Indiana Tribüne, Volume 21, Number 241, Indianapolis, Marion County, 20 May 1898 — Page 3
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Dr. Louis Burckhardt, No. 1134 Sud Meridian Straße. Svrechstunden: S S Morgen un 7 bendS. Willougliby Block, 221 Nord Meridian Straße. Sprchftvndin: 2 4 Vizchmittag. Tel.2!25. Die Office von vr. H. FINK und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24 Ost Ohio Straße. Telephon No. 927 wie bisher. Dr. F. Bttyler, 120 Sst Hcattt? ötr. Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr Vorm. ; 2 618 3 ? hr Nachm.; 8 bis 9 Uhr bendS. Telephon 1446. Ssiechftudk: Sonataol wm Vormittag. C. C. EVEKTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8j Nord Pennsulvania Str. 3a8 wird auf Wunsch angewandt. WALTE II FRANZ, ZahnArzt, 3?o. 90) Ost Market Straße. Cofsrn Block. 5 immer " 43. Offi,Stunden: 9bi,12Vm., I bi,m., 7 61 9 bnd. Sonntag, vau 10 Uhr Lm. btl 2 Uhr m RlPANS TA6U1ES arc intended sor chUdrenC tadie and öl) who prefer a rnedicinc dlsguicd S5 con IcctJoncry. Thcy may now be had (pvt. p In Tin Boxes, sevtnty-twö ina box) . . . ---- ipnee, cwcniyivc cern$ ernve ooxes xor A JaIK AmF. JmIwJ.I 11 V . I ' i is you insfet, and th ty may always bc ' , , , .. 't .1 : .-V VlV UWIMt, Wi VT 11 KV UIWX . -rz-i''-i It." , VUVaUlWU fc4UUUHj VUS- ytiVk t r rTiiirn imm apm ar-va1 m ThcRipans Cherrücäl Wunv r.BPRüCESt I a, IliA A-M " HT.I' SpSSn rzlzlTzIictITtlft "B m Das Deutsch'Amcrikanische ßrtilsburoaii 1 Etolorial von II MAltOKWORTH, 532 Vine St , Cincinnati, O., ist anerkannt da5 älteste, weitverbrei teste und zuverlässigste in Amerika und Deutschland, und alle Ansprüche aus Erbschaften und Rechte, surrn triftn ertrauMtSncII ist seine Hände legen, und versichert sein, daß B feie kleinsten, tote die arßfclrn ffi " ' u Vollmacyt5uslrage mit gleichem Eifer uud genauer Rechts kenntniß prompt und geroissenhaft er ledigt werden. ivsstjik2,Ltst, vermisster Erben ird SchenUich'i diesem Vlatt, erneuert. LrTsl'-rrlrr-lcTd M.Gierke. Deutscher Buchbinder. 417 Oft McCarty Str. Ecke Eaft. JJp Stairs. tcxt att Pingpank, 7 Gßd Madama GtraK 'm, Kkla für mtA etoar. MM 80 YEARS V tArtniuiwa Traoc Marks Designs CrtOVOICKTt rr, 4lUr MMrtAi nur pinio fr whrttitr mm 2 .5 . w.vi..iuKtiK . QnnmilHk A7b Hn itch nJ slMnt! may -f. -1 A. .nnA vaa wnWir M 1 yiUVKUlj L'.WI 1MW. wh" w-Sö7fVi-JTrifldantsL Ilimdbookoa IatscM fr. JlOttSt (nT ir wiuii--. iUNM t&ka thrcBsh Mann & rl Mtf( MtW, wttboul banra. ia tu Scientific flmerican. Ä,i2S!JSÄS-"-.JÄir.jdbf.!. LlUIin & Co.0,BroaawaT'IievTorlt 4Üi J MiXTeS r Fk. WukUwton. n. c Adolpla Fiey, (Old rreedom ft ßlght.) Tfotary Public, Translator, Correspondont etc No. 106 Elizabeth Stret. Take Blake St. Car. rWMM.UO 7wr1kHitfinM tyy John &aoiwia.Tror.X.Tiit wurk f jr . kwdd yom wmmy . m.k Mwb, fett tu tack yaqtely kow ktu. 6. f i 14 4 i y t tut, ! mor y o f mi. BoltMi,tll Jny)rtl ,C all y Ms lim, nr ..r. imhmdU only to OTi. v, raa towmful. AI botl, rU. work. AU U n.w. lrai pv Biniim wnrkav. . It.fi TfMl. faraifthlB rrth'K;. KiBILT,l4fi.LIlLX Uomwf liuwi ' 3W rVjUU, . F4Kri' l.Ull FKK. 4 !" k"
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Majoratsherr. Dioman von Nataly v. Eschstruth. (Fortjehung.) v:a yatte sich erhoben, ihre schlanke Gestalt bebte, ihr Antlitz war leichenblaß: So arm ist meine Familie nicht, um ein derart sündhaftes Opfer von mir zu verlangen, und so elend, so verworfen und unmoralisch bin ich nicht, um einen derartigen MenschenHandel zu billigen, geschweige Gott dafür zu danken, dak man mich bis zur Schmach erniedrigen will!" Zornesröthe stieg in das Gesicht des Oberstlieutenants, aber er war noch viel zu betroffen, viel zu starr über diese jähe, unfaßbare Wendung der Dinge, daß er kaum