Indiana Tribüne, Volume 21, Number 241, Indianapolis, Marion County, 20 May 1898 — Page 1
o Yl w a K 0 00 v Ay V V y y w x o JDfftcc : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171 Indianapolis, Zndiana Srcitag, den 20. Alai J898 Jahrgang äl. met 24:1
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Editorielles
Wenn unsere JingoeS sich eingebildet haben, daß eS sich bei diesem Krieae bloß um eine Spazierfahrt nach Cuba bandle' so haben sie sich gründ lich getauscht. Wenn eö der spanischen Flotte gelingt, der unserigen immer wieder und wieder auszuweichen, so kann sich der Krieg noch sehr lange hinziehen. Mit einer feindlichen Flotte in den westindischen Gewässern, welche viel schneller zu segeln im Stande ist. als die amerikanische, deren Bewegungen häusig gar nicht zu ermitteln sind, kann man kaum daran denken gegen Cuba ernstlich vorzugehen. Wir bedürften dazu eigentlich drei starke? Flotten, eine, welche die spanische aussucht und verfolgt, eine welche die amerikanische Küste schützt und eine welche eine Invasion CubaS deckt. Die Situation würde sich freilich ändern, wenn die spanische Floite zum Stehen gebracht werden könnte. Aber daö earaibische Meer ist groß und der Archipel enthält manchen Schlupfwinkel für die Spanier. Sie abzufangen ist eine schwere Aufgabe. Vielleicht wird eö leichter, wenn die Maßregeln, den Spaniern alle Kabelnachrichten abzusperren, mit einigem Erfolge durchgeführt werden. Die spanische Flotte bildet, so lange sie in westindischen Gewässern ist, und man niemals weiß, wo sie plötzlich erscheinen kann, eine beständige Drohung, die aus dem Wege geräumt werden muß, W28 aber keine leichte Sache ist Denn wenn man sich auch unsererseits darüber lustig macht, daß die Spanier nicht Stand halten, so wissen diese doch gut genug, daß sie nur dadurch einen Erfolg erzielen können. Wie lange sich die Sache noch hinziehen wird, daö ist kaum ersichtlich. Inzwischen führt dieser Keieg, den wir angeblich lediglich aus Rücksichten der Humanität begonnen, zu Unmenschlichkeiten sonder Gleichen. Denn die Spanier, welche wohl, um den Krieg zu verhindern, wenigstens etwas, wenn auch wenig für die ReconzentradoS zu thun Willens waren, kümmern sich jetzt gar nicht mehr um dieselben und lassen sie einfach verhungern. ES ist klar, daß die Hoffnung, die man auf den glänzenden Erfolg DeweyS baute, daß nämlich die Dinge rasch vorangehen und der Krieg bald zu Ende sein werde, sich nicht erfüllen. Die, wenn auch nicht richtige Mittheilung, daß der Präsident die Leitung deS Krieges selbst in die Hand nehmen werde, ist ein Zeichen der Ungeduld, mit welcher man allgemein daö Ende herbeiwünscht. Mit der Nngeduld ist aber nichts ausgerichtet. Man wird sich mit Geduld wappnen und Steuern zahlen müssen. MhlmiMe. Wetterbericht. Wolkigeö Wetter und Regenschauer heute Nacht und Samstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 81 Grad, niedrigste 06 Grad. ,, Die spanischeFlotte. M a d r i d, 20. Mai. Der Marieminister erhielt folgende Depesche : Santiago de Cuba, 19. Mai. Heute Morgen lies ich ohne Unfall mit dem Geschwader in diesen Hasen ein. E e r v e r a. New A ork, 20. Mai. Eine Depesche von Washington meldet, daß die Marineabtheuung Nachrichten habe, welche daS Einlaufen der spanische Flotte in Santiago de Cuba bestä tigen. KriegS-Nachrichten. Tampa, gla., 19. Mai. Strengste Zensur ist hier eingeführt und eö wird absolut nicht gestattet, daß von jetzt an Nachrichten über Armee- und MarineAngelegenheiten von hier auSgesandt werden. Ein offizielles Bulletin sol cher Nachrichten, die die Armee- und Marinebeamten sür angemessen halten wird ausgegeben werden. Die Zensu soll biS nach der schließlichen Bewegung der Truppen aus Cuba aufrecht erhalten werden, weil eS die Absicht der Ver. Staaten-Reglerung sei, die spani sche Regierung so diel wie möglich über unsere Pläne in Unwissenheit zu lassen. W a s h i n g t o n, D. C., 19. Mai.
