Indiana Tribüne, Volume 21, Number 234, Indianapolis, Marion County, 12 May 1898 — Page 2

Zndisna Tribüne.

Erschein ugaiy Ld omaag. Die tägliche .Tribune- kostet durch Zxlftet i Gent per Woche, die eottntaaS.Xriouea9 fftxtS per Woche. Beide ufaxnn 13 Tetl in tt et per VtKt. Per Poft euberhalb bei Httb zugeschickt I ,raiihlng f pt rJa5r. Dfsui 10 Süd Vlabama Ctrfc Indianapolis, Ind., 12 Mai 1898 sss rothe Nreuz. Abseits vom Donner der Geschütze, ibseits von den Standarten der kriegführenden Parteien die auf ihre Fahnen: Sieg oder Tod!" geschrieben haben weht ein anderes Banner ein rothes Kreuz in weißem Felde! Verheißungsvoll winkt dem verwundeten Krieger dem erkrankten Soldaten dies Zeichen zu: Hier findest Du Ruhe'und Pflege, hier wird man versuchen, Deine Wunden zu heilen. Deine Constitution zu kräftigen, Dich dem Leben und den Deinen zu Hause zu erhalten. Wer kann ermessen, wie viele Kämpfer im deutsch-franz'ösischen Kriege das Erscheinen dieses Zeichens als Erlösung begrüßten, wie viele Segenswünsche damals in den Herzen der Verwundeten und Erkrankten dem rothen Kreuze aewidmet wurden! Der jetzt wüthende Krieg liegt so ganz außerhalb der sonst geltenden Berechnungen! Ob das Sanitätswesen sich zur See so wirkungsvoll wird gestalten lassen, wie zu Lande, oder ob es seine volle Wirksamkeit erst nach der Landung Verwundeter wird entfalten können, bleibt abzuwarten. Jedenfalls . wird das unter bei Umständen Mögliche versucht und geleistet werden ein Zögern, wo Hilfe noth geleistet, lieat nicht in der Art des Verbandes zum rothen Kreuz, und bei unseren Befehlshabern geht die Menschlichkeit Hand in Hand mit der Tapferkeit, der erste Gedanke nach stattgehabter Schlacht gilt den tapferen Helden, deren Blut geflossen ist, dem Freunde wie dem Feind wird Beistand zu Theil, unter dem rothen Kreuz sind sie alle gleich. Unter den vielen Errungenschaften unseres Jahrhunderts strahlt die Genfer Convention, deren Abzeichen das rothe Kreuz ist, hell hervor. Hier einige Notizen über die Geschichte dieses internationalen Verbandes. Im October 1863 tagte in Genf unter den Auspicien der Genfer gemeinnützigen Gesellschaft-ewe Versammlung, in welcher der Beschluß gefaßt wurde, die verschiedenen Staaten zu veranlassen, in den einzelnen Ländern nationale Vereine zu bilden zum Zweck der Pflege verwundeter und erkrankter Soldaten im Kriege. Die Anregung zu diesem Beschluß war ausgegangen von Heinrich Dumont in Genf, mein Pariser Namens Arrault und einem Herrn Palasciano aus Neapel.' Am 6. Juli 1864 erließ in Folge dessen der Schweizer Bundesrath Einladungen an 25 Regierungen. ' Sechzehn Regierungen leisteten dieser Einladung Folge, indem sie Delegaten entsandten. Unter diesen Sechzehn sind sämmtliche europäische Staaten, mit Ausnahme der Türkei, mit Inbegriffen.' Aus dem Auslande hatten sich betheiligt: die Vereinigten Staaten. Japan, Bolivia. Chile, Peru und Argentinien. Uebrigens scheint seitdem die Türkei doch mit hinzugetreten zu sein, denn Schreiberin dieser Zeilen stieß bei ihren Studien über den interessanten Gegenstand auf die Bemerkung, daß es den beiden nicht-chrisilichen Ländern, Japan und der Türkei, gestattet worden sei, das Kreuz durch ein anderes Zeichen zu ersetzen. Die Türkei soll den Halbmond (roth in weißem Felde) führen dürfen, während Japan um den KreuzungsPunkt der Balken vier weiße Striche zieht, wodurch das Kreuz in fünf getrennte Vierecke zerlegt ist. Am 22. August 186 wurde dann der bedeutungsvolle Veitrag abgeschlössen, durch den die Unverletzlichkeit der unter dem Banner des rothen Kreuzes stehenden Personen und Gegenstände von allen Mächten garantirt wurde. Unter die Letzteren zahlen also nicht nur die Verwundeten , und Kranken, Invaliden und Marodeure, sondern auch das militärische sowie private Verpslegungspersonal. die Lazarethe und ihr Inhalt an Ort und Stelle wie auf dem Transport, selbst Privatwohnungen, in denen man Verwundete untergebracht hat. Doch kann das Neutralitätszeichen, die Armbinde mit dem rochen Kreuz im weißen Felde, nur durch die Militärbehörden, verabreicht werden, um auf den Schlachtfeldern oder auf dem okkupirten Terrain anerkannt