Indiana Tribüne, Volume 21, Number 233, Indianapolis, Marion County, 11 May 1898 — Page 3
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Dr. Louis Burckhardt, No. 1134 Sub Meridian Strabf. Sprechstunden : s 9 Utorscn urd7drndS. . Willoughby Block, 224 Nzrd Meridian Straße. Sprechftundin: 2 4 NachmittgS. Sei. 2323. Die Office von Dr. H. PINK und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24: Ost Ohm Straße. Telephon No. 927 wie bisher. Dr. Z. Gtthler, 120 Sst WcSurty Ltr. Sprechstundsn : 8 bN Uhr Vorrn. ; 2 618 3 . hr Nachm.; 8 bis 9 Uhr Abend?. Telephon 1446. Sorechde : Sonntact nui Vormittag! C. C. EVEltTS, Deutscher Zahn Arzt. o. 8fr Nord Pennsylvania St?. 'S o ft wird cuf Wunsch angewandt. WALTE il FRANZ, Zahn-Arzt, o. 90K Ost Market Straße. Cosfin Bl?ck. Zimmer .43. Osfttt.Stundtn: 9bi, 12 Vm.. lbU5m., 7bi,9 dend. Sonntag von 10 Uhr Bm. tii 2 Nhr m RlPANS TABUtES Are intended for thHdren, fadics and all who preise r a medidne dlsgulscd as con sectionety.. They"may"nowbehad (put p in Tin Boxcs, seventy-twt in a box), pnee, twenty-sive cents er five toxes for cne dolUr Any crust will getthem if you inaist, and they may alwaysbc sK.t4 Vj vmff iflhi tV nn vvtfww ivwwkwv uviitv TheRipsns Chemical companv aio- ZtffiV (U DPRÜCt ffTd x-xwxjx nl -so ..kr. cvr....:,...:r.jt. IT iöö nuiujiuiciiiuiuic n ? " 1 J 1 IT 1 2 & ßGtiisburcaulIloloriat K von lL 1 II MAIICKW011TIT, I 532 Vine St , Cincinnati, O., ß !j ist anerkazzt das älteste, rveitverbrel i B teste und zuverlässigste in Amerika hj il -nj und Deutschland, und alle Ansprüche S aus & l f ,4- C . i mN 34a4 (ii VL,l.lvU UU Uliw 4u;ir,, kann r.sn vertrauensvoll in seine 5 .belegen, und versichert sein, daß d;e kUuif, tone et großen Ej vollmacYt5'Äustrage r .1 m... uirfiMn iviMtiu A.nrtii iv wHMa 1 1 , iTrf fimfc fcrrtWfct 1!S flftnifffnfeftft k? li 4H U114 H'vlWWvut t uttv mhiumh vww v- ij m ttuiitinu f'f d"."'7-- If7 H ledigt werden. ß il fcli effUieUf Oifti üi ,, .W "" ' . , ll! ve?misier üroen fj frS SMitri hl r m latt rmrurrl. IÜ & 5SbrslT-' iüLH-- icT7TJrriiqre M. Wicrke, Deutscher Vttchbmder. 417 Ost McTarty Str. tzöe Eaft. Jp Stai?. Herr latl V'.ngpa?. 7 Ekb !ab,a t,ci ,'mmt am sv mm iiafai. 50 YCAR8' r ' pyPFniENCtt Tradc Mark tt ."O DESIGN! , 'rf CoPYRieHT Ac Airni rnfllng ksteb and slrlptlo mf rnJiT AiMrtAiB onr pinion fr wbfar u iT(ea tProbab!yatnUbl. o" Eau MiiUy nfldantUL Ilandbeok on PatanM Mnl kr. VI! 5.5.kr.net K'Md rdrOAid Wunn A rT . TTT.T.,.. L..vÄ--Viwr Intfc 1 1 W mm, wifcM - i scisnt iicümer con. A.-4i0lfilltTtel WWT. I1, Miittia o ur intlfl iournAL Traii. vm: fornr onth, L ld b7U Jl1rLlüIlil&CO.''' Brä feAM. 12 ? WMklnfftoo, D. C. Adolpli IFrcy, ' lOltl lYeodorn h Rlght.) Uotary Public, Translator, Correspondent etc. No. 196 EUzabeth Stret. Taie Blakö St Car." tW BMywfliMmt by Jobnk GMdirla.Trorji.T-fti won (r ns. Kit yo Mf aot aiak rh.bat w. r, MC. jMniekl, Iww fcoüfilc 1 14 ilr Ui .i.rt. G Mior. as roa tf v. Bulk mim, all iA I" ny 'rnrt ' mrlc. reu tu ommtiiM ll hoit, ii U. rork. "1 ! 1MTW. UlMt pf Blhk , n all iwr Ut M,nf .pr wxtnnnta onW i fTfry wortiri " Hin jwi, Tvrauniit' ..rrtMn, K 81I.T, 8fkl'ILT iMraws PKTiaUB' tüi. Asl'ir I i1
