Indiana Tribüne, Volume 21, Number 245, Indianapolis, Marion County, 24 May 1898 — Page 3

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Mäjoratsherr. Roman von Nataly v. Eschstruth. (Fortjehung.) ElftesCapitel. Das Jagdschloß Nauenstein liegt wunderbar schön im Gebirge. Auf freiragender Felttuppe erbaut, an drei Seiten von mächtigem, uraltem Hochwald eingeschlossen, gewäh ren die ffrontfenster den Blick weit über die Berge, bis fern hin, wo sich der dunkle Wipfel mehr in blaue Schleier hüllt und die zartenLinien der Gebirgsscheitel nebelgrau in den Wolken verschwimmen. Rauenstem selber ist ein alter, toresker Bau ohne Styl und Einheit lichkeit; die Laune eines längst verewigten Herrschers hat ihn aus dem Schutt einer Burgruine neu erstehen lassen, anfänglich ganz in der Art des winkeligen, spitzgiebeligen Felsennestes gehalten; der Geschmack hat alsdann anspruchsvollererZeiten verschiedentlich daran herumgeändert und geflickt, hat hie und da einen Thurm oder einen kleinen Seitenflügel angebaut und mehr dem Inneren wie dem Aeußeren Rechnung getragen. Dennoch sieht Rauenstein mit seinem grauen Zimmerwerk und den ungleichen Fensterchen und spitzen Giebeln unvergleichlich malerisch und schön aus, zumal wenn der regierende Fürst sein Domicil darin ausschlägt, in den so wildreichen Waldgründen zu jaaen. Dann klingt und schmettert oas Hifthorn durch die klare Bergluft, dann stampfen und wiehern die Rosse und tragen die rothröckigen Reiter stolz über die knarrende Zugbrücke. Die Meute tobt an den Riemen und von dem Thurme flattert das Banner, weit über die Lande hin sichtbar. Im Sommer kann es kaum einen schöneren Aufenthalt geben als dieses alte Jagdschloß, im Winter aber gleicht es der verzauberten Königsbürg, so weltvergessen und einsam liegt es im Todesschlaf unter weißem Bahrtuch, und schön ist es auch dann, schön für Menschen, welche nicht der rauschenden Freuden, der betäubenden Abwechslung des Faschings bedürfen, um alücklich zu sein. Wer sich m den Htmmel fmdet. kann der Erde leicht entrathen, und wer an Gottes herrlicher Ratur eine Freude hat, wer die Musen und die Wissenschast zu sich zu Gaste bittet, der wlrd nie, selbst in dem verschneitesten Bergschloß, einsam und gelangweilt sein. Graf Wulff-Dietrich liebte sein altes Rauenstein im Winter ebenso wie im Sommer und er hatte selten mit einem so nachdenklich ernsten, beinahe traurigen Gesichte am Fenster gestanden wie heute, wo der Schneesturm einen undurchdringlichen Vorhang vor Berg und Thal hängte und die dunk len Tannen zur Seite des Schloßchens beinahe zusammenbrachen unter der weißglitzernden Last ihres Winterschmuckes. Wulff-Dietrich hielt einen Brief m Handen, und der Inhalt, welken er icyon zum netteren gele en, nimmie ihn ganz besonders ernst. Seme Mutter berichtete ihm über den Hofball, welchen er so unbegreifllcherweise versäumt habe, denn der verstauchte Fuß würde sich doch zu Wagen haben transportiren lassen und seine Pflege dürfte im Elternhause wohl eine sorgsamere sein,' als in dem alten Krähennest Rauenstein. Und dann batte die Grakin m ge radezu überschwänglichem Entzücken von Pia berichtet, von ihrer Schönheit, Anmuth und Klugheit, welche geradezu Sensation erregt habe. .Endlich emmal ein !avchen mit sechzehn Ahnen, welches nicht allein um dieser willen geheirathet zu werden braucht! Für Pia muß man sich begeistern, und Hartwig ist bereits de. Schatten der schönen Schwägerin m spo. Wo bleibst Du, Wulfs, um Dir diese Perle zu sichern, Mensch. Du ahnst nicht, was Du Dir eventuell entaehen läßt. Aber aanz abgesehen von ihrer Persönlichkeit. Bedenke, mein Sohn, daß Du keine Äahl hast