Indiana Tribüne, Volume 21, Number 228, Indianapolis, Marion County, 6 May 1898 — Page 3

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iou.o D1L äCKACHTtL DieOssiee von Dr. H. PINK und Dr. COLE, befindet sich in 91. 34 Ost Ohio Straße. Telephon No. 927 wie biöhe?. Dr. Louis Burckhardt, No. 1134 Süd Meridian Straße Sprechstunden: 9MorgenZ urb7 Ikcnd. Willougliby Block. 224 Nord Meridian Sttaße. Sprechftundin: z 4 Nachmittags. Tel.LäSk. Dr. I. Wühler, 120 Sft USnrty Str. Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr Bonn. ; 2 6t8 3 . h? Nachm.; 8 bis 9 Uhr AbendS. Telephon 1446. Vsrestkunden: Sonntag Bormittazl. 0. C. EVERT8, Deutscher Zahn - Arzt. ?io. 8 Nord Peunsslvauia Stk. 4a8 vtrd aus WunlH enqevandt. WALTE V, FRANZ, Zahtt-Arzt, No. 90K Ost Market Straße. Cofsin Bleck. Zimmer .43. Osfiee.Stunden: 9 6U 12 33m., 1 Ml 5 Km., 7 19 XbcxM. Sonntag . 10 Uhr Bm. bil 3 Uhr R SüSSTciS cLilL fc" eVl1 . ij -ÜjK f m TRiEB, MM m. i ff lr n " 55-1? , jjc s bifismrdiM IS S i tt l A fc 4 ' 1 l V " H 4 5 i 1 ?a Hr 5 J 1 ! s l--c:i,i- &hxZJi 5' ss? vAta sra rtJBBBAR FIXTURES6 0?lAl?iS BOARDS AND ALI $ Tln. 27ne, Drass, opöer. g ttlokel and all Kltcher? end ? Platsd Utensils, j Clsa$ Wood, FilBrb! 0 $ celaln Etc . ORC WM. MOFFMAN,. A tdU ITjui2t9tar S3U Frvprietor, J J 205rT VMHrnT0iSTlii9ikvJia. jj -TKEvEAB-KEEFEHS' WM. f v "Äs t--sds OCr;C s?vSns? 3untS3trfauf in Apotheke '.V 25 Cent Der Afund. , TlrW rrrn ?r . 4 wm - S-V 1 1 1 ßlPANS TABULES rt intended or tKUdren, tadlcJ and all who prefer a ncdldncIsguiscd as cor feedoncry. They rnay now bc lud (put p in Tin Box, eventy-twö Ja a box), price, twentyIye cents er sive texca (br caedolur. Anydruggistvnllgttthcxa isyou inajjt, and they rnay always DC cbtained by renutung the pnee lo thslllpans Cherrücal Cömpanyvc: aioT5i(r fTrr 51. 1 rn. rfcjv roi M. Merke. euisctetWttchbittdeV. 417 Ost MeTarty Str. Ecke Eüft. Up otaira. trc Carl UtnjpaTtM 6ib Klabaw traft 'Vif Wlf IIWH V. t "T THiP inrn. wKAAil. BO YEARfi Vr PXPERIENCB .Vnr MlRKI ,rA Designs . to - 5. r?nvpiöHTS A& ItTMi MBdinf kfttcb n4 slMrtptlornmjy twr OTtAl our ptnloa frw wbtfchr IiTMikto 1 prwbtblr rWntb1- wmBMl Kom Mrtly conQdantUl. Ilindbook on Patent M- fr. CldMt ubw tot mringnfuU. k iMaM t&ktm ttr.nib Mann A . rmtTf . - - .Vriiift In fth. Sdttitific Jltiierican. linwIVtlT uinruiN ; tr1"".. mIaUo oi or null loornaL Tarm., 13 Hart f o month, L ild by ail nwlalrm. 8 110.'"'"''" SV lvlll tiiiJi waäTca r Pi, YrMiawwfc O. . . . A A . B-V1. MMM. AaM. AdHoBpEa Fii'ey, (014 Freedom Elgnt.) lotary Public, Translator Corrcopondont etc f ITo.103 EliÄöboth Otrot. Tti3 Blai3 St. Car.

