Indiana Tribüne, Volume 21, Number 234, Indianapolis, Marion County, 12 May 1898 — Page 3
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IN ALLEN : APOTHEKEN jj v jl Der Majoratsherr. Roman von Nataly v. Eschstruth. (Fortsetzung.) SechstesCapitel. Als ras Willibald allein in Um Coupe rfter Klasse saß und Station um Station vorüber flog, ihm jedesmal von Neuem kündend, daß er sich der Residenz in Sturmeseile nähere, überkam ihn plötzlich wieder das Gefühl tödtlichstcr Beklommenheit und Angst, welches ihm stets die Kehle zugeschnürrt hatte, wenn er an den entsetzlichen Moment eines Heirathsantrages dachte. Er starrte bleich und verstört auf seine nagelneuen Glacehandschuhe nieder und sein Athem ging so schwer, daß er einem Stöhnen glich. Dennoch war diesmal der Grund seiner bangen Erregung ein völlig anderer wie ehedem. Wenn er sich früher in die Situation eines Freiers versetzte, so überkam ihn das Entsetzen bei dem Gedanken, was sollst Du bei Deiner tölpelhaften Verleenheit sagen? Was sollst Du anfangen, wenn sie Ja- Tagt und Du an die Brust sinkt? Wie sollst Du Dich im Verkehre mit einer Dame überhaupt benehmen, mit einer Dame, die dann Deine Braut ist, die Zärtlichkeiten. Liebesworte und zarte Aufmerksamkciten verlangt? Diese Vorstellung hatte ihm stets den Angstschweiß auf die Stirne getrieben, und weil er sich so sehr vor dem Ja" der künftigen Braut fürchtetc, hatte er es nie über sich vermocht, die verhängnißvolle Frage an sie zu richten. Heute lagen die Dinge völlig anders. Das Blatt hatte sich gewendet. Diesmal zitterte Graf Willibald vor der Möglichkeit, ein Nein" als Antwort zu erhalten. Mit dem Fanatismus des Hasses hatte er sich in den Gedanken verbissen. Rache an seinen Feinden zu nehmen. und die Leidenschaft hatte seine Euergie gestählt und sein Selbstbewußtsein wachgeruttelt. Er fürchtete sich nicht mehr vor dem HeirathZantrag. vor dem Verkehre mit der Braut, er wußte genau, was er sagen wollte aber er bebte vor einem Nichterfolg, er verkam in Unruhe und Angst, daß Johanna ihm einen Korb geben könnte! Nur das nicht! Alles Andere soll sie ihm anthun, ihn mit Launen und Grillen quälen, ihn tyrannisiren, verspotten und argern nur nicht ihn abweisen, nur nicht seinen Antrag ausschlagen! Und ist überhaupt eine Möglichkeit. daß sie ihn erhört? Graf Willibald drückte die Hände gegen die Schläfen und schloß wie ein Schwindelnder die Augen. Johanna ist jahrelang leidend gewesen, das hat sie vielleicht menschenfeindlich und verblttert gemacht, hat sie weltlichen Interessen entfremdet. Wie oft hört man nicht von kranken Mädchen, welche mit allem Irdischen abschließen, um treue, entsagungsvolle Bräute des Himmels zu werden. Und wäre Johanna auch keine freiwillige Nonne geworden je nun, so hat sie doch sicher von dem greulichen Processe qehort, welchen Vetter Rudi ger gegen ihn, den angeblich Verrückten, anhangig gemacht hatte. Welch' ein Mädchen aber hat Muth und Selbstverleugnung genug, einen Mann zu wählen, der :m Rufe emes Geisteskranken steht, über den man so viel gelästert und gehöhnt hat, wie über den Maioratsherrn von Nie deck? Und außerdem. . . wird Johanna es über sich gewinnen, ihn, den häßlichen, unansehnlichen Mann, zu heuathen? Ein Frösteln geht durch die Gestalt des Sinnenden. Graf Willibald erhebt sich und tritt jählings vor den kleinen Spiegel, welcher über dem rothen SitzPolster an der Wand angebracht ist. Er starrt sich an, als mußte er sem elgener Richter sein. Gott im Himmel, wie häßlich ist er! Roch nie :m Leben ist es lhm so auf gefallen, wie heute. Aber Graf Willibald vergißt, daß er m diesem Auaen blick in ein Gesicht blickt, welches Angst und Aufregung verzerrt haben. Seine sonst so freundlichen, schwer wüthigen, milden Augen blicken jetzt starr und ausdrucklos, sie treten weit hervor und geben dem heißgerötheten Gesichte einen fremden, erschreckenden Ausdruck. Der Einsiedler von Niedeck sinkt ächttnd wieder zurück und stützt den dicken Kopf auf die Hände. Nein, sie nimmt mich nicht sie nimmt mich nicht!- stöhnt er auf, und die Verzweifluna überkommt ihn und flüstert ihm zu: Kehr' um. Du Narr, und blamire Dick nickt erst!" Soll er wirklich umkehren soll ers? Nein, tausendmal nein! Dazu ist's auch später noch Zeit, wenn Alles verloren, m. Rüdiger soll nicht triumphiren! Er haßt ihn! O, so wie er diesen Menschen haßt, so hat wohl noch kem An derer einen Anderen verabscheut.' Er will sich rächen an ihm um jeden Preis!
