Indiana Tribüne, Volume 21, Number 239, Indianapolis, Marion County, 17 May 1898 — Page 3
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wi IN ALLEM APOTHEKEN 22J Der Majoratsherr. Noman von Nataly v. Eschstruth. (Fortsetzung.) (5s war ihre eigene Schuld, und das verdroß sie am meisten. Graf Rüdiger war sehr unangenehm überrascht, als er trfuhr, daß Vetter Willibald sich auf unbestimmte Zeit mit seiner Gemahlin auf Reisen be geben habe. Sie entzogen sich nun völlig seiner Beobachtung, und daö verdroß ihn. Er erwog die Nothwen digkeit, das neu ererbte Vermögen klüglich zu Rathe zu halten, bis sich die Erbfolge von Niedeck entschieden habe. Er bewog seine Gattin, die Familientrauer zum Vorwand zu nehmen, um das kostspielige Leben etwas einzuschränken. Nur auf kurze Zeit," tröstete er. Wird kein Sohn auf Niedeck geboren, bleibt das Majorat für Wulff-Dietrich, so holen wir Alles doppelt nach." Die Zeit verging. Voll fiebernder Spannung harrte man der kommen den Dinge. Ein Freund des Grafen, welcher die Niedecker in der Schweiz getroffen, berichtete, daß Gräfin JoHanna wahr und wahrhaftig vor einem freudigen Ereignisse stehe. Rüdiger und Melanie verkamen vorAufregung. Da traf nach Monaten ein Brief aus Wiesbaden ein. Von Willibald!" keuchte Rüdiger bleich und bebend. Er riß mit zitternder Hand den Umschlag ab. Dann gellte ein Triumphgelächter durch das Zimmer eine Tochter!" AchtesCapitel. Dem Majoratsherrn von Niedeck war eine Tochter geboren! Eine Tochter, anstatt des höchst ersehnten, hochwichtigen Sohnes! Diese Nachricht wirkte auf Gräfin Melanie wie eine Narkose. Sie starrte mit- blödem Lächeln vor sich hin und wiederholte w:e im Traume: Eine Tochter!" und dann lachte sie plötzlich in schadenfroher Weise h.'ll auf: O, wie ich ihm das gönne, dem verrückten Kerl! Wie mir das eine Genugthuung ist!" Graf Rüdiger hatte die Arme ge kreuzt und wanderte mit hastigen Schritten im Salon auf und nieder. Ja, das :st dem jungen Ehegatten recht geschehen," spottete er mit glimmendem Blick. Diese Niete dürfte doch wohl als Raureif auf sein Turtel taubengluck fallen, denn ich hoffe, zum zweiten Male schwingt sich das Vuckelinchen nicht zu derartigen Leistungen aus!" Vielleicht stirbt sie noch!" fuhr Frau Melanie mit gehässigem Blicke auf. Dann wurde ja die Erofolge am besten erledigt sein. Schreibt er gar nicht über ihr Befinden?" I, wo wird er denn an mich schrelben? Es ist eine druckte Anzeige. Laß' mich sehen!" Die Gräsin nahm hastig das Papier zur Hand und entfaltete es. Da, hier, da steht ja Verte" also lass' die andere Seite sehen; richtig, da hat er noch etwas binaekratzt: Was nicht ist. das kann noch weroen!" die Leserin brach in ein schallendes Gelachter aus. Kostlich. er macht noch Witze! O sieh'. Rüdiger, das ist ja unbezahlbar!" Was nicht ist. das kann noch werden," las der Kammerjunker ebenfalls und er lachte qleich seiner Gemahlin. Ab?r Beider Fröhlichkeit klang doch ein wenig gewaltsam, und wenn Rüdiger auch über den Galgenhumor" spottete. so furchte sich seine Stirne dennoch dabei. Schließlich zuckte er nervös die Achseln: Je nun, bei Gott ist ja kein Ding unmöglich! Wenn das verwachsene Frauenzimmer überhaupt ein Kind in die Welt setzt, kann es auch noch sechs Geschwisterchen bekommen. Also verlassen können wir uns noch nicht auf das Majorat." Melanie biß sich auf die Lippe: O. es wäre ja empörend! Es wäre ..." sie brach kurz ab und trommelte mit den langen Fingernägeln aufgeregt auf dem steifen Cartonpapier der Anzeige, welche vor ihr auf dem Tische lag. ' Warum er es uns überhaupt anzeigt?" fuhr sie ärgerlich fort. Den Silbergroschen Porto hätte sich der Geizhals auch sparen können." Pah er will sich do nicht bla miren und seinen Aerger zeigen." Daö ist inöglich. Wenn sie doch sterben wollte!" Sie stirbt nicht solche Jammer bild sind am zahesten; aber, wie ge sagt, wir dürfen nicht auf die Erb schaft rechnen noch nicht. Und da ist es eine dringende Nothwendigkeit, daß wir uns mit dem, was wir jetzt besitzen, einrichten. Unser Haushalt hier ist viel zu kostspielig und ich sehe nicht em, warum wir ein Heer von Schmarotzern - durchfüttern sollen, welche unö absolut nichts nützen. So schlage ich vor, wir sprengen das Ge nicht aus. Deine Gesundheit verlange eine Aufenthalt im Süden. Wir lösen hier den ganzen Haushalt auf, schicken die Jungen auf die Ritterakademie und nehmen Aufenthalt in Italien. Du mmmst Dir Deine Jungfer, ich mir den Kammerdiener mit. und dann können wir lm Hotel mit aller Be quemlichkeit und allem Comfort Itf :a.