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Der Majoratsherr. Roman von Nataly v. Eschstruth. (Fortjetzung.) Tootenbleich. an allen Gliedern zitiernd. lehnte er den Kopf gegen das Gemäuer zurück und seine Rechte zerknäulte den Unglücksbrief, welcher diese Scene heraufbeschworen. Der Ausdruck seines Gesichtes machte einen unauslöschlichen Eindruck auf die Seele des lauschenden Knaden. Er sah es dem Vater an. daß er sich gegen die herbe Anschuldigung nicht rechtfertigen konnte, daß Scham und Demüthigung ihm die Kehle zuschnürten, daß ihn dieser Augenblick erniedrigte vor seiner Frau und vor sich selbst. Dann aber zuckte ein Blick durch seine Wimpern, daß das Herz des Kindes erbebte. Er hob langsam den Kopf und wandte seiner Gemahlin den Rücken, um unsicher, wankend wie ein Kranker davonzuschreiten. Frau Melame stürmte ihm nach und hielt seinen Arm. Verzeih'. Rüdiger! Ich habe Dich beleidigt ich war so heftig! rief sie. plötzlich wie ein Kind in convulsivisches Schluchzen ausbrechend. Ach, ich bin so unglücklich.' daß unser Plan fehlgeschlagen hat! Rüdiger, sag' mir um Gotteswillen, was soll nun werden?" Wart's ab!" entgegnete er rauh. Vielleicht thue ich Dir den Gefallen und setze mich wieder auf die Schuldank." Unsinn! Dem Assessorgehalt könnte uns auch nicht ernähren. Wir müssen etwas Anderes ausdenken, um zu Geld zu kommen." Er stieß ihren Arm rücksichtslos von sicb. -Gut. denke D:r nur etwas aus! Ich bin ja ein zu schlechter Diplomat wenn ich noch einmal Einen in's Irrenhaus bringen wollte, der leider nicht verrückt ist. möchte es mir am Ende abermals nicht glücken !" Die Stimmen verklangen, nur das schrille, weinerliche Organ der Gräfin hallte noch ein paarmal zurück; dann war es still in der Ruine wie zuvor. Die eiserne Thüre schlua zurück unv Wulff-Dietrich taumelte die steinernen Stufen empor. Sein iunaes Gesicht war aschfahl. es fah gealtert aus, wie das eines Mannes. Er stand und strich mit zitternden Händen die Haare aus der Stirne, angstvoll wie ein Mensch, welcher aus schwerem Traume erwacht, starrte er um sich her. Wie ein Schüttelfrost flog es durch seine Glieder, mechanisch setzte er sich nieder und schlug die Hände vor das Antlitz. Die Eronnunaen dieser Stunde wa ren entsetzlich, so qualvoll überraschend. daß seme Seele sie kaum zu sajsen vermochte. Er war erst zehn Jahre alt, aber m dieser Stunde fühlte er wie ein Jünglma. Er empfand die Schmach, welche es ist. wenn ein Mann nicht auf eigenen Fußen steht, sondern von sremdem Geld und fremdem Willen abhängt. Und dieses Empfinden brannte sich ern ln seine junge Seele und rüttelte sie wach aus dem wohligen Bebaaen soraloser Gletchailtiakeit. Wie ein Wettersturm war es soeben über sem Kmderyaupt dahin gezogen und rik mit grausamer Sand die Schleier entzwei, welche seine Augen verhüllt hatten. Er sah sah es plötzlich erschaudernd. was seine Eltern bezweckt hatken. als sie den Mazoratsyerrnivon Niedeck für geisteskrank erklären wollten fao es. w'e es rnnter den Cou iill cn ver omodlk aussah, welQ)e rn Villa Fasa Bella" der Welt und den eiaenen Kindern