Und ist er auch häßlich und von der Welt verhöhnt es gibt ja doch vielleicht noch ein Mädchenherz, welches
sich semer erbarmt ; gerade die Kranke, welche weiß, wie bitter das Verlassensein ist, gerade sie, die ebenso einsam ist, wie er. füllt Mitleid mit ihm! O. wenn sie es thäte! Wie wollte er ihr dieses Opfer lohnen! Willibalds Auaen leuchten aus m schwärmerischem Entzücken. Wie eine Göttin wollte er sie anbeten, wie ein Sklave ihr dienen! Sie überschütten mit Liebe. Gold und Schätzen! Der Zug saust an großen Guterschuppen und lanqen Reihen rangirender Wagen vorüber, hohe Häuser rechts und links ein Pfiff langanhal tendes Schrillen der Signale. . . Man fährt in den Bahnhof der Residenz em. Der Majoratsherr fchrickt zusammen. Alles Blut drängt nach seinem Herzen. Noch einmal überkommt ihn eme lahmende, entsetzliche Angst. . . . Soll er umkehren? Mechanisch reist er nach semer Imnen Handtasche und starrt, ohne zu sehen, m das Gewühl der Baynhosshallen hinaus. Die Eoupethure wird aufgerissen, Kuhnert steht mit freudigem Gesicht auf dem Perron, schwingt sich empor und ergreift das Handgepäck, seines Herrn. Zu? Stelle, Herr Gras, meldet er heiter. Nun, Glück auf!" Verdutzt blickt ihn Willibald an. Ahnt der Alte etwa? Nein, unmöglich. Sein Plan liegt als Geheimnis; tief m seiner Brust eingesargt. Nachdenklich sieht er den Getreuen an. Warum bist Du so vergnügt, Kuhnert?" fragt er. Der Getreue lächelte verschmitzt. Diese Reise bringt uns Glück. Euer Gnaden! Die alte Lene hat mir gestern die Karten gelegt. Der Maicratsherr wird dunkelroty. Mit energischem Ruck richtet er sich empor." Unsinn! . . . Haben denn enens Karten schon öfters die Wahrrit gesagt?" Immer, Herr Gras, rr.an kann darauf schwören. Wo bcschlcn E'er Gnaden bin?" Wicd?r nach Vritish Ho'.el", nitlt Willibald hochausa.h'.end. ,.orwärts!" Die Altstadt der miücldcutschcn Re sidenz bestand nicht aus engen, hohen, verräucherten Straßen, sondern aus jener Species von kleinstädtischen Gas sen. welche durch altmodische Vornehmheit auffallen. Langgestreckte Fachwerkhäuser mit vielen gleichmäßigen Fensierreihe. breiter Thorfahrt ader steinernen Frei, treppen erzählten dem Beschauer, daß hier seit vielen hundert Jahren der alte Landadel seme Heimstätte gegründet hatte. Noch prangten hie und da die Wappen über den wunderlich geschnitz ten und verschnörkelten alten Thüren, ein Garten drängte sich, durch hohe Mauern abgeschlossen, zwischen die Häuserreihen und über manchen Thorboqen nickten dunkle Lmdenwlpfel oder knorrige Akazien, welche noch von Zeiten erzählten, da die alten grasllcyen Galakutschen mit den freierlich geputzten Lakaien über das holprige Piaster schwankten, die gräfliche oder freiherrliche Familie zu Festen und Ehrentagen in das Schloß ihres Herzogs zu bringen. Andere Zeiten waren gekommen und hatten qar Manches in den Herrschastlichen Straßen der kleinen Residenz ge ändert. Manch' schöner Garten, welcher ehemals der Stolz und friedliche Erholungsplatz der Großeltern gewesen. war dem praktischen Erwerbssinn der Enkel zum Opfer gefallen. Da. wo ehemals seine blühenden Wipfel über die Mauer nickten, erhoben sich nun neue, vielstöckige Gebäude, welche wunderlich abstachen gegen ihre niederen, altehrwürdigen Nachbarn. Hier und dort war auch einer der herrschaftlichen Besitze verlauft und seine großen, niederen, saalartlgen Zimmer waren in Magazine und Geschäftsräume umgewandelt, und da wo ehemals die Krone