Indiana Tribüne, Volume 21, Number 239, Indianapolis, Marion County, 17 May 1898 — Page 2

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Sie täzttcht .Tribüne kostet durch den rrkge, J (Xentl per Woche, die SonntagS.rribü' E,tt per Woche, eide lusasra 1 ?t kn U ent Per Vtin&t. Per Poft Serhalb de' !Ub geschickt Im V,rauHi,Hlg V p Jahr. DfllMi 13 Süd VluVama SttsZ. Indianapolis, Ind., 17 Mai 1898 Zwei venezuellsche Haudegett. Vor Kurzem wurde telegraphisch gemeldet, daßGeneral Joaquin Crespo. der vormalige Präsident der vielgenannten Republik Venezuela, an der Spitze seines Heeres im Kampf gegen Aufständische gefallen sei. Crespo war der zweite Präsident von Venezuela, der sich einen Namen in der allgemeinenWeltgeschichte machte; der erste war General Simon Volivar, der berühmte Befreier Südamerikas vom spanischen Joch, gewesen. Die südamerikanischen Republiken haben bis jetzt noch nicht viele Staatsmänner von besonderer Bedeutung hervorgebracht, und es lohnt sich, bei diesen malerischen Persönlichkeiten einige Augenblicke stehen zu bleiben. Obwohl durch seltsame äußere Umstände mit einander verknüpft, haben diese beiden Vertreter des unabhängigen Südamerika sogut wie gar nichts mit einander gemeinsam. Sie stellen vielmehr zwei grundverschiedene Chlraktere dar. ' Bolivar, der George Washington Südamerikas", war von blaublütigen Eltern, deren Güter zu den reichsten in den spanischen Besitzungen gehörten. Dies sicherte ihm von selbst eine ausgezeichnete Erziehung, und nachdem er die Universität in Madrid absolvirt hatte, heirathete er eine junge Edeldame der Hauptstadt' und machte eine Hochzeitsreise" von nicht weniger als siebenjähriger Dauer durch europäische und amerikanische Städte. Die gesammelten Erfahrungen machten ihn in seiner südamerikanischen Heimath zu einem Souveräne ohne Titel. Als trauernderWittwer kam er wieder nach Venezuela; doch ungebrochen war sein unternehmender Geist, der sich thatsächlich Washington zum Vorbild ge-' nommen hatte, und verschaffte ihm ei- . nen außerordentlichen Einfluß über die Völker von Panama bis hinab nach Patagonien. Crespo war von dunkler Herkunft, die sich nicht zu näherer Erörterung in den Kreisen der Prüderie eignet. Seine Mutter war eine Indianerin von den Ebenen ies Orinoco-Thales. und sein Vater war ein Abenteurer aus Spanien, der ein Stückchen Regierungsland belegt:. In der Wildniß lebte das Paar zusammen, und der junge Knabe, ohne alle ErziehungsVortheile, aber mit der vollen Furchtlosigkeit seines Vaters und dem indianischen rücksichtslosen Ungestüm seiner Mutter begabt, wandte sich naturgemaß dem Soldaten Handwerk zu und machte von seinem 15. Jahre an alle Aufstände und Kriege Venezuelas kühnlich mit. Vor seinem 30ten Jahre hatte er bereits das Obercommando über eine Division, und als Guzman Blanco's Stern im Aufsteigen war, und er zur Erringung der Präsidentschaft einen Heerführer brauchte, der nichts durch einen Sieg der Revolutionäre zu verlieren und Alles zu gewinnen hatte, konnte er keinen geeigneteren Geschäftstheilhaber" finden, als Crespo. Die Beiden verbündeten sich auf's Engste, und als Blanco das Ziel seines Ehrgeizes erreicht hatte, wurde Crespo Kriegsminister und Oberbefehlshaber des gesammten Heeres, was unter den südamerikanischen Verhältn'ssen fast stets der vorletzte Schritt zur Erhöhung der höchsten politischen Stufe ist. Zweimal war Crespo Piäsident; seinen zweiten Termin aber mußte er sich mit dem Schwert erkämpfen, gegen den derzeitigen Präsidenten Palacio. Sobald man wußte, daß er sich an die Spitze der revolutionären Bewegung gestellt hatte, lief ihm wie im dreißigjährigen Krieg dem Soldatenvater Wallenstein Alles zu! In einem Feldzug von etwQ sieben Monaten sieate er vollständig: unser Land erkannte seine Regierung an, und die europäischen Mächte folgte diesem Beispiel. Crespo brachte seine halb-indianische Gattin abermals aus den Waldern m die Hauptstadt; die vornehme Welt von Caracas aber weigerte sich beharrlich, sie zu empfangen, und das glänzende -.gesellschaftliche Leben, welches Bolivar in der tropischen Hauptstadt begründet hatte, machte wieder großer demokratischer Einfachheit Platz. General Cres po umgab sich mit lauter Leuten seines eignen Schlages und führte ein thätiges Leben von frühen Morgen bis zur späten Nacht, während seine gesellig geächtete Gattin sich ganz der Einziehung der Kinder widmen konnte. Sein Auftreten in dem Streit mit England verschaffte ihm seine Weltberühmtheit Es darf indeß gesagt werden, daß Bolivar an Crespo's Stelle niemals die Ver. Staaten ersucht haben würde, die Vermittler-Rolle in dem Grenzstreit zu übernehmen. Er und sein General Santander wurden auf alle Fälle zu erst das Schwert gezogen haben. Bo livar war übrigens der practische Begründe? der erst lange darnach m un serem Lande formulirien Monroe Doctrin gewesen, hinter der sich Crespo verschanzte: Amerika für die Amerikaner. Bolivar im Präsidenten - Amt war als Patriot geliebt: Crespo im Präsidenten - Amt wurde als schneidiaer Führer bewundert. Crespo trat als armer Teufel in die öffentliche Arena und hinterließ ein Vermögen. das aus 10 Millionen Dollars geschah wird, Volivar hatte mehr, als das, als er in's Amt kam, und starb gerade zu als armer Mann: sein Reichthum war für die Kugeln und Gewehre draufgegangen, welche sein Land frei-

machen halzm.

