Indiana Tribüne, Volume 21, Number 246, Indianapolis, Marion County, 25 May 1898 — Page 2

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ZndZsns Tribüne. Erschein Tcglicy hud SonnlagV.

Die tägliche .Tribüne' kostet durch ften Xrljnc 1 ffenti per Woche, die SonntagS.Tribae'I 2tl per Woche. Seid ,usa?e 1 ?et alc? 5 llentk per Vtinftt. Per Poft berhalb bei Ul nlgeschi U otattlbcjellana f V fJaH. OfTiMi 18 Süd ruadams LtteZ. Indianapolis, ?'., 25 Mai 1398 Olicntsahrtctt. Von Wilh. Kaufmann, Dresden. yrn. Selbstverständlich war die Agia Sophia" das erste Ziel unserer Toulisten, denn dieses Gotteshaus hat sowohl seiner Geschichte nach, als auch in Bezug auf seine Bauart nur einen Rivalen auf der Erde, die Peierskirche in Rom. Ein Jahrtausend hindurch war dieser, der göttlichen Weisheit gewidmete Dom das größte Heiligthum der Christen des Orients und man kann es wohl begreifen, daß Justinian bei der Einweihung ausgerufen haben soll Salomo. ich habe Dich besiegt", d. h. der Erbauer des salomonischen Tempels tn .Jerusalem ist übertroffen worden. Betritt man das Innere, so über schaut man sofort den ganzen Raum, die hundert Fuß im Durchmesser Hai tende Kuppel scheint frei in der Luft zu schweben. Aus diesem christlichen Hei ligthum, diesem Meisterwerke der byzantinischenBaukunst haben dieMuslims eine Moschee gemacht, die herrlichen Mosaikbilder der Decke haben sie mit Kalk beworfen und umgeben haben sie den edelen äußeren Bau der Sophia mit einem Kranze von plumpen Nebenbauten, aus welchen mehrere schlanke Minarets hervorragen. Dem Ganzen haben sie dann einen braun und schmutzig gelb gestreiften Anstrich gegeben. Aber sie haben sich doch gescheut den Namen dieses Wunderwerks zu ändern und' unter dem Kalkmantel, mit welchem die Gemälde aus der christlichenZeit bedeckt worden sind, treten die Umrisse der früheren Bilder doch noch matt hervor, so z. B. ist der riesengroße ' prachtvolle Christuskopf über dem ehemaligen Hochaltar einem guten Auge wieder erkennbar. Von höchstem Interesse sind die mächtigen Säulen im Innern der Sophia, denn sie sind den Ruinen antiker heidnischer Tempel entnommen, so zeigt man im Hauptschiff vier prächtige Säulen von 35 Fuß Höhe aus dunkelgrünemMarmor, welche den Tempeln von Ephesos entstammen. , Zur Erinnerung an die Eroberung Konstantinopels wird heute noch jeden Freitag in der Agia Sophia eine Predigt gehalten. Der mohamedanische Prediger (Chatib) hält während er spricht, ein blankesSchwert in der Hand. Bei der Eroberung 1453 War duse Kirche die Scene eines entsetzlichen Blutbades. Hierher hatten sich Tausende von Christen geflüchtet. Sie wurden niedergemacht und an einer Stelle zeigt man jetzt noch den angeblichenAbdruck emer blutigenHand.Es soll die Hand des in die Kirche einreitenden Eroberers. desSultankMohamed, sein. Eis zur Höhe dieser Hand sollen die Leichn der hier gemordeten Christen gelegen haben. Natürlich ist das eine Fabel, aber ihr Inhalt ist von der Wahrheit gar nicht so weit entfernt. Daß hier Tausende von Christen niedergemetzelt worden sind, ist gut beglaubigt. Nicht weit von der Sophienkirche liegt die Moschee Ahmedije. von Sultan Ahmed I. zu Anfang des 17ten Jahrhunderts erbaut, und zwar auf dem Fundamente des ehemaligen byzantinischen Kaiserpalastes. Es ist dieser Tempel, welcher mit seinen sechs Minarets und seiner gewaltigen Kuppel von der Ferne gesehen, als das mächtigste Bauwerk Constantinopels erscheint. Diese Moschee ist im Innern herrlich ausgestattet und sie gilt als eine Art von Hofmoschee, indem hier u den großen mohamedanischen Festen oer Sultan erscheint. Vom größtem Interesse ist die Umgebung dieser Moschee. Denn fast zwischen derselben und der Aia Sophia (in Stambul) liegt der Hippodrom, ein riesenhaft großer Platz, an welchen sich die mannlchfachsten historischen Erinnerungen knüpfen. Hier wurden zu byzantinischer Zeit die großen Festspiele abgehalten und die Parteikärnpse zwischen den Blauen" und Grünen" ausgefochten, wobei einmal 30.000 Leichen diesen Platz bedeckt haben sollen. Noch in unserem Jahrhundert ! ereignete sich eine ähnliche Scene aus diesem mit Blut gedüngten Boden. Hier ließ am 12. Juni . 1826 Sultan Mahmud II. die Janitscharen niedermetzeln, welche sich der Umwandlung des türkischen Heers in europäisch organisirte Truppen widersetzt hatten. Die Angaben über dieZahl der hier ermordeten Janitscharen schwanken zwischen 12.000 und20.000. In Amerika, wo man in den Details der türkischen Geschichte weniger bewandert ist. als in den europäischen Staaten, wird man sich vielleicht über dieseAngabe entsetzen, aber sie enthält gar nichts so Außerwöhnliches. In einem Lande wo der Brudermord obersie? Gesetz ist, kann auch die ausgesuchteste Scheußlichkeit nicht überraschen. Der Koran tcyrt .Unruhe ist ärger als Hinrichtung-. Gottes Schatten auf , Erden", d. h. der Sultan, muß. gleich Gott, einzig auf dem Thron, und von aller Nebenbuhlerschaft enthoben fehl! Diesen Grundsätzen folgte der Sultan Vaiasid (1389 1402) und desbalb ließ er semen Bruder Jakub hinrichten. Diese bewegenden Gründe", schreibt I. von Hammer in seiner Geschichte des OSmanischen Reichs, fand die Politik dr nachfolgenden Sultane so gewichiifl, dak die Nachahmung dieses Bei spiels denselben zum Gesetze und in der olae durch Sultan Mahomed des Eroberers" Satzungen derBrudermord bei ieder Thronbesteigung sogar zum öffentlich ausgesprochenen Reichsgesetze ' ' mm A. . n Warv. MX aegenwariige uuan ein klein wenig humaner als seineVorfabren. Er hält einen Kronpratenden ten in einem jener herrlichen Paläste

