Indiana Tribüne, Volume 21, Number 235, Indianapolis, Marion County, 13 May 1898 — Page 3
o
jMmWM.t,mwWHI.IMWMI'lM''''l''"'',M'M''M'WIW ' 1 LAX,R j QJy) I I xtJJURIEREN VERSTOPFUNG j ; Cfiffii y .. ""7T" ! IO.15,50 MifÖi lr?llß INALLEN j DIE cKTMaM ZWM- .P0TEEN :
...,.. ,,, .... a. ...... DieOsffee von Dr. H. PiNK und Dr. COLE, befindet sich in No. 21 Ost Ohm Straße. 7- Dlepho. No. 927 wie bisher. Dr. I. Wühler, 120 Sst WcCnrty Str. Sprechstundea : 8 biZ ö Uhr Vorm. ; 2 618 8 hr Nachm.; 8 513 9 Uhr Abend. Telephon 1446. Snrichstundr : Sotas n ?.'?mittag?. Hr. Louis Burckharclt, No. 1134 Süd Meridian Straße. Sprechst'unden: 9 Morsen? und 7 bends. Willoughby Block, 224 Nord Meridian Straße. S p r ch ft u n d e : 2 4 Nachmittag?. 1.23-2:1. (J. . EVEKTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 3z Nord ennfsllusia S!t. a B wird aus Vun5Ä anaeiDanM. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, No. 90K Ost Market Straße. Coffin Bleck. Zimmer .43. Ossice.Stundkn: 9bi12 23m., 1111391m., 7H49 Abend. Sonntag von 10 Nhr Bm. bi 2 Uhr .y II .'. '' 'FMM RIPANS TABÜtES Are intended for tKldren, tadle and all who prcfcr ä laedlcincdisguiscd as confcctlonery Thcy irnay nowbe had (put. p in Tin Boxcs. eeventy-twt Ja'a box).' price, twenty.siye centser sivc boxe for nc dollar. Any druggtst wjll get them r , 7 t you inaisi, ano incy may aiwsys oc ! ebtamed by rermttins th: pnee tst (5) i - -. . - TheRipans CherrücaL cornpanyVTftcXt'rA r. r'jn tt- " unvu ' r-tirTUttIrttl eq .1 Das Deutsch-Amerikanische 3 E Bchbbuioau 1 Kotorial von II MAEOinVORTH, 532 Vine St , Cincinnati, O.t ist anerkannt daZ älteste, weitverbrei I I 51 teste und MerläZsigste in Amerika und Deutschland, und alle Ansprüche I auf Erbschaften und Rechte, kann man vertrauensvoll in sein? fca.ibe legen, und versichert sein, dab die kleinsten, t?ie die größten vollmachtS'Aufträge mit gleichem Eifer und genauer RechtSkenntnitz prompt und gimifjenhaft er ledigt w'kden. Die fsiziell Lift vermisster Erben ird Schentlich in diesem Vlatt erneuert. ü l 31 i iLLr-' Tri-zJbjzLT2zT?ttd M. Gisrkre, DeutscherBuchbinder. 417 Ost Mc?artv Str. Ecke Eaft. Up Stairs. cxr -iarl 7 Sk lidZ-ns ,rk rnasf flrttUTtnstr. ir itt3 enti,. A 00 YEARS' EXPERIENCE - . 1Ä1 c Traoc Mark Dcsicn rr9tl1 Copyright 4c Aitms iBlIn kttcl nd slattrlptlo nty lUr ftseart&im cur pinio fr whbr &a iiTvnvioN 1 probably pntbl. ComnvalxMUSMitlynfldntUL Hndbom PtoW iiAm .iTon. für iMirlnff DAtMM .uiu tjtkaa thrh Mann AI. rlT. rii fMtW, wlthauk barg, la to. scientific Jlnierican. A ISiaiuni.i; ium 1 aUttA of ny iintifl loanutL Twm; 13 m m.-.f w.aVI. TrffMt rT jr : rour onui, i. iu uj " , E.1UNH & Co.8,B'OÄdwy- Hew York OfiMCS F fU. WMklotfton, D. C Adolph Frey, (Old Freedom A Rlght.) IJotary Public, Translator, Correspondent etc No. 196 Elisabeth Stret. Take Blake St. Car. f STOO.OOtyMrfi Vrfnf Jobn & SMdwlo.lr.T,.l It work fr . KtmAa z . yo. mtmy mot wmmmw mm nack, but HU. , I tMck yo quick ly mow to M;i frotn J $! ly t tti !, nd fcor yo f ! na. ' Both !(, ail t. Im Ofn o yom wimf mo wmmhm ma nack, but mm ,0 d X int ill rr tMM,wMitroaniteniTu rnnc. yo e.a tuniMttt t jott,
&X67t?.l
I
MMMWA MMö
ir
l i
" v mifTJ worlw. TT , un yon 'PC J .rrthtK;. ElfllLT. 8i'EE!J ,k FiKIKLlXiLA fMtK. Adtf: , su-a nä, tvsxuA.
fll.A H All HM .M P t Bt I H ' ' W Urt tob. ft-mtiSii.' Ltlfr.M .t na fclHLI tMrn4
............