voraesvielt wurde. & m ' Wie ein Ausstöhnen entrang es sich OT).tsFFT:. o:.i.. it.ir: scher Schmerz naate es an seinem Sxx uui -jwmniu mvviu. iuic tin vmiu zen. Hätte er nur weinen können, um das inl enen, welches ,hn packte, hin weazuwaschen! ! Aber seine Augen waren trocken und fieberheiß, wahrend Elseskälte durch seine Glieder kroch. Seine Eltern waren arm aeworden plötzlich arm! Aber das war das Schlimmste nicht. Sie hatten nur ihr Geld verloren, ihr Sobn aber verlor in dieser Stunde noch tausendmal mehr Alles. - Er verlor das Paradies selieitr tTtnhfc?tl Auf Niedeck wehten die Flaggen von Thurm und ' Söller, Guirlanden schlangm sich festlich um die Säulen und buntgemalte urrahs" und .Willkommen- schaukelten über der Einfahrt. Graf Mllibald kehrte in seiner Vä ter Schloß zurück: er nahm von Neuem Besitz von semem Erbe, welches ihm lt rnge und verbrecherlsche Name hatten abstreiten wollen. Im offenen Wagen saß er und fuhr durch Angerwies, daß die Funken unter den Hufen der Rosse sprühten Es war merkwurdia still und leer auf denStraßen; hie und da stand eine Gestalt dinter d:r TbJre. lrclche scheu
zurück huschte, als die Equipage heranrollte. Ein paar Bürger, welche nicht recht, zeitig einen Unterschlupf erreichen konnten, zoaen wie die beaossenen Vu-
del de- und wehmüthig die Kävvlein ! und bemerkten mit Schrecken, daß der finstere Blick des Majoratsherrn sie ' streifte, als waren sie Lust. Ihr Gruß blieb unerwidert. In gedrückter Stimmung saß man Abends in der Stadt Hamburg" zusammen und besprach voll banger Sorge das Fiasco, welches man gemacht. Sie befanden sich in mißlicher Lage, denn ihr Patronatsherr war auf das tödtlichste von ihnen gekränkt und beleidigt worden, er war aus einem Freund zum Feinde geworden, und anstatt zu gewinnen, hatten sie bei dem tollkühnen Hazard Alles verloren. Nun begriffen sie es selber nicht, wie sie sich so thöricht hatten hereinleaen lassen, wie sie so ohne Vernunft und Ueberlegung hatten handeln können. Aber es war zu svät zum Aendern und alles Murren und Sadern half nichts mehr. Nun Kiek es. voll Nesianation die Suppe ausessen, welche sie sich selber in ihrer Dummheit eingebrockt hatten, denn daß Graf Willibald ihnen nun aus Rache manch' harten Brocken zu schlucken aeben würde, das erschien iknen selbstverständlich. hre Befürchtungen erfüllten sich nur zu bald. Der 1. April stand vor der Thüre und Gras Nledeck benutzte den Termin, der Stadt etliche Hypoheten zu kundrnen. sowie verschiedene Vergünstigungen zu annulliren. Der Bürgermeister saß blaß und zu Tode erschreckt von diesen Schriftstucken, welche die höchste Unanade des Grafen als Stempel am Rande rügen. Wieder war es Abend geworden. Das letzte Sonnenlicht zitterte um die Thürme der alten Burg; der Himmel leuchtete im Hintergründe so klar und wolkenlos, so blendend im vollen Abendglanz, daß sich das dunkle Gemäuer dagegen abhob, wie em classiches Gemälde aus Goldgrund. Graf Willibald saß in seinem bequemen Sessel in dem geliebten Fenstereckchen und starrte nachdenklich m die schöne Gotteswelt hinaus. Jetzt erst, nachdem die nervenmordende Sorge und Unruhe von ihm genommen, jetzt, wo