Indiana Tribüne, Volume 21, Number 236, Indianapolis, Marion County, 14 May 1898 — Page 2

-'V .rv i 14 , r ch 3rid;?n: Tagl'Ä u::) SonnwgV. Ilct5jli4e.,lrrtür.t'' kostet durch Un Xtlj i Cent ptx Woche, Me SonntaaSTribüe-Z ctS per iSoche. Leide lusacm IS SentS K Cents per lzrat. Per Post außerhalb bei SsUfc ikschiZz F?rakSihlunz pei I-!r. fJUss B ül ttUißss TeAt. Zndia--;-oIiZ, 3aS., :4 Mai 1898 U Pariser 2?eltattSstcAuttg 1900, ' Die Weltausstellungen, zu deren Je. schickung und Teftich die Bewohner der ganzen Erde aufgefordert werden, sind Schöpfungen der lnoderncn Cultur. Erst die Erfindung und Verbesserung In gegenwärtigen Verkehrsmittel haben sie ermöglicht. Die erste Weitaus stcllung fand im Jahre 1851 in London statt und hatte einen in jeder Beziehung beachtenswerthen Erfolg. Die Zahl der Aussteller betrug 14.000. di? der Besucher sechs Millionen. Den iic'icn der Ausstellung in der Höhe von 1 Millionen Francs stand eine Einnahm von 121 Millionen acacnüber. Der gewaltige wirthschaftliche und industrielle Aufsckiwung d:r listen Jahrzehnte hatte ein sehr schnell ansteigendes Wachsen dieser Ziffern b:i dcn späteren Weltausstellunaen zur Folg?. An der Pari.ser Weltausstellung im Jahre 18L9 betheiligten sich 05.000 Aussteller und 32 Millionen Besucher. Die Ausstellung kostete 40 Aiillionen Francs, brachte aber 10 Millionen Ueöerschluß. Die letzte Weltausstellung, die 1893 in Chicago stattfand, hat nur hinsichtlich der Ausstellerzah! gleich günstige VerHältnisse auszuweisen. Die Zahl der Besucher erreichte nur die Höhe von 21 Millionen; Einnähn und Ausgabe hielten sich mit 100 Millionen Francs das Gleichgewicht. Ein Schmerzenskind unter den Weltausstellungen ist bie Wiener von 1873. Der finanzielleMiKerfola war ein ganz bedeutender; der Fehlbetrag bezifferte sich auf 48z Millionen Francs, ist imWefentlichen aber durch die Cholera und den SUach", also durch Ereignisse, deren Eintritt nichr in der Ausstellung selbst seinen Grund hatte, veranlaßt worden. Die Weltausstellung von 1900 soll am 15. April eröffnet und am 5. November geschlossen werden, wird also länger als 6 Monate dauern. Sie ist die fünfte, welche die Franzosen in ihrer Hauptstadt unternehmen, und die achte, die überhaupt stattfindet. (London 1851, Paris 1855 und 1867. Wien 1873. Paris 1878 und 1889. Chicago 1893.) Im Gegensatze zu 1889 werden sich dieZmal alle cioilisirten Nationen der Erde officiell an der Ausstellung betheiligen. Es ist daher bei den günstigen Resultaten, die die Pariser Weltausstellungen fast ausnahmslos erzZelt haben, einleuchtend, daß das große Unternehmen, das man zur Einleitung des neuen JahrHunderts in der Seinestadt plant und vorbereitet, nie dagewesene Dimensioncn annehmen wird. Die Kosten sind auf 100 Millionen Francs veranschlagt. Von diesen werden 20 Millionen von der Republik, ebensoviel von der Stadt Paris gedeckt. Der Rest von 00 Millionen soll in der Weise aufgebracht werden, daß drei Millionen Bons zu je 20 Fr. ausgegeben werden; jeder Bon enthält 20 Eintrittskarten und eine ganze Reihe von Begünstigungen für Eisenbahnen u. s. w., so daß man auf guten Absatz rechnen kann. . Die Ausstellung zerfällt in zwei große Haupttheile: die industrielleAusstellung und die retrospektive Centennar - Ausstellung, die bestimmt ist, die Erfindungen und industriellen Fortschritte des 19. Jahrhunderts nach ihrem geschichtlichen Werdegang zu veranschaulichen. Im Uebrigen ist, wie in Chicago, das System der Fachgruppen maßgebend; 188 räumlich i;nb sachlich getrennte Gruppen wird die Ausstellung enthalten. Auf einen Wunsch des deutschen Reichscommissars, dem sich auch Oesterreich und die Schweiz angeschlossen haben, werden die landwirtschaftlichen Erzeugnisse mit den Nahrungsmitteln verbunden werden. Einige Staaten, die eine ganz eigenartige Industrie besitzen, wie Japan und China, werden an der Gruppeneintheilung nicht thcilnehmen, sondern für sich ausstellen. Der Platz der Ausstellung ist derselbe, wie früher, das Marsfeld, auf dem für 1889 errichtete Eiffel thurm bestehen bleibt. Auch das umliegende Terrain soll diesmal für Ausstellungszwecke benutzt werden. Allein trotz dieser Erweiterung wird der Ncum nur knapp sein. Dits erhellt namentlich aus einem Vergleich mit der Chicagoer Weltausstellung. Diese um faßte einen Fläch-enraum von 278 Hek tar, während die Pariser Ausstellung sich nur über em Terrain von 108 Hek tar erstrecken wird. Die Bureaux der Verwaltung werden wegen Raummangel außerhalb des Ausstellungsplatzes untergebracht. Selbstverständlich hat Frankreich als die die Ausstellung veranstaltende Nation das größte Terrain. nämlich die Hälfte aller Plätze, für sich in Anspruch genommen. Als Preise sind keineMedaillen. sondern nur Diplome ausgesetzt. Das erscheint auch als das einzig Richtige. Denn der Werth der Preise steckt nicht in der metallenen Beschaffenheit der Medaillen, sondern in der Anerkennung. die damit zumAusdruck gelangt. Hierfür genügt aber ein Diplom. Schon Ende August sollen die Prärniirungen stattfinden, im Gegensatz zu Chicago, wo sie erst nach Schluß der Ausstellung erfolgten, was zu großen Unzuträglichkeiten geführt hat. Der Besucher muß sehen, welche Gegenstände prämiirt.- welche' nicht prämiirt sind, um danach etwaige Bestellungen machen zu können. , Immer galant. Fräulein: HoniMe Kälte heute." Junger Herr: Dürfte ich Ihnen mein warmes crj anbieten?-

crt

Der urrahÄuf.

