Indiana Tribüne, Volume 21, Number 229, Indianapolis, Marion County, 7 May 1898 — Page 3
V l 1 V t. k
r ................ . ?M LAX,R - Ly I xv' VSr0psslMQ I I :Äglc i z z Hiiiiiiiiiiiiiiiiiiimhwiiiiiiiiiimmwwm miiniiminwiiim-" -j
Dr. Louis Burckhardt, Ni. 1134 Süd Meridian Strang Svrechstunden: Morgen unk 7 iendl. Willoughby Block, 224 Nord Meridian Sttaße. Sprechftundn:2 4 Namittagl. Tel. 232?. Die Office von Dr. H. PINK und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24 Ost Ohio Straße. Telephon No. 927 wie bisher. Dr. I. Güyler, 12 Sst McÄnrty Str. ')vrechstun?en : 8 bis 9 Uhr Borm. ; 2 M8 3 Sr achnr.; 8 bis 9 Uhr AöendS. Telephon 1446. Ogreund? : LonntagI Vormittag. C. C. EYERT8, Deutscher Zahn ' Arzt. jKe. Xori Pennshlvania Str. 5 vird auf Wunsch cnanbt. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, No. 90)4 Ost Market Strcße. Soffin Block. Zimmer .45. Ofste,.tundk: 9 (12 9., l(U5iit. 7(9 6iM. Sonntag, von 10 Uhr Vm. (i, 2 Uhr m bSitzblank zu haben in Küaze und HsuS, erfüllt tlt gute Hauöfrau mit gerechtem Stolz. Da beste Mittel. ol?e Metallwaaren in kürzester Zeit und für d:? längste Dauer blitzblank und glänzend wie einen Spiegel zu machen, ist die V. 8. Metal. Polish Faste, die von d:r altbekannten u. bewährten Finna George W. Hoff man, 295 Oft Washington Etrabe, in Indianapolis hergestellt wird. Für Gastmirthe ist das altbewährte Putz' ittel The Barkepers's Friend, von derselben Firma hergestellt, zum Putzen der Bar FixturtS ic. einfach unentbehrlich und wer es einv al gebraucht hat. wird eS stets wierer holen. Bar Keeper'S Friend dai Unentbehrliche, ist überall in Apotheken zu haben. edptetfe rfD 'sMHsÄ ?i 's RlPANS TABU1ES rt intended for thUdren, ladteS and all vho prcscr a medidne dlsguijcd cor scctionery. Thcy'may nowbehad (put vp to Tin Boxes, seventy-twö in a box) : pricc, twcnty4bre cents or fivetmes for cnc dollar. Any dniggist will get thea J n you msist, and they may al way ba cbtüned by rcmitthijj the price to ' TheRipans ChenücaL. CompanyvC5V r.'ato j; .(e?dG) ttnvcLs- firmmo M. icriti?, Deutscöer Buchbinder. 417 Ost McCarty Str. Lcke Eaft. XJp Stairs. fcett 9st( Viz?ak, 7 Eid lab Gtri umt etfl r 14 tnto. 4 60 YEARÄ V mcPERIENCB c c A TRADE HARÄi DCI0W rrf Copyrights &c Abt Md!a akita n4 dMcrlpUo T df rtAlm nr ptnloa fr whMtwui IITWU4 1 cobably pfcntbl. otam al irltlT afldantl L II adbook on rsUnM r- tr. OldMt ny fr mrlnjt. , UtM thrvmcta Mana rttT 9it , wltboal bkm. U t SdanMic Jlmericati. A koly I2ftmtd wklr. lArcMt r m1aU of &nr Untls loanu Trs, u Htf : f Dr montli. L Vid by all p.wKll. t: lfiIWBunuu,ti :UI!ii & Cor lev' Jort l IPU GW M, ' , , .cÜOvi?k Wpej9 (OLl ITcMom &lgt.) Tlotary Public, Translator, Correnpondent etc " ITo.lC3ELaI)ot2i Ctrct.
cs : :
Jr K il
xrvÄiia
i8W
K"JVrrtm
' T-7 1
w r .
