Indiana Tribüne, Volume 21, Number 228, Indianapolis, Marion County, 6 May 1898 — Page 2

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CtsSy Gf&IYtitA fOiWVI? Erschein Täglich NNd SomüaSs. Iie täzllche,TriS2ne- kostet durch lenXTljer 2 (Scntft per Woche, die eonntag.rribüe'I Scxtl perOoche. Leide ,ufa?e 15 SentS ,dn 15 Cent per ftoxat. Ve, Voft außerhalb di ub gefchtckt ix rai,Hlg f p cnui 10 Oüd rttabsms Cittu .j., . SndianapoliS, Ind., 6 Mai 1893 Tie Stellung der Neutralen im Kriege, Jeder Krieg zwischen zwei Mächten muß auf Verhältnisse der nicht unmittelbar betheiligten Staaten Einfluß ausüben, namentlich in Bezug auf den illternationalen Handel, der durch jeden Kiieg in Mitleidenschaft gezogen wird. Auch die neutralen Mächte müssen in ihren Handelsbeziehungen zu den Vereinigten Staaten bei Um gegenwärtigen Krieg eine Störung erwarten, wenn auch die Folgen nicht so drückend sein werden, wie sie es noch zu Anfang unseres Jahrhunderts im ter sonst gleichen Verhältnissen gewesen wären. Denn zu unsern Zeiten, insbesondere seit dem Pariser Frieden (1856), hat das Seekriegsrecht zu Gunsten des Privateigenthums und l Schutzes des Handels der Neutralen sehr erhebliche Fortschritte gemacht. Hier kommt in erster Linie in Vetracht die Achtung vor dem Rechte der Blockade. Die neutralen Handelsschiffe werden die Blockirung spanischer oder nordamerikanischer Häfen zu achten haben, aber nur dann, wenn die Blockade effectiv ist. Es muß thatsächlich eine Absperrung des betreffenden Hafenplatzes erfolgen, so daß eine Annäherung an den Platz nur unter Durchbrechung des einschließenden Gürtels möglich ist. Das Maß der Voraussetzungen für ine giltige Blockade kann nur von Fall zu Fall festgestellt werden. Jedenfalls genügt ober nicht mehr eine bloße BlockadeErklärung ohne wirkliche Durchführung. Sodann ist es den Neutralen untersagt, die Kriegführenden mit Kriegscontrebande zu versehen. Dazu gehören vor Allem Gegenstände, die unmittelbar zur Kriegführung dienen, Waffen u. s. w. Des weiteren können aber von Seiten der kriegführenden Staaten auch andere Waaren, z. B. Kohlen, Holz, Lebensmittel, Getreide, als Kriegscontrebande erklärt werden. Doch sind die Staaten hier an die Grenze gebunden, daß sie niemals solche Gegenstände für Kriegscontrebände erklären dürfen die nicht zu kriegerischen, sondern nur zu friedli chen Zwecken dienen. Es ist natürlich, daß das Interesse der Neutralen und der kriegführenden Staaten hier leicht in einem scharfen Gegensatz stehen kann. Die Neutralen müssen ihr Handelsinteresse im Auge harn, während die Kriegführenden bestrebt sind, dem Gegner die Kriegführung möglichst zu erschweren, und dabei nicht'immer den Gesichtspunkt, den Handel der Neutralen vor Eingriffen zu schützen, zu beachten pflegen. Eine sehr wesentliche Verbesserung hat das Seekriegsrecht erfahren hinsichtlich des Schutzes des neutralen Eigenthums auf hoher &tu Heute gilt nicht nur der Satz, daß zit Flagge die Ladung deckt, also: frei Schiff, frei Gut, sondern auch, daß das neutrale Privateigenthum auf einem der kriegführenden Nation angehorendenSchiffe frei ist und der Wegnahme . durch die Kriegführenden nicht unterliegt. Es wird also beispielsweise kein deutsches Eigenthum, soweit es nicht Kriegscontrebande ist, von den spanischen Schiffen weggenommen werden dürfen, mag es sich auf deutschen oder amerika-, Nischen Schiffen befinden. Im letzteren Falle können allerdings für die deutsche Waare Belästigungen eintreten. Es kann mit der Aufbringung eines amerikanischen Schiffes die deutsche Waare festgehalten, von ihrem Bestimmungsort entfernt und durch Zeitverlust oder Verschlechterung entwerthet werden. Gegen solche Gefahr schützt man sich am besten dadurch, daß man während des Krieges die BeNutzung ein5 den kriegführenden Nationen gehörenden Schiffes zum Verfrachten der eigenen Waaren möglichst vermeidet. Die europäischen Mächte werden es sich schwerlich gefallen lassen, daß einer der kriegführenden Staaten diese Grundsätze, die zu wesentlichen Bestandtheilen des Völkerrechts geworden sind, mit Füßen tritt. Schließlich kommt noch das Durchsuchungsrecht, das droit de visite, in Betracht, das die Kriegsschiffe der kriegführenden Staaten gegenüber den Handelsschiffen der Neutralen ausüben dürfen. Dieses Recht steht auch den Kaperschiffen ohne eine besondere Vollmacht zu. Es ist aber nach den heute herrschenden Anschauungen auf die . allerdringendsten Fälle beschränkt. Zunächst' darf eine Durchsuchung niemals in den Küstengewässern eines neutralen Staates erfolgen. Sodann ist. sie auch ganz ausgeschlossen bei Handelsschiffen, die offenkundig zwischen zwei neutralen Häfen verkehren. Sie ist nur gestattet bei neutralen Schiffen, die von einem feindlichen Hafen zu kommen oder nach ihm zu. segeln scheinen, aber auch dann nur, wenn ein besonderer Grund vorliegt. , Da das feindlich Privateigenthum auf neutralem Schiffe geschützt ist. gibt es nur noch wenige Fälle, in denen ein Durchsuchungsrecht besteht. Es ist nur dann gegeben, wenn mit Grund vermuthet wird, daß sich auf dem neutralen Schiffe Kriegscontrebände befindet, oder daß das Schiff eine falsche Flagge führt und nicht n1 j Alli.AfMt i 1 . fd.MW.wM liCUllUltll JUilUClll . Vfiil Gegner angehöre Begibt iq ern untersuchungspflichtigeS Schiff auf die Flucht oder versucht es ernstlichen Widerstand, so'kann nach voraufgegangenet Warnung Gewalt gebraucht und das verdächtige Schiff gegebenenfalls zerstört werden. .DaZ Durchsuchnngörecht besteht nicht gegenüber solch