er die geliebte 5)imath wie neu geschenkt abermals in Besitz genommen, jetzt erst ward ihm bei ruhigem Ueberlegen die ganze Größe des Inrechtes klar, welches man ihm hatte anthun wollen, und das erfüllte seine Seele Mit bitterem leidenschaftlichen Rachedurst. Seltsame Widersprüche vereinigte ein Herz in dieser Beziehung. Er war ein frommer Mann, voll wahrhaft kindlichen Glaubens und Gottvertrauens. Er hatte sich, ohne je zu murren oder mit dem Höchsten zu hadern, m das traurige Schicksal gefügt, welches er ihm beschieden, jetzt aber, wo seine Seele voll innigsten Dankes gegen Gott war, beherrschte hn dennoch ein schier unersättlicher Rachedurst und der leidenschaftliche Wunsch, seinen Feinden mit gleicher Münze heimzuzahlen. Und dieses Sinnen und Trachten vereinigte er ohne Scrupcl mit seinem Kinderalauben. Er sagte sich, daß Gott die irdische Justiz geschaffen und bewilligt hat. um das Vose zu strafen. Wollte man Alles dem lieben Gott als Rächer der Schandthaten überlassen. so brauchte es keine hohe Obrigkeit zu geben, und in diesem Falle würde der Heiland uns nicht ermahnt haben, dem König und seinem Gesetze Unterthan zu sein. In diesem Falle nun erachtete sich Graf Willibald selber als Richter, welcher berechtigt ist, Justiz zu üben und geschehene Frevel zu strafen. Hatten doch dieGrafen von Niedeck seit grauen Zeiten die eigene Gerichtsbarkeit auf Nledeck ausgeübt. Die Zeiten hatten sich geändert. . Er konnte die Bürgerin Angerwies und den Vetter Rüdiger nicht mehr unter die Rechtslinde laden, den Stab über sie zu brechen, aber er hatte dafür andere Mittel in der Hand, ihre Untreue empfindlich zu strafen, und dieser Mittel wollte er sich bedienen. Wenn man Graf Willibald verrückt nannte, so that man ihm bitter Unrecht, aber als einen Sonderlina eigenster Art konnte man ihn sicher bezeichnen, denn das war er in der That. Die langen Jahre weltferner Abgeschlossenheit hatten wunderliche Eht.'. rakterschrullen in ihm reisen lassen, welche schließlich sein Wesen dominirten. Sie waren nicht bösartig, aber seit sam, und die seltsamste von allen Marotten, welche er je gezeitigt, war wohl der Plan, wie er sich am bittersten an seinem Todfeinde Rüdiger rachen konnte. Tage- und wochenlang hatte er gesessen und über diesen Plan gegrübelt. bis seine Augen schließlich voll Tnumph aufleuchteten und seme Lip pen alückselia murmelten: Ja, so ist es gut, so muß es gehen! Und ich denke, wenn alle Vorbedingungen glücken, führe ich mein Vorhaben auch durch." Sein Aufenthalt in der Residenz hatte ihm überraschenderweise recht gut gefallen. Das Reisen hatte ihm Spaß gemacht und der Anblick des lustigen Stadtgetriebes weckte eine heiße Sehnsucht m ihm, der verschmähten Welt doch wieder ein wenig näher zu treten. Er schritt vor den Spiegel und sah sich prüfend an. Er war noch nicht zu alt und auch gar nicht so entsetzlich häßlich, um niäzt noch heirathen zu können! Und heirathen wollte er und mußte er, denn just darin, bestand der erste Theil seiner Rache, daß er Vetter Rüdicrer jeden Anspruch an das Majorat ein- für allemal ' entzog. Ja, er wollte heirathen! Aber ei Äcchter deö Landes nut
