Indiana Tribüne, Volume 21, Number 231, Indianapolis, Marion County, 9 May 1898 — Page 2

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D'e tägliche .Tribüne" kostet vurch den Träge, 1 dtntk per Ooche, die Sonntag. Tribüne'? Icxtl per Woche. Selbe lufacwro 15 Seat ,e? 15 Sent ptx riimt Ver Post nßerhalS de Htd- geschickt in rb,hlung P pt: Ja Dnus 18 Süd VlAbams SkratzK. InötanaDoltS, Ind.. 9 Mai 1898 KrZegsführer elieden und jetzt Ein Vergleich zwischen den Commandirenden der Streitkräfte unseres Landes in den jetzigen kriegerischen Verwickelungen und denjenigen beim Ausbruch des Bürgerkrieges mag noch manchmal in den nächsten Monaten großes Interesse gewinnen, und einige flüchtige Blicke mögen sich schon jetzt lohnen. Gegenwärtig ist redt mehr, als dazumal, das mittlere Alter unter den höheren Commandirenden vertreten. Im Jahre 1861 aber, beim Beginn des Bürgelkrieges, war unter den Befehlshabern höheren Ranges in der regulären Armee kein einziger unter 70 Iahren , die meisten aber standen noch über dieser, schon vom Psalmisten der biblischen Zeit für den Menschen gesetzten Altersgrenze. Dahin gehörten z. B. Wool, Patterson und Cadwallader; Generallieutenant Scott stand ganz nahe am 80. Jahre. Die meisten Brigadegeneräle und Obersten waren alte Leute. Diese Namen werden freilich heutzutage herzlich wenig noch genannt, wenn man vom Bürgerkrieg spricht. Mußten sie doch zeitig genug in den Hintergrund der Kriegsbühne treten, um jüngeren Kräften Platz zu machen. General Scott und die Generalmajore waren die Ersten, welche in's Hintertreffen rückten, und es dauerte nicht lange, so schlössen sich die meisten Bri gadiere und Obersten ihnen an. Allerlei große Ueberraschungen boten sich in jenen Jahren in den Leistungen sehr obscur gewesener Personlichkeiten, und es wäre nicht zu verwundern, wenn es auch im gegenwärtigen Krieg nicht anders käme. Wo man's am wenigsten erwartet, springt der Hase heraus", sagt ein altes Sprichwort der Spanier, gegen dessen Citirung an dieser Stelle hoffentlich auch der heißspornigste amerikanische Kriegspatriot nichts einzuwenden haben wird. Unter den Ersten, welche dazumal der Bundes - Regierung ihre Dienste anboten, waren zwei abgedankte Hauptleute, welche die Kriegsschule von West Point durchgemacht, indeß seit einigen Jahren keine militärischen Dienste mehr geleistet hatten. Einer dieser wurd, nachdem ihm im Warten auf Anstellung beinahe die letzten Knöpfe an der Hos: der Geduld gerissen waren," zum Oberst eines erst neuerdings bevollmächtigten Regimentes gemacht und befehligte in der ersten Schlacht bei Bull Run eine Brigade. Wann wird ihn die Welt und die Militärgeschichte vergessen den General W. T. Sherman? Der Andere war noch obscurer und bekam überhaupt auf sein ' erstes Dienst Anerbieten gar keine Antwort. Nach etlichen Wochen suchte und erhielt . er glücklich unentgeltlichen Transport von seinem Heim nach der Jllinoiser Staatshauptstadt, wo er sehr froh war. daß er eine Schreiberstelle im Bureau des General - Adjutanten kriegte. Seine Familie konnte das Bischen Salär gut brauchen. Aber der Jllinoiser Kriegsgouverneur, der schneidige Dick Yates. entdeckte bald genug, was in diesem ruhigen, fleißigen Schreiber steckte. Damals machte ein Jllinoiser Regiment, welches durchaus keine Lust zeigte, sich den Geboten seiner Officiere zu fügen, Fates beträchtliche Sorgen. Als man besagtem Schreiber von diesem unfllgsamen Regiment erzählte, sprach derselbe ganz bescheidentlich die Ansicht aus. daß er mit den Jungens schon fertig würde. Er wurde beim Wort genommen, zum Oberst dieses Regiments gemacht, und wirklich, er konnte die Leute regieren wie Schachfiguren, und das Regiment wurde eines der besten des Prairiestaates. So begann die Bürgers krieg - Laufbahn von Gram! Auch Phil. Sheridan wurde in ähnlicher Weise an's Licht gezogen. Vom Zsvurage - Aufseher im Quartiermeister - Departement wurde er Verlegenheits - Oberst" eines neuen Michiganer Cavallerie - Regimentes. Die Geschichte kennt ihn nur noch als Reitergeneral, der wenigstens in der neuen Welt seines Gleichen sucht. Solche Beispiele werden sich noch manch? b:e ten. Unser Klein Cuba. Wir haben bekanntlich längst unser Klein - Deutschland und viele andere Miniatur -.Ausgaben von aus wältigen Ländern in den Ver. Staa ten, und seit fünfzehn Jahren haben wir auch ein sehr lebendiges KleinCuba, das in diesen aufgeregten Tagen schon wegen seiner Lage noch manchmal die Aufmerksamkeit aus sich ziehen durste. Zwar lebt in mehreren Großstädten unseres Landes, in denen das edle Raucherkraut sehr schwunghaft verarbcitet wird, eine nicht unbeträchtliche Anzahl. Cubaner, namentlich m Go tham. Klein Cuba" jedoch liegt in unserem südlichsten Staat, welcher jetzt als Ausgangsgebiet militärischer Operationen noch mehr als früher in den Vordergrund tritt; es wird von den Florida'er Counties Hillsboro und Manatee gebildet. Fast ist der obige Titel etwas zu bescheiden; denn es leben hier reichlich 50.000 Cubaner. und daS ist schon eine recht stattliche Miniatur - Ausgabe Cubas. wenn man bedenkt, daß die ganze Insel, um die siÄ etzt so viel Wcltge chichte dreht heute nur etwa ?.,500,000 Einwohner hat. Man kann sagen, daß es zur Zel iteri kubanische R.'publiken gibt: tx

im Innern CubaZ selbst und die an dere im westlichen Florida.