Es ist bekannt, daß der deutsche Kaiser es liebt, seine Trinksprüche in Anlehnung an russische und englische Ueberlieferungen nicht mit dem in Deutschland altgewohnten Hochruse, r c ! f. 1.U ... jonoern nur .urray zu rnvigen, und daß demgemäß auch die Angehörigen des Heeres und der Flotte diesen neuen Brauch sich cngeeignet haben. Nach deutscher Sitte hat es nicht an weitläufigen Kritiken über diese Neuerung gefehlt und vielfach ist versucht worden, den Hurrahruf sei es lächerlich zu machen, sei es als logisch und philologisch unbegründet ind anstößig hinzustellen. Demgegenüber weist 5larl Scheffler (Vraunschweig) in einem längern Aufsatze über das Wort Hurtat)" in der Zeitschrift des Allgemeinen deutschen Sprachvereins die Unbegründetheit dieser Nörgeleien nach. Wir entnehmen diesem Aussatze die nachstehenden. Ausführungen: 5urrah ist eigentlich Befehlsform zu dem mittelhochdeutschen, im Hessischen noch erhaltenen Innren (englisch to lnirry) ist gleich: ungestüm eilen, mit lautlicher Verstärkung'der letzten Silbe, wie sie früher in Ausrufen nicht selten war. Das einfache huire kommt nur vereinzelt vor, das verstärkte schon bet einem Minnesänger, läufiger aber erst seit der zweiten Hälfte des 18. JahrHunderts und besonders seit den Befreiungskriegen. Der Bedeutung jenes Zeitwortes entsprechend, ist es eine Aufforderung, besonders eine Sclbstermunterung zu ungestümem Vorwärtsdringen; und diese Bedeutung hat es bis auf den heutigen Tag bewahrt, besonders als Angriffsgeschrei unsere? Truppen. Aber seine Herkunft ist dem Sprachbewußtsein entschwunden, zumal da das zugehörige Zeitwort abgestorben ist; es ist ein Schlachtruf geworden, begrifflich ziemlich bedeutungslos, aber inhaltschwer durch die sinnliche Gewalt seiner Laute, ein Ruf, der unwiderstehlich fortreißt und den Gegner in Schrecken setzt. Mit diesem Hurrah! ging es zum letzten Sturme, mit diesem Hurrah! wurde aber auch gesiegt. Darum ist es begreiflich, daß die begeisterte Stimmung, die sich sich beim Anstürme in einem Hurrah! Luft machte, sich auch nach dem Siege eben des Wortes bediente, das zum Siege geführt, daß sich die Hurrahstimmung fortsetzte, daß man also nicht nur rief: Hurrah! auf den Feind! sondern auch: Hurrah! wir haben gesiegt! 5öurz. der Schlachtruf wurde zugleich ein Sieges-, ein Triumphgeschrei, und so ist er unzählige Male angewandt und weiter nicht nur im blutigen Streite der Völker, sondern auch in den mehr oder minder harmlosen Kämpfen, aus denen das Leben des einzelnen besteht. Eine schwierige Arbeit Pflegen wir zwar nicht mit einem Hurrah! anzugreifen; aber wie. mancher hat wohl schon den letzten Federstrich mit einem lauten oder nur gedachten Hurrah! gekrönt! wie mancher eine frohe Botschaft mit eben diesem Hurrah! begrüßt! So ist das Wort zum Freuden- und Jubelrufe schlechthin geworden, und gewiß nicht zu den schlechtesten und wirkungslosesten. Wie viel freudige Hurrahs sind unsern siegreichen Truppen bei ihrerHeimkehr entgegengeschallt! mit wie viel begeisterten Hurrahrufen unsere Kaiser bei EinZügen empfangen worden!... Dies begrüßende Hurrah! soll doch nun osfenbar nichts anderes heißen, als: er lebe hoch! Wer daran noch zweifeln sollte, der denke an ein Soldatenlied aus der Zeit der Freiheitskriege, wo c3 heißt: Unser König ist ein braver Held . . . und er soll leben mit hurrah, Hurrah, hurrallerallera!" und an das vielgesungene Binzer'sche Studentenlied (aus dem Jahre 1818): Stoßt an. Jena soll leben, hurrah hoch!" Also im Volke, bei Soldaten und Studenten ist Hurrah schon längst einAusdruck des Lebenlassens gewesen; und darin hat gewiß noch Niemand eine geschmäcklose Mode" gesehen ... Da soll der Gefeierte, wenn er noch einiges Sprachgefühl im Leibe hat, denken: Um Gottes willen! Jetzt kommt die ganze Bande über Tische und Stühle. Teller und Gläser auf mich losgestürzt ! V Hat er wirklich Sprachgefllhl im Leibe, so weiß er ganz genau. was dieser Ruf bedeutet. Sonst müßte er ja auch bei dem Rufe: er lebe hoch! denken: Um Gottes willen! Jetzt will mich die ganze Bande in die Höhe heben! . . . Gewiß ist das Hurrah! in einem Trinkspruche eine Neueruna. die sicherlich viele befremdet bat, aber doch 1 , W v . nicyl meyr ais aues vunt, was an einer Ileben" alten Gewohnheit rüttelt. Wir haben tausendmal Hoch! gehört und gerufen; nun wird ein Hurrah ! ausgebracht,und das fallt begreiflicher weise auf. Unser Gefühl sträubt sich zunacy l oageaen. aoer. wenn wir ebr lich sein wollen, weniger gegen die ?acye an sich, als gegen das Ungewohnte. Da solle man nicht gleich. nau unvesangen zu prüfen, von ge schmuckloser Mode" reden, die jedes ge sunde und natllrlicheSprachaefübl ver letzt . . . Kurz, man mag die Sache betrachlen. von welcher Seite man will. etwaL Sinnloses und Anstößiges kann man wohl nicht darin finden. Die Verwendung deZ Hunah in Trinkspruchen ist eine ganz folaerichtiaeAus dehnung eines seit lange - bestehenden pracygeoraucves. Behandlung von Wunden bei HauS. thieren. Je nachdem die fremden Körper, die die Wunden verursachen, beschaffen sind, unterscheidet man Schnitt-, Stich-, Hieb-, Schuß, Quetsch-, Riß und Bißwunden. Außerdem unterscheidet man Längs- undQuerwunden, Haut-, Muskel- und Sehnenwunden, oberflächliche und tiefe, einfache und complicirte, gefährliche, ungefährliche und absolut tödtliche Wunden. Als vergiftete Wunden bezeichnet man Verletzungen, welche bei ihrer Entstehung durch Wuthgift, durch Schlangengift, durch Milzbrandgift oder durch sonstige inficirende Materien verunreinigt I werden. Stm Allgemeinen iß nock au