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M MM IN ALLEM AMTHFKPM i Der Majoratsherr. Roman von Nataly v.Sschstruth. (gortjejung.) Großartig!" bewunderte der Gras Vortrefflich bewandert, dieser Doktor! Ja, m?ine Herren, ich fürchte, da werden wir uns auf ganz ungetxuerliche Dinge gefaßt machen müs sen.Man muß ihn in ein Narrenhaus bringen und Ihren Sohn als Erben proclamiren, Herr Graf!" Das Eis war gebrochen, in wildem Durcheinander klangen die Stimmen, und auf Rüdiger's fahle Wangen traten zwei rothe Flecken höchster fieberhafter Erregung. Er senkte die Wimpern über die Augen, um seine verrätherisch ausblitzenden Blicke zu verbergen. Dann seufzte er tief auf, streckte jählings dem Bürgermeister und dem Doktor die Hände hin und rief voll schmerzlicher Ertase: 3a, meine Herren, tonnte man dem armen Geistestranken die Wohlthat anthun, ihn in eine Anstalt zu bringen, so wäre Angerwies gerettet und könnte blühen, wachsen und gedeihen zu einer Stadt ersten Ranges. Nicht an mich denke ich ich habe es nicht nöthig sondern nur an Angerwies und seine Bewohner, wenn ich erkläre es würde ein Glück sein, könnte mein beklagenswerther Vetter einem Irrenhause überwiesen werden!" Ja. ein Glück! Ein Glück für ihn und uns!" hallte es im Kreise. Erbarmen Sie sich. Herr Graf! Helfen Sie uns, daß es geschehe! . Eine wunderliche Veränderung war mit dem kleinen Angerwies seit dem Kriegerball vor sich gegangen. Der Sturm tobte im Wasserglas. Welch' ein Mustern. Tuscheln und Raunen aller Ecken und Enden. Welch' eine wichtige Geheimmßkramerei unter den Vätern des Stadt chens und seinen Honoratioren. Bürgermeister und Doktor gingen aus und ein bei Graf Rüdiger, und dieser hatte dem Feuereifer der Herren nur zu wehren. Die geheimnlßvollen Berathungen ,n dem kleinen Privatzimmer der .Stadt Sambura" wurden immer lebhafter. bis sie nach drei Tagen ihren definitiven ' und seierllchen Ävjcymy fanden. Man schüttelt sich in treuer Verbrüderung die Hände und gelobte sich, frisch an das mit zu geyen. ward Zolaendes beschlossen: Kehrte jetzt Graf Rüdiger in die Residenz zurück, so ward er von nun an mit vrnschriftlichen Briefen der Anaerwieser Bürger bestürmt, den unerträglichen Zuständen em Ende zu macyen, welqe ibr aeisteskranker Patronatsherr auf Niedeck über die Stadt heraufbeschwor. Diese Briefe sollten Gras WiinvaiD in all' seiner Verrücktheit schildern, sollten ihn alles dessen anklagen, was er verabsäumte und wodurch er 01c Gemeinde Anaerwies in ihren wohlberechtigten Forderungen schädigte. Der Assessor sollte vlö 'aqe reazr geistreich und geschickt mit' allen Ehicanen eines Rechtsanwaltes ausklügeln. . jl,. yr I f Auf diese Briefe km wollte ras Rüdiger alsdann seinen Antrag auf Entmündigung bei dem Amtsgerichte stellen. Als Sachverstandrner sollte derDoktor berufen werden, die Zeugen sollten durch den Bürgermeister und andere woblaem-inte Personen a:stcllt w:rd:n. Ganz Angerwies kann sich ja dazu melden! Was die Dienerschaft auf Angerwies anbelangte, so müßte bei Zeiten dafür gesorgt werden, dieselbe den Ansichten und Wünschen der Verschwörenen geneigt zu machen. Der Apotheker wiegte bedenklich den Kopf. Diese Bagage könnte zum Stein des Anstoßes lverden, sagte er kleinlaut: .ibnen aefällt das zuchtlose Leben unier dem verrückten H?rrn, der sie schatten und walten laßt, wie es ibnen beliebt. Sie werden mit einer Aenderung der Verhältnisse am wenigsten emveistanoen sein. Pah!" stotterte der Assessor. Sie können doch seine landbekannten Ver drehtheiten nicht ableugnen, und auf diese kommt es hauptsächlich an." Das wohl, aber sie können Vieles beschönigen, wenn sie wollen." Je nun. man muß eben versuchen. sie auf diese oder iene Weise zu aewln nen." zuckte Graf Rüdiger die Achseln. Ich denke mir, die Gagen werden bei dem Geizhals Willibald nicht allzu bock ausfallen der lunsttae Ataio ratsherr bewilligt sie in doppelter oder ar dreifacher ode! Vortrefflich, Herr Graf, das wird zieben." aebe Ibnen plein pouvoir. meine Herren, diese oder jene Zugeständnisse zu machen, welche Sie im Interesse der Sache für nöthig halten fubr Rüdiaer aleickailtia fort: .ich bin Knauser und aonne aerne ?kedem das Seine. Und nun wollen wir diese leidlae Anaeleaenbelt mermü erledig sein lassen und recht vergnügt noch ein Glas Wm zusammen trinken. Ich bitte Sie, meine Freunde, zu Gast und a mt mm V. leere das erste Glas aus ern 'ÄU! e linaen!" .Man tbat voll aufaereater Freude