Die Bildung der letzteren, sozusagen verjüngten albanischen Republik be-1 gann vor anderthalb Jayrzeymen; oic ersten Pioniere ließen sich in Key West nieder, das ja Havaua am nächsten lag, und dessen Boden und Klima so gute Gelegenheit zum Anbauen von Tabak höheren Ranges boten. Erst in den legten 4 oder 5 Jahren sind die Cubaner noch weiter nördlich gegangen und haben sich auch über das ganze Festland hinverbreitet. Die Heime von allen diesen liegen in einem Radius von 50 Meilen um Tampa herum. Auch das Land hierherum ist sehr geeignet für Tabakbau befunden worden, obwohl es durch Hunderte von Meilen Sumpfländereien (den Everglades") . von Key West getrennt ist. und der Inhalt der bei uns verkauften HavanaCigarren" kommt zum großen Theil von hier. j Em großer Procentsatz dieser Leute sind Flüchtlinge, welche den spanischen Gefängnissen oder noch Schlimmerem entrinnen wollten. Die Uebrigen sind ihnen freiwillig gefolgt. Viele kamen einzeln; Andere aber, besonders in den letzten Jahren, brachen Familien mit. Es ist kaum glaublich, was für emHaß qeqen Spanien hier glüht, und es ist in Tampa und einige vierzig Meilen im Umkreis stets lebensgefährlich, irgend welch Sympathie für die Dons auszudrücken. Diese Leute lieben das Vergnügen leidenschaftlich, und selbst die Hochsom mer - Nächte sind den schwarzäugigen Cavalieren und hübschen Senoritas nie zu warm, um sie abzuhalten, von Sonnen - Untergang bis Sonnenausgang das Tanzbein zu schwingen! Das Tanzen ist hier unzertrennlich von allen großen und kleinen Festen, einschließlich der kleinsten Familien - Asfaire; nur Leichenbegängnisse und Sonntags - Gottesdienste sind davon ausgenommen. Im Allgemeinen beginnt hier der Arbeitstag mit Sonnenaufgang und endet mit Sonnenuntergang; doch leistet man sich in den zwei oder drei wärmsten Stunden des Tages eine Siesta". In den belebten nächtlichen Vergnügungs - Scenen unterscheidet sich Tampa fast gar nicht von Havana. Wenn diese Menschenkinder sehr ver. gnllgungssüchtig sind, und das Geld bei ihnen leichter geht, als es kommt, so darf man sie darum doch durchaus nicht für liederlich oder schlemmerhaft halten. Ganz im Gegentheil! Ihre Lebensweise ist eme recht einfache, und ihre hauptsächlichen Nahrungsmittel sind die, hier überreichlich erhältlichen Fische. Obst, Maisbrot und einige wenige Gemüse - Artikel. Außer dem obligaten Kaffee trinken sie billige Weine und eine Art Abkochung von Orangenfast. Unmäßige Trinker gibt es nur äußerst wenige bei ihnen. Und an financieller Aufopferungsfähigkeit für die Frelhelt lhrer alten Helmath stehen sie fast ohne Gleichen in unserer Zeit da! Uebngens sind das Sternenban ner und die kubanische Freiheitsflagge bei ihnen stets nebeneinander zu sehen. Tausende dieser Klem - Cubaner dürften wieder zurückwandern, wenn. Cuoa unabhängig ,st, aber bei Weitem nicht Alle. Kriegönachrichten durch Vahnflg. nale. Eine Anzahl westlicher amerikanischer Bahngesellschaften hatVorkehrungen für eine bemerkenswertheNeuerung in der Geschichte unseres EisenbahnVerkehrs getroffen, und es heißt, daß sämmtliche Bahngesellschaften in denjenigen Landestheilen, in welchen Bedürfniß für diese Neuerung sein kann, dieselbe mitmachen wollten. Die Bahnzllge sollen nämlich nebenbei dazu verwendet werden, kurze Kriegsnachrichten, über amerikanische Siege oder Niederlagen, rasch weiter zu verbreiten, mit Hilfe eines FlaggenSignalsystems, für dessen Gebrauch die Bahpbediensteten, Bahntelegraphisten u. s. w. keine umständlicheren Unterweisungen bedürfen. So etwas- mag manchen Städtern und Bewohnern dichtbesiedelter Landestheile in unseren Tagen vielleicht ziemlich überflüssig vorkommen. Aber mit Nichten! ES gibt in den Ver. Staaten noch viele Tausende, welche zwar in Sicht von Bahngeleisen leben und arbeiten, aber keine Gelegenheit haben, auch nur d magersten Neurn keiten ohne bedenklichen Zeitverlust und große Unzuträglichkeiten zu erhalten. Das gilt besonders von unserem großen Westen, wo die Stationen viele Meilen von einander entfernt liegen. Gewiß hat unser Zeitungswesen auch nach den ländlichen Gegenden hin eine große Entwickelung genommen; aber an vielen kleinen Orten des Westens. und auch an manchen im Osten, halten gar keine Züge; an anderen hält höchstens einmal oder zweimal im Tag ein Bummelzug", der nicht zur Beförderung von Zeitungen dient und keine größeren Strecken besahrt. Ein Land mann mag wissen, daß auf einem Zug, den er voruberbrausen sieht, sich wichtige Nachrichten für ihn befinden, und tt mag doch em Dutzend Meilen in das Städtchen zu fahren haben, um sie zu erlangen, was er sich in geschäftigen Jahreszeiten Nicht leisten kann. So entsteht ein Bedürfniß, das sich in bewegten Zeiten geradezu peinlich fühlbar machen kann. Auch der entsernteste Hinterwäldler und Stop pelhopser interessirt sich schließlich für nationale Kriegsnachrichten, und er bat vielleicht Angebörige oder Freunde im Krieg stehen! Und diese Landleute dürfen erwarten, daß die Babngesell schaften. von denen sie gute Kunden sind (theils als Passagiere, theils be sonders als Consumenten und als Be fördere? von Gütern) ihnen einen Ge fallen thun, der den Eisenbahnen nur wenig besondere Kosten macht. Die Nachrichten, welche in der ange deuteten Weise von den sich bewegenden Zügen aus zu verbreiten sind nachdem sie telegraphisch erlanat wor ben werden freilich nur sehr knapper Art sein. Jmmerbin wird rnc3

