Indiana Tribüne, Volume 21, Number 244, Indianapolis, Marion County, 23 May 1898 — Page 3
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Majoratsherr. Roman- von Nataly v. Eschstruth. (Fortsetzung.) ' Me verzoqin hat ihre Getreuen durch eine ebenso sinnige wie liebenswürdige Ueberraschung ausgezeichnet. Es werden allerllebste kleine Geschenke, welche sämmtlich den gekrönten Namenszug der hohen Frau tragen. ausgetanzt. Die Vortanzer haben schon zu verschiedenen Malen heimlich aus die Uhr geguckt. Die Stunde, welche zur Abfahrt der Wagen vorgeschrieben, ist längst überschritten. Und eS dauert :mmer noch eme halbe Stunde, bis die ersten Equipagen durch den Schloßhof zurückrollen. Wa bat die Eltern wahrend des Balles so gut wie gar nicht gesehen; jetzt, als sie sie harrend an der goldgegitterten Treppe des Vestibules stehen sah, streift ihr Blick forschend die Züge des Vaters. Der Oberstlieutenant sieht mit starrer ffalte zwischen den graubuschigen Brauen wortkarg gerade aus, seme Gemahlin läkt die Lider müde und abgespannt über die Augen sinken. .Waaen für ffrecherr von Nordlingen!" schmettert die Stimme des tzuissiers. Voll unaewohnter Hast, zum letzten Male nach rechts und links grüßend, eilt der Oberstlieutenant die Stufen hinab. Pia wechselt noch ein paar heitere Worte rnu etlichen Omcieren Qartwia als erster darunter welche neben ihr stehen und voll schwarmerischer Verehrung die Strauße tragen, die ihre kleisen Hände nicht mehr fassen konnten. Hartwlq folgt galant bis an den Wagen, seine dustende Bürde dort abzuaeben: er verabschiedet sich voll ausfallender Verbindlichkeit; der Freiherr dankt sehr kühl und kurz und der Waen rollt davon. .Unverschämte Frechheit von diesem Bengel!" stößt er, kaum noch seine Err?gung meisternd, zwischen den Zähnen hervor. Soll das etwa Hohn sein?,Wen meinst Du, Papa?" .Nun, den charmanten Bruder Delnes verunglückten Freiers!" .Meines... Ah. des Grasen Wulff-Dictrich! Man sagte mir, er sei erkrankt. Seltsam, acrade heute. 5Icin Mensch schien an diese Krankheit zu glauben, und legte sich sein Fernbleiben eher als einen Korb für mich aus und ich wollte so liebenswürdia zu ihm sein!" Ein unverständliches Knurren und Wettern antwortete ihr; Frau von Nördlingen aber drückt plötzlich das Spitzentuch gegen die Augen. .Eme Blamage ist es lur uns! schluchzt sie auf. Warum bringen die Niedecks erst selber unser Kind in aller Leute Mund, wenn sie lhrer Sache nichf sicher sind! Aber Mamachen. Graf Wulff kommt ja vielleicht das nächste Mal." sagte Via leise und neigt das Antlitz tief in die duftenden Blumen. Der Oberstlieutenant schnellt oebcnd vor Zorn empor. Das Kommen steht dem Herrn frei! Aber unser Haus bleibt ihm verschlossen. Bildet sich der Lasse etwa em, ich biete ihm meine Tochter zum ersten Male aus dem Präsentirteller an? Der soll sich irren, und die Beine soll er sich ablaufen. bis er Dich zu Gesicht bekommt! Wir brauchen keinen Schwiegersohn mit sechzehn Ahnen. Du kannst wohl noch andere gute Partien machen und brauchst rncht aus den Herrn (Ärasen zu warten"! Es ist dunkel im Waaen. der Sprecher kann nicht die Wirkung seiner Worte in dem Gesichte seiner Tochter lesen. empfinde die Kränkung, welche man mir angethan hat, wohl noch tieser wie Du, Papa, und ich habe eme dringende Bitte an Dich." Hm ... Sprich, welche's" .Lass' mich jedes weitere Gerede abschneiden und nach dem Haag zurück kebren: dann kann oocy rem Men cy saaen. dan ich hier sitze und auf den Grafen Niedeck warte!" -Ac&. mNne