Indiana Tribüne, Volume 21, Number 232, Indianapolis, Marion County, 10 May 1898 — Page 2
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Znvwns ridüne. Erscheuu xagiC) im& SomnagV.
Die täglich .Tribüne" kostet durch den Irlger J (Jenti per Woche, die eontagS.rribüne'S Text per Voche. Leide uf asra 15 tat es Cmtf per Vtistt. V Vft uberhald bei tb geschiilkt Im Srftttlt(tUna V i rJüt. Dmti 10 eüd Vlabama Indianapolis, Ind., 10 Mai 1898 Kosten der Kriegsmarine, Die gewaltige Umwälzung, welche die Errungenschaften der modernen Technik in dem Bau sowie der Ausrüstung der Kriegsschiffe zu Wege gebracht haben, sind selbstIerständlich nicht ohne Folgen auf die Unterhaltungskosten der Marine z'blieben. In früherer Zeit wurden die Kriegsschisse aus Eichenholz gebaut und nta,t selten bildete das Verdeck die Wahlstatt für den Entscheidungskampf, der mit dem Enterbeil und der Handfeuerwaffe ausgefochten wurde. Heute ist das andas. Die Kriegsschiffe sind schwimmende Festungen aus Stahl, zu deren Fortbewegung und Steuerung Dampf und Elektricität dienen, wie auch diese modernen Giganten zur Bedienung der Geschütze erforderlich sind. Zur Bemannung eines modernen Kriegsschiffes sind Leute nöthig, welche nicht blos tapfer, sondern auch mit dem Wafsenwesen durchaus vertraut sind. Auf einem Schlachtschisf erster Klasse gibt es nicht weniger als 69 verschiedene Dampfmaschinen. Diese Zahl mag dem Laien als höchst übertrieben erscheinen und doch entspricht sie nur der Wirklichkeit. So hat beispielsweise jede der großen Doppelschrauben ihre eigene Maschine und dasselbe gilt von en Steuerapparaten, den Dynamos für Erzeugung der Elektricität, den Feuerspritzen. Ventilationsfächern und schier unzähligen Hebevorrichtungen. die in allen Theilen des Schiffes zu finden sind. Alle diese Maschinen müssen von tüchtigen und zuverlässigen Männern bedient werden. Zur Erzeugung der nöthigen Dampfkraft sind ungeheuere Mengen von Kohle erforderlich und es bedarf vieler Hände, um die zahlreichen Kessel zu heizen. Daß die Bedienung der Riesengeschütze ebenfalls starke Mannschaften erheischt, braucht wohl nicht besonders hervorgehoben zu werden. Durchschnittlich besteht die Besatzung eines Schlachtschifses aus 600Mann und solch' ein Fahrzeug ist eine überaus starke und ausgezeichnet armirte Citadelle. Ihre Wände bestehen aus gewaltigen Stahlplatten, die kein Geschoß von kleinem Kaliber zu durchbrechen vermag. Nehmen wir beispielsweise unsere Indiana". Dieselbe hat Stahlwände von 350 Fuß Länge, mit einem Zwischenräum von 69 Fuß größter Breite, in welchem sich Fortbewegungs- und Vernichtungsmaschinen von geradezu unheimlicher Stärke befinden. Und doch kann dieser schwimmende Stahlkoloß, dessen Gewicht 10.288 Tcnnen beträgt, durch einen Hebeldruck mit einer Geschwindigkeit von 17 Meilen pro Stunde fortbewegt werden, da seine Propeller von 9733 Pferdekräften getrieben werden. Daß der Defensivwiderstand eines solchen Fahrzeuges seiner Offensivkraft gleich sein muß. liegt auf der Hand, da es im Kampfe gleich gewaltigen Gegnern d'.e Stirn zu bieten hat. Um von den in einer Seeschlacht entwickelten Kräften, dem Laien auch nur einen annähernden Vegriff zu geben, sei gesagt, daß die schwerenMarinegeschütze Projectile von beinahe einer Tonne Gewicht mit einer Anfangsgeschwindigkeit von 2000 Fuß in der Sekunde schleudern, wozu sie einer Pulverladung von 900Pfund bedürfen. Solch' ein Projectil trifft mit einer Gewalt von 54.000 Fußtonnen sein Ziel, d. h. in anderen Worten mit einer Kraft, die das ungeheuere Gewicht von 54.000 Tonnen einen Fuß hoch zu heben vermag. Daß solch' einem furchtbaren Anprall 'nur der allerstärkste Stahlpanzer Widerstand zu leisten vermag, liegt auf der Hand. Aus dem Vorausgeschickten läßt sich wohl entnehmen, daß die laufenden Ausgaben für ein, Schlachtschiff, dessen Anschaffungskosten sich auf ca. $5. 000.000 belaufen, sehr bedeutend sein rr v munen. nacy zuverlässigen Berechnungen stellen sich diese Ausgaben auf etwa Z1500 pro Tag. eine stattliche Summe, aber doch unbedeutend, wenn man in Erwägung zieht, daß durch einen einzigen guten Schuß der. ganze Koloß unschädlich gemacht werden kann. In Friedenszelten sind die Ausgaben geringer. So betrugen nach den officiellen Mittheilungen des Marine. Departements im verflossenen Jahrz die Ausgaben für die New 2)orl unser theuerstes Schiff. $391.065.60 oder $1086.29 pro Tag. Davon entfielen auf die Löhnung der Officiere und Mannschaften $237.762.76. aus 'die Verpflegung $35.542.60 und der Rest auf sonstige Bedürfnisse. Im Ganzen stellten sich die Ausgaben für alle im Dienste befindlichen Kriegsschiffe während .des verflossenen Iahres auf $8.938.549.71 oder über $A1.000 pro Tag. Jetzt werden die täglichen Ausgaben die doppelte Summe weit überschreiten, da die Marine durch Neuanschaffungen sowie Jnstandstellung alter Fahrzeuge bedeutend verstärkt ist. und die Ausgaben für Kohlen, Munition u. s. w. größer sind als in Friedenszeiten. Ein Seekrieg ist also ein sehr kostspieliger Sport, zu dem.iZeld, Geld und nochmals Geld gehört. Der Vatikan h a t den Prozeß für die Heiligsprechung Christoph Columbus' wieder aufgenominen. Er hatte eingestellt werden müssen, weil man den Taufschein des Sohnes van Columbus nicht hat auftreiben können und die kanonischen Satzungen di: Heiligsprechung eines Mannes, der im Konkubinat lebte, nicht zulassen. Das inte flaute Dokument ist ganz zufällig wieder an den Tag gefördert worden.