auf diese Art einen Sieg der amerika nischen oder der spanischen Waffen verhältnißmäßig sehr rasch erfahren können, und auch, ob der Sieg zu Lande oder zur See erfochten worden ist. Das ist immerhin schon etwas. Auch eine Art KricgSknSpsc.

Ueber die Uniform - Knöpfe noch etwas zu sagen.würde sich kaum lohnen (außer vielleicht blos von der industriellen Seite); aber weit interessantere und anziehendere Knöpfe werden in den , südlichen Feldlagern und auf den Schlachtfeldern massenhaft zu sehen sein, reizende, liebliche, traute Frauen- und Kindergesichter werden auf diesen Knöpfen stets den Soldaten entgegenschauen. In solcher Gestalt werden sich also die Lieben unserer Krieger in großer Anzahl mit auf den Kampffeldern befinden. Kinder und Mütter. Gattinnen und Geliebte. Diese hübsche Eigenthllmlichkeit ist bei keinem früheren Krieg in größerem Maße vorgekommen, und genau m dieser Form wohl fast nie. Denn der ganze moderne Photographie - Knopf ist ja erst seit wenigen Jahren in Schwang gekommen. Es ist merkwürdig, welche ungeheure gesellschaftliche Bedeutung dieser PH?tographie - Knopf, von besonderem Gluck" begünstigt, bei uns errungen hat. Während der letzten Präsidententoarjl - Campagne schien er den HöhePunkt semer Popularität erklommen zu haben; aber siehe da! er bewahrte sem erobertes Gebiet auch lange nachher ungeschwächt und machte noch viele neue Eroberungen. Die Unternehmer verstanden es meisterlich, ihm den zeweiligen Verhältnissen anzupassen und ihn von vom öffentlichen Leben immer tiefer und weiter in die privaten Verhältnisse hinein zu verpflanzen. Schon mochte man glauben, daß seine Verbreitung wenigstens einige Jahre hindurch nicht mehr mit großen Schritten um sich greifen -könne, da kam der Krieg und brachte dem billig-sinn-vollen Photographieknopf einen neuen Buhm. Wer hätte es gedacht, daß gerade die Photographieknopf - Industrie zu denjenlgen gehörte, denen der Krieg einen besonderen Aufschwung verleihen würde? Aber das Unerwartete wird ja manchmal Ereigniß, und verwunderlich ist ja nichts dran. Wenn schon der Krieg uns heimsucht, so ist es jedenfalls ein ganz hubscher Gedanke, daß der rauhe Kriegsmann jederzeit, im Lager und sogar im Schlachtengetümmel und Kugelregen, die lebensfrischen Bildchen von Weib und Kind u. s. w. aus dem Waffenrock hervorziehen und vielleicht neuen frohen Muth aus ihnen schöpfen kann! Früher waren die Kriegsleute gewöhnlich darauf beschrankt. Ruh nd m wilder Sturmesnacht Unter leichten Zelten", oder auch unter freien Himmel, i m Traum ihre Liebsten vor sich zu schauen, jetzt aber können sie diesen beglückenden Anblick auch jederzeit im Wachen genießen, wenn sie sich ein solches Bildchen auf die Brust gesteckt haben! Natürlich hatte man auch früher kleine Photographien m Medaillons ; aber das war im Vergleich zu diesen spottbilligen und einfachen Photogra phieknöpfen eine ziemlich theure und umständliche Geschichte. Da und dort haben denn auch fast ganze Regimenter. die in den Krieg zogen, sich mit solchen Knöpfen versehen. Ja. bereits hat sich auch der Aberglaube der Geschichte bemächtigt; denn nicht Wenige sehen solchePhotographieknöpfe als Glücksbringer und UnheilsAbwende? an! Oder sollte dieser Aberglaube von den Knopf - Unternehmern ebenfalls künstlich gezüchtet worden sein? PliZgiirten der Blattschnelder Ameisen. Der deutsche Botaniker Alfred W6U ler hat ein sehr bekannt gewordenes Buch veröffentlicht, in dem er die Pilzgärten der brasilischen BlattschneiderAmeiseil eingehend beschrieb. Er wies dann nach, daß diese den Pflanzern wegen ihrer Schädlichkeit "verhaßten Insekten die Blattstllcke. die sie von den Bäumen holen und in ihre Nester tra gen, durch Zerkauen völlig umwandeln und dann, wie bereits der englische Naturforscher Thomas Belt vermuthet hatte, als Culturboden zur Züchtung eines Pilzes (Itozites gongylopliora) benutzen, der ihnen Nahrung liefert. Diese Pilzgärten- stellen eine lockere, graue Masse dar, die ähnlich ein.em grobporigen Badeschwamm viele größere und kleinere Höhlungen aufweist und, wie man mit, der Lupe erkennt. von welßen Pllzsaden durchzog? und zusammengehalten wird. Mit dem bloßen Auge schon lassen sich an der Oberfläche des Pilzgartens zahlreiche weiße Punkte wahrnehmen, die sich unter dem Mikroskop als Häufchen dicht beisammenstehender, keulenforml ger Zweigenden der Pilzfäden entpup pen. Möller hat sie mit dem Namen Kohlrabihäufchen bezeichnet, und sie bilden die hauptsachliche, wenn nicht die einzige Nahrung der Ameisen. So -viel neue und merkwürdige Er gcbnisse nun auch die Möller'schen Beobachtungen und Versuche zu Tage ge fördert haben, so wußten wir doch bis her nichts darüber, wie die Cultur des Pilzes ihren Anfang nimmt und in welcherWeise dessen Keime in die neuen Nester übertragen werden. Die Lösung dieses Räthsels bringt eine soeben im Zoologischen Anzeiger veröffentlichte Mittheilung von Dr. H. v. Jbering. der die Blattschneider - Ameisen viele Jahre hindurch systematisch beobachtet hat. Seine Wahrnehmungen beziehen sich aus die mit dem brasilischen Na men Sauva bezeichnete Atra sexdens. In gewissen Jahreszelten verlassen die weiblichen Ameisen, die wie bei unseren heimischen Arten geflügelt