zu sprechen vermochte. Er stützte die beiden 5)ände fest auf die Sessellehne: Hast Du eine bessere Partie in Aussicht, als die des Grafen Niedeck?" Nein. Papa." Hast Du Dich bereits in einen Anderen verliebt?" Nein. Papa." Nun, dann verbiete ich mir in Zukunft all' Deine kindischen Einwände auf das strengste! Kannst Du mir einen anderen Freier zuführen, welcher sich in jeder Weise mit dem MajoratsHerrn von Niedeck messen kann, gut, so will ich Dir gerne die freie Wahl zwi schen Beiden gestatten, kannst Du es nicht, hast Du Dich gehorsam dem Willen Deiner Eltern zu fügen, welche für Dich und Deine Zukunft sorgen wollen." Auch die Gewalt der Eltern hat ihre Grenzen!" brauste Pia voll leidenschaftlicher Erregung auf. Allerdings, sie hört auf. wenn sie ungehorsame und widersetzliche Kinder aus dem Vaterwuse verstoßen und ich versichere Dich, daß ich mich nicht von überspannten Vackfischschrullen und krankhaften Sentimentalitäten tvrannissren lasse! Z?üast Du Dich nicht unserer Fürsorge, gut, so sieh, wie Du allem fertia wirst: unser Kind bist Du dann nicht mehr, das merke Dir!" Er hatte mit sehr ruhiger, beinahe kalter Stimme aesvrockzen. und das junge Mädchen wußte, was das bei dem Vater besagen wollte. Er hatte nie einen Widerspruch ertragen, er konnte maßlos heftig und jähzornig werden, wenn man sich AnOrdnungen, welche er getroffen, nicht fügte. Daran war aber auch seine mlhtansche Karriere gescheuert. Und em Trov en im es lZltzlaen Blutes schäumte auch in Pias Adern. Als m die Lippen erbleicht, tano tc vor dem grausamen Sprecher. Sie kamvste und rang gegen ncy eiver. Antwortete sie jetzt, so war es für ewig aus zwischen ihnen, das wußte sie. Und ne hatte den P legeeltern im Haag versprochen, auf die Schroffheit des Vaters Nuasicht zu nehmen unv keine Scenen heraufzubeschwören. Also scdweiaen. Seit gewonnen. Alles gewonnen. Sie hob das Haupt stolz in den Nacken und wandte sich zur Thüre. Noch Eins!" klang die Stimme des Oberstlieutenants hinter ihr. Glaubt ia nicht, daß Du den Grafen durch ein unlicbenswürdiges Benehmen zurückschrecken kannst! Ihn abweisen ode, abschrecken bleibt Eins für mich. Ich werde dafür sorgen, daß Du im Ver kehr mit ihm bcovachtet wirst." Ein bitteres Auflachen wollte sich von den Lippen des jungen Mädchens ringen, aber sie preßte dieselben wie unter physischem Schmerz krampfhaft zusammen und trat hastig über die Schwelle. In demselben Zimmerchen, auf demselben Stuhle, wo einst Tante Johanna saß und gequälten Herzens ven Blick zum Himmel hob, saß jetzt ihr Liebling Pia und preßte das Antlitz schluchzend in die Hände. Es waren Thränen der Verzweiflung, der leiden schaftllchsten Empörung, welche so quellend heiß dnrch die schlanken Finger perlten. Ihre heiligsten, lautersten Gefühle waren verletzt, ihr Stolz zuckte unter dem Keulenschlag, welcher ihn getroffen. Als Waare, als willen- und gefühlt lose Waare sollte sie verhandelt werden wie eine Sclavin schleppte man sie auf den Markt, pries ihre sechzehn Ahnen mit prahlerischem Geschre: an und der Mann, welcher just eine Stammtafel dieses Inhalts brauchte, um damit im Eintausche eines Majorats ein gutes Geschäft zu machen, kam mit gleichgiltigem Blick, das nothwen dige Uebel, welches zu dem alten Stammbaum gehörte, in Augenschein zu nehmen! Wozu noch diese entehrende, demü thigende Komödie? Ob sie ihm gefiel oder nicht es war ja so gleichgiltig! Er wählte sie ia doch nie und nimmer aus freiem Antriebe, auö Liebe und herzlicher Zu. neigung; er heirathete sie eben nur da rum, weil er sie freien mußte, weil ihm keine andere Wahl, blieb, weil die rücksichtslose Klausel im Erbfolgerechte ihre Bedingung stellte! Hatte Willibald gezögert, Tante Johanna heimzuführen? . Sie, die Alternde. Verkrüvvelte.