erwähnen, daß einfache Schnittwunden mit Verletzung der Haut oder des Flcisches gewöhnlich von geringer Bedeutung sind, und wenn nicht ohne alles Zuthun, so doch mit Anwendung von kalten Aufschlägen bald heilen. Dage-

gen sind Berwundungen des EentralNervensystems, des Gehirns und des Rückenmarks stets mit Lebensgefahr verbunden; ein Gleiches ailt wegen des Eintritts starker Blutungn von Verletzungen des Herzens, der Lungen und der großen Gefäßstämme. Uebel zu beurtheilen sind auch Wunden der Bauch- und Beckeneingeweide und der Gelenke, welche fast ausnahmslos gefahrdrohende Entzündungs- und Fieberzufälle veranlassen. Heilen Gelenkwunden, so bleiben oft bedeutende, die Brauchbarkeit der Thiere schwer störende Lahmheiten zurück. Was nun die Behandlung einer Wunde betrifft, so ist dieselbe vor allenDingen zunächst mit reinem Wasser gründlich auszuwaschen, etwa darin befindliche fremde Körper vorsichtig zu entfernen, während eine stärkere Blutung durch AnWendung von Aufschlägen aus kaltem Wasser mit Zusatz von etwas Essig oder Kreosot zu stillen ist. Auch kann die Blutung, falls dieselbe nicht von größerer Bedeutung ist, dadurch gestillt werden, daß die Wunde mit einer Auflösung von 2 Unzen rohem Alaun in einem Quart Wasser ausgewaschen wird. Gelingt die Stillung der Blutung auf diese Weise nicht, so muß man einen Druckverband anbringen und zwar in der Art, daß man Werg, Hanf, Flachs oder zusammengelegte Leinwand befeuchtet, mit einerleischung aus 2 Unzen Schwefelsäure, 1Z Unze Weingeist und 1 Pint Wasser, auf und um die Wunde herumgelcgt und darüber eine ziemlich starkanziehende L?inde befestigt. Der Druckverband, den man auch mit anderen blutstillenden Flüssigkeiten, als Essig-, Kreosot- oder Alaunwasser befeuchten kann, darf erst nach Verlauf von 1 bis 2 Tagen und zwar möglichst behutsam entfernt werden. Blutungen sind auch mittelst des weißglühenden Eisens zu stillen, mit welchem man Verkohlung und Verschärfung der Wundflächen hervorruft. Wegen, seiner heftigen, zerstörenden Einwirkung auf die benachbarten Gebilde und der nachfolgenden bedeutendenEiterung muß diese Art der Blutstillung als ein Mittel letzter Instanz gelten, d. h. es wird nur benlltzt, wenn andere Mittel nicht ausreichen oder ihre Anwendung nicht möglich ist. Ist ein großes Blutgefäß oder eine Ader verletzt oder gar quer durchschnitten, so ist die betreffende Ader durch eine Pinzette hervorzuziehen und mittelst eines Fadens zu unterbinden. Die Unterbindung überHaupt ist das sicherste und reinlichste Blutstillungsmittel und wird allen anderen bei großen Gefäßen vorgezogen. Bei Quetschungen thut man gut. die verletzten Ränder zu beseitigen und glatte Schnittwunden herzustellen, während bei Querwunden für Abfluß des sich bildenden Eiters dadurch zu sorgen ist, daß man die Wunde von einem Winkel derselben aus in allmälig sc7.krechtek Richtung verlängert. Bei Wunden der Bauch- und Brustwandüngen mit Hervortreten von Eingcweiden sind letztere, wenn sie nicht zu bedeutend verletzt sind, nach vorherigem Abwaschcii mit lauwarmem Wasser sorgfältig in ihre Höhlen zurllckzubringen und die Wundrändcr durch eine starke Nadel zu vereinigen. Jmn-.er ist dafür Sorge zu tragen, daß der sich etwa bildende Eiter abfließen und sich nicht in tieferliegende Weichthcile sen ken kann. Will keine gutartige Eitc rung eintreten, ist die abgesonderie Flüssigkeit übelriechend, dünn, blutig, so empfiehlt es sich, die Wunde dreibis viermal mit einer Mischung von einer Unze Terpentin, 2 Eigelb und 1 Pint Wasser zu befeuchten. In den ersten drei Tagen und bevor sich Eitcr gebildet hat, sind alle Wunden mit kalten Aufschlägen zu behandeln, die bei leichten, oberflächlichen Wunden einfach aus öfterem Befeuchten oder Begießen der Wunde mit kaltem Wasser, bei gefährlicheren in der Weise gemacht werden, daß man zuvor in kaltem Wasser ausgerungene dicke Tücher auf die Wunden legt und alle Viertelstunden mit kaltem Wasser oder Bleiwasser befeuchtet. Tiefe stinkende Eiter absondernde Wunden der Schafe wäscht man auch vortheilhaft täglich einige Male mit einer Auflösungvon 1 UnzeChlorkalk in 1 Pint Wasser. Um Insekten abzuhalten, bestreicht man die Wunden täglich einmal mit Theer oder Kienöl. Ein sehr gutes Mittel gegen Wunden an Klauen und Hufen ist Rapstbcer. Sind Sehnen. Bänder oder Knochenhäute verletzt oder gequetscht, so thut man gut. Eisumschläge zu machen. Bei Eintritt von Eiterung reinigt man die Umgebung der Wunde, und'besonders da. wo der Eiter seirlen Abfluß bat. öfters mit lauwarmcm Wasser, trockn? t die a5gcwasche?en Th'.ile soviel wie möglich und verbindet die Wunden mit Charpie. zarter Leinwand oder feinern Fiack.s, welchen man zuvor mit etwas Schweinefett bestceicht. Sind Sehnen oder Länder v verlctzt, oder ist der Eiter von dünner, schlcchter Beschaffenheit, so nimmt man zweckmäßiger statt Schweineschznalz eine Mischung von Myrrhen- oder Aloctinktur, von jedem 1 Unze zum Verbinden, welcher Mischung man bei Knochenverletzung noch 15 Gran Kreosot zusetzt. Bei Gelcnkwundm, welche man an dem Ausfließen der eiweißartigen, fadenziehenden Gelcnlschmiere in der Nähe eines Gelenkes erkennt, hat man sofort für Abhaltung der äußeren Luft von der Wunde zu sorgen; dies läßt sich erreichen durch alsbaldiges Heften der Wundränder, durch Anlegen eines gut passenden Verbandes, durch Auflegen und Verkleben der Wunde vermittelst guten Heftpflasters oder endlich durch Vestrcichen derselben mit Collodium. Alle Thiere, welche mit Gelenkwunden behaslet sind, sind wegenGefährlichkeit derselben in größtmöglichster Ruhe zu erhalten, weil sonst der Heilungsvorgang nicht regelrecht verlaufen kann. Daß auch alles Reiben, .Scheuern und. Benagen dr Verletzungen auf passende Weise zu verhindern ist. bedarf w.ohl keiner wei-