am Bosporus lebenslänglich gefangen. Man verzeihe die Abschweifung, aber zur Kennzeichnung türkischer Zustände scheint sie mir doch wesentlicher zu sein, als wenn ich meinen amerikanischen Lesern erzählen würde, daß wir das Mausoleum Sultan Mahmuds

des Reformers gesehen haben, daß wir in Ejub gewesen sind und aus der Ferne die Moschee betrachtet haben, deren Betreten jedem Ungläubigen bei Todesstrafe verboten ist, weil dort das Schwert Omars aufbewahrt wird; daß wir die verbrannte Säule" pflichtschuldigst bewundert haben und daß der Obelisk Theodosius des Gro ßen, sowie die bronzene Schlangensäule schöne Ueberbleibsel vergangener Kul turperioden sind. Ein näheres Einge. hen auf diese Herrlichkeiten verbietet sich schon deshalb, weil der ferne Leser m m t X, diejen Bingen nxqi ras genügen oe Interesse entgegenbringen kann. Selbst der herrlichen Sarkophage, welche wir im Museum betrachteten, kann nur flüchtig erwähnt werden. Derartige schön erhaltene Meisterwerke der Bildnerkunst der Alten besitzt kein europäisches Museum. Hier stehen sie ohne jede Würdigung ihres Werths und i rer kunstgeschichtlichen Bedeutung. Was kümmert sich der Türke um den Sarkophag, welchen man eine Zeitlang für denjenigen Alexander des Großen hielt. Die bildenden Künste sind ihm Greuel, Teufelswerke. Am Freitage unseres Ausenthalts war unsere Gesellschaft bei Sultans angemeldet' und ich muß sagen, daß wir seh? gnädia aufgenommen worden sind. Das ist übrigens so zu verstehen, daß der Sultan allen in Konstantinspel anwesenden Fremden gestattet, ihn im Vorüberfahren nach seiner Moschee auf einen Augenblick zu sehen, und für diesen Zweck ist in nächster Nähe der für des Sultans Privatgebrauch auf Nildiz Kiosk errichteten Moschee eine Art offener Terrasse mit dem ansto ßenden Hause reservirt. Daß ein halbes Viertelhundert Deutsche in einer geschlossenen Gesellschaft in Konstant!nopel verweilen, ist etwas ganz Ungewöhnllches und da der Sultan em ganz besonderer Freund des deutschen Kaisers sein soll, so sind einige Berücksichtiaungen, die unserer deutschen Gesellschaft zu Theil wurden, eigentlich nicht so hoch anzuschlagen, als es Seitens der Mehrzahl unserer Schaar ae schah. Wir erhielten recht gute Plätze und deutsch sprechende höhere Officiere nahmen sich unserer an. Auch wurden wir mit Kaffee. Thee, Confitüren und Cigaretten reichlich bewirthet. Die Sultansparade spielte sich in der oft beschriebenen Weise ab. Etwa 2000 Mann türkischer Fußtruppen zogen unter den Klängen bekannter preußischer Armeemärsche auf und bildeten Spalier. Die Soldaten machten einen sehr guten Eindruck, kräftige braune Burschen in guten Uniformen. Jedenfalls war es eine Elitetruppe, denn was wir sonst in türkischen Landen von der Soldateska sahen, wich namentlich in Bezug auf Uniformirung und Ausrüstung sehr bedenklich von dieser Garde ab. Endlich erschien der Beherrscher aller Gläubigen in offenem Wagen, welchen er mit Osman Pascha theilte. Vorauf fuhren einige geschlossene Wagen mit den bevorzugten Damen des kaiserlichen Harems, deren hübsche Gesichter hinter dem dünnen Schleier deutlich sichtbar waren. Der Sultan fuhr langsam vorüber und beantwortete unsern deutschen Hurrahruf durch freundlichen Gruß. Er trug die türkische Jnterimsuniform im Gegensatz zu seinem goldstrotzenden Gesolge von Generalen. Ministern und höheren Beamten. DaS also war der kranke Mann Europas, der übrigens einen recht gesunden Eindruck machte und dem ein langes Leben beschicken zu sein scheint, wenn nicht daS abekürzte Verfahren" eintritt, was so vielen seiner Vorfahren etwas plötzlich zu den Huris sandte. Auf der Ruckfahrt von der Moschee lenkte Abdul Hamid seine feurigen Rosse selbst und die Fremden, welche annahmen, daß der Sultan dieses Fahrerkunftstück nur ihnen zu Liebe veranstaltete, schrieen mit doppelter Lungenkraft Hurrah. Ein urkomisches Bild bot das aus Generalen und Würdenträgern bestehende Gefolge dar, welche zu Fuß hinter den im scharfen Trabe bergan sausenden Wagen seiner osmanischen Majestät einherkeuchten. Diese schwitzenden, trabenden und galoppirenden Excellenzen, darunter Dickbäuche von den Proportionen eines Münchener täglich-zwölf-Liter-PhilisterS, boten einen Anblick dar. dessen Erinnerung ich mir für alle trüben Stunden meines späteren Lebens reserviren will. Sämmtliche Bände der Fliegenden Blätter" können kein Bild enthalten, das an unfreiwilliger Komik gleich wirkungövoll ist. Am Nachmittag desselben Tages genossen Wir noch einen ganz besonderen Gnadenbeweis des Sultans. Er gestattete, unö nämlich die Besichtigung seines Schatzes, eine Erlaubniß, welche sonst niemals amFreitag ertheilt wird. Wiederum wartete man uns mit Kaffee, Thee, einer überaus süßen Frucht, limonade, Haremsfutter genannt, und Cigaretten auf. Das geschah in einem an die Schatzkammer anstoßenden, jetzt nur noch selten benutzten Palaste, von dessen Fenstern sich ein geradezu überwältigender Ausblick auf den Bosporus darbot. Waö die Schatzkammern selbst anbetrifft, so bilden dieselben eigentlich eher in Raritäten Cabinet, in welchem sick seltene und prachtvolle Kunstwerke neoen einer Mass von modernem werthlosen Kram befinden. Manche Prunkstücke, so namentlich der den Persern geraubte Thronseftei. dürfte kaum in solcher DiamantenPracht wieder vorgefunden werden, selbst in Indien nicht. Die schönsten und werthvollsten Sachen, welche hier ausgestellt sind, bestanden aus Siegestrophäen, d. h. sie waren von den Türken in aller Herren Länder zusammengestohlen worden, der Erzeugnisse des eigenen Kunstsinns waren, abgesehen von den allerdings wunderbaren Teppichen, nur wenige vorhanden. Uebrigens ist die Beleuchtung in der Schatz kammer so mangelhaft und die ganze AufsteIuns der WerthstUcke ist eine so