Sekretär Long sagte heute Nachmittag,
daß er keine Nachrichten über den Ausenthalt der spanischen Flotte erhalten und keine Information habe, welche andeuten könnte, daß eine Schlacht bevorilehe. Washington, 19. Mai. Die regulären Truppen, welche die Erpedi tion nach den Philippinen mitmachen sollen, wurden heute, 19 Tage nach dem Siege DeweyS, endlich auSgewählt und wird ihnen der Befehl ertheilt werden, sich nach der Küste zu begeben. Diese Regulären werden mit den Freiwilligen von California, Colorado, KansaS, Minnesota, Montana, NebraSka, Oregon, Utah, Wyoming, Nord- und Süd-Dakota und 3daho die Armee bilden, welche zur Verstärkung des Admiral Dewey abgesandt werden soll, damit der Sieger von Manilla in den Stand gesetzt werde, seinen Sieg zu verfolgen nnd die Stadt Manilla zu halten. Washington, 19. Mai. Es cheint, daß die Regierung daö untereeische Torpedoboot' Holland", von welchem der Erfinder große Dinge erwartet, erworben hat. Ein heute angehefteter Befehl sagt: Lieutenant Commander H. P. O. Colby ist vom 3. Leuchthausdistrikte abcommandirt und hat den Befehl erhalten, das Commando über den I. Holland" zu übernehmen." Nach den Schätzungen dS Generalzahlmeistere Stanton kostet die Erhalung der Armee von 200.000 Mann ür sechs Monate Z30,000,000 und die eitenden Beamten beginnen zu ürchten, daß die Feindseligkeiten viel länger als sechs Monate dauern werden. Der Grund für diese Befürchtung ist die wachsende Ueberzeugung, daß man auf keine bedeutende Hilfe von den kubanischen Rebellen in diesem geldzuge rechnen kann. S a n F r'a n c i ö c o, 19. Mai. Die Gesellschaft zum Rothen Kreuze hat beschlossen, mit der PhilippinenExpedition ein oder zwei Dutzend ähiger männlicher Krankenpfleger abzusenden, vorausgesetzt, daß dieselben sich in die Armee einreihen lassen. Sie werden von allen militärischen Diensten frei sein und nach dem Kriege entlassen werden. , A u ö dem Lager von Tampa. T a m p a, Fla., 19. Mai. Die hier stationirten Truppen leiden angeblich an Wassermangel, waö bei der hier herrschenden, für die auS dem Norden kommenden Leute ungewohnten Hitze immerhin bedenklich ist. DaS 71. Regiment von New Jork kam gestern im Lager von Lakeland an und die Hitze war bei der Ankunft Mittags um 12 Ihr eine unerträgliche. Die Leute hatten keine Lust den heißen Kaffee, den man für sie auf dem Bahnhofe bereit hielt, zu kosten. Sie ehnten sich nach einem kühlen Trunk und wäre es auch nur Wasser gewesen, aber kaum waren ihnen die Lagerplätze angewiesen, als sich schon ein Mangel an Wasser fühlbar machte. Seewasser wurde den Leuten strenge verboten, man wolle eö erst analyfiren und untersuchen. Die Brunnen in der Nachbarschaft genügten nicht für den kolossalen Andrang der 71er. 3n wenigen Tagen wird diesem Uebel allerdings abgeholfen sein, da die Regierung bereitö begonnen hat, eine Menge artesischer Brunnen sür den Armeegebrauch zu bohren. In Schaaren strömten die Soldaten in die Ortschaft auf der Suche nach etwaö Trinkbarerem als Wasser, eine arge Enttäuschung erwartete sie hier. Lakeland ist ein Temperenzort. Die Leute erfreuten sich auf schatti gen Lagerpläjen einer angenehmen Rast. Nicht lange dauerte eö, als man allenthalben eine Bewegung nach den Ufern und bald darauf die Leute in den dunklen Wassern gewahren konnte. Die Leute hatten sich trotz aller ihnen eingeschärften Verhaltungsmaßregeln des lockenden Badeö nicht enthalten können, nicht einmal die Warnung eines würdigen Ortbewohners, daß der Major das Baden ohne Kostüm ver boten habe, wirkte bei dem wilden KriegSvolk. Erst als Col. FranciS Vinton Green, der aus einem von der Kavallerie geborgten Pferde daö La gerseld abritt, eine Wache ausschickte, um die Badenden zu arretiren, konnten sich die Soldaten von den kühlen Wellen trennen. ES dar ein reiner Zufall, daß kein Unglück passirte, da die Oabenden sich