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Bescheid; der Wein perlte in den Glasern und in denKLpfen spukten träumhaft schöne Bilder von einer künftigen besseren Zeit. Noch einmal entflammte das gräf-

liche Paar alle Herzen durch bezaubernde Liebenswürdigkeit, dann nahm man Abschied aber man lächelte dabei ein siegesfreudiges Auf ehen!Am nächsten Tage holperte der Hoelomnibus abermals vor die Thüre, um die seltenen Reisenden zum BahnHofe zu bringen. Der Assessor stand mit einem Strauße an der Wagenthüre. Er war ein Meisterstück des AngerwieserGärtners, welcher seine schönsten Blumentöcke geplündert hatte, um diesen Abchledsgruß zu ermöglichen. Er war ür die Gräfin! Da that er eö mit Begeisterung, denn die hohe Dame hate mit semer Frau aus dem Nriegerballe gesprochen und seiner Tochter so gar auf den Fuß getreten so dicht tand sie zwischen ihnen. Die Halde Stadt war auf den Beinen, um die gefeierten Menschenfreunde noch einmal zu sehen. Man rief Hurrah. schwenkte die Taschentücher und etliche Damen weinten sogar, weil sie es für respektvoll und chickllch hielten. Die Herrschaften grüßten und winken mit dem Ausdrucke größter Herzichkeit und Innigkeit nach allen Seien und der Abschied vonSimmel hatte etwas geradezu Rührendes. Es war auch keine Kleinigkeit sur die biederen Alten! Sie hatten in diesen zwölf Tagen mehr verdient, wie sonst in etlichen Jahren, und das war eine Thatsache, welche die Stadt Hamburg- für ewige Zeiten dem gräflchen Paare versuchte. Und nun gar die Hoffnung, diese Menschen dauernd auf Niedeck zu wisen, nach wie vor WAngerwies sreundchaftlich verkehrend . o, nach Adam Riese war Vater Simmel dann sehr bald schon ein gemachter Mann! Noch ein letztes Lebewohl und vielagendes Auf Wiedersehen", dann chwankte der gelbe Kasten langsam nach vorne, setzte sich in Bewegung und rumpelte die Straße entlang. Die Straßenmngen gaben selbstverständlich -das Geleite und der Graf chüttelte als letzte Menschenfreundlicheit sein Portemonnaie unter sie. Da gab es ein unendliches Gejohle, Gebalae und Gepurzel, und wahrend alle Welt voll Entzücken diese Freigebigeit anstaunte, entschwand der Omnibus den Blicken. Als sich auch der Abschied von Gottieb und Schröder mit aller Inbrunst vollzogen man streckte der Gräfin im Uebermaß der Freude über das fürstliche Trinkgeld wieder und wieder die Hand zum biederen Drucke entgegen schloß sich endlich die Coupehure erster Klasse hinter den Reisenden. Mit einem Seufzer, welcher einem Aufstöhnen glich, sank die Gräfin in die Polster zurück und auch ihr Gemahl warf sich wie ein Erlöster in die Ecke nieder. 'Gott sei Dank, das wäre überstanden!" Die Gräfin streifte die perlgrauen Handschuhe ab und schleuderte sie mit einem Ausdrucke des Ekels von sich. Pfui, wie viele schmierige Kaffern haben sie gedruckt! Zu allem ueberfluß auch noch dieser gebildeteHausknecht! Rüdiger, es war entsetzlich! Diese zehn Tage haben mich Nerven gekostet!" Der Graf strich langsam mit dem eleganten Taschentuch über die Stirne. hoffe, mein Kmd. sie haben mehr eingebracht wie gekostet. Ich gebe zu. daß diese Zeit in Angerwies eme , X ' ,5 . r s?l r-, t.1 !