Der Majoratsherr. Roman von Nataly v. Eschstruth. (Fortjetzung.) Ein Saztergang m den schattenlosen, engen Gassen war jedoch kaum eine ErquZckung, und so sank die Baronesse mit schmerzlichem Aufseufzen in den Sessel nieder und schloß erschöpft die Augen. Thränen rannen über die bleichen, zartenWangen, welche sich noch so voll und lieblich rundeten, als sei ihre Besitzerin nicht ein Mädchen von fünfunddreißig Jahren, sondern ein Backfischchen, welches soeben in das Leben eintritt. Die tiefe Ruhe und Abgeschlossenheit des jahrelangen Liegens und Sitzens hatten Antlitz und Figur rund und voll gestaltet, und wenn auch die Frisch und rosige Farbe fehlte, sah Johanna dennoch überraschend jung aus. Der feine Leidenszug zwischen den dunklen Augenbrauen gab dem milden, unbeschreiblich herzensguten und freundlichen Gesichte der Kranken einen ganz besonderen Reiz und wen ihre braunen, sammtartigen Augen .Aurikelaugen" nannte sie ehemals ihr Vater anschauten, dem ward es gar wohl zu Sinn und er fühlte warme Sympathien für das arme, verunstaltete Mädchen. Nach Aussagen der Aerzte n5ar die Hüfte fehr langsam und schwierig, aber doch endlich ganz normal und zur Zusriedenheit geheilt. Eine gewisse Steifheit war aber trotzdem zurückgeblieben, die Figur war ein wenig schräg geworden und der Gang behielt . ein leichtes Hinken bei. Johanna empfand diese Gebrechen tief und schmerzlich und zog sich um ihretwillen vollständig von allem Verkehr zurück. Was sollte sie. die mittellose, verunstaltete alte Jungfer zwischen frohen, lebenslustigen Menschen? Das Geld, welches Toilette und Gesellschaft gekostet haben würden, sparte Johanna und gönnte sich dafür im Sommer allwöchentlich eine Spazier fahrt m die freie, herrliche Gottesnatur, welche sie ber Alles liebte und von welcher sie die grauen Stadtmauern so unbarmherzig trennten. Auch heute empfand sie em heißes. sehnsüchtiges Verlangen nach Wald und Feld, welche sie gestern mit wahrer Begeisterung geschaut hatte, aber is war unmöglich, daß sie heute schon wieder einen theuern Wagen bezahlen konnte, darum faltete sie die Hände resignirt um ihre geliebten Fliederzweige und blickte zu dem Himmel empor, als tyat sie nur noch einen einzigen Wunsch, bald die schmerzgelösten Glieder droben in dem unermeßlichen Reich des Lichtes und des Friedens zu baden. Das Leben war so namenlos trau rig und arm für sie! Seit ihr LleollNg ur.o einziger Trost, die kleine Pia, das Haus verlassen hatte, war aller Sonnenschein um sie erloscl'en. Bittere, blutige Thränen hatte das einsame, verlassene Mädchen geweint, als sie Abschied von ihrem Herzblatt nehmen mußte. Hcms Georg aber machte ihr klar, daß es ein großes. Glück für das Kind sei. in dem Hause der reichen, vornehmen Verwandten in Paris erzogen zu werden. Wie konnte sich bessere Gelegenheit für Pia bieten, der französischen Sprache vollkommen mächtig zu werden? Und Sprachenkenntnisse sind für ein unbemitteltes Mädchen von hohem Werthe. Das Schicksal Johannas hatte es bewiesen, daß über Nacht all: Pläne und Hoffnungen auf eine Heirath vernichtet werden können. Das sah Johanna nur allzu gut ein, auch wußte sie, daß .Pia im Hause des Legationsrathes auf das beste und gewissenhafteste aufgehoben sei und sie bekämpfte heldenmüthig ihren Schmerz und gab auch das letzte Glück, welches ihr geblieben, selbstlos dahin. Ihr Leben aber ward öde und tröstlos; ihre beiden wilden, kleinen Neffen fanden keinen Geschmack an der Krankenstube und den liebevollen Feenund Engelsgeschichten der Tant?. Sie hielten sich fern, ebenso fern, wie ihre Mütter, welche, jung und lebenslustig: den ganzen Tag über viel zu sehr beschäftigt war, um eine uninteressante alte Jungfer unterhalten zu können. Der Bruder war zumeist im Dienst; er sprach nur selten einmal bei ihr vor, wenn er Bücher, Blumm oder sonst eine kleine Aufmerksamkeit sür sie hatte. Johanna nahm es nicht übel, sie wußte, daß man in dieser schnelllebiaen Äeit mchi viel Muße hatte, in ein Erkerstübchen empor zu steigen und vergilbte Jungsernwelsyelt zu hören ; aber sie empfand ihre Einsamkeit dennoch sehr schmerzlich, und bauptsachlich darum, weil ihr jeder Naturgenuß in derselben versagt war. Ja, hätte sie jeden Tag nur eine Stunde lang hinaus in die schöne Gotteswelt gekonnt. sie wurde alles Andere darum verges sen haben! Ob im Sonnenschein, Sturm. Regen oder Schnee die Na tur hatt stets einen magischen Reiz für sie, und ihre tief empfindendeSeele lauscbte arrade dem LLecbsel und 3an
bei in Wald und Feld dle zaube'rlzafte Schönheit ab. Wie oft saß sie nicht Abends und