dazu retchen unsere Zinsen aus. Sollten wir Geschmack an dem Wanderleben finden, so bleiben wir fern von Madrid. Ist in zehn Jahren noch kein Sohn auf Niedeck geboren, so können wir das Erbe als völlig sicher erachten. Wir kehren dann hieher zurück und holen Alles nach, was wir etwa versäumt haben sollten. Bist
Du damit einverstanden? Gräfin Melanie nickte. Sie lieb'.e die Abwechslung und sah es nebenbei auch ein, daß man unter den obwaltenden Umstanden nicht mehr blindlings in den Tag hinein leben durfte. I)lene Stunde im Fegefeuer der Angst, welche Tante Aureliens Erbschaft vorausging, lebte noch in ihrer Erinnerung und mahnte sie zur Vorsicht. So war der fürstliche Haushalt des Grafen Niedeck aufgelöst und Villa Casa bella schloß die strahlenden Fensteraugen zu einem langen, langen Winterschlaf. Wulff-Dietrich und Hartwig siedelten auf die Ritterakademie über der Aeltere mit viel Eifer und Genugthuung, der Jüngere grollend und außer sich, das behagliche, elegante Leben des Vaterhauses aufgeben zu müssen. Er bestürmte die Eltern mit bitteren Vorwürfen und verlangte die Beweggründe sur diese Neuerung zu wissen, welche ihm in dem leidenden Zustand der Gräfin angegeben wurden. Er lachte spöttisch auf. Mama ist ja geund, wie m Fisch im Wasser, und darum könnte ich euch doch auch mit meinem Hauslehrer begleiten." Graf Rüdiger ward schließlich grob und Hartwig verstummte tief gekränkt. . Wulff-Dietrich hatte keine einzige Frage an die Eltern gerichtet, als er ihre überraschenden Vorbereitungen bemerkte. Er sah sehr blaß aus und die herbe Linie zurückhaltenden Stolzes senkte sich schärfer wie je um seine Lippen. Es war schon seit längerer Aeit auffallend gewesen, wie anspruchslos und sparsam der ehedem so sorglose Knabe geworden war. Er verbat sich die spitzenbesetzte Wasche, als emes Jungen unwürdig, er vermied alle Spiele, welche seine kostbaren Anzüge ruiNirten. und unterließ all' die vielen unnützen Ausgaben, welche früher sein Taschengeld verschlungen hatten. Auch die neue Ausstattung, welche er für die Ritterakademie erhielt, ward auf semen ausdrucklichen Wunsch sehr einfach, beinahe schlicht gehalten, und obwohl die Gräfin in ihrer großspurigen Weise laut lachend die Hände über solche Narrheit, solch' eine Marotte zusammenschlug, befahl sie dennoch in heiterster Laune, diese Seminaristenausstattung" genau nach seiner Angabe anzufertigen. Hartwig s Ansprüche waren desto unbescheidener, aber auch sie wurden anstandslos bewilligt. Nie war der Unterschied zwischen den Brüdern so schroff zutage getreten wie jetzt; wah rend Wulff-Dietrich, welcher mit seinen noch nicht vollendeten dreizehn Jähren den Eindruck eines ernstd:nkenden, ruhigen, . beinahe verschlossenen jungen