Indiana Tribüne, Volume 21, Number 235, Indianapolis, Marion County, 13 May 1898 — Page 2
i
KCWJ(MKEI TTsi ii t i0ß i ii im
Znvians Tridüne. Erschein täglich und Somnags.
Die tZigliche .Xrlbane koftet durch den Xtlaet i Cent per Woche, die eontagS.Dribu'I lkRt per OoS. Seide nsaVen 15 TtS ,de, ent per XKt. Per berhalb bei ub ZkschtSt U ,rau.d,ihlna V Pi rJaK. VMos, 18 COt Vlabama StrsK. Indianapolis, Ind., 13 Mai 1893 Äle Philippinen. Durch den glorreichen Sieg, den der Admiral Dewey in der Bai von Manila über das spanische Geschwader nrangen hat. ist die Annexion der Philippinen in den Bereich der Möglichkeit getreten. Diese Inseln, die in grader nord-südlicher Richtung zwischen For-! mosa unb Borneo und den Molukken liegen, bedecken, wenn man den SuluArchipel mitrechnet, eine Oberfläche von 112,500 Quadratmeilen. Die Zahl der Inseln beträgt über 1200, von denen Luzon (41.121 Qu.-Meilm) und Mindanao (33.377 Qu.-Meilen) cllei einen größeren Umfang haben. Die Küsten der Inseln sind reich an Duchten mit guten Ankergründen. Die Bevölkerung wird mit Einschluß von Heer und Marine auf 7.670.000 Einwobner geschätzt. Manila, die aus Luzon gelegene Hauptstadt, hatte bei der letzten Volkszählung 1887 154.062 Einwohner, Loaag 30.642. Lipa 43.408. Banang 35,598 und Batasagas 35.587. Nach spätern Satzungen betrug die Zahl der Bevölkerung etwa 8.800.000, darunter etwa 16.000 Europäer, und in gewöhnlichen Zeiten . eine Besatzung von ebenfalls 16.000 Mann mit der Gendarmerie und mit 2500 Matrosen. In der Arme: dient eine beträchtliche Anzahl Eingeborener. Es sollen etwa 100.000 Ehinesm auf den Infeln leben. Die eingeborene Bevölkerung ist sehr gemischt und spricht etwa 15 Mundarten; die meistenEinwohner gehören zur malaiischen Rasse; auch dieNegritos und Negrillos. die allmälig in ein Nomadenleben verdrängt wurden, sind zahlreich. Die Verwaltung der Inseln steht unter einem General-Gouverneur und einem Generalcapitän, häufig sind beide Aemter vereint; die 43 Provinzen werden je nach ihrer Bedeutung von einem Gouverneur, einem Alcalden oder Commandanten verwaltet. Dem General-Gouverneur steht ein Vermaltungsrath zur Seite, dessen Mitglieder von der Reaieruna ernannt werden. Es ist eine Art unverantwortliches Mii nisterium mit Abtheilungen sur Finanzen, Marine, Generalcapitanat und Civilverwaltung. Nur wenige Städte haben eine regelrechte Ortsverwaltung; viele haben einen eigenen Rath, der jedoch unter einem allmächtigen UnterGouverneur l.Gobernadocillo-) zualeick Oberbauvt eines arökern Landgebieteö nicht zur Geltung kommt; diesem Beamten unterstehen dann die Äefehlshaber der Dorfschaften, die wie er selbst von den Eingeborenen gewayil werden. Daneben gibt eS erwählte Steuersammler, die Cabezas de Ba rangay". die indeß von der Regierung bestätiat werden müssen und nebenbei im allgemeinen mit der Wahrung der Ordnung beauftragt sind. Der vor zwei Jahren auf dem südlichen Theile der 5niel Luzon auöaebrochene Aul stand ist unstreitig auf die spanische MikwlrtbsHaN zurückzu üdren. tfru here Erhebungen fanden 1312. 1823. 1841. 1848. 1851 und 1872 statt; in letzterem Jahre wurde der Aufstand blutig unterdrückt. Hauptursachen der Aufstände sind die druckenden Steuern und die mattose Herrschsucht der pa Nischen Beamten. Anstatt die freie Entwicklung der wirthschasttichen Kräfte zu fördern, war Spanien vestrebt, sich den Markt auf den Inseln ausschließlich zu sichern. Es sandte, wie nach Cuba, seine Beamten nach den Inseln, wenn sie als Clienten der Kerrsckenden Politiker aeldbedürftia waren, und diese Beamten tödteten die enne. welche die aoldenen Eier legte. Die Kopfsteuer, der Tributs", betrug zuerst nur 1 Duro ($1), dann stieg er allmälia bis auf 12 Duro (nach beutiaem Silberwerth etwa $6). was für eine . sorglose tropische Bevölkerung schwer aufzubringen ist; dazu kommen die von den Eingeborenen zu leistenden Arbeitstage, die sie ungerne bieten, va sie in einer . verschwenderischen' Natur iu:M an eine ordentliche Arbeit gewohnt sind. Die Schwierigkeiten der Steueremtrerbung sind so groß ge worden, dak es notbthut. die Cabe zas" aufzubieten; sie flüchten sich in die Berge, wenn sie ihr Amt ausüben follen. Bis zum iwzt 181U vane die va nische Pbilivvinen-Gesellschaft, auf Un Inseln das Handelsmonopol. Vorher war es den Spaniern, nicht leicht geweien. den vorherrschenden aeschastti chen Einfluß der Chinesen zu brechen. Um 1810 betrua der Wertb der Einfuhr auf den Inseln 5.3 Millionen DuroZ. der Werth der Ausfuhr 4.3 Mill.; dabei spielte das gemünzte Geld eme wichtige Rolle, mdem die Pyillppmen von den Spaniern sur die chlnefischen und indischen , Waaren Silber erbielten. Nachdem 1810 deruropai sche Handel zugelassen worden war. gingen 1834 die letzten Borrechte der Gesellschaft ein. und das Geschäft konnte sich einiaermaßen entwickeln. Indeß war de? Handel im Jahre 1851 nicht viel weiter als bis 7,4 Mill. Duros in der Ausfuhr und E:nsuyr zu sammen gelangt. Erst die Eröffnung des Suezcanals brachte emen lebhafte ren Aufschwung: Ausfuhr 28. Einfuhr . 23! Mill., zusammen 514 Mill. Dann kam bis 1889 ein Stillstand, worauf der Gefammthandel bis 1892 zwischen 55 und 56 Mill schwankte, um 1893 auf 6263 Mill. zu steigen. In Ermangelung amtlicher Angaben nimmt man für die letzten Jahren einen Gesammthandel von etwa 250 Mill. Mark, den Du?o zum vollen Werthe von einem Dollar gerechnet, an. was für eme Bevölkerung von beinahe 9
Millionen als gering zu betrach!:: ist. Der Handel Spaniens mit den Philippinen wird für 1895 auf 24.9 Millionen Pesetas Einfuhr von den Inseln und 25.7 Mill. Ausfuhr nach dort SeMtzt. ......
