Indiana Tribüne, Volume 21, Number 247, Indianapolis, Marion County, 26 May 1898 — Page 3
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Dr. I. Wühler, 120 Sst McSrty Str. Sprechstunden : 8 biZ 9 Uhr Vorm. ; 2 IM 3 V fjt Nachm.; 8 613 9 Uhr Abend. Telephon 1446. Lvrechstund: Sonntag nui Bsrmtttaal.
Dr. Louis Eurckhardt, No. 1134 Süd Meridian Straße. Sprechstunden: $ 9 Morgen und 7 bend. Willoucjriby Block. 224 Nord Meridian Straße. Sprechstunden: 2 4 Nachmittags. 2c!.23:l. Die Office von Dr. BL P1OT: und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24 Ost OHio Straße. EXT Telephon No. 927 wie bisher. i). C. EVERTS, Deutscher Zahn - Arzt. Ho. S n-tzo Pennsylvania Str. - a aus S1i r.?.$twatiU WALTE fl FliANZ, Zahtt-Nrzt, z.'o. 90K Ost Market Straße. Cossin Block. Zimmer 43. Offick.Stuaden: 9bi12Srn., I bi,5Nm.. 7 Hl 9 bend. Sonntag von 10 Uhr m. bt 2 Uhr Nm RlPANS TABU1ES Are intended sor thlldren, ladicS and all who prcser a rnedicinc dlsguised as conscctioncry. Thcy rnay now bc had sput. ir ; ;ou inaist, ana thcy rnay aiways oe iVt.4 lt .wHtrtw tVa rvtir. a m VWM1UVU iWUUVtl WW itVWttf jf X TheKipans Chernjcal fjornDanv-'. HaioJl ep fr i OfKivi.- IMdUIH! lTlTrITTgr ü A Das Deutsch'Amerikanische liL IH KGchlsburcau 1 Sotoriat I von u. TT MATIOinVOTiTIL l Jjj 532 Vine St , Cincinnati, O., i ist crnetfannt oas aueue, roeuoctorei u. lU itnfc iitViirrrttftrtft i 9Inrt?st H l VV V vttniyt ... lir tp und Deutschland, und alle Ansprüche E A 1,1 ..C II auf K Hände legen, und versichert sein, daß n die kleinsten, fcie die größten jjj vollmachts-Aufträge Es mit gleichem Eifer und genauer Rechts k kenntniß prompt und gemiffenhafi er Ö ledigt werden. nj rieossiziellkLift Iji vermisster Erben H 9 E. Wirt Schknllich in diesem rlatt erneuert. hTz&- -zJ :-TJriiTiTirJa W. Merke, Deutschernchbmder. 417 Ost McSarty Str. Ecke Eaft. JJp Siairs. He arl Pir.ptk. 7 Vid kttaiam. trait mrnt Bkkluaen für mich taeae. AdolpHi Firey, iOli freeJorn & Bight.) üotary Public, Translator, Corrcspondent etc. Neu 106 Rlixalieth Stret. Take .Blake St. Car lllt4j 50 YEARS' r VrvorDirNCB D K ' ' Tninr Marks WV DESIGNS frff"' Copyright 4c Air. Maaini djP"ST "2 trmiklr HMruii onr pinioa fr wn.Mir m favarnuaa ta robablr panttl. uminaaleaEwMatriaily.anfid.ntUL Uandbookon FatMM WM frM. üld.t arwiy fr .rin? vt. . rüS Uk tbroBBh Mann r.etr tMtiM, withaa banr. ia Mi Sclentinc Jimericati. A. liaadaoni .ly Hin straft w..k1y. Ianrt Mlation 0 ny ..i.ntia. lourtiaJ. T.rma, 13 JTm so montli, tL by lU I pir(lealr. LlU!I!l&Co."IBroIIewJork cUcct Sglea F PUTglngton. - V w v ''-v.- OCO DC C 0C' 'T 'V V t . . ax V..- S 5) v3 '?5?5 tional : Icio2iary ; , ! ' V UoiTJe. Schoo!, anOfflce f , L J . ' v -w " , ihc p-Jr-v cl '..icW 1js ba "t displjy or O U:e vrovukac! na-criil iit hftful and howy O adrrtüBnt, but lli. du., j'idiciou, cholarly, X tloroucH rrfct?of awork which i all tk. T .t I.- L. r&iimti ia aa anual ji. .-. tS' irfabr!dred. 8 dece. ror and oaldcnc l ickola nd j X of tk geaaral pWic Tb Om Urt-at 3taxUtra Authority. fU wt-iU lloa. D. J. IVwi Juvtico U S. taprara ComtC OCT TUE BEST. r-rSBil f or ircimca Tara to E.4C. HERR1AM CO., Publishers, Dt Kiuriftbi'f -a o-cwoxvoooo oowin,Try .M.Ta work f Radr, - - t jmy not Mach, bat caa fQ fMcb yoa quick ly how to rt fron fit V - f f io ila? at U tart.aad or atyoa gl,v r1- RotkMiM,iii tiA aanyrto m m M M. I. Uft. UMlM K JAK. B , . . VV l-, "ä --, 70a eaa aa,aaa at kot. g. I JL all yoar tlwr ipar aioaacnla onl jto r tu work. AH ia aw. i.rt aay ai.aa 101 nin woriur. 1a trt jrou, hraUhin' . . , v . .rrtbh.e. EA8ILT, f.t kfc-l.lU Waraws . . FAKfH-LtAÜ fEK. Adrfra at . lytUJul Nt rva- ai j, v-.
