Indiana Tribüne, Volume 21, Number 227, Indianapolis, Marion County, 5 May 1898 — Page 1
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Lditorielles. Ueber die Kriegösituation ist nichts Neueö zu melden. Von Dewey tfiuiie naeg vw5 juiimgekehrt ist, ist bis jtht noch zweifelhaft und eS kann sich bei der Mittheilung um eine Mystifikation handeln. Unsere Regierung hält ihre Pläne geheim und so weiß man gar nicht, waS die nächsten Tage bringen können. Die Macher in Hawaii möchten j?ht gerne den Krieg dazu benutzen, um die Annexion herbeizuführen. Präfident Dole hat unserer Regierung daS ... , . - , .. . ucroicicn grmaqi, yaroau unjerer Negierung zu übertragen, damit die Icf.f ?t v v. ontin wayreno ves Krieges zur au nähme von Kohlen und LebenSmitteln fit. uns.. ndnitif s rt f t k.witfef !" ""' 'S.. " T i tvnmu iuiuiiiii 1 1 iiti ii n Washington noch mcyt eingetroffen, aber die Nachricht davon hat bereits einem Congreßmitgliede genügt, einen Beschluß zur Annezion der Inseln einreichen. Wenn der Krieg vorüber ist. wird Amerika in eine Verlegenheit gei lein i zicncg gccaaji aat. .o Uls siqer oz tracktend. fcafe wir die Vbilivkinen ae " i ' r -7"-rr owonnen, wlrv für uns oie rage enlstehen: Was damit anfangen?" Behalten? Amerika hat weder daS Bedürfniß für noch den Wunsch nach Kolonieen. Sie wären sür unser Land ein Element der Schwäche. Sie als Pfand behalten bis Spanien die Kriegskosten bezahlt haben wird ? Eö. fragt sich, ob Spanien je im Ttande sein wird, überhaupt die Kriegskosten zu bezahlen. ES istder Vorschlag gemacht worden, sie für eine annehmbare Gegenleistung an England abzutreten. Damit aber wurden wir Theil nehmen an dem Streite der europaischen Mächte um asiatische Besitzungen, und Deutschland und Rußland, dielleicht auch Frankreich auf den Nacken bekommen. Wir würden in höchst unangenehme, internationale Verwicklungen gerathen. Sollten die Insurgenten auf den Philippinen Beistand in der Eroberung derselben geleistet haben, kann man sie aber auch nicht den Spaniern wieder ausliefern. Uns dünkt, daß das WiederloSwerden jener Inseln unseren Diplomaten viel Kopfzerbrechen verursachen wird. ArchllMIlhleli. Inland. Wetterbericht. I IU VW iW.. V gl4Vlll Vtfcgfct SHl.lf tttV .ttHi.ttt heute und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der lebten 24 Stunden ' 5g Grad, niedrigke 46 Grad. Besetzung der höheren Osfiiieclßcllev. 1 1 W a s h i n a t 0 n. 6. Mai. Der Präsident übersandte heute dem Senate folgende Ernennungen : $1 Generatmaioren vuroen er nannt : Brig.-Gen. Joseph C. Breckinridge, General-Jnspektor der Ver St. Armee ; Brig.-Gen. Elvell O Otiö, Ver. Ot. Armee ; Orig.-Gea
John 3. Coppinder, Brig.-Gen. Wm.