und Nia auf teden Zall beirathen mußt. Dein Fernbleiben scheint die NördlingenS aber verstimmt zu haben, denn sie haben sowohl meinen wie Hartwigs Besuch nicht angenommen und die Eltern markirten recht versaznupsle timmuna. Das aoldloaige Tochterchen ist unverändert bezaubernd. Lie1 . a m . W?? Ji der Wulfs, wir wurden so seyr giua lick sein. Dein Glück und das 'caioral gesichert zu sehen! Das Leben ist so rasend theuer, Hartwig braucht so enorme Summen, daß wir wirklich nicht mehr mit den Zinsen auskommen tönnen Papa mußte bereits zum Capital greifen, und dabei lebt der Alte in Niedeck mit Weib und Kind so munter und lustig, daß aar kein Gedanke an eine baldige Erbschaft ist! Es wäre ja in einer Beziehung yanz gut, wenn Du überhaupt nicht helrathetest, lieber Wulff, daß Du uns später einmal von den fürstlichen Einkünften des Majorats unterstützen könntest, denn von unserem Vermögen bleibt wohl kein Pfennig, wenn Willibald noch auf seinen Tod warten läßt! Aber es ist der Erbfolge wegen. Du und Hartwig sind die letzten Niedecks, Einer von euch muß vorschriftsmäßig heirathen, wenn der enorme Besid nach euremTode nicht an die Krone fallen soll. Hartwig würde Pia sofort, mit Kußhand! heimführen; aber wovon sollen sie leben?! Das Mädel hat ja außer den sechzehn Ahnen radical nichts, und Hartwigs kostspieliges Regiment, seine vielen noblenVassiönen es ist undenkbar, daß er em Mädchen ohne sehr bedeutendes Vermögen heirathet. Aber Du, mein anspruchsloser, rührend solider Einsiedler, Du kannst ja ein armeö Fräulein glücklich machen! In Nauenstein treten keine Anforderungen an euch heran, ihr lebt so märchenhaft billig dort; Du kannst jet. als selbst, ständiger Morn, heirathen, also mußt

)u es aucy. mem Herzensvoy. an 'Dir bleibt es eben in jeder Beziehung hängen. Ich erwarte umgehend Nachricht, wann Du hier eintreffen wirst." Wulff - Dietrich seuszte tief auf und stützte den Kopf sorgenvoll in die Hand. Welch' ein hartes, trauriges Mißgeschick! Das einzige Mädchen, welches er heirathen darf uid welches vielleicht sein Herz gewonnen und ihn glücklich gemacht hätte, diese Einzige ist ewig unerreichbar für ihn! Dort in seinem Schreibtische liegt ihr Brief, in welchem sie ihm voll rührenden Vertrauens ihr armes, gequältes Herz erschließt. Sie liebt einen Anderen! v Dieses Geständnis; genügt, um ihre Wege für ewige Zeiten zu scheiden. Nie und nimmer würde WulffDietrich nach diesem ihrem Briefe um ihre Hand werben. Kein Räuber, kein Mörder würde sonst schlechter sein als er, der um schnöden Goldes willen ein junges Menschenherz zertreten würde! .Sie liebt einen Anderen! Und Wulff - Dietrich ist ehrenhast genug, um die heiligen Rechte dieses Anderen anzuerkennen. Hat er doch selber keinen höheren, besseren Glauben, als an die Treue und Lauterkeit der Liebe! Wehe ihm. wollte er die Braut aus dem Arm eines Anderen reißen, wollte er ihr armes, gebrochenes Herz als Kaufpreis für ein Majorat hmwerfen! Sie glaubt ihm, sie vertraut ihm! Könnte er sie täuschen und noch den moralischen Muth haben, ihr in das Auge zu sehen und Gefühle für sich zu verlangen, welche er soeben erst frivol in ihr gemordet hat? Und doch, wie viel ist es, was sie hier von ihm verlangt: Nicht ihn al lein macht sie arm auch die Eltern möchten möglicherweise darunter lei den, wenn er jung sterben sollte, ohne berechtigte Erben zu hinterlassen. Um ihn selber ist ihm nicht bange. Er kann das Opfer leicht bringen, denn er hat nie am Golde gehangen, er ist ein freier Mann, der auf eigenen Füßen steht und nie auf das große Erbe gewartet und gerechnet hat. Aber die Eltern! Ach, Wulff - Dietrich kennt die Zustände in