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Der
Majoratsherr. Roman von Nataly v. Eschstruth. (Fortsetzung.) . . . Und dieses Fränzchen war fünfzehn, ja sogar bald sechzehn Jahre alt! Auch jetzt blickte Pia der so stürmisch nahenden Base mit berechtigtem Mißtrauen entgegen. Fränzchen warf die langen Arme fuchtelnd durch die Luft, um sie einen Augenblick später in wildem Anprall um Fräulein von Nordlingen's schlanke Gestalt zu schlingen. Gleicher Zeit küßte Fränzchen mit derbem Schmatzen die zarten Wangen ab. Aber Kind. Du reißt mich ja um!" wehrte sich Pia athemlos. Und wie oft habe ich Dir schon gesagt, daß ich die greulichen Küsse nicht leiden mag." JSla, dann soll dies der letzte für heute sein!" lachte Fränzchen und leckte mit der Zunge behaglich über die Lippen, wie Einer, dem es recht gut geschmeckt hat. Warum stehst Du hier so alleine?" Ich warte auf Deine Eltern und Dich. Die Wagen stehen längst bereit." Weiß ich. Famos, daß es wieder los geht! Und Gott sei Dank, ohne die Schulbücher! Siehst Du, darum möchte ich vor Vergnügen gleich Purzelbock schießen, wenn es man blos passend wäre!" Und Fränzchen schwang sich statt dessen auf die Balustrade und baumelte mit den Füßen. Wie Alles an ihr. war auch die Stimme ein Erbtheil des Vaters, ebenso rauh und tief klingend, ebenso unmelodisch wie die seine. Wo hast Du Deinen Hut, Du Wildfang? Willst Du vielleicht barhäuptig abreisen?" Am liebsten thäte ich's! Das komische Ding auf dem Kopfe genirt mich ja nur. Himmel, Nxnn ich solch' eine Staatscarnette mit Bindebändern aufsetzen sollte, wie Mama, oder solch' einen Wandteller mit Federbüschen, wie Du. Gräßlich! Ich glaubte, die Feuerglocken stürmten, wenn ich so antreten würde. Aber komisch. Dir steht das ungeheuer brillant reizend! Wie ein Rltterfraulem siehst Du aus. einfach zum Verlieben. Komm', gib mir noch einen Schmatz!" Pla lachte und fluchtete zurück. 5cck alaube. Du bist über den 5?rübsiückswem gerathen, Fränzchen! Jedem Primaner würden Dine verliebten Augen Ehre machen. Bitte, verschone mich mit Deinen Zärtlichkeiten; 'Du weißt, daß ich sie absolut nicht leiden mag! Eomteßchen war gar nicht beleidigt. Sie verschränkte die großen, arobknochigen Hände auf dem Rücken: Magst Du mich nur nicht küssen, weil ich ein Mädchen bin?" fragte sie mit viel Interesse. Findest Du meine Zärtlichkeit nur darum langweilig, und würdest Du sie lieben mögen, wenn lch anstatt einer garstigen Cousine ein flotter Vetrer wäre? Pia erröthete und zoa die dunklen. feingeschwungenen Brauen ärgerlich zusammen: Wie kannst Du nur so albern reden! Solche Gedanken passen sich noch aar nicht für ein so junaes Mädchen." Fränzchen juchzte hell auf vor Veranügen: JRa, ob, man sachte mit dem jungen Pferde!" amusirte sie sich in ihrer ungcmrten Welse. Ich habe schon eine ganze Menge Schmöcker intus, in welcyen etwas von Liebe vorkam! Sona? den Faust" kenne ich und finde 5, r . ! jti . r - r 5 , tpn loqar nocy nirax eininai o surculbar toll, wie ich mir dachte. Könntest Du Dich in so einen salbaderkjchen Doctor verlieben?" Nein." Siehst Du. ich auch nicht." Franz chen rückte näher und legte den Arm sehr innig um d:e schlanke Cousine: Sog mal ehrlich, Goldchen, wie muß 'mal der Mann sein, in den Du Dich verzücken könntest?"' Via strich lächelnd Mit lder Hand über das starre Haar der Fragerin, welches unter den graziösen Fingern sofort wieder rebellisch emporschnellte: Das welk ich seider noch nicht, Mam sell Neugier!" Was soll er denn 'mal umr forschte Eomteßchen und die Stimme schlua über, weil sie so recht weich und zärtlich flüstern wollte. Via lachte noch mehr und führte einen leichten Fingerschlag gegen die indiscreten Lippen: Papst, zum