Indiana Tribüne, Volume 21, Number 234, Indianapolis, Marion County, 12 May 1898 — Page 1
A Q AO 0 s t W A fr Cs V U-lVo w w w ty iyy V v Office : No. 18 Süd ZUabavza SSttafa Telephon 1171 Indianapolis, Indiana Donnerstag, den 2. Mai 1898 Jahrgang 31 9iCi331
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Zur Situation.
Ueber den Aufenthalt der spanischen Flotte sind wieder Zweifel entstanden, indem der spanische Kriegsminister in Abrede stellt, daß sie in Cadix sei. ES scheint, daß eS der spanischen Regierung mehr darum zu thun ist, ihr eigeneö Volk, als die Amerikaner im Unklaren zu halten. Daß diese lln gewißheit der Oberleitung der amerikanischen Marine diel zu schassen macht, läßt sich denken. Bon Admiral Sampson und seiner Flotte sind keinerlei Nachrichten da. Die Bewegung zur Invasion Cubas wird mit allen Kräften betrieben. Der Kreuzer Charleston, der an der pacisischen Küste liegt, wurde beordert nach Manilla abzufahren und der bortigen Flotte Munition und Lebenömittel zu bringen. Mehrere Tranöpo.tschiffe werden ausgerüstet, um in möglichster Kürze dem Admiral Dewey Mannschaften zuzuführen, so daß er im Stande sein wird, die Stadt Manilla zu besetzen. Ueber Madrid kommende Nachrichten von spanischen Erfolgen sind mit Vorsicht aufzunehmen, denn sie sind meist erfunden. ,, Editorielles. Wenn die neuen KnegSsteuern kommen, dann werden sie aller Wahrscheinlichkeit nach meist auf die Wirthe abgewälzt werden. Bier, Mineralwasser, Cigarren etc. werden im Preise steigen, d.h. dieSteuer wird darauf geschlagen werden, aber an dem runden Preise von 5 Cents wird sich kaum etwas andern lassen. Da mag eS manchen Wirth geben, der die neuen Steuern nicht wird erschwingen können, zumal die Wirthe ja geradesogut wie Andere darunter zu leiden haben, daß der Krieg den allgemeinen Geschäftsgang beeinträchtigt. Daö hat man einem Kriege zu derdanken, der an sich ganz unnöthig war, und den die Silberelemente im tzongreß mit aller Macht nur deshalb angestrebt haben, weil sie erwarteten, daß die Nothwendigkeit der Regierung, Geld für den Krieg aufzutreiben, eine gute Gelegenheit für die Durchsetzung der Silberpläne bieten ürde. Die Silberleute haben eben nach !um Grundsatze gehandelt, daß der Zweck die Mittel heilige. Jetzt sind die Herren Turpie und College daran, die Lage, welche sie geschaffen, dadurch auszunützen, daß sie die Bewilligung der neuen Steuern von der Ausgabe von Greenbacks Und der Prägung von Silber abhängig ! machen wollen. Utt der Krieg ein unerwartet rascheEnde nehmen, so mag die durch sie v rursachte Verzögerung die neuen Kf.aern ganz verhindern, andernfalls werden unter, dem Druck der össent lichen Meinung die Silberleute wohl nachgeben müssen, weil sie die Geister, die sie riefen, nicht mehr los werden können. , Für die augenblicklichen konkreten Verhältnisse ist der Sieg, den unlere Flotte in asiatischen Gewässern- ' .ngen, sicherlich ein erfreuliches Ereigniß. WaS aber zu befürchten ist, das ist sein Einfluß aus die allgemeine Aefinnung und Denkrichtung, auf den Volkscharakter. Der Amerikaner ist
an und für sich zu großem Dünkel, zur