malte sich liebe Bilder aus, wie sie es j wohl haben möchte! ! Reisen! Ja. still im Wagen sitzen und alle Herrlichkeiten schauen am schönsten Fleckchen und Plätzchen aus- . steigen und langsam, so langsam wie es ihr Gebrechen bedingte, dahin wandeln in trunkenem Entzücken! Reisen, wie konnt sie an Reisen denken! Acb. es bätte ia auch schon längst genügt, wenn sie draußen im Walde hätte wohnen können, sein Leben und Weben vom Fenster aus hätte schauen können; rauschende Wipfel, Vogelgez;witscher. friedlich rasende Rehe ach. welch' ein anderer Anblick, als diese hohen, verräucherten Mauern, über welche fern herein em paar staub:ae Laubkronen blicken! Und wenn Johannas Herz sich wund und weh nach solch stillem Glücke sehnte, dann vrekte sie wobl die Hände gegen Die Brust und seufzte tief auf: Ach. daß eine Menschenseele sich meiner erbarmte und mir die Kerkerthüren öffnen wollte! Auf den Knieen würde ich es danken, mein Leben lang!" Wie aebeimnißvoll der Mieder deute duftete! Wie die kleine Schwalbe mit hellem Jubelschrei an dem Fenster vorüberschießt, als wollte sie sagen: So schnell wie ich, fliegt auch das Glück, es träat aoldene Schwingen und fällt unvermuthet vom Himmel herab, auch das fernste, versteckteste stuvcyen fmdet eö auf und huscht durch die engste Rike berein! Seine Aeit muß nur kommen; es wartet ebenso aus den Frühling wie ich. Wenn deö Winters Noth und Qual siegreich überwunden. kommt jedesmal der Lenz mit ven Schwalben und dem Glück . . An die Thüre klopft es. die ehemaliae Köckin der verstorbenen Eltern. welche bei unserem armen, kranken Kinde- treulich, wenn auch etwas tyrannisch. Haus hält, tritt ein. Sie hält eine Vlsttkarte m der ano und scheint sprachlos vor Ueberraschung. .Gnädiaes Z?rau!e:n annchen , sagt sie und streicht hochathmend mit dem Handrucken über die Stirne, rni endlich kümmt hei!" Werständniklos blickt die Barone e sie an und streckt die weiße, zierliche Hand nach der Karte aus. Einen schnellen Blick darauf, und dann schießen dunkle Blutwellen in ihr Antlitz, ein schwindelnder Schreck überkommt sie und doch zuckt ihr Herz aus wie rn jäher Ahnung großen, unendlichen Glückes. Einen Augenblick kämpft sie an geaen die Ueberrasckuna. welche sie vollständig verwirrt, dann schilt sie sich in Gedanken selber eme Thorm und blickt mit dem alten, ruhigen, etwas wehmüthigen Lächeln auf. .5lÄ lasse den Herrn Grasen kitten. einzutreten. Er wird sich gewiß nach seiner künftigen kleinen Nichte erkundigen wollen!" Die Alte sieht bei diesen Worten etwas enttäuscht aus, wendet sich köpfschüttelnd ab und verschwindet hmter der Thüre. ?lobanna aber preßt die Hand aegen das Herz und erhebt sich; mit zitternden Knieen steht sie. neben dem Sessel. Die schmale, arüne Wollportiere reat sich abermals. Graf Willibald schreitet über die Schwelle. Die Erreauna bat auch sein Antlid aer'öthet ; er bleibt ein wenig unbeholsen an der Tyure stehen uno verneig: sich. Da sieht er, wie die kleine, rundliche Mädchengestalt ihm entgegentritt und die Hand zum Gruße reicht. Sie sitzt nicht mehr im Fahrstuhl? Sie geht sogar ganz allein, ohne Stock und Stütze? Diese freudige Ueberraschung malt sich in unverhohlenem Entzücken aus seinem Antlik und verschönt es durch den Ausdruck reiner, ehrlicher Freude. Baronesse Sie gehen? Sie können wieder ganz allein gehen? Sie sind wieder gesund?!" polterte er anstatt jeder Begrüßung heraus; aber es klingt ein solcher Jubel durch seine Stimme, eine so aufrichtige, wahre Freude, daß Johannas Herz in dankbarstem Empfinden hoch aufwallt. So viel Theilnahme an ihrer Genesung hat ihr noch Niemand erzeigt. Ja, Herr Graf Gott sei Dank geht es mir bedeutend besser, wenngleich ich noch immer hinke und wohl auch zeitlebens an diesem Gebrechen tragen werde. Er drückt stürmisch, aufgettgt ihre weiche, kleine Hand: O, das ist ja ganz unbedeutend das ist ja ganz nebensächlich! Welch' ein Glück, daß Sie so frisch und wohl sind! Habe es mir gar nicht träumen lassen, Baronesse. . . sonst. . . ja, sonst wäre, ich wohl schon eher gekommen!" Sie erglüht abermals und bittet mit freundlicher Handbewegung. Platz zu nehmen. Es ist eine rechte Ueberraschung, Sie einmal wieder in der Residenz zu sehen. Herr Graf", lächelte sie so unbefangen wie möglich. Wie lange Jahre haben Sie sich nicht mehr blicken las. sen?" Er sieht sie ehrlich an. Was sollte ich hier. Fräulein Johanna? Sie wissen es wohl selber, wie man mir hi begegnet ist. Die traurigen Erfahrungen haben mich menschenscheu und wunderlich gemacht, die Welt gab mir kein Glück, darum bin in die Einsamkeit geflüchtet, wohin solch' ein ungeschlachter, häßlicher Gesell, pie ich. einzig hingehört!" Wie in flehender Angst hmg sem Blick an ihren Lippen, Johanna aber schüttelte voll milden Ernstes das Haupt und antwortete: Wie können Sie so etwas sagen. Graf. Schönheit und Häßlichkeit strö Geschmackssache" Und wie urtheilt Ihr Geschmack, Baronesse?" fragte tx leise, wie ein bittendeS Kind. ' Sie schaute ihm abermals errö-
tve.nd in j)teAuian.