sind, das elterliche Nest und machen sich an die Anlage neuer Colonien, deren jede ein einzelnes' Weibchen zur Stammmutter hat. Zuerst entledigt r' Y: rr :j r r.:f -v.-.v.-j L t.tt UH,

Flügel und dann beginnt sie an einer ' etwas von Pflanzenwuchs entblößten Stelle einen senkrechten Schacht von 12 15 Millimeter Durchmesser in den Boden zu graben, wobei sie die herausgeschaffte Erde am Eingang anhäuft. Der Schacht erreicht eine Länge von

20 40 Centimeter und endet mit einer kleinen, seitlich angebrachten Kammer, deren Länge etwa 6 Centimeter und deren' Höhe etwas weniger beträgt. Ist der Schacht fertig, so wird der Eingang mit Erde verschlossen. Nunmehr kann die Eiablage beginnen. Wovon aber werden sich die aus den Eiern kriechenden Lärvchen ernähren? Nun, die Ameise hat als getreue Mutter dafür gesorgt, daß es ihrer Nachkommenschaft nicht anSpeise fehle; wie. das werden wir alsbald sehen. Wenn man einige Tage nach dem Verschluß des Schachtes das Nest öffnet, so findet man bei der Ameise ein Häufchen von 20 30 Eiern und daneben ein nur 1 2 Millimeter großes Häufchen lockerer weißer Masse, die erste Anlage des Pilzgartens. Mit dem Mikroskope erkennt man die dichten Massen feiner Pilzfäden, doch zeiaen sich noch keine Koblrabihäufcken. Im weiteren Verlaufe wächst dieser Pilzgarten rasch an, und wenn er eine Größe von etwa 2 Centimeter erreicht hat. so sprießen auch die Kohlrabi hervor. Es ist noch nicht sicher, was dem wachsenden Pilzgarten den Nährboden für seine Fortentwickelung bietet; von außen wird ja nichts eingetragen. Möglich ist :s, daß die Erde Nährstoffe liefert, doch kann es auch sein, daß, wie Jbering glaubt, zerbissene Eier der Ameise dazu herhalten müssen. Dieser Surrogate bedarf es nicht mehr, sobald die ersten jungen Arbciterameisen ausgekrochen sind, was nach 2 3 Monaten einzutreten, scheint; nun wird der Eingang zum Neste geöffnet, es werden Blätter eingetragen, die erste Kammer wird erweitert, und die Vergrößerung der Colonie schreitet rasch vorwärts. Aber nun zur Beantwortung der Hauptfrage: Wo kamen die Keime her, aus denen der Pilzgarten erwuchs? Antwort: Sie wurden von derMutterameise aus dem alten Nest vorsorglich mitgenommen, um in das neue übertragen zu werden. Jedes SauvaWeibchen, das aus dem alten Neste ausschwärmt, trägt, wie Jbering fand, im hinteren Theile der Mundhöhle eine 0.6 Millimeter große lockere Kugel, die aus den Fäden von Rozites gongy lopliora und Blattresten besteht. Da diese Weibchen nicht mehr fressen, ehe ein neu erzogener Pllzgarten ihnen nicht seine Früchte liefert, so können sie das Pilzkügelchen in der Mundhöhle bewahren. Ist die neue Kammer fer tig, so speien sie es aus, und es bildet nun dle Grundlage für den Pllzgarten der im Entstehen begriffenen Colonie. Jbering knüpft an die Darlegung dieser eigenthümlichen VerhalZsllsse einige bemerkenswerthe Betrachtungen. Es erschien, meint er. als einer der Un terschiede im socialen Leben des Menschen und der Insekten, daß jener bei Begründung neuer Colornen Same reien als Grundlage für die Ernäh rung des neuen Staalswesens mit sich führt. Das Beispiel der Sauva läßt erkennen, daß es Insekten gibt, die es ebenso machen. Die Blattschneiderameisen haben das volle Bewußtsein davon, daß es nicht genügt, Blätter zu schneiden, sondern daß für die Ent Wicklung des Pilzqartens auch ein Theil der Pilzmasse nöthig ist. und sie wissen auch