Ueberhebung geneigt, daö "I can lick )'ou. Gefühl" ist bei ihm stetö vorhanden und findet in vielen seiner Handlungen Ausdruck. Eö ist Gefahr vorHanden, daß der militärische Geist auf lange Zeit hinauö sich in hervorragender, oft mißliebiger Weife kundgeben wird. Daß große Siege für den Volksgeist und für die freiheitliche Entwicklung eines Volkes nicht immer von Vortheil sind, daS hat ja auch der deutfch'-fran-zöfische Krieg gezeigt, nach welchem der noch .vorhandene Rest bürgerlichen FreiheitöfinneS fast ganz verschwand und einer widerlichen Loyalität, Kai-ser-und Biömarckanbetung Platz machte. Und wie dort als weitere Folge BismarckS Kolonialpolitik eintrat, wie Deutschland Weltmachtschmerzen bekam, wie sich diese in Begeisterung für alle Kolonialprojekte kundgab und jetzt die Bewilligung für die Marineprojekte deS Kaisers zeitigte, so thun sich auch bei unS bereits in Folge deS SiegeS bei Manilla WeltmachtSchmerzen kund. Der Ausdruck "vorld-powr" in Bezug auf die künftige Stellung Amerikas erschien bereits wiederholt in Zeitungen. Unsere Chauvinisten träumen bereits von Cuba, Portorico, Philippinen, Carolinen, Hawaii, alö amerikanische Befitzungen. Sie haben schon angefangen, sich Amerika als den Kapellmeister des europäischen Konzerts zu denken. Daß Colonialpolitik und WeltMachtstellung nur durch Erhaltung einer großen Flotte aufrecht erhalten werden kann, das bedarf keiner Erklärung. Wir zweifeln nicht, daß diese Idee bereits lebhast in militärischen und politischen Kreisen d-sprochen und befürwortet wird, denn die Aussührung derselben würde Aemter und Stellungen für Viele liesern und eö giebt auch Kreise in denen dadurch viel Geld verdient werden kann. Die Gründe, welche öffentlich dafür angegeben werden, sind natürlich anderer Art und tragen einen chauvinistischen, quasipatriotischen Charakter. Für das steuerzahlende Volk sind die Wirkungen einer solchen Politik freilich nicht sehr angenehm und für die Förderung freiheitlicher Bestrebungen und solcher zur Besserung der Lage der Volkömassen sind sie geradezu schädlich. Wir würden in einen Strudel auswärtiger Beziehungen gerissen und die Aufmerksamkeit deS Volkes würde von dem Ausbau innerer Institutionen abgelenkt und würde sich mehr und mehr der aufregenden äußeren Politik zu wenden. DaS Alles aber wären traurige Errungenfchaften eineS siegreich geführten Krieges. IrOMilhle. Wetterbericht. Wärmeres, schönes Wetter heute Nacht und Freitag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 76 Grad, niedrigste öl Grad. Neuestes. London, 12. Mai. Eine Depesche von Havana sagt : Vier amerikanische Schiffe eröffneten Mittwoch Morgen Feuer auf CienfuegoS und versuchten Leuten und Waffen , zu landen. Die spanischen Truppen mit Unterstützung deS FortS trieben die Eindringlinge zurück. D amerikaNischen Kanonen zerstörten die Kabelstation. Ein zweiter Landungsversuch wurde verhindert. Der Kamps dauerte acht Stunden und die Amerikaner hatten schwere Verluste. Vierzehn Spanier wurden verwundet. Key West, 12. Mai. DaS Kanonenboot Wilmington, daS Torpedoboot WinSlow und daS Kanonenboot Hudson fuhren gestern Nachmittag um 1 Uhr in den Hafen von Cienfuegos, um einige spanische Kanonenboote anzugreisen. -Dieselben wurden aber nicht entdeckt, bis sie auf die Amerika ner schössen. Die Landbatterieen von Cardenas unterstützten das Feuer der Spanier. Das Gefecht dauerte etwa eine Stunde. Die amerikanischen Schiffe zogen sich nach Key West zurück und krachten fünf Todte, vier leicht
Verwundete und einen schwer Verwun?