v
1
--------------!--------M---M
Der Majoratsherr. Roman ton Nalaly v. Eschstruth. (Fortsetzung.) Dämmerung lag über dcm mächtig?n Schloßbau von Niedeck. Uraltes Gemäuer baute sich, trefflich erhalten, zu Thürmen und Zinnen empor, epheutxwachsen und grünbemoost, tvxt es keines Malers Phantasie idealer und poetischer hätte ersinnen können. An den eigentlichen Urbau den ältesten Theil, welcher auch noch den Namen Burg" trug und wie ein trutziges Felsennest auf der höchsten Spitze des bewaldeten Berges thronte hatte fast jedes spätere Jahrhundert einen neuen Schloßtheil hinzugefügt, und so war schließlich ein ganz eigenartiger Compler von Schloßhöfen. Seiten- und Querflllgeln, Thürmen und Erkern entstanden. Das gab nicht nur ein sehr imposantes, sondern auch recht originelles Ansehen, und darum war Schloß Niedeck auch im ganzen Lande als einer der großartigsten und feudalsten Herrensitze bekannt. Die letzten Sonnenstrahlen hatten in den unzähligenFenstern aufgeglüht, hatten den mächtigen Bau, welcher in tiefer, traumhafter Ruhe, gleich dem verzauberten Palast des Dornröschens da lag. noch einmal märchenhaft vergoldet und warm dann hinter den hochragenden Tannen zur Niche gegangen. . Graf Willibald saß einsam und schweigend in dem niederen Rutscherstübchen, welches er sich zum Wohnzimmer auserwählt. Hart über dem Felsabhange schwebend. bot das weit geöffnete Fensterchen einen herrlichen Fernblick über die Thalebene mit dem malerisch zwischen grüne Wälder gelagerten Städtchen Angerwies, über die sich fernhin dehnenden Hügelketten und das blitzende Flußband, welches sich in gewundenen Linien zwischen ihnen hervorschlängelte. Seitwärts aber sprang der Schloßberg mit schroffer Ecke vor und gewährte den Ausblick auf den alten Burgtheil, welcher in dieser vollen, zauberhaften Schönheit einzig von dem kleinen Fenster des Äutscherzimmerö zu sehen war. Und Graf Willibald liebte diesen Anblick über Alles. , Kein Fenster des ganzen riesigen Schlosses zeigte so viel langschaftliche Schönheit, wie dieses mit den bleigcfaßten Scheiben, und darum fragte der einsame Maoratsl)err nicht lange, od es närrisch sei oder nicht, wenn er all' die weiten, düsteren, trostlosen, leerez Säle verließ und hierher in das poe tischste aller Schlsvwinkelchen übersi delie. Und auch jetzt saß der Graf in dem bequemen, ailmoblscyen eversesiel an seinem Liebllngsplätzchen, und blickte r.: t t! ' 9 i c r gcoanienuciunien yinaus in pleanoschaft. über, welche der Abendfrieden seine dämmernden Schleier breitete. ? Um d:e Schloßthurme krelsten' die Elstern und suchten ihre Nester, von der Stadt herauf klang'das Abendläu ten und fern her von dem Eisenbahndämm blitzten die ersten Lichtchen auf. Graf Willibald stützte den unförmigen ops in die .tfand und seufzte tief auf. Er liebte die Dämmerstunde so sehr aber sie lieble ihn nicht, sie quälte ihr. mehr denn jede andere Zeit mit einem sehnsuchtsvollen Weh, gegen welches er schon so lange, lange Jahre verzweif lungsvoll ankämpfte, ohne doch seiner Herr werden zu können. Wie verlassen und verloren stand er inmitten seiner' todten ' Reichthümer, m einer fremden, kaltherzigen, unverstanden! Welt! Glücklich sein welch' ein traumhafter Begriff für ihn! Und doch hatte es einst eine Zeit gegeben, wo auch er glücklich gewesen! Aber diese Zeit lag weit zurück, so weit wie seine goldene, sorglose Kindheit! ' 3ai da war er glucklich, als dleMut. ter ihn noch auf den Knieen wiegte. flls sie sein armes, häßliches Haupt voll zartlicherLiebe zwischen die schlan. ken, edelsteinfunkelnden Hände.'' nahm und küßte, ,: w " O, wie weit und gluckselig war da, sein Herz! Da liebte er die' Dämmer, stunde auf. Mamas, Schooß ebenso sehnsüchtig tief wie jetzt damals aber stillte sie noch dieses Sehnen durch du treueste Liebe, welche es gab, wah rend er heute einsam, mit blutendem Herzen zum Himmel blickt, ost sich verzehrend in brennendem Weh, oft ver bitter grillenhast, zornig mit dem Schicksal, mit Welt und Menschen ha dernd. ' Warum blieb es nicht immer so, wie damals? Warum nahm lhm der Tod das einzig Liebe, waS er noch besaß, seine Mutter, nachdem auch der Vater von lhm gegangen? . Da fing sein Elend an, sein namen loses Elend. Man nahm ihn fort von Njedeck, man brachte ihn in daS HauS bei On kels, seines Vormundes. Dort sollte er mlt Vetter Rudiger zusammen er zogen werden, obwohl er um Jahre äl ter als di:ser o, daß' er diesen Namen mt gehört, diesen Knaben me c
Der Fluch seiner Jugend hieß Rüdiger! Graf Willibald ächzt auf bei dem Gedanken an die Qualen, welche er durch ihn erduldet. Er preßt die maaeren 5)ände kramvfbaft zusammen