Mannes machte, verrieth sich in Hartwig's Wesen schon jetzt der ganze sorglose und anspruchslose Leichtsinn, welchen er wohl als fatales Erbtheil seiner Eltern mitbekommen. Die Grafen Niedeck hatten stets für ein solides, gewissenhaftes, ritterliches Geschlecht gegolten, und Rüdiger bildete wohl die erste Ausnahme von dieser Regel. Sein ältester Sohn verleugnete das Blut seiner Ahnen nicht und schien in jeder Beziehung den Traditionen der Familie Ehre machen zu wollen; Hart. wig aber war ein echtes Kind seiner modernen Zeit, das treue Abbild des Vaters und gleich der Mutter ein fremdes Reis auf dem alten Stamm. Jahre waren vergangen, fünfzehn lange Jahre. Gar Manches hatte sich in dieser Zeit geändert und wenig nur war sich gleich geblieben. Zu diesem Wenigen gehörte auch das alte Schloß Niede'ck. in welchem kaum ein Stuhl von der Stelle gerückt worden war,.geschweige daß eine eingreifendere Neuerung an seinem Inneren oder Aeußeren vorgenommen worden wäre. Die gräfliche Herrschaft wohnte nur wenige Sommer- und Herbstmonate in der Heimath; sie kam unerwartet an und kein Mensch würde etwas von ihrer Anwesenheit gemerkt haben, wenn nicht die Bauern und Waldhüter der Equipage in den Forsten begegnet wären. In Angerwies lieh sich Niemand von der Familie blicken, ebenso wenig inder Umgcgend. Da Niedeck ein machtig ausgedehnter Grundcomple; war, befanden sich keine Güter in der Nähe, auf welchen man von dem Schlosse aus hätte verkehren können. Aber Graf und Gräfin Niedeck schienen gerade die Einsamkeit ganz besonders zu lieben. Sie pflegten voll Entzücken die alten Erinnerungen, saßen Abends Hand in Hand an dem Fenster des Kutscherstubchens und sahen einander wie einst In den Flitterwochen voll zärtlicher Anbetung in die Augen. Johanna war mit den Jahren noch stiller, fügsam und sanfter geworden. Willibald hingegen schien die frische Lust der fremden Länder in lebhaftester Weise angeregt zu haben. Sonderling blieb er nach wie vor seine kleinen Eigenheiten legte er nicht ab; aber es waren zumeist Schrullen, von denen die Außenwelt nicht viel merkte und welche seine Gattin voll nie ermüdender Engelsgeduld erhug. Nachdem Graf Willibald seinerzeit die Geburt ein Tochter angezeigt hatte, schien der Klapperstorch die Adresse des Majoratsherrn vollständig vergessen zu haben. Der Erbe, nach welchem so viele Augm voll bannenden Interesses aufschauten, ward nicht geboren, und je mehr Jahre verstrichen, ohne einen kleinen Majoratsherrn mit. zubringen, desto triumphirender und selbstbewußter wiegten sich Graf Rüdiaer und Melanie in der seligen Gewißheit, das Majorat unbestritten auf ihren Sohn übergehen zu sehen. Seltsamerweise hörte man so gut toit nickts von der Familie Willibalds.