nach welcher sonst nie ein anberer Mann, selbst der bescheidenste nicht, die Hände ausgestreckt hatte? Tante Johanna behauptete ja. sie sei glücklich geworden! Sie aber zur Glücklichen zu machen dazu gehörte nicht viel. Ihre Engelssanftmuth, ihre Bescheidenheit, welche an Unterwürfigkeit grenzte, ihre namenIofr Dankbarkeit für die kleinste Freundlichkeit und Aufmerksamkeit ja, wie hätte Tante Johanna jemals an der Seite eincs Mannes unglücklich lvcrden sollen, wenn derselbe ihr sattsam zu essen gegeben hätte, ohne sie zu prügeln?! Aber Pia trug nicht die Seraphschwingen dieser Dulderin an den Schultern. So wie einst Johanna hier gesessen hatte und das Kommen eines Grafen Niedeck zum Inbegriff all' ihres Glückes. zur Erfüllung ihrer sehnlichsten Träume ward, so saß jetzt Ihre Nichte an demselben' Platze und zermarterte ihr Köpfchen mit den aberteuerlichsten Plänen, wie sie den verhaßten Unbekannten, diesen Grafen Niedeck, fernhalten könne. Sie sagte sich selbst, daß sie bei den Eltern kein Verständniß für ihre Herzensnoth finden werde, daß Vorfiellungen und Bitten erfolglos bleiben würden, und sie sagte sich ferner, daß Graf Wulff-Dietrich huldvollst ihre Hand acceptircn würde, wenn er sich überzeugt .hatte, daß die osficielle" Gattin, welche er heimführen mußte. kein Ungeheuer an Häßlichkeit oder Bosheit sei. Pia, die Spröde, Feinfühlige, zitterte vor Scham bei dem Gedanken an ihr Begegnen mit dem Grafen. Es durfte nicht stattfinden, nun und nimmermehr! Aber wie sollte sie es verhindern? Von ihr durfte das Vereiteln der elterlichen Pläne nicht ausgehen; es würde sie das Vaterhaus und die Heimath kosten, es würde alle Bande zwischen ihr und den Menschen zerreißen,' welche ihrem Herzen auf der Welt am nächsten standen. An Tante Johanna schreiben? Gerade sie kann in dieser Angelegenheit. wo es sich um ihr Besitzthum
handelt, unmöglich für sie eintreten! Was thun?" Plötzlich zuckt es wie ein rettender Gedanke durch ihr Köpfchen; die rothgemeinten Augen strahlen auf. ein Schimmer rosiger Hoffnung verklart ihr Antlitz. Sie wird an Graf Wulff-Dietrich selber schreiben! Man sagt ja, er sei ein Ehrenmann, reich an allen Tugenden. Ist es that Schlich der Fall, so ist er vielleicht ritterlich genug, ihr zu Hilfe zu kommen. Pia kräuselt ironisch die Lippen. Gibt es heutzutage thatsächlich noch Männer, deren Ritterlichkeit noch grö ßer ist als ihre Goldgier? Wenn sie ihm schreibt, daß die be fohlen? und erzwungene Ehe zwischen ihnen unmoralisch und entwürdigend. ihrem Stolze geradezu unerträglich erscheint, so wird er sicher voll diplomatlscher Gewandtheit alle möglichen Ausflüchte und Spitzfindigkeiten m das Treffen schicken, wird sich aus die durch Jahrhunderte geheiligte Tradi . J . i. c? tc . - non berufen und wiro oie onoenienz der ffürstinnenehen citiren und was es dergleichen mehr an klingenden Phrasen gibt. Nein, damit packt sie ihn nicht bei der Ehre, damit drückt sie nicht jene einzige Ansicht aus, über welche es für ritterlich denkende Männer kein Dis putiren gibt. . "f. .o c.. : . r..i tote ivlio es anocrs ansaugen, jr,uliisch mit dem Wiegenliedlein für ihre Scrupel, daß ja der Zweck die Mittel beiligt. m " i - rit: w ii u Pla NIMM! mu Iiurmenoen Pulsen Feder und Parier zur Hand und setzt sich nieder, a. Vraf WulfsDietrich zu schreiben: Sehr geeintester Herr Gras! Es wird Sie überraschen, einen Brief von mir, der Unbekannten, zu erhalten. Ich weiß, daß es durchaus gegen orm und gute Sitte verstößt, wenn eine junge Dame an einen fremden jungen Herrn