Daö Kabel naö) Manila
Es gibt wohl nur wenige Leute, die sich beim Lesen einer Kabeldepesche aus Manila eine.: deutlichen Begriff davon machen können, welche lange Neise eine solche Depesche zu machen hat, ehe sie hier anlangt. Sie legt einen Weg von über 14.000 Meilen zurück und wird von einem Dutzend Linien oder mehr aufgenommen und weitergegeben. Ueder Meere und Seen, über Gebirge und Wüsteneien trägt der elektrische Funke die Nachricht bis in die entfernteste Winkel der Welt. Trotz dieser riesigen Entfernung und des immerhin durch die vielen Unterbrechungen umständlichen Weges, ist die Nachricht. daßCommodore Dewey bereit sei. Manila zu bombardiren, schon 35 Minuten, nachdem der Telegraphist in Mauila seinen Apparat in Bewegung setzte, in New Fork bekannt gewesen. Bald darauf erfolgte die kurze Meldung, daß das Kabel zwischen Hongkong und Manila unterbrochen sei, und so lange diese Unterbrechung dauert, müssen Nachrichten zur Weiterbeförderung mittelst eines Dampfers über das chinesische Meer nach Hongkong gebracht werden. Interessant ist nun der Weg, den ein Kabelgramm von Hongkong nach New Aork nimmt. Von dem chinesischen Hafen läuft es über ein 460 Meilen langes Kabel nach Saigou in Cochinchina. Ein weiteres Kabel von 630 Meilen Länge bringt es nach Singapore. von dort nimmt das Telegramm seinen Weg um die malayische Halbinsel Penang an der Westküste des unteren Siam. eine Entfernung von 333 Meilen, kreuzt die Bai von Bengalen von Penang bis Madras, wiederum 1493 Meilen. In Indien erreicht die Depesche die erste Landverbindung, nachdem sie die Insel Luzon verlassen' hat. In einer Entfernung von 800 Meilen kreuzt sie Indien, um nach Bombay zu gelangen. Jetzt geht sie über das arabische Meer nach Aden, am Gols von Aden gelegen, und hat 1850 Meilen zu überwinden. Die Entfernung durch das rothe Meer bis Suez ist 1403 Meilen. Von Suez geht es 200 Meilen weit über Land nach Alexandria. Im Mittelländischen Meere gibt es keine Verbindung von Alexandria nach Gibraltar. Die Depesche muß daher den 913 Meilen weiten Weg nach der Insel Malta machen und wird dort auf die 1126 weitere Meilen lange Linie nach Gibraltar übertragen. Von Gibraltar nach Carcavellos bei Lissabon ist ein kurzes Kabel von 337 Meilen, das die Verbin.dung zwischen den Häfen des Mittelländischen Meeres mit dem 856 Meilen langen Oceankabel von Lissabon nach Parthenreo. der Kabelstation in Lands End, England, hergestellt. Von dort, und auch nicht in allen Fällen direkt, sondern erst über London und Waterville, Irland, kreuzt die Depesche den atlantischen Ocean, und ereicht New Fork, nachdem sie im Ganzen 14.000 Meilen, zwei Drittel des Erdumfanges, zurückgelegt hat. Auö der Slnanas.Welt. Die herrliche, labende Frucht, welche als Ananas oder Pineapple" bekannt ist, wird bald wieder in größerenMen gen in unseren Märkten erscheinen. Nicht Wenige glauben noch immer, daß die Ananas bei uns nur ein ImportArtikel sei, der sie allerdings bis in verhältnißmäßig neue Zeit hinein war. als diese tropische Frucht ausschließlich von westindischen Inseln nach den Ver. Staaten kam. Heute werden gerade die geschätztesien, feinsten Gattungen Ananas im Innern Florida's, besonders imCoun. ty Orange, gebaut. Minderwerthigk Gattungen zieht man schon seit vielen Jahren in gewissen Küstengegenden und auf benachbarten Jnselchen (oder Keyr); aber erst seit etwa einem Jahrzehnt besteht die Ananas - Cultur, welcher diese Zeilen gewidmet sein sollen. Schwerlich war vor zehn Iahren auch nur ein einziger Acre Landes im ganzen County Orange mit den besseren Gattungen Ananas bebaut, und an einen Betrieb dieser Cultur zu handelsgeschäftlichen Zwecken dächtt man in diesen Gegenden überhaupt noch nicht. Zwei oder drei Personen fingen das Geschäft zuerst an, das heute aber bereits einen sehr achtunggebietenden Umfang erreicht hat. Die beliebteste der hier gezogenen Ananas - Gattun gen führt in geschäftlichen Kreisen den Namen Smooth Cayenne- und bietet mehrere wichtige Vortheile. DieVlattgebilde an manchen anderen Gattungen haben so scharfe, zackige Ränder, daß Diejenigen, welche an der Pflanze zu arbeiten haben, sich die Hände wie an einer scharfen Säge zerschneiden. Be! der Smooth Cayenne jedoch ist . dies nicht der Fall. Und die Frucht ist nicht blos von besonders vorzüglichem Geschmack, sondern erträgt auch . den Transport sehr gut, sogar über das Weltmeer bis nach London und weiter. Die