confuse und schlecht geordnete, daß man gar nicht zur rechten Würdigung

dieser Schatze gelangt. Der deutsche Club Teutonia" in Konstantinopel hatte unsere Gesellschaft eingeladen und wir verbrachten in den freundlichen und auch recht stattlichen Räumen des Clubhauses einen prächtigen Abend. Die Teutonia ist eine Vereinigung aller Deutschsprechenden in Konstantinopel, auch die Deutschösterreicher und die Schweizer gehören derselben an. Auch hat der Verein nicht ausschließlich gesellige Zwecke im Auge, sondern verwendet einen guten Theil seiner Kräfte und Mittel der Aufrechterhaltung einer deutschen Schule zu. welche sich in blllhendem Zustande befindet und der Stolz und die Yreude des Vereins bildet. Wir wurden natürlich mit der Geschichte der Teutonia bekannt gemacht und sie erinnerte mich lebhaft an die Kämpfe und Krämpfe so mancher ähnlichen Gründungen in DeutschAmerika. Hier wie dort der Conflikt zwischen den ideellen und den materiellen Zwecken der Vereinigung, der Gegensatz zwischen denjenigen Mitgliedern, welche besonders die Schule unterftützen, den veredelnden Einfluß der deutschen Bühne heben und durch ernste Vorträge den wissenschaftlichen Bestrebungen der Zeit Geltung verschaffen wollen, und zwischen den anderen Mitgliedern, welche im Tanzbeinschwlnaen. Kegelschieben und HeiratbSvermitteln den Hauptzweck des ClubS erblicken. Jedoch sckeint die erstere Richtung bisher noch immer das Feld behauptet zu haben. Zu unseren schönsten Erinnerungen an Konstantinopel zählt die Abfahrt, mit welcher wir nämlich einen Ausflug durch den ganzen Bosporus bis an das Schwarze Meer verbanden. Wir fuhren auf diese Weise noch zweimal an Konstantinopel vorüber und konnten daS wundervolle Panorama vom Oberdeck unseres Dampfers in voller Ruhe genießen. DaS europäiche Ufer des Bosporus zwischen Kontantinopel und dem Schwarzen Meere )at die größte Aehnlichkeit mit der Rkviera, es ist ein einziger blühender Garten, ein Park reiht sich an den anderen, und die meisten der Villen, welche sich in dem blauen Wasser spiegeln. dürfen wohl Anspruch aus die Bezeichnung Paläste erheben. Die europäischen Botschafter haben hier ihre Sommerresidenzen aufgeschlagen und damit der ganzen Landschaft ihren Charakter gegeben. Wer in Konstantinopel zu den Obersten der Upper tens" zählt, sucht in den Villenquartieren Therapia und Bujukdere durch prunkvolle Bauten zu glänzen. Aber auch historische Denkmäler boten siaz genug auf dieser Fahrt. Da sind die beiden finsteren Schlösser, welche der Sultan Mohammed der Eroberer einander gegenüber am Bosporus erbaute, da sind noch manche Wachtthürme aus venetianischer Zeit, dann die modernen Schanzen und Festungswerke, mit welchen die Türken den Eingang zum Schwarzen Meere vertheidigen. Hier drehte unser Dampfer. Noch einige Stunden unvergeßlich schöner Fahrt, zum letzten Male vorüber an Konstantinopel und den Prinzeninseln, und dann genossen wir den Sonnenuntergang auf dem Marmora Meere. Unser Ziel, leider daö letzte, war Athen. Die Nazarener. Die Secte der Nazarener macht sich in Ungarn immer mehr bemerkbar. In den letzten Jahren haben sich ihr meh ) rere tausend Ueberläufer aus allen Confessionen angeschlossen, stellenweise ganze Gemeinden. Nunmehr hat die ungarische Synode der Nazarener" ihre Satzungen dem Cultusminister überreicht. Die Grundlagen des Glaubens bilden demnach das alte und das neue Testament. Der Gottesdienst besteht in Gesang, Gebeten, Verlesung von Bibelstellen durch den hierzu bestellten Lehrer". Die in die Gemeinde Eintretenden haben vor dem Kirchendiener" ihre öffentlichen und geheimen Sünden zu bekennen, worauf die Taufe vollzogen, der Segen Gottes für die neuenGlaubensgenossen erfleht und ihnen das heilige Abendmahl gereicht wird. Materielle Strafen kennt die Secte nicht. Besondere Moral- und Glaubenssätze, außer denen der heiligen Schrift, gibt es nicht. Kinder erhalten keinen eigentlicken Religionsunterricht. sondern werden nur zu moralischem Lebenswandel! und in Gottesfurcht erzogen. Wenn ein Mann Nkigung zu einem Weibe empfindet und seine Gefühle erwidert sieht, theilt er dies einem der Vorsteher der Gemeinde mit, worauf dieser, die beiderseitige Herzensneigung und auch die Zustimmung der Eltern erkennend", das Brautpaar zur gesetzlichen Eheschließung durch die Behörde anweist und sodann mit der versammelten Gemeinde den Segen Gottes erfleht. Da? Leichenbegängniß ist möglichst einfach. Ein Eid wird nicht geleistet, sondern nur eine Angelobung. Europäische Rundschau. Lrrvinz Brandenburg. Berlin. Der General der Kavallerie z. D. Freiherr von Salmuth hat das Fest seiner goldenen Hochzeit begangen. Das Verschwinden des städtisien Lehrers Carl Hauptstein, der auch Königlicher Domsänger war, erregt Aussehen. DieS umsomehr. als Hauvistein, der Hausbesiker ist, allgemein als wohlhabend galt, sein vlötzlichesVerschwmden aber auf eine Reihe von ihm begangener Fälschungen und Betrügereien zurückzuführen ist. In einer Klinik erhängt hat sich der 60 Jahre alte Dienstmann Josef Gehrmann, der wegen eines Leivens an der rechten Hand behandelt wurde. Mißliche Vermögensverhältnisse haben den fünfzig Jahre alten Makler Paul Kucke veranlaßt, Hand an sich zu legen. Er hat seinem Leben durch Erhängen ein Ende gemacht. Im SchissfahrtSKanal hat sich der jährige Schlosser Ernst Schäfer ertrankt, weil ihn seine ßlUrrt i7.scl2e seiner 2rr.;:-;;U nit