D e Tar wol t k Spaniens hat die Philippinen schwer geschädigt; seit 1890 sind die Einfuhrzölle auf den Inseln um etwa 50 Procent erhiiht worden; aus MWeim und Perroieum z. B. lasten aeaenwärtia Aölle von 100 Procent. Ueberhaupt wirkt die financielle Belastung der Einwohner schadlgend auf das gesammte Wirthschafts-) leben. Die ausgeführten Mengen der Hauptwaaren: Abaca, eine geschätzte Art Aloehanf für Seile. 1.700.000 Piculs (zu 135.64 Pfund). 3.700.000 Piculs Zucker. 125,000 Zentner aoar in Blättern. 162.000 Cigarren. 600.000 Piculs Koprah. sind-gering; dazu kommen nur 3300 Piculs Kaffee uno eine unaefäbr deiche Gewichtsmenae für Häute, obschon die Pflanzenwirthschaft und die Bleyzucht ganz veträcktlicke Eraebnisse haben könnten. Der Tabak ist mit einer Ausfuhrsteuer belastet. Gold findet sich in avvausabiaen Verbältnissen auf Luzon. wird aber wenig und schlecht gegraben. Auf Mindoro ist Kupfer, in Samar. Cebu, Mindanao und Batan ist Steinkohle in Flözen vorhanden, die bis 27 Fuß dicht sind. In den Hasen iantia, Jloils und Cebu liefen 1895 304 Schiffe mit 425.025 Tonnen aus. Auf den Inseln sind 1100 Meter elegraphenlinen und nur 110 Kilometer Eiienbabnen anaeleat. Fürwahr, so elend ist keine tropische Colonie von einer europäischen Besttzmacht verwerthet worden. Wo Gold wenig galt. 3n unseren Tagen erscheint es beinahe unmöglich, sich eine Zeit vorzustellen, in welcher das Gold nicht nur kein Edelmetall, sondern geradezu das g e m e i n st e der Metalle war. Sanaen doch schon vor mindestens zwei Jahrtausenden Dichter von dem Fluch des Goldes . welcher der Mengen Herzen zu allen erdenklichen Frevelthaten treibe. Das waren freilich nur Dichter Europas oder Asiens. Daaeaen war offenbar m einem großen Theil der sogenannten neuen Welt. nicht blos in Mexico, sondern auch m Central Amerika und im Westen Süd - Amerikas unzweifelhaft während eines langen Zeitraumes hoher Cultur thatsächlich Gold das gemeinste Metall. Theilweise hatte man dies schon früher stark vermuthet; aber in jungst Zeit hat man. in' einem abgeleaenen Winkel des mexikanischen Staates Guerrero. sowie noch an mehreren Stellen in Ruinen und GebernKammern besonders viele starke Beweise hierfür entdeckt, theils m Gegen standen, theils in Aufzeichnungen aus Steine, Schilde. Helme, die gewöhnlichsten Trink- und andere Gesäße und überhaupt fast Alles, was sich ausGold machen ließe, müssen damals daraus gemacht worden sein und eme gewöhn Ilchere Rolle bei ienen Menlchen gespielt haben, als bei uns Gegenstande aus Eisen, Zinn u. s. w. Wenn man auch nur die Halste der vorgefundenen Anhaltspunkte für zutreffend halten will, muß man annehmen, daß bei den Azteken noch zn Montezumas Zeit das Gold einen fehr Niedrigen Rang hatte, und sie noch m der ersten Zeit des Verkehres mit den Europaern sich in kindlicher Unwissenheit darüber befanden, welchen Werth diese auf das Gold legten. Dies ermöglichte eS natürlich für Cortez und seine Kumpane, diese Menschenkinder bei zahllosen Gelegenheiten beinahe unumschränkt zu berauben, selbst auf ganz gemüthlichem Wege. So wurden z. B. Helme, Schilde, Trinkbecher. Armsvanaen und alle möglichen Sachen und Sächelchen aus Gold an die Spanier, die so wunder lich großes Verlangen nach ihnen zeigten, daß sie sogar von dem Rohstosf niemals genug kriegen konnten, für hohle Versprechungen und Freundschafts - Heucheleien ausgetauscht. Bald, aber immerhin zu spät für sie, merkten die Eingeborenen, was sie ae than! Sie hatten Cortez und dessen Gefährten ungeheuer bereichert und fanden sich jetzt den Fremdlingen auf Gnade und Ungnade preisgegeben, so gar ihre Tempel ausgeraubt und sich allen möglichen Erniedrigungen und Mißhandlungen ausgesetzt. In ähnlicher Weise entwickelten sich die Dinge in Peru und benachbarten Staaten zu anderer Zeit. Es erscheint sehr natürlich, daß die Azteken und anderen Emqeborenen Stämme, als sie die ganze unheimliche Gier der Eindringlinge nach dem ael ben Metall erkannten, durchaus nicht mehr nach demselben graben wollten, und daß sie hofften, mit Hinweisen auf die völlige Erschöpfung des Goldvorraths die fremden Krieger und ihre donnernden Schießwaffen an weiterem Vordringen in ihre Ländereien verhindern zu können. In einem tropischen Lande dauert es gar nicht lange, bis sich aufgewühlte Uferbänke u. f. w. wieder mit neuem Pflanzenwuchs so üppig überklebet haben, als wäre die Erde hier überHaupt niemals aufgewühlt worden, und schon nach tomig n Jahren m'ift en die Spuren von Goldgräberei und Goldwäscherei völlig verschwunden, und nach Vertreibung der Bevölkerung nach anderen Gegenden die Goldlager verschollen sein. Werden sie je in größerer Zahl wiederentdeckt, dann mac man von einem südlichen Klondike mit mebr als vosl- Neckt svrechen. Daö österreichische Lotto. Bereits in alten Zeiten erfreuten sich oie !uasjp:ele m den Gebieten der gegenwärtigen österreickisck - unrrnrl3 sehen Monarchie einer solchen Beliebtheit, daß zur Eindämmung der immer melzr um nch greifenden Spielleidenschaft schon im 16. und 17. Jahrhundert staatliche Spielverbote erlassen werden mußten. Von diesen Verboten waren nur die .Glllcksbäfen" ausaenommen, welche bei gewissen Anlässen. lvle Jahrmärkten, lrcbtaaen etc.. ver