leren Erwähnung. Die )auptausgübe aber, welche bei allen ärztlichen Handlungen an der Wunde zu berücksichtigen ist. besteht darin, das Eindringen oon Mikroorganismen in die Wunde zu verhindern und die bereits eingedrungenen unschädlich zu machen. Da letzteres aber nicht Sache eines Laien ist. so sollte man bei einer jeden gcfährlicken Verwundung ungesäumt seine Zuflucht zu einem erfahrenen und geschickUn Thierarzt nehmen.

Gciiicilttlühizcö. Behandlungder Eisschränke. Soll der Eisschrank wirklich seinen Zireck erfüllen, so muß alle acht Tage eine gründliche Säuberung stattfinden. Man nimmt die Tragroste dazu heraus und wäscht sie mit starkem SodaWasser ab. trocknet sie gut und wäscht dann die Wände des Eisschrankes mit Seisenwasser, dem man Salicylsäure zusetzte, ab und trocknet sie ebenfalls gut. Vor allem aber ist auch der Behälter, der zur Aufnahme für das Eis dicnt, nicht zu vergessen, den man am besten auch desinfizirt. indem man ihn Nlt einer Losung von udermangansauremKali bestreicht. DerEisschrank wird dann niemals irgend welchen starken Geruch zeigen, und die Speisen in ihm werden sich trefflich halten. . UmSamen bei trockener Witterung schnell zum Aufgeben zu bringen, belege man die Saatbeete, nachdem sie reichlich begossen worden, mit leichtem Packleinen. Leinwand oder dergleichen, welche beim ferneren Begießen auf den Beeten liegen bleiben können und mit begossen werden. Selbst solche Samen, welche sonst nur leicht im Mistbeet keimen, kann Man auf diese Weise zum Aufgehen bringen, doch muß dann mit dem Aussäen bis zum Eintritt wärmerer Witterung gewartet werden. Roßhaar zu waschen. Das Roßhaar namentlich aus Matratzen stammendes wird tüchtig ausgeklopft, sodann in einen Zuber gebracht und mit einem dichten Tuche zugedeckt; alsdann übergießt man es mehreremal rasch nacheinander mit kochendem Wasser läßt es eine Stunde im Dampf stehen. Nun wird das Wasser abgelassen, das Roßhaar wie derholt heiß überschüttet und ebenso zugedeckt stehen gelassen. Man nimmt das Roßhaar heraus, wenn das Was-, scr noch ziemlich warm ist. und hängt es zum Trocknen auf die Leine. Hierauf wird es locker aufgezupft und als reine Waare in Säcke gefüllt. Kaltes Wasser darf bei Roßhaar niemals angewendet werden, da es sonst nicht kraus bleibt. Schabenkäfer zu vertilgen. Ein für Hausthiere ungefähr-' liches Mittel gegen Schwaben- oder Nussenkäfer ist eine Mischung von Roggen- und Weizenmehl mit Alabastergips. Dieselbe wird von den Käfern gerne gefressen, wirkt aber tödtlich. weil der durch die Körperfeuchtigkeit erhärtende Gips nicht mehr aus den Verdauungsorganen austreten kann. ZurEntfernungvon Stockflecken empfiehlt es sich, die fleckige Wäsche auf der Bleiche mit einer Lösung von Salmiak und der fünffachen Menge Kochsalz in warmem Wasser zu benetzen und an der Sonne trocknen zu lassen. Nöthigenfalls ist das Versahren einigemal zu wiederholen. Stockflecke in Seidenstoffen, auch Moderflecke genannt, werden mit möglichst concentrirter Salmiaklösung ohne Kochsalzzusatz behandelt. Man streicht die Flüssigkeit (1 Theil Salmiakgeist auf 25 Theile Wasser) mit einer Fedcrfahne auf und läßt sie trocknen. Nach dem Auswaschen überführt man die Stoffe auf der linken Seite mV dem Plätteisen. Ü'unii c e r(9 e s e l t s ch a f tssa i s 0 n wiro jede praktische Hausfrau ihre Gesellschaftskleider und Blusen einer genauen Untersuchung unterziehen, um etwaige Flecke, die sich stets vorfinden werden, zu entfernen. Staub und Schmutz möglichst zu vertilgen; letztere beiden finden sich besonders an den Säumen und am Halsausschnitt vor. Für Fett- und Schmutzflecke, die nicht klebrig sind, ist nun Kartoffelmehl das wirksamste Fleckmittel, das auch den zartesten Stoffen und Farben nicht schadet. Das Kartoffelmehl muß gut erhitzt sein, dann taucht man ein Wattebäuschchen in das Mehl und überreibt den Fleck ein- oder m?hreremale damit, worauf man das Mehl durch Ausbürsten mit reiner Bürste entfernt. Sind die Flecke klebrig, so wird Kartoffelmehl sie naturgemäß trocken nicht auflösen, also entfernen können. In solchen Fällen wäscht man die Flecke erst einfach mit klarem RegeÄwasser aus und behandelt sie darauf erst mit heißem Kartoffelmehl. Ueber die Erfolge dieser einfachen Reiniguncsmethode wird man sreudia erstaunt sein. Li.i unl chädlicyes Mittel gegen Ratten und Mäuse sind dieBlätter und zerquetschten Stengel der Hundszunge, die man am besten zuAnfang des Sommers sammelt, weil die Pflanze da die meiste Kraft hat. Die Thiere haben vor dieser Pflanze eine solche Abneigung, daß sie ein Haus, in dem man dieses Mittel anwendet, binnen 24 Stunden verlassen. , Der Fcmd Ist Besiegt. Die Grippe hinterläßt in der Rcqcl den Patienten in sehr schwacher Gefund hcit und cst u:it cüinn anhaltenden Husicn und aligcgriffcncn Lungen. Für solche Fälle ist Dr. Vull's Husten Eyrup daö allcrbcsic Mirrcl, welches, wenn sofort anqnvaudt, die Gefahr der Schwindsucht bescitiqt. Frau Maggie Tulga, Jrcntou, Öl:io, sagt: "Es macht mir vicl Vcrnug? mit in dem Lobe für Dr. Bi'll'i' husten Syrup einzustimmen. Ich litt läutere Zeit an der Grippe, aber nachdem ich eine Flasche von Dr. Bull's S:i:icn Syrup ?cbraucht hatte war ich vollkommen urirt und ich wurde den schrecklichen Husten los. Ich empfehle allen Leidendcn diese vorzügliche Medizin zu siebrauchcn." Dr.' BuU's Husten S?ru? keet rr L5 Een:?.

Devx Jnlanb.