- starre Zumuiyung iur icq lorooqi ioic für mich gewesen ist, aber Du weißt. um was es sich gehandelt hat, und weißt auch, was wir hoffentlich erreicht haben. Im Uebrigen mache ich Dir mein Compllment, wie meisterlich Deine Rolle gespielt hast!. Mit der ersten Schauspielerin könntest Du concurriren. Es wird letzt manch' spaszhafte Erinnerung für uns geben, wenn wir an den Eliteball des Kriegervereins denken! Hast Du eigentlich mit Frau Simmel Schwesterschaft ken?Frau Melanie lachte leise auf. Spotte nur! Ich sehe Dich schon in Zukunft Arm in Arm mit den Herren Apotheker und Auditeur durch die Straßen von Anaerwies wandern! Und das erste Diner, welches wir auf Niedeck geben, wird eine außerordentlich buntscheckige Gesellschaft aufweisen falls Du wirklich die horrende Idee haben solltest, dieses Krahwmkelvolk auch künftighin als geeigneten Umgang für uns zu erachten. Graf Rüdiger entzündete eine Cigarette, fein fchmales. farbloses Gesicht hotte die Maske fascinirender LiebensWürdigkeit abgelegt und trug den AuSdruck hochmüthigcr Ironie. Nun, ich denke, meine Liebe, wenn wir thatsächlich Besitz von Niedeck er greifen, können wir noch das letzte Opfer bringen und die Finger welche die Kastanien für unS aus dem Feuer holen werden zum Danke etwas schmieren! Eme Masienabsutte rung muß stattfinden. Alle unsere lie. den, guten Angerwieser Freunde wer. den dann für einen Tag den' süßen Traum träumen, als intimer Verkehr in Schloß Niedeck auö und ein zu gehen. Ochsen und .Mastvieh liefert selbstverständlich Herr Simmel. und was sonst nothwendig ist, wird auch aus Angerwies besorgt des guten Ueberganges wegen! Dann bekommst Du einen hartnäckigenKatarrh und ich sorge dafür, daß unser neuer Hausarzt Dir eine Reise nach dem Süden verordnet. Bis dahin habe ich die PachtVerhältnisse der Besitzungen geordnet und nach unserer kurzen, aber glänzenden Gastrolle reisen wir ab nach Italien. Dann werden Gründe seil wie Brombeeren sein, um für die Zukunft einen längeren Aufenthalt in Niedeck unmöglich zu machen." Gewiß, falls Du nicht noch Dein Assessorezamen machen willst." Glaubst Du. däk ich noch als Mal ;oraish:rr Gramm r.sitn ca'ce?"

Sie sah überrascht aus: Du willst es nicht?" Er lachte hart und rauh: Nein, dann habe ich es satt, mich als Lastthier noch ferner in das Joch zu spannen; dann haben wir es ja glücklicherweise auch nicht mehr nöthig."

Nem, dann wollen wir frei sem! athmete Frau Melanie hoch auf. Dann haben wir za keine Zukunft mehr zu fürchten! Aber warum noch, so viele Umstände mit dem greulichen Kaffernvolk in Angerwies machen? Wenn der Mohr seme Schuldigkeit gethan hat, mag er doch gehen!" Er zuckte die Achseln. Je nun. darüber können wir ja immer noch bestimme; aber Du weißt noblcssc oblige! Und dann, was sollte aus Deinem Anbeter Bärning werden. wenn seine Königin ihn so schnöde verlassen wollte?" Die Gräfin lächelte. O. theurer Toggenburg!" moquirte sie sich, nach seinem Bouquet greifend. Dieses Kuhfutter drückt seine lyrischen Gefühle aus: Gelbveiglein. Rosmarin und NLgelchen! So ganz der Abglanz der hochmodernen Residenzstadt Anaerwies. Man kann doch unmöglich verlangen, daß ich mich mit dieser heillosen Kuchenpapiermanchette zu Hause lächerlich mache!" Und die kleineHand schleuderte die Blüthen, welche mit so viel Liebe und Zärtlichkeit gepflegt und so viel warmherziger Begeisterun? geopfert wzren, erbarmungslos zum Fenster hinaus. A Propos. willst Du wirklich Garnison nach Angerwies ver urteilen? Das Ware perfide geger die Unglückslieutenants!" Rüdiger lachte schallend auf. Aber Kind, das ist ja überhaupt ein Ding der Unmöglichkeit! Es gehörte die ganze Naivetät dieser Naturmenschen dazu, um an em solches Märchen zu glauben." Arme Burgermiisterln; Sie naht fchon die Brautkleider. Näh' nicht, liebes Mütterlein, am rothen Sarasan! Na, die holden Mägdelein können ja die hochzeitlicher. Gewänder zu unserem Einzüge auf Nledeck anlegen! Nun aber zieh andere Handschuhe an, Theuerste; derZug pfeift. Wir müssen in Lindheim umsteigen. lfforisegung folgt.) sei den Kannibalen. Von C. Wellner, Rrrring! Holla, das Telephon." fagte der König der Kannibalen, der foeben mit -einer schwarzen Hälfte, der Könizin Jmmerhungrig, Sechsundsechzig spielte. Ach, laß das alte Ding klingeln und spiele weiter," sagte seme Gattin. Wer wird's denn sein? Höchstens der langweilige Premierminister. Ich bestehe darauf, daß Du das Spiel be-t endest. Mastikater." Nun gut," brummte der König, der sehr unter dem Pantoffel zu stehen schien. Ich melde