zu werden. Durch die Vereinbarungen d: Regierungen ist also die freiwillige Krankenpfege sanktionirt und den geistlichen, sowie den Ritterorden ebenbürtig zur Seite gestellt. worden. Im deutsch österreichischen Kriege hatte man zuerst Gelegenbeit. dieWirksamkeit der neuen Einr'.chwng zu erproben; man fand, daß die Idee ausgezeichnet, die Ausführung . noch der Reformen fähig sei wie das ja auch vorauszusetzen war; solchen Dingen kann erst die Praxis eine feste Gestaltung geben. Man conferirte in Paris, in Berlin, in Würzburg, und schließlich traten die Vertreter von 14 Mächten wiederum zu einer Conferenz zusammen und zwar in Genf im Oktober 1863. Hier wurden also die sich ergebenden Mängel berathen und die verschiedenen Artikel einer Revision unterworfen. Man weiß, wie glänzend sich die Genfer Convention-, wie wir damals in Deutschland die Verbände vornehmlich nannten, bewährt hat. Doch ergaben sich wiederum Punkte, die klar gestellt werden mußten, weil sie verschiedenartiger Auslegung fähig - -waren und in Folge dessen zu Klagen über Conventions - Verletzungen Anlaß gaben, während, solche von der anderen Partei keineswegs beabsichtigt worden waren. Es wird eben immer Punkte geben.

wo eine verschiedene Auslegung möglich ist, denn es kann nicht ausbleiben, daß unvorhergesehene Situationen ein schnelles Handeln nöthig machen, desssen Correctheit sich be! ruhiger Ueberlegung in Frage ziehen läßt. Die Hauptsache ist schließlich doch, daß man im Großen und Ganzen eine intcrnationale Einigung erzielt hat. deren Resultate nur segensreich wirken könncn. und das hat sich nicht nur im französischen Feldzug. sondern seitdem !n Rußland und im japanisch - chinesischen Kriege klar erwiesen. Es haben inzwischen verschiedentlich wieder Co4 ferenzen stattgefunden, man ist aber im Wesentlichen bei den Genfer Beschlüssen von 1864 stehen geblieben. Die Vereine vom rothen Kreuz", wie sie heute genannt werden, sind in den verschiedenen Ländern sehr verschieden organisirt. In manchen ezistiren sie als unabhängige Privatvereine, in anderen wieder sind sie mit der Kriegs - Sanitätsbehörde verbunden und stehen unter der Oberleitung des Kriegs- und Marineministers. In Deutschland gibt es Landesvereine, die meist unter dem Protektorat der resp. Landesfürstin stehen und zusammen dem Central - Comite in Berlin unterstellt sind. Dieses wieder steht in Fühlung mit dem Commissariat für freiwillige Krankenpflege, sowie mit dem Kriegsministerium und dem Chef des Feldsanitätswesens, so daß trotz der Selbständigkeit der Vereine in Friedenszeiten doch ein festes Gefüge vorHanden ist, sobald ein Krieg ausbricht. Behördlich anerkannt von Seiten des Armeecommandos sind neben den Ritterorden nur die Vereine des rothen Kreuzes. Sonst freiwillige Vereine oder Individuen müssen sich diesen anschließen. Die Zahl der RothenKreuzVereine" beträgt in Deutschland 2000. Im Ganzen sind bis jetzt 33 Staaten den Beschlüssen der Genfer Convention. also dem Verbände des rothen Kreuzes, beigetreten. Der letztere umfaßt die ganze Welt, eigentlich ein er. hebender Gedanke! In. den meisten Staaten (bekanntlich auch hier bei uns) hat man inzwischen die Statuten derart erweitert, daß die Krankenpflege lm Kriege nicht mehr Hauptzweck ist. sondern daß die Mitglieder des Verbandes, der Männer wie Frauen umschließt, ihre Hülfe in Nothständen irgend welcher Art darbieten. In Fällen von Epidemie. Ueberschwemmung,Hungersnoth, Erdbeben u. s. w. eilen sie zu Hilfe, es gilt kein Ansehen der Person; Nationalität, Hautfarbe, Race. Religion vor dem rothen Kreuze sind sie alle gleich , der einzige Verband, unter dem man sich alsKinder eines Vaters fühlt. Wie lange es wohl dauern wird oder sagen wir lieber: Ob es je dazu kommen wird, daß dieses Gefühl sich überHaupt der Menschheit bemächtigt? Wohl nicht! Aber daß es innerhalb eines gewissen Verbandes, und na.mentlich daß es in Zeiten der Noth vorhanden ist. daß im Kriege die Menschenliebe über den Partei- oder den Völkerhaß triumphirt, das gereicht der Menschheit zur Ehre und den tapferen Kriegern sowohl wie deren zurückgelassenen Angehörigen zum Trost. Lechzlg Jahre Tanzkünstter.

