Indiana Tribüne, Volume 21, Number 248, Indianapolis, Marion County, 27 May 1898 — Page 1
rl AOr rsl O t& rfs Tt liVo O x o y yy v V W V W W Office : No. 18 Süd mabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis. Indiana Freitag, den 27. Mai 1898 Jahrgang 21, Ntt348
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E Todes-Tlnzcigc. Freunden und Bekannten die traurig TlÜt&eiluna, daß unsere geliebte Catlin und Mutter (5harlotte Nfmetter, nach langem, schmerem Leiden, am ronnnstag, den 26. Mai, Morgen halb 7 Uhr. im Alter vn 26 Jahre und S Monate, uni durch den unerbittlichen Tod entrissen wurde. Die Veerdizung n.,det am Samstag Pormittag, 8 Uhr, vom Trauerhauj. No. Ml Koife Pin Etraß nd m halb 9 Uhr von der Lt. Marien irch, au statt. wozu ergebenft einladen Tie trauernden Hinterbliebenen Georg dam Remetter. Gatte. ddle Remktter. ) Leo . Kinder. I0PH . ) Lina Weber, Schwester. Peter Weber. Schwager. 1 4t iieuTSß&eJxnmai ' LSiHsnbsRatteV, Office : 26 Süd Delawareör. a : 120, 122, 124, 128, 128 Ost Pearlftr 'lt&cm $1 k. Osten Z!oa und Nsckt. Office der lihmü Ug Mi hA 27. Mai 1888. Di vereinigten Banken von Indianapolis werden am Montag den 30. Mai 193, lDekora t onltak) geschlossen sein. Papiere, die an diesem Qt faii roerie sollten am Samstag, 2. Mai, bezahlt werden. Tkrederick Bagg?, Manager. 'Natures Eeauty Spot." ZEFÄXxiLnr Heute Zlbend nd jeden Abend dieser TVoche. Orchester Konzert und erster Klasse Vandeville. Allgemeiner Eintritt 10c. eservirt Sitz Ivc ertra. M t t n e Mit woch und Donnerstag . Eintritt zum Parkftei. Daudevill 1lc. Gutes schmalz 6 1-2 c das Pfund bei Conrad Bauer, No. 230 Nord Capitol.Avenue. Telephon 2008. Geld zu verleihen ! Turner Bau- und Spar-Verein offerirt Feld zu en günstigsten Bedingungen. Rückzahlung nach Belieben. Man spreche vor bei den Beamtm, oder jeden Samstag Abend im Deutschen HauS. Zllbert E. Metzger. Präsident. Armin Boba. Eekretär. 5arl S. Lieber. Lchatzmeifter. Ausgefunden, daß bei Mode die besten und billigsten Schuhe zu haben sind. Alls Sorten Schuhe in der Mode finden Sie bei Tlsbt. eine $1.60 und $2.00 Frauenschuhe si d besoldn s schZn $!, $3 und $4 Frauenschuhe in kleimn Nummern, No. 2i und 3, sür 50c. Fragt nach Mode'S 52.50 und $3 Clothrop Tan Scduhe für Männer. J&IL- TOHaH&, 155 Ott Wasblngton Str. S. SEYFmEZ), Deutscher Advokat, Zimmer 91, Lombard Block, 25 Ost Washington StratZe Aergert Dich Dein Auge I reihe e ichtau, und werfe e nicht do Dir andern wende Dich an icuu? resa?iiTmi (Ä I i u inty ttruMku f3M.rniX.SI. CIMIS0M KCC. IMwiAnAPOLu-INO an Dir für Deine uge da nöthige la anfertigt, ünftltche uge werde jchmerilo, gesetzt. rillen erbt ch be Hefte ttetiode lex Ko ft ge?,k.