zwanzig.". Dabei warf er den Herzenkönia auf den Tisch und notirte etwas auf seine Tafel, d aus dem Schulterblatt seines verstorbenen Freundes, eines Missionars, angefertigt war. Er hatte sich dre Tafel als Erinnerung an den Freund herstellen lassen, well er meinte, er wurde ihn so besser m Andenken behalten. Das kannibalischeKönigspaar spiel te weiter, wobei sie abwechselnd laute Rufe ausstießen, auf den Tisch schlugen, heimlich kicherten oder laut und triumphirend lachten, wenn eines einen guten Zug gethan hatte. Gewonnen," schrie Madame Immerhungrig endlich, laut in die Hände klatschend. Nun gehe ans Telephon." Sr. Majestät, Mastikater der Fünfte, sprang auf, wobei er aus Versehen seiner Gattin auf den Fuß trat und von ihr einen nicht gar zu sanften Rippenstoß erhielt. Dann schrie er mit Donnerstimme in den Apparat. Holla! Wer dort?" Was ist das?" fragte er nach einer Weile nochmals. Deutlicher sprechen, sonst lasse ich mir Deine Zunge zuFrikassee machen!" Na, na. Mastikater, sei ein bischen höflicher," neckte seine Ehehälfte. Wenn es nun ein Gesandter ist!" Ach was," brummte der Getadelte beiseite. Und dann schrie er wieder ins Telephon hinein: Sehr schön, der kommt uns gerade recht. Wir werden ihn morgen zum Mittagessen braten. Was hat er bei sich? Ich verstehe kein Wort. Kommen Sie schnell her und erzählen Sie mir die Geschichte. Diese elektrische Bimmelei thut den Ohren weh, es ist ja ein Höllenspektakel in dem Ding." Schatz," begann der König, nachdem er zur Königin Jmmerbungrig zurückgekehrt war, Minister Dicknase telephonirt soeben, es wäre soeben ein neuer weißer Mann in der Stadt angekommen. Er soll schon seit gestern hier sein. Merkwürdig, daß ich erst jetzt davon höre. Dicknase meldet auch. der Weiße führe iraend eme Maschine mit sich, die er ausstellen mochte. Was haen wir morgen Mittag zu essen?" Das Baby von dem englischen Missionar follte gebraten werden. Ich senke aber, wir lassen den neuenFrem den zurecht machen und laden uns ein paar Freunde zu Tisch. Sehr gute Idee," meinte der König, der inzwischen mit den Bällen aus semem Billard spielte. Seme Haupt und Lieblingsbeschäftigungen waren: Billard- und Kartenspiele. Essen und Ausstellung von Todesurtheilen. Er hatte in letzterer Beziehung einen Rekord, in emer Stunde hatte er em mal dreihundert Urtheile unterzeich net; eine große Leistung für ihn. der nicht sehr viel Uebung km Schreiben besaß. - In diesem Augenblick trat ein Diener ein, der auf einer silbernen Platte zwer Karten brachte. Der König las sie Schatz," fagte er zu seiner Gattin, Dicknase ist mit dem weißen Mann unkn Jin Svrechzimmer. JH werd:

hinunter gehen. Warte mtt dem Abendbrod, bis ich zurück bin." Dann zupfte er feine Kravatte zurecht und stieg die Treppe hinab. Im Sprechzimmer fand er den Minister Dicknase, in dessen Begleitung sich ein hübscher junger Weißer befand, den der Minister als Herrn Jonas aus New York vorstellte. Ein Dolmetscher war auch bereits zur Stelle, die Unterhaltung konnte also losgehen. Junger Mann," begann der Kannibalenkönig ohne Umschweife, ich sage Ihnen gleich im Voraus, daß ich

die neuesten Bucher, sogar Tnloy' und .Baris" von 5Zola. aelesen Kabe. Mumpitz wie Bilder und Photograpyien kaufe ich nicht; rneme Frau hat Haarnadeln und Schmuck in Uebersluß kurz und gut, ich werde Ihnen nichts abkaufen. Außerdem habe ich schon eine ganze Menge Schulden. Und ebe einmal der Kannibalen - ??inanzminister etwas bezahlt da kann eme Ewigkeit vergehen. Aber" und bier leckte sich der Könia wie im Vorgeschmack kommender Genüsse die wuln.:. r 2c. t : je ugc;c .eisigen uuci iu viii mein eigener Schlächter!" Jonas war aanz verwirrt, ibm stand der Angstschweiß auf der Stirn. Da hörte er, daß der Minister ein gutes Wort für ihn einlegte. Majestät." redete er Mastikater an, der iunae Mann fübrt eine wunderbare Maschine mit sich. Er bittet um die Gnade Ew. Majestät das Wundei vorführen zu dürfen. Nun fchön, so zeigen Sie Ihr Wunderwerk." fionai aina an die Tbür und winkte einem Neger, der auf einem