Früchte erlangen mitunter ein Gewicht von 10 bis 11 Pfund. Obgleich einige Leute sehr reich bei dieser Cultur geworden sind, ist dieselbe für Neulinge ein großes Wagniß und erfordert große anfängliche Auslagen. Fleischconservtrung. Der angesehne dänische Zoologe August Fjclstrup. schon bekannt durch seine Methode. Milch ohne Zucker zu condensiren, hat ein neues Verfahren. Fleisch zu conserviren, entdeckt. -Die Entdeckung hat sich nach dreimonatigen Versuchen in der Akticnschlächterei in Odense als vollkommen praktisch und durchführbar bewährt und dürfte von außerordentlicher Bedeutung werden in einer Zeit, in der die Ausfuhrländer durch die sich beständig mehren den Verbote derEinführung von lebendem Vieh auf die Ausfubr aescblackteten Viehes hingewiesen werden. Die Methode hat wie die meisten werthvollen Entdeckungen den Vorzug, sehr einfach und leicht verständlich zu sein. Sie beruht auf dem Grundsatz, das Blut, den orökten tteind der
Frische des Fleisches,'so schnell und so vollkommen als möglich zu entfernen. Das zu schlachtende Thier gleichgültig ob Pferd. Ochse. Kalb oder Schaf wird mit einem Revolver, der, um den Schädel nicht zu zerstören, mit Hagelpatronen geladen ist, mitten vor die Stirn geschossen. In demsclben Augenblick, in dem es schmerzlos betäubt umsinkt, öffnet der Schlächter mit einem Messer die eine Herzkammer, durch die alles Blut ausgepustet wird. Unmittelbar darauf wird eine Salzbrllbe, stark oder schwach, grob oder fein, wie es nach Beschaffenheit der Waare nöthig ist. mittels einer Spritze durch die andere Herzkammer in alle Adern des Thieres getrieben. Der ganze Proceß dauert nur wenige Minuten, und doch ist das Schlachtthier durch ihn ebenso gründlich präparirt wie nach der mehrtägigen Behandlung der alten Methode. Es wird weiter zerlegt wie gewöhnlich und ist dann sofort fertig zum Versand. Bei den Generalversammlungen der Schlächterelen in Odense und Aaarhus ist Fjelstrup's Methode eingehend geprüft und von allen Sachverständigen anerkannt worden. Alle Berichte von Plätzen, auf denen das so behandelte Fleisch Absatz gefunden hat. lauten günstig.
Bersa?ener ?lkerboden. v. Xn einem Theile Englands haben die Sturmfluthen der Nordsee im vorigen Herbst durch die Ablagerung etheblicher Salzmengen auf einer Fläche von 300,000 Acres Landes außerordentlichen Schaden angerichtet. Auf einigen Gütern blieb das SalzWasser nur wenige Stunden stehen, auf anderen dagegen bis zu acht Tagen; an einigen Stellen sind die Dämme noch nicht ausgebessert, sodaß das Meer bei Springfluthen beständig in das Land hineinströmt. Nach chemischer Analyse des überschwemmten Bodens macht das Salz auf den überschwemmten Ländereien- bis zu ein Fünftel des Bodens aus. Eine Landwirthschaft auf solchem Boden ist natürlich fast unmöglich; das bereits gesäete Getreide hat demgemäß größtentheils schwer gelitten, besonders Erbsen und Wicken, in geringerem Maße Weizen. Für die Folge dürfte sich der Boden freilich bald wieder verbessern, aber trotzdem hat das SalzWasser einen dauernden und für die Vodenwirthschaft sehr bedenklichen Schaden angestiftet. Das Meerwasser hat nämlich die Regenwürmer fast vollkommen vernichtet. Unmittelbar nach der Fluth lagen sie zu Tausenden an der Oberfläche der Aecker und wurden den Möven zu einem leckeren Raube. Der Nutzen der Regenwllrmer für die Durchlüftung und DurchWässerung des Bodens ist seit den Untersuchungen Darwin's allgemein anerkannt, und ihre Vernichtung in dem überschwemmten Gebiete .wird daher als eine sehr bedenkliche Thatsache aufgefaßt. Uebrigens macht das Seesalz wegen seiner Eigenschaft, Feuchtigkeit anzuziehen, den Boden feucht und daher schwer zu bearbeiten, verhindert auch die Ventilation, die sowohl den Pflanzenwurzeln an sich als auch zur Hervorbringung der Gährung im Dungstoffe und zur Stickstoffbildung nöthig ist. Zu Beginn Jahrhunderts wurde in Lincolnshire eine große Fläche von einer Hcchfluth überschwemmt, und bei jener Gelegenheit hat man die Schäden des Salzgehaltes im Boden und der Vernichtung der Regenwürmer bereits fürchten gelernt. D r e i b e l'g i s ch e i n d u st r ielle Gesellschaften, nämlich Cockerill. Couillet und die Acieres de la Meuse. haben beschlossen, eine aus drei Ossicicren bestehende Mission nach China zu senden, um mit Bezug auf die Bewaffnung der chinesischen Truppen nützliche Beziehungen" zwischen beiden Ländern herzustellen. Die betrefsenden Officiere