neutralen Handelsschiffen, die sich :m sicheren Geleit (convoi) eines neutralen Kriegsschiffes befinden; der neutrale Staat übernimmt durch die GeWährung des Geleits die Bürgschaft, daß sich auf den geleiteten Schiffen nichts Völkerrechtswidriges befindet. 1 Das sind die allaemeinen Grundsätze

des heutigen Völkerrechts über den Handel der Neutralen. Wenn nun mtt Grundsäke auck nicht auf formellem Gesetz beruhen, und es keine Instanz gibt, die als unpartelisches Gericht über die VerleKunaen des Völkerrechts zu entscheiden hat. so darf man doch behaupten, daß diese Grundsätze den Anschauungen entsprechen, die man heute in den civilisirten Staaten über diese ??raaen für richtia hält. Es gibt eine große Strömung, die noch weiter geht und auch das semduche Privateigenthum aus der See ebenso wie das auf dem Lande aesckükt wissen will. Zu einer Anerkennung dieses Satzes ist es zedoch bisher Nicht gekommen. Kurzlebige Geschütze. - Es liegt etwas wie ein Hohn in der Thatsache, daß manche unserer furchtbarsten und kostspieligsten' modernem Kriegsgeräthe für denLand- oder Seebrauch nur eine recht kurze Existenz erwarten können und dann entweder zugrunde gerichtet sind (auch abgesehen von dem Schaden, welchen der Feind zufügen sollte) odec wegen noch neuerer Verbesserungen ihren Werth eingebüßt haben. Schon früher wurde dies bezüglich der mächtigen neuzeitlichen Kriegsschiffe nachgewiesen; es lassen sich ab? noch gar manche andere Beispiele dieser Art anführen. Eines dieser sind auch unsere neuzeitlichen schweren Geschütze, die auch während der jetzigen kriegerischen VerWickelungen noch 'bedeutend zu Worte kommen" mögen. Gerade jetzt haben die nachstehenden Aeußerungen, welche kürzlich einer unserer Sachverständigen über diese riesigen Donnerbüchsen" (um einen markigen alten deutschen Landsknechte-Ausdruck zu gebrauchen) gethan fyit, besonderes Interesse: Die Lebensdauer unserer Geschütze gehört zu den unbefriedigendsten Dingen, welche es für Fachkreise geben kann, und obwohl eine ganze Anzahl diesbezüqliche Experimente gemacht worden ist, sind wir von absoluter Gewißhcit noch weit entfernt. Eines jedoch darf als ziemlich sicher und als verläßliche Regel betrachtet werden, nämlich: daß keines dieser modernen Stahlgeschütze mehr als hundert, mal abgefeuert werden sollte. Alsdann ist es das Beste, das Geschütz auseinanderzunehmen, und nach der Werkstatt zurückzuschicken, statt noch einen Schuß damit zu riskiren, und mag man es noch so nothwendig brauchen können. Denn die Explosion eines Ges ützes gehört zu den verhängnißvollsten Eatastrophen, welche vorkommen können, im Frieden schon und im Kriege erst recht! Das Abfeuern .des Geschützes aber macht dasselbe immer explosionsfähiger, da es eine Crystallisirung des Geschütz - Stahles verursacht, welcher dabei so spröde wie das Metall einer Feile wird, und sonach eine Explosion mehr und mehr begünstigt. Bis. jetzt ist dafür kein Abhilfe-Mittel entdeckt worden; der sonst so furchtbare militarische Erfindungsgeijl hat in dieser Beziehung noch gar nichts geleistet ! Würde dies noch geschehen, so wäre das eine der wichtigstenErfindungcn, welche auf diesemGebiet ihres Entdeckers harren, und es würde wohl viel Geld darin stecken. Vollständig werthlos freilich ist ein solches Geschütz nicht geworden, wenn es dienstlich tobt" ist; vielmehr läßt sich der Stahl des Geschützes noch zu allerhand Gegenständen benutzen, sowohl zu neuen wie für Ausbesserungen. Immerhin ist der Werth, den das Geschütz dann noch für seinen bisher!gen Besitzer repräsentirt, ein sehr bescheidener. Und das Wenigste, waS ein solches modernes Geschütz kostet, sind $75,000. Auch die Jnbetriebhaltung ist kostspielig genug; 'denn jede Patrone, welche aus denselben abgefeuert wird, kommt auf $1000 zu stehen, wobei das Aufpflanzen und Abnehmen der Kanonen und die Löhnung der Bedienungs-Mannschaften noch nicht Inbegriffen sind. Jene Crystallisirung des Metalls aber, welche dem Geschütz eine so kurze Lebensdauer ermöglicht, ist bis jetzt eines der Geheimnisse der Natur. Wohl kann man das Geschütz bis zu einem gewissen Grade neu beleben, indem man das Metall zur WeißglühHitze bringt und es -dann sich langsam abkühlen läßt; indeß hat man mit dieser Behandlung niemals recht befriedigende Resultate erzielt, ja man konnte sich nicht einmal darauf verlassen, daß man überhaupt etwas erzielte! Wer hilft uns da?" Die yttke der Antillen. . Im Vordergrunde des allgemeinen Interesses steht zur Zeit Cuba und dshalb werden statistische Mittheilungen über diese viel umstrittene Insel gerade jetzt willkommen sein. - Cuba' hat einen Flächeninhalt v?n 112,191 Quadratkilometer,, und wenn man die zu der Colonie gehörigen Inselchen hinzurechnet, von 118.833 Quadratkilometer. Die Bevölkerung betrug 1887 1.631.687 Köpfe; im Jahre 1894 wurde sie auf 1.631.69 Kopfe angegeben. Ist sie somit schon infolge wirthschaftlicher Einwirkungen während der -Zeit stehen geblieben, so wird sie infolge des Elends und der Auswanderung, die der seh 1895 wüthende Bürgerkrieg verursacht hat, erhellich gesunken sein. Die Hauptstadt Havana allein hat ihre Einwohnerzahl von 250.000 im Jahre 1894 auf 200,000 nach den letzten Angaben zurückgehen sehen. Bon der Gesammtbevolke. rung sind 65 Procent Weiße, das Uebrige Neger, bis wenigstes noch vor einigen Jahren. auf mehrere Tausend Chinesen. Das Budget für 189793 sieht eine Einnahme von 24.7 Mill. Dollars vor, w.ovsn 11L Mill. von den .Zöllen er-

