Indiana Tribüne, Volume 21, Number 245, Indianapolis, Marion County, 24 May 1898 — Page 2
Zndisna Arivüne. Erschein Täglich und SomttagV. Die tZzttche .Tribüne kostet durch ken Xxlact J Gent per Woche, die SonntagS-.Tribll'? Sextl per Woche. Leide ,nsa?e IS Cents ode, 13 Cents per Vtentt. Ver Pft uHerizalb b ttb z,geschtt I ,rbthlg tf p Ja,r.
CffiMt 18 Lüd laKama Cittlu Indianapolis, 3n, 24 Mai 1398 In NevolutlonSGcfängttlssen. Wenn von der Geschichte der amerikanisch! Freiheitskämpfe die Rede ist. so spricht man gewöhnlich nur von Dem. waS unmittelbar in die Zeit des RevolutionskriegeS fällt. Fast der. gessen sind die Patrioten, welche schon lanae vor dem Ausbruch dieses KriegeS sowie in dessen erster Zeit die Gefänqnifse in den dreizehn Colonien füllen halfen, und deren Behandlung nicht gerade geeignet ist, die Briten bei uns in gutem Andenken zu erhalten. Die Gefängnisse in New York besonders wimmelten dazumal von Sons of Liberty" und anderen Unabhangigkeits - Freunden, die dort viele Monate unter der Beschuldigung des 5ochverraths an der britischen Krone smachteten. Aber erst als George Washington gezwungen' wurde, diese Stadt Räumen, am 27. August 1776. begannen dort so recht die Greuel, welche denNamen Großbritanniens moralisch verdunkeln halfen. Die Briten benutzten nicht nur die elendesten Rkume. welche bisher für solche Zwecke gedient hatten, sondern nahmen sofort auch die miserablen alten KriegsschiffRümvf., die im Hafen dahinfaulten, für ihre zahlreichen politischen Gefangenen in Gebrauch. Und wie in einer neuerlichen geschichtlichen Studie über diesen Gegenstand hervoraehoben wird, waren auch besondere Marterungen dieser Gefangenen nichts Seltenes; wo der Raum eS gestattete, warm besondereAbtheilungen hierfür eingerichtet. in denen namentlich Eisen zum Brennen und Brandmarken eine Rolle spielten. Wehe Denjenigen, die sich iraendwie eine Ertrabestrafung wegen Verletzung einer Disciplinar - Verordnung zuzogen. Ja, vom Gefängniß zum Galgen war eS nur em kiemer Schritt, und nicht blos räumlich waren Gefängniß und Galgen oft nahe bei einander. Eine traurige Berühmtheit erwarb sich in New Fork damals als Gesänge nißbeamter besonders der ProvostOsirfsflvr CZnnrtlrtn'hftm Ynfl&itr- misfi MM Y MllllMIIl W.MV MV diele Insassen seines Gefängnisses zu Tode gehungert und das für ihren nothdürftigen Unterhalt bestimmte Geld ln die eigene Tasche gesteckt haben soll, aerade wie man es heute gewissen spanischen Beamten auf Cuba nachsagt. Für den Galgen schwärmte dieser Cunnmgham, wie man erzahlt, dermaßen, daß er stets für irgend eine .Besetzung" desselben sorate und, roenn er kein geeignetes lebendes Opfer hatte, wenigstens bekannte amerikani sche. Patrioten, wie John Hancock. Sun AdamS. Patrick Henry u. A. immer im Bild daran aushangen ließ. EunnuighamS Untergebene waren in jeder Hinsicht ihres Vorgesetzten würdia. Uebrige'nS ist Cunningham selber später in England den Henkerstod gestorbep. Er soll sich offen gerühmt haben. oah 275 Amerikaner ohne alles Ceremoniell gehängt und 2000 zu Tode gehungert yab'e! Es wurde auch erzählt, daß britische Aerzte, welche nach Revolution und Kriegsgefangenen zü sehen hatten, denseiden in vielen Fällen Gift, statt Heil- ' Mittel, gegeben hätten; doch hat man nie einen bestimmten Anhaltspunkt hierfür finden können. Erwiesen ist es aber, daß die Leichen von Gefanaenen ohne Weiteres zuSecirzwecken dienen mußten, auch wenn ffamilien-An-gehörige sie beanspruchten. "Dies wurde einmal der Anlaß eines KraWalls im lten New Nork. Kein Wunder, daß George Washington sich später beklagte, daß die Xtult. dte ihm zum Austausch für aefangen Briten zugesandt wurden, absolut untauglich seien, und der Tausch -fc II r ' ' icin, eornouriiger Ltandrecht inden Ver. ZtaaUn. Nach Vernichtung ihres asiatischen Geschwaders durch den AdmiralDewey bei Cavite hat die spanische Regierung sofort daö Standrecht erklärt, um etwaige Unruhen und Empörungen im Innern des Landes mit eiserner Faust unterdrücken zu können. Solche vigorosen