aid Society- in New York. Carl wurde seitdem in Vrooklyn gesucht, wo er bisher gewohnt kaben soll. Dieser Tage vassirte er zufällig die Restauration von Martin Schmidt in Hoboken, in welcher die 17 Jahre alte Tochter Engelbrechts beschäftigt ist; er wurde von Schmidt erkannt und angerufen, blieb aber nicht stehen. Schmidt benachrichtigte die Polizei und ein'Detectiv brachte den Durchbrenner in sicheres, Gewahrsam. Der mit demHamburger Dampfer Sorrento- in New Jork auö Königsberg in Preußen eingetroffene. 25 Jahre alte Franz ZZriedrich Neumeyer verursachte in der BaraeOffice, wo er als Pauper- zurückbehalten worden, eine aufregende Scene. Er war plötzlich tobsüchtig geworden und rief: 'Im Namm Sr. Majestät des Kaisers, gebt mir meine Freiheit, ich bin in geheimen wichtigen Auftra;en hierher geschickt worden!- Man teckte den Aermsten in eine Zwangsacke und Hilfs - Commissär McSweeney ordnete an, ihn an Bord der Sorrento" zurückzubringen. Das war keine leichte Arbeit. Neumeyer biß. kratzte und schlug mit Armen und Beien um sich, und es erforderte die vereinten Anstrengungen von vier VargeOffice - Angestellten, sieben Polizisten und zwei Fuhrleuten, ihn in einen Expteßwagen zu schaffen. i ' Zu einem gräßlichen Blutbade führte der Versuch der HilfsSheriffs R. B. Campbell, H. R. Campbell, W. C. Cooper und C. I. Joneö aus Horn Lake, Miss., auf einer 4 Meilen von diesem Orte belegenm Plantage den Neger Nimrod Littlefield und seinen Sohn William wegen eines vor etlichen Jahren in Bolivar-County verübtenMordes zu verhaften. Die Neger leisteten Widerstand, worauf N. Littlefield von R. B. Campbell erschössen wurde. Der Sohn des Erschossenen ergriff hierauf eine Winchesterbllchse und tödtete W. C. Cooper, H. N. Campbell und C. I. Jones im Handumdrehen durch drei Schüsse. R. B. Campbell ergriff, da er keine Munition ' mehr hatte, die Flucht, und kehrte später mit einemAufgebot zurück. Er fand die Leichen der drei todten Weißen schrecklich verstümmelt und ihre Köpfe zu Brei zermalmt. Der junge Mörder war entflohen. Oee rzusrcknvs. Jn Zürich ist eine 74jährige Greisin wegen Bettels zu einem Monat Gefängniß verurtheilt worden; sie hatte mit allerlei falschen Angaben das Mitleid der Leute zu erregen gewußt und seit langer Zeit einen schwungvollen Bettel betrieben. Der Fall wäre an und für sich kein besonderer, bekäme er nicht eine eigene psychologische Beleuchtung dadurch, daß die Alte Alleö. was sie erbettelt hatte, einem Hamster gleich in ihrer Wohnung aufspeicherte. . Dort wurden von der Polizei u. A. vorgefunden: 1109 .Weckli-, 348 Stück Brod, 293 Stück Torten. 140 Würste (Blut- und LeerWürste), 177 Fleischstücke in einem Ge(ammtgewicht von 40 Kilo, 14 Kilo geotteneö Fleisch, 5 Kilo Butter, 14 Kilo Kaffee. 7 Kilo Käse. 14 Kilo Kartoffeln. 11 Kilo Dörrobst, 10 Kilo Zucker, 27 Schavziegenstöckli (Käse) etc. Ferner an Kleidern und anderen Habseligkeiten: 263 Jacken, 219 Röcke und Unterröcke, 300 Schürzen. 170 wollene Halstücher. 45 Paar Schuhe und Pantoffeln. B36 Paar Strümpfe, 533 Hemden, 58 Herrenhemden, 91 Frauenhosen. 29 Leintücher. 22 Bettbezüge, 60 alte Handtücher, 155 NaStllcher. eine Masse Bettzeug. Tuchreste, 93 Tassen und Teller, 65 Medizinischen und Calbtöpfchen, eine Partie Seife (!), 10 Brillen, 10 verrostete Scheeren. Auch 150 Francs Baargeld wurden aufgefunden, darunter Nickel münzen, die schon längst außer Kurs sind. Alle diese Gegenstände, dt? theils erbettelt wurden, theils auch gestohl:n worden sein dürsten, lagen wie Kraut. und Rüben durcheinander. Jndercsheder'Steinheimer Brücke zu Hanau sprana ein junge? Lehrmädchen aus einem Weiß Waarengeschäft in selbstmörderischer r r l ? ivt w lt oncyr in oen nyeln. eiegrapyenSecretar Adamczik. der am Mainufee spazieren ging, zog die Lebensmüde von einem Floße aus wieder aus dem Wasser und veranlabte ste. mit in die Stadt zu gehen. : Kaum waren sie eine Strecke gegangen. alZ daS Mädchen abermals in das Nasser sprang. Herr Adamczik. ein O:rr ten C3 Jahr-n. svranz sofort
