Indiana Tribüne, Volume 21, Number 238, Indianapolis, Marion County, 16 May 1898 — Page 3

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Der Majoratsherr. Roman von Nataly v. Eschstruth. (Fortsetzung.) Gras Nüdiger war schweigend im Jimmer hin und her gegangen, jetzt blieb er neben seinem Sohne stehen und sagte mit dem Ansluge von Ironie, welcher seiner Sprechweise eigen war: Gut. mein Junge, ich habe absolut nichts gegen diese löblichen Absicht einzuwenden. Das Majorat ist frei lich zur Zeit ein hochgehängter Korb sür Dich, und darum ist es sicherer, wenn Du nicht darauf rechnest. Ich fürchte nur. Dein Feuereifer wird sehr bald erlöschen, wenn Dir ftiedf unbestritten sicher bleibt." Wulss-Dietrich richtete sich noch höher auf: Ich hoffe. Dich von dem Gegentheil zu überzeugen." Aber sage doch, boy, was hat Dich denn plötzlich so verwandelt?" forschte die Gräfin voll naiven Erstaunens. Früher hattest Du so wenig Passton für das Lernen, daß wir meist Klagen hören mußten, und nun entwickelst Du Dich zum Musterknaben! Wie kommt das?" Der Gefragte schüttelte den dunkelblonden Kopf zurück und preßte die Lippen zusammen. Sein Blick glühte wundersam auf. aber er schwieg. Der Graf jedoch brach kurz ab. Nun. wir freuen uns der Thatsache und hoffen, daß Du bei der Stange bleibst, mein Sohn. Jetzt geht und laßt euere Koffer packen." Du gestattest. Papa, daß ich hier bleibe, um meine Stunden nicht zu unterbrechen. Mein Privatlehrer in öatem verreist nächsten Monat; bis dahin müssen wir unser Pensum absolvirt haben." Graf wiioicftt blmzte'seinen Aelte. fün momentan mit kalb zuaeknissener Augen an, dann lachte er in bester Laune auf. Betend, daß Gott Dich erhalte so fleißig, fromm und rein!" Gut, bleibe Du hier! Ich bin sehr stolz, der Welt von solch' unnatürlichem Sohne erzählen zu können. Und Du. Hartwig?" Der Kieme schnitt eme Grimasse und nickte dem Vater pfiffig zu: Ich werde Dich selbstverständlich nicht im Stiche lassen, sondern den Kronprinzen nach Kräften vertrete-n." Lautes Gelachter belohnte den Witz. und wie Hartwig mit ironischem Lächeln einen tiefen, devoten Diener vor dem alteren Bruder machte, trat trotz seines runden rosigen Kindergesichtes die Ähnlichkeit mit seinem Vater scharfer denn je hervor In der Küche aber saß der Kammerdiener im Kreise des Gesindes und sagte mit bedeutsamem Lachein: Seltsame Menschen! Als d:e Hochzeitsnachricht kam, verfiel die Gräfin m Wernkrampfe, und als die Depesche den Tod der lieben Tante meldete. hallte das Haus wieder von dem Jubel und Gelächter seltsame Menschen!" In Anaerwies herrschte große Erregung über die Verlobungsanzeige des Majoratsherrn von Niedeck. Man jubelte und schwelgte m dem Gedanken an bessere Zeiten; die Opti misten wagten sogar den kühnen Flug in das Reich der Phantasie und prophezeiten: Graf Willibald werde in seinem bräutlichen Glück allen Groll vergessen,.der Stadt die alten Verglln stigungen wiederum gewahren und noch viele neue hinzufügen; ja, man malte sich fchon die herrlichsten Zukunftsbilder aus, wie man dem mngen Paare einen enorm schmeichelhaften Empfang bereiten und es.vom Anfang an für die Angerwieser Interessen ge- . . c. cm Ci . es i Irinnen weroe. uenn oie raui nur halb so viel Humanität und Herzens, güt: besäße, wie ihre Cousine Melanie. wurde sie sicher allen Einfluß aufbieten, Beziehungen der Stadt anzukniipfen. wie sie Graf Rüdiger nebst Gemahnn so herzerquickend angebahnt hatten! Man schwelgie in diese; Hofsnung. Die Pessimisten jedoch schüttelten die Köpfe und sprachen: Ihr kennt den Sonderling schlecht, wenn ihr an seme Verzeihung glaubt! Wenn solche Menschen einmal hassen, dann ist es gründlich. Graf Willibald ist Nanatiker. er hält zähe fest an Gefühlen und Empfindungen, welche Macht über ihn gewonnen haben. Und leider sollte sich dies bewahrheiten. Wahrend man noch eifrig debattirend in der Stadt Hamburg" zusammen saß und die Ausschmückung der Stadt welche nach Viel aussehen und wenig kosten sollte besprach, als man just darüber stritt, ob sechs oder acht weißgekleidete Ehrenjungfrauen der Gräfin einen Blumenstrauß m w I c CV M überreichen Mlen uno oo oer urgermeister seineAnsprache auf dem Marktplatze oder am Thore halten müsse ? i TC a.. 2 s fX m Cm (fAa rouie eine uquipajjc iu iui.i ium vorüber. Solch' elegantes Naoerrollen aehörte in Anaerwies nicht zu dem täglichen Brod, darum schnellten alle Kopfe empor und äugten hinaus. Und dann sahen sich die Vater der Stadt schweigend und jäh. betroffen an. .Die Niedecker Eauipaae!" Pah eS werden die Herren l Dienstboten ein wenig spazieren sah

ren! trösteten die Optimisten.