Maßnahmen sind in Kricaszeiten durchaus nicht ungewöhnlich, wie auch viele Bürger der Vereinigten Staaten während des Bürgerkrieges Pröbchen davon zu kosten bekamen, wenn auch von einem eigentlichen Standrecht fügItch Nicht gesprochen werden konnte. Damals wurde in unserem Land in gewissen Fallen daS HabeaS Corpus Verfahren zeitweise suZpendirt und damit die sichersie Schranke zum Schutze der persönlichen Freiheit beseitigt. Vor dem Jahre 1861 hat die Bundes - Regierung zu diesem vigorosen Vorgehen niemals ihre Zuflucht genommen, doch war dies bei verschiedenen Gelegenheiten seitens einiger Staats Reaierunaen aescheben wie in Massachusetts bei der Dorr-Rebel-lion. BeimAusbruch deS Bürgerkrieges-. schreibt der Historiker Alexander Johnston, autonsirte Präsident Lin coln, nach der Einberufung von 75, 000 Mann und Erklärung derBlokade. cm 27. Aprtt 1861 den commandiren den General daS Habeas Corpus'Ver fahren zwischen Philadelphia und Wa, shingtonzu suSpendiren.Diese Ordre wurde bald darauf auch aus Florida ausgedehnt, allein OberRichter Taney erließ trotzdem einen HabkS Corpus - Befehl und als der"selbe vom General Cadwallader ignorirt wurde, wandte er sich beschwerdeführend an den Präsidenten. In Folge dieser Beschwerde 52b Uz General-
Anwalt eine Entscheidung ab, in welcher er dem Präsidenten das Recht zur Erklärung des Kriegsrechtes und Suspendnung des Habeas - Corpus Verfahrens zusprach. Die Folge davon war. daft in den Nordstaatcn auf An-
weisuna des Staats - Devartements willkürliche Verhaftungen in großer Zahl vorgenommen wurden. Vom Juli bis Oktober 1861 wurden allein im Fort Lafayette 175 Personen in Haft aeb'-llten. darunter Rimter. Mavors. Legislatoren von Maryland. Zeitungsreoacleure, angebliche Spione uno Leute, die an Frtedcnsversammlungen" theilgenommen hatten. Im Jahre 1862 nahm das Krieg?'Departement das Recht. Verhaftun ;en auszuführen, für sich allein innvruck. Durck Gesen vom 4. Mai 1803 ertheilte der Congreß dem Präsidenten die Vollmacht, nach seinem Ermessen, das Habeas Corpus Verfahren in irgend emem Theile der verewigten Staaten zu susvendiren. und nur den Bundes - Richtern war das Recht belassen, unter gewissen Restrictionen Habeas Corpus Befehle auszustellen. Dies führte zu zahlreichen Willkuracten und durch eine vom uongrev im ftalire 1864 geführte Untersuchung wurde festgestellt, daß das Recht zur Vornahme von Veryastunaen yauslg mikbrauckt und oft zur Vefriediauna persönlicher Rache benutzt worden war. Der Wiederholung derartiger Willluracte wurde zwar ein Riegel vorgeschoben. allein das verübte Unrecht konnte nicht wieder gut gemacht werden. Mäbrend des Büraerkrieaes wurden .ca. 38.000 Verhaftungen auf Befehl militärischer Befehlshaber vorgenommen. In den Conföderirten Staaten wurde im Jahre 1864 das Habeas lorvus -'Veriabren susvendirt. um hm Nrückeberaern" vor der Conscription ein Ende zu machen, und als nach dem Kriege in den Sudstaaten vle UrW&tialm Ku Klur-Unruben aus brachen.' erhielt der Präsident abermals die Autorität, in Gegenden, wo Jtu Klu? - Banden ihr Unwesen treiben. das Habeas Corpus - Versayren zu suZpendiren. Im Jahre 1876 warf das Obergericht die Doctrin von der Erklärung des NriegsrechtS uno ver h" cessirung von Bürgern friedlicherStaaten über den Hausen. In oem tfaue iroissmnn wurde n'ämlick entschieden. daß der Congreß nicht die Gewalt habe, einer Militär - Commllnon die efugniß zum Processiren und eruriMUn m Staaten zu. ertbeilen. die we der vom Feinde occupirt sind noch sich in offenem Aufruhr vefmven. Wo Thonpfeifen wachsen. Mer den Namen Avvomattor hört. der denkt gewiß zunächst an die großen Ereignisse beim Schluß des Bürgerkrieges. an Grant und Lee und an den berühmten Apselbaum , unler weichem Lee's Capitulation angeblich unterzeichnet wurde. Aber diese Zeilen sollen keinen Kriegs - Ausflug machen. sondern vom viramischen County ppomattox als Thonpfeifen-Land sprecken. Dan eS dortberum die arößte Thonpfeifen - Fabrik der Welt gibt, ist noch keineswegs allaemein bekannt, und