R. Shafter, Brig.-Gen. William M Graham, Brig..Gen. IameS F. Wade, Brig.-Gen. Henry E. Merriam, IameS H. Wilfon, von Delaware ; Fitzhugh Lee, von Virginia ; Wm. 3. Sewell, von New Jersey; Joseph Wheeler, von Alabama. Zu Brigadegeneralen wurden solgende Obersten ernannt : Thomas N. Andersen, 14. Infanterie; Charles E. Compton, 4 Cadallerie; Abraham K. Arnold, 1. Cavallerie; John S. Poland, 17. Infanterie; John E. Bateö, 2. Iafanterie; Andrew G. Burt, 25. Infanterie; Simon Snyder, 19. 3nfanterie; Hamilton S. HawkinS, 20. Infanterie; Rohal T. Frank. 1. Artillerie; Jacob g Kent, 24 Infanterie; Samuel S. Summer, 6. Cavallerie; FranciS T. Guenther, 4. Artillerie; Guy V. Henry, 10. Cavallerie; John I. NodgerS, 5. Artillerie; LouiS H. Carpenter, 5. Cavallerie; Samuel B. McI.ung. 3. Cavallerie; 3ohn M. Bacon, 8. Cavallerie; Edward B. Williston, 6. Artillerie. ES wurden ferner folgende OberstlieutenantS zu Brigadegeneralen ernannt : Henry W. Lawton, GeneralInspektor; George M. Randall, 8 Infanterie; Theodore Schwan, AssistentGeneraladjutant; Wm. Ludlow, Inge-nieurS-Corpk; Adna R. Chaffee, 3. Cavallerie; George W. DaviS, 14. Inanterie; Alfred E. BateS, Deputy General-Zahlmeister. Col. Charles Patrick Egan, wurde zum Chef deS CommissariatS mit dem Range eines BrigadegeneralS ernannt. UM Hungerönoth i n H a v a n a. K e y W e st. 4. Mai. Der Kapitän deS Fischerboote? Antonio p Paco, daö vor einigen Tagen gefangen wurde, berichtet, daß Havana vor einer HungerSnoth stehe. Nahrungsmittel bringen fabelhafte Preise. Die Soldaten nehmen, waS sie können und die Bürger verbergen und vergraben ihre NahrungSmittel. Unter der Bevölkerung herrscht furchtbare Noth. Hätte ich", sagte der Kapitän, nach Havana kommen können, meine Fische hätten mir hr Gewicht in Gold gebracht." . Allerhand Versionen. K e Y W e st, 6. Mai. DaS nordatlantische Geschwader, unter dem stellvertretenden Admiral Sempson, trifft eine Vorbereitungen zu dem unauSbleiblichen Kampf, den eS vielleicht chon in den nächsten Tagen mit der spanischen Flotte zu bestehen haben wird. Man war allgemein erstaunt, alS Sampson gestern mit den Schiffen New Jork", Zndiana", Iowa", Cincinnati" und Mayflower" nach diesem Hasen zurückkehrte und hier soort mit dem Einnehmen von Kohlen, Munition und Proviant begann. Der Rest deS Geschwaders soll.vor Havana liegen bleiben und die Blockade fortsetzen. DaS Commando deS GeschwaderS wurde zeitweilig dem Commodore John C. Watson übertragen. Ueber die ferneren Pläne und 3nstruktionen deS Flotten-DepartementS verlautet nichts. Man ist in dieser Beziehung vorsichtiger geworden. ES ist indessen anzunehmen, daß sich die oben genannten Schisse mit SchleyS Geschwader vereinigen werden und diese Flotte sich nach Porto Rico zu bewegen wird, da man bestimmt darauf rechnet, daß die spanische Flotte diese 3nsel zuerst als Stützpunkt aufsuchen wird; denn sie wird nach der langen Fahrt vor allen Dingen Kohlen brauchen. ES wird somit daS Bestreben unserer Flotte sein, der spanischen Flotte noch vor Ankunft aus Porto Rico den Weg zu verlegen und sie zum Kampf zu zwingen. Eine andere Version lautet, daß dem Sampson schen Geschwader noch vor der Vereinigung mit dem fliegenden Geschwader, die Aufgabe zufällt, die Befestigungen von Matanzaö anzu greifen und zu zerstören, aus daß die für die Invasion CubaS bestimmten Landungstruppen sich unbehindert mit den Insurgenten in Verbindung setzen können. Nach einer dritten Version will man von einer Invasion CubaS vorläusig absehen und die ganze Kraft erst auf die Zerstörung der spanischen Flotte richten. Zu diesem Zwecke soll Porto Rico genommen werden und zwar noch vor Ankunft deS spanischen Geschva derS, welchem dadurch jede? Stützpunkt genommen und welches in Folge dessen
leichter zu schlagen r?5rr.