zum Bahnhof mitnehmen wollten. Einen Gelbbrief mit 6000 Mk. Inhalt hat der 15jährige Handlungslehrling ! Max Trenn veruntreut und davon einen ""ben Theil mit der 30jährigen unverehelichten Adeline Schiebe! verjubelt. Im Säuferwahnsinn er- . hängte sich der 43 Jahre alte Schneider , Friedrich Lehmann. Wegen Ent-

führunq eines 20jährigen Mädchens auö angesehener Familie verurtheilte die 2. Strafkammer des Landgerichts 1 den schon früher mit Zuchthaus bestraftenKaufmann Christubeit zu neun Monaten Gefängniß. Straßenraub führte den Baueleven Hellmuth DolUoa vor das Schwurgericht. Er hatte einer Dame das Portemonnaie entrissen, wurde aber gleich darauf erariffen. Das Urtheil lautete auf 1j Jahre Gefängniß. Charlottenburg. Als Prediger und Schauspieler hat hier ein Schuhmachergeselle Namens Schulze ein leichtgläubiges Mädchen, die Wirthschafterin Ottilie MartezuS und deren Vater in Woltersdorf durch eine Reihe raffinirter Heirathsschwindeleien gehörig gerupft. Er erhielt 1 Jahre Gefängniß zudiktirt. Provinz Ostpreußen. Königsberg.. Das Landgericht hat den 44jährigen Schuhmacker Jost wegen Majestatsbeleidigung beganaen in einer Speisewirthschaft, zu drei Monaten Gefängniß verurtheilt. Allen st ein. Schwer verletzt wurde der Oberprimaner Saballek Morgens aufgefunden; er starb, ohne das Bewußtsein wiedererlangt zu haben. Bartenstein. Kaufmann Wartat von hier, welcher sich wegen eines Leidens am Bein (Krampfadern) in eine Klinik nach Königsberg begeben hatte, ist dort an Blutvergiftung plötzlich gestorben. G u m b i n n e n. Der Ehrenbürger der Stadt, Apothekenbesiker Frommelt. jetzt in Dresden, feierte sein fünfzigjähriges Bürgerjubiläum, wozu er von den städtischen Körperschaften bealückwünscht wurde. G r u m b e l n. Durch eine Feuersbrunst bei starkem Sturm sind hier in kurzer Zeit 16 Gebäude mit dem gesammten Inhalt an Mobiliar, Saatgetreide, Futter etc. zerstört worden. Ein 91jähriaer Altsitzer erlitt bei dem Versuch, ein Pferd zu retten, schwere Brandwunden. Provinz Wcstpreußcn. Danzig. In Kiesigen Bernstein - Jndustriellenkrelsen verlautet, daß die Regierung die Werke des Geheimrath Becker endgiltig gekauft hat. Durch einen Schuß ln die rechte Schläfe bat sich der 19jährige Bäckerlehrling Artyur Neumann bei seinem Lehrherrn auf der Altstadt getödtet. Der junge Mann, der Sohn eines Beamten, war unzufrieden mit seiner Stellung. Are sin. Die Alisitzer David Lönser'schen Eheleute feierten in voller Rüstigkeit das Fest der goldenen Hocheit. ' Culmsee. Im Alter von fast 100 Jahren ist die Wittwe Blumenfeld an Altersschwäche gestorben. C z e r ö k. Der Streckenarbeiter Max Schwach aus Schwarzwasser wurde bei der Ausführung von Rangirbewegunaen auf dem hiesigm BahnHofe überfahren und getödtet. Provinz