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Niedeck zu finden, obwohl man wußte, daß die Familie in Venedig. Rom oder Neapel weilte, weil die Briefschaften von Niedeck postlagernd dorthin gesandt wurden. Dann hatte Graf Rüdiger erforscht, daß der Vetter den Winter in Eairo zubringe. Die Neugierde trieb ihn. mit seiner Gattin ebenfalls in Eairo Aufenthalt zu nehmen. Aber von Graf Willibald und seiner Familie war keine Spur zu entdecken, so sehr sie auch alle Hotels und Fremdenpensionen nach ihm abforschten. Da öfters von reichen Engländern. Amerikanern und Russn ganze villenartige Häuser gemiethet wurden, forschte Rüdiger auch in diesen nach, doch erfuhr er nur unbekannte Namen von etlichen Ausländern, welche sich diesen Luxus gestatteten. Und doch würde es den Kammerh:rrn außerordentlich wt-ressirt hüben, einmal die Nichte von Angesicht zu schauen, welche nach dem eigenartigen Elternpaare ein ganz absonderliches kleines Wesen sein mußte. Es gelang ihm aber nicht. Endlich hörte er auf Umwegen von ihr. Ein Niedecker Forstläufer war für Geld und gute Worte erbötig, von der gnädigen Comtesse Fränzchen zu erzählen. Fränzchen! Also doch Francisca getauft. Wie verrückt war das einmal wieder! So weit man zurückdenken konnte, gab es keine Francisca in der Familie höchstens konnte die Ovation irgend einer lieben Nördlingen gelten. Also Comtesse Fränzchen ward ihm als ein sehr frisches, derbes, außerordentlich übermüthiges Mädel geschildert, welches die Freiheit von Niedeck dazu benützte. in w ldestirWe'sz herumzutollen. Die Eltern seien unglaublich besorgt um das Kind. Die Gräfin schlafe nie. ohne ihr Töchterchen an der Seite zu haben, sie sei Tag und Nacht um die Kleine, warte sie meist ganz allein und gestatte den Wärterinnen nur die kleinstcn Handreichungen. Eine alte Engländerin, welche kein Wort Deutsch verstehe, dürfe allein in das Schlafzimmer treten. Graf Willibald schien seine Lebensaufgabe darin zu sehen, das Kind zu behüten. Fränzchen sei nie ohne die Eltern zu sehen und die Liebe zwischen ihnen geradezu abgöttisch. Ob Fränzchen hübsch sei? Auf diese Frage war der junge Forstmann ein wenig verlegen geworden. Sie habe etwas große, derbe Züge, ähnele aber doch der Gräfin. Namentlich die Augen seien so schön, so groß und braun wie die der Mutter, nur daß sie bei dem wilden Kind ganz anders dreinschauten wie bei ihrer Mutter. Jetzt sei eben noch nicht viel zu sagen, aber er glaube wohl, daß das Comteßchen noch 'mal eine recht schmucke Dame werde! Weiter reichte die Wissenschaft des Jägers nicht und Graf Rüdiger mußte sich mit diesem skizzenhaften Bilde der unbekannten Nichte genügen lassen. Als er es entworfen bekam, zählte Fränzchen vier Jahre, jetzt war sie schon ein Backfischchen von fünfzehn Lenzen, und noch hatte kein Mensch jemals den Schleier gehoben, welcher dieses Bild von Sais verhüllte ... Als zwölf Jahre seit der Geburt der Kleinen verstrichen waren, ohne daß sich der Erbe von Niedeck eingestellt hatte, schien Graf Rüdiger das Majorat für seinen Sobn gewiß zu sein. lFonseKung folgt.) 3 e Zestrcde. Von Otto Senst. .Also, mein lieber Kölsch, ich habe es Ihnen jetzt ein für alle Male gesagt : Eil: Mensch, der gänzlich ohne Mittel dasteht, kriegt meine Tochter nie." Sie sind ein tüchtiger Kaufmann, aber als Schwiegersohn kann ich Sie nicht brauchen. Und wenn Sie weiter den Schmachtlappen spielen wollen und das Mädel anhimmeln ... Aber Herr Neumann, ich denke . . . " Schweigen Sie, junger Mensch, ich kenn das; also wenn Sie noch länger den unglücklich Verliebten spielen und meine Tochter andichten werden, so muß ich Sie entlassen, so leid es mir thut. Drum nehmen Sie Vernunft an und vergessen Sie nicht, den Käse für die Frau Bürgermeister abzuwiegen." Damit verließ Herr Neumann, der Inhaber d feinsten Colonialgeschäftes