Via. kaum dan wir Dick wieder aehabt haben!" schluchzte Frau von Nördlingen abermals. .Wenn ich aebelratyet hatte, hatten wir uns ja .auch trennen müssen, Hcrzensmamachen, und im Sommer sollt ihr dock Beide nach dem Haag kommen, das haben wir ja längst verabredet." Einen Augenblick herrscht nese Stille, dann sagt der Oberstlieutenant rauh: Ja, das Kind hat Recht; .sie soll bier nickt im Wartesalon sitzen und eine glänzende Partie kann sie hier auch nicht machen, wahrend im Haag Auswähl darin ist." Gut, Pia, ich freue mich, daß Du so verständig bist: in vierzehn Tagen reisest Du zu Onkel und Tante zurück." Der Waaen hielt und der Oberstlieutcnant stieg schwerfällig heraus, erst das Haus auszuschileiZen, eye sich v leichtgekleideten Damen in den Schneestürm hinauswagten. Taae waren veraanaen. Gräfin Niedeck war zu einer Visite voraefabren. da aber die Herrschaften ausaeaanaen waren, hatte sie Niemand seben und svrecden können. . . .. 11 i . rf , . . . r . . , V . f 1 V. V. llitfl 1 CD Kit wie DCiioanuc, miu vvwobt sie slck in Gegenwart der Eltern sehr zusammennahm und ein ernsteö Gesicht machte, konnte sie es doch nicht hindern, daß ihre strayienven Äugen und rosigen Wangen ihre marrirle eic ntf A (Eftrnmimi ftÜörN straften. Droben in tyrem einsamen iminrr. chen aber stand sie hoch aufathmend ' 1. , , , ,' . r , , " . ir jt.-xir;:--w jj 0 I 1 , und oreueie oou jcgroaimciuuvf ui seliakeit die Arme aus: wie ein feier l cker Glan, oa die volkstdumucye . . . . . Weife mit ihren schlichten Worten durch ihr Herz: Und hätt' ich Gold und Ehre und alle Pracht der vxtu,
iriD" hall voa) teine zxtot, Schlimm wär's um mich bestellt!" Ja, die Liebe! Sie will nicht auf die Liebe verzichten, um alles Gold der Welt ist sie ihr nicht feil! Die Liebe in ihrer goldenen, heiligen Freiheit!
Eine gute Partie soll sie machen das verlangt der Vater von ihr. Wird sie iemals seinen Wunsch erfüllen können und einen Mann freien. der in seinen Augen eine gute Partie ist? Sie weiß es nicht und kann nicht dafür gutsagen. Sie. deren Stolz so groß und deren Smn fo spröde ist, sie wird nie nach Nang, Gold und Ehren fragen, wenn jener Eine ihren Weg kreuzt, dessen Auge es ihr mit unerklärlich zwingendem Blicke anthun wird! Und dieser Eine wird kommen, das weiß sie darum wartet sie auf ihn. Die Mlttagspost brachte einen überraschenden Brief. Der Oberstlieutenant brachte ihn selber der Tochter und ries schon von Weitem ganz aufgeregt: Pia, ein Brief von Tante Johanna! Und woher? Um diese Zeit aus Niedeck. Ob ie etwa den ganzen Winter dort zugebracht haben? Mach"mal schnell auf. das ist ja riesig interessant." Das zunge Madchen öffnete mit etwas unsicheren Fmgerchen. Alles Blut stieg ihr in die Wangen und die Sorge erfüllte sie, Tante Johanna mochte sich über das verhaßte Heirathsproject aussprechen, von oc sie .hr )r aufgeregt geschrieben. Aber Gott sei Dank. ne:n; das Schreiben enthielt nur wenige Zeilen und bat in sehr herzlichen Worten um Pias recht langen Besuch auf Niedeck. Wir reisen Anfangs Mai oder. alls das Wetter günstig ist, schon srüher a5l den Rhein, um einen kurzen Aufenthalt in Ostmannshausen oder St. Goar zu nehmen, alsdann fuhrt uns d:r W g nach Scheveningm. W.r onnen Dich also sehr bequem nach dem Haag zurückbringen. Ich hoffe, Deine Eltern versagen mir nicht die unendlche Freude, meinen Liebling nach so anaer Zeit einmal wieder zu sehen auch Onkel Willibald und meine wilde Hummel Fränzchen erwarten Dich vcll Ungeduld. Niedeck ist auch