Indiana Tribüne, Volume 21, Number 241, Indianapolis, Marion County, 20 May 1898 — Page 2
Zndwna Tribüne.
Erschcw täglich und Somtta. Die tZgliche.Trtdäne" kostet durch kenXrlget 1 Cent $tx S3oc5c die Conntaü9'.tri6Üt'5 Serntf ptx Ooch. Beide ufcce 13 ttentS In SSCenti tctttat. Per uöerlzalb le 5Ub 5gschiikt l Bitau5fUna V Ja,r. orni 10 eüd cnma cttiu Indianapolis, Ind., 20 Mai 1898 Ziel und Tchirüübttngen. Den kaum nennenswerthen Opfern, welche der glänzende Sieg des Admirals Dewey über daö spanische Geschwader in der Bai von Manila gekostet hat, stehen verhältnismäßig im geheuere Verlustziffern aus Seiten der Spanier gegenüber. Daß dieses eclatante MiKverhältniß zum Theil der schlechtem Armirung der sparnschen Schiffe, welche meistens veraltete Geschütze führten, zuzuschreiben ist. kann wohl kaum in Zweifel gezogen werden, allein die größeren Erfolge der amerikanischen Waffen sind nicht blos durch ihre Qualität, sondern auch durch ihre bessere Bedienung ermöglicht worden. Unsere Theerjacken sind eben bessere Artilleristen und deshalb trafen ihre Schüsse das Ziel, während die Spanier in's Blaue schössen. Die artilleristische Ausbildung der Leute erfordert selbstverständlich sehr vielMühe wie Zeit und dies um so mehr, als die praktischen Schießversuche mit den schweren Geschützen ihrer großen Kosten wegen sich von selbst verbieten. Wenn man bedenkt, daß bei der kurzen Beschießung von MatanzaS jeder von der Puritan" abgegebenen Schüsse das hübsche Sümmchen von 5200 kostete, wird man dies begreiflich finden und einsehen, daß selbst ein sehr reiches Land sich den Luxus von langen Schießübungen mit schwerenGeschützen nicht leisten kann. An Stelle des Scharfschießens nach der Scheibe sind deshalb andereErercitien getreten :Zielübungen und Subcaliber-Exercitien. Bei den Zielübungen wird überhaupt kein Schuß abgefeuert und doch werden gute Resultate erreicht. Diese Uebungen finden auf dem Hauptverdeck statt und gelangt dabei eine auf einem Tripod montlrte Büchse sowie eine in kleine Quadrate getheilte PapiersZeibe zur Verwendung. Neben der auf einen hölzernen Rahmen von der Größi einer gewöhnlichen Thür genagelten Scheibe stellt sich der die Zielübungen leitende Feuerwerks - Maat. auf. während die Mannschaften mit der Waffe etwa 30 Fuß davon Aufstellung nehmen. In der Hand halt der Meat eine kleine, kreisförmig Blechplatte mit einem Loch in der Mitte und die Aufgabe der Leute ist, durch dasselbe nach dem Centrum der Scheibe zu visiren. Während der Mann die Waffe richtet, ruft er dem Maat zu, wohin er die Blechplatte zu bewegen hat, und glaubt er, das richtige Ziel gefunden zu haben, dann erschallt sein Halt!" Nunmehr markirt der Maat die betreffende Stelle mit einem Bleistift und der Mann wiederhott die Zielübungen noch zweimal, worauf das durch die drei Punkte cebildete Dreieck gemessen wird. Derzenige, dessen Dreieck an kleinsten ist, hat das beste Resultat e.-ziclt. denn seine drei Scküsse hätten zunächst am Centrum gesessen. Bei den Subcaliber - Exercitien gelangen die schweren Geschütze zur BerWendung, doch werden aus ihnen keine scharfen Schüsse abgegeben, sondern es wird mit Büchsen gefeuert, welche so genau in der Mitte des Rohres befestigt sind, daß beide Seelenachsen zusammenfallen. Dazu dienen kreisförmige Rahmen mit vier Stützen, die in das Geschützrohr passen und den Büchsenlauf in der richtigen Position halten. Der bedienende Mann, welcher die Büchse nach der Scheibe il3?.et, ist mittels dieser einfachen Vorrichtung im Stande, dieselbe Gewandtheit in der Handhabung des schweren Geschützes zu erreichen, als würde er dasselbe mit voller Ladung richten. Selbstverständlich werden auch Schießübungen mit scharfen Granaten veranstaltet und zwar unter Vedinaungungen, welche einem wirklichen Gefecht so nahe als möglich kommen. Bei diesen Uebungen wird die Scheibe auf ei nem aus Fässern construirten Floß tt festigt. In der Mitte erhebt sich eine Staug, mit einer rothen Fahne und auf den vier Seiten sind Leinensegel mit einem schwarzen Halbkreis in der Mitte angebracht. Mag nun das Floß sich bewegen, wie es will, immer bietet sich dem Kanonier ein volles Ziel dar. Diese Scheibe wird etwa 1200 Yards von dem Schiffe placirt und alle Geschütze treten gleich oft in Action, während das. Fahrzeug still liegt oder sich bewegt. Die Zahl der abzugebenden