sind die Commandanten Wittamer und Servais und der Capitän Richard, welche längeren Aufenthalt in China nehmen sollen. In der Villa della Cons o l a z i o n e bei Neapel ' ging es jüngst hoch her. Granella Mun. die Tochter derPfandleiherin Muzi, feierte .vocyzelt, und um ver Welt zu zeigen, daß sie auf ein paar Soldi nicht zu sehen brauche, hatte die Mutter der Braut einen Värentreiber kommen lasse, der seinen Petz den ganzen Nachmittag hindurch auf Kosten der alten Signora Muzi in der Villa della (Sem solazione tanzen ließ. Unter den Zuschauern befand sich auch der Kutj)er Giuseppi Giannetti. ein Bursche von zweiundzwanzig Jahren, de? seine Droschke auf ein paar Augenblicke im Stich gelassen hatte, um Meister -Petz tanzen zu sehen. Wie das Vergnügen im schönsten Ganae war. merkte der Kutscher, daß ihm Jemand die Uhr zu stehlen suche. Der ungeschickte Taschendieb war ein kleiner 5kunae von ackt oder zehn Jahren. Giuseppe Gianetti gad lym ein paar gehörige Ohrfeigen und ließ ihn laufen. Aber ein anderer Knirps fuhr den Kutscher an: Was fällt dir denn ein, du feiger Kerl, den kleinen Jungen so zu prügeln?" Halt's -Maul!" versente Giusevve Giannetti, sonst bekommst du auch eins ad!" Wag' es!" Da!" und der Kutscher gab dem vorlauten 5waben eine schallende Ohrfeige. Im nächsten Augenblicke hatte der Bengel einen Dolck aus seiner zerrissenen Jacke gezogen und stieß ihn dem Kutscher tief in die Brust, so daß der Dolch stecken blieb. Giuseppi Giannetti holte zu einer neuen Ohrfeige aus, aber der behende Bengel war im Nu unter der Menge verschwunden. Man zog dem Verwundeten den Dolch aus der Brust. Madonna. Madonna!" schrie der arme Bursche auf. er hat mich getöd. tet". Nach wenigen Minuten war Giuseppe Giannetti ine Leiche. Sein Mörder zählt kaum 12 Jahre. Er ist ein Bursche, dessen Vater und Mutter man nicht kennt. Bei seinen T'ekannten heißt er dei Sohn Don V onios. oie'i 3 ine uizyiaKzz . - i
Acr Meßte Vertrag. Humoreske von Ecorg Bötticher. Jn's Leben jreifen und den Stoff beleben müssen Sie! Versteh' Sie wohl? Sonst mag ein Vortrag noch so jut sein: wenn der Stoff nich aus dem
Leben Muffen und von Ihnen belebt is. so is er nich jut. Der Vortrag nämlich und der Stoss auch. Wenn Sie sich das doch einmal merkten, Jrettmann! Und nun wollen wir schließen!"' Und der Herr Professor Schollmeyer er war aus der Gegend von Halle und jöttelte" deshalb schloß seinen Vortrag, nachdem er sich, wie immer, dreimal mit der Hand über sein glattrasiertes Gesicht gefahren war, als wenn er dadurch all' den Aerger der Lehrstunde wegwischen und völlig beseitigen könnte. Das Klassenzimmer der Secunda leerte sich im Nu. Nur Grellmann, bcgleitet von zwei feixenden Commilitonen, verließ anscheinend theils aus Ehrerbietung, theils in seines Nichts durchbohrendem Gefühle erst hinter dem Professor das Local. Am Leben, am Lebendigen jebricht's Ihnen, Jrellmann, das is das Janze!" raunte der Eine Grellmann zu. Ach. halt Dein Maul! brummte der verdrossen. Sie jlauben's wieder nich. Jrellmann, es is aber janz jewiß so!" flüsterte der Andere. Na, ein andermal, lieber Jrellmann, ich jebe die Hoffnung nich auf!" Und ich werde Euch jleich eine reinlangen, wenn Ihr nun nicht aushört! Ich habe den echten Schollmeyer schon bis an den Hals hier und mm kommt Ihr noch mit Euren Jmitationen! Laßt uns lieber machen, daß wir in die Thüringer" kommen und ein Tucher'sches stürben. Dieser Sckoll, meyer wird immer sräßlicher" mit seinem Jn's Lebenjreifen." Das Tucher'sche war delicat und bei Grellmann hatte sich infolgedessen, als die Freunde nach einem Aiertelstünochen von einander schieden, die für ge wohnlich eigene übermüthige Stim mung so ziemlich wieder eingefunden. Wenn ich nur mal dem Schollmeyer einen Possen spielen könnte. Es müßte aber was aus dem Leben jejriffenes. was belebtes sein!" Der Secundaner Grellmann versank, während er mit den Schritten eines Heißhungrigen nach Hause stiefelte, in tiefe Gedanken, die allmälig. nach allerlei Anzeichen zu schließen, sehr unterhaltende und heitere sein mußten: er lachte wiederholt laut auf und schwenkte den Stock mit der riesigen Hirschgeweihzacke auf eine für die ihm Begegnenden gefahrdrohende Weise fast als wenn er den Tact zu einer heimlichen Musik schlüge. Famos famos!" Zu Haufe, als die Mama ihm das warm gestellte Essen herbeigetragen, schlang er die sechs ungeheueren Klöße und das Stück Sauerbraten sonst sein