seinem Elternhause besser, als man es dort nur ahnt! Er weiß, daß man das Vermögen verschwenderisch verbraucht und sich mit der großen Erbschaft getröstet hat. Er hat seit jener Scene, welche sich in der Parkruine zwischen den Eltern abspielte, offene Augen bekommen, und er verurtheilt den sündhaften Leichtsinn, welcher ohne Ueberlegung in den Tag hineinlebt, auf das schroffste. Dennoch steht es ihm als Sohn nicht zu, dem Vater Vorstellungen darüber zu machen. Aber was in seinen Kräften stand, um nicht an dem Ruin der Seinigen mitzuarbeiten, das hat er gethan und das wird er auch fernerhin thun. Wie aber soll er, wenn ihm Pia selbstverständlich Schweigen auferlegt, seine Weigerung rechtfertigen, sie zu heirathen? Ein tiefer Seufzer :ntringt sich seiner Brust. Er hat es Tag für Tag und Nacht für Nacht überlegt, und er kommt immer wieder zu demselben Entschluß: Er darf es auf keinen Fall zugeben, daß er Fräulein von Nördlingen nicht heirathen will; er muß nur Gründe suchen, um sein Fernbleiben zu motiviren. Pia wird das ihre thun, die Eltern gegen ihn einzunehmen und eines Tages wird ihre Verlobung mit dem Anderen" veröffentlicht. Dann ist seine Comödie ausgespielt. Mechanisch greift er zu Feder und Tinte und antwortet seiner Mutter: Ich schreibe Dir umgehend Dank für Deine so gütigen Zeilen wann aber dieselben in Deine Hände gelangen werden, ahne ich nicht, denn wir sind zur Zeit durch den enormenSchnee von aller Welt abgeschnitten. Schon gestern ist meine Postcassette beinahe verunglückt, ich darf nicht wagen, abermals Boten nach der Stadt zu schicken. da Weg und Steg im Gebirge unpassirbar sind. Und kommt das Thauwetter, wird es abermals grundlos in den Thälern und sperrt unö von Neuem ab. Ich telegraphlre darum nur kurz, daß es unmöglich, zu kommen, und dieser Brief brinat Dir später die Auflösung des Räthsels. Du weißt es aber vom vorigen Winter, daß ich auch eine Zeit lang hier gefangen saß. dann ließ mir der Herzog gnädigerweise den Telegraph einrichten. Meinem Fuß geht eS besser, aber ich würde immerhin noch fahren müssen, und wie sollte ein Wagen jetzt von unserer Höhe herabkommen? ES freut mich, daß Fräulein von Nördlingen euch so gut gefällt; auf ein Majorat wie Niedeck wartet wohl jede junge Dame gerne, also lerne ich sie wohl immer noch rechtzeitig kennen !" Der Schreiber warf die Feder hin und schritt voll ruheloser Hast in dem Zimmer auf und nieder. Ein herrlicher Jagdhund erhob sich mit kluaen fragenden Augen von seinem behaglichen Ruheplatz und folgte dem Herrn leise hin und her wie ein Schatten. Es dunkelte tiefe Stille zog über Schloß und Wald. Zum ersten Male' empfand WulfsDietrich seine Einsamkeit. Es fröstelte ihn und ein Gefühl ähnlich dem Heimweh überkam ihn. Er starrte mit weit offenen Augen in das düstere, elchengetäfelte Zimmer hinein. Dort sieht der Schaukelstuhl so traulich vor dem Kamm, aber kein Mensch sitzt darauf und das Feuer ist niedergebrannt und leuchtet nicht mehr. Neben dem mächtigen Kachelosen ist eS nur Spielerei und er hat nie Werth darauf gelegt, daß eö erhalten wird aber heute vermißt er den behaglichen Schein. Ja, wenn jetzt lustige Flammen darin in die Höhe .prasselten, wenn in dem Schaukelstuhl eine schlanke Frauengestalt la?e. mit weißen, graciösen Hän-

den den eisernen .aren sllyreno, üm die Gluth zu schüren . . . Rothe Lichter zucken über das sinnende Gesichtchen, goldene Löckchen