und starrt hinaus in die Schatten, die sich tiefer und tiefer über das Thal breiten. Die Thüre hinter ihm ofsnet ssck. leise, schlurfende Schritte nähern sich, ein gebeugter, alter Mann in Livree bleibt hinter dem StnhK ves ma fen stehen. Willibalds wendet aufzuckend den Kopf.' v;,; " Was gibt es. Kuhnert? ' Keine Antwort. Nur ein leises Geräusch. als ob ein Mensch gewaltsam gegen die Thränen anlampfle. er Graf erhebt sich und tritt neben den Eastellan. Kubnert!" ruft er entsetzt und faßt beide Hände des Alten. Kuhnert!" Ueber die emgesauenen rangen oes Greises rinnt es feucht. Er preßt die Hände des Grafen und sinkt, allen Respekt vergessend, auf den Stuhl me der: .Mein armer. armerHerr!" klingt es wie ein Aufschrei von seinen Lippen. Sprich. Kuhnert em Unglück r Der Alte beißt die Zähne zusammen und schüttelt wild den Kopf: Mehr als das, Herr Gras em Verbrechen!" Allmächtiger Gott! Sprich's aus!' Graf Rüdiger . . Er?! Was . . . was . . Ach. Herr Graf es ist zu viel der Schurkerei!" Willibald richtet sich hoch aus, ein Auge blitzt. - Sprich!" ringt es Uch rauy von tu nen Lippen. Der Alte umklammert mit veoenoen Händen den Arm seines Herrn. Sie müssen sort von hier, err Graf!" Ich? Nicht um die Welt!" .Sie müssen bei Gott, mein arwer. armer Herr! Sie müssen sonst ..." .Sonst brinat man mich fort? In die Eapelle drüben?" stößt Wllibald bitter hervor. Mit ist oder woiqr i Nicht in die Eattlle . . .'" i ' Nicht? . . . Wohin denn' sonst? ' In das Irrenhaus, Herr ras!" ' Xith Stille . . . Leichenblaß, re gungslos steht der Majoratsherr von Niedeck. Gespenstisch starren seine Augen aus dem Dunkel. Dann bricht ein gellendes Lachen von semen 5ippen. In daö Irrenhaus! Bravo, Rüdiger der Plan ist eines Teufels werth!" Er wendet sich und schreitet lqngsam im Zimmer auf und nieder, dann vleibt er vor dem Alten stehen, legt die Hände auf seine Schultern und sagt weich und herzlich: Du treue, brave Seele! Erzähl' mir, was Du von der Sache gehört hast." iGrqs Willlbald zog einen Stuhl heran und umschloß seine Lehne krampfhaft mit den Händen, qls suche er einen Halt, um nicht bei dem Ungeheuerllchen, was er hören sollte, umzusinken. Kuhnerk aber erhob sich mit zitternden Knieen und strzch das Haar aus der feuchtperlenden Stirne. 'Ach. Herr Graf!" jammerte er. ES ist ja nicht zu glauben, daß ein Christenmensch so schlecht, so sündhaft handeln, kann und nun gar daS eigene Fleisch und Blut, der leibliche Vetter des Herrn Grafen! Er hat die Angerwieser in zehn Tagen gut abgenchtet so zu sagen aus Yen Mann dressirt". Nun fallen sie wie die Blut Hunde den eigenen Herrn an! Dafür hat der Gras aber auch daS Geld mit y ' m. t " .n i tt pouen .anven susgeureuz . So woher hat er denn wmq so viel Geld? Vor vier Wochen wollte er doch ein Anleihe bei mir ' machen und schrieb, das Messer säße ihm an der ' Kehle. Der reiche Schwiegerpapa bankerott d:e unversiegbare Gold. quelle plötzlich versiegt hm . , sie. r. 'i i i . . . ! Ipruoell ooai moyl roleoer.;' Der Eastellan schüttelte den Kops. daö- Silberhaar leuchtete durch die Dunkelheit deö Stübchens. Dann wurde er wohl mcht em solch gewagtes Spiel spielen und Nledeck auf -dem Wege des ZYerhrechens qn sich -. V 11 relßen roouen. Er spielt kein gewagtes Spiel! Dazü ist mein lieber Vetter viel zu schlau. O, ich durchschaue seinenPlan! Die Bürger von AngerwieS säen und er erntet. Wenn es wirklich möglich sein sollte, was Du, sagst, Kuhnert ich kann es ja nicht glauben, es wäre ja zii perfid , , . so unsagbar teuflisch." oJ tn r. . ' Tl r TJ - li S in so, jgeix wzai, vr, mjqu, c ist so! Und darum müssen bot gnädige Herr morgen in aller Frühe fort von hier, .damit Sie der Meute aus den Zähnen kommen! Ich habe es ja auch 'nicht glauben wollen, aber der Apotheker hat es unserem Johann klar in'ö Gesicht gesagt: Der Antrag au Entmündigung des Herrn Grafen sei z i . w , . , ni schon j vet vem AMlsgeriazie a,eiiui worden. Ganz Angerwies zeugt ge? gen den Herrn Grafen!' Und uns hier, die Dienerschaft von Niedeck, wollen sie auch' bestecken, daß wir uns auf ihre Seite, stellens . ., 0011 lm "nmei möge A strafen! Doppeltm Lohn würden wir vom Grafen Rü!?!ger bekommen und darum sollten wir eI ti !.'.' i i , rr. dochnit der neuen Herrschaft halten, denn der jetzige Majoratsherr sei schon ..1. . l.tl.. CYY 0 fT. 1 gur ivie ein 1001 nuuu, Sprecher schlua die Hände vor das greise Gesicht und schluchzte leise auf. ES steht schlimm, sehr schttmpl, wx gnädiger Herr. Der Doktor unten l . c 1 ri j. n ' ' W I PUS oer .iaol i zum llorsilulivigen vorgeschlagen und wir wissen es ja, daß der Quacksalber Ihnen nicht flrirn ist". Willibald schritt wieder mit heftigen Schritten in dem kleinen Raume auf und nieder. Sein Athem ging keuchend, seine Hände bebten. , Und Du glaubst, daß dieses Eenicht wirklich Wahrheit ist, Kuh nert?" Ich beschwöre ei, Herr Oxal"
Was sollte mir aber eine. Abreise nüen? Das, was sie an mir vrrrückt nennen, ist b:knnt, und wird v?n ei--.:n Cissn: t:t!-t w:rd:n." r ? r- .r f. v. , , , 1 C.-- .' --1 L - J K ,"tt