mit Rädern versehenen Gestell eine Maschine. Kinematograph genannt, hereinrollte. Der Fremde hantirte eine Zeitlang an derselben herum, während der König jede seiner Bewegungen mit scharfen Auaen beobachtete. Als 5konaS fertia war, bedeutete er dem König mit ehrerbietlger Verneigung, m den Kasten zu gucken. Aber die fchwarze Majestät witterte Unheil. .Aba. Sie alauben mich zum Narren baben m können? Das aibt's nicht. Wir sind gewitzigt. Der Sohn eines Missionars wollte mich auch einmal in so einen Kasten gucken lassen, und als ich hineinsah, blies er mir eine Wolke von Sand in die Augen. Er ward ein fetter Braten!" Wieder leckte sich der König die Lippen, diesmal in Erinnerung an etwas Berganaenes. Vlöklick schien dem 5)errscher ein erleuchtender Gedanke zu kommen. Er drückte auf die elektrische Klinael. Ein Diener erschien. Der König winkte ihn zu sich heran. Dann befahl er ihm. in den Kasten zu schauen. Der Mann that, wie ihm geheißen. Aber kaum batte er einen Blick bineingeworfen , als er einen Luftsprung in die Höhe machte, gegen den König rannte und wie toll zur Thür hinausschoß. Hm. hm," machte Mastikater bedenklick. Das ist seltsam." ?lent hatte aber seine Neugier den höchsten Grad erreicht und er beschloß, der Gefahr des Kinematographen mit Heldenmuth ins Auge zu blicken. Schließ die Thür. Dicknase." gebot er. fürchtend, der Blick in die Maschine könne dieselbe Wirkung auf ihn aus--.' üben wie auf den Diener. Dann zog er den Rock aus, streifte die Semdsärmel in die Qöbe. bis die Zähne fest zusammen und näherte sich der Maschine mit fester Entschlossen- . t -w m m . i hett. chon hatte er Die nasenipike in den Kasten gesteckt, da zog er den Kopf nochmals zurück und sagte zu Dianase: .Adieu, lieber 5?reund. Es wäre möglich, daß diese Maschine mir den Tod brächte! In diesem Falle wirst ti p - r v I ; nu meiner irau sagen, oan icy muiyig z. w trffr4 (i in ucti jluu yuiy. juu yull I"- mtiu Söhnchen einstweilen die Regentschaft übernehmen. Also nochmals: Lebe wohl, lieber Freund." Dann reckte sich der König nochmals stolz in die Höhe und trat wieder an den Zai'berkasten. Nun los," commandirte er, dann steckte er den Kopf in den Kasten. Jonas zeigte zuerst einen Indianertanz. Der Könia schaute lanae zu. Tann begannen seine Hände seltsam zu zucken, er befand sich in fieberhafter Erregung. Plötzlich, oyne mt Augrn von der Maschine abzuwenden, rief er hastig: Dicknase, lauf schnell in mein Schlafzimmer und hole meinen Sandsack; er .liegt im Bett unterm Kopfc Ab,r schell!" Ter Minister lies, so schnell er lau t sen konnte, und kam bald mit dem Gewünschten zurück. So, nun wartet! Jetzt kommt blos r.ochmal und tanzt mir in meinem eigenen Hause Eure ver Firlesanzerelen vor, so soll Euch gleich der " Er hatte den Sack ergriffen und machte Miene, den Inhalt in die Maschine zu schütten, wovon ihn Jonas durch die Vermittelung des Dolmetschers mit Mühe und Noth zurückhalten konnte. Es wurde ihm sehr schwer, der schwarzen Majestät begreiflich zu machen, daß es sich um keine lebendigen Indianer bandle: endlich aber beariff er, daß er die wunderbare Erfindung eines findigen Amerikaners vor sich habe. Nun kannte sein Entzücken keine Grenzen mehr. Als Ilonas einen Stierkampf vorführte, war Mastikater einfach sprachlos. Sodann ließ er seme Gattm undReginald, den Thron folger der Kannibalen, herbeibolen. Königin Jmmerhungrig . hatte ihren kostbaren Schmuck und aelbe Schube. neueste Mode, angethan. Der König ..s'.l. IC W!. rrrt rv niiuiic iyi vle wunoeronre Maiazme, 1o gut er es verstand. Sie war begeistert von dem Stierkamvf. ebenso Reginald, der den Wunsch aussprach, den emen Pikador anbeißen zu können. Als der Stierkampf zu Ende war setzte Jonas einen arabischen Tan, ein Vermöge seines Ranges als König T i m-ft w, rmene jwairn zuerst tn die Maschine. Als seine dicht neben ihm stehendeSattin aber sab. wie er rnit ftSnfcm nh VC:?.r.:n :l!:. w!: sin CiT'j f'i