dafür zu sorgen, daß stets dieselbe ihnen zusagende Pilzart zur Verwendung kommt. Sie sind darin dem Menschen voraus, der es u. A. dem Zufall überlaßt, welche Beschas fenheit die Pilze haben, die die verschie denen Währungen einleiten,.' und der erst seit Kurzem begonnen hat, z. B. in der Bierbrauerei, der Auswahl geeig neter Gährungserreger eine gleiche Sorgfalt zuzuwenden. kalifornische Weine. Nach Meldungen von der Pacific Küste übersteigt die Produktion von California - Wein für die 'Saison 189798 alle blsherigenDimensionen. Bis Anfang März wird danach die diesmalige Erzeugung von süßen cali fornischen Weinen mit 6.496.263 Gal lonen angegeben, was hinter dem Ge sammtresultat nur wenige Tausend Gallonen zurückbleiben dürfte. Die Süßwein - Produktion vertheilt sich diesmal wie folgt: Port 3.019,493, Sherry 2.002,502. Muscat 672.626. Angelica 793.334. Tokay 11.711 und Malaga 11.614 Gallonen. Dazu kommt die enorme Production herber (ury) Weine, die sich für diesen Jahr gang uf 25 Millionen Gallonen pel len dürfte, sodaß die Gesammtproduc tion mehr als 31 Millionen Gallonen beträgt, das größte in der Geschichte der kalifornischen Weincultur bisher erlebte Erträgniß. . ; Im Vergleiäs.zu ieyler Saison ist die diesmalige 'Production nicht weniger als zwei llnd ein halb.Mal so groß.... : .. . :V ! Unter solchen. Umständen, schreibt die New York Handelszeitung-, kann es nicht überraschen,' wenn dle calisor nischen Wein-Jnteressen. sich in demo ralisirtem Zustande befinden. Zu dem immenlen Ertraa der diesmaliaen Verhüte Ein Frühes Srab i : Wie oft, hören wir daß ein frübeS Grab.' durch eine vcrnachlaßigte Erkältunq herbei aefübrt wurde.- Bedenke dies und gebrauche Dr. Bull'S Husten Eyrup, welcher sofort alle spai? und Lungcn-Vcidcn kunrt. Herr W. H. Mahoncp, Vcirrll, Mass., schreibt: "Ich war sehr krank mit einem schlim men Husten. Doctorcn kennten mir Nicht helfen und icrcrmann saa.te daß ich die Schwindsucht hatte. - Em Ver wandter empfahl mir Dr.' VuU'6 Husten Syrup und liacbdcm ich zwei Flaschen davon gebrauclt hatte war ich kurirt. Es war wunderbar! Ich werde Dr.Bull'6 Husten Syrup immer meinen Frkündcn em?ft! !.n dcun ich weiß daß cr ein uuftdldareS Mittel ist." Dr. Bull'S Husten Syrup wird

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Ernte, welcher nothwendigerweise das Weinproduct auf ein niedriges PreisNiveau herabdrückt, kommt noch der Jnterejsenstreit zwischen der Calisornia Wme Association" und der California Wine Makers Corporation", von welcher erstere die Preise herabzudrücken, letztere dieselben zu halten bemüht ist. Die gegenwärtigen Marktpreise bewegen sich zwischen 13 und 15 Cents per Gallone. -Doch ist erst kürzlich der Wine Association" der Ankauf von 250,000 Gallonen, dem Garnier Stock", zu einem spottbilligen Preise gelungen, denn für den größten Theil davon wurde nicht mehr als 8 Cents und für darunter befindliche feine herbe Weine, sowie außerdem für 10,000 Gallonen Portwein. wurde nur 9 Cents per Gallone bezahlt. Die Wme Makers Corporation" läßt es dagegen nicht an Anstrengungen fehlen, einen Preissturz zu verhindern. Ihre Agenten sind gegenwärtig unter den Producenten thätig, um diese zu veranlassen, gemeinsame Sache mit der Corporation" zu machen und ihr Produkt mit dem Besitz der letzteren zu vereinigen. Nachdem kürzlich an dle Corporation" 1.600.000 Gallonen rothe und weiße Weine in So

