Indiana Tribüne, Volume 21, Number 228, Indianapolis, Marion County, 6 May 1898 — Page 1
AY7 AS A Q 00 K 0 00 0 l i n l Aii y y w v W v y y o v v Office : No. 18 Md Mabama Otrajze. Telephon 1171 v Indianapolis. Zndiana Freitag, den 6. Mai J898. Jahrgang 31 Nc:s8
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Sozialer Turn -Verein.
Letzter Ciirlns Vortrag Richard Oppel. Them: ESIHis Fiuft (Vretchm.) Sonntag, den S. Mai !S?8. Zlnsaug S Uhr. Ilnion Mijust Jo. Die Union Trust ff, hat aNe Rorschrtften. welche da? esey für die Jncorporatio derartt er eskllschasteu verschreibt erfüllt. Da avt tal von 160 1,000 ist an, eingezahlt und die Sklio nlrt sind für wettere öO0,0O3 haftda-. utzer dem hat sich ein U'berschuß von $5,cco angeiam melr. Die islllschaft besteh- aul den besten Bürgern be- feubt und de, Staate und die Direktoren find al tüÄttae eschästkleute be kannt. Sie ist von de Äe,ihten al ollftändig befähigt Truftd-seder Art ,u übernehmen. Sie sieht unter der ufsichr der erickte und de taat.uditr. Sie übernimmt Sescbäkte wie Sr'ct,r Administrator. Bormund. Recetver, istgnee, T-ustee unter Privatudereiakommen: Devofttory für Vauvereine. B'rsiiöernngö und andere Gesellschaften. Suok. Truste? für Bond ausgaben. Truste unter Betzktteln und övpo theke nn al allgemeiner lpent in alle Eapa ttäten. Sie übernimmt die Ua stckt über alle mögliche ljigen'bum. kollektirt Miethen und Div.deaden. ahlt Steuern. ersicherna und andere onen. sie unlernlmmr uo rgaupi llkl, al eine einzelne Person übernehmen I kann und aarantt vermöge ihrer finanzieSea Stellung dte ujfuqruna un rnqnaicu ozx rkethod. Office: (ekäude der Gesellschaft) o. 118 und 122 Ost Market Str. Beamte: Job t. Solltdah. Präsident. ddison . Harris. 1.vtc,,Präsidkt. Henry Eitel, . LicPräsident und Schatzmeister. H.M. oltz. ekrSr. Achtung iu Mode'S Schuhladen, wo Schuhe zum SpsttprriS verkauft werden. Männerfchnhe 81, 81.25, 81.50 bis 84.00. Frauenschuhe 50c, 75c, 81 bis 83.00. Mädchen, Knaien und Kinderschuhe im Verhältniß zu ebengenannten Preisen. Fragt nach Mode'S I3.X SchuhenM. Mode, 143 Ott Washington Str. II, ZK??Ir?c)) Deutscher Advokat, Zimmer 91, Lombard Block, 21 OK Wasbington Straße. Einen hübschen ledernen Gürtel SU 25 Cents. Assortirle Schnallen. 61sias.Vayeii16c 29 & 31 West Washivgtoustr. Reisetaschen und Koffer. George fflemniiim 'ft&JS .mm I v w A vQjg:-. -ji -'-Hr- - ' 'AHVVf Office : 36 Süd Delawarefti. tilZt : 120, 122, 124, 128, 128 Ost Pearlftr rctotim ft11 Offen Tag trab Katx. Geld . . . zu verleihen ! Turner Bau- und Spar-Verein offerirt Seid zu den günstigsten Bedingungm. Rückzahlung nach Belieben. Man spreche vor bei den Beamten, oder jeden Qastag Vöend im Deutschen HauS. llbert S. Metzger. l!Uent. vrt Vobu, ekSr.' Ctl S. Lieb. ehtz,iö. UnterflüSt die s i-ill SÄ, ttttltitsLixx Crira rJssSsZde. l. 123, 143 cri 112 OirzM On. n C. Qon:c?itts, CI:;::
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In Bezug auf den Krieg sind keinerlei neue Nachrichten von Bedeutung eingetroffen. ES scheint daS Verhängniß aller schwachen Negierungen zu sein, sich zu ihrer Rettung an die Lüge zu klammern. Beispeile dasür bietet die Ge schichte in Menge, daS lehte : Spanien. Die spanische Regierung und mit ihr die spanische Presse hat sich seit Lan gem bemüht, da Volk in Uakenntniß über amerikanische und auch über seine vaterländischen Zustände zu halten. Die Kriegsbereitschaft Spanien wurde mit derselben Bestimmtheit versichert, wie die franzosische in 1870 und daö vaö über Amerika gesagt und geschrie ben wurde, kann man beim besten Willen nicht Unterschätzung nennen sondern muß eö als geflissentlich Lüge bezeichnen. Und wie in 1870 da französische Volk in dem Glauben bestärkt wurde, daß ihm bloß eine ange.q,. ! X. ,,, yi."