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Editorielles
Die St. Louiser Abendpost berichtet, daß der Distriktkanwalt Beck von Philadelphia eine Bill zur Regelung der Naturalisation Eingewanderter entworfen habe, und daß dieselbe demnächst dem Congreß vorgelegt werhn mrh Di- Besiimmunaen der Bill V II 4- v I sind in Kurzem folgende: Die Naturalisationen find in össentlichen Gerichtssitzungen vorzunebmen, deren Anordnung durch die Zeitungen bekannt zu machen ist. Gesuche um Einbürgerung dürfen nicht in derselben Gerichtssitzung, in der sie eingereicht werden, zur Verhandlung gelangen. sondern müssen früher eingereicht werden. Die Namen der Gesuchsteller sind vor der Verhandlung durch die Presse zu veröffentlichen. Zeder Gesuchfteller soll unter Eid angeben, wo er geboren ist; mit welchem Dampfer und zu welcher Zeit er hier angelangt ist ; daß er lesen und schreiben kann und in welcher Sprache ; daß er sich in seinem Heimathlande keines Verbrechens schuldig gemacht hat, und daß er die Verfassung der Ver. Staaten gelesen hat Ohne vorläufig näher aus diese Beftimmungen einzugehen, die man gerade nicht alö sehr reaktionär bezeichnen kann, so bleibt eS an sich sehr wünschenöwerth, daß endlich dieser Gegenstand geregelt wird. Wie eS ist, so steht der Willkür der Richter ein weite? Feld offen. Eigenmächtig, ohne einen Schatten von Recht haben Richter die Gewährung der Naturalisation an Bedingungen geknüpft, von denen daö BundeSgefetz nichts weiß. Man-hat Leuten die Naturalisation verweigert, weil sie der englischen Sprache nicht mächtig waren, oder weil sie sich zu zu sozial!stischer Gesinnung bekannten, oder auf andere, ebenso Vernunft- wie gesetzwidrige Gründe hin. Am Schlimmsten haben eS die pennylvanischen Staatörichterin Philadelphia gemacht. Die nehmen nämlich, und zwar schon seit Jahren, überhaupt keine Naturalisation mehr vor. Sie erklären, daö sei Sache der BundeSgerichte. Und da eö der BundeSrichter nur wenige giebt, dieselben auch in der Regel mit Geschäften überhäuft sind, o ist dort Tausenden von Ausländern die Erlangung deö Bürgerrechts völlig unmöglich gemacht worden. Der Umstand, daß daselbst durch Gesetz die BechSstigung bei öffentlichen Arbeiten an den Besitz deS Bürgerrechts geknüpft st, macht die Sachlage für viele der Betroffenen um so drückender. Die Folge war. daß einige gewissenlose Gerichtöbeamte den Handel mit gefälschen Bürgerpapieren in'ö Werk gesetzt haben, worüber seiner Zeit berichtet worden ist. ES ist Zeit, daß endlich eine, für daS ganze Land geltende Gesetzgebung in dieser Sache erfolgt und eS wäre zu wünschen, daß sie eventuell in liberalem Sinne ausfällt. - ROMWll. Wetterbericht. Zunehmende Bewölkung mit Gewittern heute Nacht und Samstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 77 Grad, niedrigöe 58 Grad. Man sagt, eö heißt, könnte, sollte u. s. w. Washington, 26. Mai. ES sind hier Depeschen von Schley eingelaufen. Demnach befindet er sich mit seinem Geschwader vor Santiago, hat aber noch nicht über allem Zweifel feststellen können, ob sich die spanische Flotte im Hafen befindet, glaubt dies aber mit ziemlicher Sicherheit annehmen zu können. Eö heißt, daß Schley den Befehl erhalten habe, die Befestigungen von Santiago zu zerstören und glaubt, daß dieö verhältnißmäßig leicht auözuführen sein wird. Ungewiß ist eö indessen noch, ob er auch die Ordre hat, den Admiral Cervera anzugreisen. Sollte dieö dem Eommodore Schley freige stellt worden sein, dann ist man überzeugt, daß er daö waghalsige Unternehmen ausführen wird. Der Kanal ist unterminirt, die Offiziere find jedoch der Ansicht, daß sie die Minen zerstören und unschädlich machen könnten, und nachdem Schley dann die Landbatte rieen zum Schweigen gebracht hat,
! könnte er sich den Eingang zum Hafen