wartet wurden; die gewohnlichen AuSgaben sind auf 26.1 Millionen angefetzt, wovon 12.6 Mill. für die öffentliche Schuld, 5,9 Mill. für da? KriegsMinisterium und 4 Mill. für das Ministerium des Innern. Für 189293 wurden die Einnahmen auf 21.9, die Ausgaben auf 21.5 Mill. geschätzt. Man kann mit Sicherheit annehmen, daß der für 189793 angesetzte Ertrag der Zölle nicht erreicht wird. Die kubanische Schuld beträgt nach dem Statesman's Year Book" 350 Mill. Dollars, wovon 50 Mill. Dollars dem spanischen Staatsschatze geschuldet sind. Bon dem kubanischen Geb'.et sind nur 10 Procent landwirthschaftlich bebaut, 4 Procent sind Waldungen, 7 Proceni herrenlos. Ein großer Theil des Landes ist noch unerforscht. Die Zahl der Landgüter wurde 1891 mit 90.360. deren Werth mit 220 Millionen, deren Ertrag mit 17 Mill. Dollars angegeben. Die Zuckergewinnung war von 623.500 Tonnen im Jahre 1883 auf 725.000 Tonnen im Jahre 1891 und 10.004.264 Tonnen im Jahre 1894 bis '95 gestiegn; da kam der Aufstand mit seinen Bränden und Verheerungen, und die Jahreserzeugung sank jchcn 189596 auf 225,221 Tonnen. Bon der Ausfuhr von 1896 nahmen die Ver. Staaten 965.500 Tonnen ab. Die Tabalernte wird durchschnittlich auf 560.000 Ballen geschätzt, .wovon 338.000 Ballen ausgeführt, das Uebrige im Lande verbraucht und verarbeite! wird. 1896 wurden 185 Millionen Cigarren ausgeführt gegen 145 Millionen im Jahre 1894. welcheZunahme jedoch nur zufällig, durch das im Mai 1896 erlassene Verbot der Blättereinfuhr nach anderen Ländern als Spanien verursacht wurde. Dagegen ist die Ausfuhr vonTabakblättern. die 1893 noch 297.665 und 1895 sogar 276.963 Ballen betrug, 1896 aus 152.936 Ballen zurückgegangen. 1893 wurden 39z Millionen Päckchen Cigaretten. 1895 43 Millionen ausgeführt. Fast die ganze Ausfuhr von Tabakblättern ging srüher und auch jetzt wohl noch nach den Ver. Staaten, die auch die Hälfte der ausgeführten Cigarren abnehmen. An Rum wurden 1893 9.303 Faß ausgeführt, zu einem Drittel nach Mittelund Süd-Ameka; eine spätere Angäbe hierüber findet sich nicht. Andere Ausfuhrgegenstände sind Mahagoni und anderes Holz, Honig. Wachs und Früchte. Einfuhrwaaren sind Reis. Conserven von Ochsenfleisch, Mehl. Die Einfuhr wurde 1893 auf 56 Mill. geschätzt, die Ausfuhr auf 89.6 Mill.; von letzterer kommen 84 Mill. auf die Bodenerzeugnifse und Gewinnungen daraus. Spanien hat nach seiner amtlichen Statistik 1893 für 29!. 1895 für 37.1 Mill. Pesetas Waaren von Cuba erhalten, und 1893 für 127.9 Mill. und 189- für 136.2 Millionen Pesetas dahin ausgeführt. Aus letzteren Zahlen wie aus den meisten weitergehenden geht hervor, daß vor dem Ausbruch des Krieges der Wohlstand zunahm. Zur näheren Beurtheilung der Wirkung d?s Aufstandes ist freilich keine Handelsstatistik nach 1893 zugänglich. Es sei noch erwähnt, daß auf den ausgedehnten Savannen der Insel vor dem Aufstände eine blühende Viehzucht betrieben wurde. 1891 wurden gezählt 584.725 Pferde und Maulthiere. 2.485.766 Stück Rindvieh, 73.494 Schafe und 570.194 Schweine. Dcr Handel mit den Ver. Staaten ergibt für die Jahre 1888 bis 1897 folgende Zahlen (Millionen Dollars): Einfuhr nach Cuba 49.3, 52,1, 53.8, 61.7, 77.9, 73,7, 75.6; Aufstandsjahre: 52.3. 40. 18.4; Ausfuhr von Cuba 10, 11.7, 13, 12. 17.9. 24. 20.1. 12.8. 7.5. 9.2. Die letzten Zahlen Januar 1893 ergeben eine Zunahme der Einfuhr von 1 Million auf 1 gegen Januar 1897 und der Ausfuhr von auf 1,2 Million; ebenso die der sieben Monate von Juli 1897 bis Januar 1893 von 4.3 auf 6.5 im Vergleich zu 1896-97 in der Ausfuhr, dagegen ist in der gleichzeitigen Einfuhr eine Abnahme von 5.9 auf 4.3 festzustellen. In der östlichen Provinz Santiago waren Ende 1891 Gerechtsam.z für den bergmännischen Betrieb auf 13,727 Hektar vergeben. Von den Bergwerken wurden 133 mit Eisen-, 83 mit Mangan- und 53 mit Kupfererz engegeben. Zwei amerikanische Gesell lchaften betreiben den Eisenbergbau in de? genannten Provinz. Auf der Südlüfte ist Manganerz entdeckt worden; eine amerikanische Gesellschaft eröffnet den Betrieb in Ponupo, wurde aber von den Aufständischen gezioungen, ihn einzustellen. Im Hafen von Havana liefen 1895 1179 Schiffe mit einem Gehalt von 1.631.000 Tonnen ein. Die Eisenbahnen der Insel haben eine Gesammtlänge von 1600 Kilometer und gehören Gesellschaften; außerdem haben die größeren Zuckerpflanzungen Privatbahnen. Die Telegraphenlinien haben eine Lange von 3700 Kilometer. Der Notenumlauf, der so gut wie allein den Geldverkehr beherrscht, ist nach einem Erlaß vom 20. November 1896 auf 20 Mill. Dollars beschränkt. D'.e Noten haben Zwangscurs seit Mai 1897, wo das Goldaufgeld schon 40 Procent betrug.