einen Brief richtet; es gibt aber Lebenslagen, in welchen alle Rücksichten schweigen müssen, in welchen alle Nebensachen vor der aroßen, ernsten Hauptsache schwinden. Verzeihen Sie, wenn ich eine Angelegenheit berühre, welche uns Beiden nicht fremd ist und nächster Zeit doch zwischen uns hätte erörtert werden müssen. Es betrifft die rein geschästliche Abmachung unserer Eltern, uns zu verheirathen. Ich kenne Sie nicht, Herr Graf, also können Sie diese Zeilen auch nicht beleidigen; meine Ansichten über eine derart gewaltsame Bereinigung zweier Menschen, welche vielleicht in nichts Harmoniren und keinen Funken vonSympathie, geschweige von Liebe für einander fühlen diese Ansichten möchte ich Jtncn gar nickt erst auösprechen, denn ich' hoffe, S!e theilen dieselben mit mir. Sicherlich würde es auch Sie sehr unarcZenehm berührt haben, eine Frau zu heirathen. welche nur auf Befehl der Eltern ihr' Jawort gegeben, wenn ick mich aber jetzt in meiner Verzweiflung an Sie wende, hochgeehrter Graf, mit aller Zuversicht auf Ihren Edelmuth und allem Vertrauen in Ihre Ritterlichkeit, so werden Sie mir gewiß nicht die Hilfe versagen, um welche ich Sie anflehen möchte. Ich liebe, Herr Graf, liebe mit der ganzen heißen Innigkeit einer tiesen Neigung einen Mann, welchem ick Treue gelobt habe und welchem ich auch Treue halten will bis aum Tode! Seiner Werbung steht viel Alles im Wge, so lange meine Eltern in der unglückseligen Zuversicht leben, in Ihnen den reicheren unv darum willkommeneren Freier begrüßen zu können. Eine Weigerung meinerseits, mit Ihnen auf dem Hofballe am Vierzehnten dieses Monats zusammenzutreffen, würde eine Vernichtung all' der detszen Wunsche fem, welche mem Verlobter und ich in die Zukunft setzen, denn der Zorn meines Vaters würde mich zu strafen wissen. Nun wende ich mich an Sie, hochverehrter Herr Graf, und fctett Sie Ux Allem. waZ
Ihnen heilig ist, erbarmen Sie sich meiner und kommen Sie am Vierzehnten dieses Monats nicht auf den Ball. Eine Depesche kann Sie im letzten Moment entschuldigen, ersparen Sie uns Beiden das entsetzlich Peinliche einer persönlichen Begegnung! Ich würde es Ihnen in unbegrenzter Dankbarkeit zeitlebens gedenken. Ich weiß, daß ich viel, sehr viel von Ihnen verlange, denn es blieb mir nicht unbe. kannt. daß sich Ihre reiche Erbschaft an meine sechzehn Ahnen knüpft; aber mein Glauben an Ihren. Edelmuth, an Ihren Rittersinn ist größer als meine Angst vor Ihrem Trachten nach Gold und Schätzen. Ich bin zu Ende mit meinerVeichte, ich lege sie vertrauend in Ihre Hand. Schreiben Sie mir keine Antwort. Antworten Sie mir durch Ihr Fernbleiben und ich werde Sie segnen dafür! Pia, Freiin von Nördlingen-Gum-mersbach." Als die junge Dame diese Zeilen in fliegender Hast zu Papier gebracht, las sie das Geschriebene noch einmal flüchtig durch und lehnte sich alsdann mit glühenden Wangen in den Sessel zurück. Eigentlich war es unerhört, was sie da geschrieben hatte! Lügen, schreckliche Lügen von Liebe Treue und einem Verlobten! Wäre sie nicht gar zu aufgeregt und außer sich gewesen, sie würde hell aufgelacht haben! That sie unrecht ein großes Unrecht? Gewiß nicht. Sie kam nur der Lüge des Grafen: Ich liebe Dich- geschickt zuvor. Und etwas stark aufgetragen mußte das Schriftstück sein, denn ein Mann, welcher sich überhaupt zu so einem entwürdigenden Menschenhandel hergab, der war nicht so peinlich in seinen Ansichten. Da mußte schon schweres Geschütz aufgefahren werden, sollte in solch' ein Herz die Bresche des Mitleids geschossen werden. Pia