einziges, unbeschreibliches Grinsen und Strahlen war. fchob sie ihn zur Seite und schielte mit einem Auge in die Ocffnung. Kaum hatte sie einen Blick von dem, was da drinnen zu sehen war, wahrgenommen, da zerrte sie

lyren Mitten Mlt allen Zeichen riesigen Entsetzens von dem Schauspiel fort. Von da an durfte Mastikater nie mehr zuerst in den Kinematographen tXl r4 Ar Via Mk.l. i . l - i vnutu, ivuucui mußic Ivanen, oiö Die Gattin beurtbeilt batte. ob das Mrrf sende Bild überhaupt etwas für seine ugcn i. Endlich war 5konas' Vroaramm schöpft, zum großen Bedauern des Kannibalenkönias. Dieser nnrn berauscht von der neuen Erfindung und fragte Jonas. was er für ihn thun könne. Dieser bat um Schutz uno emen Brief für sicheres Geleit durch das Kannibalenreick wn r Kinematographen öffentlich ausstellen ivvule. Der Könia forderte ??eder und Papier und schrieb folgenden sa)m: Der Inhaber dieses Scheines. Herr onas. soll hiermit besckükt sein bar allem Unheil während seines Aufentvails m meinem Lande. Es darf ihm kein Haar gekrümmt werden. Er st berechtigt, kostenlos alle WerkebrsMittel zu benutzen, in iedem beliebig Hotel zu wohnen, auch in jedem anderen Restaurant zu essen, zu trinken und zu rauchen, was und so viel er trnff. ohne dafür zu zahlen. Wer ihm das geringste Leid zufügt 'oder in AusÜbung seiner Schaustellung das kleinste Hinderniß in den Weg legt, wird ohne jede Untersuchuna von dem Königlichen Scharfrichter geschlachtet. Un terschrieben eigenhändig und gesiegelt am 1898. Mastikater der Fünfre, anivaienkonig. Diesen Schein reichte er .onas. lä chelte ihm huldvoll zu und klopfte ihn freundlich aus die Schulter, indem er sagte: Es ist wirklich eine aronartiae Krfinduna. dieser Kinematoaravb. Sie werden Glück mit der Ausstellung desleiven yaven. Dann im Uebersckwana seiner Freude und in Dankbarkeit für den gehabten Genuß sekte cr sich nochmals nieder und schrieb einen Check auf 500 Elephantenzähne, als Zeichen seiner Huld und Freundschaft. Aus diese Weise also wurde der Kinematoaravb im Kannibalenreicke ein geführt. Er hat mächtig Furore gemacht. Der Cbeck auf die 800 Elfenbeinzähne aber ist nie eingelöst worden, die Königliche Schatzkammer besaß keinen Vorrath, sondern Schulden. Vor e i n i a e n T a a e n l a - gerte in der Nähe des Friedhofes von Nierheim eine Zigeunerbande. Die Hunde dieser fahrenden Gesellschaft hatten eme Anzahl Huhner todtgeblssen. etwa 1520 Stück. Aus diesem Anlaß ließ der Bürgermeister Pfitzer sieben Manner der Bande durch die Polizei ziemlich unsanft in das Rathhaus bringen. Dort wurde ein Barbier geholt, dessen Gehilfe emem der Zigeuner die Hälfte des Bartes abnehmen mußte. Den anderen wurde die Hälfte des Haupthaares geschoren. Nachher ließ man sie laufen. Em Pferd wurde zurückbehalten, später aber freigegeben. Man wurde diesen Vorgang nicht für möglich balten.wenn er nicht durch glaubwürdige Zeugen bestatlgt Ware. Der Partie r ySoW'ttX Inspektor Royer erhielt den Auftrag, den ehemaligen Koch Vesnard aus seiner Wohnung nach der Irrenanstalt zu befördern. Royer Ueß seine zwer Begleiter im Vorderzimmer und betrat das Zimmer der Gattm Besnards mit den Worten: Denke Dir, wer gekommen ist. Dein Onkel aus der Normandie!" Im ersten Augenblicke zeigte Vesnard sich freundlich und kleidete sich an, um mit dem Gaste eme Promenade zu machen, plötzlich schrie er auf: Elender Verführer, für einen alten Onkel bist Du zu hübsch!" bohrte dem Royer das Messer in die Brust, so daß der Tod sofort eintrat. Der englische Finanzmann S. H. Goldsmith, der früher in Frankfurt am Main ansässig war und der femen ursprünglichen Namen Goldschmidt anglistrt hatte, hinterließ ein Erbe von ca. vierundvierzig Millionen Gulden, m welches sich seme Verwandten zu theilen hatten. Unter den im Testamente Bedachten erschien auch feine Nichte Henriette Goldschmidt jetzt verheirathete Frau Wiener v. Welten in Wien, der ein Zweiundzwanzigstel des Nachlasses zugedacht war. Im Laufe der Zeit hatte dieses Fräulein gleich ihren Geschwistern den Glauben gewechselt. Als dieser Vorfall Herrn Goldsmith bekannt wurde verfügte er in einem Kodizill zu semcm