ö . u" Sva,ieraanaeS nach Berlin bevorstünde, so ließ man auch daö spanische Volk in dem Glauben, daß die Besiegung der Amerikaner ganz sicher sei und man bloß eine angenehme AbvechSlung vor sich habe. Zn beiden gällen kam eS anders und die Lüge rächte sich furchtbar. Die Enttäuschung war in Frankreich eine derartige, die Erbitterung eine so gewaltige daß Napoleon? Sturz die Folge war. Und in Spanien erhebt ebenfalls die Revolution bereits ihr Haupt und der Stz des KönigShaufeS gehört zu den Möglichkeiten, vielleicht zu den Wahrscheinlichkeiten. Zn Spanien lauerte allerdings die Revolution schon vor dem AuSbruch deS Krieges. Die.Regierung fürchtete sie und griff zur Lüge, um sie zu unterdrücken. War eS daS rechte Mittel ? Kann man Revolutionen durch Lügen unterdrücken ? Aufhalten vielleicht, aber nicht unterdrücken. ES mag zur Entschuldigung der Regierung gesagt werden, daß die Furcht dem Menschen die Fähigkeit der ruhigen Ueberlegung raubt. So rechnete sie wahrer Verzweislung mit der Möglichkeit ansanglicher Erfolge und mit der unbestimmten und undesinirbaren Hoffnung, daß nach solchen irgend eine Wendung eintreten könne. Kannte die spanische Regierung Amerika wirklich so wenig, daß sie sich nicht sagen konnte, daß dieser Krieg nicht eher zu Ende gehen würde, bis Amerika gesiegt habe, daß der Krieg nur mit der Niederlage SpanienS enden könne ? Und mußte sie dann nicht doch mit der Revolution rechnen ? Man fragt sich, ob nicht der für Regierung und Dynastie viel sicherere Weg der gewesen wäre, demVolk reinen Wein einzuschenken, ganz abgesehen davon, daß dieser Weg ehrenhafter und humaner gewesen wäre. Wer weiß, ob der revolutionären Bewegung nicht im Anfange die Spitze abgebrochen worden worden wäre, wenn die spanische Regierung von vornherein erklärt hätte, aß daS kleine arme Land mit dem großen reichen Amerika keinen Krieg mit Erfolg führen könne, daß Opfer an Geld und Menschen zwecklos seien und daß man sie konnte eS ja so auffassen der Gewalt und größeren Stärke nachgeben und deshalb Tuba opfern müsse. Wir sind durch keine diplomatische Schule gegangen und maßen unS nicht an, große Diplomaten zu sein. Ebensowenig haben wir die Stimmung und den Volkscharakter der Spanier aus eigener Anschauung kennen gelernt. Aber wir meinen, daß wenn man den Spaniern die Sache klar dargelegt und darnach gehandelt hätte, die Erbitterung auch nicht annähernd so groß gewesen wäre, wie sie jetzt nach den furchtbaren Enttäuschungen durch den Unterschied zwischen der Hoffnung und der Wirk lichkeit Platz gegriffen hat. ES dünkt unS, daß die Erkenntniß der Wahrheit vor einer Enttäuschung lange nicht so schmerzlich alS nach einer Ent täuschung ist. Indeß eS gleicht einem weltgeschicht. lichtn Verhängniß, daß noch keine Re gierung, noch keine Dynastie, noch kein Machthaberden Versuch gemacht hat, sich durch Wabrheit und Aufrichtigkeit vor dem Untergänge zu retten, venig ftenS ist unS-im Augenblick kein solcher Fall bekannt. ES fragt sich überhaupt, ob ein sol che, Fall rnSgttch ist, so lsnze Ctänh
und Klassen-Unterschiede eziftiren und so lange nicht eine solche Interessengemeinschast Aller besteht, daß Treu und Glauben auher allem Zweifel siehen. Und eö scheint unS, daß die un-