anstaltet werden dursten. Ende' des 17. Jahrhunderts war man bestrebt, die unüberwindliche Spielleidenschaft in den Dienst der Wohlthätigkeit zu
stellen. So wurde durch ein Patent ; Kaiser Leopolds I. vom 2. April 16ö ein Gluckshasen zur Errichtung eines Feld- undSoldatenspltales eingeführt. Eine Verallgemeinerung dieses Spieles erfolgte durch ein Patent vom 18. März 1703. Mitte des 18. Jahrhundcrts trat eme Wendung insofern em. als das fiskalische Interesse an den Glücksspielen den Hauptzweck bildete und das Wohlthätigkeitsmoment völlig in den Hintergrund gedrangt wurde. Mit dem Patente vom 13. November 1751 führte Kaiserin Maria Theresia das genuesische Zahlenlotto in den österreichischen Erblanden ein, das zui nächst an Pächter vergeben wurde. Der Pachtschilling betrug 400.000 Gulden, welcher spater auf 525.000 Gulden erhöht wurde. Die letzten EntwicklungsPhasen des Zahlenlottos zeigen die Tendenz der Staatsverwaltung, das Terrain der Pachtunternehmung emzuengen und den Einfluß der Regierung zu erweitern. Mit dem Patente vom 21. Oct. 1787 fandsichKaiser Joseph II. bestimmt, die Uebernahme des Lotto in staatliche Verwaltung auszusprechen und die Administration emer in Wien dazu bestellten Kammer-Di-rection zu übertragen. Seit dem 1. November 1787 bis Ende 1896 hat der Staat von den im Lotto gemachten Spieleinlaaen in Höhe von 1,140.841.614 Gulden einen Reingewinn von 432.721.359 Gulden bezogen. Waö ist Eontrebande? Die meisten und schwierigsten Strei ttgkeiten zwischen neutralen Staaten und kriegführenden Seemachten Pslegen durch die verschiedene Anwendung und Auslegung des Begriffs Contrebände hervorgerufen zu werden, der dleserhalb nicht Mit Unrecht als eme wahre crux interpretum bezeichnet werden kann. Es ist bisher nicht gelungen, allgemein anerkannte Rechtsregeln darüber aufzustellen, was als Contrebande zu beachten ist und was nicht; verschiedene Staaten haben dieserhalb besondere Vertrage darüber abgeschlossen, was imKriegsfalle unter diesem Begriff verstanden werden soll. Es ist gerade zetzt angemessen, an den Vertrag vom 10. September 1778 zu erinnern, den die Vereinigten Staaten mit Preußen abgeschlossen hatten; nach Art. 13 sollen im Kriegsfalle die Angehörigen der neutralen Staaten nicht gehindert werden, an den Feind des Kriegführenden Waffen und Munition zu liefern; ferner sollte die Contrebände nicht mit Beschlag belegt, sondern den Eigenthümern bezalzlt wer den. Diese weitgehende Bestimmung ist jedoch in die späteren Verträge zwischen Preußen und den Verewigten Staaten von 1799 und 1823 Nicht aufgenommen worden; ob letzterer noch heute von den betheiligten Staaten als bindend angesehen wird, ist nicht unzweifelhaft. Der Ausdruck Contrebande stammt aus dem Mittelalter; als die Christenheit Kriege mit den Türken führte, wurde den Christen unter Androhung des großen Bannes verboten, Waffen an die Ungläubigen zu liefern. Die verbotene Waare wird verkauft contra banduin oder ban iniin, gegen das Verbot. Auf deutsch also: Gegen den Bann. Für die weltere Ausbildung des Begriffs war einerseits die Thätigkeit der sog. beNassneten Neutralltat, andererseits der Pariser Congreß maßgebend; jede Einschränkung mußte im Kampfe ge gen England errungen werden, dessen Bestreben lange Zeit dahin ging, alle Sachen, die der kriegführenden Macht nur irgendwie von Nutzen sem konn ten. als Contrebande zu bezeichnen. Mit der Erstarkung der übrigen See mächte drängte sich aber auch der bri tischen Regierung die Ueberzeugung auf, daß diesesVerfahnn unrichtig sei, und demgemäß gehört England heute zu den Staaten, die den Begriff mög lichst einschränken; der Notenwechsel, der im August 1870 zwischen dem preußischen Gesandten Grasen Bern storff und dem Lord Granville statt fand, zeigte diese Aenderung in der Haltung Englands vor allem. Das Institut für internationales Recht hat im Jahre 1877 als Contrebande die jenigen Gegenstände bezeichnet, die für den Krieg bestimmt oder zu unmlttel barer Verwendung imKrieg geeignet sind, und m Anschluß hieran den Wunsch ausgesprochen, daß bei Beginn des Krieges im voraus . die dahin zu rechnenden Gegenstände von den Staa ten genau bestimmt werden. Die Un terscheidung zwischen absoluter und relativer Contrebande wird von den meisten Völkerrechtslehren in Erman gelung besonderer Vertragsbestim mung der Behandlung der Streitfra gen zu Grunde gelegt. Zu jener rech net man solche Gegenstände, die nur im Kriege und zu kriegerischen Zwecken Verwerthung finden also vor allem alle Kriegswaffen. Geschütze. Gewehre, Säbel. Kugeln, Munition, ferner aber auch Salpeter und Schwefel. Schieß baumwolle. Krieasfahrzeuae und Kriegsdepeschen. Als relative Contre bände sind dagegen solche Sachen zu betrachten, die auch dem feindlichen Gebrauch dienen können, wie vor