ml.'de sten." Na, Prosit! Also hoch hinaus. Dachte es. mir doch. Bist auch ganz berechtigt, was Besonderes zu verlangen. Würdest Du aber nicht doch schon mit einem Majoratsherrn fürlieb nehmen?" Fräulein von Nördlingen wich jählings zurück. Wie kommst Du darauf?" fragte sie gedehnt, voll neu erwachenden Mißtrauens. , Fränzchen verschränkte die Arme, vor dem Magen und lachte in ihrer hastigen Weise verschmitzt auf, dann rieb sie sich die Hände: Ich thue'S 'mal nicht unter dem!" So?! Nun, ich wünsche Glück dazu!" Pias rosiges Antlitz sah plötzlich sehr kühl und stolz aus, ihr Blick ruhte durchdringend auf dem häßlichen Gesichte der kleinen Gräfin. Also scheint sich Tante Johanna doch den Grafen Wulff -' Dietrich zum Schwiegersohn ausaesucht zu haben. Ja, nun, es gibt ja auch heutzutage noch Montecchi und Capuleti, deren Kinder sich zum Schlüsse herrathen. Fränzchen hielt den Blick voll kecker Unverfrorenheit aus. Sie musterte so gar die Cousine wieder mit dem verliebten Gesichtsausdruck. Weißt Du, Pia, wenn ich als Männlein auf die Welt gekommen wäre, heirathete ich einzig und allein Dich!" ' .Sehr, schmeichelhaft." Da blickten die arauenAuaen vlotz lich jäh ixrändert, voll beinahe flehendexANÄtt. , X
Würdest Du mich dann nehmen?" Pia glaubte aus diesen Worten viel mehr zu hören, als vielleicht darin lag die zitternde Angst eines Mädchen-
Herzens, welches gern hören möchte, daß es trotz seiner Häßlichkeit gefällt. Voll i VCCS l 4 sät V VtVAt'&äa V VA V T rfA aT 2 ' yiiiiciv, jvx.uti unu itiiiuti uto sonst legte Pia den Arm um den Hals des Backfischchens. ' Das versteht sich!" scherzte sie. Solch' ein Prachtexemplar . wie Du hat keinen Korb zu befürchten, und ein flotter kleiner Schnurrbart würde Dir gewiß allerliebst Kehen! Sie wollte lachen, aber ihre Stimme erstickte unter den ungestümen Küssen, welche plötzlich aus ihren Lippen brannten. Eomteßchen schien wie von Sinnen über die Eloge, welche ihr gesagt ward. Sie bekam einen ihrer übermuthstollen Anfälle. Wie eine Wildkatze sprang sie von der Mauer und umhalste die angebetete Cousine, als solle sie unter diesin stürmischen Liebkosungen ersticken. Aber tfnrndsc! Bist Du nicht recht gescheidt?" wehrte sich Fräulein von Nördlingen athemlos; aber schon fühlte sie sich frei und die derben Knopfstiefel des Backfischchens trabten in denselben Hechtsatzen davon, wie sie vorhin gekommen war. Die kleine Gräfin sauste den Eltern entgegen, welche soeben auf der Freitreppe erschienen, um die Equivage zu besteigen. Pia ordnete schnell ihre derangirte Toilette und schritt mit glühenden Wangen nach dem Portal zurück. Franzchen hatte dem alten Kühnen einen heiteren Klaps auf die hilfreich dargebotene Hand gegeben und war ohne Unterstützung so kraftvoll :n den Wagen gesprungen, daß die Achsen knazten, und während die Eltern wohl gefällig lächelnd folgten, stülpte sich der sechzehnjährige Unband ein schlichtes Jagerhutchen aus die wilden Haare, um es im nächsten Moment mit tiefer Referenz vor Pia zu ziehen. Mama, weißt Du. was die schone Base vorhin gesagt hat? Wenn ich ein Majoratsherr mit einem flotten Schnurrbart wäre, würde sie mich heirathen!" Zum ersten Male sah Tante Aohanna ärgerlich aus, mit verweisendem Blick hob sie den Kopf, und der Gras sagte in beinahe strengem Tone: Unsinn! Vergiß mcht. daß Du mir versprochen hast, alle dummen Gedanken unterwegs zu lassen." Die Kleme kreuzte voll übertriebener Devotion die Arme und schnitt eine Grimasse. Graf und Gräfin aber neigten sich aus dem offenen Wagen und verabschiedeten sich sehr herzlich von dem Hauslehrer und der Dienerschaft, welche'die Equipage umringte. Auch Pla Nickte und grüßte: Franzchen erhob segnend die Hände und