scharfen Schüsse ist durch das Reclement aenau voraesckrieben und beträat dieselbe bei Schlachtschiffen vom Typ der Texas 642. Die beiden Zwölfzöller geben je 3 Schüsse ab. nämlich einen mit voller und zwei mit reducirter Ladung. Das Gewicht des Projeciils beträgt 800 und das der Ladung 400 Pfund. Dann folgen 36 Schüsse von (J sechszorngen Geschützen, 288 von 12 Sechspfündern, 144 von 6 Einpfllndern und 96 von 4 Hotchkiß Re volverkanonen, ferner werden Chrapnels aus den Sechszöllern abgefeuert und 22 Schüsse werden den Mannschaften, welche nicht an den schweren Geschützen postirt sind, er laubt, um ihnen Gelegenheit zu praktischen Uebungen zu geben. Diese Schießübungen bilden für die Theeriaaen die willkommenste Abwechslung in dem ewigen Einerlei des Schiffsdienstes. Um die Effectivität ver Schusse festzustellen, werden zwei Leute in kleinen Booten auf dem Was ser stationirt und diese beobachten mi Instrumenten, ' ob das Geschoß links oder rccöts von ver Sazeibe eingesqla 'aen bezw. über dieselbe hinausgeflogen oder zu kurz gegangen ist. Aehnliche Observationen werden vom Schiffe aus gemacht, und damit die Bahn und Wt Mirkuria eines ieknScbusses aenau festgestellt. Um, die Leute zu den, besten
Leistungen anzuspornen, erhalten die besten Geschützmannschaften Geldprä mien, auch werden vom Navigationsbureüu vierteljährig Listen über die Resultate der Schießübungen eines jeden Schiffes veröffentlicht; zugleich mit den Namen derjenigen Leute, welche sich ausgezeichnet haben. Dies System hat zur Folge, daß nicht blos die einzelnen Scküsse mit einander rivalisiren. son-
dern sogar die verschiedenen Geschützdivisionen desselben Fahrzeuges einander zu überbieten bestrebt und unsere Thcerjacken sich mit Zeder Kriegsmarine der Welt zu messen lm Stande stnv. Chancen beim Blokadebrnch. Der Kriea der Vereinigten Staaten aeaen Spanien erinnert in manchen Punkten, namentlich hinsichtlich der maritimen Atttonen, an oen groiin den Nordstaaten der Union und den conföderirtm Südstaaten. Da auch ekt der Vlokade der öasen eine de onders wichtige Rolle zugedacht ist, dürfte es angebracht erscheinen, zur Voraus- , : c nr f verechnung ber Avancen oer oie lolade durchbrechenden Fahrzeuge, aus die Resultate des Blokadelaufens während der Absperrung der beiden wichtigsten Häfen der Südstaatler. Charleston und Wilmington, durch nordstaatliche Kriegsschiffe, hinzuweisen. wobei der Zeltraum vom 1. Januar bis Mitte April 1864 zur Durchschnitts Berechnung angenom men Wird. Es wurden 50 Schiffe genommen; 44 Schiffe gingen verloren oder verbrannten: 38 wurden genommen oder geriethen in Verlust, ehe sie die conföderirten Häfen erreichten; 12 genommen oder verloren vor ihrem ersten Blokadebruch. 16 desgl. vor dem zweiten, 3 desal. vor dem dritten, 11 desgl. vor dem vierten Blokadebruch. Von 17 Dampfern, die ganz oder theilweise der Regierung gehörten, sind 12 genommen worden oder gingen verloren; von 116 Privatdampfern wurden 82 genommen. Mnchm 3 Steam-Ship-ping Journal" vom 8. Juli 1864 bemerkte dazu, daß diese Resultate nicht sehr glanzend erscheinen durften; allein während manche Schiffe bei ihrem ersten Versuch gleich versenkt oder als Prise ausgebracht wurden, machten die geschwinderen Dampfer und diese waren in der Mehrzahl - - eine große Anzahl Fahrten. So wurde z. B. der Dampfer Herald" erst nach dem siebzehnten Blokadebruch zerstört, der Dampfer State nach dem vier zehnten. Als einer der schliellsten Blokadelaufer ist der Colonel Lamb" zu erwähnen. Dieses Fahrzeug, ein stäh" lerner Raddampfer, auf der Werft von Jones, Quiggin & Co. zu Liverpool erbaut, faßte 1790 Tons und machte mit seinen Maschinen (osclllirendes System) von 350 Pserdekräften 16Z Knoten per Stunde. Allein trotz dieser sur damalige Verhältnisse großen Schnelligkeit gelang ihm nur ein dreimallger Blokadebruch; beim vierten Male wurde er von der unionistischen Corvette Richmond" ist' den Grund geschossen. Im Ganzen war jedoch der Blokadebruch ein gutes Geschäft, denn wahrend lo Monaten waren von 500 Fahrten 493 erfolgreich. Seit der Einführung der Zwillingschrauben haben sich die Chancen der Blokadebrecher noch gebessert. Neliglöser Wahnsinn. Zu welchen erstaunlichen reliaiösen OTl 1 r Y r . l. v. r ciirrungen ucy imanoe oens nur unter die Leute versteigen können, davon zeugt wieder ein Vorfall, der aroßes Aufsehen erregt und bei dem junge Frauen die Hauptrolle spielen. In Tönfet, einem kleinen, im südlichen Norwegen belegenen Ort. wanderte vor mehreren Jahren aus Christiansand ein Tischler Namens Pedersen ein, der tm Ort bald als gewaltiger Bußpredl ger auftrat, gegen die Staatskirche zu Felde zog und den nahen Zeitpunkt des ri ri.' Y n t . , n-. zungnen ericyls aniunoigie. 