Indiana Tribüne, Volume 21, Number 240, Indianapolis, Marion County, 18 May 1898 — Page 1

s i w o AV k 0 w o w w w O O o i Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171 Jahrgang 21. Indianapolis. Zndiana Mittwoch, den 18. ZNai (898 NoiS40

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Sditorielles. Zeht weiß man nicht, wo die spanische Flotte, noch wo SampsonS, noch wo Schleyö Geschwader ist. Cö

'ist möglich, daß die Marineleitung in Washington Näheres weiß, ledensalls sagt sie nichts. Jttzt heißt es : Abwarten. Jeden Tag erscheinen in den Zeitungen Nachrichten, welche gänzlich auS der Lust gegriffen sind. Gestern wurde gemeldet, General Merrttt habe erklärt, daß er nicht die Expedition nach den Philippinen führen werde', wenn er nicht mehr reguläre Soldaten bekomme. Wir veröffentlichten die Nachricht nicht, denn e schien unö un möglich, daß ein General sich weigern könne, einen Auftrag auszuführen. DaS wäre ja Insubordination. Natürlich wird die Nachricht heute widerrufen. Heute wird telegraphirt, daß Präsident McKinley selbst den Oberbefehl über die Truppen übernehmen wolle. Natürlich ist daran kein wahres Wort. Wozu soll man solches dumme Zeug publiziren? So geht eS aber jeden Tag und wir ziehen eS vor solch offenbar unwahre Nachrichten zu unerdrücken. Die Erbschaftöftener-Clausel in der Senatöbill ist da Werk deö TenaorS Woleott von Colorado, der sie als ein republikanisches" Amendement m Ausschüsse vorgebracht hat. Sie hat die Zustimmung aller Mitglieder deö Ausschusses gesunden, mit alleiniger Ausnahme des Senators Platt von Connecticut. ES ist noch nicht lange her, daß der Vorschlag einer BundeSErbschaftssteuer in der republikanischen Partei aus ähnlichen Widerstand stieß wie früher die Einkommensteuer, und ähnlich wie diese, von den großcapitaiftischen Vertretern beider Parteien alS ein Anschlag auf daS Eigenthumsrecht, als sozialistisch, kommunistisch, womöglich sogar alS anarchistisch verchrieea wurde. Heute besteht die beste Aussicht, diese verpönte Steuer mit Zustimmung beider großer Parteien chon in allernächster Frist verwirklicht u sehen. Obendrein als eine progressive Steuer, mit scharf aufsteigenden Raten ür die größeren Hinterlassenschaften! Dai bedeutet den Sturz deö gepriesenen GleichheitS-Fetisch, hinter dem sich a Wahrheit die gröbste Ungleichheit verbirgt. Denn dieser bisher hochgehaltene und rein mechanisch angewendete Sah, daß alle Bürger, Arme wie Reiche, gleich" besteuert werden müßen, der in seiner letzten Consequenz zur Kopfsteuer führt, bedeutet in Wahrheit die größte Ungleichheit und Ungerechtigkeit: die Abwälzung der öffentlichen Lasten von den Schultern des Reichthums auf die der ärmeren Bevölkerungöklasse?. In der vorliegenden Bill wird nun unterschieden zwischen den nächsten LeibeSerben und entfernteren Verwandten und zwischen Erben, die in gar keiner Verwandtschaft zu dem Erblasser stehen. Für die ersteren beträgt die Steuer je nach der Größe der Erbschaft, von i bis 2 Prozent vom ErbschaftSbetrage, für die letzteren von 5 bis zu IS Prozent ! Frei von aller Besteuerung sind Erbfchaften, deren Werth nicht mehr als IS000 beträgt. Frei sind auch alle Hinterlassenschaften, die laut Gesetz oder Testament vom Gatten aus die Gattin oder von der Gattin auf den Satten übergehen. Für Erbschaften von $5009 bis zu $25,000 gelten die niedrigsten Steuer sähe, Prozent für die nächsten Lei beSerben bis zu 6 Prozent für die bloß testamentarischen Erben. Diese Raten werden für größere Erbschaften in folgendem Verhältniß erhöht : für $25.000 biö $100,000 auf daS Ändert halbfache; für $100,000 bis $500,000 auf das Zweifache; für $509,000 biö $1,000,000 auf das Zweieinhalbfache; für alle größeren Beträge auf daö Dreifache. Wer also mehr als eine Million erbt, der soll davon, je nach dem Verhältniß der Verwandtschaf oder NichtVerwandtschaft, von 2 biö zu 15 Prozent all Steuer entrichten Der letztere Procentsatz erscheint hoch ist aber in Anbetracht aller verhält. nisse keineövegö übermäßig. Wem alö lachenden Erben eine Million und darüber in den Schoß fällt, der kann davon ohne sich wehe zu thun, sehr gut seine 1b Procent Steuer bezahlen.