im Wrner schon freilich recht einsam. O. die Einsamkeit fürchte ich nicht!" lachte Pia und schlang die Arme voll stürmischen Jubels um den Vater. Ich habe mir so lange schon gewünscht, das sagenhaste Niedeck. von welchem alle Leute sprechen und welches doch Niemand kennt, einmal mit Augen zu schauen. Nicht wahr, Papa, Du erlaubst es, daß ich Tante Johannii besuche? Der Freiherr zuckte mit bitterem Lächeln die Achseln. Wenn Du das Schloß gern sehen mochtest, mußt Du wohl jetzt schon die Gelegenheit beim Schöpfe nehmen, denn ob Du jemals dort Deinen Einzug als Herrin seiern wirst, will mir doch mehr wie fraglich erscheinen. Komm mit zu Mama und lies ihr den Brief vor; wenn sie ein verstanden ist. kannst Du Anfangs März abreisen; daß Gras WulfsDietrich bis dahin nicht das Haus gestürmt hat, um Deine Bekanntschaft zu machen . . .!" Aber Papa, glaubst Du das wirk lich?" Je nun. wenn sein Unfall thatsächlich das Kommen zum Hofball verhinderte und es ihm mit seiner Bewerbung ernst ist, holt er das Versäumte wohl mit doppeltem Eifer nach. In vier Wochen ist sein verstauchter Fuß auscurirt. und wenn nicht, kann er in dieser Zeit schriftlich anfragen und Deine Abreise verhindern; thut er nichts dergleichen, so wird unsererseits zede spatere Annäherung rundweg abgelehnt mag er doch sehen, wo er sich sonst die sechzehn Ahnen zusam mensucht Pia Nickte nachdenklich vor sich-hin. Gut." sagte sie. ihre schlanke Gestalt zu voller, imponirender Höhe aufrichtend. vier Wochen magst Du ihm Frist geben läßt er in dieser Heit nichts von sich hören, sind wir für :m mer geschiedene Leute! Versprichst Du mir das, Papa?" Habe es ia schon gethan, natürlich verspreche ich es!" polterte der Oberstlieutcnant ingrimmig. Es ist eme Schande, daß wir überhaupt auf den Monsieur warten müssen; aber ungerecht dürfen wir auch nicht sem, falls er wirklich krank ist. Bedenke, es handelt sich für ihn wahrlich nicht um ein Butterbrod." Pia's reizendes Köpfchen fank unmerklich tiefer. Nein, es handelt sich um recht viel für ihn, ich weiß es ja!" flüsterte sie, und wie ein leises Beben des Mitleids gmg es um ihre Lippen: Wer weiß, ob der Goldteusel ihm während dieser vier Wochen nicht noch zusetzen wird." Und langsam, gedankenvoll folgte-sie dem Freiherrn durch den schmalen Flur und üb:r die alte, ausaetretene Trevve hinab zu der Mutter. Ihre Augen, welche soeben noch so zuversichtlich gelächelt, blickten plötzlich sehr ernst. Bier Wochen sind eine lange Zeit, und maxchen Helden- und ehrenhasten Entschluß hat die Zeit schon über den Hausen geworfen. Wie werden Graf und Gräfin Rü diaer Alles aufbieten, den Sohn zu der vorschriftsmäßigen Partie zu über reden; wie werden ihm die Eltern sowohl wie der Bruder in wohlweislich Uebertreibung Wunderdinge über ihre Schönheit berichten! Eine erste Liebe! WaS bedeutet sie sonst wohl einem Manne? Vielleicht vbilosovhirt Wul f-Dtttrich voll grau samer Skeptik auch: Ein großer, wil der Schmerz der Jugend ist Poe ie: Die Gräfin wird ihm schon jeden Scrupel ausreden und ihm versichern: Wie viele taufende von Mädchen mußten ohne Liebe, mit bitterer Ent saauna eines Juaendtraumes heirathen und sie werden dennoch glückliche Frauen, denn: Erste Lieb' du gehst vorbei Schneller wie ein Traum im Mcu Bleibst kein ständ'ger Gast! - 5?rau Melanie würde eine solche An sZMung zuLutiann sein,., denn sie hat
wohl sicher nicht aus' g'.uh?nder, zart licher Liebe geheirathet und ward ihrer Ansicht nach doch eine glückliche und bcneidenswertbe ??rau.
