Indiana Tribüne, Volume 21, Number 236, Indianapolis, Marion County, 14 May 1898 — Page 1

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Ä o 0 s rlC A )0 As Kr 0 svO s$ l iV v k O W V W x y oax v Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis. Zndiana Samstag, den . Mai 1898 Jahrgang Sl No.S3tt

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Zur Situation.

Die groben sensationellen Ueberf.;ff, sie die enaliscben Zeitun- , 1 ' , , - I " - w gen gebrauchen, haben natürlich den I Qh.., v:. Q?niiW in rrrtfn iin& jivtu. Vlfc rffcyv. o - d den Straßenverkaus zu vergrößern. Seitent deutscher Zeitungen, die keinen Straßenverkaus haben, bekunden sie RachahmungSsucht und schlechten Geschmack. Dabei sind diese Ueberschristen entweder oft ganz unwahr, oder doch so abgefaßt, daß sie einen falschen Eindruck machen. So z. B. meldeten bei der Beschießung von Ma nilla und gestern bei der von San die Ueberschriften die Uebergabe o ictreffenben Städte, obwohl solche I . . o- rr- cr cm in icincm ivauc ctiuiuic. suju uu Juan betrifft, so handelte eS sich bloß w um Beschießung der Fortö, woraus die Flotte wieder abzog. Andere Ueberschristen find z. B. so abaekakt: In der ersten Zeile Lebt 'i.s.grß : Di. spanisch' vcrvichtet . Der Leser erwartet nun oen Bericht einer furchtbaren Schlacht, bis er die zweite, viel kleinere Zeile liest, worin eö heißt : sobald sie entdeckt wird". Die ist eine absichtliche, unanständige Täuschung. Admiral Sampson dampfte mit sei' 11 fai bci ÖOn San Juan ab. n" ol0llC von an juust Uü' um, sobald die Gelegenheit eintritt, iuyu.uv(v , uut v&wMiivwfc wujf jst ÖOn Hampton NoadS abgefahren, wahrscheinlich um ebenfalls die fpal!si( CIIaH. ..(.. nV. um M oernarren. Die spanische Flotte muß schon einige Zeit bei Martinique liegen und man hegt den Verdacht, daß die Kabelbehörden aus Martinique (Franzosen) Devescken ablicktlick urückaebalten haben. 2n der Auöficht 'auf eine baldige Seeschlacht ist vorläufig der Plan einer Invasion EuvaS biS nach oerlelben aufgegeben worden. Dieser Aufschub ist nothwendig, weil man eine große Streitmacht nicht ohne Einnahme von Havana landen kann und dazu die Flotte nöthig ist. Nach Madrid wurden die Vorfälle bei CardenaS, bei CabanaS und San Juan als große spanische Siegeberichtet. Editorielles. Einer soeben vom OberbundeSgericht abgegebenen Entscheidung zufolge kann ein Staat oder Territorium auf Grund der in demselben bestehenh n SHmfitfitf innt nfh hi Pttfnhnrt vmvm.s. ... ih...v bon Spiritussen von außerhalb nicht ?i f'in!. '?V rthitnrt ntt Ant niiff Itrn hf it rtf nnf IfVft0 V Vy k C.t.n .stimm. bei st dann in vfrnrt tnntt nt waa. ftn ... ., Hf.UH VtV W.tV Vfc. Adressaten abgeliefert, mithin nicht mhr Versandtgegenstand im zwischenstaatlichen Verkehr ist. Die Entscheidung erfolgte auf Grund einer Appellatia aeaen die vom OberttaatSaeriöt . cm t i er nii . . ..AM U MI4 V4.Rfi amiii. . . . A 1 " vuu trn Gericht von Zesserson County, ab gegebenen Urtheils. Veranlassnng zu dem Prozeßverfahren war folgende: Der in Brighton, in jenem County, ansässige Agent der Burlington und Western Bahn war in eine Strafe von hundert Dollars genommen worden, weil er wissentlich, willentlich und un gesetzlicher Weise Spiritussen empfan gen und abgeliefert habe, die im Ver stoß gegen das Geseb in den Staat gebraut worden waren". Cr hatte eine Klfte, die angeblich GroeerieS, in Wirklichkeit aber Spiri tuosen enthielt, von der Station in Empfang genommen und in den Güter schuppen der Bahn gebracht. Darin bestand sein Verstoß gegen daS Geseh, welchek eS für ein strafbares Vergehen erklärt, Splrttuosen in solche Gebiete fmtnnt,m ,Zn,s,-,K?, I ynm I V VfMQl VMI V Mulet-Seseh desselben nicht in Kraft ist. Die Sahngesellschaft legte Berufung ein mit der Begründung, daß die von ihr in den Staat gebrachte Waare den Gesetzen desselben nicht eher unterstehe, als bis sie an den Adressaten abae liefert sei, daS Obergericht von 3owa aber erklärte, für die Waare gälten die Gesetze deS Staates, sobald sie die Grenze pasfirt hätten. ES stützte sich dabei aus daS Congreßzesetz über die Versendung in Orizinalzebinden, wel-