verruclf nennt! Abtt da es nicht verrückt ist. muß es vor allen Dingen gerechtfertigt werden. Hier aber in der Gegend ist kein Verlaß auf die Menschen. Ich bin mißtrauisch geworden und traue dem Herrn Kammerjunker gar weitgehende Vorbereitungen zu. Also fort von hier. Herr Graf, in die Residenz, wo Sie den Schutz des Herzogs anrufen und den besten Rechtsanwalt nehmen können. Wenn dann die Herren Sachverständigen hier antreten, ist das Nest ausgeslogen. Ich packe den Koffer und morgen Früh fahren wir. Darf ich mir den Schlüssel zur Schränkekammer holen? Er hängt noch in dem alten Salon." Was willst Du dort?" Reisecivil holen." Ich habe ja meinen Pelz hier." Kuhnert schüttelte energisch den Kopf: Der Teufelspelz muß jetzt ausgespielt haben, Herr Graf. Der hat auch zu dem Geschwätze beigetragen." Aber Encke verlangt doch, daß ich ihn trage." Mit Respect zu sagen. Herr Graf, der Schäfer meint es wohl ganz gut und will Euer Gnaden vor Gicht bewahren, aber er vergißt, daß ein vornehmer Herr nicht wie Seinesgleichen herumlaufen kann. Auch die Armbewegungen beim Gehen müssen der Herr Graf jetzt einstellen das sieht ganz vertrackt aus. und wer nicht weiß.
daß es Vorschrift ist. denkt sich alles Mögliche dabei. In der Residenz müssen der Herr Graf all' diese Dinge Vi Seite lassen und wie jeder andere "ensch auch auftreten, sonst hast man dort auch eine falsche Meinung. Darf ich unterthänigst ,fragen, ob Alles zur Reise vorbereitet werden darf? Der Herr Graf können sich auf mich verlassen." Willibald suchte in der Dunkelheit die Hand ' deö alten Mannes und drückte sie voll zitternder Bewegung. Thue es, Kuhnert, ordne Alles an, ich füge mich Dir in all?n Stücken, Du und Johann sollt mich begleiten". Befehl, Herr Graf!" nickte der Eastellan. Di? leisen, müden, schlurfenden Schritte verklangen hinter ider Thüre und Graf Willibald sank auf den Stuhl nieder, legte die Arme auf das Fensterbrett und drückte daö Antlitz darauf nieder. Em Schuttern und Beben ging durch seine Gestalt, wie wenn die Verzweiflung einen Menschen mit rohen Händen packt und schüttelt. Im Irrenhaus! Dieser Anschlag krönte alles Elend, welches ihn, den Einsamen, Unglück!! chen, je heimsuchte. , Eine Pistolenkugel ein Giftpulper würde all' dem trostlosen Leben ein wohlthuendes Ende bereitet und den Majoratsherrn von Niedeck von seinem Dasein erlöst haben, wel ches jeder Freude und jeden Glückes har war. Aber im Irrenhaus! Mit gesundem Verstände zeitlebens eingekerkert sein, verurtheilt zu dem schwersten, unerträglichsten Loos, welches je eine Menschenseele gemordet ge fangen, ausgeschlossen, des eigenen Willens, der goldenen Freiheit beraubt, fürchterlich gestraft, wie der schwerste Verbrecher! Dieser Gedanke trieb dem verlassenen Manne den Angstschweiß deö Entsetzens auf die Stirne. War es auszudenken, zu glauben? Warum nicht?! Stehen die Zettungen nicht voll der grausigsten Dinge, wie das Fin cle Htecle die Irrenanstalten mißbrauchen läßt? . lgor.sezizngsolgs.) ' ' Ml 1 Bom Jlilandc. Weil ihr Gälte, derEisHändler William E. Schmidt in Jrvington. N. I., ihr das Gesicht mit Bratensauce gewaschen hat, will Frau Bertha Schmidt geschieden werden. V'o n 365,000 Kindern werden die öffentlichen Schulen von Groß New York" besucht. In dem alten New York, den jetzigen Boroughs Manhatkn und Bronx. gibt es 233. in Brooklhn 164. in Queens 69 und in Richmond 29 Schulen. Zwei auf Set zu Waisen gewordene Mädchen kamen mit dem Fürst Vismarck" in New York an. die 15 resp. 11jährige Emma und Martha Kienert. Ihre Mutter sprang zwei Tage nach der Abfahrt des Dampfers von Hamburg über Bord und ertrank. Sie war durch den Tod ihres Mannes geistesgestört geworden. Die Passagiere brachten 343 Mark für die Kinder auf. Lebendigbegraben wurde Frau Sarah Smith in Pardeeville, Wis. Arbeiter hatten das Grab ge, öffnet, um die Leiche anderswohin zu überführen, wobei sie zu ihrem Entsetzen wahrnahmen, daß die Frau im Starrkramps beerdigt worden war. Bei ihrem Erwachen hatte die Aermste in ihrer Seelenangst die Hände zum Gesicht emporgezogen und die Finger abgebissen. Der 80jährige Greis Reil e y N i r beging in der Ortschaft Coldwater. unweit Mahfield. Ky.. Selbstmord, rnftem er sich den Hals mit einem Fleischermesser durchschnitt. Nachdem er sich die Wunde beigebracht hatte, stürzte sich 'der Mann auf seine Gattin, um sie zu ermorden, siel aber todt zu Vyhen. ehe er sein Vorhaben ausführen nkon te. Der Celbstmor der war ein wohlhabender und höchst angesehener Farmer. Der erste Bundes soldat, welcher in dem jetzigen Kriege sein Le den verloren hat, ist der Gemeine Wheeler von Company K des 6. Ca-vallerie-Regiments: freilich ist der Mann nicht von dem Feinde gesallen. sondern in Folge eines Unfälle? um'S Leben gekommen. Aus der Eisenbahn fahrt von Fort Riley, Kan.. nach dem Süden stürzt: tx in Knobster. Mo.. vom Zuge und war augenblicklich ine i??