ermahnte den gestrengen Pädagogen salbungsvoll: Bleib' hübsch ordentlich und fromm bis nach Haus' ich wieder komm!" Der Kutscher zog an den Zügeln und die ungeduldigen Pferde griffen aus, m den knospenden Wald hinein zu stürmen. Eine kleine Weile flog die UnterHaltung in kurzen Worten her und hin, dann räusperte sich Onkel Willibald plötzlich und wechselte einen schnellen Blick des Einvernehmens mit seiner Gemahlin. Liebe Pia," sagte er zögernd, wir haben jetzt unsere gememsame Reise begonnen und es wäre wohl angebracht. Dich mit etlichen kleinen Absonderlichkeiten bekannt zu machen, welche wir uns wahrend der langen Wanderjahre angewöhnt haben." Die Baronesse neigte sich hosltch näher: Gewiß, lieber Onkel," sagte sie, ich mochte mich in allen Dingen genau nach euren Gewohnheiten richten und bitte herzlichst, mich Mit der veränderten Lebensweise und Tagesordnung bekannt zu machen." Der Graf Nickte ihr mit beinahe dankbarem Lächeln zu: Wir sind in manchen Dingen absonderliche Leute, und zu den Hauptbedingungen unserer Reisen gehört in erster Linie, niemals den Namen Nudeck m ein Fremden buch zu schreiben." O, Du überraschest mich!" Willibald lächelte: Wir reisten während der siebzehn Jahre unserer Ehe stets unter falschem Namen, oder besser gesagt, inkognito." Pia lachte lustig auf: O. das ist ja ein herrlicher Scherz! Thatet ihr das lediglich des Spaßes halber?" ' Der Graf schüttelte treuherzig den Kopf: Nein, eö mag Dir vielleicht noch absonderlicher erscheinen, wem wir es im bittersten Ernste thaten." Erkläre mir, bester Onkel." Du weißt, was mein leiblicher VetUt Rüdiger für einen teuflischen Plan hegte, um das Majorat und Vermögen an sich zu bringen," fuhr Niedeck mit haßerfüllten Blicken fort, und wirst eö begreifen, daß man gegen solch' einen Menschen, welcher in gewissenlosester Weise seinen Anverwandten lebendig begraben wollte, mißtrauisch wird. Meine Heirath erregte naturgemäß den höchsten 'Zorn dieses meines Feindes und die Geburt meines Kindes konnte ihm auch nicht gleichgiltig sein, denn wenn Fiänzchen auch leider nur eine Tochter war, so geht doch ein sehr großer Theil deS BaarVermögens auf sie über, ein Verlust, welcher für Rüdiger seh? empfindlich ist, da er wohl auf die volle Erbschaft rechnen mußte, um seine und jetzt auch seines Sohnes Hartwig Schulden zu bezahlen. Ein Mann aber, welchem das Leben -des Vaters nichts werth war, dem ist dasjenige des Kindes ebenso wenig heilig und solch' einenrTeufel in Menschengestalt traue ich Alles zu Alles! Nenne es nun ffal chbelt, Mtk trauen, übertriebene Vorsicht oder wie Du sonst willst, aber verarge es uns nicht, wenn wir bnnüht waren, unser theuerstes Klemod vor den Nachstellun aen des Feindes zu schützen. Möglicher weise thue ich mit diesem Verdachte Rüdiger Unrecht und gehe zu weit m memer schlechten Meinung über ihnaber wir wollten lieber zu vorsichtig. als zu leichtsinnig sein, und da unsere Ängstlichkeit mit dem Kinde so wie so sehr groß war und eö auch jetzt .noch ist. so hätten wir keine ruhige Minute gehabt, .wenn pir uns durch Nennung
oes namens Hen Nachstellungen Rudigers preisgegeben hätten. Daß er sich mehr wie einmal alle denkbare Mühe gegeben hat. unsere Spur aufzufinden, weiß ich genau in Kairo hat er sogar