deten mit. Washington,. Mai. Marinesekretär Long hat Nachrichten, welche ObigeS bestätigen. K e y W e st, 12. Mai. Das Torpedoboot Winölow litt schwer unter dem Feuer der spanischen Kanonenboote und daS Kanonenboot Hudson kam hinzu, um die Mannschaft der WinSlow" zu retten. Da kam eine Bombe und tödtete Enfign Bagley und mehrere Andere. N e w S o r k, 12. Mai. Sine Depesche von Hongkong meldet, daß DewehS Kanonenboot Concord" noch ein spanisches Schiff zerstört habe. Der Kampf soll zwei Stunden gedauert haben. ES besiadet sich noch ein spanisches Schiff in Hongkong, daö nicht auöfahren kann und nach dem letzten spanischen Schiff in Asien sucht die Boston". New 3 ork, 12. Mai. Eine Depesche von Ft. de FrancoiS, Martinique, sagt, daß ein amerikanische? Geschwader von neun Schiffen San Juan aus Porto Rico bombardire. N e w I o r k. 12. Mai. Der World" wird auö London telegraphirt, daß die Königin Victoria der Regentin gerathen habe, um Frieden zu ersuchen, da durch Fortsetzung deö Kriegeö die Aussichten ihreö Sohnes noch verschlimmert würden. In Europa hält man immer mehr die Fortsetzung des Krieges von Seiten Spaniens für grausam und verbrecherisch. Kriegöereignisse. Spezialdexesche der Indiana Tribüne." Washington, 12. Mai. Die Ungewißheit betreff deö Aufenthalte der spanischen Flotte macht der Marinebehörde viele Sorgen. Die AnWesenheit der Flotte in Cadix wird neuerdingö wieder in Abrede gestellt und so ist eS immer noch nöthig AuSlug nach derselben in amerikanischen Gewässern zu halten. Dagegen macht die Nachricht, daß Spanien eine Ezpedition nach den Philippinen vorbereite, der Behörde wenig Kopfzerbrechen, denn dieser Plan scheint nicht ausführbar. Dagegen trifft die hiesige Marinebehörde energische Vorbereitungen Admiral Dewey Mannschasten, LebenSmittel und Munition zuzuschicken. ES werden zu diesem Zwecke die Freiwilligen von Wyoming, Colorado, Kansa, Montana, Utah, NebraSka, Jdaho und Nord-Dakota in San Francisco zusammengezogen. Der Kreuzer Charleston und mehrere Transportschiffe werden sür die Ueberführung der Mannschaft in Bereitschast gestellt. Die Besetzung Manillas ist auch deshalb nöthig, weil von Seiten der Insurgenten grobe Ausschreitungen zu befürchten find. Inzwischen gehen die Truppenbewegungen von Chickamaugua 'Park südwärts stetig voran um baldmöglichst eine Landung bewerkstelligen zu können. Ueber daS Steigen der spanischen Papiere in den letzten Tagen wundert man sich hier sehr. Man glaubt aber, daß die den Bemühungen der europälschen Möchte, den Frieden baldmöglichft herbeizuführen, zuzuschreiben sei. Die europäischen Mächte versuchen einen Friedensschluß aus der BafiS der Preisgebung Cubaö herbeizuführen und die Philippinen und Portorico sür Spanien zu retten. Inzwischen suchen die Silberleute im Senate, nachdem sie alles was in ihren Kräften stand, gethan haben, um den Krieg herbeizuführen, die Bewilligung der Kosten derselben sür ihre Zwecke auszubeuten. Die Kriegsfieuerbill macht in Folge dessen im Senate nur langsame Fortschritte. Die Silber leute opponiren der Ausgabe von Bonds und bestehen auf Ausgabe von Greenbacks und Prägung deö vorhan denen Silbers. Unter diesen Umftänden mag es noch eine gute Weile dauern, bis. die Bill passirt werden kann, wenn der Senat auf seiner Stel lung beharrt, denn daö Hauö wird wohl kaum geneigt sein, auf diese Maßregeln einzugehen. Gegenüber der kürzlich in Zirkula tion gesetzten Behauptung, daß die Insurgenten nicht so stark seien, alö sie angeben und den Amerikanern wrcij
Hilfe leisten können, behaupten die