DentsSe QotahZla&xi&ttn München. Bei den AbbruchSarbeiten am sogenannten Schleckergäßl wurde der ledige Taglöhner Xaver Ernst von einem umfallenden Pfeiler getroffen und innerlich so verletzt, daß er sofort verstarb. Bei der Arbeit im Gebäude des Stadtarchivs am Petersplatz kam der Taglöhner Bertl 'beim Tragen einer Mörteltruhe zu Fall ; die Truhe fiel ihm mit ihrer ganzen Schwere auf den Fuß und drückte ihm diesen ab. ArnL.dorf. .Der . Thierarzt Otto Mangold von hier wurde vom Landgericht Deggendorf wegen unbefugten Abgebens von Arzneien zu 10 Mark Geldstrafe verurtheilt. B a m b e r g. Die Strafkammer verurtheilte einen der berüchtlgsten Shttn5:nsteller der tia Wildenrn bös X iiiüCJi irn? ftM: .3 ??ran!en-

walveS, den verheiratheten Kordmacher Johann Schnuck von Gundelsdorf zu einem Jahr Gefängniß, drei Iahren Ehrverlust und Stellung unter Polizei-Aufsicht. B e r n e ck. Der kürzlich hier verstorbene Privatier Wilh. Rother hat die Stadtgemeinde Berneck zur Universalerbin seines 400.000 Mark betragenden Baarvermögens und seines. AnwesenS eingesetzt. Deggendorf. Der Gütler Spranger im benachbarten Weiburg war mit dem Ausrechen einer Wiese beschäftigt und zündete den zusammengetragenen Haufen Streu und Reisig an. Das vierjährige Mädchen des Spranger, das sich in der Nähe befand, kam in einem unbewachten Augenblick