ebenso wenig ihre bemerlenswerlye Geschichte. Man wunte zwar schon jahrelang vor der Bürgerkrieg - Zelt m engeren Kreisen, daß es in ienem County 'yon aebe. welcher na zur ÄNierilauna von Tabakspfeifen gut eigne. Doch wurde Oie e linou lrie. loroe man 11c uiti- . v r. c ri . . r...ll . n . Haupt so nennen konnte, nur in sehr svielender Weise betrieben. Ab und zu fiel es einem Wollkopf bei. einige plumpe Pfeifen aus diesem Lehm zu formen und sie in der nächsten Nachbarschsft m verkaufen: meist aber tauschte er sie im ländlichen Handelsladen für andere Artikel um. die er gerade gebrauchte, und der Händler verkaufte sie dann weiter. Erst vor Schluß des Büraerkrieaes richteten auch die Weißen ihr Augenmerk auf die reichen Thonlager, der Notb aeborckend. nicht dem eianen Trieb". Denn der Krieg hatte ihnen so ziemlich Alles genommen, und fte munten be tandla nach traeno wetmen neuen Erwerbszweigen suchen. Auch ü stell tcn hit Gneisen mit thi einta1 i" " r. "i chen Geräthen her, und eS muß gesagt roerden. dan dieser Ärttkel nur sevr wenig Ähnlichkeit mit denjenigen Tbonvfeifen batte. die beute tausend . r . r v cm i ff!. reciie aus ocn iitain ivmmen. ie PfRifen wurden an örtliche Handler verkauft und von diesen an Äroßhandler tm corden versandt. Zum Preis von 2 bis 5 Cents das Stuck wurden diese Pfeifen in manchen Theilen des Nordens sehr beliebt. So wurde auch ein reicher BUraer eines kleinen Ohioer Städtchens mit ihnen bekannt. Er faßte erst ein große Vorliee für diese lieblichen Rauchpfeifen selbst, und dann reate sich sein Unternehmungsgeist, und er ruhte nicht, bis er, welter und welter fragend und fragen lassend, ermittelt hatte, wo die Pfelsen berkamen. ?kmmer mehr interessirte ihn die Ge schichte, und er sagte sich, daß man mit entsvreckender Maschinerie solche Pfei fen ingroßen Massen und m noch, viel vollkommener Form herstellen- könne, undlmit so aerinaer Kosten - Auslaae. daß sie sich zu einem Penny das Stück sebr profitabel verkaufen Itenen. Und endlich kam er selber nach Virginien, daö betrefende Land etwa acht Meilen von der Stätte. wo heute Pamplin Citd Nebt wurde für eine besckeidene Summe erstanden, und der Grund ?.r . v..ril . l iu einer rlengen nounr war ziz&i K,nu5y'K Hans im Niedergang. Zu den Ruhmestiteln ds Blau graö-, Whisky- und obersten - Staates Kentucky gehörte früher auch Teint blühende Hanf Industrie, obgleich der Kentuckyer Hanf nicht gerade eine solche Weltberühmtheit erlangt hat, wie der Manila Hanf, von welchem in der nächsten Zeit anlaßlich der denkwürdig aen Kriegs - Ereignisse an den Philip pinen Inseln wieder etwas mehr die Rede sein mag. . 1 . if r I . I iffieini aoer. oan jteniiian Ziem
lich nahe daran ist, feinen Titel als Hanfstaat gänzlich einzubüßen. Gewältig ist bereits der Niedergang dieser Hanf - Industrie und Fremde vom Norden und Osten, welche heute in den Sommermonaten den 5?cntuckyer Vlaugra - District Kreisen, sind ost
erstaunt darüber, daß so viele Landwirtle in dieser berühmten Gegend ausgedehnte Landslachen ganz dem Unkraut ubcrlasscn. fast alle mt Felder waren ehemals Hanffelder, bedient vom altzeitlichen wolllopflgm Cornfield Dark'y". Kentucly's Hanf - Industrie, über deren Geschichte das allgemeine Publikum so wenig weiß, dann bis auf die früheste Vesiedelung dieses Staates zuruck, der überhaupt der erste m der Union war, welcher Hanf producirte, wie er auch der Pionier in der Flachszucht. in der Durham Hornviehzucht und in manchen anderen landwirthschaftlichen Unternehmungen war. Die Kentuckyer Hanfzucht wurde mit der Zeit eine sehr lohnende und erlangte in den Jahren 1845 bis 18L0 eine riesige Ausdehnung, einschließlich der Hanfstricke - Fabrikation. Kentuckyer, die nach Missouri auswanderten, schufen bald auch hier eine erfolgreiche HansIndustrie. Als der Bürgerkrieg die BaumwollFelder des Südens verwüstete, ließ die Nachfrage nach hänfenem Packzeug und Stricken zeitweilig nach, und damit ging auch die Kentuckyer Hanf Indu strie entsprechend zurück. Nach dem Kriege jedoch erhielt