erzwingen und die spanischen Schiffe, die nicht so stark find wie die scinigen, vernichten. So heißt eö. Washington, 27. Mai. Die Regierung trifft, so heißt eö wenigstens in gut unterrichteten Kreisen, die nöthigen Vorbereitungen um Euba und Portorico gleichzeitig anzugreisen. Die Ursache, weöhalb die letztere Insel nicht sofort nach der Beschießung besetzt wurke, war die spanische Flotte unter Eerveraö, die vor allen Dingen erst vernichtet oder auS dem Wege sein mußte. Da dieselbe aber jetzt angeb lich in Santiago gefangen gehalten wird, so steht einem Angriffe nichts mehr im Wege. Portorico soll in den Besitz der Ver. Staaten übergehen ; dieö ist schon vor längerer Zeit beschlössen worden. ES ist, wie sich einer der intimsten Rathgeber deSPräsidenten ausdrückt, der Schlüssel zur ganzen Situation ; eS muß rasch genommen werden. Cuba wird alSdann bald nachfolgen. Wir können Cuba nicht annectiren, da wir unS durch die Erklärung, eine unabhängige Regierung einzusetzen, gebunden haben, aber n'chtS hindert uns Portorico zu nehmen und eS zu behalten. Diese Insel wird uns später von großem Nutzen sein und unS als Flottenstation sowie als Basis für den zu erbauenden Nicaragua Canal dienen können. Wahrscheinlich werden Truppen zur selben Zeit nach Portorico und nach Cuba gesandt werden, jedenfalls werden beide Angrisse fast gleichzeitig erfolgen. Die Ver. Staaten müssen im Besitz von Porto Rico sein, ehe Spanien FriedenSvorschläge macht. Sollte Spanien plötzlich um Frieden bitten, ehe diese Insel von unS eingenommen ist, würde eS schwierig sein, von derselben Besitz zu ergreifen ; weil dann andere Länder die Berechtigung zur Einmischung sich nehmen würden. lieble Zustände in Key West Key West Fla., 27. Mai. Key West steht augenblicklich unter SchreckenSherrschaft. 3m Laufe der letzten Nacht wurden zwei Mordthaten begangen, und die besten Bürger sind der Anficht, daß, wenn nicht sofort derBelagerungSzustand über die Stadt verhängt wird, jederzeit ein Auflauf stattfinden möge. Die ganze Polizeimannschaft besteht auS drei Mann und da die Straßen und die Wirthshäuser voller unruhiger Matrosen, Neger und Gesetzeöübertreter aller Arten sind, sieben die ordnungsliebenden Klassen in keiner geringen Gefahr. In Folge der Mordthaten der letzten Nacht hat Commander Forfythe bereits eine Wache von 2öMarinesoldaten ernannt, welche die Flottenstation und die Regierungwerft bewachen soll. Während gestern Abend zwei Matrosen von der Bundeöflotte, William Crane und Wladimir Jchnitöki in einem kubanischen Kaffeehause saßen trat ein hiesiger Neger, Namens Chaö. Kitchen, mit einer Büchse in der Hand ein, schoß den letzteren nieder und bearbeitete den ersteren mit dem Gewehrkolben, biS derselbe bewußtlos auf der Erde lag. Kitchen entkam und war heute Vormittag 10 Uhr noch nicht eingefangen worden. Eifersucht soll der Beweggrund deS NegerS gewesen sein. DaS Opfer der zweiten Mordthat war 3ohn 3. Dorsey, ein geachteter Maschinist von Manateo, Fla., von ungefähr 55 Iahren. Derselbe wurde auf einem leeren Grundstücke in der Nähe deS Key West Hotels heute Morgen todt aufgefunden. Derselbe stand in Diensten der Regierung, war gestern abgelöhnt worden und hatte, nachdem er sein Kostgeld bezahlt hatte, noch $7 oder 58 in der Tasche. Er betheiligte sich darauf in dem Hotel, in dessen Nähe seine Leiche gefunden wurde, an einem lebhaften Trinkgelage. Gleich nachdem er daö WirthöhauS verließ, ging auch ein Kutscher, NamenS Chaö. Wallace, der Führer einer Bande hiesiger Desperadoö. Heute wurde dieser aus den Verdacht hin, die Mordthat begangen zu haben, verhaftet. Seit der Ankunft deö Militär? hat große Zügellofigkeit Platz gegriffen. Eine Anzahl Spelunken ist eröffnet worden, in denen sich die Matrosen der Bundeöflotte und alle? mögliche Ge lichter aufhält. Eineö Abendö dieser Woche kam eö in einem dieser Oirthöhäuser zu einer allgemeinen