'ais er warm tm Orte geworden war, unter nahm er Missionsreisen in die Umgegcnd und baute schließlich ein Gebetshaus, da ihm Unterstützungen in Ge statt von Geld und Cßwaaren genug zugingen. Der Erfolg, den seine tu bauenden"Predigten hatten, veranlaßte ihn endlich, Gehilfen auszubilden, und sein Stab bestand in jungen Weibern, mit denen er eme Blbelklasse- emnch Ute. In dieser angenehmen Elitetrup pe kam der neueProphet zu immer arö ßerer Erleuchtung, bis er eines Tages erklärte, daß er und alle seine Anhänger sündenfrel seien. Da war eS denn auch nicht auffallend, daß er in seiner weiblichen Versammlung, die außer dem Propheten -tem" von Männern war. wie ein Mormone lebte. Jüngst mußte der Prophet aber wegen ausgesprochenen Wahnsinns in cm Irren hauZ gebracht werden, und bei der nachfolgenden Untersuchung seines hübschen Heims machte man eine schauerliche Entdeckung. In einem verschlossenen Zimmer des zweiten Stock Werks fand man eine halb verweste Frauenleiche. Sie wurde als die seit einiger Zeit r verschwundene Lehrerm Emilie Johansen, die zu den treuesten Anhängern Pedersen S geHort hatte, tx kannt. Aus der Untersuchung, die aber über das mystische Religionsdra ma noch keineswegs volle Klarheit ge bracht hat, ergiebt sich so viel.daß Emi lie Johansen und eine andere Lehrerin Elise Moe sich aus Geheiß des Prophe ten einer freiwilligen Gefangenschaft unterziehen sollten. Beide befanden sich in emem verschlossenen Zimmer, wo sie sie durcb Gebet und Gelana erbauten. Als Nahrung waren ihnen vier Weißbrodchen und etwas Wasser mitgegeben worden. Die Moe erlitt drei Tage lang die Hungersqvalen, oann naym sie Abschied von ihr?? Gefährtin, die in einer traurigen Ver-i fassung auf dem Bett lag. und begab sich nach ihrem benachbarten Wohnort, wo sie nun schon mehrere Tage ver säumt hatte. Schule abzuhalten. Od die zu Tode gehungerte Emilie Jo Hansen freiwillig ihrem Schicksal ent gcgengegangen ist, weiß man nicht, nur darüber berricbt Uebereinstimmung.
baß nicht bloß der würdige Gründer der neuen Sekte, sondern die ganze Anhängerschaft in's Irrenhaus ge-hört.
ln Ricscnhospital. Interessante Mittbeilunaen hat de? Gcheimrath Spinola in der Deutschen Gesellschaft für öffentliche Gesundbeitsvfleae über das vierte staDtische Krankenhaus an ver Torfstraße in Berlin gemacht. Das neue Krankenhaus, dessen Lau 13.100.000 Mark kosten wird und bis 1903 beendet sein soll, wird mit 1650 Betten das größte in Berlin sem. Die Eharite. die noch vor 25 Jahren 2000 Kranke, aufnehmen konnte, hat inzwischen in Folge der erhöhten Ansorde runaen der HMlene diese Zahl aus 1G00 herabgesetzt. Die drei jetzigen, großen städtischen Krankenhäuser mit ihren Abzweigungen in der Gitschinerstrane und im städtischen Asyl können 2690 Kranke unterbringen. Die Kosten, auf jedes Bett berechnet, stellen sich bei der neugeplanten Anlage auf 7939 Mark. d. s. 150 Mark mehr, als beim Neubau der Eharite angesetzt sind, obaleick hier U Millionen ur die pathologische Anstalt und für die Lehranstalten in Anspruch genommen werden. DaS gesammte Gelände, das für das Krankenhaus bestimmt t, umfaßt 105 Morgen, es sind 62 Ge-, bäude vorgesehen. Man will 26 einstöckige Baracken zu t 40 Betten errichten: nur die ioliritation. die Svphilisstation und die Entbindungsanstalt sind mehrstöckla vorgesehen. Man muß dabei allein innerhalb der Baracken Entfernungen . bis 400 Meter zurücklegen. Die Verwaltungsgebäude lieaen an der Torfstraße. Jenseits des Kanals soll die Koch'sche Anstalt für Infektionskrankheiten errichtet werden. Einrichtungen sollen auch getronen werden für Bäder aller Art und für die medikomechanische Therapie; auch eine Turnhalle wird erbaut. Für ktrchliche Handlungen soll unter Umständen der 150 Geviertmeter aroke peiie aal der Pflegerinnen benutzt werden. Mi! dem Hause wird eine Pflegerinnenschule für 50 Schülerinnen verbunden sein. Sorgfalt werden sich besonders die Wöchnerinnen erfreuen. Während Eharite diese