Leibessen ganz theilnahmslos hinein und wiegte sich dabei fortwährend, wie in äußerst angenehmen Gedanken, auf dem Stuhle bin und her, nur zuweilen famos, famos!" vor sich hin murmelnd und sogleich nach dem Essen in seiner Stube verschwindend. Er hatte seinen Plan! Jetzt nur das Ganze nochmals überdenken und die Einzelheiten feststellen. Famos, famos!" Und Niemandem vorher was davon mittheilen auch den nächsten Freunden nicht! Einen natürlich ausgenommen, Fritzschen, seinen intimsten Freund. Dieser mußte zur Mitwirkung herangezogen und deshalb also vorher unterrichtet werden. Aber weiter auch keinen. Sehr gut traf es sich, daß er noch Niemandem Fritzschen wieder ausgenommen davon gesagt hatte, daß er seit sechs Wochen einen Tanzstundencursus besuchte. So würde es um so mehr überraschen. Und ganz vortrefflich kam auch das zupaß, daß die Secunda einen Leierkasten besaß, den er selbst jüngst erst reparirt hatte und der zu den Tanzllbungen in der Klasse gedreht ward, die neuerdings der. gefällige Herr Staps, der Turnlehrer, den Herren Secundanern statt des langstieligen Turnens beibrachte. Es traf Alles so glücklich zusammen, daß die Sache spielend und wie von selbst sich machte. Und nun wollte er sogleich an den Vortrag" gehen, der ihm für nächsten Mittwoch früh zehn Uhr von Schollmeyern aufgegeben worden war. Die Wahl des Themas stand ihm frei und das war's ja eben, was ihn auf die Idee gebracht: Das Thema, was er diesmal behandeln würde, war janz aus dem Leben jejriffen" das sollte selber Schollmeyer zugeben müssen' unv für vte Betevung des Stoffes" sollte gleichfalls gesorgt werden. Der Mittwoch und die zehnte Stunde war herangekommen. Vollzählig und summend wie ein Bienenschwarm saß bereits die Secunda versammelt. Un-ter-der Bank des Primus Fritzsche stand ein dunkler, kastenartiger Gegenstand, nach welchem einigemale die Blicke des etwas nervös dreinschauenden Grellmann hinirrten. Die Thür öffnete sich mit einem Ruck, eine plötzliche Stille trat ein in der ihm eigenen hastigen Weise schritt Professor Schollmeyer mit dem üblichen Juten Morien!" in's Zimmer, beIM Glück Im $auU. Häuslicher Friede und Glück werden immer bewahrt werden wenn die Eltern die nöthige Vorsicht bei Erkältung, oder Hals und Lungen Leiden 'der Kleinen anwenden. Kuider sind immer geneigt eincErkältung lcichi zu nehmen, Dr. Bull's Husten Synlp jedoch kun'rt sie rasch und sicher. "Ich gebrauchte Dr. Bull's Husten Syrup für meinen acht Jahre alten Sohn. Er hatte die Bräune und ich versuchte viele Mittel fand jedoch daß Dr. Bull's Husten Syrup das beste von allen war." Frau A.Gcib, 317 Dcmott Etr.,WcstHoboken, 9. I. Dr. Bull's Husten Syrup kostet nur 25 Cents und cr ist besser und billiger als wie alle die anderen MirturenwelcherdcrHändlcranpreist. Kauft nur Dr. Bull's Husten Sprup drun cr O i;? fcirfcn und
grUtzt' vom Gegenrus 'a ganzen Klasse. Er schien äußerst gut gelaunt, was sich dadurch zeigte, daß er nicht auf dem Katheder verweilte, sondern vor demselben auf und ab wanderte, und. nachdem er sich mit der Qand dreimal Lber's Gesicht gefahren, im freundlichsten Tone begann Jrellmann, wir wollen nun Ihren Vortrag entjejennchmen. Was für ein Thema haben Sie jewählt?" Unter der Spannung der ganzen Klasse erhob sich Grellmann. Sein Haupt mit dem buschigen Haar voll edlen Anstandes zurückwerfend, erwiderte er in verbindlichem Tone: Die Tanzstunde!" Die Tanzstunde? Ich habe doch richtig gehört?" Jawohl, Herr Professor. Die Tanzstunde. Wenn die NovemberStürme und Nebel die Menschheit in die schützenden Häuser treiben, wenn die Spaziergänge der Erwachsenen, die Spiele der Kinder im Freien sich auf die Mittagsstunden zu beschränken anfangen und gegen vier Uhr bereits die künstlichen Lichter allerorts angezündet werden müssen, dann beginnt für die Jugend, die den Kinderschuhen entwachsen, eine schöne, reizvolle Zeit: die Zeit der Tanzstunde! In einem freundlich erhellten Saale versammeln sich um die Abendstunde eine Anzahl zugendlicher Gestalten, in schwarzen