allem Steinkohle und Holz. Pferde. Kleider. Dampfmaschinen. Geld. Bluntschl bemerkt, daß diese unter den Begriff nur dann sauen, wenn entweder die be sonderen Verträge sie dahin rechnen oder wenn im einzelnen Fall erweiöbar ist. daß die Zufuhr einen unmtttelba ren Bezug auf die Kriegführung hatte und zugleich deren Unterstützung be absichtigt war. Wenn also Pferde für die feindliche Cavallerie oder Artillerie bestimmt sind, wenn Kleider für die Ausrüstung der Armee dienen sollen, ist die Behandlung als Contrebande gerechtfertigt. Andere Volkerrechts lehrer gehen hierbei nicht so weit, allein die bisherige vraknsche Rechtsubuna steht doch in der Hauptsache hiermit im Einklang. Ob Kohle Contrebande lst läßt sich im allgemein-, weder bejahen
noch verneinen; 'unoevenkltch ist . dies der Fall, wenn und insoweit die Kriegsschiffe der Kohle zu kriegerischen Handlungen bedürfen, dies hat z. B. die englische Regierung anerkannt, als sie die Verproviantirung der französi-
schcn Flotte Mit Kohlen sur die oeabsichtigten Unternehmungen in der Nordsee nicht gestattete. Hingegen würde die Unterstellung unter den Begriff nicht gerechtfertigt erscheinen, wenn die Kohle nur zu dem Zweck geliefert wird, den Ziriegsschiffen das Erreichen des nächsten Hafens zu ermöglichen. In Frankreich scheint man noch weiter zu gehen und Kohle überHaupt von der Contrebande auszuschließen; nach einer Meldung soll die italienische Regierung es gleichfalls so halten, wahrend die britische Regierung im Unterhause erklären ließ, daß es auf die Umstände des Einzelfalles ankomme. Keine Contrebande bilden Lebensmittel, und zwar auch dann nicht, wenn sie für die Ernährung der m l w cm - i t: n i r? . s semoiicyen ujcauji oenimmi nno, was selbstverständlich das Recht der Kriegfübrenden nickt beeintrachtiat. die Einfuhr von Lebensmitteln in einen blo litten Hafen zu verhindern. Daraus ergibt sich die für den Getreidehandel äußerst wichtige Folge, daß neutrale Sckiffe mit Lebensmitteln nicht mit Beschlagnahme bedroht werden können. Daß die Wegsuhrung von friedlichen Bewohnern des feindlichenLandes oder von dessen Gesandten durch neutrale Schisse nicht unter den Begriff ver Contrebande fällt, wird heute, nachdem die Zraae aus Anlaß des sogenannten Trentfalles. der zu ernsten AuseinanVersetzungen zwischen den Bereinigten Staaten undEnaland Anlaß gab. einaehend erörtert worden ist. nicht mehr destritten. Nach dem Dafürhalten der Köln. Zeit." wurde eine zu mengedende Ausdehnung des Begriffs von den Neutralen nicht anerkannt werden. Vom Jnlande. Ü03.000.000 Tonnen Schwefel .'ourden im verflossenen Jahre von den Vereinigten Staaten importirt und von diesem ungeheuern Quantum fanden 70.000.000 Tonnen in der Papierfabrikation Verwendung. Zwei Kanarienvogel, welche in einem Käfig vor einem Hause m Portland, Ore., hingen, wurden von einem Habicht getödtet. Der Raubvogel stieß aus der Luft auf -die gefiederten Sänger herab, packte sie mit dem Schnabel und riß. ihnen den Kopf ab. 1650 FußüberdemMeere weht eine Flagge, welche die Arbeiter der New Jersey & Pennsylvania Concentrating Co. in Edison. N. I., aufgezogen haben. Die Etablissements der Gesellschaft liegen 1500 Fuß über dem Meeresspiegel und die Gebäude mit der Fahnenstange sind 150 Fuß hoch. Elnederumfangrelchften bisher stattgefundenen Versendungen von amerikanischen Fahrrädern 'nach Indien, gelangte letzter Tage mit dem Dampfer Titania" von Baltimore nach Calcutta zur Beförderung. Die betreffende Sendung hatte einen Werth on ca. 20.000 und stehen, wie es heißt, größere Bestellungen in Aus sicht. UnweitvonLinwood, Del., gelang es einem Jäger, eine Eule von einer sehr seltenen, nur im hohen Norden vorkommenden Art zu erlegen. Das Thier, welches zwischen den Flu gelspitzen 4 Fuß maß. war an der Brust, den Beinen und unter den Flu geln schneeweiß, während der Kops unt Nucken schwarz und weiß gefleckt waren. Ungefähr5000FässerOliden werden alljährlich aus Spanien in die Vereinigten Staaten eingeführt, dagegen kommen aus den anderen Mlttelmeer-Landern nur wenig Oll den, weil sie dort meistens zur Delfabrikation verwendet . werden. In Größe variiren sie von 60 bis 210 Stück auf das Kilogramm (ca. 212 Pfund. In der Ortschaft Sodus. Minn., ereignete sich ein schrecklicher Unglücksfall. Während eine Tochter von Charles Anderson an der Windmühle Wasser pumpte, jagte der heftige Wind ihr langes Haar in die Kammräder. Die entsetzliche Folge war, daß ihr der ganze Scalp vom Kopse gernsen wurde. .Das Mädchen befindet lich in kritischem Zustande. Mit einer Ladung Eisenerz traf dieser Tage der Dampfer Remus" von Santiago.de Cuba in Baltimore ein. An Bord des Dam pfers befinden sich außerdem 6 Passa giere und Z47.000 in Gold" vom deutschen Consul Schumann in Santiago de Cuba. Das Geld gehört deutschen Unterthanen in iener Stadt, welche es der Sicherheit halber nach der alten Heimath schicken. JnTallahassee, Fla., wollte der Sheriff Kirby emen Neger verhaf ten. doch konnte er den Burschen nicht finden, trotzdem er dessen Haus und Hof auf das Genaueste durchsucht hatte. Als er das Gehöft verließ, machte er seinem Aerger Luft, indem er einem Faß einen derben Fußtritt ver etzte. Das Zsak wurde umaewor fen und heraus kam der gesuchte Wolllopf. , Cta Unfehlbares Wtittth DaS Feld der Wirksamkeit deS berühmtm Dr. Buü'6 Husten Svruv wird immer fortbestehen, denn wenn eine Mutter einmal dieses unfehlbare Mittel gegen Husten,Erkältung,Bräune oder Keuchhusten gebraucht hat, so wird sie nie eine andere Medizin verfuchen. 