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tfVCllClCI, uci vc( uiuji ivuuuci uiv viu Matrosen mit blutigen Köpfen heimgeschickt wurden. Die Polizei von drei Mann sah den ganzen Vorgang, fand es jedoch nicht gerathen, alö Frie-r-ii : c: v ... : x l denöstifter einzugreifen. Anfangs dieses Monats dankten die drei Mann Polizei ab, weil sie bei aller Gefahr, deren sie sich unterziehen müssen, ihr auf 550 monatlich festgesetztes Eehalt in City Sprip" bekommen, welches sie nur um die Hälfie gegen Geld austauschen können, und die jetzigen Polizisten drohen ebenfalls, ihre Sterne abzugeben. Soldaten beklagen sich. Eleve land, O., 26. Mai. Von zwei Mitgliedern deS ersten Ohio Artillerie-Regimentö, daS sich jetzt im Lager von Chicamauga befindet, sind Briefe hier eingelaufen, in welchen die Schreiber sich über daö Essen der So! daten bitter beklagen. Beide Männer schreiben, daß sie nicht genug zu essen erhalten und daß sie ' übelriechendes Fleisch erhielten. Einer der Briefschreiber sagt, daß er seit seiner Ankunft im Lager 20 Pfund an Gewicht verlor. Chickamauga NationalPark, 26. Mai. Die Berichte über Unzufriedenheiten unter den Truppen von Missouri entstanden durch ungenügende Wasserversorgung. Die Truppen klagen ferner darüber, daß sie nicht genügend ausgerüstet würden und von der Regierung keine Uniformen und Waffen erhielten, seit sie in den BundeSdienst eingemustert find. Heute erhielten die Leute zum ersten Male seit ihrer Ankunft im Lager frische? Fleisch. DaS Commissariat hat aber jetzt Arrangements getroffen, dc.ß frisches Fleisch regelmäßig verabreicht werden soll. AuS T amp a. Xampa, Fla., 26. Mai. DaS Plant" Eisenbahnsystemift temporär von der Regierung mit Beschlag belegt worden und wird biö auf Weiteres von derselben kontrollirt werden. Die ftrategisch? Wichtigkeit der unter dem Namen Plantsystem begriffenen Eisenbahnlinien tritt immer deutlicher an den Tag. Jeder Güterzug, der Munition oder Proviant nach Tampa bringt, scheint neue Gründe für die Appropriirung der Bahn für RegierungSzwecke mit sich zu führen. Man hat die genannte Bahn und daö damit verbundene System von Dampfschiff - Linien und Hotelö vielfach, und hauptsächlich in New Aorker Blättern geschmäht. Man hat dem Manne, dessen Name dieseö System trägt, vorgeworfen, daß er unverschämte Preise für Tranöportion sowohl alö Verpflegung in seinen Hotelö fordere. Wenn dem so ist, hat er nichts Schlimmeres gethan, alö alles Volk in dieser Nachbarschaft in kleinerem Maßstabe. ES ist bekannt, daß die ganze Westküste von Florida einen nie geahnten gschäftlichen Aufschwung genommen hat, seit Tampa zur BasiS der Operationen in Cuba auSersehen worden. Daß Herr Plant den in Port Tampa lagernden Truppen 2 Cents per Gallone für Wasser rechnet, ist vielleicht nicht sehr schön, doch muß man bebenken, daß Wasser in jener Gegend rarer ist, alS im Lake Michigan und daß die neu angelegten Wasserwerke auch bezahlt werden müssen. ES ist jetzt alS gewiß anzunehmen, daß man die 3dee"eiaer Invasion im kleinen Maßstabe, z. B. 10,000 Mann hier als längst abgethan betrachtet. Heute spricht man nur noch von 50,000 biS 100,000 Mann, von einer Armee, die eS auch an Zahl mit den Spaniern aufnehmen kann. Ueber den Zeitpunkt für die 3nvasion ist man sich jedoch nach wie vor im Unklaren. Allmählich scheinen die Leute hier sich über die kolossalen Schwierigkeiten, die ihnen die demnächst auf Cuba beginnende Regenzeit bereiten wird, klar zu werden. Dieser Bundeögenosse Spaniens, die Regenzeit, und gelbeö Fieber und andere Lazarethseuchen im Gefolge, drängen sich immer gebieterischer in den KriegSrath unserer Generäle ein und finden jetzt ernstere Beachtung als in den ersten Stadien dieses FeldzugeS. Die militärischen Attaches europäi scher Mächte und ZeitungS-Correspon deuten, die Erfahrungen in den Tropen besitzen, haben nicht venig dazu beige tragen, diese Gefahren der Regenzeit