über dem Wappen geprangt, leuchtetet jetzt die buntgemalten Firmenschilde und die Reclamentaseln. . So waren die alten Gassen em eigenartiges Gemisch von Ehemals und Jetzt geworden, ohne doch tm großen Ganzen ihren eigenartigen, ruhigen und altmodischen Charakter zu verlieren. In einem der grauen, einstöckigen Gebäude wohnte auch jetzt noch der Freiherr von Nordlmgen - Gummers, bach, sowie es Väter und Vorväter vor ihm auch gethan hatten. Außer dem alten Hause war kein großes Erbe an den jungen Officicr gelangt, als seine Elt.'rn gestorben waren und ihn und seine Schwester Ji hanna in bescheidensten VermögensverHältnissen zurückließen. .Die Geschwister wohnten nach wie vor in dem Vaterhause, dessen unteren Stock sie vortheilhaft an eine verwittwete Hofmarschallin vermiethet hatten. Sans Geora stand als Ossicier :n dem Leibgrenadier - Regiment semes Herzoas und als er Hauptmann 'geworden war. vermalte er sich mit ver ocyter des Staatsministers, welche außer ihrem vornehmen Namen auch nicht mehr als d Caution mit in die Ehe brachte. Die Eltern aber unterstützten durch gute Zulage, eine alte Pathentante that desgleichen und so lebte das junge Paar in sorglosen und glücklichen, wenn auch nicht glänzenden Verhältnissm. . Johanna sah man officiell als die dereinstige Gemahlin des Majorathherrn von Niedeck an, denn es war bekannt, daß sie wohl die einzige Passende Partie für ihn sei, in einer Zeit, wo in ganz ungewöhnlicher Mangel an' jungen Damen von tadelloser Ahnenreihe war. . . Noch nie hatte ein Niedeck eine derart knappeAuswahl an passenden Par-
nen geyavt, unv darum rechnete vte Familie Nördlingen mit Bestimmtheit auf den reichen Freier. Aber das Schicksal zog durch all' die glänzenden Pläne einen jähen, grausamen Strich. Bei einer Wagenfabrt über Land verunglückte die junge
Dame so schwer, daß sie die Hüfte brach und jahrelang als Patientin das Zimmer Huten mußte. Der Freiersmann blieb selbstverständlich aus. Die Zeit slog mit ' . " . s c : V. grauen, lrgen i?cgraingcn oai-m der Einsiedle? auf Niedeck verlor sich in seine Einsamkeit so sern unv . - c. tief, daß laurn nocy eine unoc von tsirn in die Reslde.-Z drang, es sei denn das Gerücht seiner Wunderlichkeit und UnzuttchnungLsahlglttt. welche m Heirath ausschlössen und den ältesten Sohn des Grafen Rüdiger, den kleinen Wulff-Dietrich. zum künftigen Erbn machten Der Ehe Hans GeoraZ wär während dessen ein Töchterchen entsprossen, welche Pia getauft und scherzenderweise schon in der Wiege mit Wulff-Dietnch verlobt ward. Graf Rüdiger war ein vorsichtiger Mann und sicherte sich die Braut mit sechzehn Ahnen rechtzeitig für den Sohn, denn unbegreiflicherweise schien auch für die Zukunft wenig Aussicht, daß die alten Stammbaume liebliche Blüthen für die Niedecks ersprießen ließen. Bei Prns Taufe hatte man das kleine Pärchen miteinander versprochen" ein Freier wie Graf Niedeck hatte nicht leicht in der armen Officiersfamilie einenKorb zu befürchten! und der leutselige und sehr animirte Vater Rüdiger hing dem zukunftigen Schwlegertochterchen eigenhändig em blitzendes Brillantmedaillon um, auf dessen Rückseite der scherzhafte Vers eingravirt war: Du Kind mit goldenen Härchen, Wart' noch achtzehn Jährchen, Dann kommt mein Sohn Wulff-Die-trich Und macht zu seiner Gräfin Dich!" Das Kind Pia wuchs in holder, eigenartiger Schönheit heran, gepflegt und gehegt, geliebt und verhätschelt von Allen, am meisten aber von Tante