siegelte und adressirte den Brief, dann hüllte sie sich in Pelzmantel und Kopftuch und eilte, fiebernd vor Ungeduld, in den Schneesturm hinaus, das wichtige Schreiben eigenhändig zu besorgen. Ungesehen kam sie wieder heim und abermals setzte sie sich in das Fenstereckchcn, um sich nun einem Hangen und Bangen in schwebender Pein hinzugeben. Dann setzte sie sich abermals an den Schreibtisch, um einen Brief an Tante Johanna zu verfassen. Sie schüttete ihr rückhaltslos ihr Herz aus: Wenn es irgend angeht, Herzenstantchen, lade mich zu Dir ein, damit ich so bald wie möglich von hier wegkomme!" bat sie zum Schlüsse. Ich kenne Cousine Fränzchen noch nicht, und es wäre doch hohe Zeit, daß wir Freundschaft schlössen." ch Die Tage vergingen schnell und der Hofball kam. Frau von Nördlingen that Alles,
was in ihren Kräften stand, um der Tochter gut zuzureden, und derOberstueutenant war die verkörperte Gute und Liebenswürdigkeit, stets von Neuem bemüht, den Glanz des Niedeck'schen Majorats in überschwänglichster Weise auszumalen. Und Pia schien wirklich noch nachgiebiger zu werden, wenn sie auch still und blaß, mit verweinten Augen umherging. Die ganze Stadt spricht bereits von Graf Wulff-Dietrichs Brautschau," sagte sie aufgeregt. Man erwartet unsere Verlobung mit Bestimmtheit. Oj Mama, wenn ich ihm nun nicht gefalle wenn er schon eine Andere gewählt hätte! Graf Hartwig soll jüngsthin erzählt haben, sein Bruder wolle sich an Landesfllrst und Kaiser wenden, daß die Erbschaftsklausel als unhaltbar aufgehoben werde. Ach, ich würde sterben vor Scham und Stolz wenn er sich nicht mit mir verlobte!" Der Oberstlieutenant drehte grim mig den Schnurrbart in die Höhe. Ich wollte es ihm nicht rathen!" wetterte er. Meine Tochter ist keine Puppe, die man besehen und ungekaust wieder aus der Hand legen kann." Er sah es in seiner Erregung nicht, daß es um Pias Lippen zuckte, wie stolze Genugthuung. Bezaubernder als je stand die junge Baronesse vor dem Spiegel und starrte mit fiebernden Pulsen aus ihr wunderholdes Bild. Sie empfand es selber, kam Graf Wulfs, so trat er freiwillig nicht mehr zurück; eine namenlose, schwindelerregende Aufregung folterte sie, mechanisch stieg sie in den Wagen und fühlte, daß ihr Herzschlag stockte bei der quälendert Fraae: Wird er kommen? sFortsetzung folgt.) ' , Die Eisenbahn von Tlentsin nach Peking endete bisher außerhalb der Mauer der alten Kaiserstadt. Jetzt wird man von diesem Endpunkte aus eine elektrische Bahn nach Peking bineinlegen, die in sechs Monaten fertig sein soll. Kommt es wirklich hierzu, dann wäre das wieder ein bedeutender Fortschritt. ' Der tn der Paul in erstraße zu Göttlingen wohnende Schreider Fischer war voretwa einem halben Jahre angeblich verschwunden und hatte Frau und Kinder in den allerdürftigsten Verhältnissen zurückgelassen. Mitleidige Herzen nahmen sich seit der Zelt der ihres Ernährers beraubten Familie an und sandten alle möglichen Viktualien in die Wohnung der Armen. Auffälliger Weise sertigte die Frau des Schreibers die Ueberbringer von Gaben immer kurz an der Thür ab. Nunmehr stellt sich heraus, daß der Verschwundene- gar nicht verschwunden war, sondern volle fünf Monate im Hause gewohnt hat, ohne daß eine Menschenseele von seinem Dasein eine Ahnung hatte. Offenbar wollte er mal gehörig ausruhen; er hat S sich bei Speise und Trank wohl sein lassen, und würde sein Eremitenleben vielleicht noch weiter fortaesetzt haben, wenn sein Vater nicht endlich Oewissensbisse bekommen und die Sae an'S Licht gebracht hätte.