Röcken, in hellen Tullkleldcyen so entströmten in gefälligem Rhythmus die wohlgefügten Perioden dem Munde. Grellmanns, während die Spannung der Klasse, bei dem, in einem Gymnasium nie erhörten Thema, in's Ungeheuere wuchs, und der Professor immer schnellere und größere Schritte machte, wobei sein Gesicht immer mehr mit dem Ausdruck höchsten Erstaunens sich auf Grellmann richtete und er sich immer häufiger mit der Hand Lber's Antlitz fuhr. Grellmanns Vortrag plätscherte indessen lustig weiter. Der Redner, den ein eigenthümliches Feuer zu beseelen schien, war dahin gelangt, unter lebhaften Gesten und höchst eingehend die Änfangsstadien des Tanzunterrichts zu schildern, und wäbrend dessen wie Im Eifer der Rede aus der Äank hervorgetreten, wobei er sich einen Mo ment nach dem hinter ihm befindlichen Primus umsah, ohne indessen seinen Vortrag zu unterbrechen. Und so bleibt mir denn, nach der Schilderung der Figuren und der na türlich nur höchst mangelhaften Beschreibung der Tänze, nur noch übrig ingedenk der ewig giltigen Worte deö Herrn Professors Schollmeyer: Theorie ist gar nichts Praxis Alleö!" Ihnen die drei wichtigsten Tanzarten praktisch vorzuführen. Sie er lauben doch, Herr Professor, da es keiner von den Herren kann?!" Bei diesen Worten, auf welche unerwartet schrilltönend die Drehorgel einfiel, so daß Alle erstaunt sich umwanden, sprang Grellmann auf den wie erstarrt dreinblickenden Schollmeyer zu und ihn schnell und sest gleich einer 2tam umfassend, flog er mit dem Ausruf: Erstens Walzer!" während die Drehorgel den Donauwalzer" anstimmte, mit demFassungslosen durch's Zimmer, ihn erst nach zweimaligem Umtanz loslassend. Ein ungeheuerer Jubel war nach den ersten Tacten losgebrochen. Die schnell begreifende Klasse sana die Weise des Donauwalzers dröhnend Mit. Was unterstehen Jrellmann hören Sie" keuchte der Professor athemlos. Aber schon hatte ihn Grellmann wieder umfaßt. Zweitens Polka!" Und von Neuem ging, von der Drehorgel und den Brüllstimmen der Secunda begleitet, trotz allem Sträuben Schollmeyers der Tanz zweimal um das Katheder herum. Jewalt! Jrellmann ich lasse Sie " Drittens Galopp!" Und wieder flog der Professor unter der Klängen dc? Düppler - Schanzen - Marsches und vocaler Begleitung seitens der Klasse zweimal die Secunda entlang! Dann schnappte die Musik plötzlich ab mit ihr der Gesang und das Gelächter Grellmann machte eine tiefe Verbeugung und trat in die Bank zurück. Professor Schollmeyer bot einen beklagenswerthen Anblick dar. Die Haare standen ihm buchstäblich zu Berge, er sah sehr roth aus und hielt sich schwindelnd an der Bank fest. Fritzsche wandte er sich, nach Athem schnappend, an den Primus, der blitzschnell den Leierkasten weggestellt hatte. Sie notiren Jrellmann wejen jroßer Unjebührlichkeit drei Tage Karzer drei Tage und das sogleich! Jrellmann haben Sie was zu Ihrer Entschuldigung anzuführen so sagen Sie es vielleicht, daß das Unjeheuere des Unfugs etwas jemildert werden möchte " Allerdings. Herr Professor. Ich beabsichtigte ganz und gar nichts weiter. als erstens mal was aus dem Leben ,u ireifcn" und zweitens mal den S7ofs gehörig zu beleden' weil Sie doch immer sagten " Fritzsche! Noch drei Tage Karzer! Sechs Tage Karzer!" schrie Sckoll meyer. Fritzsche, schreiben Sie'Z auf und veranlassen Sie das Nöthige jleich hören Sie. jleich!" Jawohl. Herr Professor!" Und Sie, Fritzsche, und die Klasse sollen mit einem Verweis davonkommen. Ich habe es wohl jesehen: Sie haben jeorgelt, Fritzsche sagen Sie gar nichts! Jott was is das für 'ne Jugend heute! Zu meiner Zeit wäre so was nich vorjekommen. Wemgstens is mir kein Fall bekannt, daß ich mit meinem Professor jetanzt hätte! Und nun lassen Sie uns schließen; mir ist heute die Lust zu Weiterem verjanaen .Renommisterei. Erster Schauspieler: Bei meinem Gastspiel in X. zogen mich die Damen im Wagen nach Hause!" -Zweiter Schauspieler: Als ich in X. nur einmal auftrat, wurden andern Tags siebzig EhefceidunLZesuche eingereicht!"
Kommen unA gcltan. C(c kommen plötzikch Schmerzen und Steifheit, i
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()er,eugt z viel GaNe. Dieses schwächt den Magen und Appetitlosigkeit folgt. Gebrauche
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An Iowa editor was compclled by a serious siege vk dyspepsia to leave office work and seek relief by travel. Rest and change helped him, but," he relates, " I could find no real relief from the awful fits of Indigestion, which still overtook me at times, until one day a druggist, at Tacoma, in the State of Washington, recommended me to try KIPAWS TalWes. I did so, and in less than twenty-four Kours could feel a roarted change for the better, and from that day to thu I have used thom with commendable results wbenever I have feit mj old ailment beginn ing to get in its vo.k."