In der Nähe von Eckhart-L-1 i n e. " CTcunt, T?3.. ix-
SK i-2iSW3i
üoti
Verzagt nicht E$ gibt Milk
G ri
Alton. Jll., 8. Nov. 1897. Ich Halle so lange an Gebärmutter Vorfall, Rückenschmerzen und weißem Fluß gelitten, daß ich der Verzweiflung nahe war. Eines Tages hörte ich auf dem Eisenbahnzuge eine Dame einer anderen erzählen, daß Wine of Cardui sie von Frauenleiden lurirt habe, und dies schien mir eine Stimme vom Himmel zu sein. Ich gebrauchte den Wein und ich nehme täglich zu. Ich glaube, daß ich bald bei vollkommener Gesundheit sein werde. FrauT. R. Jennings.
vi (a S
Ven FrankUn, Texas. 14. Nov. 1897. Ich bin bankbar, Ihnen mittheilen zu
können, daß. obgleich ich zwölf Monate lang ganz fürchterlich an Frauenkrankheit litt, mich Wine of Cardui jetzt geheilt hat. Ich kann jetzt mit Leichtigkeit meine ganze Arbeit verrichten und leide nicht dabei. Ich freue mich außerordentlich, daß ich Wine of Cardui probirt. FrauSallieFloyd.
I
ES gibt keinen Grund für eine kranke Frau, daran zu zweifeln. Abhilfe zu erlangen, wenn sie McElree's Wine of Cardui bekommen kann. Diese berühmte Medizin kurirt jedes Jahr Tausende der schlimmsten Fälle von Frauenkrankheiten". Sie ist so nahezu unfehlbar.
luknstA, Departement für Ssrnen. Für uttunst. im Falle besondkre An vxisungkn erfordkrlich sind, adressirt mit Angabe Der Cvmvtome : dl Ad riaory Dep-rtrnent; Tb Cht tanooffa Medicin Co., C&atta novga. Iran.
'
schuldigung, in Uniontown. Pa.. seme Frau erschossen zu haben, festgenom men. Als er verhaftet wurde, machte er einen Fluchtversuch und erhielt dabei eine Kugel durch die Backe, welche ihm zwel Zahne herausriß. Er hatte geglaubt, seine Frau sei aar nicht todt. und Briefe geschrieben.-welche dtt Beamten auf seine Spur brachten. Weiler nicht rn den Kriea gehen konnte, beging James W. Moore in Corona. L. I.. Selbstmord. Er war ein Mitglied des 22. Regimentes der Miliz und wurde vor einigen Iahren ehrenvoll entlassen. Jetzt wollte er sich wieder anwerben lassen, um gegen die Spanier zu kämpfen, doch hat man thn, da er 47 Jahre alt war, nicht genommen. Dies brachte ihn zur Verzweiflung und er machte durch Einathmen von Leuchtgas in seinem Zimmer seinem Leben ein Ende. JnDorchesterCounth Md.. werden die SpirituosenGesetze in der Srengsten Weise gehandhabt. Der Apotheker Albert Schuh wurde dort wegen Verkaufs von Spiritussen ohne Recept von einem Arzte zu 7 Monaten Staatsarbeitshaus verurtheilt. Der Fall kam wieder vor dem Richter Fowler in Towson zur Verhandlung und Chas. R. .Schirm von Baltimore ve?trat den Verurteilten. Der Richter sagte teboch, er habe keine Jurisdiktion in diesem Falle. Nachernem 35Jahe währenden Siechbette ist der 47jährige Pe-, fer Peters rn Union Hill N. I.. seinen Leiden erlegen. Peters' Krankheit war eine ganz absonderliche und erregte in medizinischen Kreisen großes Aufsehen, Als 12jähriger Knabe wurden seine Knochen so weich, daß sie wie morsches Holz brachen. Jede Bewejung brachte ihn in Gefahr und so war er stets an das Bett gefesselt. Der Rumpf mußte förmlich in Gyps gehüllt werden, um den Bruch ber Rippen zu verhüten. Peter hatte sich mit großer Geduld in sein trauriges Schicksal gefugt. Der 60 Jahre alte Farmer Thos. Smoot zu Shinnston, nahe Falrmount. W. Va.. gerleth mit seinem 35 Jahre altenSohne Jud Smoot m Streit, und ehe es sich der alte Mann versah, hatte ber Sohn seinen Revolver gezogen und feuerte fünf Schusse aus semen nach dem Hause zu Elenden Vater ab. Knne der Kugeln traf. Der Vater erschien aber ba.'d wieder mit einem Schrotgewehr und schoß die Ladung seinem Sohne in die rechte Brust, wobei der rechte Arm nahezu abgerissen wurde. Seitdem der Krieg erk l ä r t i st. können laut Section 2171 der revidirten Gesetze Spanier als'Unterthancn einer mit den Ver. Staaten kriegführenden Macht nicht mehr Vürger werden. Dies erfuhren gestern zu