Schach dem Gelbfieber! Der jetzige Krieg gegen Spanien hat noch eine Seite, die bisher sehr wenig besprochen worden ist, nämlich einen erhofften Vernichtungskrieg gegen das

Gelbfieber auf Cuba. Wohl hatte man seit Beginn dieses Krieges und unmittelbar vorher das Gelbe Fieber öfter erwähnt, aber ledialich im Hinblick auf die großen Verluste, welche dasselbe voraussichtlich den auf Cuba operirenden amerikanischen Truppen zufügen werde, größere. als die Waffen des Feindes. Unter unseren Armee- und Flotten - Aerzten jedoch ist neuerdings die Ansicht aufgetaucht, daß sich nicht nur diese Gefahr zum größten Theil vermeiden lasse bei aut gewählten Obdachstatten für die Truppen und richtiger Verpflegung derselben , sondern daß die Amenkaner auch gute Aussicht hätten, einen ebenso erfolgreichen Krieg gegen das Gelbfieber auf Cuba überhaupt, wie gegen die bösen Spanier führen und die Perle der Antillen" auch vom iseiu fieber dauernd befreien zu können! Viele Wohl die Allermeisten haben sich daran gewöhnt, diese schreckliche Geißel wie etwas ganz Selbstverständliches in tropischen und halbtropischen amerikai'.ischen Landern anzufehen. Aber ist das gmiz gewiß? In ob!gen Kreisen versichert man, daß bei richtiger Ordnung und Reinlichkeit, wie sie bei spanisch - amerikanischen Nationen im Ganzen nicht zu Hause ist, noch jemals war, sehr wohl dev Gelbe Jacob ausgetr:eben werden könnte. Sie weisen darauf hin, daß die Geschichte der wirklichen GelbfieberEpidemien in den lateinisch - amerikanischen Ländern allem Anschein nach erst von ihrem Schiffsverkehr mit europaischen und lndirect mit asiatischen Landern datnen und gleichzeitig eme Geschichte schauderhafter sanitärer Mlßverwaltung sei. Auch berufen sie sich auf die Erfolge, welche im Suden unseres eigenen Landes in der Bekämpsunq dieser Plage erzielt worden seien und schon beinahe einem völligen Siege gleichkämen. Was speciell die diesbezüglichen VerHältnisse in Cuba anbelangt, so erklären uns einige Kenner Folgendes: Der Hasen vonHavana kann als das Centrum und als der Erzeugungsherd jeder Gelbfieber - Epidemie betrachtet werden, welche im letzten Vierteljahrhundert und auch schon früher sowohl Havana wie auch unseren Continent heimgesucht hat. Infolge der eigenthllmlichen Formation des Hafens von Havana und der Luftströmungs-Ver-Hältnisse haben seine Gewässer wenig, ja fast gar keine Gelegenheit, rasch und beständig durch die frischeren Gewässer des umgebenden Oceans verändert zu werden. So hat sich eine Art riesiger Salzwasser-Pfuhl gebildet. und in diesen Pfuhl mit seinen, sich so wenig erneuernden Gewässern ergießt sich schon seit Jahrhunderten die ganze ungeheuere Schmutzwasser - Abfuhr der Stadt Havana! Die Spanier haben niemals diesen Verhältnissen besondere Aufmerksamkeit geschenkt, wie sie sich überhaupt um Gesundheitsschütz - Fragen herzlich wenig kllmmerten, und haben die betreffenden Vorkehrungen der Amerikaner, welche in ihrer Nähe Millionen von Dollars zur Bekämpfung dieses Feindes aufwendeten und die besten Sachverständigen da mit beschäftigten, so gut wie unbeachtet gelassen. Diese Nachlässigkeit rächte sich furchtbar, und ihre Folgen zwangen auch die Amerikaner zu fortwährenden Sperre - Maßnahmen - gegen Havana und verlängerten den Kampf gegen die Seuche bei uns selbst. Ferner wird darauf hingewiesen, daß die spanischen Beamten zu den Unterlassungssünden auch Begehungsfünden gefügt und z. V. die Thorheit begangen hätten, ihr Fieber - Hospital zu Havana gerade mitten hinein in den Gelbfieber - Herd selbst zu verlegen, statt abseits an eine hoch gelegene Stätte. Bereits ist von amerikanischen Fachleuten auch ein Plan zur direkten Bekriegung des Gelbfiebers aufCuba ent worfen worden. Darnach soll u. A. noch eine Wasserstraße an einem von Havana entfernten Punkte des Seeaestades nach dem Hafen zu angelegt und eine dlrecte Strömung von SeeWasser in den Hafen hinein erzeugt werden. ' Eine riesige Hafen - Ausschwemmung ist es. worauf man hinzielt; nicht nur das verseuchte Wasser, sondern auch den verseuchten oberen Bodenschlamm hofst man abführen zu lonnen. enere. ven modernen Fort schritten entsprechende Sanitäts-Ver Ordnungen inHavana. selbst sollen dann das Wajerloo" dieses tückischen Feindes vollenden helfen. Billig käme die Geschichte gerade nicht, und die EntWerfer dieses Kriegsplanes machen auch kein Hehl daraus, daß seine Verwirklichung noch bedeutend längere Zelt ;n Anspruch nehmen wurde, als die Vertreibung des spanischen Krieasfeindes Aber nicht nur Cuba wäre dann vom Gelbfieber befreit, sondern auch die letzte derartige Gefahr für unseren Sü den aufgehoben. Zum ersten Male in der Weltgeschichte wäre dann ein Krieg zugleich auch ein internationaler Sam täts kämpf, jedenfalls eine interes sante Seite des Krieges! - Ob aber diese Gelbfieber - Kreuzzügler nicht doch den Mund ein wenig zu voll nehmen? Fast keine Indianer mehr. Wir haben zu viele weiße Indianer plaudert man aus Kansas und das hat seine naheliegenden Gründe. Denn der. meist zunehmende Werth der Reservationen, die Vertheilung beträchtlicher Geldsummen seitens der Regierung an Stammes-Mitglieer und die Entwicklung in ihrer Art vorzüglicher Bildungö Anstalten ausschließlich zum Besten von Indianerlindern: diese und noch andere Vortheile haben die Wirkung gehabt, Tausende, deren Recht aus solche Vortheile nur noch von einigen Tröpflein Indianerblut abhängt, in die StammesGenossenschaft zurückzubringen und auch (wie schon bei einer frükeren Ge