Bruder Friedrich. Im siebenjährigen Krieg war der Köniq Friedrich der Zweite von Preu ßen von einer Schaar Panduren verfolgt, in das Kloster Kamenz in Schle sien geflüchtet und dcrt von dem Abt vor seinen Verfolgern verborgen worden. Dies hat der alte Fritz" dem Abt nie vergessen, und jedesmal, wenn er in späteren Jahren an dem Kloster vorüber kam, ließ er haltm, der Abt brachte ihm einen Wcgtrunk, und der König stellte dann die Frage: )a! er eincn'Wunsch?" Nie hatte der Abt ei nen anderen Wunsch gehabt, als daß ihm die königliche Gnade erhalten bliebe. Ter alte Herr starb aber, und der große König übertrug seine Dankbarkeit und sein Wohlwollen auch auf dessen Nachsolger. (Zines Tages fuhr er wieder an dem Kloster vorüber und nahm nach alter Gewohnheit von dem neuen Abte den Vegrüßungstrunk entgegen. Als er den Becher zurückgab, sagte er, wie stets: Hat (5r einen Wunsch?- ' Ter neue Klostcrherr verbeugte sich und antwortete: Halten zu Gnaden, (5w. Majestät, gestern ist uns unser Tenor singender Bruder gestorben und da wollte ich Ew. Majestät allerunterthänigst gebeten haben, uns gnädigst einen neuen zu verschaffen." Der König, den diese Bitte ärgerte wie kann er wissen, wer in seinem Königreich Tenor singt, auch war ihm das wohl höchst gleichgültig antwortete daher ziemlich unwirsch: Ja, ja, ich werde ihm einen schicken aus Landshut an der Tosse!" Dort befand sich nämlich ein königliches Mauleselgestüt. Ter Abt, der dies nicht wußte, verbeugte sich hocherfreut: Eure Majestät sind sehr gnädig, und zum ewigen Andenken an Ew. Majestät AllcrhöchsterGnade werden wir den neuen Bruder Fredericus Sccundus- nennen." Ueberrascht von dieser vermeintlichen Grobheit, blickte der König drn Abt eine Weile sprachlos an, dann wandte er sich ab: Kut scher fahr' zu!" Im Abfahren murmelte er noch: Das kommt davon, wenn man dumme Witze macht!" Reine Hände. Wenn man mit starkriechendenDingen, wie Petroleum, Leberthran u. s. w. zu thun hat, hält es oft schwer, den zurückgebliebenen Duft von den Händen zu entfernen. Reibt man die Hände mit gemahlenem Senf, so verschwindet derselbe sofort. Auch Schüsseln, Wagschalen und Gerathe aller Art lassen sich durch dieses einfache Verfahren reinigen. Hat man die Hände durch Obstschälen u. s. w. verfleckt, so reibe man sie mit dem Innern der Schale ab und der Fleck wird sofort verschwinden. In Fond du L a c, W i s., ist ein deutscher Kriegerverein gegründet worden. Derselbe besteht aus: IHauptmann, 1 Premierlieutenant. 1 Secondelieutenant, 1 Adjutanten, 1 Feldwe. bel, 1 Sergeant, 2 Unterofficieren und 10 Gemeinen. , ,, Jedermann sagt so Cakcaretö Tandy Cathartic, die wundervollste medizinische Entdeckung deS Zeitalters, angenehm und erfrischend im Geschmack, wirkt sanft und sicher auf Nieren, Leber und Eingeveide, daß ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kodfveh, ffie der, anhaltende Verstopfung und UnVerdaulichkeit. Kaufen und versuchen Qit eine CQsqicl von d, E. (5. beute:
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J Cincinnati Züge! C.H.&B.B. R. Abfahrt Indianapolis Abfahrt 8 45 vsm , 10 4593m i 4Sm , 4 4SNM . 7 0092m Ankunft Cincinnati Hn fuitft 7 80$m 11208m ZUm 6 0092m T 4892m 10 5092m Dayton Züge, C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dayton bfahrt 8 05 m . 10 4593m , i 4592m . 4 4592m 7 0092m Ankunft 13 033m m m 2592ml 6 2092m 7 5592m 11 0092m Toledo 6 Detroit Züge. C. H. fc D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plS: Toledo: . Detroit Abfahrt 10 45m nk'stS4Nm nk'ftS40?2m , 7 0092m , 4 096m . 15Bm ) Ausgenommen Sonntags. Ticket-Officen : Union Station und No. 2 West Washington Straße, Ecke Meridlan. Die populäre MMDU ITjf !ft die befte Linie nach GlrllC) AC0. Vier Züge! 5,s, 1 7 008m 11 H8m v " sL 8592m 12 55 Nachts Ankunft, iik.aa 2 00212t k55dendk ... ,8 4 Ab 7238 ,. treffe hier et.... Z Töglich auSgen. tag. neuesten verbesserten Osfttbuls Zangen, Wngner Schlnfwngen elegante Varlor Wäger, und Vßwagen. Lokalchlakagen in Indianapolis steht uu 8 80 Abend berett, verläßt Chicago 2 45 Morgen. San jeder Zeit ach 9 80 Abend benötzt erde. 4 TR!! ffnnffititAtn Kfrnfi. Ticket'Oskltts ' Union Bahnhof. Maffachu. WHU fett e. Bahnhof nd 22. VITHB. Geo. W. Haylei. D. V. S UutnfrSSt die B betriebe do Unton Saschdche. S. 183, 140 und 142 Viklnma Ud.nm O ß. BrmcrrHIc. VRovoatt -0K00000000000000 ns ebster's International Idilostary ' lnv!us! ! , , A t5toro2- rsylsiom es t.e (Jnabridged, ) iV- ptfrposc i w!iLW hss lea not ilispby mor ) ibe provisio of naterwl for boastful ad nowy dvcrtis3aat, but tb du, jujicious, scholarly, thornugh periectsg of a worlc which i all the ' si.-igcs of iis p,ro-ih h.s obtaincd in am equal derrce tV f ircr rd coJeace of scbolai and of las gtatriil 1 he One Great Standard Authority. 9n wriU-t IIo. !. J. Urvwtr VTcTrtje jujuc' u - "P-croa r l ; 1 -:it T-wo DrcT xTEIiNViljOJiAl, f-rsuj for i(imr vm o Dirnavia' c. i c. kirr ah ci, p. tiKhr t l-WINtjUlU-, i. -.-. ATKARt aadwtek totstes tut nur t rnmf tt'hm M wnta, aa wb. wm laaaatftoaalTf rii aa BUt , Cm riwiHii arai BOMT hfMHlM MIHi 1 iif Ut M BvaJwirtlMfjnlaa iml a tb. Statt? a4 aiaklj r tnm aa, aiatrict craaaatr. 1 t. alnay taasM aa prvl 1 miJk aploraMat a v - 1 -' t- r . lllUu, ,
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Eisenbahn-Tabelle Ankunft und Abgang der verschiedenen Eism bahnzüge im Union Depot, Indianapolis.