noma County transferirt worden sind, controllirt dieselbe jetzt von dem 97'e: Jahrgang 15 Millionen Gallonen. Das genügt, um den Markt zu bceinslussen, reicht aber nicht aus. um den Preis auf das erwünschte Nir:au zu bnngen, sondern dazu Ware dle Con trolle von noch mindestens 7 Millionen Gallonen mehr erforderlich. Die Bemühungen der Wine Makers Corporation machen sich der Preislage noch nicht merklich fühlbar, denn die Erhöhung derBahnsracht-Raten von $5 auj $7.50 wirkt umfangreichen Versendungen entgegen. Während das amerikanische Publikum dem kalifornischen Wein-Product gegenüber sich immer noch ziemlich reservirt verhält und der Weinconsum hierzulande, im Verhältniß zur Bevolkerung, nur ein geringer, ist. nimmt die Nachfrage nach kalifornischen We?nen seitens Europas in erfreulicher Weise zu. So sind während des am 30. Juni 1897 beendeten, letzten Fiscaljahres an heimischem Wein in Flaschen 16.794 Dutzend (davon allein 15.020 Dutzend aus dem Zolldistrict San Francisco) im Werthe von $69,444 zurAusfuhr gelangt, und an Wein in anderen Gebinden 1,389,375 Gal. lonen (davon von San Francisco 978,623 und von New York 295.283 Gallonen) im Werthe von $629,270. Als die besten Ausland-Kunden im letzten Fiscaljahre werden angeführt : Mexico mit 234.378, Großbritannien 222,477, Hawaii 165,666, Salvador 149.689. Guatemala 125.944 und Deutschland mit 122,892 Gallonen. Von sonstigen europäischen Ländern figuriren als Abnehmer von hiesigem Wein im letzten Fiskaljahr: Belgien mit 19.606, Dänemark 4462, Frankreich 1100, Holland 21,322, Rußland 282, Schweden und Norwegen 1555 und die Schweiz mit 100 Gallonen. Diese Ziffern enthalten gleichzeitig die Widerlegung der hierzulande viel verbreiteten Ansicht, kalifornischer Wein werde in großen Quantitäten nach Frankreich geschickt, um in Gestalt von echt" französischem Wein dem bisherigen Publikum wieder vorgesetzt zu werden. Andererseits meldet die Wine Trade Review" von London: California Wein spiele im britischen Weinmarkt bereits eine bemerkenswerthe Rolle. , Oon Jnlanr. ieserTagetrataneiAi vor der Stadthauptmannschaft in Petersburg auf Posten stehenden Schutzmann der verabschiedete Oberstlieutenant Ssawitsch heran .mit der Aufforderung, den Stadthauptmann Kleigel herauszurufen.' Als derSchutzmann Ssawitsch mit seinem Anliegen an die Kanzlei der Schutzhauptmannschaft. verwies, rief dieser: Du willst meine Befehle nicht ausführen?" und schoß den Schutzmann mit dem Revolver nieder.' Der Mörder wurde verhaftete Ssawitsch, bei dem außer einer Anzahl scharfer Patronen, auch ein Messer gefunden wurde, erklärte, er wollte ein Attentat auf den Stadthauptmann ausführen, weil er dadurch sein beim Senate eingereichtes Gesuch um Zuerkennung dienstlicher Privilegien zu fördern hoffte. Aus den bei dem. .Mörder vorgefundenen Papieren ergab sich. daß er sich ' längere Zeit im Irrenhause befunden hatte. Ssawitsch - hatte an mehreren Tagen zuvor schon den Versuch gemacht, den Stadthauptmann zu sprechen, war jedoch nicht vorgelassen worden. Der Schutzmann ist auf dem Transport nach dem Krankenhause gestorben. Auf dem Centra l-Bahn-hof in -Birmingham warf ein. Mann 5in kle.ines. Mädchen unter, die Räder eines 'Zuges, und1 dem Kinde wurden Heide' Arme sowle'ein Fuß abgefahren-. Der Thätet' war von 'einem Knaben gesehen worden und gestand bei. seiner Verhaftung, der. Vater des Kindes zu sein. .Er sagte, sein Name. sei Cdwards, er sei ein Juwelier aus Londo; und er habe seine Tochter umbrin. gen wollen, damit diese nicht einmal daS unmoralische Leben führe, dem sich ihre Mutter ergeben habe. Der Verhaftete gab .ferner an, daß er von seiner Gattin getrennt lebe; er scheint sich m schlechten Verhältnissen zu befinden. Seine Tochter lebte bei feiner Gattin. Erwar vor einigen Tagen nach Birmingham gekommen, hatte seine Tochter zufallig gesehen, wie sie aus der Schule kam, und da hatte er sie veranlaßt, ihn arrr Abend zu treffen. Beim Verhafteten wurden ein neues Tischmesse? und Pfandzettel gefunden. Das Mädchen, dem sofort beide Arme und ein Fuß ampulirt werden mußten, schwebt in Lebensgefahr. Der Vater desselben erkundigte sich im Polizeigefangnisse ängstlich nach ihm, und es war ihm ünerwünscht.zu erfahren, ' daß s::7.? Tochter nc3 Ult.

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Dle beste Frühlings -Medizin

grgcn nur Unordnungen des r

der Leöcr und des Mgcns welche man um diese Jahreszeit gebraucht ist Fr.Augnst Kßnig'ö gaLlburgerCropstn.

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A middlc-aged lady residing near Sftarpsbarg, Ky., relatea that it was while reading the local paper one day that she sirst saw an advertisement of Ripaos Taboles and "that advertisement," she sayi, in spealcing of it, "ha iodeed brought relief to me. For two years I had been a constant sufferer from dyspepsia and feit that my case was beyond hope. After trying many remedies without success I had succumbed to the lastin disease. Ripans Tabales saved me, and only those who have been prey to painful digestive disorders and have been denied the luxuries which the table maafford can appreciate the value ofeven ono Ripans Tabula."