legenheit hinsichklich des Jndianer-T.r-ritoriums dargethan) immer mehr Mischheirathen zu begünstigen. So bildet sich denn vielfach ein gar eigenthümlicher Indianer" - Nachwuchs, welcher wenn man diese Men-

schenklnder anderswo sehen wurde. kaum irgend Jemanden veranlassen könnte, überhaupt an Indianer zu denken! In der Jndianerschule zu Lawrence, Kans., kann man z. B. genug blauäugige und hellhaarige kleine Indianer finden, die lediglich wegen ziemlich entfernten Vetterschaftsverhältnisses, in welchem sie zu wirklichen Rothhäuten stehen. Pflege. Kleider und Erziehung auf Regierungskosten erhalten, worum gewiß ungezählte Tausende Anderer sie beneiden können ! Mehr oder weniger läßt sich dies von allen unseren Jndianerschulen sagen. Wenn diese Menschenkinder dann von dem Unrecht und Leid sprechen, das dem rothen ÜJlann" widerfahren. so ist das schon mehr als komisch. Sehr zutreffend drückte sich schon vor Jahren über diese Indianer" derMissouner Gouverneur Broameyer aus, als er von einem geschäftlichen Afenthalt bei einem dieser Stämme zurückkehrte. Das sollen Indianer-sein?" rief er aus, ei, das sind gehörig pfifsige Nankees, die ein klein wenig gegerbt sind." Auch ist schon die Bundesregierung officiell auf dieses Mißverhältniß aufmersam gemacht worden. Häufig," heißt es in einem der neuesten Berichte darüber, entdecken Jnspectlonsoeainten, welche solche Schulen besuchen, zu ihrer großen Verblüffung, daß unter den dortigen Kindern viele sind, welche verschwindend wenig oder gar kein Indianerblut in den Adern haben! Auf Befragen beanspruchen diese Kinder selber nur einen sehr geringfügigen Grad Jndianerblut. sie geben von einem Sechszehntel bis herab zu einem Alerundsechszlgstel an! Man hat mdeß in einer Anzahl Fälle festgestellt, daß auch das nicht wahr ist, sondern sie einfach die unverfälschten" Kinder weißer Eltern sind, welche vor der Zeit des Census für die Registmung der tammesgenossen-Zahl m den betrefsenden Stamm aufgenommen wurden. Und in den meisten Fallen sind ihre Eltern gut genug gestellt, um für die Erziehung ihrer Kinder aufkommen zu können, ueveroies können diese Kinder. wenn sie die Schule durchgemacht haben, noch weitere Ertra-Vortheüe von ihrer eigenthümlichen Stellung haven und besonders Anstellung trn Jndianerdienst ohne Civildienst-Era-men erhalten." Technisch betrachtet mag sich das Alles noch rechtfertigen lassen; aber eL scheint darin eine entschiedene Ungerechtigkeit sowohl gegenüber den wirklichen Indianern, wie gegenüber allen weißen Bürgern der Ver. Staaten zu stecken, welche die ganze Zeche bezahlen müssen. Es dürfte noch dahin kein men. daß unser Congreß gesetzlich fest, stellt, bis zu welchem Grade das Jndianerblut noch anerkannt werden soll. Mah's Wunderbrückt. Unser Land hat verschiedene merkwürdige natürliche Brücken in Nord und Süd aufzuweisen; aber sie alle scheinen in denSchatten gestellt zu werden von der Riesenbrücke, welche erst kürzlich in Utah entdeckt worden ist und jetzt als die größte bekannte ihrer Art in der Welt bezeichnet wird. Letzteres wird sich reiflich nur nach genauen Vergleichen mit Bestimmtheit sagkii lassen können; denn die Amenkaner sind bekanntlich noch verschwenderischer mit Superlativen, als die Franzosen, gleichviel, ob es sich um kriegerische oder andere Angelegenheiten handelt! Privatim hatte man zwar in Utah selbst und in der Nachbarschaft schon längst gerüchtweise von dem Vorhandensein einer solchen natürlichen Wunderbrücke in Utah gehört. Namentlich Indianer sprachen manchmal davon; aber man war geneigt, die ganze Geschichte sür eine Jndianerlegende zu halten, und als die Nothhäute, welche die Brücke selber betreten hatten, in die seligen Jagdgefilde hinübergegangen waren, gerieth auch das Gerücht so ziemlich in Vergessenheit. Hin und wieder frischte es freilich ein kühner Abenteurer, welcher durch die Bergbesten jener Gegend gekommen war, von Neuem auf. aber auf solche Abenteurer - Erzählungen wurde erst recht wenig Gewicht gelegt. Ab?r die Vervollkommnung der Vcrkehrsmittel und die Gier nach Edelmetallen führten schließlich auch dazu, die Existenz dieses Naturwunders über allen Zweifel hinaus festzustellen. Den größten Theil des Weges zu dieser Brücke kann man sogar schon heute beguem mit der Eisenbahn zurücklegen. Weiierhin geht es allerdings über recht unwirksame Pfade, unter .den Felsen einer uralten Erd - Erhbug, dahin. b:s zu einer Entfernung von nur 4 Meilen von dem kleinen- Städtchen Moab im County Grand (unfern dieser Stätte nimmt der. Rio Grande eiren gelour.deren Weg unter den Felsländereien der Sierra La Sal); und von hier aus kann man die NaturCuriosi.'ät thatsächlich sehen.' Sie'befindet sich also ziemlich weit unten im Südosten Utah's. Für den Geologen sollte übrigens die Entdeckung dieser Brücke nicht sehr überraschend kommen, wenn er überHaupt die natürliche Formation der Gegend kennt. Im Uebrigen ist Utah ja allenthalben ein Land der Ueberraschungen und kühnen Naturspiele, und die Oberfläche des Staates ist eine weit mannigfaltigere, als man nach einer flüchtigen Beschreibung annehmen könnte! ' Wer die berühmte natürliche 5Utfsteinbrücke im virginischen County Rockbridge aus eigener Anschauung kennt, fühlt sich unwillkürlich veranlaßt, Vergleiche anzustellen; er wird sich aber gestehen müssen, daß die letztere sich. recht bescheiden neben der natllrlichen Riesenbrücke Utahs ausnimmt, die beinabe dreimal so arok ist.