spätestens am 9. Tagt entlassen muß. sollen sie in der neuen städtischen Anstalt 20 Tage bleiben können. An Aerzten sollen angestellt werden 2 Chefärzte, Abtheilungsleiter und für je 50 Betten em Asststenzarzl. Dazu treten 1 Ober- und 3 Hilfsapotheker; die Leitung der . Verwaltung soll ein akademisch Gebildeter Beamter übernehmen. Die Aufnahme von Lungen kranken ist selbstverständlich. In der Eharite sind beim Neubau vesondcre Sanatorien" sür Lungenkranke vorgesehen. Künftige Luftstraßen. Allem Anschein nach werden die hohen Riesengebäude unserer Großstädte, die' sogenannten Wolkenschaber, nicht wieder verschwinden, trotz allem Ungünstigcn.was man über sie gesagt und geschrieben hat. es sei denn, batz vte ganze Physiognomie dieser Großstädte eine bedeutende Umwandlung erfahren würde. Bleiben diese Wolkenschaber stehen und erhalten noch mehr Zuwachs, während andererseits bei Weitem nicht alle Straßen entsprechend erweitert werden können, so werden Luststraßen, wie sie schon manchmal m humoristischen Zel tunasbildern zu sehen waren, im We sentlichen zu einer Nothwendigkeit. Eines unserer Fachblatter sagt neuer dinqs darüber: Eine solche Luftstraße muß parallel mit der unteren Straße in der Höhe des Karnießes der Gebäude laufen und auf den Dächern der niedrigeren Gebäude ruhen; sie muß weit genug von der Facade der Gebäude zurückstehen, daß sie nicht das Sonnenlicht von der unteren Straße ganz absperrt. Jederzeit, je nach der Entwickelung der Häuserreihen, muß sie sich verlangern las sen. Naturgemäß würden dann die Un terstraßen ausschließlich für Beförde rungszwecke aller Arten dienen; die Luftstraßen aber, m der reineren At mosphäre, würden für Fußgänger reservirt sein. Unter Umständen ist sehr wohl eine ganze Reihe von Luftstraßen oder Straßen - Stockwerken über einander möglich; recht Vortheil haft ließe sich solche Luststraße mit den Dach - Gärten in Verbindung bringen, die ja auch erst seit wenigen Iahren genügend geschätzt werden und dann z. B. als bequeme ' und sichere Sitzplätze sur unsere Schuljugend ie nutzt werden könnten. Die Luftstraßen ließen sich wchl malerisch gestalten und konnten oedeu tend mehr Anmuth auch in die Reihen der großstädtischen Hausermassen brin gen! DerNoman eines Schwindlers. Den Pariser Sicherheitsbehörden ist ein internationaler Hochstabler, der in der alten wie in der neuen Welt den Gimpelfang mit ausgezeichnetem Er folg betrieb, in'S Garn gegangen. DeS Biedermannes wirklicher Name ist Emanuel Borges und ist derselbe em Oesterreicher von Geburt; er hat unter diesem Namen und auch als Dr. Schwcrdt", Gras. Borghese" u. s. w, seine vielfachen Gaunereien verübt. Am 18. December 1886 erließ daö Kreiögericht in Reichenberg " folgeiden Steckbrief: Borges Emanuel, ehema liger Reisender emer Wiener Zeitung, aus Rokitnitz. 30 Jahre, mittelgroß mit schwarzem Haar und Schnurrbart, städtisch gekleidet, auffallend ' neser Stimme, ist wegm Verbrechens des Betruges und als flüchtig anher einzuliefern.- Dieser Emanuel Borges war, wie das N. W. Tgbl." erzählt. zuerst Drnrrnst im Wiener Postspar kassenamte getvesen, dann verschwand er, von nnem Steckbriefe aesolgt. 1897 taucht: er In tz;:tc cuf. und Zwar vziS kni Harnn tk:Z Dill
Dr. Emanuel Schwenk aus Riga. Er 1 erzählte, er sei Erzieher eines Fürsten Poninski gewesen und sei dann nach Sibirien verbannt worden. Nach sei-' ner Begnadigung habe er sich inOester-' reich, dann in Paris, Berlin, London
aufgehalten und sei dann nach Amerika gegangen, wo er Chicago, Phüadelphia, Boston, Washington .und San Francisco genau kennen lernte. Zuletzt sei er Erzieher der drei Sohne emcs steinreichen Mannes in San Salvador in Centralamerika gewesen. Ueber seine nächsten Zukunftspläne verrieth er so viel, daß er eme Professur in Boston in Aussicht habe. Dr. Schwenk verkehrte in guten Kreisen. Thür und Thor standen ihm offen und discrete Andeutungen, die er über die Bergangenheit seiner Familie einzuflechten verstand, erhöhten sem Prestige. Er ließ nämlich durchschimmern, seine Familie führe mütterlicherseits ihre Abkunft auf die Familie Borghese zurück und sie habe sich mit dem Namen Bor. ges, gewissermaßen einem Jncognito, genannt. Plötzlich verschwand er aus Dresden mitZurücklassung betrügerisch contrahirter Schulden in der Höhe von 2S00 M. Sein nächstes Austreten erfolgte in London. Dort