DieTraumdeulerin. Von Lothar Schmidt. Wenn der Maler Wertung kein Geld hatte, so war er im höchsten Maße verstimmt. Dann rührte er weder Palette noch Pinsel an, dann verließ er das Atelier, setzte den Schlapphut noch verwogener als sonst aus den Kopf, besuchte eineAnzahl Collegen, schimpfte auf ihre Bilder, lobte die seinrgen und landete schließlich in dem Salon von Frau Else Martens, wo man ihm gute Cigaretten vorsetzte und feinen Cognac. Da nun der Maler Wertung sehr oft kein Geld hatte, fo war er sehr cft verstimmt, arbeitete sehr oft nicht und genoß sehr oft die guten Cigaretten und den feinen Champagnercognac von Frau Elfe. Die Leute nannten ihn in Folge dessen den Hausfreund der Dame. Er war es auch, aber in cllm Ehren. FrauElse pflegte die freien Nachmittage in ihrem gemüthlichen Empfangszimmer zu verbringen. Sie saß gewöhnlich in einem Fauteuil der Fensterniscke und stützte mochte sie nun die weiße, die rothe oder die blaue Matinee anhaben ihren Rücken, unbekümmert um Farbencontraste, durch ein gelbseidenes Kissen. Kam Wertung, so plauderte sie gern mit ihm. Weib, Ehe, Liebe, Seele waren ihre Steckenpferde. Sie hielt sich, für eine kluye Frau und tüchtige Menschenkennenn, ohne gerade das Gegentheil davon zu sein. Auch über das Unbewußtsein der Psyche sprach sie mit Vorliebe. Die schwierigsten vsnckMo gischen Probleme, denen die Gelehrten des Alterthums und der Neuzeit rcrgebens nachgegrübelt hatten, löste sie dabei mit köstlicher Unbefangenheit spielend in einer einzigen Dämmerstunde Nachmittags zwischen fünf und sechs. Wretung horte oder vielmehr sah ihr gern zu, wenn sie plauderte. Er bewunderte die graziösen Linien ihrer lebhaft bewegten Gestalt und die koketten Falten der weißen, rothen oder blauen Matinee, welche sich alle Augenblicke änderten. Selten nahm er Veranlassung, ihr mal zu widersprechen. Der Freundin recht zu geben glaubte er erstens seiner Wohlerzogenheit und zweiten ihrem Cognac tiue Champagne schuldig zu sein. So saßen eines Nachmittags tte Beiden wieder einander gegenüber im Erker am Fenster. Frau Else war wieder einmal bei der Psyche äugelangt und sagte: Ja, mit der Seele ist eö doch eine eigenthümliche Sache! noch kein Philosoph, noch kein Dichter hat sie er gründet, so viel auch schon darüber aeschrieben worden ist. WaS ist die Seele? was wird mit ihr nach dem Tode?" Ein sehr trivialer Gassenhauer kam dem Maler als Antwort in den Sinn: .Die Seele schlängelt sich wohl in die Höh', juchhe! Allein der Körper bleibet auf dem Kanapee." Aber er hütete sich wohl, zu sagen, welch' ein Einfall gerade feine Stirn durchquerte. Er machte ein fehr bedeutsames Gesicht, zuckte die Schultern und blies den Rauch der Cigarette in die Luft. Vielleicht," meinte melancholisch Frau Else, ist es mit der Seele wie mit diesem Dampf. Langsam ent schwindet er und unsichtbar zertheilt er sich in tausend und abertausmd Atome?Hm, .... sehr gut!" nickte Wertung. Oder möglicherweise bleibt die Seele auch ein ungetheiltes Ganzes nach dem Tode?Der Maler nahm einen Schluck v?n dem sine Champagne, Hielt iyn einige Sekundenlang genußfreudig auf der Zunge und ließ ihn dann langsam durch die Kehle gleiten: Hm, das ist ebeno gut denkbar, Frau Else!" Ueberhaupt, was ist die Seele?Allerdings, was ist denn überhaupt die Seele?