Vertreter Cubaö, daß sie 30.000 Mann im gelbe hätten, daß dieselben zum großen Theil aber schlecht bewaffnet seien. Diese 30,000 Mann theilen sich in sehr viele Gruppen und seien über ein großeö Gebiet zerstreut, weil nur auf diese Weise ein erfolgreicher Gue rillakrieg geführt werden könne. Von Admiral Sampsonö Flotte ist heute keinerlei Nachricht eingelaufen und die Marineleitung hält, von der beabsichtigten Landung auf Cuba ab gesehen, ihre Pläne geheim. Sehr viel hängt betreffs der Ausführung und allenfallsigen Abänderung derfelben davon ab, was man über die spanische Flotte erfährt. , Von den Philippinen. New Sork, 11. Mai. Die Evening World" bringt eine Spezialdepefche von Hong Kong, welche sagt: General Aguinaldo, der Rebellenchef von den Philippinen, hat eine Proclamation an die Insurgenten von Manilla erlassen, sie auffordernd den Befehlen deö Admirals Dewey und deö V. St. Consulö Williamö zu gehorchen. In den äußeren Distrikten werden die Mordthaten fortgesetzt; die Eingeborenen nehmen Rache an Priestern und spanischen Beamten, trotz der Proelamation AguinaldoS. Reiche Familien von den Philippinen, die von Hongkong nach Manilla abfahren, erscheinen täglich vor dem hiesigen Consul Wildman und ersuchen ihn, ihnen den amerikanischen Bürgereid abzunehmen. Die einflußreiche Familie CorteS bestand darauf, daß ihr Gesuch um die Bürgerschaft der Ver. Staaten dem Präsidenten McKinley telegraphirt werde und offerirte ihre Paläste in Manilla für Einquartierung der amerikanischen Offiziere." -- Auö Italien. M e s s i n a, 11. Mai. Die Ruhe ist hier wieder hergestellt. L u b i n o, 11. Mai. Bei dem gesteigen Aufstande wurden hier acht Personen getödtet und dreißig verwundet. Rom, 11. Mai. Daö Kriegörecht ist in der Provinz Como proklamirt. In Navara. Piedmont, fand gestern ein Ausruhr statt. Ein Mob steinigte die Truppen. Fünf der Ruhestörer wurden verwundet. Ein Offizier und mehrere Soldaten wurden verletzt. London, 12. Mai. Der Wiener Correspondent deS Daily Telegraph" sagt in seiner Beschreibung deö Aufstände in Mailand : Eintaufend Personen wurden verhastet, 600 getödtet und 2000 verwundet. Bei der Hauptstation der Vicina Eisenbahn wurden 20 Stubenten getödtet. 300 Ruhestörer steckten alle Cisenbahnwaggonö in Brand und daö Militär feuerte unglücklicher Weise aus die Heizer, welche versuchten, die Unruhstifter mit einem Wasserschlauch zu vertreiben. Viele der Feuerwehrleute wurden getödtet. Da alle Druckereien in Mailand sich weigerten, daö Manifest der Militärregierung zu drucken, so wurde dasselbe durch Trommler und unter Donner der Kanonen proklamirt." Rom, 11. Mai. Daö Militärorgan Ezercito" veröffentlicht einen Befehl, durch welchen die Reservisten, die an den Eisenbahnen angestellt sind, zu de Waffen gerufen werden. Diese Reserviften sollen ihre Anstellungen bei den Bahnen nicht verlassen, aber unter dem Militärgefetze stehen. Dadurch sollen Eisenbahnftreikö verhindert werden. Der Gouvernör von Mailand hat einen Erlaß veröffentlicht, daß alle Personen, die in der Provinz Mailand auf Zweiradern fahren, vor ein Krieg gericht gestellt werden sollen. (Mitternacht). Eine soeben veröffentlichte halbossizielle Note behauptet, daß im ganzen Königreiche Ruhe herrsche. Aus Spanien. M a d r i d, 11. Mai. Ein Auf stand fand in Logrono, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, 60 Meilen von Bugoö, statt. Die Getreide- und Proviantlager wurden von den Ruheftörern angegriffen und geplündert. Unter ben Tumultugntea befanden sich Frauen, die mit Oexten, Hackmessern
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vallerie griff den Haufen an, wurde aber von den Weibern zurückgetrieben. L o n d o n. 12. Mai. Der Madrids