trug er noch dickere Farben auf. Er trat dort allenthalben als Graf Borghese vornehm und aristokratisch auf. In einer Pension lernte er eine auffallend schöne, junge und reiche Engländerin kennen, der sein alter italienischer Adel imponirte; auch zeigte er sich ihr, die Brust ganz mit Orden schmückt, und erzählte, daß er mit vielen Vertretern der Großmächte in London freundschaftliche Beziehungen unterhalte und oft mit ihnen zusammen speise. In einem englischen Blatte erschien auch zu Weihnachten vorigen Jahres ein Artikel von seiner Hand Ueber die Zukunft Oesterreich-Uncarnö" von E. Segrob (Anagramm für Borges) in österreichisch-feindlichem Sinne abgefaßt! Als nun .Graf Borghese- eines Tages vor die junge Dame hmtrat und um ihre Hand bat, willigte sie ein. Alle Vorbereitungen wurden getroffen. Die Hochzeit sollte in Budapest oder in Wien vollzogen werden. Zunächst reisten sie nun nach Paris, da der falsche Graf dort angeblich einen Check auf 15.000 Gulden erwartete, und für die Reise streckte ihm die Dame 100 Pfd. Sterling vor; m Paris erklärte er jedoch, der Check sei wieder nach Wien zurückgeleitet worden. Die Dame verpfändete ihrenSchmuck.der 15.000Gulden werth ist.und reiste mit ihremBräutigam hinter dem Check her nach Wien. Hier kam das Paar am Neujahrötage dieses Jahres an. Borges führte seine Braut, die durch ihre Schönheit Aufsehen erregte, in der Stadt herum und zeigte ihr ein Haus, von dem er behauptete, es sei sein Familienhaus. Zwei Tage lang befaßte sich Borges ausschließlich damit, seiner Braut den Cicerone in der Residenz zu machen. Am Morgen des 3 Januar verabschiebete er sich von ihr mit der Erklärung, doch endlich einmal den auf 18,000 Gulden lautenden ' Check beheben zu wollm, um ihr den Schmuck und das Darlehen von 100 Pfd. Sterling zurückstellen zu können doch ließ er die Arme sitzen und kehrte nicht mehr im rück. Nach langem Warten entschloß sich die Unglückliche zur polizeilichen Anzeige. Die Wiener Polizeidirektion beschäftigte sich eingehend mit der Person des flüchtigen Hochstaplers, und das Resultat der langwierigen Erhebungen war. daß Dr. Schwenk, Graf Borghese und Emanuel Borges aus Rokitnitz eine Person seien. Noch einmal kam an die englische Dame ein Lebenszeichen ihres Bräutigams in Gestalt eines Erpressungsbriefes, der in Zürich - aufgegeben war und die Drohung enthielt, daß Borges ihren Roman m englischen Blättern veröfsentlichen werde!. . . Inzwischen hatte aber die Polizeidirektion die Nachforschungen nach diesemHochstapler, einem der gefährlichsten seines Faches, m'.i Eifer fortgesetzt und Borges, der gegenwärtig 42 Jahre zählt, wurde in Paris kalt gestellt. Von Jnllnde. Beim Spielen erschossder itayrtge Joseph Fullenwide? in der Nähe von Dawson, Kan., seinen 5jährigen Bruder John. . Jn den Vereinigten Staaten stellen sich Panzerschiffe auf $390 pro Tonne, in Frankreich und Deutsch land dagegen aus 5436 biö $450. Von 10 Soldaten . P r ä s identen, deren Amtstermine 40 Jahre der Geschichte unserer Republik ausfüllen, ist McKinley der Erste, der daö Volk zu den Waffen gerufen hat.' ' VonderAmtrlcanBible Society- wurden während deö letzten Jahres 1,362,273 Bibeln auSgesandt, während der letzten 82 Jahre 64,581,613. Im Inland verblieben von jenen 1.362.273 Bibeln 622.135 von diesen wurden 574,880 verkauft und der Rest aratiö ausaeaeben. Die Regierung läßt 10.000 anttsepttsche Decken in Mobile, Ala.. anfertigen. Dieselben sind so eingcrichtet, daß ein todter Körper darin hermetisch verschlossen' werden kann. um ihn vor der Verwesung zu schützen. Diese Decken sind sür den Krieg in Cuba bestimmt. , ,,, , . Oln Wahres Sprüchvort. ' Nichts ist so erfolgreich wie Erfbkfj." Diese Behauptung ist nie desser bewiesen als wie durch den Erfola von Dr. Bull's Husten Syrup. Diest wunderbare Medizin kurirt jeden Fall von Erkältuna, Husten und Bräune in der kürzesten Zeit und immer mit Ers folg. Frau E. W. Richards, 2214 E Curaberland Str., Philadelphia, Pa., schreibt: ch habe Dr. Bull's Husten Syrur) seit 9 Jahren im Gebrauch und fand ihn ein sicheres Mittel gegen Bräune. Ich brauchte ihn in den schlimmsten Fällen und -ratte allen Müttem dasselbe zu thun." Tr.Vull'6
Lüsten Sprup kostet nur 25 Genre. !.Dt kein anderes Mittel sondern lltiit Ui dntt 6lten und bv Irrten Dr.
Hu?rn ero? c3 (1? c:.::: rj clr' ' t s;;::. ' - .