cheS nne solche Auslegung durch die

unklare Bestimmung ermöglicht, laut welcher die StaatSgesetze bei Ankunft der Waare im Staate" in Kraft treten. Dem gegenüber hat nun daS Obergericht des Bunde? erklärt, daß die Waare bis zur Ablieferung zu Händen deS Empfänger? als im zwifchenstaatlichen Verkehr befindlich zu betrachten s.i. - ,,, . MMachichlen. Wetterbericht. TrübeS Wetter und zeitweilig Negenz vielleicht Gewitter heute Nacht und morgen. . Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 71 Grad, niedrigste 57 Grad. Beschießung von Eienf u e g o S. Key West, 14. Mai. Die drei Kreuzer Marblehead, Nashville und Windom machten am Mittwoch den Versuch daS Kabel in der Nähe von CienfuegoeS abzuschneiden. In einer Entfernung von tausend JardS vom Ufer eröffnete daö Fort daS Feuer auf die Schisse und diese erwiderten daöselbe. Unterdeß mannten Letztere zwei kleine Boote, welche nach der. Stelle fuhren, wo daS Kabel zum Lande führte unnd schnitten dasselbe entzwei. Darauf fuhren sie zurück AlS sie halbwegS waren, wurden sie von maSkirten Batterieen beschossen. Die Boote wurden getroffen und sanken. ES gelang die Verwundeten und die zwei Todten an.Bord.deSMarblehead zu bringen. Nun aber wurde Schuß um Schuß auf die Stadt und die Baterieen abgefeuert und jedenfalls eine urchtbare Verwüstung angerichtet. IHM Unwahrscheinlich. N e w S o r k, 14. Mai. Eine an den Präsidenten auö unbekannter Quelle gerichtete Depesche sagt San Juan ur.d die FortS hätten kapitulirt. DieJnvafionCubaS aufge geben. Washington, 13. Mai. Direkle Befehle wurden heute dem General MileS gegeben, welche einstweilen die Bewegung der ZnvafionSarmee für Cuba einstellen. General MileS hat daher seine Abreist nach dem Süden verschoben und die Beamten deS KriegsdepartementS erklären, eS könne nicht bestimmt angegeben werden, wann er abreifen werde. . Dieser Schritt wurde durch die Nähe der Cap Werde Flotte in kubanischen Gewässern veranlaßt. Die Beamten deS Departements halten eS nicht für räthlich, daS Landen von Truppen in Cuba zu riökiren, bis eS unter dem Schutze einer stärkeren Flotte als der jetzt verfügbaren gefchehen kann. Der Aufschub beweist, daß eine Seeschlacht in venigen Tagen bestimmt erwartet wird. Man zweifelt'nicht daran, daß Admiral Sampson ein Engagement mit der spanischen Flotte sofort suchen wird und um daS Resultat dieseS Engagements abzuwarten, wurde die Bewegung der Jnvafionöarmee suSpendirt. DaS Departement erwarb gestern zwei weitere. Transportschiffe, den Stillwater und Breakwater, beide von New Orleans. Sie sind wie die anderen 27 Schiffe der atlantischen Transportschiffe, gute seetüchtige Fahr zeuge. Diese 29 Schiffe können 25, 000 Truppen und 10,000 Thiere befördern. Allen Schiffen wurde heute der Befehl zu Theil, weitere Befehle abzuwarten. D i e Beschießung von San Juan. An Bord der Iowa" 12. Mai. Admiral Sampson fuhr nach dreistündiger Beschießung der FortS von San Juan wieder ab. Er sprach sich dahin aus. daß er zufrieden mit dem Erfolg sei, daß er hinter der spanischen Flotte her sei, aber keine Abficht hatte, San Juan zu nehmen, wozu er auch nicht genügende Mannschaft hatte. ES handelte sich darum, die FortS in einen Zustand zu versetzen, daß sie falls die spanische Flotte in San 3uan einlausen sollte, nicht diel Schutz finden könnte Der Verlust der Amerikaner besteht in zwei Todten und sieben Verwundeten. Die Spanier schössen schlecht.