j Correspondent der Daily Mail" sagt: In den Wortes wurde em spezuller Kriegöcredit von 20,000,000 Pfd. mit einer Steuer aus Land und Sicherheitspapieren beantragt. Der Tilgungsfond wurde suöpendirt. ,3 Madrid wurde ein patriotischeö Syndikat sormirt, welches eine Million Pesetas für den Ankauf von Getreide in Marseille und Antwerpen leihen will, weil sich alle Provinzen, mit Ausnahme einer einzigen, geweigert haben, mehr Getreide nach Madrid zu senden Flog in die Luft. London, 11. Mai. Der spanische Torpedozerstörer, der nahe Gibraltar in die Lust flog, ist wahrscheinlich der Destructor". Derselbe hatte eine Besatzung von öS Mann. Also nicht in Cadix? L o n d o n, 12. Mai. Der Madrider Korrespondent der Daily Mail" sagt: Admiral Bermejo, der Marineminister, stellt in Abrede, daß die spanische gotte nach Cadixzurückgekehrt ist. Er sagte: Die Flotte ist gegenwärtig wo sie ihren Instruktionen gemäß zu sein hat." Unsinn. London, 11. Mai. Depeschen von Madrid besagen, daß die Regierung keineswegs gewillt sei, Dewey auf seinen Lorbeeren ausruhen zu lassen. 40,000 Mann Reserven werden einberufen und eine starke Expedition soll nach den Philippinen geschickt werden. OchiNS-NachriHten. Angekommen in : N e w S o r k : EmS" von Neapel; Majestic" von Liverpool; Friedrich der Große" von Bremen. Liverpool: Teutonic" von New Jork. Moville: Anchoria" von New Jork. Cherbourg: Havel" von New Sork. Baltimore: München" von Bremen. Die auffallendsten Heilungen von Scrofeln, die man kennt, sind mittelst Hood'ö Sarfaparilla erzielt. Dieseö Mittel sucht seines Gleichen bei Blutkrankheiten. Gebraucht nur H o o d'ö. Ho od'ö Pillen find mit der Hand gemacht und völlig gleich anGröße und Gewttbt. 26. N i ch t n u r B ü ch e r, sondern auch Waffen haben ihre Schicksale, und das besonders im dunkeln Afrika, wo die europäische Mordwaffe in derHand des Barbaren zum kostbarenBesitzthum wird. Einen neuen Beleg dafür giebt die Nachricht, daß in der Schlacht am Atbara durch die Anglo - Egypter auch italienische Vctterli Gewehre erbeutet sind. Wie kamen sie in die Hand der Derwische, deren Bewaffnung mit europäischen Handfeuerwaffen im Uebrigen in den früheren Kämpfen mit den Anglo-Egyptern erbeutete RemingtonGewehre bilden? Bei dem Blutbad im Engpaß von Dogali am 26. Januar 1887 fielen etwa 500 Italiener und damit ihre Waffen in die Hände der Krieger des Ras Alula. 'Zwei Jahre später kämpften Letztere mit diesen Gewehren bei Metemneh gegen die Derwische: König Johannes fiel und die siegreichen Derwische erbeuteten mit abyssinischen Waffen auch die werthvollen italienischen 10.35 Millimeter Hinterlader - Gewehre, die jetzt in die Hände der Engländer gefallen sind. Drei Zunge 5 tute, welche den weiten Weg von Pottsville, Pa.. nach Brooklyn zu Fuß gemacht hatten, um sich in der Navy Yard anwerben zu lassen, mußten eine Nacht in der Zelle zubringen, da man sie sür Einbrecher gehalten hatte. Die jungen Leute nennen sich Eugene Riely, John Mc-Gre-gor und H. George. Sie hatten einen Freund Namens James Belmont in East New Jork, besucht, und nachdem sie dort eine Mahlzeit eingenommen hatten, verließen sie das Haus, da Belmont einen Gang zu machen hatte. Er sazts ihnen, daß er um 10 Uhr wieder zurück sein würde. Die ermüdeten jungen Leute waren zur bestimmten Stunde zur Stelle, das Haus aber war verschlossen. Die Drei ließen sich auf der Treppe vor dem Hause nieder und schliefen dort ein. Nachbarn trauten dem Frieden nicht, und die Polizei wurde requirirt. Das Trio wurde nach der Polizeistation gebracht. Am folgenden Tage erzählten sie ihr Abenteuer, und Kadi Worth entließ die jungen Leute, welche sich sofort nach der Navy Aard begaben.
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