Ich finde fekdfl das schönste Antlitz häßlich, wenn es den Ausdruck gemeiner, unlauterer und sündhafter Empfindungen und Begierden trägt, und ich nenne das häßlichste Gesicht schön, wenn sich in seinen Augen eine Seele spiegelt, wenn Güte, Treue, Wahrheit ihm ihren Stempel aufgeprägt haben." Der Klang ihrer Stimme sagte mehr noch wie ihre Worte. Wie in einem Taumel des Entzückens faßte Willibald ihre Hand und zog sie mit einer Kühnheit, welche er selber nicht begriff, an die Lippen.
Wenn die Wahrheit schon macht. Johanna, so lassen Sie mich auch durch sie schön werden!" rief er ungestüm. Denn wahr sein möchte ich in dieser Stunde mehr denn je. Lassen Sie uns jetzt nicht von gleichgiltigen Dingen reden, denn daö würde eine Lüge sein angesichts unserer tiefinnersten Empfindungen. Sie wissen, warum ich hierher komme, Johanna Sie wissen es so gut wie ich. Da ist nur ein Mensch und Gedanke, welcher mich beschäftigt, und Alles, was eine Entscheidung aufhält, quält und beunruhigt mich. Ich kann nicht über Wetter. Menschen und Theater mit Ihnen sprechen, wenn mein Herz ganz andere Dinge denkt . . . Warum wenden Sie sich ab? Erschreckt Sie diese schnelle, ehrliche Wahrheit nun doch? Habe ich es falsch angefangen? O, dann vergeben Sie mir! Haben Sie Nachsicht mit einem Manne, welcher der Welt so fremd geworden ist. Ich meine es ja gut, Johanna so von Herzen gut!" Er hatte ihre Hand ergriffen und drückte sie wie beschwörend in der seinen. Abermals beaeqnetcn sich ihre Blicke und in Beider Augen lag derselbe Ausdruck eine selig bange Scheu, eine Bescheidenheit und Verzagtheit, an das Glück zu glauben. Johannas Wangen färbten sich immer höher, wie eine glühende, blühende Rose lächelte ihn ihr Antlitz an, und die engelhafte Güte und Demuth, welche sich darin aussprachen, ließen sein Herz wie m trunkenem Entzücken aufjauchzen. Er preßte ihre Hand an seine Lippen. Sie kennen mich noch nicht. Johanna. und Alles, was Sie wohl von mir hörten, war nicht dazu angethan, mir Ihr Herz zu gewinnen. Ich weiß, welch' eine Vermessenheit es von mir ist. hier vor Ihnen zu stehen und unter solchen Umstanden um Ihre Hand zu werben. Aber bei Gott, Johanna, Sie sollen es nie bereuen, mein Weib geworden zu sein! Mich selber und meinen äußeren Menschen kann ich ja leider nicht ändern, den müssen Sie nachsichtig mit in den Kauf nehmen, aber mein Leben, mein Handeln, Denken, Fühlen daö steht in meiner Gewalt, und das will ich Ihnen in innigster, neuester Labe zu eigen geben "a3 soll Sie glücklich machen!" Er hatte schnell, leidenschaftlich erregt gesprochen, er staunte nicht über seine Kühnheit und wunderte sich nicht, woher er all' die Worte nahm sie flössen ihm ungesucht aus dem tiefsten Herzen heraus und darum gingen sie auch zu Herzen. Große, leuchtende Thränen glänzten in Johannas Augen. Wie sind Sie so gut zu mir, der Einsamen. Kranken, die eus der Welt kein Glück mehr erhoffte! Aber ich fürchte. Graf Niedeck. Sie überschätzen mich, halten mich für' gesünder als ich bin." Ich wähnte Sie noch im Rollstuhle sitzend und kam dennoch als Freier zu Ihnen!" rief er stürmisch, legte den Arm um sie und zog sie an sich. Ich bin wie geblendet von dem, was ich sehe!" Aber Sie kennen mich noch so wenig." Da lachte er, und das Lachen machte sein Gesicht, das glückstrahlende, schön. Mir ist es zu Sinnen, als ob wir uns schon lange, lange Jahre kennten so wie ein Kind sich s.ine Weihnachtspuppe in Gedanken ausmalt und wenn es sie dann am heiligen Abend in den Händen hält, ausruft: Ja, die meinte ich! Die, gerade die wollte ich baben!" sFor.sezung folgt.) - Zlnter der Erde. Von Emil Marriot. Sonderbar! Er wußte doch ganz genau, laß er gestorben war. Er wußte, daß er in einem Sarge unter der Erde lag. Auf dem Eentralsriedhofe. Und er wunderte sich nur über Eines: daß er von Alledem wußte. War er am Ende lebendig begraben worden? Aber das konnte doch nicht sein. Dann hätte er sich doch unbehaglich fühlen müssen, und er fühlte sich sehr behaglich. Tausendmal behaglicher, als jemals in seinem Leben. Nicht das leisest: Bedürfniß empfand er, an den Sargdeckel zu klopfen, damit Jemand ihn höre, ihm öffne und ihn herauslasse. Und das pflegen die lebendig Begrabenen doch zu thun; wenigstens