Petersburg, im April. Wer von uns hat nicht in seinem Leben Gelegenheit gehabt, einen alten Herrn in der Mitte der Siebenziger noch einmal ausnahmsweise ein Tänzchen vollführen zu sehen. Das war meist bei Familienfesten, bei der Taufe des ersten Urenkelchens, nach der Tafel zur Feier der goldenen Hochzeit und wenn der Enkel gesund und munter aus dem Feldzuge heimgekehrt war. Und wie riefen wir nicht mit: Bravo, bravo! und dachten noch später bewundernd an dies Großvätertänzchen zurück! Wie hatte der alte Herr so anmuthig, würdevoll seine schlanke Dame geführt sie suchen immer unter den jüngsten, diese alten Herren! wie hatte er militärisch genau den Takt der langsamen Polka beachtet und dann seine lächelnde Tänzerin mit altfränlisch Ritterlichkeit zu ihrem Sessel geleitet! Ja, eS war eine Leistung gewesen, und manch einer von uns Jüngern wird sie einst nicht erreichen können. Wie groß aber war unser Erstaunen, neulich den Altmeister der russischen Tanzkünstler, Felix Kschessinski. im Petersburger Marientheater zur Feier seines 75 - jährigen Geburtstages und 60-jahrigen Tänzerjubiläums, mit einer Kraft, Gewandtheit und Ge. nauigkeit die polnische Mazurka tanzen zu sehen, wie man sie außerhalb des tanzfrohen . Polens und Rußlands überhaupt nicht kennt. Nicht etwa die urgewöhnliche verdeutschte Polka-Ma-zurka, sondern die echte, einzige masurische Mazurka des zweiten Actes der Oper Das Leben für den Zaren", ein rasender, verwickelter, hinreißend schö ner Tanz, wie ihn nur ein Pole oder ein Tanzkünstler bewältigen kann. Das ganze Wesen dieses so lustigen und politisch so unglücklichen Völkchens wird durch seine Mazurka ausgedrückt. Wie oft hatten nicht die vornehmen Polen und Polinnen in kostbaren Gewandern geschwelgt und ihre Mazurka getanzt, während Hannibal ante portas war! Der zweite Act der genannten Oper führt uns dies packend und berückend vor. Der alte Herr, dessen Füße heute das sechste Jahrzehnt Terpsichore dienen, wurde durch minutenlangen Jubcl der Zuschauer empfangen, als er mit seiner ihrer Anmuth wegen bewunderten und allbekannten Tochtrr die Mazmka eröffnete. Alles erhob sich von den Sitzen, die Damen winkten mit ihren Taschentüchern, ein Hurrah folgte dem andern, und die Galerie, die sonst durch ihre Lunoenkraft den ganzen Rest des Hauses besiegt, wurde dieseS Mal durch den Jubel des Par terres weit übertroffen. Der Rue liebt leidenschaftlich das Ballett, nicht nur die höheren und höchsten Kreise der Gesellschaft, sondern auch der bio dere Kaufmann aller Gilden und der kleine Mann. Der Beifall kam vonHerzen, die Mazurka wurde unterbrochen, und der Jubilar rsckien allein an der

Rampe. Da er nocy nlemulv zu dem Publikum gesprochen hatte, so sprach er auch heute nicht. Er legte die Hand auf sein altes Tänzerherz, und eine freiwillige Dankesthräne fiel auf die reichen Geschenke, die vor ihm ausgebreitet wurden. Zwischen Dutzenden der üppigsten Blumentischchcn, wie sie Petersburgs Blumenhandlungen so entzückend um fabelhafte Preise zu jeder Jahreszeit zu liefern wissen, machen sich auch weniger vergängliche Gaben breit. Silbernes Thee- und Kaffeegeräth, im Empirestil, silberne Fruchtschalen gewaltigen Umfanges, eine ruffische Bowle u. dergl., Adressen des Corps de Ballet, der Mitglieder des Marinetheaters u. s. w. liegen vor dem 75 - jährigen Tanzkünstler. Endlich hat sich das Haus etwas beruhigt und erwartet nun die Mazurka des Jubilars. Und er hat sie so schneidig vollführt, daß man ihn im Gedränge aus den Augen verlor, so vollkommen stimmten seine