Äon seinem eigenen Son Charles wurde in Park View bei Norfolk. Va.. der Schiffszimmermann Nat. Reed erschossen. Der in den ; Schiffsbauhofen angestellte Mann satz mit Charles an einem Tisch; derSohn war mit der Reinigung eines RevolVers beschäftigt, als derselbe sich auf unerwartete Weise entlud und die Kugel den Vater in die linke Seite traf. Vier Söhne betrauern den Todten; einer von ihnen ist Capt. Harry Reed. Mitglied des Virginier Lootsen-Ver-eins. DasmiteinemKostenaufwände von 300,000 errichtete Familien - Mausoleum der Mackey's auf dem Greenwood - Friedhofe zu New York hat seine ersten stillen Bewohner erhalten, nämlich die Leichen von John Mackay jr., der seinerzeit in Frankreich starb, und von Col. Hungerford, des Bruders der Frau Mackay. Die erstere befand sich bisher in einem temPorären Gewölbe des GreenwoodFriedhofes, die ' Leiche Hungerfords, der vor, drei Jahren in Italien starb, traf vor einigen Tagen in New Jork ein. Der selteneFall, daß eine Christin zum Judenthum übertritt, ist in Newark, N. I., vorgekommen. Felix Graf und Madonna Rachael Finch von Clintondale, NI., wurden am 7. October 1894 von einem Friedensrichter in Jersey City getraut. Vor einigerZeit gab Frau Graf, welche seither der Methodistenkirche angehörte, die Absicht kund, zumJudenthum überzutreten, und sie empfing Unterricht in der jüdischen Religion und wurde dieser Tage von Rabbi Leucht in die Religionsgemeinschaft aufgenommen. Die nochmalige Trauung des Paares erfolgte sodann nach hebräischem Ritus. Auf Vorstellungen des Senators A. P. Gorman hat Präsldent McKinley beschlossen, die Amerikaner von der Guino-Jnsel Nassau durch ein Kriegsschiff abholen zu lassen. Mit Rücksicht auf die Kriegs-De-monstrationen in den nahen Gewäsfern herrscht eine Hungerönoth auf der Insel und die Berichte darüber sind dem Senator Gorman zu Ohren gekommen, der sofort die Aufmerksamkeit desPrästdenten auf die Sachlage lenkte und um Hilfe irgend welcher Art ersuchte. Kauffahrteischiffe haben sich in Folge der Nähe der Inseln Porto Rico und Cuba nicht mehr nach Nassau gewagt. Artilleristen von Fort H a m i.l t 0 n experimentiren mit einem neuenScheinwerfer von 300.000 Kerzenstärke, welcher am Fuße der 5. Avenue nahe dem alten Fort aufgestellt worden ist. Die hellen Strahlen des mächtigen .Scheinwerfers beleuchten des Nachts irgend einen beliebigen Punkt der unteren Bai, und die Officiere, welche die Experimente veranstalten, erklären, daß sich kein Fahrzeug unbemerkt nähern könne, wenn der Scheinwerfer zur .Anwendung komme. Falls die Spanier solch' einen Scheinwerfer in Manila gehabt hätten, würde es Commodore Dcwey nicht gelungen sein, unbemerkt im Hafen aufzutauchen und den spanischen Admiral zu überraschen. Durch ihrenHund wurde Frau Catherine Murphy in Richmond, Staten Island.' vor dem Verbrennungstode bewahrt. Die Frau, welche in genanntem Orte ein dreistöckiges Fachwerkhaus an Armadale Ave. bewohnt, wurde zu früher Stunde durch Hundegebell aus dem Schlafe geweckt. Sie fand das Zimmer mit Rauch gefüllt und eilte nach einem Hinterzimmer, wo sie die Entdeckung machte, daß das Feuer in der Küche ausgebrochen war. Ohne sich lange zu besinnen, packte sie ihre Juwelen in ein Bündel zusammen und warf sie in den Hof. worauf sie in. den Nachtkleidern aus dem brennenden Hause floh. Dasselbe wurde gänzlich zerstört und die Frau veranschlagt ihren Schaden auf 3000. Den 48 Japanern, welche mit den Dampfern Doric", Belgic" und China" in San Francisco eingetroffen waren, um in den Ver. Staaten angeblich Landwirthschaft zu studir?n. denen aber die Landung verweigert wurde, da angenommen wurde, daß sie Contrakt - Arbeiter sind, ist nun doch die Landung gestattet worden. Wegen dieser Japaner war eine Spezial - Untersuchungs - Commission eingesetzt worden, welche schließlich entschied, daß die. Japaner . zur Landung berechtigt sind. Der Jnspektor Lynch hatte gegen diese Entscheidung beim General - EinwanderungsCommissär Berufung eingelegt, die aber, wie aus dessen Entscheidung hervorgeht, als unbegründet abgewiesen wurde. os r?usrss. Im Hotel Centra l" in Nizza hat sich die seit Jahren Ivxi wohnende Russin Frl. Wrublenstt, L2 Jahre alt. durch Morphium vergistet. In einem hinterlassenen Schreiben bezeichnet sie als Ursache ihres Selbstmordes große Spielverluste, die sie in der Gaunerhöhle Monte Carlo erlitten habe und durch die sie an den Bettelstab gebracht worden sei. DieserTageerschienim Bezirksamte zu Zuparsjac in Bosnien der Bauer Spiro Vazic und wies freudestrahlend das Fell eines eben erlegten riesigen Bären vor; das Fell maß nahezu 7 Fuß. Spiro Vazic war auf der Vran Planina damit beschäftigt. Holz zu fällen, als . plötzlich ver riesige Bär in Sicht kam und sich gegen den Bauer wandte. Dieser nicht faul, fällte das Ungethüm mit der Axt. Allerdings kostete ihn diese Arbeit einigen Schweiß und erforderte nicht - geringe Kaltblütigkeit. Der Bauer erhielt eine beträchtliche Taglie in klingender Münze. V 0 r d r e i Jahren wurde n von dem Schwurgerichte, in Viterbo Davide Pellegrini, Leone Valle und Antonio Benedetti zu je zwanzigjährigem Bagno. verurtheilt, weil sie angeblich den (IutsbesitzeV- Salvatore Pezi ermordet hatten Die Qerur-

"immmmmmmmmmim

Z

vw MV,VÜÄ.V..,V

i h Ä S I IX ! 1 il V(V 1 1 2 JM JrvM B . U I IM

Zusammen.

Man binde

ST. JAICOBS

s

TftADC MAR

ZMWMWM?MMWMMMMWM

'

The keeper os a ten-cent lodging house in the Bowery, New York, relates : " Having heard os ANS-TaMes and having suffered sor years frorn dyspepsia and biliousness, I thought I would try thern. I have been using them now sor about six weeks, and they have given me great relies. The air is often very bad here, and a Tabule taken now and then keeps me irom getting sick in the polluted atmosphere."