sie einen neuen Vuhm. der bis zum Jahre 1870 dauerte. Von da ab verblaßte die Kentuckyer Hanf - Herrlichkeit. Zunächst schadete ihr die beinahe zollfreie Einfuhr von Jute, weiterhin die Erfindung eiserner Bänder für BaumwollBallen, und endlich die Erfindung von Stahldraht - Tauen für Schisse und für unzählige andere Zwecke. Dazu kommen noch weitere Ursachen, und die Kentuckyer Hanf - Produktion ist nicht nur in der Menge, sondern auch in der Qualität sehr bedenklich abgefallen! Letzterer Umstand durfte ihr Verhängniß vollenden. OWer hat dich,du Clchenwaldr" So mag man bei uns in 25 Jahren wehmüthig singen, aber nicht mit dem Zusatz: Aufgebaut-, sondern: .Abgeholzt". Es ist dies eine besonders traurige Seite der allgemeinen Waldverwüstungs - Frage. Kenner versichern, daß, wenn die Nachfrage nach Eichenholz in der bisherigen Weise anhalte, alle unsere Eichenwälder, sogar die drüben inConada, binnen etwa 25 Jahren völlig erschöpft sein wurden. (Der neueste Alarmruf hierüber erschallt gerade von unseren canadischen Stiefbrüdern, die jetzt ein Bischen mehr Zeit haben, sich um solche Dinge zu kummern.) Es ist eine eigene Sache mit diesem Holz. Für Fichtenholz z. B. lassen sich in den meisten Fallen ebenso gut auch mehrere andere Holzgattungen oder sonstige Ersatz -Materialien anwenden. nicht aber für Eiche. Kein anderes Holz kann dieses ersetzen, wenigstens in den allermeisten Verwendungen nicht und die Benutzung der Elche ist heute eine weit vielseitigere, als die derFichte. Allerdings lleße sich zum guten Theil auch Eisen oder Stahl dafür verwenden; aber wer Eichenholz für Bau- und sonstige Zwecke verlangt, will gewöhnllch von keinem metallischen Ersatz et was wissen. Zu der gewaltigen amerikanischen Nachfrage ist in den letzten Jahren auch noch eine stets steigende europäischc Nachfrage gekommen. Ohio. Michigan und Jndiana, welche ernst welt berühmt für ihren Reichthum an Herrlicher Eiche waren, haben aufgebort, Eichenstaatcn zu sein, soweit ein irgendwie bedeutender Vorrath in Betracht kommen soll. Und so geht es weiter und weiter ! Die Savannahs der sudlichen Flüsse weisen noch immer reiche Eichenwälder auf, die aber schon längst nicht mehr lungsräuliche sind und seit der Erschöpfung des ganzen Vorraths. der nördlich vom Ohio zu finden war, bedenklich stark in Anspruch genommen werden, daher sie sich nicht mehr sehr lange behaupten durften. Und gerade hinsichtlich der Elche, und die Aussichten auf eine Neubeforstung besonders schlechte. Denn die Eiche wächst aus Land, das im Allgemeinen reichen Boden für landwirthschaftliche Zwecke bietet. Daher wird, nachdem sie einmal abgehauen ist, bestimmt kein Versuch zur Ncuanpslanzung gemächt; vielmehr will man guten Boden zum Ziehen gewöhnlicher Ernte - Prodücte oder auch für Viehweiden aus dem ehemaligen lchcnqrund gewinnen. Und was von selbst auswachst,' wird erst recht wenig in Betracht kommen. Was werden in künstigen Zeiten die Industrien an die Stelle dieses beliebten und wichtigen Holzes setzen? Vielleicht mögen die Tropenwälder Lateinisch - Amerika's, die,' abgesehen von den Edelhölzern, noch nicht sehr viel in Anspruch genommen worden sind, noch für eine Wou Rt liefern. IH Immer profitlich. Von Christian Bentard. Flunner!" rief eine Fischfrau in Mutter Hansens Frühstücks keller hin unter, wo Fischer, Marschbauern und Torfschiffer, wie Werftschornstnue qualmend, beim Grog saßen, ftetti Jlunner, Fru Hansen?" Die Wirthin schüttelte ihren halbangerauchten, w'eißbehaubten Meerschaumkopf, doch die Händlerin ließ sich nicht abweisen. Billig sin se: der Freethinnak nimmt heut' Abend 'n poor Centner von mit nach Glückstadt." Dann sin se gewiß billig! rief einer der Gäste und wendete sich, wäh rend Mutter Hansen die Fischfrau hereinwinkte, gegen seinen Tischnachbar: Wenn dat man keen Irrthum is, Knickerjan. Der wird doch Freethinnak" genannt, weil opp sin Tjalk nix tau freten is, noch weniger als ovp die olle Knickerbox. Hei will mit de Flunners doch nich sin Mannschaft todtfüttern?" ... ..