ihrer großen Enttäuschung zwei Sva nler, Jose Pesaba unb ZsranciZcs Lopez. Pesada ist bereits 11 Jzhre hier. Lopez 14 Jahre. Die Leute hätten Lnast Zeit gehabt, ihre Bürgcrpapiere zu holen, und haben es sich nun selbst zuzuschreiben, daß ihne.n jeht die Gelegenheit hierfür genommen ist. Dem Lieutenant Al'exan. der T. Dean von der im'Presidio stationirten Schwadron V des 4. Caval-lerie-Regtments der Bundes-Armee, ist erlaubt worden, seinen Abschied zu nehmen". Ter Grund für diese einer schimpflichen Entlassung gleichkommende Verfügung ist. daß der saubere Herr Lieutenant" sich in Gesellschaft einer Dirne in einem Tingeltangel an der Barbary Coast betrunken und dann seine Uhr. Kette und seinen Ueberzieher versetzt" hatte.. 6s ist dies nicht da? erste Mal. daß der Ex-Lieu-jenant sich vergangen hat. Er war vorher schon mehrmals wegen Trunjenheit und ungebührlichen Betragens milit'ärgerichtlich processirt worden, aber durch Einfluß" der Ausstoßung puZ c:n Milltarverdande entgan gen. ' Dean ist verheirathet, aber
C:fra :1 j:t t:xh7t:
rsjml n vlx ?sjjiuisjfy ZfÄXi&l I rSsyj 'W'&P'', vfwk XvWl v P (71 ä vYÄ'd&Ly SVm- vM'i V Sö? vmi ti & täwi WsiM&v 1 ri w' M lir in ÄM
WWMlWio
wie nur eine Medizin sein kann. Es gibt einen Weg gesund zu werden. Man gebrauche Wine of Cardui. Er ist die Vorkehrung der Natur für schwächliche, kranke Frauen.
Alle Apotheker verkaufen ihn. $1.00 per
m,.?
Bom Yiirnanöc. DieFraudesCapitäns jstd Hafenmeisters- Melville, die in Buckie in Jauffshire wohnt, empfing vor einigen Tagen eine an ihre Tochter adressirt'e Schachtel Chokolade. Die Sendung war anonym und in Buckie bei der Post abgegeben. Frau Melvillc $ß davon und wurde sofort von Erbrechen befallen, das fortdauerte, bis se eine Stunde später starb. Die Polizei beschäftigt sich mit der Angelegenheit. Das schweizerische Bundeshett weist zur Zeit folgenden Effectivbcstand auf: Auszug 147.191 Mann (144.922 im Jahre 1897). wo-. . e c!.e,. c 1 stn ststn cm ! von aus oiejnsanlerie us,öuy icann, auf die Kavallerie 4245. auf die Artillerie 21.355 und auf das Genie 5915 Mann entfallen. Die Landwehr zählt 83.283 Mann, der bewaffnete Landsturm 53,471. der unbewaffnete Landsturm 218.309 Mann. Die Gesammtstärke des Bundesheeres ist darnach 502.254 Mann, . Dieser Tage langte um 9 Uhr Vormittags mit der Bahn die 87 Jahre alte Marie Wanbtsch aus Wien in Laxenburg ein. Auf dem Bahnhöfe erzählte die Greisin, sie komme aus dem Spltale in Wien, wo man ihr den Arm amputiren wollte. Da sie in ihrem Alter nicht als Kriip pcl leben wolle, habe sie entschieden, in Laxenburg zu sterben. Man legte d:n.Worten der Alten kein Gewicht bei und ließ sie ziehen. Nachmittags wurde der Leichnam der Greisin im WienerNeustädter Canal gefunden. In dem Dorfe Hill of Veath in Flfe hatten vier Knaben im Alter von 1517 Jahren sich auf eine bis jetzt unaufgeklärte Weise GelatineDynamit verschafft und gingen damit auf einen wenig betretenen Weg außerhalb des Dorfes, um dort eine improvisirte Kanone damit zu laden und zu lösen. Statt der erhofften regelrechten Entladung erfolgte eine fürchterliche Explosion. Einem Knaben wurde der Leib aufgerissen, einem zweiten der Kopf zertrümmert. Die beiden andern Kiiaben. die 12 Yards weit entfernt gestanden hatten, entkamen unverletzt. Während einer GastVorstellung, welche die Gesellschaft des Pariser Theatre Libre" im Olympia Theater zu Brüssel veranstaltete, draag die Polizei in den Saal und verhaftete den Director der Truppe, Namens Chirac, sowie elf Darsteller, unter ihnen vier Damen. Als Grund dieser Mssenverhaftung wurde angegeben, da; die Truppe ein unmoralisches Stück ausführte. Das Haus wurde unter lebhaften Prvtestrufen des Publikums geräumt. Es kam zu stürmischen Auftritten, so baß die Polizei auch im Zuschauerraume 50 Verhastungen vornahm. Recht ausgewachsene und gewichtige Schulkinder