einen Platz ausgesucht hatten, der von
Alligatoren frei ist. Andere dieser Seeen sind sehr stark von Alligatoren, die häuflg eine sehr respektable Größe erreichen, bevölkert. Nachdem daö bekannt geworden, sah man Niemand mehr im Wasser. Der Rassenhaß hat hier schon zu Blutvergießen geführt. Eine Anzahl der farbigen Reiter vom 10. Cavalle-rie-Regiment drang in Tampa in eine Barbierstube ein, um den Figaro zu zwingen, an ihren Gesichtern den bewußten Verschönerungöversuch zu unternehmen. Als derselbe sich weigerte, ihr Ansinnen zu erfüllen, zogen sie ihre Revolver und begannen aufs Gerathewohl zu feuern. Wie daS bei solchen Gelegenheiten immer zu sein pflegt, trafen die blauen Bohnen einen unbetheiligten Zuschauer der Scene. Ein Weißer wurde todtgeschossen. Drei Neger wurden sofort aus Verdacht festgenommen. Wassermangel. Chattanooga, Tenn, 10. Mai. Die Regimenter von Jndiana befinden sich so weit ganz wohl, daS Schlimme aber ist, daß sie an Wassermangel leiden.' Einzelne marschirten zwei Meilen weit über staubige Landstraßen, um Wasser zu bekommen. r Col. Harry Smith hat temporär den Befehl über die Brigade, zu dem sein Regiment gehört. 3m Hauptquartier wurde heute gemeldet, daß Soldaten von Jndiana Farmer beraubt und Frauen insultlrt hätten. Eine Untersuchung aber ergab, daß die Uebelthäter sich unter anderen Truppen befanden. , Maschinerie außer O r dnung. San Francisco, 19. Mai. Der Kreuzer Charleston kehrte wieder zurück, weil seine Maschinen außer Ordnung sind. Der Schaden ist. nicht von Bedeutung und kann rasch reparirt werden. 4 Nachricht über Jamaika. K in g st o n, 19. Mai. Zwei amerikanifche Schiffe, deren Namen vom lfer aus nicht erkennbar waren, erschienen gestern vor Santiago de Cuba, während der Dampfer Adula, der heute hier ankam, Flüchtlinge aufnahm. Die amerikanischen Schisse zogen daö Feuer der Spanier auf sich, erwiderten eö Übersicht. Wahrscheinlich wollten sie die Treffweite der spanischen Kanonen auöfinden. (Daher wahrscheinlich die gestrige Nachricht von der Beschießung Santiagos. D. N.) Die Mannschaft deS Dampfers Adula berichtet, sie habe die spanische Flotte, auS sieben Schiffen bestehend, n einer Entfernung von etwa vier Meilen und dreißig Meilen von der Nordküste von Zamaica gesehen. Gefangenenaustausch. Atlanta, Ga., 19. Mai. Major Guy Howard, vom Golsdepartement, befahl heute dem Oberst Cook, dem Commandaten deS Fort McPherson, sofort den Oberst Cortijo und den Militärarzt Julian, zwei der zwanzig Spanier, die dort gefangen gehalten werden, sofort nach Key West zu senden. Dieselben werden nach Havana gebracht und gegen die von den Spaniern gefangenen amerikanischen ZeitungSleute Thrall und ZoneS auSgetauscht werden. Opfer deö Cyclonö. R o ck s o r d, SllS.. 19. Mai. ES ist jetzt bekannt, daß durch den Cyclon, der gestern Abend in Ogle Co.unty vüthete, 11 Personen getödtet und an 40 Personen verletzt wurden. Der Sturm legte alles auf seinem Wege nieder. zerstörte Hunderte von garmhäusern und Ställen und tödtete diel Vieh Die Eisenbahnen berichten viele Unter spülungen ihrer Geleise. Telegraphen und Telephonleitungen wurden unter brechen. Marshfield, WiS.. 19. Mai In voriger Nacht fegte ein heftiger Tornado durch den eentralen Theil deS Staates und zwar die Countieö Clark, Martahon und Langlede. Viele Häu, ser, garmgebäude und Wälder wurden niedergeworfen. Antigo hat am mei sten gelitten. Die Familie Siegler, uS fünf Personen bestehend, ist umge kommen. In Pennington, Oneida County WiSc., wurden der Bahnhof nnd eine Anzahl Häuser zerstört.