dem Feuer zu nahe und erlitt hiebe! so - schwere Brandwunden, daß es ihnen alsbald erlegen ist. F ü r t h. Der Postmeister Strobel ist gestorben. Gaimeröheim. Das vierjährige Kind des BrauereibesitzerZ Baumann zum Huberbräu" fiel in die zum Zinnputzen hergerichtete heiße Lauge und erlitt derartige Brandwunden, daß es kurze Zeit darauf seinen Verletzungen erlag. G i r ch i n g. In der Nähe hiesiger Station wurde der Ablöswärter Samereier vom Schnellzug überfahren und getödtet. Kufing. Nachts brach beim Bauern Knollmüller auf bis jetzt unbekannte Weise Feue aus, wodurch die sämmtlichen Oekonomiegebäude und die Stallungen eingeäscherr wurden. Das Wohngebäude wurde von ben zu Hilfe geeilten Feuerwehren Annkirchen und Vilshofen gerettet. Der Brandschaden ist bedeutend. Württemberg. Stuttgart. Die Ausführung des großen Rathhausprojektes ist den Architekten Vollmer und Jassoy in Berlin übertragen worden, deren EntWurf seinerzeit preisgekrönt wurde. Eine bei Marbach geländete Leiche wurde als diejenige eines bei der hiesigenStraßenbahninspektion beschäftigt gewesenen Mannes Namens Boß festgestellt. Bickelsberg. Im Hause des TagelöhnersJakob Staiger brachFeuer aus. Der Dachstuhl brannte vollständig nieder. D o r n st e t t e n. In einem von drei Familien bewohnten Hause brach Feuer aus. welches das Gebäude vollständig zerstörte. Die Bewohner: Schlosser Jakob Sailer, Schneider Rugner und Schäfer Stahl konnten von ihren Mobilien ziemlich viel retten und sind sämmtlich versichert. Bei dem herrschenden starken Winde waren die Nachbarhäuser sehr gesährdet. ES wird Brandstiftung vermuthet. E b i n g e n. Zum städtischen Musikdirektor ist der frühere Schullehrer Strecker aus Leonberg erwählt worden. F r e u d e n st a d t. In der an der Baiersbonner Straße gelegenen Werkstätte des Schreinermeisters Weikert, welche viele Holz- und Möbelvorräthe enthielt, brach Nachts Feuer aus. Die ganze Werkstätte sammt Inhalt wurde ein Raub der Flammen. Großkuchen. In dem Wohnund Oekonomiegebäude des Köhlers Georg Wengert brach Feuer aus, welches auch die beiden Nachbarhäuser des Joh. Georg Schiele und des Johann Vetter ergriff und die drei Häuser völlig zerstörte. Hall. Bei der diesjährigen Musierung im hiesigen Oberamtsbezirk hatte sich ein Rekrut zu stellen, der bloß 56 Pfund wog und die Größe eines 10 11jährigen Knaben hatte. WegenWahlfälschung wurden Gemeinderath Meißner und BürgerausschußObmann Weigert aus Oberohre vom hiesigen Landgericht zu drei Monaten resp, vier Wochen Gefängniß verurtheilt. Meißner hatte bei derGemeinderathswahl, zu der er selbst candidirte, das Glück zu seinen Gunsten corriglrt und' Weigert hatte ihm dazu Beihilfe geleistet. Baden. Karlsruhe. Sein 60jähriges Dienstjubiläum beging der Nestor der badischen Lehrerschaft, Oberlehrer Friedrich Philipp. Freigesprochen wurde der Schutzmann Xaver Landwehrlin aus Rülisheim von der Anklage der Körperverletzung. Aus dem Leben schied imAlter von 87 Iahren der Oberstkammerherr a. D. Karl Frhr. v. Reischach. Brigach. Die Johann Heinzmann'sche Kundenmühle ist ein Raub der Flammen geworden. B e l l i n g e n. Geflüchtet war nach Verübung bedeutender Unterschlagungcn der Kirchenrechner K. Escher; er ist in Basel verhastet worden. Heidelberg. Ueber dem Philosophenweg sind fünf Morgen Wald niedergebrannt. Es wird Brandstifrung vermuthet. Heiligkreuz S t e i n a ch. Pfarr'er Kühn, der zu Pferde von Leutershausen wollte, sprang von seinem scheu gewordenen Pferde ab, fiel aber so unglücklich, daß er ein Bein brach. H o ch s ä l. Der Maurer M. Ba'och aus Kom ir Oesterreich wurde Gin Unfehlbares Mittel. Das Feld der Wirksamkeit deö be, rühmten Dr. Bull'S Husten Syrup a?ird immer fortbestehen, denn wenn eine Mutter einmal dieses unfehlbare Mittel gegen 5)ustcn,Erkältung,Bräune oder Keuchhusten gebraucht hat, so wird sie nie eine andere Medizin ver, suchen. 'Jch gebrauchte Dr. Bnll'S Husten Syrup seit 15 Jahren in der f amilie gegen Husten, Erkaltung und .alS-Leidcn und fand ihn ein ansge, zeichnetes Mittel." FrauD.T.Clarke, 163CongrcßEtr.,Clevcland,O. Dr. Bull'S Husten Syrup wird überall für. 25 Cents verkauft und man darf sich nicht von Verkäufern überreden lassen einen anderen oder etwaö billigeren Artikel zu nehen denn nur der ächte Dr. QuS Hurn G;np fclt texzr j.-r,,- s"..,..4.

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don emem italienischen Arbeiter aus Eifersucht durch Messerstiche schwer verletzt. K o n st a n z. Wegen Unterschlagung verurtheilte die hiestgeStrafkammer den 40jährigen fürstl. fürsienbergischen Kassier Gustav Wolfer aus Tettnang zu 4 Monat Gefängniß. Mannheim. Die Mannheimer Bank kaufte das der Brauereigesellschaft Zum Zähringer Löwen" in Schwetzingen gehörige Haus Lit. O 3 No. 4 (Restaurant Kaiser Friedrich") dahier zum Preise von 300.000 Mark. Die Käuferin wird das Haus zu einem Bankgebäude umbauen lassen. Wie sich herausstellt, hat der verhaftete Buchhalter der Zellstofffabrik WaldHof, Vincenz Jung, nicht 50.000 Mk., sondern den dreifachen Betrag unterschlagen. Nhcinpsalz. S p e i e r. Körperlich gesund und geistig frisch beging Professor Julius Kahn seinen achtzigsten Geburtstag. Sekondelieutenant Ludwig Dimroth des 2. Infanterie - Regiments, der sich auf Oberwiesenfeld erschossen hat. war von hier gebürtig und der Sohn des Oberlieutenants a. D. Dimroth. srüher im 4. Infanterie - Regiment. Des letzteren Vater. Ludwig Dimroth, war als Sekretär am kgl. Conststorium anDilrkbeim. Hier feierte ein hochgeachtetes Ehepaar, Gottfried Bissantz und dessen Gemahlin Philippine, geb. Schwerdt (im alten Schulhof), die goldene Hochzeit. Ludwigshafen. Commerzienrath Sebastian Lederle ist im Alter von 69 Jahren gestorben. Mittelbexbach. Der Klaubjunge Valentin Omlor, 14 Jahre alt, von Oberbezbach, gerieth. während er auf der Kohlenbresche der Kgl. Steinkohlengrube Mittelbexbach mit Auslesen von Bergen aus den Kohlen beschäftigt war, in das Becherwerk, wodurch ihm ein Bein gänzlich zerquetscht und das andere gebrochen wurde. Omlor ist seinen Verletzungen erlegen. Elsaß-Lothringen. Straßburg. Erschossen hat sich hier der V!usketier Grajewski von der 4. Compagnie des Infanterie - Regiments Ro. 172. Der Mann war über Zapfenstreich ausgeblieben und fürchtete Strafe. Der hier aufgelassene Ballon Langenburg- wurde in der Nähe von Buchheim, Amt Meßkirch, an der Hoyenzollern'schen Grenze von e: nem Waldhüter aufgefunden. Der Ballon hat also den Schwarzwald in nordwestlicher Richtung überflogen. Mecklenburg. Schwerin. Vom hiesigen Schöffenaericht wurde der Einwohner Johann Jhde zu Reu - Sülstorf wegen Jagdvergehens zu 14 Tagen Gesang niß, Einziehung der beschlagnahmten Büchsflinte nebst Munition, sowie zur Traguna der Kosten verurthent. B r v 1 1. Polizei- und Rathsdiener Witte feierte sein 50iahriges BurgerJubiläum und zugleich seinen 80. Geburtstag. D o b e r a n. Die Doberaner Privatpost in Gestalt des Zeitungsträgers Thiele hat ihren Betrieb eingestellt. Thiele ist mit den Zeitungsgeldern, die er einkassirt hatte, verschwunden. Seiner ohne Mittel zurückgelassenen Frau hat er aus Berlin geschrieben, daß er sich das Leben nehmen werde. Oldenburg. Oldenburg. An Stelle deS zum 1. Mai in Ruhestand tretenden Lan deskassirers Bahrs ist der RegierungsRevisor Schläfke ernannt worden und für diesen Letzteren der RegierungsActuar Meynen. Freie Städte. Hamburg. Das Schwurgericht verurtheilte den Schlosser Schoo, 37