Johanna, der armen Kranken, welche kein größeres Vergnügen kannte, als den Besuch ihres kleinen Lieblings in ihrem einsamen Stubchen. Gar oft preßte sie die Augen auf das lichte Goldhaar des Nichtchens und netzte eö mit Thränen, sah sie doch in der Kleinen die Verwirklichung all' ihrer eigenen Träume, die Erfüllung alles dessen, was sie mit blutendem Herzen als Traum zu Grabe gelegt hatte. . . . .Es war ein sonniger, leuchtender Junitag. Johanna hatte die Fenster lhres Zlmmerchens weit geöffnet und saß, einen blühenden Fliederstrauß, wohl den letzten dieses Jahres, auf dem Schooß, in dem altmodischen Lehnstuhl, um sehnsuchtsvoll zu dem blauen Himmel emporzublicken. Sie kam soeben von einer kleinen, ganz kleinen Promenade heim; das Gehen strengte sie immer noch an und machte es ihr unmöglich, die ferner gelegenen Parkanlaaen zu erreichen lgorisedung folgt.) AieFftiftttnd Kaffee. Won Fannie Grögcr. Die alte Frau Stammerin war trotz ihrer achtzig Jahre noch eine stramme Weibsperson und hielt, zumal in ihrem Hause, ein gar strenges Regiment. Sie hatte eö verstanden, ihren einzigen Sohn in einer Weise zu erziehen, daß er ihr wie am Schnürchen ging, heute so wie vor fünfzig Jahren, und auch ihre Schwiegertochter mußte nach ihrer Pfeife tanzen. Die alte Frau Stammerin war seinerzeit unter ebenso strenger Zucht bei ihren Eltern aufgewachsen und rechtschaffen und gediegen dabei geworden; das Sprichwort ihres Vaters: Holz und Kinder muß man biegen, so lange sie jung sind," das war auch ihrWahlspruch geworden, und sie bog sich ihren Mathias ganz gehörig; so gut, daß er selbst als alternder Mann nicht einmal mehr gerade wurde. Im Dorfe munkelte man, die solute Frau Stammerin habe zwar auch ihren Mann Gott hab' ihn selig ein wenig unter dem Pantoffel gehabt und hätte das dürre Männlein ordentlich karniefelt"; aber, wie gesagt, das munkelte man blos; dagegen war man von der strengen Erziehung des Mathias ungemein befriedigt, denn man war übereingekommen, der Junge habe ein bischen leichtes Blut und große Anlagen zum Thunichtgut, batte man ihn doch bereits in seinem vierzehnten Lebensjahre einmal hinter der Kirchenthür erwischt, wie er sich gedörrte Krautblätter zusammendrehte und rauchte. Entsetzlich! Damals hatte ihn der Herr Pfarrer eigenhändig seintr. Mutter am Ohr zugeführt, die ihn mit in die Hüften gestemmten Armen und unheildrohenden Gewitterwolken empfing. Dann bekam er einen lan gen Sermon und hernach noch eine läw. gere Tracht Prügel. Und, Mathias," hatte die Mutter geschlossen. .daßDu's nur weißt, ein für allemal: eine Pfeife kommt mir nie net in's Haus!" Und natürlich, gerade das Rauchen wurde Mathias' höchste Leidenschaft. Aber es war rne eme Pfeife in's HauS gekommen. Wenn die Mutter einmal nicht mehr sein wird!" war sein höchner jtrou. Als er sich dann verheirathete. er ncrym aus Wunsch der Mutter die Ebner Nandl. des Nachbarn Dirndl, weil sie sanv, daß die Grundstücke so hübsch aneinandergrenzten da zog sich die Alte scheinbar von der Wirthschaft in's OiC-n.;: tjc "je ' i ... uuchiuuu,'c gu iuu. noer nur scyem bar. denn sie führte ihr strammes Re giment unbeirrt weiter und ruhte nicht, bis die junge Frau sich ganz in ihren errart k , ' r J ! vluen sugie. nlcyls gescyay. von vem sie nichts wußte, nichts ohne ihre Einwilligung undErlaubniß. Sie schlurfte im Hause herum und steckte ihre Nase m Äues. , Wenn die Sckwieaertochter zu aro ßeren Einkäufen jn die. Stadt fuhr.