Charleö FoSberg und E. C. Beek-
mann, ein Wagenflicker, wurden getödtet und eine Anzahl anderer wurde verwundet. 3n Harshaw, einer kleinen Stadt, deren Bewohner sich mit Holzfällen und Sägen beschäftigen, zwanzig Meilen von Rhinelander, Wiöe., wurden fünf Personen getödtet. Detroit, Mich., 19. Mai. Ein heftiger Wind fegte heute Morgen zu früher Stunde über einen Theil von Süd-Michigan. In Battlecreek wurden die alten Werkstätten der Brown und Upton Thresher Comp , 200 Fuß lang, vollständig ihreö Dacheö beraubt. M. M. Shipman, ein Wagenmacher, wird vermißt und man glaubt, daß er getödtet wurde. -mMexikoö Freundschaft. A u st i n, Tex., 19. Mai. Präfident Diaz, von Mexiko, hat dem Gouvernör Culberson geschrieben, daß er mkxikanische Truppen an die Grenze befohlen hat, um Beistand zu leisten und Bürger auf der texanischen Seite zu schützen, wenn dazu aufgefordert. Er sagt, daß er weitere Truppen an die Grenze gesandt habe, um mit den amerikanischen Truppen bei Verhinderung von Verletzungen deö texanischen Bodenö zusammen zu wirken und er habe dieselben instruirt, wenn nothwendig, um Mitwirkung amerikanischer Truppen zu ersuchen. Er schließt seinen Brief mit den Worten : Mit der Hoffnung, daß die guten Beziehungen treuer und offener Freundschaft, die so viele Jahre die beiden Republiken Nordamerikas vereinigt haben, fortdauern mögen, und mit der Absicht, dieselbe von meiner Seite- dadurch zu pflegen, zeichne ich Ihr Diener und Freund". Spanische Nachrichten. M a d r i d, 19. Mai. ES geht daS Gerücht, daß die spanische Flotte unter Admiral Cervera in der Nähe von Havana angekommen sei. Paris, 19. Mai. Eine Depesche von Madrid sagt, die spanische Flotte ei bei Santiago de Cuba angekommen. Madrid, 19. Mai. Eine direkte Depesche von Santiago de Cuba bestätigt den Bericht von der Anwesenheit der spanischen Flotte daselbst. Die Depesche sagt, daS Ereigniß habe in Santiago großen Enthusiasmus hervorgerufen. M a d r i d, 20. Mai, 4 Uhr Morgr.S. Die spanische Flotte fand bei hrer Ankunft in Santiago de Cuba zwei amerikanische Kriegsschiffe vor, welche sich in aller Eile zurückzogen. Die Königin Regentin schickte dem Admiral Cervera Gratulationen. Wieder etwaö gegen Deutschland. Madrid, 19. Mai. (g Uhr MorgenS.) In einer von Havana hier eingetroffenen Depesche wird gemeldet, daß daS deutsche Kriegsschiff Geier" dort angekommen ist. Der Depesche wird hinzugefügt: Der Geier" salutirte die hiesigen FortS, sein Kommandant landete und machte dem Generalcapitäa Blanco, dem Admiral Manterola und dem Präsidenten der Colonialregierung Besuche. Die Besuche waren lang und man erwieS einander große Freundlichkeit. Die spanischen Rehörden erwiderten die Besuche." Dagegen wurde dem amerikanischen Geschwader nicht salutirt. . , N eue Auölegung der ChamberlainschenRede. London, 19. Mai. Der beitische Contre-Admiral Lord Charleö Bereösord, konservatives Mitglied deö Parlament? sür die Stadt Sork, richtete gestern eine Adresse an den Junior Conftitutional-Club und billigte bei dieser Gelegenheit die Rede Ehamber lainö, der eine angelsächsische Allianz befürwortete. Er nannte die Rede : daS rechte Ding, in verkehrter Weise ausgedrückt". Er erklärte Lord Chamberlain habe damit keine englischamerikanische Allianz im Auge gehabt, sondern eine englisch-deutsche, der sich dielleicht die Ber. Staaten durch die Umstände gezwungen, anschließen wür den. Deutschland befinde sich äugen blicklich selbst in der Gefahr isolirt zu werden, da sowohl Oesterreich die Italien sich in Schwierigkeiten besänhn nh 18 siMeM ??n5R-sr,, . V . .. www sf . y V VHH.V.NVH
1 zu betrachten seien.