In d'er F'orest Htll Mine. Col., zwanzig Meilen von Aspcn, siel der 38jährige Bergmann William Haney von St. Clmo beim Aufzuge, als er schon nahe der Oberfläche war, 125 Fuß hinab auf die Plotform. schlug diese durch und dann in ein Wasserloch von 80 Fuß Tiese. Sein Körper war vollständig zermalmt. Frau Mollie Plummer. Gattin der H. M. Plummer. Kassirerö der Scranton. Miss.. Statc Bank, nahm in selbstmörderischer Absicht Morphium ein. Einige Stunden darauf todtete sich ihr Gatte durch einen Schuß in den Kopf. Familien - Zerwürfnisse sollen die Veranlassung zu der Tragödie gewesen sein. Tacoma kann sich der er-
sten und einzigen Hasenmeisterin der Welt rühmen. Dieses verantwortliche Amt wurde kürzlich dem Fräulein Fay Füller übertragen, derselben Dame, die sich vor einigen Jahren dadurch cmen Namen machte, daß sie als die Erste ihreö Geschlechts den Mount Tacoma b:stS- ... In Bulia, $it)., wurde Frl. Mary Burnit von sechs Weißkappen ' aus ihrer Wohnung geholt, neStrecke weit fortgeschleppt und dermaßen durchgepeitscht, daß man befürchtet, sie werde lhrenVerletzungen erliegen. Man alaubt. daß die Wcißkappen" Mondscheinler" waren, gegen welche Frl. Burnit als Zeugin aufgetreten war. UmKatzen zu schießen, war neulich Abends der 13 Jahre alte Otto Stetfick, em Sohn des Elgenthümers des Manitowoc House in Medford, WiS., ausgegangen, aber ein Dienstmädchen seines Vaters, Anna Teich mann mit Namen, fiel ihm zum Opfer. Der Junge hörte ein Geräusch im Hoe, feuerte blindlings, darauf los und treckte das auf einer Bank sitzende Nädchen todt nieder. Wennnicht alle Anzeichen trügen, wird da? Territorium OklaKoma m dbsem Jahre mindestens 30,000.000 Bushels Weizen produciren. Im Vorjahre ergab die Ernte im Territorium über 20.000.000 Bushels Weizen, in diesem Jahre aber ist das mit dieser Getreideart bestellte Areal diel größer und der Saatenstand ausgezeichnet. Sachverständige erwarten, daß Kay County allein ca. 80.000.000 VushelS auf den Markt bringen wird. Gewaltige Dimensionen hat die Butterproduction des Staates Iowa erreicht. Aus dem elften Iahreöbericht des Staatskommissärs für Milcherei - Wesen, W. K. Voardman, geht hervor, daß während des mit dem 80. September 1897 endenden Jahres in den Milchereien in Iowa 88.909.856 Pfund Butter gemacht wurden, von denen nur zehn Procent im Staate verbraucht wurden. Der größereTheil der Butter ging nach der Stadt New vk. Als die Gemeinen Patterson und Linder von den Äodge Light Guards" in Council Bluffs. Ja., nach dem Hause des Ersteren zum Essen gegangen waren, legten sie ihre Revolver auf den Tisch, und zwei jllrgere Brüder Patterson's fingen an, mit denselben zu spielen. Der Nevolder, den der 14jährige Bruder in der Hand hielt, ging los und die Kugel fuhr dem 17lährigen Bruder in den Hals, so daß er augenblicklich todt hinstürzte. Als der Polizist A. Corbey vom 6.Precinkt in Washington, D. C., in der Station zum Dienstantritt gerufen wurde, machte er seinem Leben ein Ende, indem er sich eine 5iugvl durch den Kopf jagte. Corbey war vor kurzer Zeit des Diebstahls einer Uhr beschuldigt, aber vom Polizeirichter freigesprochen ivordcn. Doch hatte er die Anschuldigung nicht vergessen köttncn und aus dem Grunde legte erHand an sich. Kein Erbarmen für den eigenen Sohn hatte dcr wohlhabende Getrcidehändler Charles Lcwis in Anderson. Ind. Dcr Mann hatte Detektivö in den Dienst gezogen um Diebe, welche Getreide aus seinem Elevator stahlen, abzufangen, und war entsetzt, als bewiesen wurde, daß sein eigener Sohn der Dieb war. Er veranlaßte dessen Verhaftung und bestand darauf, daß dem Gesetze freien Lauf gelassen werde. Der junge Mann wurde darauf zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren verurtyettt. - Vom Auslande. In Chantilly ist daö Jockey - Krankenhaus eingeweiht worden. Die Baukosten belaufen sich auf nahezu 500.000 Francs. Die Beträge sind von mehreren Nenngesellschaften und Sportsmännern gezeichnet. Bor wenigen Tagen war in der Umgebung von Castelvetrano (Sicilien) ein reicher Grundbesitzer von Briganten weggeschleppt worden. Aber diesmal folgte die Vergeltung derThat auf dem Fuße. Schon am Tage darauf griffen die Carabinieri dasRaubgesindel in der Höhle von Mandura an,, überwältigten eS nach heftigem Widerstand und befreiten den im hintersten Winkel verborgenen Grundbesitzer aus seinen Fesseln. I n Wien beging der Bezirksvorstand Georg von Vadovinac Selbstmord und eine darauf eingeleitete Kassenreviston ergab ein Defizit von 30,000 Gulden. Alles ist verschwunden die Depositengelder, Werthpapiere und Baarschaften bis auf etwas weniges Kupfergeld. Ueber 2000 Acienstücke wurden in einer Kiste in der Wohnung Bodovinac'ö vorgefunden. Bor der Abreise nach Wien erhob Badovinac in der Sisseker Sparkasse zehntausend Gulden Gemeindegelder, die er wahrscheinlich in Wien verausgabte. Spielleidenschaft hat ihn zum Defraudanten gemacht. Derehemaligeungarische. Ackerbauminister Graf Andor Fepetitö hat fein Mandat als Abgeordncter des Altofener Wahlbezirkes niedergelegt. Der Entschluß des Grasen hangt mit der Thatsache zusammen. daß beim königlichen Gerichtshöfe in Steinamanger, die Eröffnung des QcurseJ czitz ifci verlanat wurde.