die Geheimpolizei in Bewegung gesetzt, was mich veranlaßte, sofort abzureisen. Du siehst mich ganz starr vor Staunen an, liebe Pia: ja, wenn ich einen Roman schreiben wollte, brauchte ich nur den Stoff aus meinem Tagebuch zu holen! Nun, Du weißt jetzt, warum und weshalb wir Versteckens spiele. Ehemals war es eine Nothwendigkeit, jetzt ist es mehr eine Angewohnheit, welcher wir kaum noch untreu werden können. Wir sind stets als Deutschamerikaner gereist. Mr. und Mrs. Tuxor hießen wir stets und wollen uns auch diesmal so nennen. Wenn es Dir recht ist. liebe Nichte, figurirst Du als unsere älteste Tochter." Hurrah! Bravo! Ich habe ein Schwesterchen bekommen! Dann verlange ich aber auch, daß Taufe ist!" Tante Johanna lachte mit strahlenden Augen, wie jedweder Scherz ihres Abgottes sie beseligte. Nun. Pia. dann rüste Dich für diese Feier. Viele Gevattern werden wir Dir aber nicht laden können." Einen anderen Vornamen bekommt sie auch!" Gut, Franzchen, suche mir nur einen aus. wenn Dir der meine nicht schön genug ist." Pia ist' der herrlichste Name, welcher überhaupt ezistirt!" rief das Backsischchen begeistert und schlang die Arme abermals enthusiastisch um die Nachbarin. Der neue Name soll ja blos ein Jux sein, weißt Du, ein Witz, damit Alles anders wird: Alles, neu macht der Mai!" Nun, dann besinne Dich 'mal auf einen recht reizenden Namen." Fränzchen schlug behende das Bern über, stützte den Ellenbogen auf das Knie und stemmte die kurzen, etwas abgeknabberten Fingernägel gegen die Zähne; das war ihre Lieblingspose, wenn sie nachdachte oder sehr eifrig zuhörte. Die dunklen Augen flackerten dabei in lebhaftem Interesse, dieweil die Blicke wie suchend von einem Antlitz der gegenübersitzenden Eltern zum andern glittcn. Streng' Dich Nicht zu furchtbar an. Kleinchen, Du thust Dir einen Schaden bei dieser schweren Geistesarbeit!" neckte Fräulein von Nördlingen. Vorerst antwortete ihr eine zärtliche Grimasse, dann schlug sich Eomteßchen plötzlich klatschend auf das Knie und schrie so laut Eureka!", daß Kutscher und Diener erschrocken auf dem Bock zusammenstießen. ,Jch habe einen Namen einen, den ich auch höchst poetisch finde und über Alles liebe!" fuhr Fränzchen mit emem Anfluge von Schwärmerei fort, welche bei ihrem sonst so drastischen Wesen doppelt spaßhast wirkte. Pia. sieh mich einmal an wie wurde Dir zum Beispiel Lilian" zu Gesichte st:hm?" Gut. sehr gut! Schöne Leute kleidet Alles schön!" nickte die junge Dame sehr ernst. Mama. Papa findet ihr's auch?" Natürlich, Großartig! Lilian Tuzor es klingt so interessant wie m emem Roman. Was werden die Kellner saaen?!" schwelgte Fränzchen im Vorgeschmack aller Triumphe, welche der von ihr" ausgedachte Name feiern wird. O. ich werde ihnen imponiren!" versicherte Pia, immer noch tief ernst. Mama, Papa vergeht nur nicht, bei ftder nur "irgend möglichen Gelegenheit sie Lilian" zu nennen und zu rufen!" fuhr die junge Gräfin mit glühenden Wangen fort und stleß die Eltern zur Bekräftigung mit dem Fuße. Au! Franzchen sei doch nicht fo unmännlich!" schalt der Papa, mehr aus Höflichkeit gegen seine eigene grone Zehe. sForlsezung folgt.) Vlc plicsc öes Gr: cnus. H im.'resk,.' von H. G. de fforge. Als in Cleimont zur Saonc zum erstcnmcile das Gerücht ging. Genera! Aaquclin trage sich mit dem Gedanken zu heiraten, da meinte jeder, das fei verrückt und der General denke nicht daran. Er. mit seinen 67 Iahren! Ein Unsinn! Wie dann aber die gedruckte Anzeige kam: Der General Vaquelin, Commandant des 21. Armee - Corps, Groß - Offizier der Ehrenlegion usw. usw. gibt sich die Ehre. Ihnen d:e Mittheilung von seiner in Biarretz stattgehabten Vermählung mit Fräulein Carmen de Baramcda zu machen." da mußte wohl jeder daran glauben, und die jungen Offiziere schmunzelten, lachten, und zwirbelten sich in vielsagender, unternehmender Weise die Spitzen ihres Schnurrbzrtes auf. War schon die Nachricht von der Hochzeit des Commandanten ein Ereigniß. so war es die Ankunft der Frau Gemahlin noch mehr, denn wahrhaftig, ein so verteufelt schönes Weib hatte man in ganz Clermont zur Saone noch nie gesehen.. Das junge" Ehepaar von welchem allerdings