in Dudyausen. seinen Laden, und sein Commis. dem diese harten Worte gegolten hatten, blieb geknickt zurück. In stummer Verzweifluna sekte er fies, auf den Rand eines Margarinefasses und fing an. über die Hartherzigkeit der Väter und die Macht des Geldes zu philosophirm. Der freundlicheGruß eines Kunden störte ihn. Es war der lahme Schuster Budak. der sich für zwei Pfennige Schnupftabak holte, und dabei die neuesten Neuigkeiten über das morgige Schützenfest auskramte, das für Duderhausen eine Hauptund Staatsaction bedeutete. Und was Ihr Prinzipal ist. der Herr Neumann, der wird sich morgen wohl wieder hollisch forsch vorkommen als Schützenmajor mit seinem langen Schleppsäbel und seinem Federbut. Und bei der Preisvertheilung wird er wohl wieder . m v . ' ne jcyone ncve halten, davor ist er ja in Itx ganzen Stadt berühmt." Ja ja"", nickte Kölsch gedankenvoll. Kunst bringt Gunst" und dabei dachte er n die Triumphe, die er selbst schon als Tischredner bei Kränz, chen und Vereinsfesten gefeiert hatte. Ueber das breite Gesicht des Flickschusters glitt ein versckmiktes Läckeln. Hihihi", kicherte er, ich bin aber auch dahintergekommen, aus welcher Quelle Herr Neumann seine Reden bezieht." Kölsch wurde aufmerksam. ..Wie meinen Sie das. aus welcher Quelle?" fragte er. Budak z'oaerte. .Eiaent liÄ ist eZ Unrecht von mir. dak ick es erzähle, der Herr giebt mir auch manchmal. Arbeit . . . ." Nanu, mir können"Sie es ruhig sagen, ich klatsche es nicht weiter", beruhigte ihn sein Zuhörer. .Na ia". wbr der SÄu-
iterfort, also geflern bringe icff ihm )ie Stulpstiefel, die er morgen zum Schützenfest anzieht ich hatte ihm ein Paar Sporen anmachen müssen, er reitet zwar nicht, aber weil der Schützenmajor von Schoppenhausen neulich Sporen angelegt hatte, muß er es auch also wie ich in die Stube komme, sitzt er gerade am Tisch und liest in einem kleinen Buche. Er steht nun auf und besieht sich dieArbeit, und, ohne daß er es merkt, werfe ich aus Neugier einen Blick auf das Buch. WissenSie wie es hieß? Der perfekte Tischredner, enthaltend 100 Reden fürHochZeiten, Begräbnisse und andere Vergnügungen, verfaßt von Gustav Schlöck. Ja. ja. so ist es!" Sprach's, steckte die Schnupftabaksdüte ein und gwg. Seine Erzählung hatte in Kölsch die seltsamsten Gefühle entfesselt. Der perfekte Tischredner", das war ja der Titel des Buches, das er selbst vor zwei Jahren, als er gerade außer Stellung war. geschrieben und unter dem Pseudonym Schlök", der Umkehrung des Namens Kölsch, in Druck gegeben hatte. Der materielle Erfolg war nicht gerade bedeutend gewesen, denn solche Werke gab es in Hülle und Fülle, aber daß sein Prinzipal, der ihn so oft schon wegen seiner heimlichen Schriftstellern gehänselt hatte, aus diesem Werke seine Weisheit schöpfte, das reizte sein Selbstgefühl. Herr Neumann, der für den besten Redner galt, den es im Umkreis von drei Meilen gab, sollte sich mit fremden Federn, und gar noch mit den Federn seines eigenen Commis, schmücken? Nein. Kölsch war doch zu bescheiden, so etwas zu glauben. Möglich. daß sein Prinzipal aus dem Buche eine Anregung oder einen neuen Gedanken schöpfte! Aber daß er eine ganze Rede einfach von A bis Z daraus entnehmen wollte, nein, das war undenkbar. War überhaupt in seinem Werke eine Rede enthalten, die zu einem Schützenfeste paßte? Er überlegte . ... Ja, im dritten Abschnitt, unter der Rubrik Familienfeste" standen zwei solche Reden, und er sann nach, wie diese lauteten. Aber sein Gedächtniß ließ ihn im Stich und er zerbrach sich denKopf vergebens. Schließlich gab er es auf und machte sich daran, den Käse für die Frau Bürgermeister abzuwiegen. Kaum hatte er dies Geschäft erledigt, als sich die Thür, die aus dem Laden ins Conto? ging, aufthat, und Herrn Neumanns Stimme erschallte : ..Wenn Sie gerade frei sind, so kommen Sie mal