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nach, vermochte sie aber nicht mehr zu retten, sondern gerieth selbst in große Lebensgefahr, aus der er durck einen hinzukommenden Radfahrer befreit wurde. Ein entsetzlicher Vorfall ereignete sich in Greiz. Die , nervenkranke verwittwete Näherin Hetzheim stürzte sich von ihrer im zweiten Stockwerke gelegenen Wohnung in den Hof. wo sie mit gebrochenen Armen und schweren inneren Verletzungen von den Hausbewohnern aufgefunden . wurde. Ihr ebenfalls nervenleidender Sohn, ein 20jähriger Kaufmann, hatte vergeblich versucht, die Mutter von dem Fenster zurückzuhalten. Als das Unglück vor seinen Augen geschehen war, rannte er in eine Kammer und schloß sich dort ein. Als man die Thür gewaltsam öffnete, lag der junge Mann entseelt da; er hatte sich ein Fleischermesser in die Brust gestoßen. Die Ausgrabungen, welche die englische archäologische Schule auf der Insel Milo unter Leitung ihres Directors Hogarth unternommen hat. sind von großem Erfolge gekrönt worden. Zuerst wurde eine sehr alte Akropolis entdeckt. Dann ergaben sich drei verschiedene Städte, von Welchen jede über der anderen gebaut war. Zwei gehören der mykenischen Periode an, wie der Stil der Bruchstücke und der aufgefundenen Vasen beweist. ' Die unterste liegt unmittelbar auf den Felsen. Die Akropolis wurde vor Einführung de? mykenischen Kirche angelegt. Kürzlich ist der Professor des University College in London Mardner. mit zwanzig Studenten in Athen angekommen, um sich nach der Insel Milo zu begeben. JmAllgemeinenKrankenhause zu Graz wurde die Wärterin Theresia Meierhofcr von dem Patienten Martin Kustinek plötzlich mit einem Taschenmesser überfallen und durch Schnitte über die rechte Halsseite und am rechten Oberarm lebensgefährlich verletzt. Als auf ihre Hilferufe die Hausdiener herbeieilen und Kustinek das Messer zu entwinden versuchten, wurden diese Personen ebenfalls durch Messerstiche verletzt. Nun erschien ein Wachmann, doch kaum hatte ihn der Wahnsinnige erblickt, als er von innen die Thür verschloß und aus dem ersten Stock in den Hof sprang, wo er mit Hilfe einer Leiter nach einem Sprunge aus ziemlicher Höhe das Freie erreichte. Der Flüchtling wurde mit Hilfe von Passanten festgenommen und in die Anstalt zurückgebracht. Die Ehefrau des Güterarbeiters Schemann in Elberfeld hat sich mit einem ihrer Kinder in die Wupper gestürzt, weil sie aus ihrer Wohnung exmittirt war. Die Fraa wurde gerettet, das Kind ertrank. Außer diesem Kinde werden noch die dni anderen Kinder der Eheleute Schemann vermißt. Da sie sich einige Zeit vor der That der Frau noch in ihrer Begleitung befunden haben, nimmt man an. daß die Frau auch diese Kinder in die Wupper geworfen bat. Genährt wird diese Annahme durch die Thatsache. daß bei Cronenberg die Leiche eineZ 6jahrigen Kindes von der Wupper ge. landet wurde, das nach der Beschreivung daS .ilteste Kind der Eheleute sein kann. Die Frau erklärt, sich nur mit dem jüngsten, vier Monate alten Kinde in den Fluß oestürzt zu haben.' Von dem Schicksal der anderen drei Kinde? will, sie nichts wissen. .Weitere Aufklä-, rung konnte noch nicht geschaffen wekr den.
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