legte sie der Mutler den Bestellzettel vor. Die Alte durchaing die einzelnen Posten mit peinlicher Genauigkeit, summirte sie. krabbelte aus dem verschmierten Lederbeutel in der Truhe das nöthige Geld auf Heller und Pfcnnia zusammen, und nickt um einen
Deut mehr, und was ihr unnütz oder theuer schien, wurde unbarmberz! aestrichen. So mancher bcschndeneHaüssrauenwunscy der Tochter war auf diese Weise schon hingemordet worden. Wenn sie sich bei ihrem Manne darüber beklaate. so tröstete er sie: ..9Nenn die Mutter einmal nicht mehr ist!" unv valv war auch ihr geheimes Hoffen und Denken: Wenn die Mutter Nicht mehr sein wird!" Kinder bekamen die iunaen 9mle keine: es war. als ob der barte. wen! wohlwollende Blick der Alten die Frau unsrucytvar gemacht hätte. Nun waren ste seit Zwanzia kabren verheirathet. Der Mann fünfzig, die Frau vierzig alt. Eines Taaes kam die Schwiegertochter der Frau Siammerin nnck jfSmis i.s ., . 7 VV, viwvin, Vlii Vlill Zipfel ihres Taschentüchels einDunend schwarzer, duftender Körner, stieß sie im Mörser, brübte si ab. Versen!? sie mit Milch und stellte dcnTrank schließilcy zaayasi ver Villen vor. Kost' die Frau Mutter; 's is a Kaffee!" Die Frau Mutter batte noch nie Kaffee aetrunken: sie beäuaelte er mißtrauisch das schwarze Gebräu.dann lvsttle sie herablassend und zimperlich davon. Hm. was is das?" A Kaffee!" Kaffes Hm!" Und sie trank mit sscktlickem Bebagen mehr. Muthia gemacht, waate die Sckwiesikrtochter eine Erzählung. Ja. das trinkens jetzt im Dorf statt der Suppen in der Fruah; und die Luckhasin hat mir a paar Körndl für die Frau Mutter zur Kost mitaeben!" ' " Die Alte hatte die Sckale beinabe geleert, schob sie aber jetzt entrüstet von sich. Ah so! Alsdann a so a Neumodi von die Stadtleut, a theures tadtg'suss, soll bei .uns eing'fllhrt werd'n! Na, na. mei Liabe. dös scklaa Dir nur. aus dem Kopf!" Sie trinkens iekt scko überall im Dorf statt der Suppen . : . ." wandte die Schwiegertochter ängstlich nochmals ein. Was geht mi's Dorf an! Schau da her! I bin bei der Suppen alt word'n und hab mei Lebtag nix anders kennt; jetzt kommet auf amal a .Kaffee" oder wie'? haßt, auf! Nir is!" ZchloK sie barsch und nackdrücklich da bin l di Frau, und so lang ? eb . . . . Die Tochter aina ohne zu mucksen mit gebeugtem Hals zur Thür hinaus. or i 44 i is . rr - via roanc, vacyie it vermnen, vis Du nur einmal nicht mehr bist!" Und sie schwieg und wartete. Die Fakire verainaen. Die Alte war fünfundachtzig geworden. Auf den Krückstock gestützt, schlich sie durch's Haus. Still und reslgrnrt ließ das Ehepaar alles über sich ergehen. Aber in Beiden schwoll der Wunsch nach Pfeife und Kaffee geradezu krankhast. Wenn dicMutter einmal nicht mehr ist! vertrösteten sie sich gegenseitig oft und oft. Aber die Alte wollte nicht sterben. Sie wurde neunzig. Sie schlich nicht mehr durch's Haus, daran hinderte sie die Gicht. Aber sie ließ sich von ihrem Sohn im Fahrstuhl durch Küche. Haus und Feld rollen. Sie wurde zweiundneunzig, fünfundneunzig Jahre alt, und siebenundneunzig m ungeschwachter Geistessrische. Die Eheleute em paar alte, stille Leutchen von siebenzia und sechzig Jahren. Endlich eines Tages saß die Mutter wachsgelb mit halbgeschlossenen Lidern. unter denen es alasia hervorschimmerte, steif im Sessel. Der Mann kratzte sich hinterm Ohr, die Frau hielt den Schürzenzipfel an's Aug': die Mutter war todt. Sie zogen ihr das schon