war es seine Meinung gewesen. Eine sehr irrige Meinung, wie er nun erkannte. Er wäre, im Gegentheil, tödtlich erschrocken, wenn Jemand gekommen wäre und ihm geboten hätte, aufzustehen und zu wandeln", wie es im Evangelium heißt. Alles lieber als das! Hier lag's sich vortrefflich. Und warm war es auch. Entschieden war es unter der Erde viel,, viel angenehmer, als auf derselben. Aber darum wunderte er sich doch. Er hatte nie geglaubt, daß man todt sein und es wissen könne. Das war wirklich höchst sonderbar! Da schob sich etwas zu ihm herein. Es kam zwischen dem Deckel und dem Sarg hereingekrochen und sah merkwürdig genug aus: etwa wie ein menschlicher Schatten, durchsichtig, un bestimmt, sehr beweglich. Der Sargbewohner, der übrigens sich weder rühren, noch die Augen öffnen konnte, aber dennoch Alles sah. wunderte sich über das schattenhafte Etwas und fragte sich lm Stillen, was denn nur das wie bet zu bedeuten fcafce
Das Etwas 'klärte ihn jedoch ohne Säumen auf. Ich bin Ihr Nachbar," hob es an. Seit gestern beerdigt. Erlauben Sie mir, daß ich mich Ihnen vorstelle. Im Leben hieß ich Thomas Fink und war meines Zeichens Schneider. Damenschneide?. Nichts Großartiges. Aber es ging mir nicht schlecht. Und wenn ich nicht die Schwindsucht bekommen hätte, lebte ich heute noch." Wahrscheinlich," sagte der Sargbewohner etwas verdrießlich. Aber gestatten Sie mir nur eine Frage: Was soll Alles das? Sind wir todt oder sind wir es nicht?" Wir sind es," sagte der Schatten. Gott sei Dank!" sagte der Andere. Nun, erlauben Sie mir: Das ist so 'ne Sache mit dem Todtsein. Ich, für meinen Theil. find sie nicht sehr unterhaltend. Vor Allem: das Schweigen. Und das Alleinsein. Ich schweige nicht gern und bin auch nicht gern allein. Darum hatte ich ja auch geheirathet. Um nicht alleirs zu sein. Aber, im Vertrauen gesagt: die Rechnung stimmte nur halb. Gesellschaft hatte ich zwar. Doch meine Frau ließ mich nie zu Worte kommen. Ich mußte schweigen, und sie, die Frau, redete für Zwei." Stimmt," sagte der Sargbewohner etwas freundlicher. Aber wollen Sie mich nicht aufklären, wieso es kommt, daß wir todt sind und uns doch noch so angenehm unterhalten, als wenn wir noch lebten?" Das sollen Sie sogleich hören," versetzte der Schatten eifrig. Das mit dem Leben und Sterben wissen Sie. nicht wahr? Sie erinnern sich vielleicht auch noch an den sogenannten letzten Augenblick, den letzten Seufzer. Oder nicht?" .Ja," sagte der Andere. Beides that recht weh." Mir auch," meinte der Schatten. Dann aber ward es stille, und ich wußte von nichts, bis ich hier unter der Erde, in meinem Sarge wieder aufwachte." Ganz mein Fall." Ich wunderte mich sehr, natürlich. Dann aber kam mein Nachbar zu mir so wie ich zu Ihnen kam und erklärte mir Alles. Der Leib ist todt: aber die Seele, die Psyche, ist unstcrblich. Sie bleibt auch nicht hier, sondern zieht fort, und Niemand wr.ß, wohin. Doch für eine kurze Zeit ver-
weilt sie noch da, wo der arme Leib liegt. Es thut ihr Wohl doch leid, sich von ihm zu scheiden. Die Gewohnheit! Immerhin hat sie die Fähigkeit, sich vom Leibe loszulösen, Gestalt anzunehmen eine dürftige Gestalt und sich herumzutreiben. Sie kann sogar zu den Lebenden zurückkehren, wenn sie Lust hat.' Und manche dieser Seelen sollen sich den Lebenden bemerkbar gemacht haben, woher wohl auch der Glaub rn Gespenster herrüh ren mag. Gewohnlich aber sind es nur die Seelen Derer, die ungern gestorben sind, die es zurückzieht zur Erde. Oder die etwas zu bestellen vergessen haben. Mein Nachbar, zum Beispiel, war n reicher, alter Herr. Aus Angst vor dem Tode hat er verabsäumt, ein Testament zu machen, und nun ärgert es ihn fürchterlich, daß seine Neffen ihn beerben. Er war auch schon zweimal im Hause dieser Neffen. Seine Psyche, heißt das. Aber sie haben ihn weder gesehen, noch gehört, obschon er, wie er mir versichert hat, großen Lärm schlug, nach Papier und Tinte schrie und den Neffen unablässig vor den Nasen hinund herfuhr. Die Lebenden haben, wie es scheint, sur uns weder Augen noch Ohren. Ihre Sinne sind dazu zu grob. Ich hatte auch schon Lust, meine Frau zu besuchen. Aber ich fürchte, sie würde von meiner Gegenwart nichts merken." - Sagen Sie mir, Herr SchneiderMeister Fink, wie