- . Ob man, so frage ich mich manchmal. lieber err Wertung, ob' n'.an nicht am Ende auö den Träumen einige Schlüsse ziehen könnte auf ' das Wesen der Seele?", Glauben Sie?" Ja! Aus dem, was und wie man träumt. Ich zum Beispiel bin der felsenfesten Ueberzeugung, daß die Träume ihre Bedeutung haben... Hier, bitte, hier liegt ja die Schachtel mit den Cigaretten! Nehmen Sie doch nur ungenirt!" Hahaha!" O pfui! Sie machen sich über mich lustig?" Pardon, ich lachte keineswegs über Sie; ich mußte blos an den grotesken Traum denken, den ich vorige Nacht hatte. Da wär' ich nämlich wirklich neugierig, was der für eine Bedeutung haben sollte." Bitte erzählen Sie. Herr öertung!" Ach. er ist ja zu dumm!" So erzählen Sie doch! ....na!" Aber nein! .... wahrhaftig, es ist zu albern!" Wenn ich Sie aber bitte? ... Ach, Ihr Glas ist ja leer!" Und sie g.'ß ihm bereits zum dritten Male das SpitzglaS voll. Sckön, wenn Sie's denn durchaus wollen! Also mir träumte, ich stünde ganz ahnungslos im Atelier und mclte an meinem Bilde, an der heiligen .Cäcilie".... 2)as wird übrigens eine feine Sache werden. Passen Sie mal auf, damit werd' ich endlich durch dringen... Gott geb's! ... aber nur weiter!Da soll'n die Schafsköpfe endlich mal einsehen lernen, daß ich was leiste. . . ." .öffentlich! .... Also Sie stuiden im Atelier und malten an Ihrer heiligen Cäcilie .-..?" .Oder ob ich lieber eine heilige Veronika daraus mache?" Aber lieber Wertung, Sie spannen r.!ch auf die Folter." j : .Ja so! ... Also da thut 5:3 cuf
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Send sc. sor Illtistrated Pamphlet. Address A. A. 80MAMTZ. . . a. DITROIT. MIOH. einmal die 'Thür auf und .... O was bin ich doch für'n ungeschickter Mensch! streue Ihnen da einen Haufen Asche auf die Tischdecke!" Das macht ja nichts die Thür thut sich auf und....?" Und herein tritt, nein stürzt ein Ungeheuer inMenschengestalt, ein breiter, großer, plumper Kerl mit gedunsenem Gesicht, mit stieren Glotzaugen, mit struppigem Schnauzbart. Er grinst mich frech an, murmelt ein paar unverständliche Worte, legt dann die langen, häßlichen Arme mit den Krallenfingern auf den Nucken, und. nie wenn ich aar nicht da wäre, geht er herum und begafft und beschnubbert alle Gegenstände im Atelier. Ich sage zu ihm: .Erlauben' Sie! wer sind Sie denn eigentlich? Wollen Sie mir was abkaufen und können Sie baar bezahlen, dann gut! Sonst n,achen Sie, daß Sie fortkommen!" Ich Ihnen was abkaufen!" schreit er. Sie sind wohl verrückt? In meinem Leben habe ich noch nie irgend wem etwas abgekauft. Wegnehmen, ja das wär' eher nach meinem (?eschmack, aber leider ist der ganze Plunder hier nicht fünf Pfennige werth. Nicht mal 'n paar anständige Dekorationslappen, nicht mal 'n Stück unbeklezte Leinmand hat so'n Lump!" Hinaus!" rief ich außer mir vor Wuth. Er stellte sich höhnisch vor mich b!n und fletschte die Zähne. Hinaus! Ich fordere Sie hiermit ausdrücklich auf, das Atelier zu v?rlassen. Nehmen Sie sich in acht; ich zähle nur bis drei, dann geht's Ihnen schlecht Na. wird's bald? Eins zwei dr " Drei!" sagte