Bewegungen mit denen der jugendlichen Tänzer Lberein. Der Abschied es war kein Abschied für immer, denn nach einigen Tagen tanzte Kschessinski abermals bedeutete wieder einen so stürmischen Beifall, wie ihn das an Beifallsbezeugungen reiche Marinetheater noch nicht erlebt hat. Es ist in der That ein seltsames Schauspiel. einenSiebziger als gefeierten Kunsttänzer zu sehen. Kschessinski tanzte schon 1835 in Kalisch bei der Vorstellung vor den drei Monarchen von Preußen. Rußland undOesterreich. Mit Caroline Wendt führte er den Pas de deux und den Pas hongrois auf. Maria Taglioni war 1841 ZnVerlin feine Partnerin in den Seeräubern." Nikolaus I.. der Freund und Gönner der Damen und Herren vom Ballett, entdeckte Kschessinski für Petersburg. wo er im Januar 1853 zum ersten Male auftrat. Seitdem tanzt Kschessinski unermüdlich weiter. Er tanzt im Frieden und im Kriege, er tanzt, während seine Landsleute Revolutionen machen und Schlachten gegen die Russen schlagen. Er hat sich zum allbeliebten Manne in Petersburg, zum kaiserlichen Kammerkünstler mit goldenen, diamantengeschmücktenAbzeichen auf der Brust und zu einer seltenen Tanzberühmtheit hindurchgetanzt.Auch als Ballettschreiber ist er von Erfolq begleitet gewesen. D'e Bauernhochzeit" z. B. ist ein hübsches Stück, von Werth für den Forscher, der entschwindenden Volksgebräuchen nachspürt. Er diente seiner Kunst nicht allein mit den FUßen, und seine Darbietungen waren auch schauspielerisch aufmerksam durchgearbeitet. Am Tage nach seinem Jubiläum erhielt Kschessinski noch einen silbernen Kranz von Verehrern aus seiner Vaterstadt Warschau und er zeigt dies den Besuchern mit besonderer Freude eine hübsche Widmung von Besuchern der Galerie. Der 'rothsamtene Band, auf dem. um Irrthümer zu vermeiden, noch unter dem Worte Galerie gedruckt steht, vier Treppen hoch-, hat neben den Geschen ken des Großfürsten seinen Platz erhalten. Besser als durch dies Zusammensein kann die Beliebtheit des an Jahren alten jlgendlichen Tänzers nicht wiedergegeben werden. Ganz Petersburg ist stolz auf ihn und namentlich auf seine Mazurka. Nächst Vatuschka Joan. dem großen Wohlthäter in Kronstadt, ist Felir I. Kschessinski der populärste Mann. Und so qehört es sich auch für Rußland. Wohlthun und Lustigsein, leben und leben lassen, bleibt derWahlspruch. der die russischen. Herzen bewußt und unbewußt beherrscht. Deutsche Lokal'Nachrlchten. Sackst. Dresden. Der Handlungsreisende Fritz Lindner hat sich in einem Hotel der Neustadt erschossen. Von einem Eisenbahnzuge überfahren und getödtet wurde die 70 Jahre alte Wittwe Anna Friedenthal. Der Thurmknopf der Kreuzkirche ist dieser Tage herabgenommen und geöffnet ioorden. Unter den dabei gefundenen Gegenständen (namentlich Münzen aus verschiedenen Gegenden von Deutschland) erregten besonders mehrere Bücher Interesse. Die Einbände erwiesen sich nämlich, obwohl sie vom Jahre 1783 stammten, so frisch, als ob sie soeben unmittelbar aus derWerkstatt eines Buchbindermeisters gekommen wären. Chemnitz. Nach kurzem Krankenlager ist Sanitätsrath Dr. Meyner, der Besitzer des Albertbades in Hilbersdorf. verstorben. Die Webemeister Trommler und Friedrich Anton Weichert feierten ihr 50 - jähriges Bürger - Jubjläum. Döbeln. Hier hat sich der 17jährige SchrZftsetzerlehrling Paulisch durch Erhängen entleibt. F r e i b e r g. Kurz vor vollendetem 92. Lebensjahre starb der Zweitälteste Jeteran der sächsischen Armee, Karl Friedrich Hübner, im Vartholomäistift. G a u e r n i tz. Auf hiesiger Rittergutsflur wurde der