lange waren Sie verheirathet?" fragte der Sargbewohner. Neun Jahre." Also darum. Blos neun Jahre. Ich war's achtunddreißig Jahre lang. Und ich sage Ihnen: man bekommt es satt. In der fugend stellt man sich's so schön vor: em Herz und ein Sinn, für einander leben. Alles miteinander tragen. DaZ versprechen uns die Bräute am Altar, und Gehorsam ge loben sie unö auch. Und dann kommt es ganz anders. Hat Ihre Frau Ihnen gehorcht?" Nein," bekannte der Schatten kleinlaut. Die meinige mir auch nicht. Alles Schwindel. Und das Alles miteinander tragen"! Daß ich nicht lache! Sehen Sie: ich hatte kein Glück im Leben. Ich war weder daö Eine, noch daö An dere, weder ein Dutzendmensch, noch ein Genie. Ich wollte daö Größte, wollte die Sterne. Und das tägliche Brot fand ich nicht. Es steckt was in mir. das sage ich noch heute. . Aber es kam nicht heraus und konnt' es nicht. Die Alltagssorgen haben es erstickt und erdrückt. Jung gefreit, habe noch Keinen gereut, heißt es. Mich hat's gereut. Ich war ein Musikus. Tippel hieß ich. Sebastian Tippel. Ein dummer Name, nicht wahr? Aber man hätte veraessen, daß er dumm klingt, wenn ich ihn berühmt gemacht hätte. Doch dazu braucht man Luft, Licht, Ruhe, Verständniß. Wenn ich arbeiten wollte, klopfte meine Frau die Möbel. Und wenn ich sie bat, mich in Ruhe zu lassen, zankte sie mit mir. Und dann verhöhnte sie mich wohl aucb. Oft, oft! Ich bringe es ja doch zu nichts, ich sti ein Narr, sagte sie. Für meine Kompositionen fand sich kein Verleger, sie wurden von Niemandem aufgeführt, ich fristete mich als Klavierlehrer mühsam und armselig durch. Nickt einmal, tausendmal bin ich gestorben an meinen geknickten Hoffnungen, an meinem Künstlersehnen, an meinem verdorbenen Leben. Wie wohl hätten mir Liebe und Theilnahme im Hause gethan! Die Frau aber keifte nur, verhöhnte mich, lachte mich aus, klopfte die Möbel, wenn ich componirte, und schrie mit den Dienstmädchen, wenn ich sie UM Ruhe anflehte. Darum, mein Lieber: wenn S i e Ihre Frau und die schone Erde wiedersehen wollen: Oott mij Ihnen! Thun Sie. waö iet
'"?.7m?L ca
NEW STEEL PASSENGER STEAMER8. ÖPEED, COMFORT AND8AFETY
To Detroit, Mackinac, Georgian Bay, Petoskey, Chicago Ho other Ltna offen a Panorama of MO mQea of eqoal Tariety and intereel
Wwwe Trip pr WmI Btwta Toledo. Detroit and Mackinac
E.ry Das aad Klgat Balwaaa Cleveland, Put-in -Bay and Toledo.
FITOSUT, TH ROO,"MUiqrXTT ASD DCLCTH. LOW RITTS t. Ftctamav InklM lad Basars, lavlaalay ! aaa Bartk. Apprax laut. 1'a.t sraa .lev.Uaa, U fraai Tolaa. 14; fraa DetraU, 11. W. Send 3C. sor IUustrated Pamphlet Address A. A. 80MAMTZ. ). a. ... DBTHOIT. MIOH. lantu luantn. 5 c; C3;r ccg.eilc Sie nicht. f Ich liege ganz gut hier." Wie sind Sie denn gest-orben?" fragte der Schatten, der ganz still geworden war. Der Andere lachte leise. Je nun, mein Bester: ich habe mich eben davongemacht!" Wieso davongemacht?" wiederholte der Schatten erschrocken. Ich hatte wieder einmal meine Compositionen von einem Verleger zurückgeschickt erhalten. Die Dinger waren etwas werth. Das behaupte ich noch jetzt. Meine Frau lachte mich aus. Dann weinte sie über ihr Loos, an einen Narren, an einen Größenwahnsinnigen gefesselt zu fein, und meinte, es wäre das Beste, wenn ich stürbe. Da hab' ich ihr dann den Gefallen gethan und bin gestorben. Ich habe mich nämlich in derselben Nacht erhängt." Gerechter Gott!" rief der Schatten aus. Ja, mein lieber Nachbar, das habe ich gethan. Und ich bereue es nicht. Hier liegt sich's wunderbar!" Aber das ist ja nur ein vorübergehender Zustand! Ihr Leib bleibt hier liegen und vermodert hier. Ihre Seele jedoch flattert fort nach wenigen ?agen, und Keines weiß, wohin sie geht und was aus ihr wird. Es wird wohl seine Richtigkeit haben mit dem ewigen Leben und dem Gericht und der Selbstmord ist eine schwere Sünde. Fürchten Sie sich denn nicht vor der Hölle?" Nein," sagte der gewesene Musikus ruhig. Mein Leben und meine Ehe war eine Hölle. Ich bin daran gewöhnt. Mich schreckt nichts mehr. Und Gott ist viel zu gerecht und zu einsichtsvoll, als daß er gegen unglückliche Eh-emänner hne Erbarmen sein sollte. 