ganz gemüthlich das Scheusal und zündet sich meine einzige Cigarre vom Rauchtisch an. Ich werde Sie auf Grund des Paragraphen soundso wegen Hausfriedensbruch verklagen! Ich nannte ihm die Nummer des Paragraphen, die ich im Traume merkwürdigerweise genau wußte und von der ich jetzt kcme blasse Ahnung mehr habe. Kaum hatte ich aber das Wort Paragraph" ausgesprochen, da umschwirrten mich im Nu Hunderte von solchen Äin gern." Wertung malte hier mit dem Finger ein Paragraph in der Luft. Diese Dinger waren fo groß, daß sie mir bis an die Hüften reichten. Sie hatten Vogelköpfe mit scharfen Schnäbeln, Flügel und lange, rothe StorchKeine mit Schwimmhäuten. Sie beschützten das Ungeheuer in Menjchzngestalt, sie hackten mit ihren Schnäbeln auf mich ein, während der große, widerliche Kerl meine Staffeleien, neine Farben, Paletten, Pinsel, kurzum Alles, was nicht niet- und nagelfest war. auS dem Atelier trug. Da -auf schwirrten die Paragraphen kreischend hinaus, indem sie ihren Weg theils durch die geöffneten Fenster nahmen. In diesem Augenblick erwachte ich . . . Nun, was sagen Sie zu meinem grotesken Traum? . . . Wollen Sie etwa behaupten, daß da ein Sinn drin liegt?" Allerdings fehr merkwürdig!" meinte Frau Else leise und, wie um nachzudenken, stützte sie den Kopf m die Hand. t Der Maler störte sie nicht, benutzte vielmehr den Moment, wo sie grübelnd zu Boden sah, um sich schnell ein viertes Gläschen Cognac sine Chain pagne einzugießen. Nach einer Weile richtete Frau Elfe sich wieder auf. Ihr Gesicht trug '.inen freudigen Ausdruck, ihre Augen glänzten: Ich will sagte sie. Ihnen den Traum deuten, lieber Wertung. Sie dürfen mir jedoch meine Worte nicht übel nehmen. Das Ungeheuer in Menschengestalt, das Sie vergebens verscheuchen wollten, ist das Unglück. DaL hat Sie bisher in Ihrer Künstlerlaufbahn verfolgt, allerdings durch Ihre eigene Schuld, denn Sie nehmen Ihren Beruf zu leicht, darum kamen die Vogekparagraphen, die verachteten Gesetze der Kunst und rächten sich an Ihnen, so lange als sie noch ein Bild im Atelier sahen. Doch jetzt werden Sie ein neues Leben beginnen, ein eckter Künstler sein. Tüchtiges schaffen und keinen Cognac mehr trinken. Und dann wird auch das Glück sich einstellen und Sie werden Erfolg haben." Der Maler erhob sich gekränkt und verabschiedete sich ziemlich kühl nach einigen Höslichkeitsphrasen. Frau Else ließ ihn gehen; sie wußte, er würde in einigen Tagen wiederumVerhüte Gin Frühes Orab Wie oft hören wir daß ein frübcS Orab durch eine vernachläßigte Erkältung herbei geführt" wurde. Vedenke dies und gebrauche Dr. S3ll4 Husten Syrup, welcher sofort ylle Halö und Lungen-Lciden kurlrt. Herr W. H. Mahone, Lowcll, Mass., schreibt: "3ch war sehr krank mit einem schlimmen Husten. Doctorcn konnten mir nicht helfen und jedermann sagte daß ich die Schwindsucht hätte. Ein Lerwandte? empfahl mir Dr. Bull'6 Husten Syrup und nachdem ich zwei Flaschen davon gebraucht hatte war ich kurirt. ES war wunderbar! Ich werde Dr.Bull' s Husten Syrup immer meinen Freunden empfehlen denn ich weiZ da3 er ein unfehlbares Mittel tf." Dr. OuTjpn Gjip. fr Cj CS riz"tia ct:o
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