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For a nelghbor, who Hved out by him fa the country, to!d his own story, as follows : " Ever since I was In the army, whcre I contracted Indigestion and dyspepsia from eatin hard tack and sow Kelly. I have suffered much from those and ldndied ailments. A son of mine told me, while home on a visit over a year ajjo, to get some Ripans Tabules and take thera. I did, and in a very short time I was benefited. I hare feit better, ate more and relished it better than at any tlme since the war, and am doing more work now than I ever expected to do agaln. I teil you they are the ORE ATEST MEDICINE FOR A FELLOW'S STOMACH I ever saw. "We always have them at home, and I always recommend them when a fellow complains about his stomach hurting him."
Die Passiven des Grafen Andor Festetits betragen 1,600.000 Gulden und stammen zum allergrößten Theile aus der unglücklichen Unternehmung der Vicinalbahn Veszprim - Dombovar. Activen gibt es kaum andere als die Nutznießung des Festetits'schen Fidei commisses. In der S a c r i st e i der Kirche in Gaspoltshofen bei Linz brach ein Brand heraus, welcher nach vier Stunden localisirt war. Wie sich herausstellte, waren Diebe in den oberhalb der Sacristei befindlichen Raum eingebrochen, wo werthvolle Meßgewänder und in einer Holzkisse viele taufende Gulden in Werthpapieren aufbewahrt waren. Vor einigen Tagen erst hatte dort der Dechant 6000 Gulden herausgenommen. Die Meßgewänder sind verbrannt, die Werthpapiere gestohlen. DerSchaden ist bedeutend. Wahrscheinlich haben die Einbrecher das Feuer angelegt, um die Spuren ihres Verbrc Sens zu verwischen. cen fsljt unglaublicher Vorfall hat sich in Neapel ereignet. Ein fünfjähriges Mädchen rannte einem vierjährigen Knaben, mit dem ti während des Spieles in Streit gerathen war, einen Nagel in den Leib, so daß dei? Kinde die Leber durchbohrt wurde. Die Aerzte nahmen sofort die Laparotoniie vor, aber der Knabe hielt W Operation nicht aus und starb. Die kleine Mörderin ist entflohen. Ein ebenso w o h l g e nährtet wie gewichtiger Verein ist der in Berlin stehende Verein der Sieben, monatskinder", der in dem Restaurant vonPickert, Tempelhofer Ufer 30. seine regelmäßigen Sitzungen abhält. Der Club besteht aus 16 Mitgliedern, die zusammen das respektable Gewicht von 41 Centnern haben. Aufnahmefähig sind nur Männer, welche das Minimalgewicht von 225 Pfund aufweisen. Die Mitglieder des Clubs sind fast ausschließlich Schlächtermeister und Restaurateure, aber auch ein Brauer gehört ihm an, der die Zierde des Vereins ist und als solche 360 Pfund wiegt. Bei einem Ausflug, den die 16 Herren kürzlich in zwei Kremsern unternahmen, wurden an Eßvorräthen 23 Pfund Schabefleisch. H Centner Schweinsrippchen und Eisbein. 6 Pfund Butter, diverse Brode, Brödchen und Würste mitgenommen und unterwegs von den 16 Mann völlig vertilgt. Die Ausflüge des Vereins können überhaupt nur per Kremser ausgeführt werden, da es verschiedenen der Mitglieder unmöglich ist, durch die i Thllr der Eisenbahncoups in diese hinemzugelangen. Em Clubmltglied, ein Restaurateur, kann übrigens von sich sagen, daß er wohl die gewichtigste Familie Berlins besitzt, da er 260 Pfund, seine 30jährige Frau 310 Pfund. Beide zusammen alw X Centner 70 Pfund wiegen. Der Vorsitzende deö Clubs ist der annähernd 3 Centner schwere Fleischermeister Zänker. iti Jedermann sagt so Caöcaretö Candy Cathartic, die wundervollste medizinische Entdeckung deö Zeitalters, angenehm und ersrischend im Geschmack, wirkt sanft und sicher auf Nieren, Leber und Eingeweide, daö ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kopfweh, ftieder, anhaltende Verstopfung und Underduliükeit. Kaufe und versüßen Oie eine CzC.ttl von C C. C. fctsfc;