3r muh ja wissen, was Die aushuste hen habt:?. Und nun lassen Sie nrch schlafen." ..Ich will nun doch die liek.e Erde aussuchen, um ihr endgiltig Lebewohl zu sagen," meinte der Schatten und entschlüpfte, wie er gekommen war: durch die Ritze zwischen Sargdeckel und Sarg. Dieser Narr!" murmelte der ehemalige Musikus hinter ihm her. Ach, wie angenehm war es, hier unter der Erde zu liegen, so still und friedlich, so zwischen Wachen und Entschlummern. Äeine keifende Frau, die Einen stören kann, keine Sorgen mehr, kein unbefriedigter Ehrgeiz, kein Neid gegen Andere, Glücklichere, losgelöst von Allem, gefeit gegen Alles, nichts um sich und in sich als Frieden und Stille und das beseeligende Bewußtsein, daß Alles vorüber, Alles überstanden sei: des Lebens Aengsten und Beschwerden und der bittere Tod. Und oben auf der Erde hasteten die Menschen und weinten und mühten sich, und Einer sucht den Anderen beiseite zu schieben, um für sich selber Raum zu schaffen, und es war ein Kampf und Drängen ohne Ende. Liegen bleiben! Er hatte daö Bild lang genug geschaut. Liegen bleiben, nicht aufstehen. Es lag sich ja hier so gut! Aber der Schatten kehrte wieder und sah geknickt und wie zusammengerollt aus. Ich war auf der Erde," sagte er kleinlaut. Der Andere schwieg. Er hätte lieber Rube aebabt. Uno ich habe meine Frau gesehen," fuhr der Schatten noch kläglicher fort. Mein erster Geselle saß neben ihr und und küßte sie gerade, als ich kam. Ich habe ihm Einö auf die Nase gegeden. Er aber sagte nur: Wie mich die Nase 'juckt! Das bedeutet eine Neuigkeit. Vielleicht eine Verlobung. Was, Frau Meisterin? Darauf bin ich gegangen. Ich hatte genug.". Noch immer fchwieg der Andere. Aber noch 'was habe ich erfahren," sprach der Schatten Heller weiter. Etwas für Sie. Man führt ein. Composition von Ihnen auf. An allen Annoncensäulen steht's zu lesen. Und alle Welt spricht von Ihnen. Wie schade, daß Sie sich so vorschnell aus dem Staube gemacht haben!" Wenn ich's unterlassen hätte, würde man nicht an mich gedacht haben," agte nun der Andere. Gewisse Menchen müssen sterben, wenn sie entdeckt verden wollen. Und ich liege hier so gut. Mes Andere ist mir gleichgiltig." Und Ostern ist da oben, die Glocken läuten " Mögen sie. Ich befinde mich hier Sehr wohl. Denke nicht daran, aufzulehen. Adieu, Nachbar. Lassen Sie micksMafen.7 , m Gluck Im Hause. Häuslichcr Friede und Glück werden immer bewahrt werden wenn die Eltern die nöthige Vorsicht bei Erkältung, oder Hals und Lungen Leiden der Kleinen anwenden. Kmder sind immer neigt eineErkältung leicht zu nehmen, Dr. Bull's Husten Sprup jedoch kun'rt sie rasch und sicher. ."3ch gebrauchte Dr. Bull's Husten Syrup für meinen acht Jahre alten Sohn. Er hatte die Bräune und ich versuchte viele Mittel fand jedoch daß Dr. Bull'6 Husten , Synip das beste von allen war." Frau A. Geib, 217 Dcmott Str., West Hoboken, N. I. Dr. Bull's Husten Syrup kostet nur 25 Cents und er ist besser und billiger als wie alle die anderen Mirturcn welcher der5)ändler anpreist. Kauft nur Dr. Oull'S Husten Gznv?
Line to Mackinac
The Greatett Perfee tlon jret attalned In Boat Constructlon: Luxurlous . Equlpinent, Artlstlo Für nUhlng.Decoratlon ndEfflcIent Service Day aaa iflfht E.rrlM R.twMa DETROIT AND CLEVELAND Far, S I .50 Km Diractioa. Bartaa, Zia., $L StiUrMa, 1.7. Oonnectiona ara tnade at Clereland ritt Earlieat Traina for all pointa Eait, South aad Bonthwaat, and at Detroit for all pointa Korth and Northwort. Saada Trip äaaa, Jaly, Afst, D.pieaiD.r aaa imeter Vmlj. Deiroli and cieveiantl Kaviaation comDan Der Schatten des Schneidermeisters entschlüpfte, um dem nächsten, eben eingetroffenen Nachbar einen Besuch abzustatten. Der gewesene Musiker seufzte tief auf. Wenn die armen Menschen wüßten, wie gut es sich unter der Erde liegt!" Und mit einem Lächeln schlief er ein. Es war das erste Lächeln nach langer, langer Zeit. 'jitut Gefchäftsmethod e. Juwelier (einen Einbrecher ertapp?nd): Ah, das ist doch unerhört! Einbreche? : Sie irren sich in mir. Ich bin kein Verbrecher, ich bin bloß Agent ew.er Versicherungsgesellschaft gegen Einbruchsdiebstahl und wollte Ihnen zeigen, wie dringend nöthig eine Versicherung ist. SES232S5Sii!i25cÄeV.if l c? CHCE TRiED, MM GSED. roi - CV88a ei! mm &Q&mtUl;. BAR FIXTURESs DRAIN BOARDS AND Alt Tin, 2Ino, Drosd. Ctopper. uiokot find oll Kltchori and Ptsltod Utensils Clcsöa Voocl, MorblOnofcotafn. Etc 4 CEOftCE WM. HorrnuM f SoI Kut&etam axA Iroptfctar, 208CaiTWASMintTONST..taciAMfot.!S. -r 1 l 'Hb UHU-. LU L r v uik UrU.