Viide Brücken haben ungefähr dlesiloe Höhe 200 Fuß aber die Utah'er Brücke ist bedeutend breiter und hat eine Dicke von 75 Fuß. Und ihr großer Brückenbogen (aus einem einzigen Stein bestehend!) mißt nicht weniger als 250 Fuß in der Weite, dagegen derjenige der virginischen Brücke nur 90 Fuß. Wie schon angedeutet, hat Goldgier zu der Entdeckung oder Neuentdcckung der Utah'er Brücke geführt. Eine kleine Schaar Edelmetallsucher, welch: vor mehreren Wochen von Moab aufgebrochen waren und sich vorgenommen hatten, alle einigermaßen betretenen Pfade zu meiden und sich in den unwirthsamsten Theil dieser wild-zer klüfteten Gebirgsgegend hineinzuwagen, entdeckte zu ihrer höchsten Ueberraschung diese Curiosität; sie sollen von ihr dermaßen bezaubert worden sein, daß sie kurze Zeit ihre eigentlichen Geschäfte ganz vergaßen und sich, nachdem sie sich von ihrer ersten VerbILffung erholt, eifrig Größenmessungen widmeten. Denn so etwas war ihnen doch noch niemals vor Augen getreten, und sie waren doch an großartige und bizarre Naturlaunen ziemlich gewöhnt. Die Brücke besteht aus altem rothen Sandstein, und ihre Entstehung geht bis in das sogenannte triassische Zeitalter zurück. Das war lange vor der Zeit, als sich unsere SteinkohleFelder bildeten! Ungezählte Jahrtausende muß hier das Wasser gewirkt haben, dessen Macht es hauptsächlich war. welcher dieses Wunder seine Entstehung verdankte. Die lvild-zerrisse-nen Felsen und die Fossilien oder Vcrsteinerungen in der Umgegend der Brücke bieten Anhaltspunkte genug dafür. daß diese Region, wie auch das übrige Utah, einst unter einer Tiefsee lag, aus der es sich allmälig emporhob; die zurückweichenden Wasser aber wählten tiefe Canäle, welche jetzt mächtige Stromschluchten bilden, und meiselten, aus dem festen Felsgestein phantastische Formen heraus, deren großartigste eben das vorliegende Gebilde ist. Auch darüber müssen wieder weitere Jahrtausende vergangen sein! Daher steht aber auch dieser Bau (soweit überhaupt dieser Ausdruck gerechtfertigt ist) für die Ewigkeit."