Pommern. Stettin. Vom hiesigen Schwuraericht wurden die Handlungsgehilfen Pauly aus Frankfurt a. M. und Köaig aus Krailsheim wegen schweren Diebstahls in zwanzig Fällen verurtheilt, und zwar Pauly zu neun Iah'ren Zuchthaus. König zu zehn Jahren Gefängniß. Die Beiden hatten sich zum Diebshandwerk verbunden. Belgrad. . Der etwa 37 Jahre alte unverheiratheteGlasermeister Paul Wickel, welcher in Gemeinschaft mit seinem älteren Bruder die von dem bereits hochbetagten Vater übernommene Glaserei fortsetzte, hat sich auf seinem Hausboden erhingt. G er s d o r f. Ein dem Bauerhofsbesitzer Ferdinand Wendt gehöriges Stallgebäude brannte bis auf'die Fundamente nieder. Viel Geflügel kam in den Flammen um. Provinz Schleswig-Holstein. Alton a. Der Stallmeister der Vereinsbrauerei Carloff begab stch Nachts, da die Nferde unruhig wurden. in den Stall. Dort wurde er etwa zwei Stunden später mit gebrochenen Beinen in bewußtlosem Zustande liegend gefunden. Der Verunglückte ist auf dem Transport zum Krankenhause bereits gestorben. Kürzlich starb der 60 Jahre alte Maurer Kiehn aus Geesthacht. Der Schmerz um den Tod ihres Mannes trieb auch, seine gleichfalls bejahrte Frau in den Tod. Sie suchte und fand ihr Grab in den Fluthen der Elbe. A p e n r a de. Die Rektoren Ricolaisen und Christiansen feierten das Fest ihrer 25jährigen Amtsthätigkeit. Ihnen zu Ehren fand ein Festcommers statt. Bremke. Ä)er betatzte Rentner Karl Koboldt. der seit längerer Zeit trübsinnig gewesen sein soll, erhängte sich in seiner Wohnung. ,, , Verhüte Ein Frühes Grab Wie oft hören wir daß ein frübes Grab durch eine vcrnachläßigte Erkaltung herbei geführt wurde. Bedenke dies und gebrauche Dr. Bull'S Husten Syrup, welcher sofort alle HalS und Lungen-Vcidcn kttn'l t. Herr W. H. Mahoncy,?ocl!, Mass., schreibt: "3ch war sehr krank wir ciucm schlim- , mcn Husten. Doctorcn konnten mir nicht helfen und i'cdcrmann fazte daß ich die Schwindsucht hälkc". Ein Verwandte? emxfahl mir Dr. BuU'6 Husten Syrup und nachdem ich zwei Flaschen davon gebraucht hatte wär ich kurirt. Es war wnndcrl'ar! Ich werde Dr.BuU'ö Hnstcn Syrup immer rneinen Freunden en-ftl len denn ich wer) daß .er ein unfcblbarcS Mittel ist." Dr Oull'6 5)ustcn Syrup roird überall für 22 GU3 verduft.

Provinz Schlesien. V r e s l a u. In der Nacht hat sich der Arbeiter Michaile, der wegen eines Diebstahls in Haft genommen worden war, im Polizeigefängnii) erhängt. In dem Entseelten, der aus dem Schweidniher Stadtgraben gezogen wurde, ist der vermißte Haushältcr Scheloske von der Vorwerksstraße erlannt worden. Flinsberg. Unter dem Verdachte deö Giftmordes verhaftet wurde hier die unverehelichte Fabrik - Arbeiterin Franziska Prcüßler sammt ihrer Mutter. Dieselben sollen das Kind der ersteren durch Veraiftuna mit Ar-