'Jch gebrauchte Dr. BuU'6 Husten Syrup seit 15 Jahren in der Familie gegen Husten, Erkaltung und o 'w w r w ' alv-reioen uno sano wn ein auogezeichnetes Mittel." Frau D.T.Clarke, 163 Conarcß Str.,Clcvcland,O. . Dr. Bull's Husten Syrup wird überall ss:r 2o Cents verkauft und man darf Td nicht von Verkäufern überreden lassen einen anderen oder etwas billigeren Artikel zu nehlnen, denn nur der ächte iV tfrf m m J, 0 . jur. jjaxö jq;::3 isrrrpcnk trr ti'rrr-"- - f--. . . . - r.im.
ii. F. Äc o ? 5v N. ein Farmer in der Nähe von Velle Plain. Kan.. kletterte auf seine Windmühle, um die Maschinerie zu ölen. In demselben Augenblick erhob sich ein Wind, das
Nad wurde in Bewegung gesetzt und ' Morton's Rock erfaßt. Er wurde von , dem Thurme gerissen und blieb, mit dem Kopf nach unten, hängen, sein Kops gerreth zwischen die eisernen Stangen, wodurch der Tod durch Ersticken erfolgte. Erst fechs Stunden spater wurde die Leiche entdeckt. Erschossen hat sich im Sitzungssaale des Obergerichts in Jackson. Tenn.. A, N. Reynolds, ein früherer Streckenaufseher der Louis-' ville & Nashvllle Bahn, nachdem das von einem Gericht unterer Instanz gegen ihn gefällte, auf sechs Jahre ZuchtHaus wegen Unterschlagung von Geldern lautende Urtheil durch Nichter McAllister bestätigt worden war. Neynolds hinterlaßt eine Familie. Er behauptet in einem hinterlassenen Briefe, er sei das Opfer der Bahngesellschaft. AufErsuchendesösterreichischen General - Consuls Franz Stockinger in New Jork wird in allen Hafenstädten auf den Baron Valentin von Unterrichter vigilirt. Baron Unterrichter stammt aus einer in Tirol und Bayern hochangesehenen Adelsfamilie. Er soll in Bozen durch Schwindeleien verschiedene Banken um 67.000 Gulden gebracht haben, nach einer anderen Version hat er 40,000 Gulden veruntreut. Man glaubt, daß er unter dem Jncognito" Sabatim oder Gün reist. Manche Adfonderltchketten hat das Kriegsfieber gezeitigt, so auch einenKriegscorrespondenten weibliehen Geschlechts. Es ist das eine Frau K. B. Watkins. welche, ein in Toronto erscheinendes Blatt vertreten wird und die bereits vom Kriegssekretär Algere ihren Paß erhalten hat. Trotz der technischen Fortschritte, deren sich Deutschland rühmen kann, werden dort die in den Vereinigten Staaten gebauten Straßenbahn - Wagen für den elektrischen Betrieb den dortigen heimischen vorgezogen. 20 Motorwagen wurden kürzlich in Berlin abgeliefert und 100 mehr bestellt, da die amerikanische Firma ebenso billig, aber viel schneller wie die deutschen Fabriken zu liefern sich verpflichtete. Patriotischer und tapferer Jungfrauen kann sich Danbury. Conn.. rühmen. Auf die Erklärung einer dortigen Compagnie des vierten Milizregiments, daß sie sich nur für Kriegsdienst in den Ver. Staaten und ,unter dem Commando ihrer MilizOfflaere wurden anwerben lassen, geriethen die braven Fabrikmädchen der Stadt in große Entrüstung und verlangten, daß man sie in den Uniformen jener Milizsoldaten nach Cuba schicke, die letzteren sollten in Weiberröcken daheim bleiben. , Wieweltfernmanche Theile unseres großen Landes zu gewissen Jahreszeiten sind, erhellt aus Folgendem: Vor einigen Tagen war es dem auf dem Mount Desert Rock Leuchtthurm an der Küste von Maine stationirten Aufseher Capt. Milan seit dem Eintritt des verflossenen Winters zum ersten Mal möglich, das Festland zu besuchen, und erst bei dieser Gelegenheit hörte er von dem Untergang des Kreuzers Maine". sowie dem Ausbruch des Krieges zwischen den Vereinigten Staaten und Svanien , Vom Auslande. EinjungerPariserMaler Jules Carpentier, dem die Sa lonjury das eingesandte Bild zurückgewiesen hatte, war darüber so verzwciseit, daß er den Inhalt eines Flaschchens Cyankali trank und sich damit den Tod gab. Der Dramaturg d e s Thaliatheaters. Schriftsteller Willibald Wulfs, verließ gemüthsleidendAnfangs Clf 1 . I'JL. . t i - -aui i;cnuuj amourg uno irrie ais dann in den Hannover'schen Waldun gen umher. - Dieser Tage wurde der Unglückliche im Warmersdorfer GeHolz gänzlich verkümmert als Leiche aufgefunden. Vermuthlich ist er einem Gehirnschlag erlegen. I n dersogenanntenAr-menseelen-Capelle der Pfarrkirche zu Aussec wurde behufs Tuserlegung des öderen Schisses die Schlunwand ent fernt und dadurch ein Karner blosge legt, der mit den vollständig in Ordnung aufgestapelten Ueberresten von .mehr als 1000 Leichen dicht angefüllt , i. 5ver Karner war durch mehr als 100 Jahre vermauert, einige Schädel werden demnach ein betrachtliches Al ter haben. Die