hat der märkische Flecken Ragösen auszuweisen. So hat z. B. die erste Schülerin der ersten Klasse eine Größe von 1.68 Meter. die zweite eine solche von 1,72 Meter, die dritte eine von 1.62 Meter u. s. w. Recht ansehnlich ist auch das Körpergewicht dieser Vierzehnjährigen. Bei der ersten Schülerin beträgt es 133. bei der zweiten 100. bei der dritten 129 und bei der vierten 93 Pfund. Die Folge dieser Längen- und Breitenausdehnung" ist, daß die Klassenbänke erweitert werden mußten. Erhebliches Aufsehen macht in Thorn folgender Fall unschuldiger Verurtheilung: Im Oktoker 1896 wurden vom dortigen Schwurgerichte der Invalide Heinrich Ruetz und der Maurer Albert Stange aus Stewken wegen Slttuchleitsverbrechens zu je sieben Jahren Zuchthaus verurtheilt, und zwar auf Aussage einer Frau, an der das Verbrechen verÜbt sein , sollte, trotzdem die Angeklag::n ihre Unschuld beteuerten. J t t '
' r V f " 4 , V
m
für Euch. Oll w Flasche. ttrau, von (Vewissensbisten getrieben, eingestanden, daß ihre Aussage falsch sei; sie habe die Leute aus Rache vernichten wollen. ' Die Verurtheilten wurden sofort in Freiheit gesetzt und das Wiederaufnahmeverfahren eingeleitet. In Braun schweig i st die 21 Jahre-alte Verkäuferin Emma Meyer, an welcher derCigarrenreisende Schwärze! aus Hamburg in Wunstors einen Mordversuch verübte, gestorben. Die Eltern der Verstorbenen wohnen am ncu:n Petrithore in Vraunschweig. Frl. Miyer hatte sich mit Schwärze! der sich jetzt in Hauniver in Haft befindet, c-hue Billigung der Eltern verlobt und war dann mit Schwärze! helmllü) nach Hannover gereist Schon dort hatte Schwärze! den Plan gefaßt, seine Verlobte zu tödten, doch bot sich ihm hierzu keine Gelegenheit. In Wunsiorf gab der Unmmsch dem Mädchen eine Phosphorlösuug und daraus Antipyrin zu trinken und als diesem nicht die gewünschte Wirkung hatte, hielt er ihr ein mit Chloroform getränktes Taschentuch vor den Munt und suchte ihr die Pulsadern aufzuschneiden. Dabei erwachte das Mädchen und schrie um Hilfe, worauf bei Mörder flüchtete. Er wurde jedoch verfolgt und in Gewahrsam genommen. Das Mädchen wurde hierher gebracht, wo cs von zwei Aerzten in Äe Handlung genommen wurde. Dock waren ihre Bemühungen vergeblich Ueber die Beweggründe zu der Tha! bat sich der Verhaftete noch nicht w äuhe:t. Eine B a u m w 0 l l s p i n nfabrik in Wien bezog dieser Tage eine Partie amerikanischer Baumwolle, die mit dem Dampfer Eskdale" aus Savannah in Bremen ankam. Beim Oeffnen eines Ballens im Fibriksmagazin fanden die Arbeiter im Innern des Ballens eine mit einem Explosivstoffe gefüllte Kapsel vor, an welcher eme Zündschnur angebracht war. Einem gunstigen Zufall ist es zu danken, daß keine Inbrandsetzung der Baumwolle stattgefunden hat. Die Anzeige wurde erstattet, die weiteren Nachforschungen werden gepflogen. Die Entdeckung ist von besonderer Wichtigkeit; die Versichcrungs - Gesellschaften klagen schon seit Jahren über die vielen Schäden in Folge von Bränden in Baumwoll-La-düngen. Durch die kürzlich stattgehabte griechische Nationalfeier wurde die allgemeine Aufmerksamkeit auf den letzten noch lebenden Teilnehmer am Befreiungskampf von 1821 gelenkt, den jetzt gerade hundert Jahre alten früheren Arzt Mavrogenis. 1793 in Paros geboren, war der Jüngling sogleich bei Ausbruch des Krieges aus Italien, wo er medizinischen Studien obgelegen, in sein Vaterland zurückgeeilt, um sich mit der Waffe in der Hand in hervorragender Weise an einer ganzen Reihe von Gefechten zu betheiligen. Die Wunden, die er damals erhalten, haben ihn nicht verhindert, ein so hohes Alter zu erreichen. Er erfreut sich im Gegentheil einer solchen Rüstigkeit. daß er. Ritt; seiner 110 Jahre alten Schwester noch manches Jahr zu erleben hofft.' :: V , II Der Feinö Ist Besiegt. Die Grippe hinterläßt in d'cr Regel den Patienten in sehr schwache? Ge, sundheit und oft mit einem anhaltenden Husten und angegriffenen Lungen. Für solche Falle ist Dr. Bull's Husten Syrup daS allerbeste Mittel, rvclchcS, wenn sofort angewandt, die Gefahr der. Schwmdsucht beseitigt. Frau Magale Tulaa, Jronton,.Ohio, sagt: "ES macht mir viel Vergnügen mit in dem Lobe für Dr. Bull'ö Husten Syrup einzustimmen. Ich litt längere Zeit an der Grippe, aber nachdem .ich eine Flasche von Dr.' Bull's Husten Syrup braucht hatte war ich vollkommen turirt und ich wurde den schrecklichen l?5. cxschlc aüm Lc t r - - "