Sie müssen schweren Verlust gehabt

haben, doch ließ sich daS wegen deS dichten RaucheS nicht erkennen. JedenfallS hat auch ein Theil der Stadt gelitten, denn eS flogen zweifellos mehrere Kugeln in dieselbe. Vorsicht. Boston, 13. Mai. In gort Warren ist Befehl vom KriegSdepartement eingetroffen, sofort Frauen und Kinder zu entfernen. DieS geschah in Folge deS Gerüchtes, daß ein Theil der feindlichen Flotte nicht weit entfernt von dieser Küste ist. Der amerikanische Kreuzer Columbia und daS Rammschiss Katahdin fuhren von hier mit versiegelten Befehlen ab. Der Kreuzer San Francisco wird ihnen folgen und der Kreuzer Fankee schloß sich ihnen bei Cap Cod an. Erfolgloser Landung översuch. N e w S o r k, 13. Mai. Die Edening Post" berichtet : Bei einemVersuche der Compagnieen E und G deS ersten Infanterieregiments Waffen, Munition und LebenSmittel für die Insurgenten zu landen, fand daS erste Landgefecht statt. Die Ladung befand sich auf dem altmodischen Dampfer Gusfie". Wahrscheinlich wurde daS Schiff von Morro Castel (Havana) aus bemerkt und man erließ eine Warnung. Die Gusfie" wurde von dem Zollkutter Manning begleitet. Als Lieutenant Crofton mit einer kleinen Abtheilung ans Ufer stieg, wurden sie von spanischen Soldaten angegriffen. DaS Torpedoboot Wasp" befand sich n der Nähe und seine, sowie deS Manning" Schüsse vertrieben ' die panischen Soldaten. Diese hatten zwölf Todte. Lieutenant Crofton kehrte mit seinen Leuten zu? Gusfie" zurück, und der Versuch die Ladung, zu anden, wurde aufgegeben. ES wird ein erneuter Versuch an anderer Stelle gemacht werden. Lieutenant Roman wieder zurück. Key West. 13. Mai. Lieutenant Andrew Rowan kam mit Depeschen von CaliLto Garcia von seiner Fahrt nach dessen Lager wieder zurück. Er war mit seinen Begleitern durch Büsche und Sümpfe marschirt. Rowan hatte eine lange Unterredung mit Garcia und erfuhr von diesem, daß 15,000 Mana unter seinem Befehle ständen, daß dieselben aber weithin zerstreut seien und daß eS ihm an Munition fehle. Rowan begab sich nach Tampa, um feine Depeschen abzuliefern, deren Inhalt unbekannt ist. Von den Philippinen. London, 13. Mai. LloydS Agent ln Zvcamlla kabelte heute von Hong Kong, daß die Blockade der Hauptstadt der Philippinen strikt aufrecht erhalten werde, und daß das Kabel sich an Bord eines amerikanischen SchiffeS befinde. Mehrere Lokal-Dampfer sollen gekapert worden sein, doch konnte dieS nicht bestätigt werden. B e r l i n, 13. Mai. Die Norddeutsche Allgemeine" sagt, sie höre, daß die Insurgenten aus den Philippinen sich aller Waffen bemächtigten, die im Cavite-Arsenal gelagert waren. DaS Blatt fügt bei, daß ein Bombardement vou Manilla bevorstehe, wenn die Spanier das amerikanische Blockade-Gefchwader angreifen sollten. Alle Deutschen in Manilla sind in Sicherheit. Bombardirt. Madrid, 13. Mai. Eine Depesche von Havana sagt: Die Amerikaner haben Bahia Hondo, Provinz Pinar del Rio, .'westlich von Cabanaö bombardirt. (Daran scheint nichts Wahres zu sein. D.R.) um Nachrichten ant Spanien. Madrid, 13. Mai. ES heißt, die spanische Flotte werde sofort von Mar tinique nach unbekanntem Bestim mnngSort absegeln. Unter den öffentlichen Beamten herrscht große Aufregung über die Nachricht von dem Eintreffen der spa nischen Flotte vor Martiniaue. ES heißt, die Schiffe seien dorthin gefah ren, um Kohlen einzunehmen, und zwei große Dampfer der TranSatlan tischen Gesellschaft erwarteten sie in Port de France mit ttohlenladuvgea. Ein anderer Zweck deS Anlaufens war. sich mit der spanischen Nezierunz in