sechszehn'Ahnen mußte die Zukunftige sein, denn ohne diese hätte die Ehe keinen Zweck gehabt. Ein majoratsberechtigter Sohn, wie ihn die strengen Erbschaftssatzungen vorschrieben, mußte ihm geboren werden.denn nur ein solcher machte WulfsDietrich, als dem Aelteren, die Erbschaft streitig. Eine Frau mit sechzehn Ahnen, die Tochter eines lnndangesessenen Geschlechtes! Das war eine schwierige, üble Sache. Graf Willibad ward bleich vor Schreck bei dem Gedanken, daß an diescr Bedingung sein ganzer schöner Plan scheltern könne. Voll fiebernder Ungeduld stürmte er in die Bibliothek und holte den Adelskalender. Er lus und las und zählte und rechnete und fand doch nur die eine, ihm schon von früher her bekannte Thatsache bestätigt, daß es nur drei Damen in dem kleinen Herzogthume gab, welche die nöthige Ahnenzahl aufweisen konnten. Die Eine war Stiftsoberm zu Schlierstein, eine Jungfrau von einigen siebzig Jahren; die Zweite, eine vierunddreißigjährige Johanna von Nördlingen - Gummerbach. hatte einst die Hüfte gebrochen und war jahrelang im RoÜstuhl gefahren ob sie jetzt wieder gehen kann, ahnt er nicht ; und die Dritte. Johannas Heine Nichte Pia von Nördlingen. zählte erst vier Lenze, war also wieder viel zu jung für den alternden Erbherrn von Niedeck. Willibald krante sich voll höchster Bestürzung den Kopf, dann sehte er
sich langsam auf seinen Sessel nieder ind überlegte den so äußerst schwierlgen Fall. Johanna! Ja, Johanna war der Strohhalm, an welchen sich all' seine Hoffnungen klami7.ertcn. Auch eine Frau mit gebrochenerHllfte kann Muter emes Sohnes werden! Auf jeden Fall war sie die Einzige. velche in Betracht kam. Ob so oder so heirathete er sie, war doch immer die Möglichkeit vorHanden, wahrend er als Junggeselle keinerlei Chancen für die Erfüllung seines Planes hatte. Ja, er mußte heirathen! Diese Nothwendigkeit hatte hm sein Feind gelehrt nun ward ic Pflicht. Sollte er an Johanna schreiben? Nein, er will persönlich zu ihr gehen und um sie werven. Abermals wurden die Koffer gepackt. iFor.seßung folgt.) VSom falschen Waldemar. Ein für die Geschichte Berlins interessantes. bisher noch nicht bekannt gewordenes Document ist zum Vorschein gekommen: eine Urkunde des falschen Waldemar". die einen vollständigen Plan einer städtischen Feuer, societät für die Städte Berlin und Eölln unter landesherrlicher Verwaltvng enthalt. AIs die baufälligen Häuser in der Klosterstraße 1315 (dem alten Marienkirchhof 16 17) niedergerissen werden sollten, um einem Geschästsyause Platz zu machen, war viel von emem Schatze die Rede, der sich in diesem Gemäuer befinden sollte. Diese Ueberlieferung trat so bestimmt aus. daß festgestellt wurde, was im Falle der Auffindung des Schatzes gescheyen und wem das Eigenthumsrecht daran gehören sollte. Nun fanden sich zwar keine Schätze, sondern nur Knochenreste und eme Kupferbüchse, die ein Document enthielt. In diesem Document schlagt der falsche Waldemar . der am 20. September 1343 in Berlin eingezogen war, den Bürgern der Städte Berlin und Eölln vor, zusammen oder einzeln ihre Häuser, Wohnungen und Werthgegenstände abzuschätzen und von 100 Schilling 