-ivui uia i iiil.iu. t S2S35253S2SnS3G3S2S2SZSUne OM PVpVt.a' mmj g mwr Zum Verkauf in Apotheken 25 Cent? per Pfund. - Die Undiana ribünc Döt ?f'Hh5!Ntzk - Sonntags - Blatt bietet eine göll nntebalteJ BossO, Der Abonnements Preii ber täglichen Tribüne ist bet Sanntegsbla:!S 5? beider zusammen IS &i&r per Wochk oder G5 Ci per Monat. Durch dje yosi dersandt, kostet dk Tageblatt Q8 das Sonntagkölati 02 per 3ahr, beide zusammen C3 iu vokanzökZsMns. ArnMsAchen aller Art &fci rasch d bw.ig aus geführt. QlnttiUtfatitn, Quittungen. CocÜitoHcruc, Netbnnngen, Otlöäftttatttti, HfWpftL QMnlt$i Vrogras n. f. ? für Seschäftsleute und vereine Werder gesösckdoll anßzeWrt WM .-X .1 -- -7
' ' i .i i.lf
v
I l TsTORßlNfir i 1 Of WUl9xiiU ' V " ... - .. tzml$ '
WD-WWchr
von INDIANAPOLIS. Leder'Handlungen. Ilide, Leather & Belting Ca, 125 S. Meridian St, Schuhe und Stiefel (Rctail.) Sckaurotli & Ca, 18 O. Washington St Pianos und Musikalien. Carlin & Lennox, 31 Ost Market Lt. Lebendes Vieh. aiercnant Union Stock Yards. Barber A. & Co. M. Seils & Ca Tolin, Totten, Tibbs & Ca Stockton, Gillespie & Ca Clark, Wysong & Yoris. kandwirthschafl..Geräthe u. wagen Holten W. B. lltg. Ca. 177 O. Wash. 6 als Mfg. Ca, 117 W. Washington St. IX. T. Conde Irnplement Ca, 27 N. Capitol Ave. Bau- und Ceihpcrcinc. German-American Bldg Ass'n, 100 5. Delaware St International Bldg & Loan Ass'n 23 Ost Market SL Indiana Mutual Bldg & Loaa Ass'n Journal Gebajude. Zuckerwaaren, (Wholesale.) Daggett & Ca, 18 West Georgia St. Dresch'Maschinen. Minneapolls Thrashing Machine Ca, 117 W. Washington St Riemen und Leder. Taylor & Smith, 137 S. Meridian St. Schnittwaaren. Murphy, Hibben & Ca, 97 S. Meridian Erwin, D. P. & Co., 106 S. Meridian Apotheken. Sloan Drug Ca, 22 W. Washington St Thierärzte. Greiner L. A, 18 S. East St. Feuer'Versicheruna. McGillard Agency Ca, 83 O. Marker Ice ream. Furnas ß. W. 112 N. Pennsylvania St. ZNilcherei. Indianapolis Crcamery, 52 Mass. Av. Trust Compagnien. Indiana Trust Ca & Sascty VaulL The Marion Trust Ca, Monument Plaw (Srunbetgenlhum und Versicherung. Spann John S. & Ca, 8G Ost Market Bauholz. Ooburn Henry, Georgia St. Weißblech. Tanner & Sullivan, 116 S. Meridian St Putzwaaren. Fahnley & McCrea, 140 S. Meridian St Bäckereien. The Parrott & Taggart Bakery, Tel. 500. Bryce's Bakery, 14 Ost South SL Schuhe und Stiefel llvholesale.) Hendricks & Cooper, 85 S. Meridian St McKee B. S. k Son, 102 S. Meridian. Hüte, Handschuhe etc. Hendricksov. Lefler & Co., 89 S. Merid. (Eisen und Schmiedewaaren. Van Camp Hardware & Iron Co., 78 S. Illinois SL Hildebrand Hardware Ca, 52 S. Merid Layman & Cary Ca, 63 S. Meridion SL Francke & Schindler, 35 S. MeridianClemens Vonnegut, 184 & 186 K Wash. Eisen und Stahl. Holliday W. J. & Ca, 59 S. Meridian. Farben, (Del und Glas. Burdsal & Ca, 34 S. Meridian St. Indianapolis Palnt & Color Co., 40 Massachussetts. Ave. wagen und Kutschen. Irvin, Robbins & Co., 32 O. Georgia SL plumber Artikel. McElwalne, Richards & Co.. 62 W. Marylanrt st. Spiel und Aurzwaaren. Mayer Charles & Ca, 29 W. Wash'gL Extracte und Gewürze. The Grocers Mfg. Ca, 80 S. Pennsyi. Banken. Capital National, 23 S. Meridian St Indiana National Bank. Gummiwaaren (Wholesale.) Indiana Rebber Ca, 127 S. Meridian. Blechwaaren (Wholesale.) Cooney, Seiner & Ca, 17 E. South SL Bücher und Schreibmaterialien. Ind. Book & Statlonery Ca, 75 . .Meridian SL Commission ZNerchante. Syerap & Ca, 22 S. Delaware SL Keach J. L., 62 S. Delaware SL Dkoauisten (wbolesale.) Indianapolis Drag Ca, 21 H Mary land Ward Bros., 72 8. Meridian SL Groceries (Wholesale.) Sehnull & Ca, 60 S. Meridian SL Severin, Ostermeyex & Ca, U S. ileridian SL Kothe, Well, 5 Bauer, 123 S. Meridian O'Connor 1L 3t Ca, 47 S. Meridian Slv Perry J. C & Ca, 28 W. Georgia SL Geschirre und Sattel. IndianapoUZ Harncaj Ca, 10 McCrea. Holliday & Wyoa, W S. Pennsylvania. (Defe und Heerde. Home Stovs Ca, 79 8. Meridian SL LebenS'VersicherungseseUschaften Tfca Indiana Lisa Im. Co. piciricat Plic -
(VAUtiU CM
xrrd:7.n er izrzx wirken vz) cn