Vandalia. Mgang Poftzug 7 00 5b Exvrey Expreß 12 40 Km Aomodation 7 20$m Expreß 4 00NM Srvrek 810 Pm Ankunft Expreß K40V Expreß 4 45NM Accomodatton 10 00 ra Expreß 2 35 31m Schnellzug 7 15 Vm Accomadatio 120 91m Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. JndianavoliS und Eleveland Dtvtston. Mgang Expreß 415 83a vxprek S5Vm Expreß 10 35 55m Limited Erpreß 11 15 Vm Erpreß 6 25 9ha Ankunft Expreß 4 10 Skr Expreß 11 SO.Vrn Limited Erpreß 8 45 3b Srpreß 3 10 Km Erpreß 10 60 Km St. LsuiS Division. Ä?gng Expreß .... 7 30Vrn ....1145Dm 11 20 31m .... 3 60 91m .... 4 05V ....10 30 33m .... 530 Km 610$m Limited Erpreß expreß Erpreß, täglich Ankunft Expreß täglich expreß Limited Erpreß Erpreß Thicago und Eincinnati Division öftltch. Abgang Schnellzug 3 45 Vm sucomovatton tagli 7 Aceomodatio 10 Poftzug 2 Aecome-d. (nur Genntegi). Akkomodation 6 00 53m 50 5m 45 Nm 30 Jlm 40 15 Vm 40 Ab 05 9Irn Ankunft-RusHoille Sceomodatio. Ponzug 11 Jnd'pli Rce.(nSott.). Accomodation 11 Accomodatton 6 Schnellzug...... 11 I Chicago und Cincinnati Division vejUUY Abgang Aceomodatio ... 7 10 Cra Vanell'Pof! 11 äs m Lafa,ette ceomadatio. ... 6 15 Vtm Schnellzug. 12 30Bmf Ankunft Schnellzvg 8 30 Lasayette Accomooatts . . . 10 ao rn Schttellpost 2 35N !lccoodation 6 45 91m Peoria Division veftüch. Abgang Srpnß 7 25fcm Expreß ii xm Danvill Secomodation.. . . 4 L5 Nm Erprek 11 15 Vm Ankunft Expreß 8 SO 93m Danvllle ccomodation. . . . 10 80 Cm rpreß 2 42NM Slpreß 616 9cm Peoria Division östlich. Abgang Erpreß 6 20 m Accomodatio erpreß 8 25 9cm Ankunft Erpreß 11 85 Accomodatio erpreß 9 00 Lake Erie und Wefterrr. Abgang erpreß 7 00.C erpreß 1 20 9h Erpreß 7 00 9! Schnell, Erpreß Ankuxft Schnell Lrpnß erpreß 10 20 V Erpreß 2 40Nrn Erpreß 6v09!rn Pittöburg, Cincinnati, Chicago und Ct LouiS. Indianapolis Division. Abgang Erpreß 5 00 9km Lolumbui Accomodatio.. . 8 80 5m Expreß 6 60 8m Äichmond Aecomodatio... 1 30 9!rn erpreß 7 20 Ab Ankunft Richmond Accomodatio S 00 Vrn Schnellzug 8 00Vm erpreß 12 30 9cm Vccomodatio 3 15 Nm Erpreß 6 60 9cm Erpreß 10 15 Nm Chicago Division vi okomo. Abgang Erpreß 11 85 Vm Erpreß 12 35 9cm Ankunft Er,reß 8S0Vm Er?? 8 20 LouiSville Division. Abgang Erpreß 3 40 Km LouiSville SlccoMSdakio.. . 810 Lm Schnellzug 8 25 97m Accomodatio 4 03 3cm Ankunft Aecomodatio 10 15 Vm Schnellzug 1180Vm Sccomodatio 6609cm Spezial täglich 12 25 9cm Cincinnati, Hamilto und Dahton. Abgang -Mail 8 05Vm Abgangerpreß 3 45 Vm Cincinnati Aceomodotio . . 10 45 Vrn erpreß 7 00 Ab Expreß 4 45 92m expreß 2 45 9!m Ankunft Accomodatio 11 45 Vrn erpreZ 12 45 V erpreß 7 60 9!m Erpreß . , ...10 35 Vm Crpreß 6 60 Vm Ankunft Mall 6 60Vm Indianapolis und VinrenneS. Abgang Erpreß 815 52m Lincennei Accomodatio .. 4009! Ankunft Vineeiceoodat ,10 40 Lm erpreß 4 68 9!m Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Erpreß 6S5Vm expreß 11 15 Vm erpreß 4 60 9cm Lkkunft Erpreß 9 25Vm expreß 810 9cm erpreß 8 45 Sem ÄndianapoliS, Deeatur und Wefter. Abgang Erpreß Aceomodatio Lchnellerpreß Ankunft Schnell. Crp3 .... Voodati Erpreß .... 815 Vrn .... 8 45 5trn ....11 10 5! .... 3 85 V ....10 40 Vrn .... 4 40 V Chicago, Indianapolis und LouiSville. Monon vkoute. Abgang Erpreß 12 55 V fflyer 8 85 9cm Mail 7 003t Erpreß (via 3 D 4 SS) 11 60 Vrn Ankunft Expreß 8 30 Brn JRtttl 7 65 9im Expreß (via I D W) 2 40 9! Vionon Flyer 4 87 9!rn The Twentleth Century, ine auSaueicZnete Wochenschrift, . welch ortfchrittlich gesinnten Lesern sehr pl efrh J tin f tlKmi ttnt rvt$TU V. " m. v. y. ( erden doch andere sortschriMich CStctin darin envarteiisch kesrrechrn. -- ST.n lt?.tZt dir lz der Hunte! fit PubUciln j Co- 13 Ci ra
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