nur die bessere Hälfte noch jung war schien außerordentlich glücklich. Die jungen Herren Officiere hielt sich aber die Frau Generalin drei Schritt vom Leib und das ärgerte diese, die sich für unwiderstehlich hielten, nicht wenig. Allen voran ärgerte sich der Hauptmann Saint - Leonhard. der sonst bei Damen ein riesiges Glück hatte. Eines Tages nun sluchte der Gene ral ganz mörderlich. Aha." dachte sich Leonhard: Der Alte hat Aerger zu Hause." Allein er täuschte sich. General Vaquelin ärgerte sich nur, weil er auf Inspektion mußte. Und wochenlang herumreisen und seine Frau allein lassen nein, das paßte ihm nicht. Und er sann und sann, bis er eines Tages eine prächtige Idee hatte. , .Hauptmann Leonhardt." saate er.
.Sie haben eine prächtige Schrift, nicht wahr? Und einen famosen Stil, das weiß ich genau. Wissen Sie was. Sie können mich auf die Jnspektionsreise begleiten. Ich brauche Jeman, den. der mir meine Briefe schreib!. Meine Liebesbriefe an meine Frau." Liebes .... briefe an Ihre Frau?" Ja. Sie verlangt's. Jeden Tag einen vierseitigen Brief. Ich mußte es ihr versprechen. Mir aber wird das Schreiben verdammt sauer. Wollen Sie mir die Briefe schreiben, ja oder nein?" An Ihre Frau? Mit tausend Freuden, mein Commandant." Und so geschah c. Schon am zweiten Tage d?r Reise sagte der Gcneral zu dem Hauptmann, er möge mal versuchsweise den ersten Brief schreiben und ihm denselben dann vorlesen; er. der General, müsse jetzt inspiziren. - Hauptmann Leonhard ließ es sich nicht zum zweiten Male gesagt sein. Er setzte sich hin und schrieb emen Brief, so glühend, so voll Liebe, fcoll Sehnsucht, voll heißer überquellender Gluth, wie nur er ihn zu schreiben vermochte. Famos," sagte der General, ich sehe, ich kann Mich auf Sie verlassen. mein lieber Leonhard. Fahren Sie fort, und der Lohn, das verspreche ich Ihnen, wird nicht ausbleiben. Geben Sie her, ich unterschreibe ihn." Die Generalin war von dem Briefe entzückt. So viel Geist, so viel Feuer überraschte sie eigentlich. Sie hätte einen solchen Brief ihrem Gemahl gar nicht zugetraut. Und sie setzte sich hin und schrieb einen Antwortbrief ebenso heiß, ebenso innig wie den seinen. Die Antwort war ein Brief von acht Seiten, die bald zu zehn, zu zwölf, zu sechzehn Seiten wurden. Bravo, Leonhard," lobte der General. Sie machen es brillant, ganz brillant, und ich danke Ihnen!" Leonhard aber lächelte. Jetzt ist sie mein," dachte er sich, denn, wenn ich sie sehe, dann will ich ihr sagen, wer ihr die Briefe geschrieben hat. und warum sie so heiß und glühend sind." Und wieder schrieb er einen Brief, in welchem er mit glühenden Farben die Freude des endlichen Wiedersehens schilderte, denn morgen morgen war ja die Inspektion aus. Lieber Leonhard." sagte Abends der General, ich habe Ihnen versprochen. ich würde mich für die Secretärdienste, die Sie mir in so uneigennütziger Weise geleistet haben, dankbar erzeigen. Ich habe die Freude, Ihnen anzuzeigen, daß Sie nach Paris zum Generalstab versetzt sind. Sie müssen sofort nach Ihrem ncuenB.st!mmul'gsort. Nach Clermont zurückzugehen, haben Sie leider keine Zeit. Aber Sie . . . . freuen sich ja nicht." O ... ich .... ich .... die Ueberraschung ... die Freude . . . gewiß . . . die .... die große Freude." stammelte Leonhard. Im Stillen aber dachte er sich: O du alter, geriebener Fuchs du. Und um dessentwillen habe ich so lange Süßholz geraspelt!" General Vaquelin aber lebt mit seiner Frau noch heute seelenvergnügt in glücklicher Ehe. Liebst Du mich denn wirklich?" frägt er sein Weibchen oft und oft. , Und sie ... sie antwortet lächelnd: Muß man denn den nicht lieben. der solche Briefe schreibt, wie Du von Deiner Jnspectian?" , ,, , OpttJnlan.