Jedenfalls braucht man nicht zu befürchten, daß deshalb die Annahme derartiger Erbschaften künftig verweigert werden würde. Wir rechnen auf die Annahme dieser Steuer im Senate sowohl wie im Abgeordnetenhause. Wie dann daS Bundeöobergericht bei der vermeid-

lichtn Anfechtung sich dazu stellen wird, daö allerdings steht auf einem anderen Blatte. DaS Bundeöobergericht hat neulich in den Sllinoifer Prozessen entschieden daß die Erbschaftssteuer im Allgemei. nen und die . progressive Steuer im Besonderen nicht verfassungswidrig ist. Aber das galt von einer Staatbsteuer und gibt keinen Aufschluß, wie daS Gericht gegenüber einer gleichartigen BundeSsteuer sich sieben würde. Den StaatSlegiölaturen ist viele gestattet, was dem Congresse nicht gestattet ist. Für den Congreß ist hier ebenso wie bei der Einkommensteuer, die Frage entscheidend, ob im Sinne der BundeSversassung die Erbschaftssteuer alS eine indirekte oder als eine direkte Steuer zu erachten ist. 3m ersteren Falle wäre sie erlaubt; im letzteren Falle nicht, weil direkte Steuern von der Bundesregierung nur nach Maßgäbe der Bevölkerungözissern auf die einzelnen Staaten umgelegt werden dürfen. . . Man kann juristisch die Erbschaft?steuer als eine Steuer auf daS vererbte Eigenthum betrachten, und sie darnach zu den direkten Steuern rechnen. Man kann sie ebenso wohl als eine Besteuerung der EigenthumsUebertragung auffassen und sie demgemäß gleich der neuen Steuer auf Kaufbriefe, Checks und Wechsel und dergl. als indirekt, als eine Art von VerkehrSsteuer ode? Aceise ansehen. Welcher dieser Auffassungen daS BundeSobergericht sich anschließen würde, ist unmöglich vorauszusagen. Immerhin ist schon etwaS gewonnen, wenn nur erst einmal der Congreß mit der Einführung solcher Steuern, mit der Besteuerung deS Reichthums den Anfang macht. VrchlNlhrilhleii. Wetterbericht. Zeitweilig Regen oder Gewitter heute Nacht und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 73 Grad, niedrigste 56 Grad. Bloß Vermuthung. Port au Prince, 18 Mai. Der Commandant der Insel Tortuga st hier angekommen und sagt, er glaube, daß eine Seeschlacht am Sonnzg stattgesunden habe. Während deö ganzen Sonntags habe man östlich von der Insel eine starke und lang andauernde Kanonade gehört und man vermuthete eine Schlacht. Ein schwerer Nebel habe verhindert irgend eine? der Schiffe zu erkennen. Riegel vorgeschoben. W a s h i n g t o n, 17. Mai. General Greeley, Chef deS Signaldienstes, hat sowohl der anglo-amerikanischen Kabelcompagnie, sowie der Haitischen Kabelcompagnie ein Verbot zugehen lassen, Depeschen zu befördern, welche den Interessen der Regierung feindlich sind. Ganz besonder? bezieht sich daS auf Mittheilungen über die Bewegungen der Truppen und der Flotten. ES handelt sich darum, die Spanier der Möglichkeit zu berauben, Information über diese Bewegungen zu erhalten. Die Kriegösteuerbill. W a s h i n g t o n, D. C., 17. Mai. Im Senate wurde heute längere Zeit über die KriegSsteuerbill debatirt. Senator Allison legte den Bericht deö Finanzausschüsse? darüber vor und sprach sich gegen eine Anleihe und AuS gäbe von Bondö auö. Er meinte, die vorgeschlagenen Steuern brächten jähr lich etwa 150 Millionen und daö sei genug. Eine besondere Anleihe sei nicht nöthig. Daö Folgende ist eine Zusammen stellunq der Einkünfte der Regierung unter dem jetzigen Gesetz und unter dem neuen Gesetz, welches nach Annahme der im Senat schwebenden Bill in Kraft treten wird. Die Zahlen bringen die Einkünfte unter dem bestehen den Gesetz mit den Erhöhungen unte den Bestimmungen der schwebenden Bill: Ceh;n7.r ' C?!ritussez C58,903,