theilten betheuerten jedoch fortwährend ihre Unschuld. Jetzt ist nun Bassano di Jntri Gratiliano Pezzi, ein Sohn des ermordeten Gutsbesitzers, verhaftet, weil sich herausgestellte, daß er falsche Zeugen geworben hatte, um die drei Unschuldigen in's Unglück zu stürzen. Die falschen Zeugen Silvestri. Felice Cettomai, Alfonso Giambcttista und Vincenzo Calabro wurden gleichfalls in Haft genommen. I n Engen (Baden) feiertcn jüngst zwei Bürger die fünfzigste Wiederkehr des Tages, an dem sie 1848 erschossen werden sollten. Die Beiden waren im Gefecht bei Kandern gefangen worden und wurden vor die Leiche des erschossenen Generals v. Gagern geführt, woselbst sie auf Befehl des Obersten v. Hinkeldey erschossen werden sollten. Im letzten Augenblick erschien noch Oberlieutenant Glorrer vom 2. Bad. Jnf.-Reg. und bat bei Oberst v. Hinkeldey um Pardon für die Beiden, der ihnen auch gewährt wurde. Zur bleibenden Erinnerung an diese Stunde steckte der Officier ihnen einen mit Bleistift geschriebenen Zettel zu. der die wenigen Worte enthielt: Herr Oberst v. Hinkeldey, Commandant, hat mir für A. D. und I. G., welche wir gefangen nahmen, Pardon gcgeben. Gloerer, Oberlieutenant. 2 Bad. Jnf.-Reg." Dieser Zettel befindet sich noch im Besitz der Betreffenden. Als Kriegsgefangene behandelt, sollten sie nun nach der Festung Rastatt verbracht werden. Auf dem Transport, in Müllbeim, wurden die Gefangenen, deren Zahl erheblich gestiegen war. durch die aufständige Bürgerschaft während der Nacht befreit. Aus Stockholm i st eine unter Leitung des Journalisten I. Stadling stehende Expedition abgeganaen. um in den Küstengebieten Ostsibiriens. die sonst weder von Ezpeditionen, noch von Fangschiffen berührt werden, nach Andree und feinen Begleitern zu suchen. Sie reist von Petersburg mit der Eisenbahn nach Jrkutsk und fährt auf der Lena bis zur Mündung ins Eismeer. Im Lenadelta spielte sich bekanntlich derSchlußact der Jeannette"-Expedition traungen Angedenkens ab, denn hier fand der Führer De Long mit einem Theile der Mannschaft, nachdem sie den Weg von der bei den Neusibirischen Inseln gesunkenen Jeannette" bis zum Lenadelta glücklich zurückgelegt hatten, nach langen Leiden den Tod. Sollten an der'Lenamündung keine Spuren der Luftschiffer zu entdecken sein, so soll versucht werden, die zur Gruppe der Neusibirischen Inseln gehörige Insel Kotjelnoi zu erreichen. Danach ist dann eine Absuchung weiter Gebiete östlich und westlich von der Lenamündung geplant.. Mit dem ziemlich zweifelhaften Suchen nach Andree verbindet die Expedition gleichzeitig , wissenschaftliche Forschungen, insbesondere botanischer Art. Die Mittel wurden von Privatleuten aufgebracht. Jedermann sagt so CatcaretS Eandy Cathartic. die wundervollste medizinische Entdeckung deS Zeitalters, angenehm und erfrischend im Geschmack, wirkt sanft und sicher aus Nieren, Leber und Eingeveide, daS ganze System reinigend, entferut Erkaltung, kurirt Kopfweh, ftie ber, anhaltende Verstopfung, und UnVerdaulichkeit. Kaufen und versuchen Oit eine Ochachtel von (5. E. heute; 10, 25, und 50 Cents. verkauft und Leilnuz 52?2Urt t:3 cl:n C:t:!::