Gedk Acht, lie uno angekommen!" wehklagten die Schwarzseher und sie sollten abermnls Recht behalten. Der Vahnhofvorsteher stürmte nach wenig Minuten athemlos in das Gastzimmer. Eben empassirt! Ganz uberraschend ganz ohne Anmeldung! Vor einer halben Stunde hat der Graf telegraphisch einen Wagen an die Bahn bestellt. Nun sind sie da ohne jeden Empfang!" Die Bestürzung war groß. Was thun? Nathlos kraute sich der oberste Rath den Kopf. Wir bringen einen Fackelzug nach dem Schlosse!" rief der Apotheker. Bravo! Brillant! Gleich heute Abends muß es sein. Und ein Feuerwerk brennen wir ab!" Der Bürgermeister schüttelte besorgt den Kopf. Wo follen wir denn gackeln, Windlichter und Feuerwerk hernehmen? Das müßte doch erst Alles bestellt werden!" Abermals tiefe Stille. Nun, dann machen wir es eben ein paar Tage später!" sagte der Auditeur. Wer kann denn vermuthen, daß nach drei Wochen schon die Hochzeit ist!" Ja. wir veranstalten die Feierlichkeit später!" Man tröstete sich, so gut man konnte. Wer die Gräfin auf der Bahn aesehen hatte, erzählte Wunderdinge, wie sehr freundlich und gütig sie gelächelt und -gegrüßt hätte. Hinken thäte sie , ,,' c - r i - t jf. . ri i! . za elwas, aoer oas ici ooeg gieia;gung für fitne. die im Waaen fabren könne! Und Graf Willibald fei gar nicht zum Wiedererkennen, so nobel gekleidet und so glückstrahlend! Er habe seme Frau in den Wagen gehoben, al ob sie von Glas wäre, und Beide hätten einander so zärtlich angeschaut, wie die jüngsten und verliebtesten Sockniter! Man hoffte nun, daß die nächsten Tage schon merklich mehr Leben m die Stadt bringen würden: zu allaemeinerUeberraschung ließ sich die Gräfin aber mit keinem Blicke sehen und Niedeck lag so still und unverändert einsam aus seiner waldigen Bergkuppe, als habe nie eine junge Herrin den Fuß über seine Schwelle gesetzt, neue Zeiten sür das alte Schloß zu bringen. Endlich konnte man des alten Kuhnert einmal habhaft werden. n ner Bürgermeister beehrte ihn persönlich mit einer Unterreduna. Er theilte mit, daß die Stadt großartige Empfangsfeierlichkeiten geplant hätte, welche leider nicht hätten zur Ausführung kommen können. Das Neuerwerk und die Nackeln zum feierlichen Zuge nach Niedeck lägen nun bereit und oie Burger beabsichtigten, in diesen Tagen das junae Paar zu ehren: ob wohl der nächste Sonntag dem Herrn Grafen angenehm sein werde? Wer alte Kuhnert zog em absonderliches Gesicht, vor lauter Runzeln und Fältchen konnte man nicht erkennen, was es eigentlich ausdrückte. Er neigte sich wichtig flüsternd näher. etzt ist überhaupt noch nicht der richtige Moment, Herr Bürgermeister. Das Paar'will aanz und aar durck nichts gestört sein. Du lieber Himmel. was ist das für ein Glück da oben! solche FIltterwochen lasse ich mir gefallen. Wie die Turteltäubchen sind sie miteinander! Was sie sich nur Liebes an den Augen absehen können, thun sie sich an. Wer so etwas sich hätte träumen lassen! Die Nrau Gräsin, welche wahrlich ein Engel in Menschengestalt ist, so zart und fügjam, und milde und gut die ist ja ganz entzückt von unserem alten Niedeck. Wie verklärt siebt sie Alles an und die Aussicht von den Fenstern des Kutscherstllbchens findet sie auch am schönsten. Da sitzen sie jeden Abend Hand in Hand und freuen sich an dem schonen Anblick. Nun wird der arme Graf erst seines Lebens froh ach, und wie froh!" Und das Neuerwerk?" erinnerte der Bürgermeister beklommen. Ja. dafür ist jetzt wirklich noch keine Zeit! Das junge Paar ist ja ganz mcognito hier und Sie