Der Schauplatz einer eigenartigen Doppelseier war eine Ne-yer-Baptistenkirche bei Clarksville, Va., die den altbiblischen Namen Je' rusalem führt. In dieser Kirche hielt der Rev. James Jeffreys der verstorbenen Gattin des Neges Robert Maclin eine überaus rührselige Leichenrede, nach deren Beendigung er sofort den trauernden" Wittwer mit seiner Auserwählten Diana Skipwith copulirte. Die wollköpfige Diana hatte dem feurigen Liebeswerben Robert's ein Williges Ohr geschenkt, doch wollte sie von einer ehlichen Verbindung mit ihm nicht eher etkXls wissen, als bis sie die Leichenrede, ihrer Vorgängerin gehört hätte. Wohl oder übel mußte Maclin sich dazu verstehen, trotzdem er die Kosten gerne gespart hätte. Um die Geschichte billiger zu machen, erklärte sich der Negerpastor bereit, die Trauerfeier mit der Trauung zu vereinigen, und das geschah denn auch unter allseitiger Zufriedenheit. Mit Thränen in den Augen lauschten die Neger der Trauerrede, um unmittelbar nach Beendigung derselben eine überaus fidele Hochzeit zu feiern. New Jork hat von allen Städten des Landes die größte BrauIndustrie, aber mit sehr wenigen Ausnahmen bringen die New Jorker Brauereien nur geringwerthige Biere in denHandel; aber als gute Geschäftsleute stehen sie augenscheinlich in erster Reihe. Das Gesetz, welches die Biersteuer auf $2 (resp. $1.85 pro Barrel) erhöht, ist noch nicht angenommen, aber die New Yorker Brauer haben bereits beschlossen, den Preis ihres BieS um volle $2 pro Barrel zu erhöhen. Das geringste Bier kostet jetzt dort $7 netto. Die Brauer rechtfertigen sich damit, daß im ganzen Lande die Bierpreise gesteigert würden. Die Brauereien in. San Francisco haben bereits d!e Bierpreise, wie folgt, erhöht: Ganze Barrels $6, früher $5; Halb-Barrels $3, früher $2.50; Drittel-Barrels $2.50, früher $1.75; Sechstel-Barrels $1.25, früher $1. Für kleine Wirthschaften ist diese Preissteigerung ein vernichtender Schlag, für große dagegen bedeutet sie einsach das beste Bier, welches im Markte ist, denn wer doch einmal $9 bis $10 bezahlen muß. der sieht auch darauf, das Beste zu bekommen. Spurlos verschwanden vor einigen Tagen in Allston, Mass., zwei kleine Kinder, Bertram Davis und Ariel Frye, 5j resp. 4 Jahre alt. Flüsse, Wälder. Sümpfe und Häuser wurden nacb den Kindern durchforscht.