120, Rauch- und Schnupftabak $3,840,560, Cigarren und Cigarretten ' t -t oin tat: f.t.li((.!f ahI.m nS

piOUü.UOü UVUtPUViuuuttii nun Händler $307,102, Banken $2,594,600, BondSmakler und Pfandleiher $1,600.00, Produktenmacler $213,094, Theater, Circusse und andere Schauftellungen $1.820,447, Kegelbahnen und Billardtifche $166,967, Aktien, Bondö, Waaren, u. s. w. $10.000.000, BankcheckS $5,000,000, Wechsel $2, 000.000, Expreß- und Frachtgüter, einschließlich aller Frachtbriefe $10, 000,000, Lebensversicherungen $1, 277,000 Hypotheken $2,041,599, alle anderen Artikel unter Paragraph A, einschließlich der Quittungösteuer $28, OOO.OOO, Patentmedicinen und Pa.r sümerien $20.000.000, Legate und Erbschaften $9.275.475 ; zusammen $214.045,820. Hierzu kommen noch Revenuen, die durch Steuern auf Artikel erlangt werden, die nicht auf der Basis der Einkünfte von 1L97 auferlegt wurden, wie folgt : Spiritussen $2,003,542, Brauer (Tpezialsteuer) $160,927, Detailhändler in Malzgetränken $191.071, EngroShändler in Malzgetränken $278.801, Oleomargarin $1,034,029, gefüllter Käse $18,992, andere Einkünste $375.463; zusammen $293,113,657. Zieht man hiervon die Sinkünste deö Jahreö 1897, $146,619,593 ab, so bleibt ein Mehr von $151,494,066. .,, . Dr. Gottlieb Kellner gestorben. Philadelphia, Pa., 17. Mai. Dr. Gottlieb Kellner, der langjährige Chef-Redakteur deö Philadelphia Demokrat, ist letzte Nacht im Alter von 79 Iahren plötzlich gestorben. ,,, Immer noch die Rede Chamb e r l a i n S. Berlin, 17. Mai. In RegieungSkreisen wird den Angriffen verschiedener deutscher Blätter auf den britischen Kolonialminister Chamberain anläßlich dessen Birminghamer Rede kein Beifall gezollt. Offiziöse Blätter weisen daraus hin, daß Herr Chamberlain nichts gegen Deutschland gesagt hat. und bemerken, wenn er daö Bedürfniß gehabt habe, wegen der ortwährenden Mißerfolge der briischen Politik sein Herz auszuschütten, Deutschland dieö gleichgültig sei. Der Anficht der Post", daß die Spitze eineö anglo amerikanischen Bündnisses, wenn ein solches wirklich zu Stande kommen sollte, sich in erster Linie gegen Rußland richten, daö Verhältniß Deutschlands zu den angelächsischen Staaten aber unberührt assen würde, stimmt die National Zeitung" zu und erklärt die Bemerkung der New Jork Timeö", Deutschland werde sich dem angelsächsischen Bunde anschließen müssen, für eine Kinderei. Sosern seine Interessen nicht verletzt würden, wünsche Deutschland allen Nationen den Frieden. Augenblicklich äme den Amerikanern Englands Anerbieten erwünscht, nach dem Kriege würde aber wieder die kühlere Ueberlegung Platz greifen. Die Berliner Neuesten Nachrichten" sagen : Deutschland kennt nur Reichsiateressen, keine Rasseninteressen. Letzteren zu Liebe die Kriege Englands und Amerika? gegen Frankreich oder Rußland oder gegen beide zu führen, wobei Deutschland seine Ehre einsetzen und Opfer auf dem Schlachtfelde bringen würde, anderen aber die Beute zufallen würde, sei völlig auögeschlössen. Gladstoneö letzte Stunde. Ha war den, 17. Mai. Mr. Gladstoneö Arzt sagte heute Nachmit tag : -Da? Ende ist jetzt nahe. Mr. Glad stone hat nur wenig Nahrung zu sich genommen; er athmet einige Minu ten sehr schwer und dann ist sein Ath men wieder kaum wahrnehmbar. Frau Gladstone befindet sich bei ihrem fler benden Gatten." (5 Uhr Abendö). Ein ossizielleö Bulletin, welches soeben ausgegeben wurde, sagt : Mr. GladfioneS Besinden nahm eine Wendung zum Schlimmsten. Sein Tod kann innerhalb 24 Stunden er wartet werden." Heute Abend zu später Stunde dur den alle Diener deS HauShalteö in daö Krankenzimmer gelassen, um den letz ten Abschied zu nehmen. Sie fanden Ut. Cl:l?c auf seiner regten Oeite