Nationalbibliothek in Belgrad ist ohne Sana und Klang -schlössen worden, weil keine Bucher mehr vorhanden sind! D aus Landesmitteln geschaffene Vibliothek zählte vor etlichen Jahren 40.000 Bande. Da aber Jedermann Bücher entlieh und Niemand wiederbrachte, blieben schließlich als ganzes Bibliotheksinventar nur dieCataloge und der Custos. zurück. Einzelne Professoren sollen ganze Büchercollectionen entlehnt- haben. Die Herzogin v. U z e s in Paris, die schon eine große Jägerin vor dem Herrn, eine Bildhauerin, Malerin, Schriftstellerin, Bühnendilettantin ist, will nutt auch erste Heizerin Frankreichs werden. Sie schickt sich an, vor einer Commission eine gründe liche Prüfung abzulegen, um die Erlaubniß zu erhalten, mit einem Motorwagen eigenhändig durchParis zu sahren. Sie soll die ganze Hantirung los haben und sicher sein, in der Prüfung nicht durchzufallen. Ein Attentat mittelst Elektrizität haben in Danzig drei Lackirer in der Werkstatt der dortigen elektrischen Straßenbahn verübt. Dieselben verbanden die Drähte der Lichtleitung mit einer Thür, als diese der Inspektor Graf gerade öffnen, wollte. Graf erhielt einen so starken elektrischen Schlag, daß er an allen Gliedern gelähmt niederstürzte; erst , allmählich kam er wjedei L. sich.. Die Vttentater
fr
141 i
ES ist gewiszdaf 'Jinxcinez Min! Im Frühlinge, welches daS gc,ize System ver glstet, durch einen außer Ordnung gerathen en Magen, Unverdaulichkelt und erstopsung entsteht Dr. 7Iuzu,?Kö,ig'S Hamburger tropfen ist die wirksamste Frül,lingS.T?edl;kn, welche 3 solche Unordnungen kurirt, das Slut rein tgt und das ganze System in eine,, xesundl Lustand bringt
I X G f' I Af '' t II j 1 ?2-'''' ZsJ.ilZiz?ib&S .'.-TW .1.1 JK'lJ
kd lF''imw''K.- ifflj I m XfiL 'tfWi VrL&f Nra-SS finY i Hb! M i YtJ'rA l Ls . y S'zJL j vk . 1 . V vc3. : j i r-V rV ,Ä ' V V U' W-j 4M i S7
" - i yfc Vv. y A! 'ff omm Ävppol, Friedrich Wels und Robert Sachs wurden verhaftet. Nach 10 tägiger VerHandlung ist in St. Petersburg ein Hochverrathsproceß zum Abschluß gelangt, über den zu berichten den russischen Zeitungen streng verboten war. Angeklagt waren: der wirklicheStaatsrath - Michael Parunow, dessen 20jährige Tochter Sophie, dann Capitän Turtschoninow, Lieutenant Schefket Abdurhama, der Beamte des KriegsMinisteriums Lochwickij und Obideich. Sämmtlichen Angeklagten wurde zur Last gelegt, die Dislokationspläne Nukland's an einen Nachbarstaat gegen Entgelt geliefert zu haben. Es wurden Parunvw zu lebenslänglicher Zwangsarbeit und die Officiere zum Tode durch Erschießen verurtheilt. Parunow, welcher Lehrer im kaiserlichen Cadettcn - Corps war, wird sich noch überdies wegen eines unerlaubten Verhältnisses. das er mit der eigenen Tochter unterhielt zu verantworten haben. demnächst w i r d i n Würzburg ein Haus verschwinden, das in gewissem Sinne eine historische Bcdeutung hat. Es ist das Eckhaus an der Dom- und Karmeliten-Straße, in dem vor mehr als zwei Jahrhunderten die erste Kaffee-Schänke in Würzburg und eine der ersten in Europa überHaupt eröffnet wurde. Ein aus Constantinopel gebürtiger Türke ließ sich hier nieder und trat zum Christenthum über, wobei er den Namen Johann Ernst Strauß erhielt. Ein Kammer, Nescript des Fürstbischofs von Würzbürg ertheilte ihm im Jahre 1697 die Concession als Kaffeesieder. 30 Jahre vorher war der Kaffee in Europa überHaupt noch unbekannt. Das Haus in dem heute noch ein Caf6 betrieben wird, ist von der Stadtgemeinde zum Zwecke der Rathhaus-Erweiterung angekauft worden und wird demnächst abgebrochen werden, I n tytxua (Brasilien) ist eines der geachtesten Mitglieder der deutschen Colonie. Juan Kerber aus schauderhafte Weise von einem seiner früheren Knechte. Eliseo Ojeda ermordet worden. Der Mörder fiel über den schlafenden Kerber her, der unvorstchtiger Weise die Thür nicht verschlossen hatte, und stieß ihm das Messer bis an den Griff in den Rücken. Kerber hatte noch soviel Kraft, unter furchtbarem Schreien und Kämpfen mit seinem Mörder sich vom Bette zu erheben und den Fliehenden bis vor die Thür zu verfolgen, wo er dann todt zusammenbrach. Der Körper zeigt fünf tiefe Wunden, von denen fast jede tödtlich ist. Auch Frau Kerber hat eine bcdeutende Verletzung erhalten. Juan Kerder stammt aus dem Rheinland und war noch nicht 40 Jahre alt. Er kam vor 7 Jahren mit Eltern und Geschwistern nach Jerua her und gründete bald eine Tischler- und Schmiedewerkstatt. Raub ist wohl der Grund der That. Die in 7):rua wohnenden Landsleute wellen Alles thun, damit der Mörder seiner verd!.tn cife nicht entgehe. o Jedermann sagt so Caöcaretö Candy Cathartic, die wundervollste medizinische Entdeckung de? Zeitalter?, angenehm und erfriscbend im Geschmack, wirkt sanft und sicher auf Nieren,' Leber und Eingeweide, da? ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kopfweh, ftieber, anhaltende Verstopfung und UnVerdaulichkeit. Kaufen und versuchen Sie eine Schachtel von C. C. Q. beute; 10, 25, und 50 Cent5. . Oerkcuft und Heilunz 2?:ti:t d:n cZtn Zzt,tUz.