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Aerztliche Hilfe war sofort zur Hand, doch alle Wiederbelebungsversuche bei dem Mädchen blieben veraebens. sie war einige Stund-en vorher an Hunger- und Erstickungstod gestorben. Der Knabe bedarf der sorgfältigsten Pflege, um wieder aufzukommen. Die Kinde? waren lxim Spielen in die Kammer gerathen und durch das Zufallen der Thüre waren sie gefangen worden. Den Zechbrüdern GroßNew Yorks ist großes Heil widerfahren. EincCharakter-Bestimmung.welche besonders auf die ewig durstigen Kehlen abgesehen war, ist von der AppellDivision des Supreme - Gerichts für unconstitutionell erklärt worden. Die betreffende Eharakter-Bestimmung besagt, daß eine betrunkene Person in's Arbeitshaus gesandt werden solle, und zwar auf die Dauer von fünf Tagen, wenn der oder die Bezechte zum ersten Male der rächenden Justiz in die Hände gefallen ist. Falls schon eine Verurtheilung wegen Betrunkenheit vorangegangen ist, soll die Dauer der Strafe zwanzig Tage betragen, und jede weitere Verhaftung soll die VerKoppelung der Strafe im Gefolge haben. Auf Grund dieser Bestimmung war von einem Polizeirichter eineFrau Theresa Kenny in's Arbeitshaus spedirt. aber vom Richter Gaynor in Folge eines Habeas-Corpus-Verfahrens wieder in Freiheit gesetzt worden. In seiner Entscheidung erklärte der Richter, daß eine angeklagte Person nicht ohne Weiteres verurtheilt werden könne, daß man ihr vielmehr gestatten müsse, sich vertheidigen. Auch sei es gesetzwidrig, die Strafen in will kürlicher Weise zu verdoppeln. Dieser Entscheidung trat die Appell-Division bei. Es bleibt daher alles beim Alten, und die Polizeirichter werden nach wie vor jede auf Trunkenheit lautende Anklage von Fall zu Fall zu entscheiden haben. Samuel Campbell Chaska, ein Vollblut - Indianer vom Stamme der Sioux, beschloß durch Selbstmord ein Leben, das Romantisches genug an sich hatte, um einem unserer sensationsdurstigen Scribenten Stoff für einen vielbändigen Roman zu liefern. Vor zehn Jahren verließ er die Jndianer - Erziehungsanstalt von Carlisle mit den glänzendsten Zeugnissen und heirathete bald darauf die in den Gesellschaftskreisen von Washington. D. C., gefeierte reiche Schönheit Cora Belle Fellows. Die Heirath erregte seiner Zeit allgemeines Aufsehen und wurde darüber weit und breit in den Ver. Staaten commentirt. Das anscheinende Glück des jungen Ehepaares war nicht von langer Dauer, die Verbindung mit einer gebildeten Frau mit den Gewohnheiten einer seinen Weltdame, jahrelanges Studium und dergleichen konnten die niedrigen, Gewohnheiten und Eiaenthümlichkeiten des indianischen Charakters wohl einige Zeit unterdrücken, aber nicht gänzlich ausrotten, und so fanden wenige Jahre nach seinerHeirath ihn wieder auf seiner Indianerreservation, herabgesunken zu dem Niveau des ge wöhnlichen- Indianers. Seine Frau hatte ihn schon Jahre zuvor verlassen. Später finden wir ihn eine Zeit lang als Anziehungskraft in einem DimeMuseum" in St. Paul. Hierauf ließ er lange nicbtö von sich sehen und hören, bis er dort vor einiger Zeit wieder in der Rolle eine Pferdediebs auftauchte und in Untersuchungshaft ge rieth. in der er seinem Leben freiwillig ein Ende machte. ' t w Er hütet sein Haus Naturalist (zu seinerFrau): Höre, Anna, rnorgen darfst Du nickt in'ö Theater, es ist die Premiere meines neuen Sittenstücks." ' j Klein. Industrie.' Mama (zu ihrem Sohn, der die Treppengeländer herunterrutscht): Was machst Du denn da?" Karlchen: Hosen flir Waisenknaben!- j Glück Im Hause. Häuslicher Friede und Glück werden immer bewahrt werden wenn die Eltern die nöthige Vorsicht bei Erkältung, oder Hals und Lunten Leiden der Kleinen anwenden. Kmder sind immsr geneigt eincErkältung leicht zu nehmen, Dr. Bull's Husten Syrup jedoch kun'rt sie rasch und sicher. "3ch gebrauchte Dr. Bull'S Husten Syrup für meinen acht Jahre alten Sohn. Er hatte dke Bräune und ich versuchte viele Mittel fand jedoch daß Dr. Bull's 5)usten Syrup das beste von allen war." Frau A. Geib, 317 Demott Str., West Hoboken, N. I. Dr. Bull'S Husten Sprup kostet nur 25 Centö und er ist besser und billiger als wie alle die anderen 5 Mixturen welcher derHändleranpreist. auft nur Dr. Bull's Husten Spru? der $ fcnrr fcirfcn uu) Cj3
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