inS rechte Licht zu stellen und sich da
durch die commandirenden Offiziere zu Danke verpflichtet. Unterdessen braten Mann und Pferde bei einer in den letzten Tagen fast unerträglich gewordenen Hitze geduldig weiter. Die Pferde der Artillerie in Port Tampa. die an langen Seilen längs deö Gefchütz-Parkeö angebunden find, leiden besonder unter der Hitze, da der Meereöarm, an den diese Lager grenzt, so seicht ist, daß die Schwemme den Thieren kaum biö über die Kniee reicht. Geduldig zwar, aber nicht empfin dungölo ertragen die Soldaten die Qualer. der heißen Sonne. Zwar ist der GesundheitS-Zustand immer noch ein guter, aber, wie Vater Battmann sich ausdrückt, diese sonst so lebenöluftigen Kerle sind zu st-lle." Vater Battmann, ein deutscher Ve teran auö dem Bürgerkriege, ist seit 1872 Kaplan deö 5. Regimentes, dessen Hauptquartier sich in gort Sheridan bei Chicago befindet. Der Vater ist ein sehr gutmüthiger, jovialer Herr, der vernünftiger Weise der Meinung ist, daß man bei der großen Hitze die Soldaten nicht mit zu viel Religion Plagen solle, sonst könnten sie es leicht müde werden. General (a. D.) Howard, der Einarmige, hingegen hat einen förmlichen Kreuzzug gegen den Teufel im Lager inaugurirt. Seine Predigten bei der hier herrschenden Temperatur find allerdingö geeignet, den Soldaten einen Vorgeschmack von der Hölle beizubringen. Dieser heilige" General, Dr. Dixon und Andere haben der HeilöArmee sehr erfolgreich Coneurrenz gemacht und sie fast auö dem Felde geschlagen. Die Kriegssteuervorlage. Washington, 26. Mai. Der Senat machte heute keine Fortschritte in der Erledigung der Kriegösteuerbill, trotzdem dieselbe drei Stunden in Berathung war. Die' Senatoren White (Dem. Cal.) und Teller (Col.) hielten längere Reden. Senator White opponirte der Ausgabe von Bondö und befürwortete sehr stark die Prägung der vorhandenen Silberbarren und eine Besteuerung der reichen Corporationen. Zum Schluß erwähnte er, daß Senator Gorman, ein Amendement zu der Bill stellen werde, welches eine Steuer von 1-2 Prozent für gewisse große Corporationen vorschreiben werde. Senator Teller verweilte deö längeren auf den Vorschlag einer Einkommensteuer. Er' hatte seine Rede noch nicht beendet, alö die Bill bei Seite gelegt wurde, um Gedächtnißreden auf den verstorbenen Senator Walthall, von Massachusetts, zu hören. Wo ist die spanische Flotte? Washington, 26. Mai. Sekretär Long sagte heute am Schlüsse seiner Office - Stunden, daß keine Nachricht von irgend einem der zahlreichen Beobachtungsdampfer in den westindischen Gewässern bezüglich deö spanischen fliegenden Geschwaders eingetroffen sei, woraus er schließe, daß sich Cervera noch im Hafen von Santiago de Cuba befinde und annehme, daß Schley vor dem Hafen liege und die Einfahrt bewache, um die Auöfahrt der spanischen Schiffe zu verhindern. Während gewisse Merkmale für die Richtigkeit dieser Annahme vorliegen, ist jedoch keine offizielle Bestätigung dafür vorhanden. Diese Thatsache ist bemerkenöwerth, weil die Fahrt von Santiago de Cuba nach einem der Kabelhäfen in Hahti für eineö der schnellen Boote von Schleyö Geschwader nur einen Tag dauern würde. Auch herrscht Mangel an 3nformationen durch die Zeitung? - Depeschenboote. Dennoch bekennen die Beamten, daß ihre Annahme der Einschließung deö spanischen Geschwader? im Hasen von Santiago nicht erschüttert ist. E? war heute keine Nachricht vom Admiral Dewey eingtroffen und diese Thatsache überzeugte die Behörden, daß dem Berichte von Madrid über einen Unfall, der dem Kreuzer Baltimore" bei den Philippinen zugestoßen sein soll, nur wenig Glauben geschenkt werden kann. GDx OchiffS.Nachrichten. Angekommen in : N e v I o r k : ?atria" von Ham-durg.