senik aus der Welt geschafft haben, j K a l i n o w i tz. Der Schäfer Fr. Cebulla, ein dem Trunke ergebener ' rm . r . ,!tt f.I st C t lUUTifJf, rniß9anüciic jcuic viiiuu, Welche flüchtete und schnitt dann seinen beiden Kindern, welche bereits ichliefen. die 5älse durch. Der Mörder öffnete sich sodann die Pulsadern und brachte sich am Halse lebensgefährliche Verletzungen bei, in Folge deren er verblutete. Als die zurückkehrende Ehefrau die Leichen erblickte, wurde sie vor Schreck gelähmt und brachte ein todtes Kind zur Welt. Provinz Posen. Posen. Wegen Aufreizung zu Gewaltthätigkeiten ist die Buchdruckerei - Besitzerin Rzepecka. die den Go-niec-herausgibt, zu 300 Mark Strafe verurthellt worden. Gustav Kauweit. General - Secretär der LandWirthschafts - Kammer für die Provinz Posen, ist gestorben. Krone a. Ar. Auf dem Grundstücke des Besitzers Olschewski in Goscirads brannten eine Scheune und ein Stallgebäude bis auf die Grundmauern nieder. Ostrowo. Das Schwurgericht verurtheilte den 50 Jahre alten Förster Otto Habel aus Noskowo Hufen wegen mehrerer, an seinen eigenen drei unmündigen Töchtern verübten Sittlichkeitsverbrechen zu sechs Jahren Zuchthaus. . Provinz Sachsen. Eilenburg. Im Muldenström in der Nähe der Celluloidfabrik wurde ein männlicher, gut gekleideter Leichnam aufgefunden. In dem Verstorbenen ist der frühere Gerichtsdiener Heinrich Dechert aus.Leipzig-Plagwitz recognoscirt worden. Erfurt. Auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft wurde der 25 Jahre alte Postbote Busse zu Hochheim wegen mehrfacher Unterschlagung und Urkundenfälschung verhaftet und in das hiesige Landgerichtsgefängniß eingeliefert. L a n g e n s a l z a. Der dem Trunke ergebene arbeitsscheue Arbeiter Blumenschein überfiel seine Frau und brachte ihr schwere Verletzungen bei. Der Mörder hat sich geflüchtet. Er brachte, ihr 19 Messersticke am Kopfe, sowie zahlreiche Schnitte in den Unterleib bei. Die Frau sah in aller Kürze ihrer Niederkunft entgegen. In einem Anfall von Delirium wollte der Arbeiter Weida seine 3 Kinder aufhängen und hatte das Kleinste bereits an der Thüre aufgeknüpft, als durch das Geschrei der Kinder Nachbarn herbeieilten und das Vorhaben vereitelten. Provinz Hannover. A l t e n h a g e n. Der Steinbrucharbeiter Grobe wurde bei der Arbeit von einem fallenden Felsblock erschlagen. Dellien. Der Hofbesitzer I. Hein, welcher bei der Kornmaschine mit Schroten, beschäftigt war. wurde von der Göpelstange derartig gegen den Schutzkasten gedrückt, daß ein Brett an demselben brach. Die Verletzungen des H. waren derart, daß er starb. E m d e n. An den Folgen erlittener Brandwunden, die sie sich vor zwei Jahren beim Feueranschüren mittelst Petroleum zugezogen hatte, ist hier im Krankenhause die 20jährige Marie Kattenhorn gestorben. Die Eheleute I. Baumann und Frau, geb. Nannen. feierten die diamantene Hochzeit. H i l d es h e i m. In der Goethestraße erschoß stch der Arbeiter Ludwig Freise. Er zog plötzlich einen Revolver hervor, feuerte einmal in die Luft und jagte sich dann eine Kugel in den Kopf, so daß er sogleich todt war. Freise hat die That wahrscheinlich im Delirium begangen. Provinz Westfalen. M ü n st e r. Das Paulinische Gymnasium feierte die Einweihung des neuenGymnasialgebäudes und zugleich das Jubiläum seines elfhundertjabrigen Bestehens. Der Fabrikarbeiter Joh. Gerh. Hüls aus Rhede. weicher den Dachdeckergesellen Kienhorst tu stochen hüt,' wurde zu 2 Jahren Gefängniß verurtheilt. Ä o k e. Den Tod fand ein Sohn Anserer Gemeinde. Reiter Georg Bergmeier. im Kampfe gegen Hottentotten. Er trat im Herbst 1894 beim Artillerie Regiment No. 7 als Freiwilliger ein, meldete sich später zur Schutztruppe in Afrika, wohin er im Frühjähre 1896 eingeschifft wurde. Dortmund. Wegen VerÜbung vieler Schwindeleien wurde der Schlosser Heinrich Lippemeyer zu 2 Jahren Gefängniß verurtheilt. Enger. Im Alter von 10 Iahren ist Herr Abraham Vorreuter gestorben. Nhcinprovlnz. Aachen. Direktor Dr. Heinrich Schwenger, seit 23 Jahren Leiter des Kaiser Karl - Gymnasiums, ist gestorben. Altenkirchen. Die Jagenberg'sche Papierfabrik brannte mit Vorräthen und Maschinen nieder. Der Schaden beträgt eine Million; 300 Arbeiter sirfd brodlos. Düsseldorf. Im Alter von 73 Jahren ist der Landschaftsmaler C. Sckweich gestorben. . Essen. Im benachbarten Alten dorf, daS als. größte Landgemeinde (48.000 Einwohner) w Deutschland bekannt ist, wurden in der Gemeindelasse erhebliche Unterschleife aufgedeckt. Der cei7.d:curant nti ist jlftä

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H3tHng and hasty meals Osten play havoc whh the travelinjr manS digestion. An experienced commercial man, who spends most of his time on the road, states that he never allows himseif to be without a supply of RWAHS TABUIES He talcesfour or sive Tabules a weelc, always one akter a hearty orhurried raeal, and finds thera a mighty nice thing. For all those ails that corae from indigestion, dyspepsia and a laxy liver there b no remedy so certain as WPAMS TABULES.