heilbringende Lüge auS aller Politik erst dann verschwinden wird, daß sie erst dann aufhören wird, der Fluch der Völker zu sein, wenn die wirthschaft lichtn Verhältnisse alle Klassenunter schiede ebenso hinveggewischt haben wird, wie die politischen Verhältniss bei unö die Stände - Unterschiede be seitigt haben. MhllMWn. Inland. Wetterbericht. Kühleö, schöne Wetter heute Nacht und morgen; möglicherweise leichter Frost heute Nacht. Höchste Tempera tur innerhalb der letzten 24 Stunden 61 Grad, niedrigste 40 Grad. Versuchte die Blockade zu brechen. K e y W e st, tt. Mai. Dak fran zösische Schiff Lafayette", welche troß einer Verwarnung gestern Abend die Blockade brechen wollte, wurde von dem amerikanischen Kriegsschiff AnnapoliS" eingefangen und unter Bedeckung der Wilmington" nach Key West geschickt. Die Lafayette" gehört der "Frcnch General TransAtlantic Co." und segelte auS dem spanischen HafenCorruna 23. April. Sie hatte viele Passagiere an Bord. Die Lafayette wurde von der AnnapoliS angehalten und ein Boot mit der Warnung wurde nach ihr abgeschickt. AlS daS Boot die Rückfahrt antrat, ertönte auf einmal die Dampfpfeife der Lafayette und sie versuchte mit Volldampf in den Hafen von Havana zu gelangen. Ein Schuß von der Annapolis brachte aber die Schraube wieder zum Stillstand und außerdem hatten die Wilmington und Morril ihr den Weg verlegt. DaS Schiff ging heute früh hier vor Anker. Sin ezweifelhaf.te Nachricht ü b e.r D e w e y. B o st o n, 5. Mai. Folgendes Telegramm, gertqlet a g. . Biles von einem Freund in Singapore, wurde heute Abend bei dem Bankett des Electric Elub" verlesen :' S i n ga p ore, 5. Mai. Hiereingelaufene zuverlässige Nachrichten beftätigen den Sieg DeweyS bei Manilla. Dewey fungirt jetzt als General Gouvernör. Eröffnung deS kubanischen C o n g r e ss e ö. Ha v ana, L. Mai. Der kubanische Congreß, der unter der autonomistischen Regierung erwählt ist, wurde geftern mit großen Zeremonien formell eröffnet. Generaleapitän Blanco hielt eine Anrede, in welcher er sagte, daß, wenn die Erklärungen der Ver. Staaten redlich gewesen wären, ihre Kanoneu heute das erste kubanische Parlament, anstatt daS Leben der Mitglieder dieses CongresseS zu bedrohen, salutiren müßten. Die spanischen Beamten hatten alle Anstrengungen gemacht, um dem Ereignisse einen glänzenden Anstrich zu geben. ES fand eine Prozession und glänzende militärische Entfaltung statt. Die Straßen waren mit Flaggen dekorirt. Die CubanaS Batterien feuerten Salutschüsse auS IS Kanonen, als der Generaleapitän den Palast verließ und als er um 2:15 in der Halle erschien, in welcher die Mitglieder der autonomiftischen Regierung und die Mitglieder deS CongresseS ihn ervarteten, wurden die Salutschüsse wiederholt. Der Generaleapitän wurde von der großen und eleganten Bersammlung mit hoher Achtung empfangen. Ausland. Ei fehlt ihnen an Munitiov. London, 6. Mai. Der Pariser Korrespondent der Daily Mail" sagt: Ich höre auS zuverlässiger Quelle, daß fünf der spanischen Kriegsschiffe, darunter daS Schlachtschiff yelayo und der Kreuzer Alphonso XIII. och nicht mit Munition versehen sind. Aus dieser Ursache entstand die lange Verzögerung Ut Abfahrt Ui ff :if5a Mte ro
'Cap Verde, welche wahrscheinlich nach