1 Schilling als vierteljährigen Herrenzins an die markgräfliche Kammer abzuliefern. wofür der Markgraf sich verpflichtet, im Falle eines Feuerschadens den Schaden zu übernehmen und die Häuser von neuem aufbauen zu lassen. Diese Urkunde bezieht sich auf ein Versprechen, das Waldemar am 22. September 1348 den Bürgern Berlins gemacht hatte. Während er noch vor den Thoren der Stadt lag, wurde diese neden den gewaltsamen Auftritten, die durch den Streit der bairischen und der öallenstädtlsch-päpstlichen Partei ver ursacht wurden, auch noch von einer großen Feuersbrunst heimgesucht. Als es nun Waldemar wohl thatsächlich durch di: Versprechungen, die er der einen von beiden Parteien gemacht hatte, gelungen war, m Berlin einzuziehen, bestätigte er die alten Rechte der Bür ger und stellte außerdem noch eine be sondere Begünstigung- in betreff des erlittenen Brandschadens in Aussicht Hierauf bezieht sich die Urkunde. Der Plan stieß jedoch auf Schwierigkeiten, deshalb ist aus ihm nichts geworden.' ?er Schatz. Von I. H. GierS. Vor einiaen ?kabr,n Krufshalber in einer kleinen Stadt im schönen Sacksenland, ni,Zn si,Z,;s II " - ....... Vlllljlt aufgeschlagen. Die Straße, in der meine Wohnung lag. konnte ich mit der Aeitersparnik von circa ithn nuten erreichen, wenn ich den Weg quer uoer einen grofZen. alten FriedHof nahm, der länast nickt mthr Zm Gebrauche war. Da meine Thätigkeit mich zumeist bis svät Abends vom Hause fern hielt und ich auch gerne nachher am Stammtische des Goldenen Löwen- des Daseins Bitterkeiten zu veraessen suchte, so wählte ick eWohnlich jenen kürzeren, einsamen vcg. Es war an einem warmen Herbst abende. Wir dlaud?rt,n m s, i " " V in recht animirter Stimm,, TrrW dem wir Dies und . Jenes 'diskutirt .ii - , yarren, ramen wir zuletzt auch auf dai Gebiet des Spiritismus, bis binab w den gruseligsten Spuk- und Geisterge rAijut.-
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K a u f m a n. Tex.. 14. August 1897. Vor ungefähr zwei Jahren wurde ich krank. Ich konnte meine Hausarbeit nicht verrichten und nur wenig aufsitzen. Wir probirten Alles, von dem wir hörten, aber ohne Erfolg und ich fühlte, daß ich nicht mehr lange leben konnte. Aber mein Gatte verschaffte mir eine Flasche Wine of Eardui und bat wich, ihn zu gebrauchen. Nachdem ich einige Dosen genommen hatte, hatte sich mein Zustand zu meinerUeberraschung bedeutend gebessert.Jch stand in kurzer Zeit auf und war im Stande, meine Arbeit zu verrichten und konnte es auch die meiste Zeit seitdem. Ich mache jetzt den LebensWechsel" durch, und wenn ich einen schlimmen Anfall bekomme, gebrauche ich Wine of Cardui, und bin baldwieder in Ordnung. Ich sandte Ihnen eine Namensliste von Damen, für die Wine of Cardui .Vücher. Sie erhielten die Vikcher und haben Alle die Medizin gebraucht. Sie sind Alle so wohl befriedigt davon wie ich selbst. Ich will Ihnen den Fall meiner Tochter mittheilen. Als ihr Baby sechs Wochen alt war, hatte sie einen schlimmen Sturz, und der Doktor sagte, daß der Eierstock dadurch vergrößert wurde. Nur durch den Gebrauch von Morphin konnte sie ihre Schmerzen lindern. Sie that das seit Monaten.