n
1
Wfl5-MWchr
von Indianapolis. kcder?Handlungen. lüde, Leather & Belting Ca, 125 S. Meridian St. 5chuhe unb Stiefel (Retail.) Scbaurotli & Ca, 18 O. Washington St pianss und Musikalien. Cartin & Lennox, 31 Ost Market St. Lebendes Vieh. Merchants Union Stock Yards. Barber A. & Co. M. Seils & Ca Tolin, Totten, Tibbs & Ca Stockton, Gillesple & Ca Clark, Wysong & Toris. candwirthfchafl. Gcräthe u. wagen Holten W. B. Mfc. Ca. 177 O. Wash. Gale Mfg. Ca. 117 W. Washington St. IL T. Conde Irnplernent Ca, 27 N. Capitol Ave. Bau und Ccihrcreinc. Gerrnan-Arnerican Bldg Ass'n, 100 i. DelawareSt International Bldg & Loan Ass'n zs ust Market bu Indiana Mutual Bldg & Loan Ass'n Journal Gebajude. Zuckerwaaren, (Wholesale.) Daggett & Ca, 18 West Georgia St. Drefch.INafchinen. Minneapolls Tbrasbing Macbine Ca, 117 W. Washington St. Riemen und Leder. Taylor & Smith, 137 S. Meridian St Schnittwaaren. Murphy, Ilibben & Co., 97 S. Meridian Erwin, D. P. & Co., 106 S. Meridian Apotheken. Sloan Drug Ca, 22 W. Washington St Thierärzte. Greiner L. A. , 18 S. East St. Feuer'Versicheruna. McGillard Agency Ca, 83 O. Marker 3ce Crecim. Fnrnas HL W. 112 N. Pennsylvania St Milcherei. Indianapolis Creamery, 52 Mass. Av. Trust Compagnien. Indiana Trust Ca & Saiety Vault The Marion Trust Ca . Monument Plact Grundeigenthum und Versicherung. Spann John S. & Ca, 8 Ost MarketBauholz. Ooburn Henry, Georgia St Weißblech. Tanner & Sullivan, 116 S. Meridian St Putzwaaren. Fahnley & McCrea, 140 S. Meridian St Bäckereien. The Parrott & Taggart Bakery. rpl OAA o. ct. Bryce's Bakery. 14 Ost South St Schuhe und Stiefel (Wholesale.) Hendricks & Cooper, 85 S. Meridian St McKee Pw S. & Son, 102 S. Meridian. üte, Handschuhe etc. Hendrickson. Eener & Co., 89 S. Merid. (Eifert und Schmiedewaaren. Van Camp Hardware & Iron Co., 73 S. Illinois St Nildebrand Hardware Ca, 52 S. Merid. Layman & Cary Ca, 63 S. Meridion St Francke & Schindler, 35 S. Meridian. Clemens Vonnegut, 184 & 186 E. Wash, Eisen und Stahl. Holliday W. J. & Ca, 59 S. Meridian. Farben, 0el und Glas. Burdsal & Ca, 34 S. Meridian St. Indianapolis Paint & Color Co., 40 Massachusetts Ave. wagen und Kutschen. Irvin, Robbins & Co., 32 O. Georgia St plumber Artikel. McElwaine, Richards & Co., 62 W. Maryland st Spiel unJTKurjiPslslrcn. Mayer Charles & Ca, 29 W. Wash'gt Extracte und Gewürze. The Grocers Mkg. Ca, 80 8. Pennsyl. Banken. Capital National, 23 S. Meridian St Indiana National Bank. Gummiwaaren (Wholesale.) Indiana Rubber Ca, 127 S. Meridian. Blechwaaren (Wholesale.) Cooney, Seiner & Ca, 17 E. South St Bücher und Schreibmaterialien. Ind. Book & Stationery Ca, 75 S. Meridian St Commission ZNerchants. Syerap & Ca, 22 S. Dclaware St Keach J. I, 62 S. Dclaware St Drszuisten (Wholesale.) Indianapolis Drug Ca, 21 H Marland Ward Bros., 72 S, Meridian St .. Groceries (Wholesale.) Schnull & Ca, 60 S. Meridian St Severin, Osterrneyer & Ca, 61 S. Meridian St Kothe, Wells & Bauer, 128 S. Meridian O'Connor M. A Ca, 47 S. Meridian St Perry J. CL St Ca, 2 W. Georgia St Geschirre und Sattel. Indianapolis Ilarne&s Ca, 10 McCrea. nolliday & Wyon, 96 S. Pennsylvania. Vefen und eerde. Horns Stovs Ca. 79 5 Meridian 5eben5.Versicherung5GeseUschcfttn Th Indiana Life Idf. Co. Lr::c-t
T&z E!-h3 St C-r. v. - r ' s -l v-, r-L...---v . - ,
sehen .(!!:! ,