tig und außer diesem sind die Gehilfen Nienheysen und Stratmann der Unterschlagung verdächtig. Kref tl d. Anläßlch seiner goldenen Hochzeit stiftete Herr Konrad Krahnen 50.000 M., deren Zinsen für alte, hiilfsbedürftige Arbeiter der Fabriken Krahnen & Gobbers in Krefeld und Wasserberg bestimmt sind. Provinz Hessen-Viassau. Kassel. Gegen 500 Zimmerleute sind hier wegen Lohndifferenzen in den Ausstand getreten. Die von der ständischenVerwaltung neugeschaffene Stelle eines dirigirenden Arztes für die innere Abtheilung des Landekrankenhauses zu Hanau a. M. wurde vom Landesausschuß dem Dr. G. A. Zuschlag von hier übertragen. D i e z. Der Bierbrauereidesitzer H. Naab von hier ist in den mit siedendem Wasser gefüllten Braukessel gestürzt und unter qualvollen Schmerzen gestorben. Eschersheim. Der an Krämpfen leidende ledige Arbeiter Häußler wurde in dem sogenannten Lampengraben im Schlamm erstickt aufgefun den. F r a nk f u r t. Der frühereGärtner Johannes Abt feierte mit seiner Gattin Elise. geborene Boch, die goldene Hochzeit. LandgerichtSrath Elfreich ist gestorben. Ueberfahren wurde die sechsjährige Schülerin Frieda Schubarth am Zollhof von einem Rollfuhrmann und der fünfjährige Sohn des Tapezierers Lang in der Vornheimer Landstraße von einem Milchkutscher. Das dreijährige Kind des Formers Gust. Hartmann, Offenbacher Landstraße 185, fiel im Garten in ein Wasserfaß. Tags daraus starb das Kind. MilieiLeuN; tiatittL Blanke ndurg. Der Musketier Adolf Hermann von der 6. Compagnie des hiesigen 2. Bataillons 165. Infanterie - Regiments, welcher sich aus der Kaserne unter dem Verdacht der Fahnenflucht entfernt hatte, ist festgenommen worden. Braunschweig. Im Kaliwerk Thiederhall sind der Aufseher Ente und der Bergarbeiter Witie beim Sprengen um's Leben gekommen. Der frühere Oberförster Möhle ist nach schweren Leiden, die auf eine im Feldzuge 187071 erhaltene Verwundung zurückgeführt werden verstorben. C o b u r g. Der pensionirte Oberbürgermeister Rudolf Muther ist an einem Schlaganfalle gestorben. D e t m o l d. Durch die Aufhebung des Chausseegeldes im vorigen Jahre hat der lippische Fiskus einen Ausfall von etwa 40,000 M. erlitten. Es wird deshalb beabsichtigt, die Schlagbäume. wieder aufzurichten, und zwar zunächst cif den Landstraßen an der preußischen Grenze. In der Enklave Liperode bei Lippstadt sind sie bereits wieder eingeführt worden. G e r a. .Im nahen Politz erschoß der Schmied Eichhorn seine achtzehnjährige Schwägerin und machte einen Selbstmordversuch. Jena. Der Professor der Medizin Schillbach ist, 73 Jahre alt, gestorben. Jenaprießnitz. Qier ist ziemlich die ganze Schuljugend von der Augenkrankheit befallen. Die Kinder werden in der Augenklinik der LandesUniversität behandelt.' Auf Anordnung des Direktors der Augenklinik wurde die Schule zu Jenaprienh biz . auf weiteres c:föklitn. .....

Cincinnati Ziige !

C. H. & D. R. R, Abfahrt Indianapolis Abfahrt LBm . 8 0 10 45M , z sm . 4 4Sm . 7 00S!m Ankunft Cincinnati Ankunft 7 80 ll0m , , 00NM 7 45m . 10WK01 Daytsn Züge. C. Q. & D. N. N. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dahton Abfahrt 8 05$ , !0 4SBm 45M , 4 45 , 7 VON Ankunft 11033 0 m 2 25NM 6 SOSlrn 7 SSm 11 0NkM Toledo ä? Detroit Züge. C. H. k D. R. R. Abfahrt Ankunft , Ankunft Jnd'vlS : Toledo : Detroit Abfahrt I0 458 nk'ftS4Nm nk'ft84Nm m i wnrn m mvmtom. iöbi ) Ausgenommen Sonntaak. Ticket-Office : Union Station und No. 2 West Washington Straße, Ecke Meridian. ig 4 toe. Züge nach Shelbyville, Greensbarg, und CDünn.a5iL anjancattn 3 45 Sonn täglich : 4 15 Borm. täoU ; 7 00 Bor, mit AuSnohme toen eornitoa ; Zu &uoiin. mit nähme on Sonntag; 2 45 ach, täglich; 20 naa,. tagn. Verbindung im Nnin Bahnhof mit Q.&C, L. &N., B.&O. S.W. und C. & O. nach alle Richtungen südlich, südöstlich und östlich. Schlafmage nach Washington an drm täglich um 6 2 chm. abfahrenden Zug. stör Ticket und volle uökunft spreche mn or tn der tg Ticket Office. No. 1 Oft Wa'hington Straße und Unlo Bahnhot. II. M. Bronson. A. 0. P. A Die populäre llMIDlUl mt2Ll nLfLÄU. tft die beste Linie nach m a . Vier Jüge!verlassen Jndianapolil ( 7 00Brn 11 M33m ?8 85 13 55 acht Ankunft tn ehicag, U?? (r5 40 OOVlt 55 Abend Ab T228 ....ff ht ....... jm Täglich auögen. Sonntag. -Dt. .efte v.rdefferten- - Vestibüls Ongen, QZngnsr Schlnftvngen M elegante yarlorOagen und vßwage. Lokal.Echlafwagen t Indianapolis steht 8 so Abend berett. V.rlSht Chicago 45 vkoraen. an jeder Zeit nach 5 Abend benützt werde. i kSeft kSashtnaton Etratze, YlrTtiifMftftä Unton Bahnhof, kastaä,. llHU'UlIltca . fktt ,.. Bahnhof und . Etrab. Geo. W. Hayler, D. P. V. r" r r r r u - I JMIMMI''' 1 1 , 1 1 m, k m nm 4 writm, u4 rbo, r Wyiw1 Ur tmri.,w!U rfcUdMtrlowtv, I t;I;UlMtowitwwTkiMiMtetV tUria toMlittaa, wkrvr tkj Ovaj wtl Im ral4i diitli t ir mw u jt nm un that ,,,. V . w.tXMi hiiMmw Uai;n4 4Mir t' tiili.4MiMTCiKaMkllMoiHa.1 -ZSiZiSZ:! . . - 7 ? ) 1 ' ' ' , w