IbWI

die schlimmsten Schmerzen le fe

Nhcumatiömus, Neuralgie, Hüften- und Rückenschmelzcn zusammen. Gebrauche s

'In

und alle werden geheilt werden. Einzeln, sicher i und rasch. S; mtmhViFffkvmmmtffwmmmmffm

z fe Cincinnati Zuge! il H. & v. R. ß. Abfahrt Indianapolis dfabrt 8 458m Ankunft Cincinnati Ankunft 7S0Bm . 11238m 8 058m 4533m i 459!m 4 4SNm 7 0091m m m m m UNm 6 0092m 7 45Nm 10 SONm Tayton Züge, C. H. & D. N. R. Abfahrt Indianapolis Ankunft Dahton Abfahrt OSVm l0 458m Z4Sm 4 4591m 7 00m Ankunft 1103Pm m m m "2 ssnm 6 2092m 7 6592m 11 0092 Toledo & Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plS : Toledo : Detroit Abfahrt 10 45vm nk'ft 6 4692m Ank'ft 840Nm . 7 0092m . 4vvm 15350! ) Ausgenommen Sonntag. Ticket-Ofsicen : Union Station und No. 2 West Washington Straße, Eck, Meridian. Die populäre WDli 'WD ist die befte Linie nach G m I A G O. Vier Züge! ,rfftffn cMrtslnnt l 7 00Pra 11 5SBm " r 13 8592m 12 55 Nachts kuft t akiraa !12lMt 5S Abend! i6 4 Ab 7 233m Z80Bm " " 2 4W2m fifl trff Mr rt 7 55m 4 379201 Täglich auSgen. Sonntag. Die neuesten verbesserten . Osstibuis Wsgsn, WSngnsr Schlnfwngen -m- elegant Parlor-Wagen und (kßvagen. Lokal-Schlafwagen in Indianapolis stelzt um S LO UbenoS d,relt, erläßt Chicago 2 45 Morgen. Sann jede! ötit nach v so dcnoi venusr weroen. Welt Waibinaton Straf:. Tilket'Ofkltts ' Union Bahnhof, Maflacku. Alixil fett, l,e. ahnhof und 22. rrav Geo. W. Hayler. D. P. S. FRED LAGLER. achfslger vtn Hern Linke, No. IS Süd Alabama trafze. Dampwcbleif-Etablissement Rasirmeffer für Barbiere. Ccöeeren. Ciiv perS und chirurgische Instrumente werde schnell und qut geschliffen. Alle Arbeit garaniin. W ebsier's Kel leoiallonal ; IMiionary r..i.u. i ct.ti amm n v mmmw in i iic i minc , jy iiyf rti. A tborou!a rsYlsloa es tb l'aabridffed, th purpocc es hielt has btaa et displar or th prorisioa os rnatcrial (or boastful "d nowy adrertücaest. but tb due, iudicious. cholarly, thorotih rrfectc of a work wkich im all ta läget of ita growih kas obtaiaad ia aa quäl degr tV faver aad oaidea of caoUm aal of ta geaaial pablic Tb Om Grat Standard f4l X AutMoritr. h ffifc so WTiUa II. D.i. Brwv STBSTEITS 1 . ,T tr TMD DCCT JXTÜ&mXXLI rTrWfor.o-i.tiU.. DICTIGGiar 0. 4 C. KERRIAM CO., PtMsher, arauunsu, aiAsa, QflflflrÄ r)üUU J:zzrz?7lTi TIAR t drtkto tnt.Ilifrat pfoa f 'k U4 wriM, wbo, i wra lnamtnoacy, Tbmu ItoUai

ttw ia Mir wa loeaUtte, iranwvw th? Mj wU ilao fmMg lM aiMHUiaa r WBBlriaaUat whloa jom tu ara taataaaoaat. L BOMffcff Ita MeaatfW u abvr. Baailyaaa qaiaklr aarad I daatra tat worfctr tw aaab diatne or eoaat?. aliaaJy aaafct ad ptvriö wita pUj.t a r I -lM..tnM4atnrU 1(7rHk.IttNK I " ' "" Lwi i , . i