Bierschröter I. Meißner ausCölln, a. E., erhängt aufgefunden. Bayern. M ü n ch e n. Die Zahl der im städtischen Leihhaus verpfändeten Fahrräder nimmt so enorm zu, daß allen Ernstes daran gedacht wird, ein eigenes Leihhaus für Fahrräder zu errichten. Degradirt wurde der Gendarmerie - Commandant Johann Vogt, der wegen Velozipeddiebstählen von der Strafkammer des k. Landgerichts München zu 1 Jahr 6 Monaten Gefänzniß verurtheilt war. Der hiesige Hofcapellmeister Strauß wurde nach Berlin engagirt. Amberg. Rechtsanwalt Dr. Schmidbauer in Cham wurde wegen Prävarication zum gesetzlichen StrafMinimum von drei Monaten Gesangniß verurtheilt. Der Verurtheilte hatte in einer und derselben Rechtssache beiden Parteien gedient. BadBrückenau. Der Lehrer Heinrich Barthelmes in dem benachbarten Dörfchen Eckarts feierte sein 50jähriges Dienstjubiläum. . . . B a m b e r g. Die wegen Erpressung zu anderthalb 5)labren Gefäncmin ver-

urtheilte Faör!5sarbeitersstaU Heil ist abgängig. Ihren Aeußerungen nach wollte die Frau, die sich in derSchwangerschast befindet, sich ein Leid anthun. Deggendorf. Der Söldnerssöhn Korb. Groß, der die Haushälterin Simmerbauer ermordet hat, wurde zur Untersuchung seines Geisteszustandes in die hiesige Kreis - Irrenanstalt verbracht. F r e i n s h e i m. Es besteht der Verdacht, daß dieWittwe Ochs mit Morphium vergiftet worden ist. Eine Untersuchung ist eingeleitet. F r e i s i n g. ' Ein der Vrauereifirma Seiderer und Eichner gehöriger Stadel ist abgebrannt; der Schaden ist bedeuiend. Württemberg. Stuttgart. Gestorben ist nach schweren Leiden der Cellovirtuose Professor Cabisius.. der als Lehrer am hiesigen Conservatorium und auf weiten Kunstreisen sich einen Namen unter den ersten Cellomeistern unserer Zeit erworben hat. Als gefährliche Hochstapleriwurde hier ein angebliches Fräulein Alida Delacotte verhaftet. Die Verhaftete stammt angeblich aus Canada und ist der englischen, französischen und deutschen Sprache vollständig mächtig. Ihre Identität ist noch nicht festgestellt, zweifellos ist aber die Aufgegriffene eine internationale Hochstaplerin, die es durch ständigen Wechsel ihrer angeblichen Staatsangehörigkeit auf den Betrug der ausländischen Consulate abgesehen hatte. E m e r t i n g e n. Dahier fiel der verheiratete Maurer Friedrich Krämer von Langenenslingen, der mit mehreren Arbeitern an einer Scheuerreparatur beschästigt war, so Unglücklich auf den Kopf, daß er sofort auf der Stelle todt blieb. Hall. Bei der diesjährigen Musterung im hiesigen Oberamtsbezirk hatte sich ein Stellungspflichtiger zu stellen, der blos 56 Pfund wog und die Größe eines zehn- bis elfjährigen Knaben hatte. H e i d e n h e i m. Der 31 Jahre alte Taglöhner Karl Weiß ist die Treppe seiner Wohnung in der unteren Vorstadt so unglücklich hinuntergefallen. daß er mit der Stirne an der Wand aufschlug. Hierbei verletzte er sich derart, daß der Tod eintrat. Herreberg. Dahier verschied der Redakteur des hiesigen Amtsblattes. des Gäuboten.- Theod. Braun. Marbach. Eine hier gelandete Leiche wurde als diejenige eines bei der Straßenbauinspektion Stuttgart beschäftigt gewesenen Mannes Namens Boß festgestellt. SDerfel&e hatte sich vor etwa dtei Wochen unter dem Vorwand, einen Gang nach Vaihingen a. F. zu machen, von den Seinigen entfernt und war seitdem verschwunden. Nagold. Vor einigen Tagen wurde bei der Feldbereinigung auf der Markung Rohrdorf eine 24 Pfund schwere Kanonenkugel ausgegraben, welche wohl aus dem 30jährigen Kriege stammt. Neckarsulm. Auf der Straße Kochendorf - Neckarsulm