Weinerzcuaun der Welt. Einen Ueberblick über die Weinerzeugung der Welt im Jahre 1897 gibt der französische Moniteur Vinicole". In der G:sammthcit hat sich die Menge im vorigen Jahre fast auf derselben Höhe gehalten wie 1896, nämlich 119 gegen 123z Millionen Hektoliter. Nach der Menge sind die weinerzeugenden Länder in folgender Reihefolge zu nennen: Frankreich. Italien, Spanien, Algier, Rumänien.Chile, Portugal. Rußland. Deutschland, Oesterreich. Türkei rr... tr i? Mil noern. Araennnien. voanvcu.uu garn, Griechenland mit seinen Inseln. Bulgarien, Serbien, Brasilien, Azoren und Canaren mit Madeira, Cap der Guten Hoffnung, Australien. Tunis. Mexico und Persien. Frankreich erzeugt etwas mehr als den dritten Theil des gesammten Weines. Die Production hat freilich in den letzten Jahren erheblich geschwankt, sie belief sich 1887 auf nur 24 Millionen Hektoliter. 1893 auf 50. 1894 auf 44z und 1867 aus etwa 40 Millionen Hektoliter. Italien hat im vorigen Jahre 4j Millionen Hektoliter mehr geerntet als 1896. Spanien und Algier haben sich etwa auf gleicher Höhe, gehalten, jenes aus rund 13. dieses auf rund 4 Millionen Hektoliter. Eme ungemein starke Ab nähme weist Rumänien auf. das gegen 7ö Millionen im Jahre 1896 nur et was über 3 Millionen im Jahre 1897 gewann und hinter Algier zurücktrat Dagegen stieq die Chiles von 12 Ml Honen auf fast 3 Millionen, und dieses südamernamsche Land ruat von on 12. an die 6. Stelle, indem es Portugal, Rußland, Deutschland, Türkei und Cypern. Oesterreich und Griechenland überholte. Deutschland steht 1897 erst an 9. Stelle hinsichtlich der Menge ws erzielten Wemes ur.d '.rurde von Rußland, obwohl auch d!escc Land tvit Abnahme zu verzeichn':! katte. überbolt. JnLaufhatderJnhaöer der Lauf'schen Farbwerke Anton Lcykauf auf dem Boden seiner Fabrik seine etwa 18 Jahre alte Tochter, dann in seiner Wohnung seine Frau und hierauf sich selbst mit einem Revolver erschossen. Man wein nickt, ob die beiden Ehegatten im Einverständniß gehandelt haben. So viel steht aber fest, daß das Mädchen von dem Vorhaben des Vaters .nichts gewußt hat und daß die Ermordung desselben durch den Vater der Mutter nicht bekännt war. Man nimmt an. dak der Mann nicht im Einverständniß mit der irau gehandelt hat. Leykauf ist durch vieljähriges unglückliches Laboriren in seinen Verhältnissen zurückgekommen. Sorgen verschiedenster Art haben den unglücklichen Mann zur Verzweiflung gebracht. Leykauf hinterläßt noch einen. größeren Sohn. Es darf als sicher angenommen werden, daß er die grauenvolle That in einem Anfalle von Geistesstörung verübt hat. , i Der Feind Ist efteflt Die Grippe hinterläßt in der Regel den Patienten in schr schwacher Ge- . sundheit und oft mit einem anhaltenden Husten und angeqn'ffcnen Lungen. Für solche Fälle ist Dr. BuU'6 Husten Syrup das allerbeste Mittcl, welches, wenn sofort anacwandt, die Gefahr der Schwindsucht bcsciti.qr. Frau Maggie Tulaa, Jronton, Ohio, sagt: "ES . macht mir viel Vergnügen mit in dem Lobe für Dr. Bull'S Husten Syrup einzustimmen. Ich litt längere Zeit an der Grippe, aber nachdem ich eine Flasche von Dr. Bull' 6 Husten Syrup gebraucht hatte war ich vollkommen kurirt und ich wurde den schrecklichen Husten loS. Ich empfehle allen Leidenden diese voriüalicke Medin'n i

gebrauchen." Dr. Bull'S Hu2?J ' - ö:ru? Ufrt nur 3 -

DicErlSserkircheittZlesküv.