rauf." Kölsch fuhr zusammen. In das Kontor rief ihn der Chef nur bei besonderen Veranlassun gen, es mußte also etwas zu bedeuten haben, daß er ihn jetzt zu sich entbot. Wollte er seine Drohung wahr machen und ihm kündigen? Zagend stieg der junge Mann die kleine Treppe zu dem Allerheiligsten hinaus, und trat !n das halbdunkle Zimmerchen, dxs seinem Prinzipal zum Kontot diente. Ein freudiger Schreck durchzuckte ihn, ihm gegenüber saß der Traum seiner Liebe, Grete Neumann, und lächelte ihm unter Thränen zu Sollte der Kummer seiner Tochter den Chef gerührt haben, sodaß er seine Einwilligung . . .? Neumanns Worte machten diesem Traume schnell ein Ende: Sie sind ja auch so ein Stück Dichter und Redner", begann er und stellte sich geschickt zwischen dle beiden jungen Leute, sodaß sie einander nicht mehr ansehen konnten. Ich wollte mal Ihre Meinung über die Rede hören, die ich mir morgen zum Schützenfeste ausgearbeitet habe. Meine Tochter und Sie sollen das Publikum bilden, und Ihr Urtheil abgeben. Da, setzen Sie sich hin und daß sie meiner Tochter kerne verliebten Blicke zuschmeißen, verstanden!" setzte er leise hinzu. Dann stellte er sich in Rednerpositur und fing pathetisch an: Liebevolle Festgenossen und Genossinnen! Wie alle Jahre, so haben wir auch dies Jahr wieder den Staub der Geschäfte von der Seele geschüttelt und sind hinausgezogen unter das grüne Dach des Waldes und das bsaue des Himmels, von dem Sonne, Mond und Sterne freundlich und warm auf unser Tagewerk herab schauen." Kölsch wollte seinen Ohren nicht trauen. War das nicht Wort für Wort der Anfang einer der beiden Reden, auf die er sich vorher vergeblich besonnen hatte? Aber sein Erstaunen wuchs mit jedem Satze, den Neumann sprach die ganze Rede war von A bis Z aus dem perfekten Tischredner" entnommen. Als der Chef zu Ende war, sah er seineZuhörer triumphirend an und forderte mit selbstbewußter Miene ihre Meinung und ihr Urtheil ein. Kölsch, den vor Staunen fast die Sprache verlassen hatte, mußte ein paar lobende Worte stammeln und es war ihm eine Erlösung, als die Ladenglocke plötzlich anschlug und ihn ins Geschäft rief. Der große Tag war angebrochen. Auf dem Marktplatz zu Dudenhausen sammelten sich die Schützenbrüder in ihren grünen Uniformen, die treue Büchse, in deren Mündung eine Blume steckte, über der Schulter. Aus denFen stern blickte der Damenflor hernieder, und was nicht gerade zur Cröme der Dudenhausener Gesellschaft zahlte, drängte und schob sich auf dem Platze, den die Schützen freiließen. Plötzlich entstand eine Bewegung im Volke:,Jn großer Uniform, mit Ehrenkette, und Medaillen, nahte der Major, HerrNeu mann, und neben ihm schritt sporenklirrend und sabelrasselnd der Schop penhausener Schützenmajor, der von der Gilde der Nachbarschaft zum Eyrentage der Dudenhausener Schützen herübergesandt war. Den beiden gewaltigen Mannern folgte in respelt voller Entfernung Gustav Kölsch, von seinem Chef zum Adjutanten ernannt. Die Schützen hatten sich in Reih' und Glied gestellt, und als ihr hoher Commandeur vor ihre Front trat, schlug der Trommler, ein kleiner, maaerer Schneider, einen Wirbel und alles präsentirte das Gewehr. Neumann zog seinen riesigen Säbel, mit Stentorstimme commandirte er: Rrrrrechts um, Marrsch!" und unter dem Vorant tritt der Dudenhausener Stadtcapelle ' setzte sich der Za. in Yewezuns. Zlt