wissen, daß der Graf wunderlicb in mancken Dingen ist; er würde sich über jede Störung agern. Aber einen guten Rath will ich Ihnen geben. In vier Wochen ist doch der Geburtstaa Seiner Gnaden, da wäre solch' eine Ovallon vielleicht als Ueberraschung ganz angebracht. Ich glaube, das würde die Herrschaften freuen. Aber, wie . k. 1 V3 In r m tr ncuiji, vas ii nur o ein nall)i.a)!ag von mir. und für den Erfolg garantiren kann ich nicht." Der Vater der Stadt war entzückt. Er dankte mit wärmsten Worten und versuchte noch, durch eine Einladung zum Glase Bier seine Beziehungen zu dem Factotum von Niedeck möglichst intim zu gestalten. Kuhnert lehnte jedoch unter dem Vorwand, es sehr eilig zu haben, recht entschieden ab. und die Goldfüchse griffen dovvelt eilig aus, die Mauern von Angerwie.s hmter sich zu bekommen. Die Wochen vergingen und das Feuerwerk ward mit größtem Pomp vorbereitet. Bürgermeisters Lieschen lernte im Sckweike ihres Anaesscktes ein äußerst schwungvolles Gedicht, welches der Assessor versatzt hatte und welches sie bei Ueberreickuna eines riesigen Blumenstraußes der Frau Gräsin aussagen sollte. . Am Abend vor dem festlichen Tage saßen Graf Willibald und Johanna wie immer an dem weitgeöffneten Fenster des Kutscherstübchens, den entzückenden Anblick in das Thal zu genießen. Obwohl sie gewöhnlich die eleganten Gemächer des Schlosses bewohnten, liebten sie es dennoch. Abends das ehemalige Junggesellenstübchen deö Majoratsherrn aufzusuchen. Johanna hatte es in ihrer Feinfühligkeit fofort bemerkt, wie sehr es ihren Mann beseligte, daß sie diesen Fensterplatz ebenso anziehend fand wie er, und so sorgte sie dafür, daß er liebgewordene Gewohnheiten auch weiter pflegen konnte. Willibald hatte den Arm um seine hinge Fiau geschlungen: Du bist also einverstanden mit meinen Plänen, theuerstes Herz?"

oyanna sah ein wenig sorgenvoll in seine Augen: Ich furchte Willibald. Du legst Dir mit dieser Reise schwere Opfer um meintwillen auf?" Er lachte - glückselig: Ich schwöre Dir, nein! Ich selber kenne keinen höheren Wunsch, als die nächste Zeit auf Reisen verleben zu können." ' Ihr Blick strahlte vor Freude: Wahrlich? O. dann bin ich mit Dir froh und glücklich! Dann werde ich all' die unendliche Freude ohne Gewissensbisse genießen können. Reisen! Ich habe noch nie eine Reise gemacht. Ich habe noch nichts von Gottes schöner Welt gesehen! O, lieber Mann, wie soll ich Dir so viel Glück danken?!" Er kükflevoN überströmender Zärtlichkeit ihr Antlitz, ihre Hände: Ich habe Dir zu danken ich allein! O. Johanna, wie hast Du mir die Welt in einen Himmel verwand.lt! Und morgen Früh fahren wir Du hast Drine Koffer packen lassen?" Es ist Alles bereit. Aber der Fackelzug der Angerwiesen?" Sein Gesicht war finster: Sie sol. len uns vergeblich suchen. Ich hasse üe! Iekt erst ermesse ich ganz, um wie viel Glückseligkeit meine Feinde mich durch ihren verruchten Anschlag bringen wollen! Johanna. Du fühlst sonst in alleil Dingen so gleich mit mir, empfinde auch meinen Haß mit mir!" Sie drückte ihm zärtlich die Hand, wie man ein aufgeregtes Kind beschwichtigt: Du weißt, daß ich Alles will, wie Du es willst!" sagte sie, und ihr Antlitz glänzte in hingebender Demuth und Bescheidenheit. Johanna hatte nie einen Widerspruch im Leben laut werden lassen, ihr sanftes Wesen fügte sich gerne jedem Wunsche und jeder Ansicht ihrer Lieben wieviel mehr dem Willen eines Mannes, in welchem sie voll überschwänglichcr Dankbarkeit ihren Erretter aus der Noth und Verlassenheit sah. Wenn ihr auch selber jede Regung von Haß und Rache ferne lag. fo respcctirte sie doch das leidcnschaftliche Empfinden Willibalds, und wenn sie auch den wunderlichen Plan, wel-