Verbindung zu setzen und den Aufent

halt der feindlichen Flotte zu erfahren. Admiral Corvera weiß jetzt Alle, waö sich seit der Abfahrt der Schiffe von den Cap Verde Inseln ereignete, und hat volle Instruktionen über deren Bewegungen. Die Flotte wird schnell nach unbekanntem Bestimmungsort abgehen, und eS mögen mehrere Tage vergehen, ehe man wieder von ihr hört. Unter den Beamten herrschen starke Befürchtnnge seit Empfang der Nachricht von dem Bombardement von San Juan de Porto Rico durch Admiral Sampsonö Flotte. Gibraltar, 13. Mai. Die zweite spanische Flotte, die sich jetzt in Cadix befindet, besteht auö dem Schlachtschiff Pelayo", dem Panzerkreuzer Emperador Carlos V.", dem Kreuzer Alfonso XIII.", dem RaPido" und dem Patria", Hilfskreuzer, und frühere Hamburg - Amerikanische Dampfer Columbia" und Normania" und drei Torpedobooten. Cö wird gemeldet, daß eine starke MilitärExpedition in Cadix organisirt wird, und daß sie in Kurzem unter Eskorte der spanischen Flotte nach den Philippinen aufbrechen soll. ES wird behauptet. daß unterseeische Minen gelegt wurden, um die Einfahrt in den Hafen von Cadiz zu schützen. ,, OchisssÄaHrichten. Angekommen in : QueenStown: Lucania" von New Jork. Genua: Kaiser Wilhelm der Zweite" von New Fork. Southampton: Berlin" von NewSork. Liverpool: WaeSland" von Philadelphia. Allerlei. rne aus ungefähr zmertausend Personen bestehende Menge von Weisen und Negern hatte sich neulich am Flußufer an der ersten Straße in Louisville. Ky.. eingefunden, um dem Schauspiele einer Äegertaufe beizuwohnen. Der farbige Prediger Rev. Shanklin von der farbigen St. Lukas Baptisten - Kirche vollzog den Akt. Volle zwei Dutzend Wollköpfe unterzogen sich der Procedur. Punkt 3 Uhr schritten sie. laut singend, der Prediger an der Spitze, in das Wasser, und wurden getauft. Zwei Rettungsboote ruderten in unmittelbarer Nähe auf und ab, um im Falle eines Unglücks gleich zur Hand zu sein. Einem der Neger, mit Namen Smith, schien das kalte Wasser nicht gut zu bekommen, denn er wurde so ungeberdig, daß mehrere andere Neger ihre liebe Noth hatten, ihn festzuhalten und nach Hause ii bringen. I n einem geschlossenen Wagen eines in Sprinafield, Mo., eingetroffenen Güterzuges wurden die Lerchen von zwei Mannern gefunden. Die eine derselben war in die Brust und die andere in die Seite geschossen. Neben der einen Leiche wurde ein Revolver gefunden, dessen eine Kammer entladen war. Es konnte keine andere Waffe entdeckt werden und man glaubt, daß die beiden Männer von Anderen getödtet wurden. - Bei der einen btx beiden Leichen wurde eine Karte des Änstreichervereins mit der Inschrift gefunden: P. Muench, Union 147. 199 Randolph Str.. Chicago. Bei dem Versuche, durch die Colorado-Wüste nach Juma zu gelangen, hat Joseph S. Stanley aus Bakersfield. Cal.. einen entsetzlichen Tod gefunden. Der Mann war in Gesellschaft von zwei Kameraden. E. Moore aus San Diego ' und I. O. Green aus Los Angeles, aufgebrochen, aber in der trostlosen Einöde kamen ihre Pferde vor Hunger und Durst um und die Männer mußten umkehren. Bei Covote Wells, ca. 76 Meilen von San Drego, konnte Stanley nicht mehr weiter und seine Gefährten ließen ihn in sterbendem Zustande zurück, um sich selbst zu retten. Nach unsäglichen Mühseligkeiten gelangten sie glücklich nach San Drego. Die patriotischen Bürger von Mount Carmel. Pa., hat ern moverner copperiieml" einen niederträchtigen Streich gespielt. Auf einem 5ügel an der Ortsgrenze richteten sie einen 85 Fuß hohen Flaggenmast auf, mit der Absicht, unter angemesse nen Ceremonien dort die Bundesfahne aufzuziehen. Wer beschreibt aber ihre gerechte Entrüstung, als sie am Morgen deö Festtages eine spanische Fahne von der Spltze deS Mastes wehen sa hen. Der Bube, welcher den Streich verübte, hatte außerdem die Seile zer schnitten, so daß eS geraume Zeit dauerte, brs Vie spanische Fahne ent fernt werden konnte. Sollte Ver Bur sche ermittelt werden, dann würde er wohl einige unangenehme Stunden verleben müssen.