Chronische Dhspcsisia knrirt.
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ach nahe, dreißigjährigem Leiden an DyS 5fpepsta schreibt Mrö. H. E. Dugdale, die w Krau emeS prominenten GrschästSmanne von Warfaw. N. Seit 23 Jahren litt ich fortwährend an Dvspepsia und schwachem Ma gen. Die leichteste Nahrung erzeugte Beschwer den, verursachte deftige Cchmer,en und Formtruna von Gas. Einerlei wie sorgfältig ich meine Diät wahrte, ich litt quälende Schmerzen nach dem Essen. Ich wurde von vielen Aerzten bedan delt und versuchte zahlreiche Mittel ohne bau ernde Abbilse. Bor zwei Jahren begann ich Dr. Milet' Nerven und LeberPillen und Nervine 11 nehmen. Innerhalb einer Woche stellte sich Besserung ein und ich war bald im Stande zu essen, wa mir beliebte, ohne üble Folg,. Ich halte dieselben stets vorräkhig und eine einzige Dosil vertreibt irgendwelche alte Symptome.' -x. WiltV Mittel Werden durch alle Apotheker verlaust unter einer positiven Garantie: die erste Masche nfikt oder das Geld wird zurllcker. W'lT . S stattet. Buch der & JlZStOrCS vie raiiiyeiren oe fT u ii.iJy vnien, und der 'V "W"" Nerven srei. I tfil,tlut Ldreffe: 5r. MileM,dealo.. Elkhart. Ind. Schön, wennö wahr ist. London, 19. Mai. Eine hier eingelaufene Depesche an die Dailh Mail" berichtet, daß bereits UnterHandlungen behufs Sicherung deS Friedens zwischen Spanien und den Ver. Staaten angebahnt werden. Spanien soll demnach Willen? sein Cuba aufzugeben, wenn ihm der Besitz von Porto Rico und der PhilippinenInseln garantirt wird. Der französische Minister deö Auswärtigen Honotaux soll angeblich die Vorbereitungen zur Anbahnung von FriedenSvorschlägen treffen und dabei von Oesterreich unterstützt werden. Man erwartet, daß schon in den nächsten Tagen bestimmte Vorschläge gemacht werden. Ochistö.57arichten. Angekommen in : New Sork: Barbarossa" von Bremen; Germanic" und Aurania" von Liverpool. London: Massachusetts" von New Sork. B o u l o g n e : Werkendam" von New Sork. Philadelphia: Nederland" von Antwerpen. Liverpool: Serdia" von New Sork. Philadelphia:NetherlandS" von Antwerpen. Queenötown: Britannic" von New Sork für Liverpool bestimmt. ES lohnt sich, Hood'S Garsaparilla zu gebrauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungenentzündung, DiphteritiS oder Fieber. Sood'ö Pillen find von den auSgesuchtest Pflanzen sorgfältigst zubereitet. Die Organisation der Leichenbestatter deö Staates erwählte gestern folgende Beamte: Präsident, I. H. McCullY, Idaville; Vice-Präsi-deuten. Charleö Johnson, Newcastle und M. F. Parson, GreenSburg; Sekretär und Schatzmeister, 3. N. Frist, Clinton. Der - Tork gto3?o. lEtabttrt 1853.) Mein! ,ilrcrZ6 ttTiifW ? Agenten für 9 s land" MmmmL M pfd.GrSße-reg.(g fl pms $J3.00, für. OUiS-U 70 Pfd. Größe reg. 0 iZ flfl Preis UO.OO, sar. $g,gU NeueS Basement. m E3 p"'i
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