Dr.Milcs'HeartCure kurirt einen prominenten Anwalt. BGM errR . Phelp. der leitende Penston. h Anwalt von Belfast, R. V schreibt: .Ich y& wurde au der Armee entlassen wegen schlechter Gesundheit und litt seitdem an Herzbe schwerden. Ich hatte häufig Ohnmachten und erstickende Ansälle. Ich ging gebeugt wie ein Mann von 80 Jahren. Ich trug fortwährend einen Ueberroa'. selbst im Sommer, um mich nicht ,u erkälten. lkonte mein Geschäft nicht Verse hen. Meine Ruhe war durch heftige Schmerzen in der Herzgegend und der linken Schulter ge brauch von Dr. MileS' i)taxt Eure, ungeachtet, das, ich so diele Patentmedizinea und Verschrei bungen von Aerzten genommen hatte, ohne das, e, mir geholfen hatte. Dr. MileS' Heart ure pellte meine Gesundheit wieder her. ES ist wahr haftig eine wunderbore Medizin und ei macht mir viel Vergnügen, diese Mittel Jedermann ,u empfehlen. Dr. Milek' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erfte Flasche nützt oder daS Geld wird zurücke? stattet. Buch über die Krankheiten de HerzenZ und der Nerven frei. Adresse: y r.i::-? 4 Hstor HalthV D r. M i l e M e d t e a l o.. Elldart. Ind. Liverpool: Majestic" von New Sork; Belgenland" von Philadelphia. Bremen: Lahn" von New Fork, via Southampton. Hamburg: Pennsylvania", von New Fork. Marseille?: Alefia" von New Sork. Neapel: Em?" von New Sork. Rheumati?mu?im Rücken, in den Schultern, Hüften, Aenkeln, Elbogen oder Handgelenken ensteht durch zu tuet Saure im Blut. Hood'? Sarsaparilla Heilt Rheumatismus. Hood'? Pillen find die beste Abführ-und Leber-Medizin sür Familiengebrauch. 25 Der 28qw York Store. lEtablirt 1853.) Äfar Butterick Muster I 3.00 Schuhe sür Frnuctt zu $3.00 das Paar. Sie find au dem feinsten Kid in dunkelbraunen Farben ?agefertigt und über die neuesten 5.:isu gemacht Schuhe die Sie in iaem andern Platz unter $5 00 kai.fru können zu 3.00 das m wi in. HcCnllough & Reinhard, Rechts-Auwalte Zimmer 303 305 Indiana Trust Gebäude. Telephon 1017. e rr Reivbark trnfU5U kick lifonterl dem tttichM VUvnrn. a fr & ro W $ iyj AM ill I MOZART-HALLE, 37 und 39 Cüb Delaware Otraße. Die ölteste, größte nd schönste derartige Halle m Indianapolis, jetzt neu nnd legant ausge ftatret, ftehr Bereinen nnd Private zur d Haltung von Sonztrten, Ballen, Versammlungen u. s. unter liberale vedtngunge lur Ver ögung. lbKäm für Verein sind jeder im w habe.
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