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5m Lause der Unterbaltuna wandte sich der alte Postmiister zu mir: Es nimmt mich Wunder, dan Sie fast allnächtlich, fo mir nichts. Dir nichts, über den alten Friedhof gehen. 'sie gramen steh wohl nicht?" Ich lachte. Na. na. lachen Sie nur nickt so spöttisch, mein Bester. Es qiebt noch Dinge im Himmel und auf Erden, die der Mensch nicht zu ergründen vermag! ' Mit ungläubiger Miene beantwortete ich den letzten Satz des Beamten. Wenn Sie mir nicht alauben. so werde ich Ihnen in einer kleinen Episode, die mir selbst passirt ist, einen Commentar für meine Behauptung liefern. Die Sache trug sich übrigens auf jenem alten Friedhofe zu." Er nahm eme Prtse und begann: Der Rendant unserer Stadtkasse hatte im Jahre 1866 eine heillose Angst vor den schrecklichen" Preußen, welche dicht vor unsern Mauern standen. Er beschloß daher, den ganzen, mehrere tausend Thäler betragenden Bestand der Kasse nächtlicher Weile heimlich vor ihnen und, wie man anzunehmen Grund hatte, auf dem erwähnten Gottesacker in Sicherheit zu bringen und zu vergraben. Kurz darauf starb der Beamte, und zwar, ohne irgend welche genaue Angaben, wo der Schatz ZU finden sei, zu hinterlassen. Der einzige Verwandte, ein Bruder, wollte oder konnte keine Auskunft geben. zumal er bereits damals an Gelstesschwäche litt. Wiederholt, an verschiedenen Punkten veranstaltete man Nachgrabungen,, jedoch ohne Erfolg. Mit den Jahren hatte der Aberglaube den Vorgang mit der Legende umsponnen. Schreckhaste Gemüther wollten sogar Nachts den todten Rendanten wie suchend zwischen den Gräbern wandelnd gesehen haben. Kurzum, das Volk sagte: Aus dem Friedhof geht es um. Ich lachte darüber, wie Sie vorhin. Eines Nachts nun führte mich mein Weg an der Kirchhofsmauer entlang. Da sah ich durch das Thor. ganz deutlich, wie ich Sie jetzt vor mir sehe, wie sich eine lange, weiße Gestalt langsam die Allee herauf bewegte und dann in einem Seitenwege spurlos verschwend.Hahaha! Der spukende Nendantl prustete ich lachend heraus. Ein mißbilligender Blick des Erzähl lers traf mich dafür. Eins schlug's vom nahen Kirchthurm. Es konnte keine rechte Stimmung mehr in der Gesellschaft auskommen, wir brachen daher aus. Ermnern'Sie an meine Ge. schichte," rief d?r Postmeister. 'Ich trat durch das zerfallene Thor des Friedhoses. Da. . . Umgaukelte mich ein Traumgebilde? Kam es nicht daher, im Zwielicht des Mondes und der Vaumschatten. . . langsam, schwebend, wallend. . . immer näher. . . jetzt gerade auf mich zu, nach der Stelle, auf der ich mich befand!? Drohend schüttelte das Gespenst das Haupt nach mir. Es reckte die Knochenarme nach mir aus. . . jetzt, jetzt. . . Entsetzen! fühle ich seine eisigen Finger, wie sie meinen Hals umkrallten. Was suchst Du hier an diesem Steine?" schallte es mit tiefer Grabesstimme an mein Ohr. Fort von hier! Ich hüte das Geheimniß!" Mich ergriff die Angst des Wahnsinns. Mit übermenschlicher Krüft, unter äußerster Anstrengung meiner Nerven, sprang ich empor, befreite mich von dem eisernen Griffe und rannte. wie. von Furien gehetzt, das Schreckgespenst stets auf meinen Fersen, dem Ausgange zu. . Erst draußen, auf der öden Straße, fand ich meine Fassung wieder. Mk!n: ?7urct scand. und rubiaere
Die beste Medizin für
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sie kam zu mrr im März und ich bestand darauf, daß sie den Gebrauch von Morphin aufgebe und Wine of Cardui probire. Um eine lange Geschichte kurz zu machen, Ihre Medizin machte sie gänzlich wieder gesund. Ich spreche nie mit einer Frau, aber ich muß ihr sagen, was Wine of Cardui für mich gethan hat. Ich sage ihnen oft, daß sie nicht meinem Wort zu glauben brauchen, fondern eine Flasche zu Probiren, und wenn er nicht vollbringt, was ich davon behaupte, ich die Flasche bezahlen will. Sie alle sagen, daß es die beste Medizin ist, die für Frauen hergestellt wird. FrauAnnieLuten. WINE OF CARDUI kostet nvr $1.00 per Flasche in der Apotheke.