Ein wieherndes Gelächter durchtoste die Räucherbude; der lange hagere Ewcrschisfer, auf dessen Kosten man lachte, ließ sich's aber nicht anfechten. Was lag ihm daran, daß man ihn seines Geizes halber den Knickcrjan"
nannte und seinen Torsewer die Knickerboz", obgleich das Fahrzeug an seinem Heck ein Namensschild trug mit der poetischen Aufschrift Aurora"! Eins nur wurmte ihn. daß sein Concurrent sich noch besser als er auf's Sparen verstand. Mit dem Flundergeschäft konnte er dem Frcet- ' o 1 V!. mnnar uorigens zuvoltviiillicn, vle Aurora segelte rn heute Abend eben falls nach Glücksstadt ab und konnte dort eintreffen, bevor der gefürchtete Eoncurrent durch sein Angebot die Preise drückte.. Hei calcullrt. wo hei 'n dicken Jung herkriegt, der nich mager wird; 'n bestenMann. der acht Tag hungern kann, hat hei schon," höhnte der Spötter von vorhin, aus den nachdenklich an semem Groglöffel leckenden Knickerjan deutend, weiter. Den Zuhörern fielen fast die Kalkpfeifen auS ihren Priemchenbewahranstalten. so pusteten sie los; der Gefoppte spielte aber scheinbar alelchmuthia mit dem vor ihm stehenden Porzellanfäßchen voll Streichhölzer, von denen er etwa ein Dutzend unbemerkt unter den Tisch verschwinden ließ, um sie seinem leeren Feuerzeugbüchschen einzuverleiben. Da sie als alte ehrliche Holzfackeln mit Schwefel und Phosphor etwas lang gerathen waren, brach er unter dem Tisch soviel davon ab, daß sie in die Schachtel paßten. Die glückliche Beendigung dieser geheimen Procedur erleichterte ihm einigermaßen den Abschied von dem zu erlegenden Groggroschen, brauchte er sich doch fürs erste keine Zündhölzer zu kaufen. Jetzt ging'S aber an's Geldverdienen im Großen. Gewinnlüstern schaufelte er sich mittelst seiner ansehnlichen Hinterflossen am Hafenbollwerk entlang durch . den Straßenschmutz, bis zur Wohnung eines bejahrten Fischers, der gerade im Begriff stand, seinen Fang zu bergen. Das paßte ja sehr gut. Der Alte hatte nämlich, um die Reparaturkosten für seinen vom vorjährigen Treibeise beschädigten Kutter bezahlen zu können, vom Knickerjan ein paar hundert Mark geliehen und war mit der Zinszahlung etwas im Rückstände. Hatte ihm der Gläubiger das Fahrzeug versteigern lassen, so wäre er verdienstunfähig (p weien. darum munte er aoldirob iem. daß Knickerjan für die fälligen zehn Procentchen großmüthkgerWelse Flundern in Zahlung nahm; er that es allerdings nur unter billigster Berech nung", denn mit theuren Fischen war doch kein Geschäft zu machen. Die allzeit hungrige Besatzung der Aurora- alias Knickerbox" gerieth beim Anbordkommen der Fische ordentlich in Aufregung; der beste Mann . der gerade em langstausgefahrenes Tau zum soundsovielsten Male splißte, warf den feinsten Flun dern ganz verliebte Augen zu. der Koch ergrundete, semen Zeigefinger als Peilstock benutzend, eiligst die Größe seines Bratfettvorrathes, während dem etwas hohlwangigen dicken Jung" das Wasser nur so aus dem Munde lief. Aber ihrem Schlaraffenthum folgte alsbald em schir'.erzliches Erwachen, denn nachdem auf jeder Seite der Kambüse (Schiffsküche) zwei Körbe mit Fischen Aufstellung gesunden, erhob Knickerjan drohend den Finger und sprach die geflügelten Worte: Gezahlt, gewogen, verkauft: woran er die Drohung knüpfte, daß er jeden einzelnen Fall von Naschmäuligkeit mit dem Abzug einer halben MonatsHeuer ahnden werde. Betrübt zog der Koch seinen in Vratfett gebadeten Zeigefinger durch den Mund, schneuzte sich und schickte sich an. zum Abendbrot den gestrigen Kaffeesah auszukochen. Der dicke Jung heulte fast, weil die so nahrhaft aussehenden Torfstücke, mit denen er auf dem Verdeck hanhrte, nicht eßbar wa ren; potztausend, hätte er sich sonst einmal den Magen vollgestaut! Der beste Mann fluchte ein Stückchen und warf tngummlge Blicke nach seinem