Cadix zurückkehren wird. Die Stimmung in Spanie. L o n d o n. 6. Mai. Der Madrider Korrespondent deS Daily Telegraph meldet : In Kreisen, die über die Absichten der Regierung sehr gut informirt sind erklärt man, daß die Regierung, so bald die spanischen Waffen noch eine zweite Niederlage erleiden sollten, wie die bei Eavite, die Großmächte infor null ersuchen wird, für Spanien einen möglichst günstigen Frieden zu vermit teln. Viele Liberale find der Ansicht, daß Spanien der Uebermacht nachgeben könne, nachdem eö seiner Ehre Genüge geleistet hat, eö ist aber zweifelhaft, ob die öffentliche Meinung ein solches Vorgehen billigen wird. Mir ist versichert worden, daß sich die Regierung dazu verstehen würde, Cuba an die Vereinigten. Staaten abzutreten, nicht aber eine KriegSentschädigung zu bezahlen, da sie dazu nicht im Stande sei Wohlunterrichtete Politiker betrachten den Krieg als thatsächlich beendigt und erwarten seine formelle Beendigung gegen Ende Mai. WaS dann aber folgen wird, läßt sich nicht voraussagen, kaum dermuthen. Alle Elemente für einen langen Bürgerkrieg sind da und zeigen sich bereit an der Oberfläche. Die Regierung und die liberale Partei werden vom Volk gehaßt, da sie für den Krieg verantwortlich gemacht werden. Die Konservativen und die Carlisten sind die eigentlichen Autoritäten der Zukunft und ein Theil der Konservativen neigt sich 5en Carlisten zu. , ,, . Will Spanien verlassen. London, 6 Mai. Der Wiener Korrespondent deS Daily Telegraph" sagt : Für die Regentin von Spanien sind hier Zimmer in einem Hotel reservirt worden für den Fall, daß sie ankommt, ehe in dem Paläste ihreS Bruders alles sür'sie'bereit ist. Depeschen vom östreichischen Gesandten in Madrid deuten an, daß die Regentin bloß auf den' passenden Moment wartet, in dem sie Spanien verlassen kann, ohne die Interessen ihreS SohneS zu schädigen. Nicht sehr glaubwürdig. St. Petersburg, 6. Mai. Drei und ein halb Jahre haben die ruffischen Nihilisten dem Zaren NikolauS Zeit seit seiner Thronbesteigung gelassen, ehe sie ihm mit Attentatsversuchen nahten, und die anscheinende Sorglosigkeit, mit der sich der junge Zar bewegte, und die sich so wesentlich von der ängstlichen Abgeschlossenheit unterschied, in der sich sein Vater vom Volkehielt, hatte den Glauben erweckt, daß Kaiser Nikolaus der Zweite ein Attentat gegen sei Leben überHaupt nicht befürchtete. Der Zar hatte sich aber in seiner Zuversicht getäuscht; die Nihilisten hatten ihm dasselbe Schicksal zugedacht, welchem sein Großvater zum Opfer siel, man wollte den Zaren mittels einer Mine in die Luft sprengen. 3 der Kathedrale, welche der Zar im Parke seiner Sommer - Residenz Sarikoje Selo am Finnischen Meerbusen zum Gedächtniß seines Vaters, deö Zaren AlezanderS deS Dritten hat errichten lassen, und welche kürzlich vollendet worden ist, hat die RegierungS. Commission, welche den Bau inspizirte, eine unter dem Steinbeleg deS Fußbodens gelegte Mine entdeckt. Außerdem wurde ein unterirdischer Gang gefunden, welcher von der Kathedrale nach der Sommer-Residenz deS Zaren führt. Die Kathedrale sollte in einer Woche eingeweiht werden, und da der Zar beabsichttgte, an der Ceremonie persönlich theilzunehmen, kann eS keinem Zweifel unterliegen, daß man eS hier mit einem gegen daS Leben deS Zaren geplanten Attentat zu thun hatte. Der Architekt, welcher den Bau der Kathedrale geleitet hat und sämmtliche bei dem Sau beschäftigt gewesenen Arbeiter sind verhaftet worden. Eine geheim geführte Untersuchung ist im Gange. . Die revolutionären Zustände in Spanien. M a d r i d, ö. Mai. Die durch die hohen Preise und den Mangel an Nahrungsmitteln entstandenen RuhestöruLra dauern in den spsnisiZra