er todt sei. Jeder berührte seine Hand und verließ mit Thränen daö Zimmer. Der Arzt sagte heute Abend : ES ist eigenthümlich, daß Mr. Gladstone, wenn man ihn in Englisch anredet, einige Worte in Französisch murmelt und zuweilen in Französisch zu beten versucht. Er hatte seit gestern Abend sehr heftige Beklemmungen und ein allgemeines schnelles Nachlassen der Kräfte ist eingetreten. Er liegt theilweise besinnungslos phantafirt und hat Athemnoth. Er leidet keine Schmerzen mehr. Von den Philippinen. Hong Kong, 17. Mai. Der Dampfer Cömeralda, der gerade mit 400 Flüchtlingen, meistens Chinesen, auö Manilla hier eingetroffen ist, be richtet, daß die Ver. Staaten Kreuzer Concord und Boston nach Jloilo ge hen. Sie erwarten prompte Capitulation dek Platzes und Wiedererlangen deö gekaperten amerikanischen Schiffeö Saranac mit einer Ladung Kohlen. Die Blockade von Manilla ist äußerst streng und mehreren ausländischen Schiffen wurde daS Einfahren verweigert. Die Rebellen sind nicht als Verbündete für Admiral Devey zu verwenden. Sie sind vollständig uneinig und stark zur Hälfte zu Gunsten Spaniens. Das Cadite - Arsenal wurde leer gefunden. Oberst Miguel von der Artillerie beging Selbstmord, als er entdeckte, daß die Munition nicht eziftirte. General-Cspitan August! versucht die Rebellen zu versöhnen und hat daS Einsetzen eingeborener Räthe autorisirt. Der Erzbischof von Manilla sagte in einem am 8. Mai erlassenen Hirtenbrief: Christen, vertheidigt Euren Glauben gegen Ketzer, die den unsterblichen Seelen eine unüberfteigbare schranke errichten, daö Volk in Sklavenketten legen, die Kreuze von den Friedhöfen verbannen, den Geistichen daö Taufen, die Trauungen und Beerdigungöriten und daö Spenden der letzten Tröstungen und der Abfoution verbieten." L o n d o n, 18. Mai. Eine Spezialdepefche von Hongkong sagt, man erwartet, daß infolge der Hungerönoth, die durch die Blockade verursacht wurde, Manilla bald capituliren wird. OchlsfS-5kaHrlHt!e Angekommen in : New Aork: Southwark" von Antwerpen; Cthiopia" von Glasgow; Aller" von Neapel. Bremen: Kaiser Wilhelm der Große" von New Aork via Plymouth; Dresden" von Baltimore. Gibraltar: Fulda" von New Aork nach Neapel und Genua. Philadelphia: Rumänian" von Glasgow. Marseille: Auftria" von New Sork. hiesiges. VarkNemonstranzen. Der Board of Public Works hat wahrlich keine leichte Aufgabe erhalten, als ihm die Parks noch aufgebürdet wurden. Die Mitglieder deö Boards machen sich schon durch die Straßenverbesserungen eine unzählige Menge Grundeigenthümer zu Feinden, aber durch die Parks noch mehr. Und dieö ist nicht zu verwundern, denn wirmöchten d.'n Mann sehen, der sich seine sauer verdienten Dsllarö ohne veitereö consiöziren ließe. Die Preise aber, welche Grundeigenthümern bewilligt wurden, flno nicht anders, die alö ConsiSkation zu nennen. Ein Mann z. V., der für eine Lot in Haughville eirca $250 bezahlte und für dieselbe mit $180 besteuert ist, soll dieselbe für $20 an die Parkkommisfion abtreten. . An der Central Ave. hat der Mann auch ein kleines Grundstück und hier soll er mit $80 Nutzen besteuert werden. Wie kann ein Arbeiter dieseö erschdin gen 7 Auf der einen Seite bekommt er nicht einmal den Preis, für welchen daö Grundstück für Steuerzwecke eingeschätzt ist und auf der anderen Seite soll er etwa ein Fünftel deö Wertheö deö Grundstücks als Nutzen zahlen. Wo bleibt da die Gerechtigkeit ? C. G. Neese, deutle? i-rzt, Ei Vft v;ts c::.