Wahrlich l'encidcnswerth? Pia be- ! neidet sie nicht. Wulff-Dietrich wird s aber sicherlich die Ansicht der Mutter und die Ueberzeuauna von Vater und Bruder für maßgebender halten, als den sentimentalen Gefühlserauß eines iungen Mädchens, welches in seiner Naivetät aar keinen Vcariff von d?rn Werthe des Geldes und eines gräfiir(f ftT AiftTAsst 11 1 1 i JUfV4l-".-In seiner ersten Ausloallung des Mitleids hat er sich vielleicht versagt, auf den Hofball zu kommen, nun aber, wo er von allen betten auf das yesllgsie bearbeitet wird, wo ihm selber vielleicht die Reue kommt und er einen Vorwand suckt. sick ibr dennock zu nähern ob er auch jetzt noch, vier Wochen lang, standhaft bleiben wird? Es ist so bequem sur ihn. zu sagen: ick wollte ia zurücktreten, aber der Wille meines Vaters zwingt mich zu der 52eiratb. welcke ick selber, unbefragt, aus tausend schwerwiegenden Gründen schließen muß!" 3. wer weiß es überhaupt, ob nicht Graf Wulff-Dietrich von Anbeginn solchen diplomatischen Plan ersonnen, der anscheinend aus geradem Wege ibrem Wunsche entacaenkommt. um ihn aus krummen Pfaden desto sicherer zu durchkreuzen? Via erbleicht bei diesem Gedanken. welcher ihr ganz plötzlich, ganz überraschend in diesem Augenblicke gekommen. Ein Beben acbt durck ibre Glieder und die schönen strählenden Augen sprühen m all der Erregung auf, welche ihrem Wesen nun einmal angcboren ist. Bis etzt war ihrGraf Niedeck alclchailtia. ia. sie bat soaar seit dem übof"ball ein Gefühl warmherzigen, dankbaren Interesses für ihn empfunden. sie hat feine Perfon mit einem (2)10rienschein edelster Ritterlichkeit umgeben. Wenn er sie aber täuscht hätte. wenn er nun auf irgend eine Weise dennoch sein Äiel zu erreichen und ne zu gewinnen trachtete? Oh Via würde ihn hassen darum!' Sie hat noch nie einen Menschen gehaßt; aber dann, ja, dann würde sie es lernen! Das Stubenmädchen kommt ihnen mit einer Visitenkarte entgegen: Ver zunge Gras zu Niedeck. Ein leiser, balberstickter Aufschrei von Pias Lippen. Welcher Gras?" herrschte der Oberstlieutenant bctrosfen. Der Herr Lieutenant von den Dragonern hier!" knizte das Mädchen mit triumphirendem Blick auf das gnädige Fräulein, welches seine Liebe zu dem schönen Verehrer doch auch gar zu nett verrathen hat. Der Freiherr runzelte enttäuscht die Brauen und knäuelt die Karte in der Hand. Er überlegte einen Augenblick. ?agen Sie. es thut uns sehr leid; die Damen machen Toilette für das Theater und ich sei nicht zu Hause." Ueberrascht zieht sich das Mädchen zurück; das hatte sie nicht erwartet. Zappeln lassen!" knurrt Nördlingen voll Genugthuung. Pia aber preßt aufathmend die Hand aeaen das e?z. O. entsetzliche vier Wochen, welcke Qual werdet ihr für mich sein!" .Wir fabren beute Abend in das Theater!" fährt der Oberstlieutenant fort. Du bist zu allen Herren sehr tjc. i. muuiivmuuj ven grasen arlwig behandelst Du möglichst aleickailtia. verstanden?" Pia nickt und schweigt. Das Tbeater! Ein entsetzlich neutraler Boden, wie geschaffen für derartige Bcgegnungen. Nun. Gott sei Dank, gestatten es die Mittel der Eltern nicht, daß sie es oft besucht. lFortsetzung folgt.) Zllodcncuhcitcn. Eine Anzahl eleganter Sommertoiletten ist nachstebend in Wort und Bild veranschaulicht. Nickelgrauer, englischer Wollcnstoff ist für das hübsche Eostüm. Figur 1. verwendet, aus dessen Rock 0.1, beiden Seiten, hohe oben abgerundete yftrU& nnfnifthM f?nh ht hnr itrth ' f r r v lv w.. hinten scheinbar durch Knopflöcher und längliche Perlmutterknopse gehalten werden. Die anschließende Valetottaille ist vorn am Rande und unten auf den Aermeln ebenfalls mit Knöpfen und lMitlrten Knopflöchern verziert und läßt vorn ein Chemisett von weitem Leinen sichtbar