Provinzen fort. ES kamen gelegentllche Zusammenstoße zwischen den Tumultuanten und den Bürgergarden vor und eS werden Plünderungen und Schießereien von verschiedenen Punkten berichtet. In Barcelona fand ein erneuerter Andrang auf die Bank statt. Die Besijer von Noten verlangen Silber. Durch die in den CorteS eingereichte Vorlage, welche die Ausfuhr von Korn, Mehl, Roggen, MaiS, Kartoffeln und Früchten verbietet und den Einfuhrzoll auf diese Artikel aufhebt, wird beab sichtigt, die Spekulanten an der Ein fackung enormer Gewinne zu hindern. Die Exporte verursachten die Knapp Hut der Nahrungsmittel, die für die Ausstände in ganz Spanien verant wortlich fein sollen. Madrid, 5 Mai. Ein Haufe von ungefähr 8000 streikenden Minenarbeitern unternahm bei Murcia, Hauptstadt der Provinz gleichen NamenS, eine lärmende Demonstration. Sie schrieen : Tod den Dieben ! Nieder mit den Steuern !" und dersuchten den Bahnhof und Wandere Gebaude in Brand zu stecken. Sie begannen darauf, nach Earthagena zu marschiren, eine starke Truppenabtheilung verhinderte.fie aber daran. Viele wurden verwundet. In Carthagena ist der KriegSzusiand proklamirt. Aehnliche Szenen ereigneten sich in Oriedo, Leon und in einigen anderen Städten, in welchen Fabrikarbeiter die Arbeit einstellten. Die Streiker ziehen durch die Straßen und verlangen billigeS Brod. Madrid,S. Mai. Der Aufruhr in der Seehafenftadt.Gijon, Provinz Oviedo, wo gestern gifcherfrauen und Tabakmädchen mehrere Bäckereien plünderten, dauert fort. Ochisfs.Nachrichten Angekommen in : Queenötown: Germanic" von New Bork, für Liverpool. N e w I o r k : Norge" von CopenHagen. London: Mohawk" von New Sork und Mississippi" von New Jork. Rotterdam: Amsterdam" von New Jork. .Southampton: Fürst Bismarck" von New Jork. Bremerhaven: Trave" von New Jork. Gibraltar: Werra" von New Jork. Hamburg: Patria" von New Jork. London: Mississippi" von New Jork. allerlei. ouoerneurAtkinsonvon Wst Virginien hat Hunderte von Gesuchen um Ossiciers-Patente für den erwarteten spanisch amerikanischen Krieg erhalten, aber soweit noch von keinem Einzigen gehört, der als Gemeiner dienen will. Aus der Agentur der Brul6-Jndianer in Süd-Dakota befindet sich ein merkwürdiger artesischer Brunnen. Lange Zeit nach seiner Fertigstellung sprang ous dem Brunnen ein mächtiger Wasserstrahl von 6 Zoll Durchmesser, seit Kurzem aber wirst er Ballen blauen Thones aus. die etwa 10 Fuß hoch geschleudert werden. Nur sehr wenig Wasser kommt mit dem Thon an die Erdoberfläche. Die Pennsylvania Stahl Co. hat mit btx russischen Regierung einen Contrakt für Lieferung von 35.000 Tonnen, Stahlschienen für den Bau der Trans-Sibirischen Bahn abgeschlossen. Dieselben sollen bald nach Wladiwostock abgehen. Es ist dies eine der größten Bestellungen, welche seit langer Zeit gemacht wurden und aem!gt. eine Bahnstrecke von 300 Meilen herzustellen. JnelnerKornmeh l-M ü h l e bei Brennan Springs. unweit Plea sureville. Ky.. ezplodirte ein Dampfkessel. wobei Bud Tingle, Silas Tingley, Jim Jones und Lindsay Carr auf der Stelle getödtet wurden, während eine Person schwer verletzt und viele nur mit knapper Noth entkamen. Die Getödteten wurden 75 Fuß in die Luft geschleudert und gräßlich verstümmelt. Ein ungleiches Paar schloß in Huntingdon, W. Ba., den Bund für's Leben. Der Hoteldiener W. W. Church, jun., 21 Jahre alt. heirathete Frau Marie Matthews. die Wittwe eines Hotelbesitzers. Das Paar hat eine Hochzeitsreise nach dem Westen angetreten. Die Braut ist zwar schon 63 Jahre alt, dch dafür besitzt sie 5100.000.