Der große Kirchenstreit, der die' i! Christenheit der Balkanländer spaltet.!! verdichtet sich gar ost zu dem Zank um! ' .'- ri v - s . ! ' ein einzelnes llraziiazes eoauoe. x.z. denschaft bewegte Kämpfe wurden in der jüngsten Zeit auch wegen eines kleinen GotteUiauses in Uesküb geführt, eines Gebäudes, an dessen Winzigkeit sich vielleicht am besten die Größe der zwischen den feindlichen Parteien herrschenden Erbitterung ermessen läßt. Nicht einen Fuß breit Erde gönnen Serben und Bulgaren einander. Selten nur geräth ein Fremder in den schmutzigen, winkeligen Stadttheil, wo die Uesküber Erlöserkirche steht. Ueber einen unebenen, nicht gepflasterten Platz führt der Weg. Bei regnerischem Wetter gleitet der Fuß aus oder er sinkt knöcheltief in den Boden. Und auch wer es wagt, diesen Platz zu passiren. findet kein Zeichen dafür, daß er sich in unmittelbarer Nähe eines Gotteshauses befindet. Ringsum krumme, zum Theil wie Schwalbennester aneinandergeklebtc Häuser und Baracken. Die Fassadefärben, sofern deren hier und da verwandt worden, sind verwaschen. Bis an die Fenster reicht der Koth der Straße. Einige großsprecherische Inschriften deuten auf Gast- und KaffeeHäuser hin, in denen die allerärmste Stadtbevölkerung verkehrt. Auf der anderen Seite gewahrt man eine kaum mannshohe Lehmmauer, kunstlos gefügt und kunstlos beworfen. Die Deckziegel sind zerbrochen und locker; stellenweise fehlen sie ganz. Hunderte derartigerEinfriedungen sind in der Stadt und auf dem Lande zu sehen. Jeder Bauer hat eine solcheund achtlos geht man vorbei. Da klingt es ist Sonntag früh ein eigenthümliches Signal an unser Ohr, etwa wie Töne des chinesischen Gong. Ein schmales Thor gewährt den Eingang in das MauerViereck, und die Neugier treibt uns, die Schritte hinzulenken. Wir befinden uns in einem kleinen Hofe, der durchweg mit großen Steinplatten bedeckt ist. Es sind Grabsteine. Sie tragen griechische und slavische Inschriften. Auf einem Brettergerüst stehen zwei Leute und schlagen rhythmisch mit ansehnlichen Holzschlägeln auf zwei wagerecht in der Luft schwebende Platten. Die eine ist aus Holz, die andere aus Metall. Zwei Holztöne und ein Metallton und immer wieder zwei Holztöne und ein Metallton. 5Da5 ist das Glockengeläute der Erlöserkirche von Uesküb. das die Gläubigen zur Andacht ruft. Inmitten deö Hofes steht etwaS, daS einem Blockhause ähnlich sieht, aus unregelmäßigen Granitsteinen errichtet und mit rothen, von der Zeit geschwärzten Ziegelsteinen gedeckt. Die eine, dem Thore zugewandte Seite ist mit Kalk beworfen und mit einer schreienden blauen Malerfarbe bestrichen. Vergebens sucht das Auge die Kirche, denn die Vorstellung, daß dieser Bau ein Gotteshaus sein könne, erscheint doch zu sonderbar. Kein Thurm oder auch nur Thürmchen erhebt sich darüber. kein Kreuz schmückt das Dach. Vom Boden bis zum First zählen wir 4 bis 4z Meter, die Längsseite dürfte mit 12 Meter nicht zu niedrig geschätzt sein, die Breitseite nicht mehr als 8 Meter haben. Die zwei kleinen, unsymmetrischen Fenster der Front stnd mit starken Eisenstäben vergittert. DaS Ganze macht den Eindruck eines Gefängnisses. Und doch ist dieser Bau die vielumstrittene Erlöserkirche. Ehe der serbische Blsthumsverweser girmilian den Stuhl des früheren griechischen Metropoliten in Uesküb einnahm, also noch vor etwa änderthalb Jahren, gehörte s ausschließlich den Griechen. Firmilian öffnete sie auch den Serben, wobei es zu großen Krawallen kam, da die Bulgaren einen öffentlichen serbischen Gottesdienst in Uesküb nicht dulden wollten. Firmilian hat aber, vom Vali unterstützt. seinen Willen durchgesetzt, und gegenwärtig' senden die Griechen, denen sich in kirchlicher Beziehung die Rumänen angeschlossen haben, und die Serben ln der Erlöserkirche ihre Gebete empor. Aus der Tiefe der Seele aber auch, wie man sagen kann, auö der Tiefe der Erde. Denn ähnlich jenen ersten Christen RomS. die sich zu ihren religiösen Uebungen in Höhlen und Kellern versammelten, haben oft auch die Christen deö Morgenlandes die Stätten ihrer Andacht wenigstens zum Theil unter die Erde verlegt. Elf Stufen muß man hinabsteigen, um in die Erlöserkirche zu gelangen. Lange dauert es. bis das Auge sich an das Halbdunkel gewöhnt, bis in der Mystik der Scenerie Personen und Dinge sich scheiden. Es ist eine Eigenthümlichkeit der Christen in Türkenlanden, daß sie ihre Messen in allerfrühester Stunde abhalten. Jetzt, in der Fastenzeit der Ortbodoxen. beginnnt die Messe in der Erlöserkirche schon um 4 Uhr morgens. Das ist die Messe für die Griechen und Rumänen. Finster ist es noch drau-ßen.-wenn die ersten Gläubigen zur Kirche wandern. Wolken von Weihrauch durchziehen den engen Kirchenräum und verdunkeln das spärliche Lickt der wenigen ärmlichen Kerzen. Und wenn draußen die Sonne siegreich emporsteigt und es immer Heller und Heller wird über dem prachtvollen Gebirgspanorama. das sich im WardarThale darbietet hier in die Kirche, durch die kleinen Fenster vermögen die Slrshlen kaum einzudringen, und imrner schwerer und schwerer umfängt der Weihrauch dieS irme der Andachlisten. Jeder der Gläubigen erhält beim Eintritt ein dünnes- Wachslichtchen, da er anzündet und auf einen eisernen, siebartig durchlöchertenStänder stellt. Jeder küßt eine mächtige Bibel, neben welcher ein dunkelbärtiger Priester, unbeweglich wie ein Mar morbild. stundenlang Wache hält. In unaufhörlichem Gleichmaß singen acht bis zehn Knaben unter der Führung zweier älteren Männer griechische Kirchenlieder. von denen der Fremde nur daS Kyrie eleison versteht. . Hinter der Tbeilwand der Kirche beweat sich sin-

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Die ganze NaturS ändert sich im Frühlinge. Das mensch liche Tyftem gebraucht auch eine .... Irüßlings-Wedizm so gut le die Blumen im Frühling Regen nöthig haben. Gebrauche Dr. August König's Damburger tropfen um das Blut zu reinigen, die Leber zu gulirkn und Magenleiden ju heilen.