glänzen über der Stirn und Wulff-! Dietrich tritt leise hinter sie und neigt ' sich, den schimmernden Nacken zu kussen . . . Sie lächelt, lehnt sich noch weiter zurück und blickt voll süßer Träumerei zu ihm empor . . . Er athmet den Duft ihres Haares, er fühlt die weichen, ihn zärtlich fest umschlingenden Arme Lord" knurrt eifersüchtig und schmiegt sich an die Knie der schönen Herrin . . . Wulff Dietrich schrickt jäh zusammen und streicht mit der Hand über die Augen. Wie sehnt er sich nach dem Glück und soll ihm entsagen, damit aus alle Fälle einmal für die Eltern gesorgt ist ... . Pia kann er nicht heirathen, eine Andere darf er nicht heimführen. Wahrlich nicht? Wulfs - Dietrich richtet sich jählings auf und dehnt mit ausleuchtenden Augen die Arme. Opfert er jetzt um frem der Liebe willen das Gold und würde zu schwach und feige sein, es dem eigenen Lebensglück nicht auch darzubringen? Verflucht sei die Stunde, in welcher er um des Reichthums willen der Liebe entsagen wollte! Findet er die süße, blondlockige Fee, deren Bild ihn eben so wonnesam vorgegaukelt, dann wird er sie in sein Waldschloß heimführen, gleichviel, ob sie sechzehn Ahnen auszuweisen hat oder nicht! Liebt er sie, so gibt es keine Wahl zwischen ihr und dem Majorat von Niedeck! Wochen waren vergangen und ein sehr zeitiger Frühling lockte bereits Primeln und Veilchen zwischen dem jungen Wiesengrün hervor. Nie hatte die Welt so maicnschön und lockend vor den Blicken gelegen wie jetzt, und wenn Wulff - Dietrich an dem spitzbogigen Hochfenster stand und hinaus auf das lachende Land blickte, dann ward sein Herz so weit und vall ungestümen Verlangens, hinaus zu wandern in die schöne Gotteswelt und sich ihrerPracht und Wunder zu freuen. Schon längst hegte er den geheimen Wunsch, einmal eine Rheinreise zu machen. eine echte, rechte Wanderfahrt durch das Land, ohne Roß und Wagen, sondern mit dem Stab in der Hand als freier Bursche, der bleiben kann, wo ihm die Schönheit zuwinkt, und sinnend weiterzieht, wenn es ihm zu Sinne steht. Sein Bruder Hartwig verbrauchte monatlich das Doppelte und Dreifache, was er zu einer solchen Reise benöthigt haben würde, und es wäre wohl nur gerecht gewesen, wenn die Eltern auch den ältesten Sohn einmal in die Welt geschickt hätten, wenn der jüngste kostspielige Bäder besuchte oder zu den Armeen herumreiste; Graf Rüdiger aber hatte nie daran gedacht, unaufgefordert zu geben, und Wulff-Dieterich, welcher nie die Börse der Eltern in Anspruch genommen, hätte sich eher dte Zunge abgebissen, als von den Eltern für sein Vergnügen Geld verlangt. Er wußte ja, wie es vaheim um die Jinanzen stand, und gerade daS Geld und die unwürdige, unverzeihliche Art. wie Graf Rüdiger es durch Entmündigung des völlig gesunden Vetters hatte an sich bringen wollen, war die Veranlassung zu dem unheilbaren Riß, welcher ihn mehr und mehr von dem ElternHause losgelöst batte. lForlsetzung folgt.) , , Sräurem AolZtor. PfinstcrzShluug von C. Gerhard. Melodisch durchhallte Glockengeläute am Sonnabend vor Pfingsten die klare Luft. Die ganze Welt stand in Blüthen. In lichter Klarheit ging der Mond auf und übergoß Städte, Dörfer, Felder und Wälder mit silbernem Licht; allmälig auch blitzte Stern um Stern am Himmel auf. Durch die Landschaft brauste der von Berlin kommende Schnellzug; er war überfüllt, eilten doch viele zum Fest in die ostpreußische Heimath. In allen Coup6s erklang lebhaftes Plaudern. heiteres Lachen. Plötzlich erhielt derJug einen furchtbarenStoß, dieWagen wurden aus dem Geleise geschleudert und die Böschung herabgeworfen. Wilde Schreie, qualvolles Stöhnen mischte sich in die Befehle der Beamten; nach und nach lichtete sich das Chaos, die Verwundeten wurden in die nächsten Häufer gebracht, der Telegraph spielte nach allen Richtungen. Ein alter Herr bahnte sich mühsam durch die Trümmer einen Weg; ein etwa zehnjähriges Mädchen