Brotherrn, der auf der Lukenkante siheird. an dem arg zerschlissenen Großsegel herumzuflicken begann. Zuweilen äugte der Schiffer wie von ungcfähr nach der am anderen Hafenende ankernden Tjalk, von wo aus Freethinnak seinerseits nach der Knickerbox herüberblinzelte. Jeder der beiden sah ein schlechtgehaltenes Fahrzeug mit zerschundenem Unterschiss und struwelpekermäßlger Takcllage, in deren Mitte bis zur halben Masthöhe mit Torf beladen: doch so unschön dieAus sicht auch sein mochte, die Schiffer ließen sich dennoch nicht aus den Augen. Nachdem gegen Abend die Ebbe ab gelaufen und die Fluth so hoch qestie gen war, daß ein kleines Schiff es wagen konnte, über das Watt zu fegeln, ging Freethinnak Anker auf. Gleich darauf regte eS sich auch an Bord der Knickerbox; die Ankerwinden klapperten um die Mtte und beim Segelsetzen knarrten und quiekten die ungeschmierten Blöcke, daß eS den Zuschauern am Lande drüben durch Mark und Bein ging. Knickerzan hieb bei dem Concert dem Jungen eine gewal tige Ohrfeige herunter, weil er mit der theuren Stengenschmiere anstatt der Blocke und Stencrn. lein naschriaftes UM Glück Im Hanse. Hauölichcv Friede und Glück werden immer bewahrt werden wenn die Eltcrn die nöthige Vorsicht bei Erkaltung, oder Hals und Lunczcn beiden der Kleinen anwenden. Kmdcr sind immer geneigt clncErtaltuna leicht m nehmen. Dr. Vull'6 Husten Syrup jedoch kun'rt sie rasch und sicher. "J gebrauchte Dr. Vull'6 Husten Cyrup für meinen acht Jahre alten Sohn. Er hatte die VrZunc und ich versuchte viele Mittel fand jedoch daß Dr. Bull'6 Husten Syrnp daö beste von allen war." Frau A. Gcib, 317 Dcmott Str., West Ho, boken, N. I. Dr. Vull'6 5usten Syr, up kostet nur 25 Ecnts und er ist besser und billiger als wie alle die anderen Mirturen welcher der 5)andler anpreist. ccaust nur Dr. Vuu'6 Husten Sprup t, ii 1 ... - '
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Brotkäümaul' geschmiert' habe.
t Xiia endlich die Segel standen, fuhr die Tjalk bereits an dem Ewer vorüber zum Hasen hinaus. Freethinnak steuerte selbst, indem er die Nuderpinne mit den Beinen regierte; mit den Händen nahm er vor Jans Augen ein an Deck liegendes Kabelgarn auf, rollte es zusammen und schob das getheerte Werg als Priemchen zwischen die Zähne. Immer profitlich." sagte er dabei so laut, daß Jan es hören mußte. und spuckte selbstzufrieden die scharfe Theerjauche über Bord. .Dunnerlüchting! von dem kann man nocy wat lernen, murmelte Knickerjan; dat geiht noch öwer Stengensmeirfreten un Seegrassmoken. Sprach's und rief den Koch an's Steuer, worauf er in der Kambüse herumschnüffelte, ob der Suppenschmied Nicht etwa in emer Ecke Leckerbissen versteckt halte, zubereitet aus veruntreutem Mehl, Zucker und dergleichen. Er brachte jedoch als Ausbeute nur ein paar Kartoffelfchalen mit an Deck, die er im Kohlenkasten gefunden und die er dem Koch vor's Gesicht hielt, indem er fchrie, was denn das für eine Art sei: fingerdicke Kar-toffelschalen!-Bei einer solchen entfamigten Verschwendung solle ein Schiffer nun Nicht m Grunde gehen. Dann setzte sich Jan wieder auf die Lukenkante, ließ die Beine in feine Kajüte hinabhängen und stopfte an dem Aermelloch eines alten Kamisols herum, bis die feuchtkalte Novembernacht auf das Wattenmeer herabsank. Bald herrschte !efe Finsterniß ringsum, nur von der Tjalk des Freethinnak blinzelte das schwache Licht einer schwindsllchtigenOelfünsel herüber; als auch dieses verlosch, holte Knickerjan seine Toplaterne herunter, blies die Lampe darin aus und stellte sie we mit den Worten: Vrult wi nich! wi loogen hier keen'm Buern in de Fenster; immer profitlich!" In dunkler Winternacht gegen Geseh und Seemannsbrauch keine Laterne zu zeigen, heißt selbst vor der seit Eröffnung de3 Kaiser Wilhetm-Ka-nals ziemlich