: i r- vi m v V m w m
WMl
U MSW. FMM
4i Ms MMwM
ff 'MM- ;L
A LOÄD OF DEHVIOHS. The miseries of dyspepsia and biliousness are like a load oi deraons. Each miserjr ha a different name, but tliey all belong to one fiendish family. And they all travel together. No uso trying to get rid of any one of them by itself ; you can't shake off a single passenger. The only way is to cut the traces and quit the whole load at once. Ileadache, nervousness, constipation, mental Depression, dizziness, dullness. lassitude, catarrh, skin eruptions, liver com plain t and a hundred other complaints are all caused either by a disordered stomach or sluggish liver or bowels. Put ihese three great life-supporting functions in regulär condition and aU the horrible Symptoms will disappear
together. That is hat Ripans Tabules do. That is vhy they completely eure every form and Symptom of biliousness and Indigestion. They eure the severest long-standing cases which have been pronounced " incurable." They eure after everything eise has faüed. They eure so that you stay cured. The most skeptical people, whose sufferings had caused them to lose all faith in medieme, have been cured and convinced by EliPAUS TADULES. There is no other remedy for dyspepsia and constipation so absolutely perfect and certain in its action. They are more than a mere relief. They impart new organic strength and tone to the stomach and the entire digestive tract so that digestion becomes a natural and easy process. They are the prescription of a regulär physician ; and are recommended by the most skillful doctors in the vorld, as perfectly mild and harmless, yet absolutely certain in their effect. They are specially valuable as a regulator and preventive 1 C . . j M I . , n j y-i ior peopic i cucuuujr uivujmuuus, nnflifitlarlvtFnmn jaiuvuui v " . ffc MM.t .ump a A vnTvrfi mrA tnr& sr.tinil i that they o 'veaken and poison the en tir tsyelem " tbat it is laid open to riou, of ten fatal, dinease. pipan Tabules insure a conrtant supplr of pure blood and avii l and aTiarorouacotiTOtution lo renst aang-pr-u le illnera. lf yoii are örageing a loaa or aige tronblea. K 1 1 A ! 8 . T AB L LtS . il CUT TUK TUACKS. Cincinnati Züge! s l CE&RRß. Abfahrt Indianapolis Abfahrt 8 458 , 8öm , I0 4SBM i 4SUl 4 4SNM 7 009k Ankunft Cincinnati Ankunft 7 30 m m m m m 11 305 in 22S'1kM LvONm 7 45 m 10 bOM Tayton Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Indianapolis Abfahrt OZVm , I0 4SBm , Z45M , . 4 45NM , 7 00m Dayton Ankunft li8?m 2 2Nm SOim 7 bS?!m II oojtm Toledo & Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plS : Toledo : Detroit Abfahrt 10 45M nk'ft6 4Nm nk'ft 8409! . 7 vOM . 4vM . 1SBM ) Ausgenommen Sonntag. Ticket-Ofsicen : Union Station und No. 2 West Washington Straße, Ecke Meridian. Die Populäre MMM jniijjlry i , ist die beste Linie nach () - A G- O. Vier Züge! Berlaffen Jndianaxvlt ( 7VOVm 11 SBm i'S LöNm 12 öS acht Ankunft tn Ehicago 1 oomt 4 Ab kSSAbendt 7 2ZBm 7S2SZM 4L7?tm 8fic treffe hier ein.... S80BM 2 4WJrn Töglich auSgen. Sonntags. Die neuesten verbesserte Vestibüls ZDngen, Wngnsr Schlnfwngsn elegate Parlor Wagen und Eßwageu. Lokal'Lchlafmazen in Indianapolis steht um g sa Abend bereit, Berläbr Ehicago Z45 Morgen. Sann jeder Zeit nach 9 SO Abend benützt werde. West Washington Strafte. Ticket'Ofsices Union Bahnhof. Maftacdu im e. Bahnhof und 32. Straß Geo. W. Hayler. D. P. V. NnkerfZStzt die WM, ietrteben'vou Union Saschade. No. 18S, 1 und 142 Virgima Äv,nue. V S. &xmetrUie. 9Xacctt yooz, ckc O o OOOOOO oooooooooc x Webster's Ii.t oraational lIeiiosiary !aya!2fcl j In tSs !!. School, and Offlcr Atboroijgh revLsioTi of tbe Unabrldjfed, t'.ia puqio t f -arhick bat Lcsa not display or tbe Provision cf matcriu! for boastful nd nowy advertls??ant, Lut lha due, judicious, choUrlr, tkorouS psrtectn of worlc which ia 11 tmm clages cf k frcwih hns obtaincd in cqual der t f.iycr and coadcc of caolm and oi tkc gearal p AUc The Otic Orent Standard Authority. ?o wt!" Hon. V. i. ürir jtutiea U. . tapraae Coark OET THE BEST. r7Send for ipedmra rar, to .LYTEmimL , DZCnONy 6. 1 C. KERm AM Ca, Publishers. bj'icisQnEUi. ii&sm. oooo; S3000Ü A TIAR I dntatiloMtM T mirly tt.IUt yrmom ifv-k rb iu rad ad writ. and wba. iaatrmctio, wtU Wüt iDdnMriouly, lo ara Thr Taa 4 DalUt faar ia hiirtwi toealitiw.hrr.Tr taar Oraj mir almfjralaa C ifjamOn irMiplnaaitt whtca 70a tmm mmrm taat nmit o marnmj tot bm waimm aiiiwllil a. abara, Eawl ir aaa aaiä? tvrotkmär tattfftt aad araTiw) rljt aatploTBat a fc raaO. I dtr kat aa warkar Itm Mit dlauie or aatT. I sb, raa Ma wMm aaa i t ,1' V ir aa, '.-fii.irti.