Eisenbahn-Tabelle

Äl'unst und Zugang der derschn denen Eisen banzüge tei Union Depot, Indianapolis. Vandolw. Zlbgang Postzug ... 7 00 Ld ... 11 20 Nm ... IS 40 Nm ... 7 20LM ... 4 00NM ... 8 10 Pm ... 5 40 ?M ... 4 45 92m ...10 00VM ... 2 35 Nm vrEpreö Ervretz 2ic:ornoda:icn Errreft Lxprek Ankunft Expreß Erpreß Accomodatien Expreß Schnellzug AccomadatiöN ... 7 15?m ... 120Nm Eleveland, Cincinnati, Chicago und Et. Louis. JndianavcliS und Elevcland Diviücn. Abgang Expreß.. 4 15 9? ctprep b3.iim Expreß 10 35 ?m Limited Expreß 11 15 5m Erpreß 6 25Nm Ankunft Expreß 4 10 Nrr Expreß 11 Limited Expreß 8 45 Ab Expreß.... 3 10 Nm Erpreß 10 50N et LouiL Division. Abgang Expreß 7 30 Lm iltraiteö Expreß ll 45 Vm Expreß 11 20Nm Expreß, täalich 3 50Nm Ankunft Expreß täglich 4 05Vm Expreß .. , lUSOTm Limited Expreß 5 30Nm Expreß 6 10 Vm Thicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45 7m Accomodation tsgl, 7 ro 3 in Accomodatio 10 50 Bm Poftzug 2 45 Nm Accomed. (nur Sonntags). Akkomodation 6 30Jhn Ankunft-Nushville Accomodation. Posizug ,11 40 Jnd'pli Ace. (nur Sonut.). Accomodation 11 15 ?m Accomodation 6 40 Ab Schnellzug. 11 05 Nm Chicago und Cincinnati Division westiicy Abgang Accomodation 7 10 Vm Scdnell'Posr ll 45 nm Lafayette Accomadatio. ... 5 15 Nm Schnelle 12 30 Vm Ankunft Schnellzug 3 30V Lafayette Accsmooatton . . . 10 sv Am Schnellpost 2 35 Nm Accomodation 5 45 Nm Peoria Division westlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß 11 45 nm Danville Accomodation 4 35 Nm Expreß 11 15 Vm Ankunft Expreß 3 8J Vm Danville Accomodatio. ... 10 30 Vm Expreß 2 42 31m Expreß 6 16 Nm Peoria Twisten kftlich. Abgana Expreß 6 20 Vm Accomodatio Expreß 8 25N Ankunft Expreß 11 35 Accomodatio Expreß 9 00 Lake Erie und Western. Abgang Expreß 7 00 5m Expreß 1 20 Nm Expreß 7 00Nm Schnell'Expreß Ankunft SchnellExpreß Expreß 10 20 V Expreß 2 40 Nm Expreß O0Nm Pittsburg, Cincinnati, Chicago und St. Louik. Indianapolis Division. Abgang Expreß 5 00Nrn SolumbuS Accomodatio.. . 6 80Vm Expreß 5 50 Am Richmond Accomodation. . . 1 30 Nm Expreß 7 20 Ab Ankunft Richmond Accomodatio S 00 Vm Schnellzug 8 00 Vm Expreß 12 30 Nm Accomodatio 3 15 Nm Expreß 6 60 Nm Expreß 10 15 Nm Chicago Divisien via Kokomo. Abgang Expreß 11 35 Dm Expreß 12 35 Nm Ankunft Expreß 3 30 55m Expreß 3 20 LouiSville Division. Abgang Expreß 3 40Vm LouiSville Accomodatio... 8 10 Vm Schnellzug 3 25NM Accomodation 4 0) Nm Ankunft Accomodatio 10 15 Vm Schnellzug 1130 Vm Accomodatio 5 50 Nm Spezial täglich 12 25 Nm Cincinnati, Hamilto und Abgang Mail Abgangecpreß Cincinnati Aceomodoti . , Dayton . 8 05 S3rn 3 45 Vm 10 4ZP 7C0 Ab .4 45 Nm 2 45 Nm 11 45 Dm 12 45 Tm 7 SONm 10 35 Vm öOVm , 6 50 Dm Er?rf Erxre erpre Azkunft Accomodatio. er?reR erxreß Ervrei Erpreß Ankunft Mail , Indianapolis und Bineenneö. Abgang Sxpreß 815 Tm Lincennei Accomodatto, . . 4 00 Nm Ankunft Vincennes Accomodat onlO 40 Vm Erpreß 4 58 Nm Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreh 6 35 Vm Expreß 11 15 Vm Expreß 4 50Nm Ankunft Erpreß 2.5Vm Erpreß S 10 Nm Erpreß L 45 Nm Indianapolis, Decatur und Wefter. Abgang Expreß 815 Vm Accomodatio 3 45 Nm Echnell'Srpreß 11 10 5cm Snkuxft Schnell. Exp,eß 3 35Vm odati 10 40 Vm Expreß 4 40 Vm Chicago, Indianapolis und LouiSville. Mono Noute. Abgang Expreß ..125 Vm .. 3 85Nm .. 7lVm ..1150VM .. S SO Vm .. 7 55Nm .. 2 40NM .. 4 37NM gv Mail Erpreß (viaJDWZ.., Ankunft Expreß Mau... Expreß lviaJ DW).. Menon Flyer The Twentictli Century, ine ausgezeichnete Wochenschrift, welche crtfchrittlich acsim:ten Lesern ftl)r zu ernpfeh litt. ?kn der senden, ttoat sstialiLisS. erden doch andere fortschrittlich Theorien darin unparteiisch besrrechen. an bestelle dir eet der Humboldt PublishinfT Co 19 ct k:ct, c