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Eisenbahn-Tabelle

Ankunft und Wgang der vcrschicdmcn Eisen bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. vandalia. Abgang Postzug 7 00 Ab CjprcB ii u cm Erpreß 12 40Nm Aomodation 7 20 5m Erpreß 4V0NM Erpreß 810 Pm Ankunft Expreß 6 40 3?rn Expreß 4 4s Nm Accomodation 10 00 3?rn Expreß 2 35 Nm Schnellzug 7 15 Zm Accomaoation 1 20 N Cleveland, Cincinnati, Chicago un, St. Louis. Indianapolis und Cleveland Division. Abgang Expreß. 415 3?n Expreß 35 5m Expreß 10 35 ?m . Limited Expreß 11 15 Vm Erpreß 6 25 Km Ankunft Expreß 4 10 Nr Expreß 11 30,Vm Limited Expreß 8 45 Ab Exprek 2 10 Nm Erpreß 10ö0Nm St. LouiS Diviston. Abgang Expreß 7 30Vm LlMlted Expreß 11 4s Vm Expreß 1120 91m Expreß, täglich 3bO Nm Ankunft Expreß täglich 4 05Vm Expreß 10 30 Vm Limited Expreß 5 30 9lra Erpreß 6 10 Vm Thicago und Cincinnati Diviston östlich. Abgang Schnellzug 3 45 Pm 00 Vm 50 Pm 45 Nm 30 Stm 40 15 Pm 40 Ab 05 Nm ccomooötton täoU 7 Accomodation 10 Postzug 2 Accomvd. sn Sonntags). Aecomodatton 6 Ankunft Rushoille Accomodation. Postzug 11 Jnd'xli Ace. (nur Sonnt.). Accomodation 11 Accomodation Schnellzug 11 Chicago und Cincinnati Division westlich Abgang Accomodation 7 10 Vm Emnell'Post II 45 Lafanette Accomadatio 5 16 Nm Ccbnellma 12 30 Vm Ankunft Schnellzug 3 30 95m afavette Accomovatts . . . iu öü hct Schnellpost 2 35Nm Accomodation.. K 45 Nm Peona Diviston weMch. Abgang SiVreß 7 25 Vm Clvreß li f vcvx Danville Accomodation 4 35 Nm ervrek 11 15 Vm Ankunft Expreß 3 SO Vm Danvill Accomodatto. ... 10 30 Vm Erpreß 2 42Nm Sxpreß 616 9b Peoria Diviston östlich. Vbgana Expreß 6 20 Vm Accomodatis Erpreß 8 25Nm Ankunft Expreß 11 35 Accomodatio Srpreß 9 00 Lake Erie und Western. Abgang expreß 7 00Vm Expreß 1 20Nm Sxvreß 7 00Nm Schnell'Expreß Ankunft Schnell Expreß Expreß 10 2OVm Expreß , 2 40 S!m Expreß OONm Pittöburg, Cincinnati, Ehicago und St. LouiS. JndianapsliZ Division. Abgang Expreß 5 00 Nm ColumvuS Accomodatio. . . 8 30 Vm Expreß 5KOVm Richmond Nccomodatio. ..ISO Nm Expreß 7 20 Ab Ankunft Richmond Äccomodatio S 00 Vm Schnellzug 8lVm Erpreß 12 30 Nm Äccomodatio 315 Nm Expreß bONm Expreß 10 15 Nm Chicago Diviston via okomo. Abgang Sxpreß 11 35 V Expreß 12 35 Nm Ankunft Expreß 3 30Vm Expreß 3 20 LouiLville Diviston. Abgang Expreß 3 40 93m LouiLville Accomodation. . . 810 Vm Schnellzug 3 25Nm Accomodation 4 01 Nm Ankunft ccomodktw 10 15 Vm Schnellzug 1130BM Accomodation k KO Nm Spezial täglich 12 25 Nm Cincinnati, Hamilto und Dayton Abgang Mail 8 05 25 Abgang-Expreß 3 45Vm Cincinnati Vccomodotian . . 10 45 Vm Expreß 7 00 Ab Expre i 4 45 Nm Expreß 2 45Nm AÄunft Accomodation 11 4', Vm Expreß 12 45 Vm Expreß 7S0Nm Expreß 10 35 Vm Expreß 6 50Vm Ankunft Mail SöOVm Indianapolis und Vinrenneö. Abgang Expreß 815 Vm Bincenne Accomodatto, . . 4 00 Nm Ankunft VincenneSAccomodai enlO 40 Vm Expreß 4 58Nm Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß 6 35V Expreß 11 15 Vm Expreß 4 50Nm Ankunft Expreß 9 25 8m Expreß 3 10 Nm Expreß 45 Nm Indianapolis, Decatur und Western. Abgang Expreß '. 8 15 Vm Äccomodatio 3 45 Nm Schnell. Expreß 11 10 Nm Unkunft Schnell Expreß 3 35 Vm Accomodation 10 40 $rn Expreß.. 4 40 Vm Chicago, Indianapolis und Louikdille. Monon Route. Abgang Expreß 12 65 Vm MN Z35NM Mail 7 00Vm Erpreß (via I D W) 11 60 35m Ankunft Expreß 8 30Lm Mail 7 55m Expreß (via JDäcW)..... 2 40Nm WononFlyn 4 37 Nm The Twentleth Century, Ine cn:5aneiLnkte Oocbenförift. Xstltt 'ortschritUtch gefirmten Lesern ser i etrTfei ,'en ist. In der Tendenz i'zzt f:;'.;,,, erd doch andere fottschritUich ri darin urt.i') kesr??. nan U?.tZt Uxtlt tti der Ilnmrj cl dt PubUeMn j Co-13 Zz -77, 1

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