?5 n Szarvas hat der Cisenbahnsections - Ingenieur Alexander Kutka auf entsetzliche Weise seinem Leben ein Ende bereitet. Man fand die Leiche Kutka's in einem Brunnen und constatirte anläßlich der Obduction fünf Dolchsticke in der Brust. Auf dem

Tische des Unglücklichen wurde ein von Frauenhand rn croatrscher Sprache gejcyrreoener Brief gesunden, m welchem der Adressat mit dem Tode bedroht wird. Kutka soll übrigens wiederholt geäußert haben, daß der Tod aller Mitglieder seiner Familie der Selbstmord sei. Man nimmt an, daß Kutka den Selbstmord zunächst mit dem Dolche ausführen wollte, dann aber in den Brunnen aesvrunaen sei. -Ein geradezu grauenh a f t e r Vorfall lenkte in den letzten .Tagen die öffentliche Aufmerksamkeit tn Kroatren-Slavonren aus die unver antwortliche Art, in 'der manche Orts gemeinden für ihre Armen sorgen. In Ledince rn Syrmien (Slavonien), welcher Ort abseits vom Verkehr in der Frusla Gora liegt, lebte ern alter Mann, der schon seit Jahren als Bettler von den Almosen der Ortsinsassen sein Leben fristete. Die Gemeinde hatte ihm eine Schlafstelle im Gemeindestall angewiesen. Der arme alte Mann mußte seine Wohnung mit dem Gemeindestier und 'dem Gemeinde-Eber theilen. Am griechisch - orthodoxen Charsamstag war der Mann, nachdem er der Fasten wegen nur etwas Schnaps getrunken hatte, krank auf seinem Stroh liegen geblieben. An diesem Tage hatte man aber vergessen, den Stier und den Eber aus die Weide u treiben. Der Eber überfiel nun den kranken Mann, zerfleischte ihn und riß ihm die Eingeweide aus dem Bauche, an denen er seinen Hunger stillte. Als der angekettete Stier das Blut sah, fing er derart zu brüllen an, daß der Bürgermeister des Ortes in den Stall kam und den Eber von seinem Opfer verscheuchte. Der alte Mann stöhnte noch, war aber in wenigen Minuten eine Leiche. Die Besitzerin eines Loairhauses im Londoner Stadttheile Holborn ist am hellen Nachmittage ermordet worden ohne daß man in dem von mehr als 40 Personen bewohnten Hause die Ausführung der That bemerkt oder den Thäter gesehen hat. Das Haus befindet sich in Red Lton Square und dient als Unterkunftshaus für Arbeiter, die dort für den billigen Preis von 5 Pence Nachtquartier erhalten. Die Ermordete, ein etwa 43 Jahre altes Fräulein Byrnes, hielt, wie es heißt, das Haus in guter Ord nung und war bei ihren Gästen beliebt und angesehen. Sie