Durch die Geistesgegenwart ihrer Mutter wurde in Marksville, La.. Frl. Eleanor Noach, die älteste Tochter des Bankkassirers T. R. Roach, vor dem schrecklichen Tode des Verbrennens bewahrt, obwohl sie schwere Brandwunden davontrug. Das Umwerfen eines mit brennendem Terpentin gefüllten Gesäßes setzte die Kleider der jungen Dame in Brand, die sofort von einer Flammenfluth umgeben war. Doch schnell hatte Frau Aoach mit Hilfe eines Herrn Dupuy ihre Tochter in Decken gehüllt und daZ gierioe Element erstickt. Beide trugen bei ihrer .Rettungsthat Brandwunden an Wl O lllUWl Vuwt.- . v liitr neues großes Urnenfeld ist dieser Tage auf der Feldmark Thurau im Hannoverschen aufgefunden worden. Der Hofbesitzer Beyer in Thurau ließ vom Felde die großen Feldsteine fortschaffen und hierbei fanden die Arbeiter wiederholt eine größere Anzahl Urnen, die aus Unkmntniß über den historischenWerth derselben zerschlagen wurden. Der gefundene Inhalt an Spangen etc. wurde den Kindern zum Spielen gegeben. Als man immer wieder auf Urnen stieß, hob man einige der Pott" behutsam aus und machte Herrn Beyer davon Mittheilung, der denn auch sofort den Lehrer Mente in Rebenstorf benachrichtigte und die Arbeiten vorläufig einstellen ließ. Wie die vorläufigen oberflächlichen Untersuchungen ergeben haben, scheint das neue Urnenseid bei Thurau bedeutend älter zu sein, als der weitbekannte UrnenfriedHof bei Rebenstorf. Die Urnen bei Thurau liegen nur etwa 20 Zoll unter der Oberfläche und haben durchweg einen historisch werthvollen Inhalt an Schmucksachen aller Art. Die Ausgrabungen werden demnächst sachgemaß fortgesetzt werden Ä, u ö s'cy l i e ß l i ch a u sF r a u e n bestand eine Jury in Weiser, Jdaho. vor welcher ein Proceß verhandelt wurde, in dem beide Parteien ebenfalls dem zarten Geschlecht angehörten. Frau George L. Srcith hatte für Frau I. Abshire Näharbeiten verrichtet und sollte als Entlohnung verschiedenes Geschirr erhalten. Als sie dasselbe verlangte, eröffnete ihr Frau Abshire, daß sie das Geschirr bereits weggegeben hätte. Unbekümmert um. den Widerspruch der Letzteren machte sich darauf Frau Smith bezahlt, indem sie anderes Eigenthum - ihrer Auftraggeberin annectirte und dieselbe schließlich noch mit Ohrfeigen regalirte. Frau Abshire ließ darauf Frau Smith verhaften und der Richter beschloß, die BerHandlung vor einer Jury von Frauen stattfinden zu lassen. Sechs der angesehensten Damen des Ortes wurden zu dem Jurydienst herangezogerl und unter großem Andränge ging die VerHandlung vor sich. Nach dreistündiger Berathung erkannte ;bi Jury auf .Nichtschuldig".

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G9 69 C9 P&W" Big 4 Roiüe. 6 Züge nach Shelbyville, Greenstoirg, und CDüim.ij. cd nrna sorQXL 8 45Po,m täglich ; 415 Vorm. täiVd ; 7 00 j orm mn unk.yme v n eonntaq; isuovm. mit uSnalzme vonSonntag; 2 4SStachm. täglich; ZvNacvm taglta,. Verbindung im Union Bahnhof mit Q.&C, L B. & O S.W. und C. & O. ach alle Richtungen Mich, südöstlich und östlich. Cchlawage' nach Vashington an dem täglich um 6 2 nchm. abfahrenden Aug. stür Ticket und vole Hii&Pirnft lvreck m-n vor in der Big Ticket Office. No. I Ost Wa hik-.gton Etrafze und Union Bahnhof. tt. M. BroDson, A. G. P. A Cincinnati Züge! R. R Abfahrt Indianapolis Abfahrt 8 4593m , 8 05m , 10 4LBm 2 4SNm 4 4S?!m , 7 oojlxa Ankunft Cincinnati Ankunft 7 80BM IlttLm IWln . 6 0Nm . 7 4bim . 10 mim Tayton Züge, C. H. & D. N. R. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dayton Abfahrt vsVm , !0 4SBm , Z4Sm , 4 4LNm . 7 Mim nkunst lJC3m Z2LN 6 2s'm 7 55NM 11 oanm Toledo ö? Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'vlS : Toledo : Detroit Abfahrt 10 45 Bm nk'ft S Nm nk'ft840?km m An n m r t m 7 vuscm m iwon lä-om ) Ausgenommen Sonntags. Ticket Office : Union Station und No. 2 West Washington Straße, Ecke Meridian. Die populäre WSZ'MD . " Vi43:'jJtt ist die beste Linie mach V" $mi;a"&-. ' ler Zug! rt.li. J.'...l. 4 25s l Ä.i Ankunft i bieaao. i?oMt 5S5bendS jju 7 ua. ZSie treffe hier ein.... 3S0$ra 7 553m z 40Nm 4 87m TSglich auöaen. Sonntag. -Die neuesten verbefferten' Oestibuis Jgen, Wngnsr Schlnfwngsn elegante Parlor Wagen und Vßvagen. Lokal-Schlafwagen in Indianapolis peht um 8 80 Abend berett. Verläßt C!r9o 145 Morgen. San jeder Zeit ach 9 80 Abends benötzt erde. , West Wasbington Etratze, VlfM.fMR-. Union Bahnhof. SJlaflodm iiaCl'UlfUCÖ . sktt, ,e. Bahnhof , . Straß. Ceo. W. Hayler. 2). V. 5. UuttzfttZt die 13.0-HH If ' utiittxt?-ir.z,.'-i : 6. 1C3, 110 r-" ! il.