lang vorbereitete Todtenkleid an, setzten ihr die schwarze Wittwenhaube aus den kahlen Schädel und knüpften die Bänder unter dem aufwärts gebogenen Kinn, das schon fast die Nase berührte. Groß, lang und majestätisch lag die Leiche nunmehr auf dem Brett. Die Beiden suchten in der Truhe nach dem Lederbeutel und berechneten die Kosten des Begräbnisses: 1. Klasse mit drei Glocken und Sarg dreißig Gulden. Dann der Todtenbeschauer. das Mahl, der Teizl. der Teizl, 's Sterben kommt a net billia!" - DerMann zog sein Feiertagsgewand an und machte sich aus den Weg, den Sterbefall anzumelden. Bei der Thür kehrte er noch einmal um. Du. Alte." sagte er. gib mir an Gulden. Z nimm mir'S glei vom Thomerl mit. die silbcrb'schlaaene Vfeif'n. die i mir schon lang ausg'sucht hab, er lernt mir's billia!" Ja. und Du!" rief ibm die Frau nach, wannst vor der Greißler Sefferl vorbeiaeyst. schau mir um an Kilo brennten Kaffee, aber vom guaten! Die sesserl weiß schon!" Und es war ihnen Beiden so.fro und freudia zu Mutbe. als ainae iekt für sie eigentlich' das Leben erst an!" wemmlnützlgcs. Mittel gegen Fliegen. 1 1. Stelle Lorbeeröl in flachen Gefäßen in die Stube; die Fliegen können den Geruch nicht vertragen und entfernen sich. 2. Brenne Kürbisblätter an. 3. Koche geraspeltes Quassienholz (6 Theile aus 8 Theile Wasser), lege es auf einen Teller und streue gestoßenen Zucker darauf; der Genuß tödtet die Fliegen. 4. Stelle in jedesFenster eine Ricinuspflanze; die Fliegen meiden alsdann das Zimmer. Hcrrenkleider und Tuchkragen zu reinigen. Man überbürstet die schmutzigen Stellen mit ewer Mischung von acht Theilen Wasser und einem Theil Salmiakgeist. Anstatt der Bürste kann auch Flanell oder Leinenzeug . genommen werben, nur rnuk man dieses Nets wecbseln.
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IOW RATIS ta Pt rtarMO aaklaaa aas Betara. laaladlag Heal.aad ftortai. ippr.x laut, last fr. l-v.laad, fllt froai Taled. 14; froa l.trlt, fl.0. Send 2C sor Illustrated Pamphlet. Address A. A. SOHANTZ. . r. a , DBTHOIT. MICH. S 2 W 0 1) i '::t u a., . u I, V .v i - bentfä i;aar tarü :r.ix:ei l&sijfetftojj superozyo geöleicht lcctlc;i. iücuor die Haare in die BlelMusMett gelegt werden, ist eine völlige Entfettung derselben mit Bennn (Vorsicht vor oszenem Feuer!) anzustreben. Dann erst kann die durch Salmiakgeist ganz neutral gemachte Wasserstosfsuperoxydlösung zur Anwendung gelangen. Qel flecke in Tapeten. Man thut am besten, einen halbdicken, nicht mehr breitlaufenden Brei aus Magnesia und Benzin anzurühren und ihn, ohne irgend welche Reibung auf dem Buntpapier vorzunehmen, flach, aber sorgfältig überall gleich gut bedeckend,auf den Fettfleck zu streichen. Der Brei bleibt, wenn er Abends aufgelegt worden, die Nacht durch liegen und wird am anderen Morgen sehr zart und vorsichtig mittels eines welchen Tuches wieder entfernt. Das Versahren wird solange wiederholt, bis der gewünschte Zweck erreicht ist. Bei gewöhnlicheren oder farbenkrältigeren Tapeten thut einBrei aus Pfeifenthon erde und Wasser meist schon die erforderlichen Dienste. Nicht zuviel begiehen. Menschen und Pflanzen haben nicht nur ihre Lichtbedürfnisse je nach ihrer Eigenart verschieden, sondern auch innerhalb der ihnen zusagenden Sphäre je nach dem augenblicklichen Hell und Dunkel haben sie ihre Stimmungen. Bei unseren Blattpflanzen ist es nicht anders. Wenn sie im Sommer ihren Blätterschmuck