folgte ihm. .Großväterchen, hie? liegt ein Todter!" rief sie jammernd. Der PfarrerDornau beugte sich über das leichenblasse Antlitz eines Jünglings, von dessen Schläfe Blut tropfte. Mit kundigem Blick erkannte der Greis, daß nur Bewußtlosigkeit die Sinne- des Verwundeten umfangen hielt. Wir werden ihn' gesund pflegen'", sagte er. Golden schien die Mittagssonne in das Mansardcnstübchen in dem der Fremde schlafend lag. Den Ernst seiner streng geschnittenen Züge schien ein anmuthkger Traum gelost zu haben; er lächelte. Else Dornau war bei ihm; sie schmückte sein Bett mit Birkenzweigen und streute Maiblümchen auf die Decke, damit er auch an der Festesfreude Theil habe. W bist Du?" klang eö plötzlich von den Lippen des Erwachten.. Zwei dunkelgraue Augen betrachteten verwundert die zierliche Kindergestalt. .Ich heiße Else Dornau, aber Sie dürfen jetzt nicht sprechen. Bitte, versuchen Sie wieder zu schlafen Er gehorchte widerstandslos; dann und wann blinzelte er rwch mit den Augen und dann sah er immer wieder das feine Gesichtchcn mit dem echt griechifchen Profil, goldig schimmerndes Haar, das ta zwei starken Zöpfen über

den Rücken floß, und ernste, nuszvraune Augen. Ein wohliges Gefühl umfing ihn und bald war er eingeschlummert. Als er wieder erwachte, stand der Doctor an seinem Bett.

Guten Abend. Herr Studiosus." sagte er jovial, scheint ja gut mit Jhnen zu gehen. Wollen nun mal denVerband erneuern. He, Else, wo ist die Leinewand? Kannst wieder Assistent sein!" Ohne beim Anblick der Wunde mit den Wimpern zu zucken, unterstützte die Kleine den Arzt b,:m Anlegen des Verbandes, und dann empfing sie von ihm Verhaltungsmaßregeln, als fei sie eine Diaconissin von Beruf. Nach einigen Tagen konnte Günther von Werben fchon an's Weiterreisen denken. ES wurde dem jungen Studenten fast schwer, sich von seiner lieblichen Pflegerin zu trennen. Sie brachten ihn alle zur Bahn. Adieu, adieu, auf Wiedersehn!" Ob ihm ein solches beschicken würde? Wieder stand das Pfingstfest vor der Thür. Die Erde war in Duft. Glanz und Licht getaucht. Der von Eydtkuhnen nach Berlin gehende Eilzug hatte in Königsberg zwanzig Minuten Aufenthalt. In einem Couvö 2. Classe faß einfam eine jungr Dame. Sie hitte bisher gelesen und schaute jetzt interessirt hinaus. Im letzten Augenblick schob der Schaffner einen Reisenden in die beinahe leere Abtheilung. Verzeihen Sie. gnädiges Fräulein, wenn ich Ihre Einsamkeit störe." sagte der Fremde höflich, aber mir blieb keine Wahl." Dann stockte er. Ich . . . ich glaube mich wohl nicht zu irren, wenn ich behaupte, Sie just heute vor acht Jahren zum ersten Male gesehen zu haben!" Welch' ein überraschendes Zusammentreffen! Sie sind" Günther von Werben, den Sie damals so treulich pflegten, und der trotzdem undankbar genug war, nichts mehr von sich hören zu lassen." Er reichte ihr seine wohlgepflegte Rechte, in die sie unbefangen die ihre legte. Oh, sie besann sich noch sehr genau auf den Studenten, den sie ins Haus geholt, und auch auf die bittere Enttäuschung, als er nach den ersten feurigen Da keszeilen nie mehr an sie oder den Großvater geschrieben. Aus dem schönen Jüngling war ein imponirender Mann geworden. Er erzählte, daß er in Königsberg arbeite und jetzt nach dem bei Landsberg gelegenen Gute seiner Schwiegereltern fahre, wo morgen seine Hochzeit stattfinde. Seine Annie sei eine entfernte Cousine von ihm und ihm eigentlich schon angelobt, als er das kleine blonde Mädchen in der Wiege bewundert. Und wohin führt Sie Ihr Weg. Fräulein Dornau? Es überrascht mich, Sie am Vorabend des Festes auf der Reise zu finden?" Ich will die Feiertage bei Freunden in Berlin