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Send c for Illustrated Pamphlet- Address A. A. 81HANTZ. . . DITROIT. MICH. " l:::cv;:nü arüi w-xat nsta. u redete mir th das da Saroe doH nur ein Traum gewesen sc:n- i'Cr.nt, weiter nichts. j So gelangte ich in die S!raf)e, i:i der sich meine Wohnung o:sand. - j Dort lag auch der Ausgg dc? Friedhoses. dcn ich immer bcnutz!c, ur.i den Weg zu kürzen. I Täuschte mich mein Auge nicht ? War es wieder die Ausgeburt wilder Vbantasie? SckliÄ da nicht eine Ge? stalt. angethan in weißer Hülle, auZ I dem Friedhofsthore und druckte stca langsam schleichend an d:r Häuser, reihe entlang? : Gewißheit mutzte ich haben um je dcn Preis. Ich folgte im Schatten der Häuser, jenem Unheimlichen. Ich ver mochte festzuskllen, daß es sich um ein Wesen von Fleisch und Bein handelte. Ein alter, hagerer, vornüber gebeug ter Mann schleppte sich müde daher', bis er in einem kleinen Hause ver? schwand. ! Nun hatte ich des Räthsels Lösung. Am nächsten 'Morgen erfuhr ich in dem Hause, in welchem mein Gespenst" vom Friedhofe verschwunden war, doß dort ein Schuhmacher mit seiner Familie lebte, während den obcren Stock der alte, geistesschwache Bruder des Rendanten bewohnte. Je ncr Unglückliche, so folgerte ich nun, mußte durch seinen Bruder wissen, wo das Geld verborgen war. Unter dem Gi'zbsteine, vor welchem er mich anfiel, mußte der Schatz zu finden sein! Mit lächelndem Achselzucken nahm die Behörde meine Vermuthung entge am. Nur auf wiederholte eindring liche Vorhaltungen setzte ich es durch, daß noch am ftlben Abend an der von mir bezeichneten Stelle nachgeforscht wurde. Das Resultat krönte meine Vorausseungen. In einer alten Holzliste, in leinenen Beuteln wohl vec. packt, fand man die Summe von 15,: 000 Thalern, in Gold- und Silbers münzen. , Nun war ich der Held des Tages. Die Behörde ehrte mich durch ein böck'st vkrblndliZDankschieiben. Von der 'Stmm'.schges llsch-st m 2öw n", aber erh:e!t ich d:n Spitznamen, .Schatzfinder". ? verlangt Vkuöo'S Veft Ha, dauva CigarS." Serhüte Ein Frühes Grab Wi oft kören wir daß ein frübcS Grab durch eine vernachläßigte Er-! kältung herbei geführt wurde. Be-', denke dies und gebrauche Dr. BuV76 Husten Syrup, welcher sofort alle Hals und Lungcn-eidcn kunrt. Herr 28.' H. Mahoney, Lowcll, Mass., schreibt:. ch war sehr krank mit einem schlimmen Dusten. Doctörcn konnten mir nicht helfen und jedermann saate daß! . J tLiucnA ten die a)N)inoiUll)l yallk. zn vwwandte? empfahl mir Dr. Bull'S 5ustcn Svrup und nachdem ich zwei Flaschen davon gebraucht hatte war.
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