wurde die 54 Jahre alte Wittwe Helene Körner von Jagstfeld von einem Radfahrer überfahren. Dieselbe mußte m's hiesige Krankenhaus verbracht werden. Der Radfahrer ist ein hier in Arbeit stehender Schlossergeselle aus Oedheim, der sich vor Gericht zu verantworten haben wird. Baden. Karlsruhe. Der Sohn bei Wiener Großindustriellen Zacharius. der in einer hiesigen Handschuhfabrik als Volontär beschäftigt war, erhielt kürzlich infolge Unvorsichtigkeit durch einen Hebel einen Schlag derart auf das Nasenbein, daß es zerschmettert wurde. Die Heilung ließ einen günstigen Ausgang erwarten, jetzt ist jedoch der junge Mann plötzlich an Erstickung gestorben. Freiburg. Auf einer Radfahrtour stürzte der Student Bierbäum so unglücklich, daß er einen Schädelbruch erlitt. Hammereisenbach. Dahier wurde der Stationsvorsteher Kuhnert durch die Gendarmerie festgenommen. Der Verhaftete soll verdächtig sein, während er in seiner Heimath in OstPreußen schon eine Frau und Kinder hat und diese Ehe noch zu Recht besteht, sich in Baden nochmals verheirathet zu haben. Heidelberg. Im hiesigen Bahnhof wollte der Landwirth Werner vom Hof Dilsberg bei Neckarsteinach noch in den bereits sich in Bewegung befindlichen Lokalzug nach Neckargemllnd einsteigen, gerieth aber unter den Zug, wobei ihm das rechte Bein und der rechte Arm abgefahren wurde. Außerdem wurde er am Kopf und Brust schwer verletzt. Kippenhaufen. Die Strafkammer verurtheilte den verheiratheten Hauptlehrer Mllnzer von hier wegen Vergehen gegen die Sittlichkeit zu 2 Jahren Gefängniß und 5 Jahren Ehrverlust. Konstanz. Privatier Anton Möhrle von hier wurde als Leiche aus dem Rhein gezogen. Er betrieb hier früher eine Metzgerei, mußte aber wegen Krankheit verkaufen. Eine hübsche Villa, die eben für ihn gebaut wird, scheint ibm viel Aukreoun, v,r- , Qin Wahres Sprüchwort. -Nichts ist so erfolgreich wie Erfolg." Dlcse Behauptung ist nie bes. ser bewiesen als wie durch dm Erfola von Dr. Bull's Husten Syrup. 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uriacyt zu haben, jo daß man ihn schon seit einiger Zeit für geistesgestört hielt. Diese Villa hatte er am Tage vor dem Selbstmorde mit etwa 25.000 Mark Verlust verkauft. Nhcinpfch. Edenkoben. Von seinem eigenen Wagen ist der 35jährige Säger Heinrich Sager von Oberlustadt todtgefahren worden. Frankenthal. Die Eheleutc Privatier Joh. Bapt. Agricola, früher Schreinermeister, feierten ihre goldene Hochzeit. Am gleichen Tage vollendete der Jubilar sein 82. Lebensjahr, während eine Großnichte sich verheirathete. Ein Fabrikarbeiter Namens Reiß aus Oggersheim, dahier beschäftigt, welcher in Oggersheim feinem Bruder einen gefährlichen Stich versetzte, wurde verhaftet. F r e i n s h e i m. Die 37 Jahre alte Wittwe des im vorigen Jahre verlebten Arbeiters Ochs hier, die bald wieder Mutter werden sollte, litt an Krämpfen, und es wurden ihr dieserhalb von dem Arzte fünf MorphiumPulver verschrieben. Die Frau, die stündlich nur eines dieser Pulver nehmen sollte, nahm das ganze Quantum auf einmal und war bald darauf eine Leiche. Elsaß-Lothrwgcn. Straßburg. Wegen Fahnenflucht erläßt das Gericht der 31. Division nicht weniger als zweiundvierzig