getrieben und zur Herbstzeit in das Zimmer gebracht werden, dann sind sie auch arbcitsunlustig geworden: sie wollen ruheil. Die assimilatorisch arbeitenden Chlorophhllkorner sind lassig, weil die Heizkraft des Sonnenlichtes fehlt. Wenn aber die Maschine nicht stark arbeitet, so braucht sie auch keine bedeutende Stosfzufuhr. und wenn der pflanzliche Organismus im Ruhezustände sich befindet, nützt ihm auch eine reiche Wasserzufuhr nichts. Was soll im Blumentopf die große Menge Feuchtigkeit? Die Wurzeln sind vollgesogen, aber sie können nichts nach den Blättern hin abgeben, weil diese keinen Bedarf haben und lmr langsam athmen. So bleiben denn die Zwischenräume des Bodens dauernd mit Wasser überladen und schließen die Wurzeln von der ihnen so nothwendigen Luft ab. Der sietig vor sich gehende Zersetzungsproceß ves Bodens wird in andere Bahnen gelenkt. Die bei der Zersetzung sich bildende Kohlensäure wird vom BodenWasser in größerer Menge aufgenommen. als den Wurzeln gut ist. und so müssen denn die armen Wurzelfasern zum Theil ersticken, zum Theil darum sterben, weil die übermäßig vorhandene Kohlensäure sie vergiftet. Dann fangen auch die Blätter an, braunstreifig zu werden; ihre dunkelgrüne Färbung macht einem gelblichen Farbenton Platz, und unter Dürrwerden desRandes beginnt ein Blatt nach dem andern abzusterben. Der Kupferaus schlag im Gesicht ist häufig ein sehr hartnäckiges Uebel, gegen das oft alle Bemühangen der Arzneikunde erfolglos bleiben. Es ist nicht immer eine Folge von Mißbrauch geistiger Getränke, denn man findet ihn auch beiFrauen, die sich solcher Getränke ganz enthalten. Im Nachfolgenden geben wir ein Mittel, das zuweilen eine günstige Wirkung ausgeübt hat; man gebraucht 1 Unze Kupferspiritus, 225 Gran Schwefelblumen, hiermit werden die rothen Flecke öfters benetzt, nachdem vorher die FlüssigkeiTöfter geschüttelt wurde, damit etwas Schwefelpulver mit auf die Haut kommt. Ein zweites Mittel besteht darin, daß man 150 Gran Borax in einer Flasche in einem Viertel Pint Regenwasser löst, dem man 150 Gran Schwefelmilch zusetzt. Beim Gebrauche wird es wie das oben angeführte Mittel tüchtig geschüttelt und in gleicher Weise angewendet. Auch gegen Gesichtssinnen ist dieses Mittel zu empfehlen. Man darf aber nicht abtrocknen, sondern muß die Flüssigkeit einziehen lassen. Am besten wendet man das Wasser Morgens und Abends an. Helle Ripsbänder werden wie neu, wenn man sie (ohne sie zu drücken) einige Minuten in Benzin legt und dann ausaespannt auf dem Plättbrett mit reinem Leinen abreibt, ohne sie zu plätten, nur gespannt, trocknen laßt. Aber Vorsicht! Feuergefährlich! " Glück Im Hause. Häuslicher Fn'ede und Glück werdm immer bewahrt werdc i wenn di'.öltern die nöthige Vorsicht M'tung, oder HalS und Lungen dcn der Kleinen anwenden. Kinder sind immer geneigt eincErkältung leicht zu nehmen, Dr. Bull's Husten Syrup jedoch kurirt sie rasch und sicher. "Ich gebrauchte Dr. Bullys Husten Syrup für meinen acht Jadre alten Sohn. Er hatte die Bräune und ich versuchte viele Mittel fand jedoch daß Dr. Bull'6 Husten Syrup das beste von allen war." Frau A. Gcib, 317 Dcmott Str., West Hoboken,N.J. Dr.Bull'sustenSyr, up kostet nur 25 Centö und er ist besser und billiger als wie alle die anderen Mirruren welcher der Händler anpreist, auft nur Dr. Vull'S Husten Sprup Uzx er vr.7T nirl. uu)
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