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Jahre alt, aus Linden bei Hannover, wegen versuchten Todtschlags zu 10 Jahren Zuchthaus. Schoo hatte, als er wegen eines Silberdiebstahls ver haftet werden sollte, auf den Criminal.. sch'utzmann Horn zwei Revolverschüsse abgegeben. Horn leidet jetzt noch an den Folgen der Verwundung. In Milchgrunde bei Harburg wurde an einer Fichte hängend die Leiche des Schneiders Fritz Hannye von hier gefunden; es lag Selbstmord vor. Der Schaffner Willig von der han:bürg - altonaer Trambahngesellschaft kam, als er auf dem Vorderperron das Fahrgeld einkassirt hatte, zu Fall und gerieth unter den Anhängcwagen. Dem Unglücklichen wurden beide Beine abgefahren. Bremen. Der erste Direktor der Bremer Sparkasse, deren Einlagen 70 Millionen Mark übersteigen. G. H. (Haussen, ein Bruder des Präsidenten der Bürgerschaft, hat nach 23jähriger Thätigkeit sein Amt niedergelegt. An Stelle des zum Senator erwählten Richters Dr. Donandt ist der Syndikus der Handelskammer Dr. Nebelthau zum Schriftsteller der Bürgerschaft gewählt worden. Schweiz. A l t d o r f. Die Geschworenen deS Kreises Bellinzona haben Josef Aschwanden von Altdorf, der im Kleiderschrank des Oberst Epp erwischt wurde, zu einem Jahre und drei Monaten Gefängniß, verurtheilt. Aschwanden legte ein Bekenntniß ab. Darnach trug er sich mit Diebstahls - Absichten, nicht aber mit Mordplänen. Aarberg. Der Gasthof Zu? Krone" dahier, der. Jahrzehnte lang Eigenthum der Familie Dietler war, ist an einer freiwilligen Steigerung um rund Fr. 135.000 mit Mobiliar und Kellervorräthen an Sterchi Lanl. Wirth in Aarberg, übergegangen. Brunnen. Dieser Tage verun glückte dahier Architekt Karl Hürlimann, indem er durch einen Blindboden stürzte und sich ernstlich verletzte. Bückten. Der von seinem Schwiegervater Jakob Wagner - Haudenschild in den Unterleib gestochene Bahnarbeiter Emil Köpfer Wagner dahier ist den erlittenen Verletzungen erlegen. Däniken. In einer Mistgülleertrank ein 3 Jahre altes Kind, einziLes Mädchen, des Josef Schenker. ö n a e l b e r g. Die (HemeindeEn-

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"WpZmZ Tafoaulles bave proveä decidedlr beneficial in roy farnily," said a clergyrnan srorn Rhode Island. " For years I was troubled by excessively severe attacks of Indigestion. Many tirnes I have been frorn four to ton days with no eracuation of bowels whatever, and the pain and sense of heaviness has been xnost intense. I saw an ad of 4 Ripans 1 abules ' in a magazine that comes to my study (the HomiUtic Heview), and secured a supply and began taking them aecording to direo tions givea. I shortly began to have füll, regulär and painless evacuations ; my sleep became sweeter and more resting, appetite increased, and wühln a few weeks the trouble entirely lest me, and no relapse has taken place and none is anticipated. I regard myself aa having been entirtly cured by 'Ripans Tabules. Since then my mother has been cured of a similar trouble and by the sa-rae means. and I neerely hope the time will come when erery family in the land will learn the ralue of Ripans Tabules."