Steckbriefe auf ein Mal. Die 42 Deserteure sind in der größten Mehrzahl elsassische Rekruten. In Neapel wur de . ein Deutscher Namens Theobald Braun verhaftet, der von der hiesigen Staatsanwaltschaft wegen Veruntren ung von 100.000 Mark steckbrieflich verfolgt wurde. Selbstmord auf ho her See verübte der Kaufmann Stollberg von hier, der mit dem Reichspost dampfer Sachsen" von Aokohama nach seiner Heimath zurückkehren wollte. Stollberg, bei dem sich bald nach der Abfahrt des Dampfers Spuren von Geistesstörung bemerkbar machten, wurde zwar streng bewacht, was lhn :e doch nicht hinderte, plötzlich bei schwerem Wetter im Rothen Meere über Bord zu springen. Trotzdem sofort für seine Rettung ein Boot ausgesetzt wurde, war der Unglückliche in den Fluthen verschwunden, bevor das Boot m dem hohen Wellengange ihn zu er reichen vermochte. VZecklcnburg. N e u st r e l i tz. Der Haushofmei ster a. D. Funck konnte kürzlich auf den Tag zurückblicken, an welchem er vor 50 Jahren in den Dienst der verstorbe nen Herzogin Karoline getreten ist. Infolge Herzschlages starb lm Alter von 73 Jahren der Postdirector a. D. Postrath Karl Romer. . Neubrandenburg. Der 14 Jahre alte Sohn des Arbeiters Hasmund hat sich erhangt. i P e n z l i n. Die Revision im Procek Rothlanoer dieFrau dcs Stadtsecretärs Rothländer Hierselbst wurde zu 7 und die Wittwe Werda zu 4 Iahren Zuchthaus, mehrere andere Frauen zu geringeren Gefängnißstrafen wegen Urkundenfälschung, Betrugs und Wuchers verurtheilt ist vom Reichsge richt verworfen worden. Oldenburg. . Schweibura. Gutsbesitzer Ahl houn, in Jade verkaufte seine an der Chaussee belegene Mühlenbesitzung Schwelburger Mühle mit 8 Stück Land an den bisherigen Pächter Barre für 33,000 Mark. Bei der Stelle ist auch Wirthschaft und die Chausseegeldhebestelle. S t e i n f e l d. Rasch nacheinander hat der Tod hier drei tüchtigk Gcmeindebürger im besten Manncsaltc: hinweggcrafft, den Gemeindevorsteher Wilberdirg. den Zeller Strohmeyer und den Zeller Hcitmann. Freie Etödte. Hamburg. Heinrich Brandenbürg, Commanditist der bekannten Schiffswerft, ist auf seinem Landsitz in Blankensee plötzlich einem Herzschlage erlegen. Das Fest der goldenen Hochzeit feierten die Eheleute Pastor Alexander Detmer (St. Georg) im Kreise ihrer Familie. Ein Unfall ereignete sich bei dem Radfahrer-Preis-rennen auf der Eilbecker Bahn. Drei Hauptfahrer rannten mit ihren Zweirädern zusammen; .der eine. Verheim, erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen, der zweite. Week. einen Arm- und einen Schlüsselbeinbruch, der dritte kam mit leichteren Verwundungen davon. Der in Wandsbeck angestellte Nachtwächter Rethwisch wurde Nachts auf hamburgischem Gebiet in der Wandsbeckerstraße als Leiche ausgefunden. Als Ursache des Todes ist gerichtsärztlich Schlaganfall constatirt worden. Schweiz. A e ck e n m a t t. Vor ewigen Tagen fand in der hiesigen Mühle ein 7jähriger Knabe des Müllers Witschi einen traurigen Tod. Auf der Laube über dem Mühlrad brach unter dem Knaben ein morsches Brett; das Kind fiel zwischen Mauer und Mühlrad und wurde erdrückt. D o t t i k o n. Letzter Tage verunglückte im Willisau der 32jährigeMaurergeselle Jos Fischer von hier. Er gerieth unter ein Fuhrwerk, wobei ihm das eine Hinterrad mitten über den Kopf hinwegfuhr, was den sofortigen Tod zur Folge hatte. Gurtnellen. Die mehr als 70jährige Frau Vaumann. Holdere, durchschnitt sich mit einem Rasirmesser die Kehle. H e r b e t s w i l. Zur großen Armee abgegangen ist im Alter von 77 Jahren Hierselbst Clemens Pfund. Ve. teran des.Sonderbundökrieges, den er im Bataillon Munzinger als Wachtmeister mitgemacht. Ebenfalls gestorben ist in Gretzenbach ein Sonderbundsveteran, der vom Schicksal schwer mitgenommene Jakob Hürzeler, AltAmmann, der am 23. Nevember 1847 tapfer mit der Batterie Ruft im Feuer gestanden. v Kapvel. Die verstorbene Wittrot Anna Lösch, aeb. üiltv. bat Ver-