ck)en er hegte, unbegreiflich fand, so c?; i . r? . c j- t , i lugie ,ir na) oennoa) onne oen minoesten Widerstand seinem Willen. Er war ihr Herr er sollte befehlen und sie wollte ihm gehorchen! Nie war den Bürgern von Angerwies eine höhere Enttäuschung geworden als in jenem Augenblick, wo sie mit Fackeln, Pauken und Trompeten vor Schloß Niedeck anlangten und das Nest leer und verlassen fanden. Knirschend vor Ingrimm und Befchämung kehrten sie um und wußten nun genau Bescheid, wie die Actien auf Niedcckiir sie standen. sFor.seöung folgt.) pariser Zllodc. Es ist schwer, mit der Mode gleichen Schritt zu halten, denn rasch und im mer rascher verändert sich ihr Bild, was heute neu schien, ist morgen schon veraltet. Aber wo bleibt hier die Erflndungskraft, die unser Jahrhundert in anderen Dingen kennzeichnet? Alles, was wir heute bei der Mode neu nennen, ist, halb bewußt, halb unbewußt, ausgekramt aus dem reichen Schatze der Vergangenheit. Ohne jede Rücksicht werdenBruchstllcke der Trachten verschiedenster Zeltepochen nebeneinander gestellt oder gar zu einem Ganzen verschmolzen. Nichts ist wirklich neu, Alles ist schon einmal dagewesen." Ist es der schnelle Wechsei der heutigen Mode, ist es die vielseitige Gestaltung derselben, gleichviel, sie läßt die verschiedensten Geschmacksrichtungen neben einander aufkommen, denn nicht Jeder vermag ihr auf ihren excentrischen Wegen zu folgen. Die gewissenhafte Modcchronistin muß ihr folgen und darf nicht verschweigen, was sie so gern möchte, daß die Rocke eine unsinnige Form angenommen haben. Die obere Hälfte erscheint fest um den Körper gespannt, die untere flattert lose herab, und zwar in einer Ausdehnung, die sür die Dame, welche den Rock tragen soll, zu lang ist. Trotz alledcm erscheint die Pariserin in diesem Rockschnitte noch graziös, sie weiß sich selbst in einem Rocke, der oben viel zu eng. unten viel zu weit und dabei länger als ihre Figur ist, mit Anmuth zu bewegen. Natürlich kann die erwähnte Rockform nicht, wie bisher üblich, aus einzelnen Bahnen in der Länge des Rockes bestehen, sondern sie wird gebildet aus dem oberen, eng anliegenden Theile und einem mehr oder minder hohen und weiten volaut en sonne. Daß man mehr Stoff als zu den sonst üblichen Schnitten gebraucht, kommt nicht in Betracht, auch nicht, daß der Stoff verschnitten ist und die Form nie mehr geändert werden kann. Mit seltener Kühnheit hat sich diese neue Form Bahn, gebrochen und beherrscht nun sämmtliche Garderobegegenstände, die elegante Gesellschaftsrobe, das Straßenkleid gwira taillour. das Eollet. das Jaquette und den Unterrock. Weniger mit Erfolg gekrönt ist die Form Ito'dmsoi. die von einzelnen ersten Häusern einzuführen versucht wird und die manche Figuren gut kleidet; doch wer weiß, vielleicht wird auch von dieser bald eine andere Form wieder verdrängt werden. Jaquette und Eollet werden getragen gleich viel, obschon durch die engen Aermel die EolletS eigentlich keine Ezisienzberechtigung mehr haben, aber vie-