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Bandalia. Abgang Pottzug 7 00 Ab CtpreB ii un Expreß I2 40NM Jlomodation 7 20Srn Erxreß 4 00 3rtn ErvreK 8 10 Pm Ankunft Expreß 5 40 33m Expreß 4 45 mm Accomodation 10 00 S5rn - Expreß 2 25Nm Schnellzug 7 15 55rn Accomadation 120 91m Cledeland, Cincinnati, Chicago uns St. LouiS. JndianavoliS und Clcvcland Divisto. , Mgang Expreß 4 16 Vn, ' vxprek 6 35 35m Expreß 10 35 55m Limited Expreß 11 15 Tm rpreß 6 25N AnKmft Expreß 4 lO Nrn xpreß 11 30Vrn Limited CxpTtfr 8 45 Ab xprei 310 91m Erpreß 10 50 91m St. LouiS Division. bgknz Expreß 730 53m Ltnttteo Expreß 11 45 Vm expreß 11 20 91m SlVreß. tSalich 3 60 91m Ankunft Expreß täglich 4 05Vm expreß lOSOVm Limited Expreß 6 30Nrn Expreß 610 V ThKago und CincinnaU Diviston östlich. Abgang Schneizug 3 45 Vm 00 ?w 50 Vm 45 Nm 30 fön 40 15 Vm 40 Ab 05 Nm ccomovatton rsgld 7 ccomodatio 10 Poftzug 2 Aeeomov. sn? Sonntag). Aecomodatto 6 Ankunft-Rushvill SeeHmodatio. Vonzug 11 Jnd'pli Act. (nu, Coxxt.). eeomodation 11 Accomodatio 6 Schnellzug 11 Chicago und Cincinnati Divisto vestliq ! Abgang Aceomodatio 7 10 Dm Sanell.Post 11 4d 5tn Lasa?ette ceomadatio 5 15 Nm Schnellzug.... 12 30 Ankunft-Tchnellzug 3 30m afanette ccsnrovatts ...mau Schnellpost 2 35NM Nccomodatio 5 45 Nut Peoria Diviston vestüch. Abgang Sroreß 7 25S5rn Expreß ii 4sxm Danvill Aecomodatio 4 55Nm Ervreb 11 15 Vm Ankunft Erpreß 8 80 Vm Danvill! Nccomodatio. ... 10 50 Vm erpreß 2 42NM Sr?reß S16N Peoria Division östlich. Abgang Srpreß S20n Vccomodati er?ß 3 25 92m Ankunft erpreß 11 35 Uceomodtis erpreß 9 00 Lake Erie und Western. Abgang expreß 7 00 Vm r?re i j ?rm Erpreß 7 00Nm Schnell'Erpreß Ankunft Schneö'Srxnß Cjprefi 10 20 V Expreß 2 40 92m Srxreß 6 00 92m Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis Divisto. Abgang erpreß 6 00 9! Columbui ceodatio. . 0 Vm . erpreß böOVm Kichmond Vceomovatio. . . 1 30 Nm erpreß 7 20 Ab Ankunft Nichmond Sceornodatio S 00 Vm Schnellzug 8 00 23m erpreß 12 30 92m Aceomodatio 3 16 52m erpreß 6 50 92m erpreß 10 15 N, Chicago Diviston via Ikokomo. Wgang Srvreß .11 85 L Vrvrek 12 ss scm Ankunft Erpreß 8 30Vm Erpreß 3 20 LouiSville Division. Abgang erpreß 2 40Vm LoulSv,e ccomovuto.. . s u vm Schnellzug 3 25 91m ccomodatio 4 0) Nrn Ankunft-Aceomodatio 10 15 Vm Schnellzug 11 w m Sccomodatw 5 50 92m Spezial täglich 12 5 92 Cincinnati, Hamilto ud Dayton Abgang Mail 8 05Vrn Abgang-erxreß 3 45 Vm . Cincinnati Aceomodo'ion . . 10 45 Vm rpreh 7 00 erpreß 4 45 92m erpreß 2 45 92m Ankunft Aeeomodatio. 11 45 Vm erpreß 12 45 V erpreß 7 50 92m erpreß 10 35 Lm Civrt SOVm Ankunft Mail 6 50Vm Indianapolis und Lineeanes. Abgana expreß 8 15 Cm Lineennei Sceomodatto .. 4009km Ankunft Vineennei ccomodai, ,10 40 Vm erpreß 4 58 92m Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Srpreß S35V rpreß 11 15 Vm erpreß 4 60 92m Ankunft er?ß 9 25V Srpreß 3 10 92m erpreß 45 Nm Indianapolis, Deeatur und Western. Abgaa erpreß 8 15 Vm Vccomobatio 3 45 92rn chnell.Srpreß 11 10 92m Ukft Sche.erxß 3 35Vm Aoroltion 10 40 Vm erpreß 4 40V Chicago, Indianapolis und LouiSville. Nonon Noute. Ab gang Expreß 12 55 Vm Flyer 3 35 92 Mail 7 00V Erpreß (via I D 4 23) 1150 V Ankunft Expreß 3 30 B Za,1 7b5m Expreß (viaJDckW)..... 2 40 92m Dtonon Flyer 4 87 92m The Twentleth Century, tet cuSfitttHincic Dcäf4tift tclit ortfdottttltcs acfiimten Lesern sebr ra nrfeS. ien ist. In der Tendenz füax seziali.lch, ccirbv3 fccch (.v c f crl stritt! c rx. rti darin unparteiisch 6ef5tcra. u?.tzt t:n rci izt uuratcTat PabUcliini Co 13 Cr 1:3
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