verödeten Erdermündung einen Zusammenstoß riskiren, der Führer der Knickerbox sagte sich aber, die Gegensegler mögen mir aus dem Wege gehen, und so arg dunkel ist's ja auch gar nicht. Hell war's freilich auch nicht, sonst wäre er nicht auf demWege zur Kambüse, wo die Fischkörbe standen. gegen die Frischbalje- angerannt. Das Holzgefäß stürzte um und sein Wasserinhalt ergoß sich über Deck in's Meer; nur die beiden Stücke Pöckelfleisch blieben liegen, die der Koch über Nacht hatte ausfrischen" wollen, damit das über die Maßen gesalzene Fleisch Salz wiegt schwer! genießbar werde. Knickerjan rieb schimpfend sein rechtes Schienbein, dann aber schob er von den beiden Stücken Fleisch das kleinere in die Tasche seinerDüffelsacke und im Weggehen brummte er: So'ne groote Fleischration is nich gesund; de Keerls freet sik noch ganz dummerhaftig." Der Koch war mittlerweile vom besten Mann" am Nuder abgelöst worden und zur Koje gegangen; als mit dem Steuern die Reihe an den Schiffer kommen sollte, beschloß dieser, lieber für den Nest der Nacht vor Anker u gehen. Mit diesem Herumtappen im Düstern war nichts zu verdienen, zumal der Wind ungünstiger und der Seegang etwas unruhiger wurde. Jetzt gab's sogar auch noch Nebel, die Luft wurde so undurchsichtig, daß man Mühe hatte, vom Steuer bis zumBugspriet zu sehen. Nachdem alle Mann" den Ewer zu Anker gebracht und die Segel geborgen hatten, meinte der beste Mann", bei solch mistigem Wetter sei eine brennende Ankerlaterne kein 'unnützes Stück Möbel. Da kam er aber schön an beim Knickerjan, der ihn anschrie, wo denn das viele Petroleum herkommen solle, und wozu denn die Nebelstgnale da seien? Der bei ähnlichen Gelegenheiten oft als Glocke benutzte eiserne Kochtopf hatte zwar beim letz tm großen Nebel einen Sprung bekommen und ein Nebelhorn war nicht an Bord. Brauchte es auch nicht; auf dem grosten Trichter, der zum Füllen der Wasserfässer benutzt wurde, blies es sich auch gut. Nur immer ProfitItch! Bald stand denn auch der Junge mit dem Trichter am Ankerspill und blies sich die Backen auf wie em Posaunenengel; der immer Hungrige erschien nun wirklich als ein dicker Jung Melodisch klang's just nicht und auch Nicht sehr laut, um so ber konnte der Schisfer. der sich, um oas Kojenzeug nicht zu strapazieren, mit Jacke und Stiefel auf seine Seekiste legte, einschlafen; ging er morgen früh zeitig Anker auf. dann konnte er doch noch vor dem Frcethinn.-.? nach Glückstadt kommen. So lag er und träumte angenehm von dem iu Aussicht stehenden Flundergeschäft.'als ihn plötzlich ein gewaltiger Nuck .von der Kiste herunter schleuderte. Die Trichtermusik oben war verstummt, dafür hörte er über sich ein Geschrei und Getrampel, das die schlimmstenAhnungen in ihm wachrief.' Flugs war er oben und richtig! die Knickerbo? war angesegelt worden. Vor ihrem Bug lag, einem vorstntfluthlichen Ges'pensterschiffe vergleich, bar, eine im Nebel riesengroß erscheinende Tjalk. deren Führer herüberrief: Kippt die Ankerkett; ich komm sonst nicht frei!" Knickerjan knirschte mit den Zähnen über diese Zumuthung. Die Stimme gehörte dem Freethinnak. der dem Ewer vor den Bug gerathen war und verlangte, dieser sollte Anker und Kette darangeben, damit die Fahrzeuge wieder auseinander kämen. Hingen sie freilich lange so zusammen, so rissen sie sich bei der unruhigen See gegenseitig die Takelage über Bord und stießen sich die Planken ein Hätte man nur sehen können, was sich thun ließ! Licht!- brüllte Knickerjan. und da der Koch und der beste Mann noch nicht an Deck sind, will er die Laterne selbst anstecken. . Aber seim Zünd. Hölzer, versagen einö um's andere. Ob die SeehundluderS nasi Worden sind? b:re. ein utc-ntQ kann .ntst
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Zu früh beginnen