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icA Flamen find j:e lxquem. dabei leicht und im Allgemeinen doch von größerer Eleganz als ein Jaquette. Nicht selten sind sie aus dem Stoff der übrigen Toilette oder doch wenigstens in der Farbe der seidenen Robe unterlegt. Die Form variirt. Umhänge aus festeren Stoffen, die wirklich 'vor kühlen Winden schützen sollen, sind lang und vorn nach dem Halse zu stark abgerundet. auch nur am Halse geschlossen. Ein seidener volnnt cn sonne, der schmal beginnt und sich nach unten verbreitert, umgibt den Umhang. Eleganter ist ein Vf'U'inent fnntaisio, halb Eollet. halb Fichu. Dieses ist aus grobmaschigem schwarzem Tüll rund aus dem Stoff geschnitten, an dn Schullern kurz, vorn und im Rü3fn lang und spitz. Dem Tüll sind zwei Gruppen von schmalen schwarzen Lhisfon - Rüschen am unteren Rande

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aufgesetzt, als Abschluß am Halse eine volle Rüsche aus Chiffon und Tüll. Die Vorderseite garniren zwei spitze Tüllrevers mit Paillcttes-Stickerei, von schmaler Rüsche umrandet. Durch das ganze Vetement schimmert ein zur Toilette passendes takkews glactf Futter. Noch zierlicher in der Form ist ein kurzes Eollet. das aus drei über einander liegenden Theilen besteht. Alle vorn abgerundet. Es -sind drei schmal plessirte Volants aus taffetas 1)Umi porcelaino, die schwarzen Mousseline - Volants, von schmalen Rüschen eingesasü. aufliegen. Als Abschluß am Halse eine Rüsche mit einer Schleife aus Mousseline, deren pllssirte Enden vorn lang herabfallen. Junge Madchen tragen silbergraul oder Hellsandfarbige Tuchjacketts mit abstechendem Seidenfutter, die im Rücken anschließend und vorn lose gearbeitet, meist offen oder geschlossen getragen werden können und deren Nähte schmale weißseidene mit Metall durchflochtene Passementerie ziert. Eollets für junge Madchen sind m der Farbe des Kleides oder hellsandfarbig. Sie sind aus mehreren schmalen en forme geschnittenen, weiß passepoilirten Theilen gefertigt, die im Rücken u. vorn getheilt sind. Das Seidenfutter ist carrirt, gestreift oder uiii grell abstechend. Einfack und dock vornehm ist ctf Promenade- und Straßentoilette der genrc taillour, der, da man ihm die weitestgehenden Concessionen macht, an Beliebtheit stets zunimmt. Auch in diesem Genre kann höchste Eleganz entfaltet werden. Vorzugsweise verarbeitet man dazu feines Tuch m einfarbig oder melirt und die englischen covert coat Stoffe, doch ist auch Seide nicht ausgeschlossen. Hie und da tritt auch die Jackett - Blouse noch auf. die schlanke Figuren sehr Vortheilhaft kleidet. Von äußerst vornehmer Wirkung ist die Toilette aus englischem, Haselnußbraunem Wollenstosf in Figur 1. Der Rock ist seitlich bis zwei Drittel seiner Höhe keilförmig mit unten abgerundeten Ecken ausgeschnitten und mit kastorbraunem Sammet unterlegt. Den Ausschnitt begrenzt eine starke Seidenschnur, von der aus sich kleine Schlingen um längliche Knöpfe legen. Recht apart ist die mit kurzem ?chooß gearbeitete, zweimal mit Seidenschnur umrandete Taille. Sie ist vorn zu beiden Seiten geschlitzt, sodaß die kurzen. in Spitzen auslaufenden Vordertheile lose auf einem Bausch aus plissirter, haselnußbrauner Seide liegen, den einHalbgürtel aus braunem Sammet begrenzt. Den vorderen Schluß vermitteln Schnurschlingen und Knöpfe. Den pattenartig mit Seidenschnür gezierten Stehkragen umgiebt ein Seidenpliss6. Auf der Taille ruht hinten ein kurzer, vorn zu beiden Seiten endender,' plissirter Seidenkragen, der epaulettenartig über die Aermel fällt. Diese sind am Handgelenk dreirrv mal mit Schnur besetzt. Das barettartige Hütchen aus haselbraunem Phantasiegeflecht ist. mit schattirten, . x. i . m r xracqliaen nojen garnirr. Ix..Da.sMr .junge Damen bestimmte,

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