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genv und detend der mit dc.i Bäcramentalien angethonc Priester. W ärmlich ist doch juU Hrref c! Grobe Steinfliesen bedecken Loden, und braungebeizte Bretter d:!?en die Decke, von der gläserne Kronleuchter billigster Sorte herabhängen. Die Siße, etwa sechzig, sind ebenfalls aus einfachen Brettern urthümlich gezimmert, kaum daß sie gehobelt sind. Ein wenig Stuck und Bronze sind für die Kanzel verwendet. Die grellen Farben der Heiligenbilder am Ikonostas weisen sofort auf wohlfeilste Fabrikmache hin. Keine Musik, kein Emporjauchzen der höchsten Freude über die Allmacht des Schöpfers; schwer lastet das Leben auf diesen Menschen, und von Kummer beschwert, ringt sich das Gebet aus ihre Seele. Nur der Ikonostas ist ein Prachtwerk von reich ornamcntirter, durchbrochener Holzschnitzerei; er ist daS einzige Stück der Kirche von reellem und künstlerischem Werthe. Zwei Stunden hat die Messe in ununterbrochener Einförmigkeit gewährt; etwa fünfzig Personen haben ihr beigewohnt. Wie sie sich dem Ende zuneigt, verschwinden langsam, einer nach dem anderen, die Rumänen und die Griechen. An ihrer Stelle erscheinen neue Ankömmlinge; erst einige Kinder, dann nach und nach die Männer. Di? Griechen und Rumanen werden von den Serben abgelöst. Derselbe Priester. der soeben die Messe in griechischer Sprach gelesen, beginnt, ohne daß eine Pause eingetreten Ware, jetzt serbisch, während die Sängerknaben bei ihrem Griechisch bleiben und fort und fort weiter singen. Nach einer halben Stunde sind etwa 150 Serben in der Kirche anwesend. Und wieder dauert die Messe ihre geschlagenen zwei Stirn den. . B e st r a f t e r Zweifel. Dame: Sie können mich frisiren?" Kammerzofe: Gewiß, gnädige Frau, aus dem unbedeutendsten Kopf verstehe ich etwas zu machen." Dame (spöttisch): Wer's glaubt." Zofe: Bitte gestatten Sie mir an Ihnen die Probe!" Zu Hause. Spitzvu?e (mit seiner Frau zankend, die sich eigenmächtig einen neuen Hut gekauft hat): Höre 'mal, gegen diese Eigenmächtigkeit muß ich entschieden protestiren! Wer hat das Geld gestohlen, Du oder ich?!" Begründeter Verdacht. Gattin: Was unsere Lina für viele U n a r t e n z e i g t. seit sie Braut ist." Gatte: Du, ich glaube, die ist vonihremBräutigamdazu ermuntert worden, damit er mehr Mitgist dafür verlangen kann." ErfolgreicheKur. Nun gnädigste Frau, hat der Aufenthalt im Süden, den ich Ihnen verordnet habe. die gewünschte Wirkung gehabt? Ja wohl, lieber Doctor, ich bin sehr zufrieden; hab meine beiden Mädel vcrlobt. . . Jedermann sagt so. Cacarets Saudy Cathartic, die wundervollste medizinische Entdeckung deö Zeitalters, angenehm und erfrifchend im Geschmack, dirkt sanft und sicher auf Nieren, Leber und Eingeveide, daS ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kopfveh, Nieder, anhaltende Verstopfung und Underdanlichkeit. kaufen und dkrsu5'kJ rlm mim ft1 T fT fT 10, 25; zo C:::. c:.: ;i ' ; i Wli IIH V-, . V V W. Vt I

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a V VV" Cineinnati Züge ! O.S. &V.R. ß. Abfahrt Indianapolis Abfahrt Sm , vsvm 10 4SBm , - Z?!m 4 42 M . 7 VON Ankunft Cineinnati nkunft 7 80? ll JOra Z2i4'm VONm 7 45U.ni 10 SONm Dayton Züge, 6. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dayton Abfahrt 8 05 , 10 45Bm Z45m m 4 4SNM . T 0031m nkunft 13 03Frn . 2SNm 6 40 rn . 7 SSNm . 11 VNtM Toledo & Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt ' Ankunft Ankunf Ind'plö : Toledo : Detroit Abfahrt l0 4Sm nk'ftS4SNm nk'ftS40N , icoiim , 4 098m , ISB ) Ausgenommen Sonntag. Ticket-Office : Union Station und No. 2 West Washington Straße, Ecke Meridian. ig 4 Md. 6 Säge nach Shelbyville, Greensburg und CDHimcöiL nrumsatKL 45 Vorm täglich ; 4 IS Vorm. HoVA ; 7 00 Borm. mit AuSnchme vrn Sonntag ; 10 50orm mtt usnahme vonSonntag: s 4Kaa,m. tagn 6 SO Nachm. täglich. Verbindung im Unin Bahnhof mit Q.&C, L- &N., B.&O. S.W. und C. oc O. nach allen Richtungen südlich, südöstlich und östlich. Echlakwage nach Washington a dem täglich um 6 20 Nnchm. abfahrenden Zug. stür Ticket und volle usrunst Wrtw mn or in der Via Ticket Office. No. I Ost Wa hington Straße und Union Baynyvs. H. M. Bronson, A. G. P. A Die populäre lMMl?) ' " 1 tlliilf iH die beste Linie nach KI Vier Zuge! erlassen Jnbtanapolt L 7 008m 11 MBm 8öm 12 (5 Nacht Ankunft .n Ehtcago UA Züge .reffe hier ein.... j.ZY Täglich auegen. Sonnrag. Sie neuesten verbesserten Oeftibuis UIngen, ' Wngnsr Schlnfwngsn elegante Varlor Wagen und vßwageu. Lokalchlafae in 55dianaott fieM m 8 80 Abend bereit, erläßt Chicago 3 45 Morgen. Sann jeder Zeit nach 9 0 Abend benützt werden. West Washington Etrafze, 7i(ff ifMfirtS Union Bahnhof, kaffachu. IBCl'UlllCC fett, de. Bahnhos und . rraiz Geo. W. Hayler. 2. S. ff. FRED LAGLER, Nachfolger von Heran Linke, tt. OLd L!l5am Straße, J5?sc)leis.(2tal)lisseOent nr-C s-r Crxlinr, Cferrn, Clip. ' .--S Yl -r' -At ! --J . ' v -. ' ,."...... t...) ' ) r"i r - s i s ' - t . ' ' (-. L-i