verleben; dann gehe ich nach Zürich, um Medicin zu studiren." Nach Zürich, um zu studiren?" Es war ein Ausruf grenzenlosen Erstaunens. schärfster Mißbilligung. Die Ähatsache scheint Sie sehr zu befremden?" Allerdings; ich muß zwar gestehen, daß ich mich bisher wenig um die Frauen - Emanzipation bekümmert habe, doch ich mochte keine meiner. Angehörigen ein Studium ergreifen sehen." Vielleicht weil Sie der sogenannten Emanzipation nicht nahe getreten sind. Das Wort ist freilich häßlich, ist es darum die Sache auch? Wir wollen uns ja nur von alten Vorurtheilen emanzipiren, ohne darum unserem eigentlichcn Berufe untreu zu werden." Glauben Sie. daß studirte Damen gerne heirathen und geheirathet werden?" Das kommt wohl auch vor," erwiderte sie erglühend, und eine gründlich gebildete Frau ist wohl die beste Gefährtin ihres Mannes." Ein feines Lächeln umspielte ihren Mund. Wir wollen nur statt einem Einzelnen, einer Familie, einem ausgedehnteren Kreise dienen." Sie sind ein vorzüglicher Anwalt für Ihre Sache. Aber bedenken Sie, was würde aus der Welt, wenn alle unsere jungen Damen zur Universität gingen?" Ein Helles Lachen antwortete ihm. O, alle! Es wird immer nur die verschwindende Minderheit sein. Wer im ruhigen Hafen leben kann, wagt sich selten aufs wilde Meer." Und was treibt Sie aus ihrem friedlichen Heim?" Ich habe keins mehr," erwiderte sie mit umflorter Stimme. Großvater starb vor zwei Iahren." Er drückte ihr in stiller Theilnahme die Hand. Und dann plauderte sie weiter. bis er aussteigen mußte. Als er aus dem Coupee sprang, sah er einen Knaben Maiglöckchen keil halten. Er reichte -ihr einen großen Strauß der liebe, dankbare Ausdruck um den Mund und in den Rehaugen ging ihm lange nicht aus Sinn und Seele, als er durch eine prächtige Allee nach dem Herrensitze zu seiner Braut fuhr. Unruhig ging der Landrath von Werben w seinem Arbeitszimmer umber: nebenan laa sein einziges Söhnchen schwer krank, und noch immer z'ö-e gerte Doctor Martins, zu kommen. Endlich meldete der Diener, daß der Arzt selbst erkrankt sei und zur Vertretuna seine Nichte, ein Fräulein Doctor schicke. Ein ärgerlicher Ausruf entschlüpfte den Lippen des Landraths, aber trotz aller Vorurtheile konnte er die Dame doch nicht von seinerSchwelle weisen. Leise betrat er die Kinderstube. .Da saß die Aerztin bereits an Gerds Bettchen, hatte ihn. in seine Decke gehüllt, auf den Schoß genommen und bewog ihn mit weicher Stimme, da8 Mündchen zu öffnen, damit sie in seinenHals sehen könne. Wunderbar! der sonst so ungeduldige Kleine hielt ruhia Stand und schTniegte sich fest in die Urme der Fr:md. Nachdem s:k du &ZU

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Send ic for Illustrated Pamphlet. Addres A. A. SftMANTZ. . . a., DBTHOIT. MICH. 05 Jieoers gemeen, wandte ste sich an den Landrath. Ihr Söhnchen hat die Dihteritis". sagte sie bestimmt, aber ich brauche gottlob nicht zur Operation schreiten. Einige Serum - Injektionen werden, hoffe ich. genügen." Mit sicherer Hand machte sie dem Kleinm eine Einspritzung und blieb dann noch neben ihm sitzen. Liedchen singen!" stieß er hervor. Und da schwebte eine weiche, kunstlose Frauenstimme durch den Raum: Guten Abend, gut' Nacht, Mit Rosen bedacht!" Als das Kind eingeschlafen war, erhob sich die Aerztin. Ich komme heute noch einmal wieder," sagte sie. Das Ltcht fiel auf ein regelmäßiges, liebliches Gesicht, auf eine gedankenreiche Stirne. Fräulein Dornau!" rief der Landrath, jetzt erst sehe ich, wer sich meines Knaben annimmt!" Auch ich war ahnungslos, zu wem ich kam. Doch freuts mich doppelt, einem alten Bekannten Beruhigung geben zu können. Ihre Frau Gemahlin ist