Testamente. daß Frau Wiener v. Welten die Hälfte ihrer Erbschaft, eine volle Million Gulden, an die Wiener isra'elitt. sche Cultusgemeinde für wohlthätige Zwecke abzutreten habe. Vor Kurzem schied Herr Goldsmith auö dem Leben und im Sinne seiner testamentarischen Bestimmung wird Frau Wiener v. Welten auf eine Million Gulden zu Gunsten der israelitischen Cultusgemeinde in Wien vernichten müssen. . Glück Im Hause. Häuslicher Friede und Glück werden immer bewahrt werden wenn die Eltern die nöthige Vorsicht bei Erkältung, oder Hals und Lungen Leiden der Kleinen anwenden. Kinder sind immer geneigt eineErkältung leicht zu nehmen, Dr. Bull' s Husten Syrup jedoch kurirt sie rasch und sicher. 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A 0 l t st a n 0 ! g wety geworden ist in der kurzen Spanne von 2 Stunden das bis dahin pechschwarze Haar der Frau Victoria Wolcott in Oakland, Cal. Die Frau hatte ihren Wohnsitz von dort nach Dutch Flat verlegt, war aber bei den dortigen Bergleuten inVerdacht gerathen, eine Spionin der Anti-Debris Association" zu sein, mit der sie in Fehde leben. Nachts holten ein Trupp Bergleute die Frau aus dem Bctte und schleppte sie, an Händen ' und Füßen gebunden, auf eine Eisenbchnbrücke, um sie dort von einem Zuge rädern zu lassen. Unfähig sich zu lbw?gen. lag die Frau auf dem Geleise, mit Todesangst jeden Augenblick li) furchtbares Schicksal erwartend. Glücklicherweise hatte der nächste Zug 2 Stunden Verspätung und Frau Wolcott wurde von einem Streckenarbeiter gefunden, der sie aus ihrer schrecklichen Lage befreite. In Folge der ausgestandenen Todesangst war ibr Haar vollständig erbleicht. Umfeineyretheit zu erlangen, sprang der Neger Charles

Brown aus Crisfield. Md., von einem Zuge, aber er fand den Tod. Der Mann, welcher wegen Angriffs auf einen Polizisten zu Gefängnißstrafe verurtheilt war, sollte von dem Constabler Wm. Britain nach Prince Anne gebracht werden, als cr sich dem Transporteur entriß und vom Zuge sprang. Er war anscheinend unverletzt, fiel aber später hin und wurde vom Constabler Britain. her den Zug hatte anhalten lassen, zurückgebracht. Brown klagte dann über Schmerzen im Unter-, leib und starb binnen wenigen Minuten. Der 56jährige Kriegsve-' teran Samuel F. Strong aus BridgePort, N. I., büßte sein Leben auf einer Bicycle-Wettfahrt ein. Trotzdem er an einer Herzkrankheit litt, war er ein leidenschaftlicher Radfahrer und veranstaltete auf einem neuen Rade eine Wettfahrt mit einem Collegen. Unmittelbar vor der Beendigung des Rennens. in dem er Sieger war, stürzte er kopfüber von seiner Maschine, schlug mit dem Kopfe auf einen Stein und erlitt eine Gehirnerschütterung, deren Folgen er nach Verlauf von zwei Stunden erlag. Der Unfall ereignete sich in der Nähe von Strong's Wohnung. Er diente im Kriege in Co. H" des 3. N. I. Kavallerie-Re-giments und hatte kürzlich die Absicht ausgesprochen, gegen die Spanier zu kämpfen. z&f&asftx Das Deutsch'Amerikanische Mistareau 1 Ilotoriai von II MARCKWORTH, 532 Vine St , Cincinnati, O., M ist anerkannt daS älteste, weitverbrei IH a .n - t prrPi ? rt xeixe uno ucrnanigue in menia urb Deutschland, und alle Ansprüche auf Erbschaften und Rechte, kann man vertrauensvoll in seine Hände legen, und versichert sein, daß du kleinsten, vie die größten Vollmachts-Aufträge mit gleichem Eifer und genauer Rechts kenntniß prompt und gewissenhaft er ledigt wirden. ZU offiziell List, vermisster Erben . irt wVchenUich.t blcfcm VlatU erneuert. LtIi'ilTJrrdLniaTik Coke. Coke. Vn klumpen u. 361 kleinert. Ticke rannen Sie bekommen In der Office der M'polis 6 9 Co Ro. 58 Süd Pennsylvania Stk, Sie mimm ff rwune Da? reichhaltige Sonntags ' Vlait Bietet eine Fäll usterbaltenben &f' SoffeS. Der Abonnements Preis der tägliche Tribune ist 12c, et Sonntsgßblatts Sc, beider zusamnun Lg (31$., per Woche oder (ZI 3t9. per Monar. Durch die yoft dersandt, kostet da Tageblatt 00 dat Vonntagiblati. 02 per Jahr, beide zusammen 3 in OoruzßbezaHKmg. MW WM 2'

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