Eisenbahn-Tabelle

Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisen dahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Vandalia. Ädzang Postz lg voo ö Expreß i u 3 enreß 12 40 9Irn Ao:omodation 7 20fjnt Exvreß 4 00Wnt ensreft L 10 Vm Ankunft Expreß 5 40Vm Expreß 4 45 Slm Accomodation 10 00 V Expreß 2 85 91m Schnellzug 7 15 Bm Vccomadatio 120 3Ira Cleveland, Cincirmati, Chicago uni St. Louiö. JndianavoliS und Cleveland Division. Abgang Expreß. 4 15 S?n Cipreft V35VM Expreß 10 35 Vm Limited Expreß 11 15 Vm Erpreß 6 23 9; Ankunft Erpreß 4 10 Nr expreß 11 30,35m Limited ClPttß 45 Ab Expreß 310 92m Expreß 10 5O9!m St. Louii Division. llbgäng Expreß ... 7 30 55 ...11 45 L ...11 20 9hn ... 3 50 91m ... 405 55 ...1030 Vm ... 5 30 9! 6 10$ traut d erpreß Expreß Erpreß, täglich , Ankunft Erpreß täglich Expreß Limited Erpreß Erpreß Thicago und Cincinnati Diviston östlich. Abgang Schneizug 3 46 Vm ecomodation tägli 7V, ccomodatio 10 50 V Poftzug 2 4SRm ceomd. sn Sonntags). Accomodation 6 30 Rm Ankunft-shvill Aeeomodation. Pofizug 1140 Jnd'pli ce. (mifGon:.). Zlceomodation 11 5$m Accomodation 6 40 Ab Schnellzug 11 03 Nm Chicago und Cincinnati Diviston westlich Aögang Accomodation 7 10 Vm ßvanell vost ii 4 Lafahett Aceomadatio 6 IS Nm Scknellma 12 30 V Ankunft Schnellzug 8 30V Lasasette ccomodattsn . . . iu öu n Schnellpost 2 35NM Accomodation b 45 Nm Peoria Diviston veftüch. Abgang Srxnß 7 25 Erpreß 11 45 scm Danvill Accomodation .... 4 35 Nm Ervrek 11 15 Vm Ankunft Expreß 3 80 33m Danvlll Accomodaxo.. ..lOSOVm erpreß 2 42 Nm Srpreß 6 16 ?to Peoria Diviston östlich. Abgang Erpreß 6 20 V Uccomodatis Erpreß 8 25NM Ankunft Expreß 1185 eeomodatio Erpreß 9 00 Lake Srie und Western Abgang Expreß 700Vm Expreß 1 20 Sem Expreß 7 00Nm Schnell Expreß Ankunft Schnell.exxnß Expreß 10 20 V. Expreß 2 40Nnd Erpreß 005! Pittöburg, Nincinnati, Chicago and St. Louiö. -Indianapolis Division. Abgang Expreß 5 00 5cmColumbuS Accomodation... 8 80Vm Expreß 5K0? Richmonv Vcumodatio. . . I SO Nm Expreß 7 20 Ab Ankunft Nichmond Nceomodatio S 00 Vm Schnellzug 8 00 33 Expreß 12 30 Km Vccomodatio 3 15 Nm Expreß SbONm Erpreß 10 15 N Shicago Division toi Jtolomo. Wgang Expreß 11 35 V Expreß 12 35 3c Ankunft Erireß : 3 30Vm Erpreß 3 20 LsuiSville Divifion. Abgang Expreß 340V LouiSville Aceomsdkksn.. . 8 1 Vm Schnellzug 3 25 91m Vccomodatio 4 03 Nm Ankunft-Accomodatio 10 15 Vm Schnellzug 1130 8 SlccomodeUion k 50 Nm Spezial täglic) 12 25 Nm Cineinnati, Hamilto und Dayton Aigang-Mail L05Vm AbgangExpreß 3 45 Vm Cincinnati VccomototiH . . 10 45 Vm Expreß 7 00 Ab Expreß 4 45Nm Expreß 2 45N Ankunft Zlccomodatio. 11 43 m Exprei 12 45 m Erpreß 7 60Nm Ez-preß 10 35 Z?m erpreß 6 50 V Ankunft-Mail 6S0Vm Indianapolis und vinrennes. Abgang Expreß S15Vm BincenneS AceomodaKo .. 4 00N Ankunft LincenneZ Accomodat onlO 40 Vm Expreß ; 4 58Nm Cincinnati, Wabash und MicZZgan Abgang Expreß S 35 Vm Expreß 11 15 V Erpreß 4 603cm Ankunft Exvreß L25Vm uxpreß 8 10 Nm Expß 3 45 Nm Indianapolis, Deeatur und Oesieru. Abgang Expreß 815 Vm ccomodatlo 8 45NA Schnell.Erpreß 11 10 Nm nkunft SchneU,Erp,4 3 35SM Aceoovatu 10 40V Expreß 4 40Vm Chicago, Indianapolis und LoniSdille. Monon vkoute. Abgang Expreß 12 K5 V 3L5N Mail 7 00V Erpreß (via I D & SB) ll bO Vm Ankunft Expreß ' 3 30 12 Wall 7 55 9cm Expreß lviaJ D ck W)..... 2 40 3cm Monon Flyer 4 37N Tlio Twentieth Century,. ine auSaezeiSnete Wochenschrift, tedir ortfchrittltch gesinnten Lesern ser turefd en ist. In der Tendenz jircr fc;iali;ip erd rc2, andere Tcn rttuua ;:cr.n: darin unverteiisS besvrern. Llz-U:ZiV-'l: der ünntcldt Pn!:ll!Ina Co 13 C?.:? t, L: .

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