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die vgnügungen tti FrühlkngA mit übn große,! Anstrengungen und plötzlicher Abküh lung, dann sind Steifheit der (Slleder ein sichere Folge. l$lieumctii&raii& ist leicht geheilt. FZge ,u diesen die verrenk, ungen, Quetschungen, Schnittwunden, eine plötzlichen Anfall von vkeurslgie und Hüften, schmerzen. Segen aNe diese Schnr,en giebt es nur ein Mittel, welches rasch und sicher heilt und das ist

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uwm We start ed in together to take them. began to feel bully, and my wife U as machtnisse an gemeinnützige Jnftitutionen im Betrage von 5000 Francs hinterlassen. Kirchenthurnen. Hier zeigte Friedrich Krähenbühl seinem Schwicgervater am Abend beim Tische sitzend, einen geladenen Revolver und manipulirte mit demselben so leichtfertig, dak ein Schuß losging und den Schwiegervater, Daniel Wenger, in di Brust traf. Nach kaum einer Stunde hauchte der Getroffene sein Leben aus. Meisterschwanden. In der Familie des Buchbinders G. FisckerSiegrist ist schweres Leid eingekehrt. Nachdem in kurzer Zeit zwei Mädchen durch den Tod hingerafft worden, starb nach langem, schwerem Leiden der einzige hoffnungsvolle Sohn Gustav im Alter von erst 19 Jahren. Ocstcrrcich-llngarn. Wien. Der Sanskritforscher und Professor an der hiesigen Universität Hofrath Wühler ist im Bodensee bei Lindau bei einer Bootfahrt ertrunken. Im Alter von 52 Jahren ist dcr Qber-Negisseur des Josephstädter Theaters, Julius Epstein, gestorben. Der 18jährigeMörder Johann Slama. welcher die 43 Jahre alte Katharina Mottcle erstochen hat, ist im Jnquisitenspital an Epilepsie gestorben. Der Obmann der genossenschaftlichen Krankenkasse derHandscbuh- und Ban dag?macher, Eugen Hlauschek, Ottakring. Payergasse No. 15. ist durchcegangen. Hlauschek hat der Krankenkasse ungefähr 4500 Gulden unterschlagen. Die 73 Jahre alte Frau Amalia Manngold stürzte aus dem 3. Stockwerk ihrer Wohnung. No. 13 Czerningasse, und war sofort todt. Der Küchendirector des Jockey-Clubs. Alphons Gerard, ist nach Berübung von Betrügereien durchgcbrannt. Der 15jährige Friseurlehrling Josepb Nathschädl, Wieden, Attcegasse No. 55 durchschnitt sich mit einem scharfgeschliffenen Rasirmesser -den Hals. Furcht vor Zücktiqung seitens des Lehrherrn ist das Motiv des SelbstMordversuches. A g r a m. Hier hat sich Hauptmc rm Emanuel Laskovich vom 31. Fcldjagcr-Bataillon in Petrinja mit einem Revolver erschossen. Das Motiv dcs Selbstmordes ist unbekannt. Albern. In den benachbarte!: Waldungen wurde der Schlossergehilfe Otto Piffl von dem Förster Franz Altmaier über den Haufen geschossen. Baden. Der Genossenschaftsvorfleher der Friseure, Hans Spindelbauer. welcher wegen Veruntreuung von Genossenschftsgeldern in strafgerichtlicher Untersuchung steht, wurde als fluchtvcrdächtig durch die Gendarmerie verhaftet. Luxemburg. Luxemburg. Der Chef - BuchHalter Ernst Richard vom Rodmger Hüttenwerk ist in Arlon plötzlich ge storben. , Jedermann sagt so. CakearetS Candh Cathartie, die wundervollste medizinische Entdeckung deS Zeitalter, angenehm und erfrisehend im Geschmack, wirkt sanft und sicher auf Nieren, Leber und Cingedeide, daS ganze System reinigend, entferut Erkältung, kurirt Kopfveh, ftieber, anhaltende Verstopfung und UnVerdaulichkeit. Kaufen uud versuchen fl mlmm rHAX.I tiA ff ff ff 1 f OK M.V KA T..1I r.-f...Ci l Wlt tttifc Wvrfhf WH v. Vi. Wtit. J.V. Jtktä btiV UU vImIti WI(tii( I UUU I t.:t.. -t ri.-it. I

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