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Eisenbahn -Tabelle

Ankunft und Mgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Vemdalia. Abgang Postzug 7 00 25 Expreß li zu vim Expreß 1S40Nm Acmodation 7 20 Am exrreß 4 00 Nm erpreß L 10 Pm Ankunft Expreß 5 4 Pm Expreß 4Aovim Accomodation 10 00 55m Expreß 2 35 31m Schnellzug 7 15 Vm Accomadatisn 1 20 Nm Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. JndiancwoliS und Clcveland DivlNon. j ?lb gang Expreß 4 15 Tn. Expreß b So Trn Expreß 1' 35 Trn Limited Expreß 11 15 ?m Erpreß 6 25N Ankunft Expreß 4 10 Nn Expreß 11 30.93m Limited Expreß 8 45 Ad Expreß 3 10 Nm Expreß 10 50 Nm Ct. LouiS Division. Abgang Expreß 7 30 Vm turntet) Expreß u 4, Vm Expreß 11 LONm ervreßtaalick 3 50 92m Ankunft Expreß täglich 4 05 3?m Expreß 10 30 35m Limited Expreß 530 Nm Expreß 610 Prn I Thicago und Cincwnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45 5rn 7CO Vm 10 50$rn 2 45 Nm 6 30 im 11 40 11 15 T-m 6 40 Ab 11 05 Nm 2iccomolattort tagn Accomodation Postzug Accomed. (nur SonntagZ). Akkomodation Ankunft-RusHville Accomodation. Postzug Jnd'pli Acc. (nur Sonnt.). Accomodation Accomodation Schnellzug Chicago und Cincinnatt Division westlich Abgang Accomodation 7 10 Cm Eanell'Poft 11 4 sm Lafayctte Accomadation 6 15 Nm . Echnellzua 12 30 Vm Ankunft Schnellzug 3 30 Vm Lasayette Accomodation . . . 10 ö Am Schnellpoft 2 35 Nm Zlceomodation 545 Nm Peoria Division keftlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß 11 45 Danville Accomodation 4 35 Nm Erprek 11 15 Vm Ankunft Expreß 3 8) Vm Danville Accomodabon. . . . 10 30 Vm Expreß 2 42 Nm Expreß , 616Nm Peoria Division östlich. Abgang Expreß 6 20 Vm Accomodatio Expreß 3 25 Nm Ankunft Expreß 1135 Accomodation Expreß 9 00 Lake Srie und Weftern. Abgang Expreß 7 00 Vm Expreß 1 20 mm Expreß 7 00 Km CchnellExpreß Ankunft Schnell Expreß Expreß 10 20Y Erpreß 2 40 32m Expreß vONm Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis Division. Abgang Expreß 5 00Nm ColumbuS Accomodation. . 8 30 Vm Expreß 5 50m Richmond Accomodation... 1 30 Nrn Expreß 7 20 Ab Ankunft Richmond Accomodation 9 00 Vm Schnellzug 8 00Vm Expreß 12 30 Nm Accomodatio 3 15 Nm Expreß 6bONm Expreß ....10 15 Nm Chicago Division via Pdcmo. Abgang Expreß 11 35 Vm Expreß 12 35 S!m Ankunft Expreß 3 30Vm Expreß 3 20 LcuiSville Diviston. . Abgang Expreß 3 40 Vm LouiSville Accomodation.. . 8 10 Lm Schnellzug 3 25Nm Accomodation 4 01 Nm Ankunft-Accomodatiou 10 15 Vm Schnellzug 11 30 Vm Accomodatio KKONm Spezial taglich 12 25 Nm Cincinnati, Hanulto und Dayton. Abgang -Mail S05Vm Abgang Expreß 3 45 Vm Cincinnati Accomodotisn . . 10 45 Vm Expreß 7 00 Ab Expreß 4 45 Nrn Expreß 2 45 Nrn Ankunft Accomodation 11 45 Vm Expreß 12 45 Vm Expreß 7 50Nm Expreß.. 10 35 Vm Erpreß 6 50Vm Ankunft Mail 6 50 Sra Indianapolis und BincenneS. Abganq Expreß VincenneS Accomodatio Ankunft LincenneS Accomoda! .. 815L .. 4 00 Nm lmlO 40 Vm .. 4 58Nm Expreß Cincinnati, Wabash und Michigan Mzang Expreß 6 35Vm Expreß 11 15 Vm ß-rnrsti . 1 Es) 9tm Ankunft Expreß 9 25 Bm Expreß 3 10 Nm Expreß 8 45 Nrn Indianapolis, Dec. : Abgang Expreß . . Accomodatio ...-. Schnell Expreß 11 10 Nm Ankunft SchneU.Expveß 3 35 Vm r.. ..i: in j a ttiururuiuri ......i.jKt , Expreß 4 40 V Chicago, Indianapolis und Louikdille. Bkonon Route. Abgang Expreß 12 55 V lyer 3 ö5 nm Mail ; 7 00Vm Erpreß (via I D ü 52) 1150Vrn Ankunft Expreß 8 20Vm Mail 7 55 Nrn Expreß (via I D 52) 24075n ononFly 4L75?rn TIio T7cci::tu Czzztj, !7! C -- ' " - , X. ' ' - . , c;" c :

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