die vvgnügungcn des Frühlkngs mit übtr große ! Anstrengungen und plötzlicher Vbküh lung, dann sind Steifheit der Glieder eine sichere Folge. l&heurnaii&rnii& ist leicht geheilt. Füge , diesen die Verrenk, ungen, Quetschungen, Schnittwunden, einen plötzlichen Anfall von Neuralgie und Hüften schmerzen. Gegen alle diese Schmerzen giebt es nur ein Mittel, welche rasch und sicher hellt und das ist
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A Colorado Editor says of Rlpans Tatwies:
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trockener sew? er i)al sie unter dem Tisch bet Mutter Hansen bloß am unrechten Ende gekürzt, der Zündmassc beraubt! Wüthend wirft er das Feuerzeug dem herbeieilenden Koch nrs Gesicht und rennt zum Bugspriet, wo es schon ganz bedenklich knackt. Um die Fahrzeuge auseinander zu bringen, brauchte man nur ein paar Taue zu kappen, aber keiner will sich schädigen, weil der Gegner keine Laterne führte und also die Schuld an der Collision trägt. Als der Freethinnak endlich das Bugspriet des Ewers kappen will, fährt der Knickerjan in die Tasche und schwappst schleudert er das seiner Mannschaft abgezwackte Stück Pökelfleisch dem Attentäter in's Gesicht. Smieten die Schippers mit Fleesch. smieten wir mit Fisch." denken die beiderseitigen Mannschaften, greifen in die Flunderkörbe und eröffnen ein ungemein lebhaftes Bombardement. Die glatten fetten Flundern fliegen hinüber und herüber, daß es nur so klatscht, wenn ein Geschoß einschlägt. Die Schiffer aber wälzen sich auf dem Verdeck der Knickerbox und vertoba-ken-sich tm Dunkeln gegenseitig nach allen Regeln der Kunst, bis das Bugspriet des Ewers abbricht und gleichzeitig die Stenge der Tjalk von oben reißt. Nun sind die Fahrzeuge frei; der Freethinnak kann abscheeren. Flügellahm kehrten Ewer und Tjalk am nächsten Tage in ihren Heimathhaftn zurück. Mit ihren havarirten Takellagen und arg zerstoßenen Unterschiffen sahen sie au5, als kämen sie dtrekt aus einem Seetreffen heim; auch rauchten ihre Kambüsenschornstetne wie die Schlote funkenpuftender Kriegsdampfer. Beide Köche brieten nämlich zum festlichen Siegesschmaus die rechtmäßige Beute, die von den Gegnern herübergeworfenen Flundern. Weder auf der Knickerbox noch auf der Tjalk war jemals so gut und reichlich gegessen worden, nur die Schiffer thatcn nicht mit. sondern sie machten sich in ihren Kajüten kühlende 'Aufschläge auf Augen, Nase und Mund. Dies war auch nöthig, denn als sie sich in der Abenddämmerung an Land schlichen. konnte man sie nur an der verschieenen Große auseinander kennen, so hatten sie sich gegenseitig zugerichtet. Sie waren ihre Flundern los, hatten beträchtliche Havariekoflen am Bein und dazu tüchtige Prügel gratis; nur immer recht profitlich!Ste kennt ihn. Liebespaar (im Begriff durchzubrennen): Emma, wir sind verloren; ich glaube, da hinten kommt Dein' Vater!" Du brauchst nichts zu befürchten, Arthur; mein Vater will sich nur überzeugen, ob wir auch wirklicb abreisen!" Da liegt Musike drin. Richter (zu nem Fräulein): Wfc alt sind Sie, Zeugin?- (Verlesen schweigt diese still. Währenddem spielt drau. ßen ein Leierkasten die Melodie: Schier dreißig Jahre bist Du alt"). Richter: Stimmt Ihr. Alter mit der Melodie da draußen?- Zeugin (erröthend): 3.M t tz v e r st'a n d e n e s Leiden. Dame: Meine Nerven sind in letzter Zeit miserabel, Herr Doctor, und das Gehen fällt mir von Tag zu Tag schwerer, meinen Sie nicht, daß ich bei Zeiten etwas dagegen - thun müßtt?- Doctor: Allerdings, ich werdeJh7.en halt einen Badzauftnthalt verordnn." Da.e: llitte, thäte eZ nicht ci:3 ein C:lc:i-:d?- . .
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Eisenbahn-Tabelle Ankunft und Abgang der verschiedmcn Eisen bahnzüge im Union Depot, Indianapolis.
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