)
Eisenbahn 'Tabelle
Knfunft und Et gar.g der verschicder.m Eisen dahnzüge im Union Depot. Jnttanapc'.ie. . Vandaliü. llbzang-Postzug 7 00 Sb Expreß nu vim Expreß I2 40Nm 2lc:omobation 7 20 2rn exrreh 4 00 32m örpreß 10 Vm Ankunft Expreß 5 40 Vm expreß 4 45 vim Accomodatien 10 M Vm Expreß.... 2 35 91m Schnellzug 7 15 Vm Accomadation 1 20 Nrn Cleveland, Eincinnati, Chicago und St. LouiS. JndianavottS und Cleveland DivMon. Abzang Expreß. 4 15 Vn, expreß ö35 5rn Expreß 10 35 Vm Limited Expreß 11 15 Vm Expreß 6 25N Ankunft Expreß 4 10 Nnexpreß 11 30jVm Limited Exprei 8 45 Ab Expreß 3 1 Nm Expreß 10 50 31m Ct. LouiS Division. Adgsng Expreß... , 7 30Vm Llmtted Expreß 11 4? Vm Expreß 11 SONm Expreß. tZalicS 3 50 31m Ankunft Expreß täglich 4 05P expreß 10 30 55m Limited Expreß 5 30 31m Expreß 610 Vm Thicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45Vm Accoinooatlon tagn 7 (0 25m Accomodation 10 50 Dm Poftzug 2 45 31m Accomod. (nur Sonntags). Accomodation 6 30 fon Ankunft- Rufhville Accomodation. Poftzug 11 40 Jnd'plS Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 Trn Accomodation 40 Ab Schnellzug 11 05 Nm Chicago und Cincinnati Division vestlich Abgang Accomodation 7 10 Vm anell'Post ii 45 m LafaietteAccomadation 5 15 Nm Schnellzua 12 30 58m I Ankunft Schnellzug 3 30V Lafavette Accomodatn . . . 10 m xsm Schnellpost 2 35 Nm Accomodation 5 45 Nm Peoria Diviston westlich. Abgcutg Expreß 7 25 Vm Expreß li von Danville Accomodation. ... 4 35 Nm Expreß 11 15 Vm Ankunft Expreß 3 30 35m Danville Accomodation. ... 10 30 Vm Expreß 2 4231m Expreß e IS Nm Peeria Diviston östlich. Abgang Expreß 6 20 Vm Accomooaiio Expreß , 3 25 31m Ankunft Expreß ...11 35 Accomooanon..... Erpreß , 900 Lake Erie und Weftem. . Abgang Expreß 7 00Vm Expreß 1 20Nm Expreß 7 00 3? EchnellExpreß Ankunft Schnell' Expreß Expreß 10 20 Vm expreß 2 40 Nm Expreß ... SOONm lmiic fr it rrm t. V"isourg, incinnan,. icago uno St. LouiS. Indianapolis Division. Abgang erpreß 6 VON Eolumbus Stfccrnobation.. . 8 30 rn Expreß 6 50 93m Nichmond Accomodation... 1 30 Nm Erpreß 7 20 Ab Ankunft Nichmond Accomodation 9 (X) Bm Schnellzug 8 00Vm Erpreß 12 30 Nm ccomodatio 3 15 Nm Expreß 6 50 91 Erpreß 10 15 Nm Chicago Division via Kokomo. Abgang Expreß 11 35 Vm 'Ervrek 12 35 Nm Ankunft Expreß 3 30Vm Erpreß LouiSville Division. Abgang Expreß 3 40Vm Loulivlile Accomooauon... s u Schnellzug 3 25NM Accomodation 4 0) Am Ankunft Accomodation 10 15 Vm Schnellzug iiöjm Accomodktion 5 50 Nm Spezial täglich ...12 25 32m Cincinnati, fyamilton und Dayton Abgang Mail 8 05 Vm Abgang Expreß 3 45 Vm Cincinnati Accomoiotisn . . 10 45 Vm Erpreß 7 00 Ab erpreß 4 45 Nm Expreß 2 45Nm AÄunft Accomodation 11 45 Vm Erpreß 12 45 Vm Expreß 7 50 Nm Expreß 10 35 Vm Erpreß 6 50Bm Ankunft Mail 6 50 93m Indianapolis und Binrennes. Abgang Expreß 815Vm LincenneS AceomodaKo .. 4O0Nm Ankunft Lincennes Accomodat enlO 40 Vm Erpreß.... 4 53 Nm Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß S5Vm Expreß 11 15 Vm Expreß 4 50Nm Ankunft Erpreß 9 25 23m Expreß 3 10 Nm Expreß 45 Nm Indianapolis, Decatur und Wester. Abgang Expreß 8 15 Vm Accomodation 3 45 N Schnell Expreß 11 10 Nm Ankunft Schnell. Erp?eß 3 35Vm Veoodatu 10 40 Dm Erpreß 4 40 Vm Chicago, Indianapolis und LouiSville. Monon Route. Abgang Expreß.... 12 55 Vm Mer 3 ss Sim Mail 7 00 83m Erpreß (via 3 3 & 23) 11 50 23 Ankunft Expreß 3 30 93 Mail 7 55 Nm Expreß (via I D K W) 2 40 9h Monon Flyer 4 37 Nm . The Twentietli Century, ine aukancichnete Wochenfchrift, rselche 'ortschrittlich pefinnten Lesern sehr zu empfeh .en ift. In der Tendenz xvar seualiftisch. erden doch andere frttfönuuq Zeheon darin nnparteiifch desvrcen. Uctn bestelle dir: det der Humboldt PublishinfT Co 13 Zt tlace, Cä
v. 4T I s j , N T 5 ' V i V t l . V s ') V i
l-
,