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Send & for IUustrated Pamphlet. Addreas A. A. SOHANTZ, . a. DBTROIT HIOH. oen Dem legten unteoe gtisg stumm und traurig Gustav Kölsch; noch einen letzten Blick warf er nach dem Balcon, von dem aus Grete demZuge nachsah, dann bogen sie um eineEcke, und sie war dem Auge entschwunden. Die Sonne neigte sich schon genWesten: auf dem schattigen Schützenplatze herrschte reges Leben. Die Angehörigen und Freunde der Schützen waren' in Schaaren mit Kmd und Kegel hinausgezogen, und jeder suchte "sich nach Kräften zu unterhalten. Vom Schießstände her knallte Schuß auf Schuß. Dazwischen tönte laut die Orgel eines Caroussels und Schreien und Jubeln der Kmder. die sich unter den alten Bäumen tummelten. Endlich hatten die braven Männer all ihr Pulver verschössen und es wurde das Signal gegeben: Hahn in Ruh'!" Die Schützen strömten hungrig und vor allem durstig nach der Kegelbahn, die der erfindungsreiche Wirth aus Mangel an anderen Räumlichkeiten zum Speisesaal eingerichtet hatte, und unter Lachen und Plaudern nahm man an der Tafel Platz. Oben auf dem Ehrensitze hatte sich Herr Neumann niedergelassen, zu seiner Rechten saß der würdige Major aus Schoppenhausen, zu seiner Linken Gustav Kölsch, sein Adjutant, der jedesWinkes gewärtig sein mußte. Geschäftige Kellner schleppten ungeheure Mengen Bier herbei nur Neumann und der Schoppenhauser bezähmten sich ein Fläschchen Mosel dann erschien die Suppe und es erhob sich lautes Löffelklirren und Tellerklappern. Kölsch war der einzige, der beim Essen müßig geWesen war; er' tauschte fortwährend und verstohlenBlicke mit Grete aus, die weiter unten saß und sich die offenkundigen Huldigungen eines reichenBäckersohnes gefallen lassen mußte. Em Rippenstoß, den Neumann ihm zu Theil werden ließ, schreckte ihn auf und er fürchtete von seinem Chef belauscht worden zu sein. Doch seine Furcht war unbegründet, Neumann hatte em anderes Begehren. Hier, nehmen Sie" raunte er ihm zu und druckte ihm unter dem Tische einenZettel m die Hand dies ist das Manuskript von meiner Rede; sie müssen mir souffliren, aber fo. daß niemand etwas merkt. Zuerst wird der aus Schoppenhausen reden und dann nach einerWeile Ich." Mit sehr gemischten Gefühlen nahm Kölsch die Rede an sich, da schlug auch schon der Schoppenhäuser an sein Glas. Die Unterhaltung verstummte und alles schaute erwartungsvoll nach dem Fremden, der sich in seiner ganzen imposanten Größe erhob und nach verschiedenem Räuspern und Rülpsen also begann: LiebwertheFestgenossen und Genossinnen. Er sah sich triumphirend um und fuhr dann fort: Wie alle Jahre, so haben wir auch dieses Jahr den Staub der Geschäfte von der Seele geschüttelt und sind hinausgezogen unter das grüne Dach des Waldes und das blaue des Himmels, von dem Sonne, Mond und terne freundlich auf unser Tagewerk herabschauen." Die Schleusen der Beredsamkelt waren geöffnet, und wie em dreiter Strom, so floß die Rede ohne Stocken aus desSchoppenhäusers breitem Munde und Wort für Wort und Satz für Satz dieselbe Rede, die schon Neumann für das heutige Fest ausgearbeitet" hatte. Brausender Beifall erhielt der Redner, als er geendet hatte, und alles kam heran, um ihm die Hand zu schutteln oder zuzutrinken. Nur Neumann brachte kein Wort desDankes über seine Lippen, und zu seinem Glücke fiel es in dem Tumult nicht auf. daß er verstört und bleichen Antlitzes in seinem Sessel zusammengesunken war. In Kölschs Gemüth stritt die Schadenfreude mit dem Mitleid; aber als ein Blick auf Grete fiel, die ihn und ihren Vater voller Schreck und Jammer anstarrte, siegte das Mitleid und zugl'.ich durchzuckte ihn der Gedanke: Schmiede das Eisen, solange es warm ist. Herr Neumann- flüsterte er. Ein leises Stöhnen war die Antwort. Herr Neumann, soll ich Ihnen aus der Patsche helfen" Mensch, um Himmelswillen", -ächzte der andere, ich will Ihnen ewig dankbar sein" Versprechen Sie mir Ihre Tochter!" Frechling". Neumann wollte aufbrausen, aber er verschluckte sich und ein heftiger Hustenanfall, der aller Augen auf ihn lenkte, unterbrach ihn. Also, wie ist es?" fragte Kölsch von neuem. Unverschämter. Ja oder Nein? Sie sehen, alles blickt gespannt auf Sie und wartet auf die Rede." .Sie tödten mich". Jia -ee-
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