Vorräthe für die Znsur-
g e n t e n. K e y W e st, S. Mai. DaS RegierungSboot Leyden" landete unter dem Schutze deS Kanonenbootes Wilmington an der kubanischen Küste bei Makiel mit Vorräthen sür die 3nsurgenten. Eine Abtheilung spanischer Kavallerie hatte die Landung bemerkt und feuerte aus das Boot, wurde aber durch die Schüsse deS Kanonenbootes dertrieben. Eine Schaar Insurgenten kam hinzu und nahm die Vorräthe in Empfang. - Ausland. Noch immer unterbrochen. London, 4 Mai. Eine Depesche auS Hongkong meldet, daß die KabelVerbindung zwischen Hongkong und Madrid noch immer unterbrochen ist, und keine Nachrichten auS dieser Stadt zu erhalten sind. Man vermuthet hier, daß die Auffischung deS Kabels und die Wiederherstellung der Verbindung mit ziemlichen Schwierigkeiten verknüpft sein und längere Zeit in Anspruch nehmen dürste. Nachrichten über London. L 0 n d 0 n, 4. Mai. ES heißt, daß Kaiser Wilhelm und Kaiser NickolauS sehr beunruhigt über daS schließliche Schicksal der Philippinen find und daß irgend eine Art Intervention wahrscheinlich ist. In offiziellen Kreisen glaubt man, daß die Königin-Regen-tin und die Regierung Arrangements begünstigen, welche zu einem baldigen Ende deS Krieges führen. Man glaubt, daßOeftreich geneigt ist, zu interveniren, während Deutschland besondere Gründe hat, sich um die Zukunft der Philippinen zu kümmern. London, S.Mai. Der Wiener Korrespondent deS Daily Chronicle" sagt : Die Abdankung der Regevtin Marie Christine wird ernstlich von Mitgliedern der östreichischen Kaiserfamilie in Erwägung gezogen, um den Thron für die Dynastie zu retten. Ein Austausch von Meinungen zwischen der Regentin und ihrer östreichischen Familie ist im Gange, aber die einflußreichsten Mitglieder der' letzteren opponiren dem Schritte. L 0 n d 0 n, 6. Mai. Der Madrider Korrespondent der Morning Pcst" sagt: Die Regierung weiß, daß sie sich nicht auf die Armee verlassen kann. ES ist ein offene Geheimniß, .daß innerhalb derselben sich eine Verein!gung gebildet hat, welche den Demüthigungen Spanien? durch incompetente Minister ein Ende machen will. Nach dem was man hört, mögen sich schreckliche Dinge ereignen." Sie ändern ihre Ansicht. Berlin. 4. Mai. Die hiesigen Zeitungen haben in Folge deS SiegeS bei Manilla ihre Ansichten vollständig geändert, geben jetzt zu, daß die Flotte der Vereinigten Staaten erwiesener Maßen" der Spaniens überlegen sei und sagen jetzt auch eine Niederlage der spanischen Flotte in den atlantischen Gewässern voraus. Die Hamburger Nachrichten geben den Spaniern aus die Gefahr hin, deren ritterliche Gemüther zu verletzen, den Rath, einen Weg zu suchen, wie sie mit Anstand nachgeben können. Die Germania ist der Anficht, daß die erste Seeschlacht in den atlantischen Gewäs sern die Entscheidung herbeiführen werde. Die Norddeutsche Allgemeine" lobt Spanien, weil die Berichte seiner Regierung über die Vorgänge bei Manilla sich durch ihre ungeschminkte Sprache vortheilhaft von den vorjährigen griechischen SiegeSberichten" auszeichnen. Dasselbe Blatt zollt dem Commodore Dewey Anerkennung für seine Geschicklichkeit und seinen Muth unter der Voraussetzung, daß die Un schadlichkeit der Seeminen in der Bai von Manilla ihm unbekannt gewesen sei. Man könne daraus wieder die Lehre ziehen, daß veraltete Schiffe im Kampf gegen moderne Kriegsschiffe nichts taugen. Die Post" nimmt daS amerikani sche Geschwader gegen die Verdacht! gung, Petroleumbomben geworfen zu haben, in Schutz. Solche Bomben wä ren garnicht nöthig, ein gewöhnliches Sranatfeuer genüge, um Holzschiffe zu
entzünden.