unterstützte dieselben auch nöthigen Falles mit GeldDarlehen. Ihre Mutter, die mit im Hause wohnt, ist krank und gelähmt und kann sich deshalb um das Geschäft nicht annehmen. Der Mord scheint auf einem Treppen-Absatz ausgeführt worden zu sein. Die Gäste im Hause haben nur wenig Geräusch auf de: Treppe bemerkt, das ihnen nicht beson ders aussiel. Dann hat man das Fräulein Byrnes alsbald mit zwei tiefen Stichen in der Brust auf dem Treppenabsatz liegend gefunden. Sie starb auf dem Transporte nach dem Hospital, sie sagte aber noch aus, daß ern Mann von ihr Geld habe borgen wollen, und daß er sie gestochen habe, weil sie e.s verweigerte. Vom Thäter fehlte jede Spur, und es scheint ausgeschlossen, daß einer der Einwohner des Hauses die That verübt hat. Die E i n h o r n-A v o t h e k e in Bamberg ist für die Summe von 240.000 Mark an den Pharmaceuten Johanny in Erlangen verkauft worden. Durch diese geschäftliche Transaction wird die Erinnerung an die höchst interessante Geschichte, de, Apotheke wachgerufen. Die Ein. Horn - Apotheke ist die drittälteste der Stadt und wurde gegen das Ende des 17. Jahrhunderts gegründet. Im Jahre 1781 ist die Ein. Horn-Apotbeke von dem damaligen Besitzer Jakob Werner Molinari an di Gebrüder Rippel. die aus dem Fuldai sehen Gebiete hierherkamen, um 12.00C Gulden fränkisch und 100 Speierische Dukaten Beigeld verkauft worden. Vorher war Apotheker Boxberger Ei, genthümer, an dessen Familie sich eine seinerzeit großes Aussehen erregende und von verschiedenen. Schriftstellern als Roman bearbeitete Liebestragödi, knüpfte. Voxbergers einziges Töchter chen Maria Eva Therese vermählte sich nämlich mit dem sich in Bamberg nie. derlassenden Waldenser Abte Dr. Grumbach und gebar eine Tochter. Dii Familie Boxberger hatte keine Ahnung von dem geistlichen Stande Grum. bachs : als dann das Geheimniß entdeckt wurde, stürzte sich die unglücklich! Frau in eine Cisterne. Grumbach kehrte in sein Kloster zurück, nachdem vorher schon seine Tochter den Schlei genommen hatte. Sie starb als Aebtissin des Klosters Himmelspfyr ten. ES lohnt sich, Sood'S Sarsaparilla zu gebrauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zuhaben vor Grrppe, Lungenentzündung, Dlph teritiS oder Fieber. Sood'S yillen find von den aukge suchtesten ysianzen sorgfältigst zubermet.

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