gelber. Y5.l Ml? großem Kösie'naüswand ein neues Waisenhaus erstellt, nachdem erst vor verhaltnißmäßig wenig Jahren der Neubau eines SchulHauses fertig geworden. Erlenbach. Der seit einiger Zeit vermißte 25jährige Samuel Hari wurde als Leiche in der Simme ausgefunden. fflawil. Das Wohnhaus und die Remise des Holzhändlers Heckelmann sind niedergebrannt. K i r ch s ch l a g; Im Walde von Aizen wurde der herrschaftliche Jäger Michael Franker erschossen aufgefunden. Oesterreich-Unzan!. Wien. Gestorben sind: der StadtPflastermeister Thomas Rieder im Alter von 90 Jahren, der 82 Jahre alte Achtundvierziger Jller. Friedrich Bömchcs, der penstomrte Ober-Jnspec tor der Südbahn und Hafenbau-Di-rector, im Alter von 66 Jahren, und der Ober-Jngenieur der Donau-Regu-lirungs-Commission Alexander Kmosko v. Bernicze im 55. Lebensjahre. Auf dem Schneeberg und der Raxalpe verunglückten mehrere Wiener Tourisien. Auf dem Schneeberggipfel Kaiserstcin wurde der Kaufmann Rudolf Schlichting todt aufgefunden, offenbar durch den herrschendenSturm erschöpft und entkräftet. Beim Aufstieg von acht Personen zur Raxalpe stürzten zwei einander Angeseilte durch Fehltritt des einen; der Manufacturzeichner Preßler blieb dabei todt, sein Gefährte Petsch wurde durch die von derschiedenen Seiten eingeleiteten Rettungsexpeditionen leicht verwundet aufgefunden. Wegen Unterschlagung ist der 66jährige frühere Kirchen, diener Alois Straßer zu 10 Monaten schweren Kerkers verurtheilt worden. Die in Hietzing, Hauptstraße No. 10, etablirte, 28 Jahre alte Photographin Fräulein Johanna Blatt hat sich Abends it Crzankalsiftet. . ranb leisen. Bei einem Brande im Hause des Alois König ist dieser verbrannt. B r ü ?. Der Clndidat d.-r Philosophie Otto Weber aus Jena, welcher bei einem höhern Beamten der Brüxcr Kohlenbergbau-Gesellschaft als Hofmeiste? angestellt war, hat sich mit Strychnin vergiftet. Lnfemburg. Luxemburg. Auf sein Begehr ist Herrn N. Courth, bislang Pfr. in Wasserbillig. ehenvolle Entlassung aus dem Pfarramte bewilligt worden. Er wird ersetzt durch Herrn Michel Jauchem, bisher Pfarrer zu Dahl. An die Stelle des Letztgenannten ist ernannt. Herr P. Schmitt, bisher Kaplan in Hollenfells. Bei einer.Schlagerei. die kürzlich Nachts in der Kohlenstraße stattfand, wurde ein junger Mann.-Namens Pet. Müller, von einem anderen mit - einem Stock derart Über den Kopf geschlagen, daß er bewußtlos vom Plan aetraaen wurde. Jedermann sagt so. Cakearetö Candy - Cathartie, die vundervollfte medizinische .Entdeckung bei Zeitalters, angenehm und erfrischend im Geschmack, wirkt sanft und sicher auf Nieren, Leber und Eingedeide, dai ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kopfveh. ffieder, anhaltende Oeröodfuna und Un, Verdaulichkeit. Kaufe und versuche Qit eine CCiCttl den (5. C E. beute:

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große l Anstrengungen und plöZi6,er dküh lung, dann sind Steifheit der irAieltt ein sichere Folge. ilieurnaiimu ist leicht geheilt. Füge ,u diesen die verrenk ngen, Quetschungen, Schnittwunden, einen plöylichen AnsaN von Ncuralgie und Höften schmerzen. Gegen alle diese Schmerzen giebt es nur in Mittel, welches rasch und sicher heilt und das ist

St. Zakobs Gel. iig 4 llom. 6 Züge nach Shelbyville, Greensburg, und CDünn.iI DDjQn.ffiattiL 35 83erm tägl'ck ; 415 Vorm. 5 l;4 ; T00 worin, mtt unoyme v.n eonrnoa ; 10 susorm. mit nähme von Sonntag; 1 45 achm. täglich: o zu caajm lagua). Verbindung im Union Bahnhof mit Q.&C, L &N., B.&O.S.W. und C. & O. nach allen Richtungen südlich, südöstlich und östlich. Echkasage- nach ?shington an dem täglich um 6 20 chm. abfahrende Zug. ffür Ticket und voie Auskunft fprecv' min vor in der ta Ticket Office. No. I Ost Washington Straße und unien uynqvs. u. M. Bronson. A. G. P. A Cinciunati Züge! C.I&D.R.R. Abfahrt Indianapolis Abfahrt 45Vm , 058 , 10 459301 , j 45M 4 4SM . 7 OONm Ankunft Eineinnati Ankunft 7 80?m 1120m , !im OONm , 7 45 m 10 50Nm Tauten Züge, C. H.b D. N. N. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dayton Abfahrt 8 05? 10 4533m , "Z45NM 4 45Nm 7 0031m Ankunft 110301 S25N 6 'M 7 55N 11 Otm Toledo ü Detroit Züge. C. H. k D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plö : Toledo : Detroit Abfahrt 10 45B nk'ft 6 4eNm nk'ft840N . TOOrtrn . 4 09 8rn 1KB ) Ausgenommen Sonntag. Ticket-Ofsicen : Union Station und No. 2 West Washington Straße, Ecke Meridian. Die populäre lD'öl'WD ist die beste Linie nach GkkllGGG. Vier Züge! - ,vf, q, ( 7 008m UMBm " ' j3 L5N 11 65 Nacht nkunft in bia fUOOtftt kttSbend, " i's Ab 7UL Lüge treffe itx ei ( soDm 7bSVm 1 i 40j?:n 4 TLgltch avSgen. Sonntag?. St neueste verbesserte Vestibüls !IIngen, ZdzxQtxev Lchlfwgsn elegante VarlorWageu und vßvagen. Lokal.eZülafwaaen in Andianadoli Bett um 8 80 bendl bereit. BerlSKt Ebtcaao Hl Vkoraen. San teder Zeit ach 9 80 bend beStzt werbe. - 1 Ceft Washington Straße, Union Bahhof, Maffachu, . fett ve Bahnhof und 2. Ticket.OsficeS trab. Geo. W. Hayler. D. V. V. FRED LAGLER. ?lchf,lg Hn Link,, Na. IS Sud Lllbama Strome, Qa&pfO&lelftCtabUtfttttnt Nasmnesser fr vbiere, ebenen. Giit p-2 7.d chirurgische struete verde f-:3 i.d csr Cm". O? Orieit

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Eisenbahn -Tabelle i Ankunft und Abgang der derfchiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot, Jndianarotik.