werden, über das sich unten ein Halbgurtel legt. Flott und hübsch wirkt die kurze Pelerine, die mit drei etwas übereinanderfallenden, mit kleinen Rüschen abschließenden Frisuren von grauem Taffet garnirt ist. Eine passende Schleife schmückt vorn den glatten Stehkragen. Das Hütchen aus weißem Strohgeflecht ist mit rothgestreiftem Band, das feitwärts eine schleife bildet, garnirt. Theegrune. gemusterte Barege. Weibe, gestickte Tullspitze und dunkel grünes Atlasband ergeben das Ma terial zu dem in der zweiten Abbildung veranschaulichten Sommerkleid, für Damen mittleren Alters. Der kurze Rocktheil umspannt die Hüften glatt und mit einem breiten, serpentlnartlge Falten bildenden Vokanttheil versehen. c : 111 i r-i ' . 1 üinc glllcrariige yroure aus vuniet-
grünen, schmalen Atlasbandchen deckt den Ansatz des Volants. Dieselbe Bändchcngarnitur sckmückt die Taille auf den Achseln und begrenzt die Epauletten und den hohen Kragen. Die Vordcrtheile der hinten glatten, vorn gefalteten Taille legen sich, in derMitte eine Spitze bildend, über ein unten
leicht bauschendes Vluscnchemisett aus Tüllfpitze. Ein faltiger, dunkelarüner Atlasallrtel umsdannt die Taille, deren Aermel Spitzenfrisuren zieren. DaZ runde Hutäxn aus schwarzem, durckvrocycncm troygeslccht ist mit w - . '..'' er Spitze geschmückt, die seitwärts zwei hochstehende, mit einer Filigranagraffe zusammengefaßte Enden bildet. Der zur Toilette vasscnde Schirm ist in nen kraus mit schwarzer Gaze bezogen und mit Atlaöbandchen geschmückt. Die sehr aparte Toilette aus silbcrgrauem, mit Wellenmuster versehenem Wollenstoff in Figur 3 hat einen Doppelrocr. Der untere Rock aus nrschrother Seide ist mit zwei ca. 10 Zoll breiten Volants begrenzt, von denen der untere aus Seide, der abere aus Wollenstoff besteht. Oberhalb der Volants ist der Rock 8 3o bock m t Wol lenstoff bekleidet. Der lose darüber fallende, bis zu den Volants reichende Wollenrock ist am untern Rande mit zwei schmalen Rollen aus kirschrothem Sammet besetzt. Die vorn über einem rothen Sammetgurtel sich stark 'bauschende Blusentaille ist hinten glatt überspannt und zweimal fast bis zur halben Höhe geschlitzt; aus diesen Schlitzen drängen sich ein paar slügelartige, von blitzenden Straßschnallen gehaltene Sammetenden, mit denen der Gürtel hinten schließt. Der rechte Vorderthcil legt sich mit einem spitzen Aufschlag von rothem Sammet mit weißer Ätlasumrandung um. Dfn Atlas bedeckt gelbliche Spitze, dere.n Musterung mit kleinen Gazekräuschcr umzogen ist. Ein weißer, mit schmalem. schwarzem Sammetband besetzterGazeVolant umgiebt den Aufschlag. An den Aufschlag schließen sich ein eckiger, glercher .Nragcn uad ein Stehkragen aus weißem Atlas mit faltiger Gaze. Von diesem zieht sich, vorn den Schluß deckend, eme Gazedraperie herab, die unter einer Schleife mi! Straßornament endet. Die in leiche Falten geordneten Aermel haben am Handgelenk Gazevolants mit schwarzer Sammeteinfassung, die mehrfach auf die Aermel zurückgeheftet sind, fodaß das rothe Seidenfutter sichtbar ist. Hellgraue Etamine ist für den Rock, Figur 4, gleichfarbiger Atlas zu dem kurzen, mit weißem Atlasfutter verfehenen Paletot verwendet, dessen damastartige Musterung durch ganz schmale. ' aufgesteppte Tuchstreifen gebildet wird. Die großen Aufschläge sind mit in Falten gelegtem, weißem Atlas überdeckt, mit gleichen Frisuren. sowie mit schmalen Rüschen von weißer Seidengaze begrenzt und lassen den Latz der Bluse sehen, die zur Vervollständigung des Anzuges dient. Der hochstehende Kragen desPaletots ist innen wie die Aufschläge mit gefaltetem Wi mj i Atlas bedeckt und mit Frisuren und Gazerüscben garnirt. Äum Mliezn
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