doch hoffentlich nicht auch erkrankt." Meine Frau starb bei der Geburt Gerds; Sie kamen in ein sehr einsames Haus." Dessen Sonnenstrahl ihm aber erhalten bleiben wird. Doch die Pflicht ruft mich zu anderen Kranken. Ich benutze meine Ferien, die mir als Assistenzärztin an einer rheinischen Elinik gewährt wurden, hier meinen Oheim zu vertreten." Lange als sie gegangen, stand der Landrath wie ein Träumender; noch hallte in seinen Ohren der melodische Klang ihrer Stimme, noch sah er ihr schönes charaktervolles Gesicht. Schwand nicht sein Vorurtheil gegenüber dieser energischen, zielbewußten und doch so echt weiblichen Erscheinung? Elsens Behandlung hatte bei Gerd ausgezeichnete Erfolge, schon am dritten Tage war er außer Gefahr. Täglich erwartete man das Fräulein Doctor mit Ungeduld. Ist sie noch nicht da?" fragte der Kleine wohl zehnmal, und sein Vater hegte heimlich denselben Gedanken. Mit Jubel empfing Gerd Tante Else, und über des Landraths Antlitz ging ein warmer Schein, wenn die schlanke Gestalt ins Zimmer trat. So kurze Zeit sie auch nur in seiner Nähe weilte, stets fanden- beide einen anregenden Gesprächsstoff. Werben gestand sich, daß er noch nie mit einem so klugen und doch so bcscheidenen Mädchen gesprochen. Wie leer war seine Ehe gewesen ! Annie war wie em schöner Schmetterling durch das Leben gegaukelt, ohne Verständniß für fein Wesen! Und diese, die ihren Beruf so muthi und (reudig ausfüllte, verstand ihn m all einem Denken und Thun! ' Wenn er die Macht besäße, sie zu fesseln! Der Pfingstsonntag brach in keuchtcnder Klarheit an; die ganze Natui schien dem Schöpfer, der sie mit Segen überschüttet, ein jubelndes Danklied zu singen. Gerd empfing sein Fräulein Docto: mit einem Maiglöckchenstrauß. Papa hat sie alle gepflückt", erklärte er wichtig. Else neigte ihr Gesicht auf die duftenden Blüthen, und vor ihrer Seele erstand jener Pfingsttag. da sie Werbens Lager mit den Lenzesbotcn geschmückt, und jener andere, da sie ihn wieder traf. Else, die Sonne lacht, wollen Sie mit mir durch den Garten gehen?" fragte Werben. Wir scheiden nun bald," begann er leise; o, sagen Sie mir vorher, ob Ihr Beruf Sie glücklich macht." Er verschafft mir reiche Vefriedigun." Und Sie würden ihn nicht aufgeben. um eines einsamen Mannes, um mein höchstes Glück zu werden?" Sie blickte auf in seine liebestrahlcnden, llebeheischenden Augen. Sie lieben mich, die Aerztin?" stammelte sie. Vergicb. was ich einst sagte, und sei mein! An jenem Psingsttage vor Jahren pflegtest Du mit der Dir vom Himmel geschenkten Kraft meinen Körper gesund, o, heile h?ute mein Herz, das stürmisch nach Dir verlangt!" Da schmiegte sie sich wortlos m tiefem. seligem Glück in seine Arme. Er aber rief jubelnd: Die Pfingstsonne hat ein Wunder an Dir vollbracht. Deine Liebe wach geküßt." Die Psingstsonne vor vierzehn Jahren sügte sie erglühend hirrz" . .

Der Leind Ist Qesiegt. Die Gn'ppe hinterläßt in der Regel den Patienten in sehr schwacher Gesundhcit und oft mit einem anhalten, den Husten und angegriffenen Lungen. Für solche Falle ist Dr. Bull's Husten prup daS allerbeste Mittel, welches, wenn sofort angewandt, die Gefahr der Schwindsucht beseitigt. Frau Maggie Znlaa, Jronton, Ohio, sagt: "ES macht mir viel Vergnügen mit in dem Lobe für Dr. BuU'S husten Ssrup einzustimmen. Ich litt längere Zett an der Gn'ppe, aber nachdem ich eine Flasche von Dr. Bull's Husten Sprup gebraucht hatte war ich vollkommen kurirt und lch wurde den schrecklichen Husten loö. Ich empfehle allen Leideuden diese venügliche Medizin zu sibrauen." Dr. Oull'S Hust I " f"f "i W.J l. W..

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