Vandalia. Abgang Postzug 7 00 Äb Cxpreg ii mi vim Enrcß 12 40N - Accomodatton 7 20 3m Expreß 4 00 San Erpreß 8 10 Vm - Ankunft Expreß 6 40 25m : Expreß 4 45Nm Accomodatisn 10 00 Cm Expreß 235 Nm Schnellzug 7 15 Vm Accomadarwn 120 91m Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis und Cleveland Division. Abgang Expreß. 415 51a Expreß 635 Wm Expreß 10 35 33m Limited Expreß 11 15 V Expreß . . 25N Ankunft Expreß 4 10 Nr Expreß 1130,35m Limited Expreß 45 Ab Expreß 3 lONrn expreß 10 50 Stet et. Louis Division. Abgang Expreß 7S0Lm Limites Expreß 11 45 Dm Expreß 11 LONrn Expreß, täglich 3 50N Ankunft Expreß täglich 4 05V expreß . 10 30 33m LlMlted Expreß 5 30 52m Expreß S 10 Vm Thicago und Cincinnati Diviston Mich. Abgang Schnellzug 3 45 Vm Accomcoation tagl, 7 00 23m Accomooatio 10 50 Vm Postzug 2 45Rrn Accomsd. snur Sonntag). AkeomodaUon 630 Itm Ankunft-Rufhville Accomodatio. Postzug 1140 Jnd'pl5 Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 Vm Accomodatio 6 40 Ab Schnellzug 1105Nrn Chicago und Cincinnati Division vesttta) Abgang Accomodatio ... 7 10 Vm Scbnell.Pofl 11 45 m Lafayette Aceomadation. ... 5 15 Nm Schnellzug 12 33 Vm Ankunft Schnellzug 8 30V Lafayette Accornooatton . . . i u rn Schnellpost 2 35Nrn Accomodatio ö45Nm Peeria Diviston westlich. Abgang Expreß... 7 25 V Expreß H45?crn Danville Accomodatio 4 35Nm Expreß 11 15 Vm Ankunft Expreß LSOVrn Danville Slccomodatto. . . . 10 SO Vrn Expreß 2 42N Expreß 61SNm Peoria Diviston östlich. Abgar.a Expreß 6 20 Vrn Accomodatio Expreß 8 26N Ankunft Expreß 11 85 Accomodatio Expreß 9 00 Lake Srie und Western. Abgang Expreß 7 00 Vm Expreß 120 Nm Expreß 7 OONm Schnell Expreß Ankunft Schnell Expreß Expreß 10 20 V Srvreß 2 40 Nm Expreß 6 OONm Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis Division. Wf rtrtwrt'-nraS Fi slsl fl?m ColumbuS Accomodatio... SSO Vrn Expreß 5 60 55m Richmond Accomodatio... 1 30 Nrn Expreß 7 20 3 Ankunft Richmond Accomodatio 9 00 vrn Schnellzug........ 8 00 Vrn Expreß 12 80 51m Accomodatio 315Nrn Expreß 6bONm Expreß .' 1015N Cbicaas Division dick Lokomo. Ab ga?lg Expreß 11 85 V Expreß 12 35N Ankunft Expreß... 3 30 Vrn Expreß 8 20 LouiSvill: Diviston. Abgang Expreß 8 40Crn LouiSville Accomodatio... 8 10 Vrn Schnellzug 8 25Nm Accomodatio 4 0) Nm Ankuft-ceomodatio 10 15 Vm Schnellzug .....11 80 Vrn K ftsk fftnt MvvuwvwHin ........... v ! Spezial täglich 12 25 Sen Cincinnati, Hamilto uxb ' Dayton. Aigang-Mail '. . 8 C5Crn Adgang-Expreß 3 45 Vm Cincinnati Accomodoti . . 10 45 Vm Expreß 7 00 VA Ervre 4 45N Expreß.. 2 45N Ankunft Accouodatio 11 45 Vm Expreß 12 45 V Expreß 7K05! Expreß 10 3) Vm Expreg 6 50 Vrn Ankunft Mail 6 50 Vrn Indianapolis und OinrenneS. Abgana Expreß .. 815L BincenneS Accomodatio .. 4 00 Nrn Ankunft VinceeSSceoodat 10 40 V Expreß 4K8N Cincinnati, Wabash und Michigan ang Expreß SS5vm xpreß 11 15 t m rr cr . xpreg s, Akkunft Expreß ............... 9 25 vm Expreß 81052; Expreß V45Nm Indianapolis, Decatur und Oeßern. Aigana Expreß 8 15 Ca Aceomodatio 8 45 9cm Schnell'Expreß 11 10 N Onkunft Schnell.Expreß 3 35V Veodati 10 40 Vm Expreß 4 40D Chicago, Indianapolis und LsnUdille.. Bkonon vloute. Abgang Expreß 12 5 L fflyer o &o wm Mail 7 00 V Srprkv lvta 3 2) 4 11 50 cm Ankunft Expreß 8 30 Cm Mail 7b5S Expreß (via I D ck W)..... S 40 Rm Monon Flyer 4 37N The Twentleth Century, .ine auSqezeiönete Oochenfchrtft, tclt ortschrittlich pestnnten Lern sel)r zu erfe en ist. In der Tendenz fsex f::tsli:if5. erden doch andere settschrittlich Reorinz darin unpartnisch Ur,ztzitn, nan UUZi fcirt!U;i Izt UuriholCt PnbUcliiiia Co 19 Cx Uxet, 11: r ?. .