Chronische DhsHejisia kurirt. ra$ naheM dreißigjährigem pepsta schreibt Mi. H. " ffrau eins prominenten m Leiden an DvS '. d. Duadale. Die prominenten rfchäklSman?,, von War,aw. . y.: .Seit 23 Jahren litt ich fortwöhrend an TlzSpepfia und schwachem Ma, gen. Die leichteste Nahrung erzeugte Beschwer, den. verursachte heftige Schmerzen und Formi. rung von ai. Einerlei wie sorgfältig ich meine Diät wahrte, ich litt quälende Schmerzen nach dkm Ejsen. Ich wurde von dielen Aerzten bebau, delt und versuchte zahlreiche Mittel ohne dau ernde Abhilfe. Bor zwei Jahren begann ich Dr. Milet' Nerven und Leber.Pillen und Nervine u nehmen. Innerhalb einer Woche stellte ck efseruna ei und ick war bald im Stande u essen, al mir beliebte, ohne üble Folgen. Ich halte dieselben ftetZ dorrSthig und eine einjigk Dofit vertreibt irgendwelche alte Symptome. werden durch alle Apotheker verkauft ' r. JKUCf' IKlUtl .J'Wi Dr. 'k unter einer positive Garantie: die erste b MW : lasche nützt oder da? tr:crvino3 eld wird zurüaer. stattet. Buch übn die Krankheiten de Herze; und der Nerven frei. E.ftestore H rr tiiu"r;y WtÄLir , drefse: Dr. MiltI Medical Eo., Ellhart, Ind. Der Abbe Tayac'aus der Diöcese Rodez. der zeitweilig der Diöcefe Paris beigegeben worden ist und in der Rue de Vaugirard wohnt, ging neulich Abends in Begleitung eines jungen Mannes an dem Quai de Gesdres spazieren, als ein Mann sich plötz. lich auf ihn stürzte und ihm, ohne ein Wort zu sprechen, mit einem SchusterPfriemen einen heftigen Stoß in die Herzgegend versetzte. Der erst 42jährige. sehr stark gebaute Priester stürzte trotz der klaffenden Wunde, die er erhalten hatte, dem Mörder nach, um ihn zu ergreifen. Dieser aber wich zur Seite und versetzte dem Abbe von hm ten einen zweiten Stich in die Schulter und mit einem dritten durchbohrte er die zum Schutze vorgehaltene Hand des Abbes. Jetzt fiel der Priester, dem aus den drei Wunden das Blut in Strömen hervorbrach, zu Boden. Der unbekannte Attentäter entkam. Ob die That von einem Wahnwitzigen verübt oder der Abbe Tayac einem Racheakt zum Opfer gefallen, ist nicht ermittelt. Der Commerzienrath Junghans Zn Schramberg hat in seiner Fabrik eine großartige hochinteressante Sammlung von Erzeugnissen der Aeitmeßkunst angelegt. Sie besteht aus der Sammlung Marfels, die sehr viele kunstvolle und seltene Taschenuhren des 16. bis 19. Jahrhunderts umfaßt, darunter die älteste bekannteste Taschenuhr des Peter Henlein (Hele) Zn Nürnberg um's Jahr 1500, sodann aus der Sammlung von Uhren der alten Welt des Hofuhrmachers Gustav Speckhart in Nürnberg. Dieser erste Fachmann war in der letzten Zeit damit beschäftigt, die reichhaltige Sammlung, die von keiner anderen Uhrenfammlung erreicht wird, aufzustellen und zu ordnen. Der Saal derAusstellung ist schön dekorirt. alles streng geordnet nach der geschichtlichen Entwickelung der Uhrmacherkunst. Recht interessant sind die Schwarzwälder Uhren von der einfachsten mit dem Vrodmesser geschnitzten Holzuhr bis zu den Spieluhren mir laSglocke .;f.n. Die auffallendsten Sei lungen von Scrofeln, die man kennt, ftnd mtttelst Hooö'ö Sarsaparilla erzielt. Dieses Mittel sucht seineö Gleichen bei Blutkrankheiten. Gebraucht nur H o o d'ö. Ho o d'S Pillen sind mit der Hand'gemacht und völlig gleich anSröße und Gewtüt. 25. I Der ow York Store. (Gtalttrt 1853.) Wkenfä. Buttenck Muster I Granit-Waare Verkauf nenen Sasetnent. Samstag Blechwaarenpreise. 3 Quart Granite affeeKannen, Isln werth 70c, zu 100 17 Quart Granite eschirrschuffeln. IQn werth 51.00. Verkaufspreis lüb 6 Quart Vudding Ochüffeln, werth isin 40c. Verkaufspreis IUü Granite Pint Becher, werth 12c, Ver- E kaufSpretS üü Ml S ö E3K
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