liegend im tiesen Schlafe, als ob

Lokomotiv - Ingenieur giebt Zeugniß über den erhaltenen Nujcn von Dr. A?iles Mitteln.

iy. auf Erden alS die eiue Lokomotivführers. Bon seinen stetigen Nerven, klarem Kopf, sicherem uge und vollständiger Seldftbeherr schuna hangt die Sicherheit de Zuge und oa Leben der Paffagiere ab. Dr. Mile' Rervine und andere Mittel find besonders geeignet, die erven ftktig. den opf klar und die eiftigen Fähigkeiten undeeinträchtigt ,u erhalten. Lokomotivführer F. W. McEoy. früher von 1323 Broadway. Council Bluff:, der aber jetzt in All Humboldt Strade. in Denver wohnt, schreibt, ,dfe er Jahre lang an Verstopfung litt. Wal ihm krankhafte, nervöse und billiöse opfweh verursachte, und seine Gesundheit wurde völlig wiederhergestellt durch Dr. Milei' Rer ve,., und Leber.Pilltn. Ich empfehle Dr. Milek' Mittel ber,lib. "J giebt keine verantwortliche Stellung Dr. Milet' Mittel werden durch all Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie; die erste Flasche nützt oder da Geld wird zurücker stattet. Buch über die Krankheiten de Herenk und der Rervcn frei. - Adresse: to? 5 Dr 5 W crncfdioc necterp i HcdtV AM. D r. M l e M e d ! k a l E o.. Elkhart. Ind. Die Heumacher Gesellschaft", ein Zweig der Rothmänner, ist heute hier in Sitzung. Die Gesellschaft zahlt circa 4000 Mitglieder in Staat. Die hiesige Loge veranstaltet heute Abend ein Bankett für die Delegaten. Sm Militärpark treibt sich stets viel Gesindel herum, daö allerHand Unfug anrichtet. Gestern Abend sind elf Geranien gestohlen worden. Heute Morgen belästigten eine Anzahl junger Bengel die weiblichen Passante und auch die von der Parkbehörde angestellten Aufseherinnen Frl. Williamö und Frau HayS, (deren Pflicht eö ist, Kinder im Park zu beaufsichtigen,) dermaßen, daß die Polizei benachrichtigt wurde und vier Bicyclepoliziften hingeschickt wurden. Sie verhafteten die Uebelthäter. Die auffallendsten Heiungen von Scrofeln. die man kennt. find mittelst Hood'ö Sarsaparilla erzielt. Dieseö Mittel sucht seineö GleiW M M , . en vet Bluttrankhelten. Gebraucht ur $00 d'ö. H o o d'S Pillen find mit der Hand gemacht und völlig gleich anGröße und Gewicbt. 2S Geheimpolizist Early von Chicago kam gestern hierher mit einem Haftbefehl für den Bergbauingenienr Charles CadmuS von Chicago. Die hiesigen Geheimpolizisten Colbert und Thornton verhafteten CadmuS gestern gegen Abend als Justizflüchtling. ES handelt sich um $4,000, die ein gewisser A. M. SearleS, ein Chicagoer Fabrikant, in Noten ausgegeben hat, von denen ein großer Theil in Händen CadmuS' sich besinden soll. Die Walkerton Bank. Chicago, aus deren Veranlassung CadmuS verhaftet wurde, giebt an, daß CadmuS eine Anzahl dieser Noten im Betrage von $2000 unterschlagen haben soll. Der STow York Stör. lMablirt 1853.) W.e.,.r Butterick Muster ! Bänder für Donnerstag. Wir haben von dem großen Sand einkaus noch genügend übrig um sie zu interesftren. Roman StripeS und Moire Bänder. R n re 10c Binder die Jd zu t li Eine Partie Satin Sdae, Satin und Sroö Gram und Mo:re ander, reg. 12c Cn Bänder, die Yard zu üb iSLiae, beste Qualität Satin Edae anver in yeuen Larven, 7 die Bard zu IU m m m mm. 8 TEAXX I w4rtek totste m, wh IU raa4 mi wrt, mmi wbo. h ar teirly ! pra sh how im mt TkrM Tt t PUai , umoi, wrni warn imaw n tr. tiv h Mir m WmU Um. tknw tUf Jhj wO Im tamU CWriflH HJMMMt WMyWUMHOTttlllMIM.i T.T.rTi" '" "Uk1 rSriT''! "" 2 1 iln'f fexr-tl Ml w t re- .t "4. .l ,

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