Die Militärgerichts. Vor -
läge. B erliv, 4. Mai. Der Reichstag nahm heute mit 171 gegen 83 Stimmen die Vorlage für Abänderung deS Militärgerichtlichtn Verfahrens an. " Hungerrevolten inStalien. - Rom, 4. Mai. Eö wurde ein königlicher Erlaß veröffentlicht, durch welchen die Getreidezölle bis zum 30. Juli aufgehoben werden. Während der Brodkrawalle in Sorosino versuchte gestern ein Mob- die städtischen Gebäude in Brand zu stecken. Die Truppen feuerten eine Salve in den Volkshaufen. Zwei Männer wurden getödtet und mehrere andere verdundet. Rom, 4. Mai. Brodaufstände sind in Melet, in der Provinz gleichen Namens auSgebrochen. Sieben Personen wurden getödtet und 60 verwundet. Da die Regierung die Verössentlichung von Nachrichten verboten hat, so ist eö unmöglich, die genaue Anzahl der bei Brodaufständen Getödteten zu erfahren, eö wird aber geglaubt, daß die Zahl bereits auf 30 gestiegen ist. Der Kriegsminister hat Erlaubniß, den Belagerungözustand zu proklamiren, wenn eS nothwendig sein sollte. Eö find heute Abend 40.000 Mann unter die Waffen gerufen, um die Garnisonen zu verstärken. - Revolutionäre Unruhen. Madrid, 4. Mai. Eine Depesche von Valencia sagt, daß sich bei Cataban eine Bande bewaffneter Männer formirte, eö ist aber noch nicht bekannt, ob diese Bewegung eine politische Bedeutung hat. Eö sind Genödarmen zur Verhaftung auSgesandt. Ja Zolavera ist in Folge deS SteigenS der Brodpreise ein Ausruhr auSgebrochen. M a d r i d, ö. Mai. Sine Depesche von Talavero, ungefähr"37 Meilen von Toledo, meldet, daß Ruhestörer dort gefährliche Unordnungen begingen. Sie griffen die Eisenbahnstation an, verbrannten Wagen und'steckten daraus mehrere Privathäuser und ein Cafe tn rane. Daraus versuchte oer Pöbel dab Gefängniß zu erbrechen und die Gefangenen zu befreien, wurde daran aber von der Bürgergarde verhindert. Viele Personen wurden verhastet. Madrid, 5. Mai. Infolge der drohenden Stellungnahme verschiedener Städte haben die Behörden den Belagerungszustand in der Provinz Valencia proclamirt. Ausstände ereigneten sich in Ciceros, dieselben sollen aber durch GenSdarmen unterdrückt sein. Die Minevarbeiter in der Umgegend von Oviedo find an einen Streik gegangen und eS werden Unruhen befürchtet. ES sind Truppenverstärkungen dorthin abgegangen. In St. Gijon, dem befestigten SeeHafen von Oviedo, an der Bai von Bikcaya, werden Ausstände befürchtet und ist der Belagerungszustand dort proclamirt. Die Fischerfrauen nahmen den größten Antheils den Ruhestörungen, die durch die Theuerung der LebenSmittel und die Apposition der Bevölkerung gegen die Zölle auf LebenSmittel verursacht wurden. AlleS Brod in Gijon wird in den MilitärdepotS gebacken, weil die Ruhestörer drohen, die Bäckereien zu plündern. Alle Läden find geschlossen und die Seschaste find eingestellt. OchisfS. Nachrichten. Angekommen in : New Aork: Fulda" von Neapel; Servia" von Liverpool. P l y m 0 u t h : Trave" von New Sork. Copenhagen: Island" von New Jork. Den guten Jiuten von Maine fuhr kein schlechter Schreck in die Glieder, als dieser Tage der in Eastport eingelaufene canadische Dampfer Curlew- meldete, er habe gegenüber Machiaö ein Kriegsschiff gesichtet. Natürlich konnte das der Ansicht der Furchtsamen nach nur ein spanischer Kreuzer sein, in Wirklichkeit war es jedoch das österreichische Schulschiff Donau", das nunmehr bereits in Halifax angekommen ist. Auch ein Chinese will in diesem Kriege seine Dienste Onkel Sam widmen. Es ist dies Charles Gong, ein in No. 57 Bayard Str. wohnhafter Apotheker, der vor 25 Jahren in Canton. China, aeboren
wurve. st erklärte wn Osficieren der Volunteer Reserve. No. 1 Vroadway, daß er nicht aus Arbeitslosigkeit diesen Schritt thue, sondern um zu beweisen, daß auch ein Chinese wisse, was er seinemAdoptivvaterlande schuldig sei. Bevor er eingereiht wird, muh er eine ärztliche Untersuchung über sich ergehen lassen. Das von der Familie Vanderbilt beherrsch! Eisenbahnnetz hat eine Länge von mehr als 20.000 Meilen, ein Zehntel der Gesammtlänge aller nordamerikanischen Bahnen. Das in diesen Bahnen vngeleLte Capital beträgt 1,231.000.000 (ungefähr so viel als die amerikanische Staatsschuld). Direct auf den Linien beschäftigt sind: 500.000 Männer. Frauen und Burschen; 500.000 weitere sind in den Fabriken beschäftigt, die zur Bahn gehören, so daß im Ganzen gegen 3.000.000 Menschen von den Vanderbilts abhängen. Zwei pennsylva nische Col 0 n e l s, welche ihren Heldenmuth in einem persönlichen Nencontre bekundeten, werden nicht gegen die Dons zu Felde ziehen. Bei einer Jnspection. die dieser Tage in Pottstown stattfand, waren Col. Shenton von dort und Col. Waskabaugh aus Ehester zugegen. Es kam zwischen ihnen zu einem Wortwechsel und dieser artete in eine regelrechte Prügelei' aus. Da, dieses Nencontre nicht dazu geeignet war, die Disciplill unter den jungen Soldaten zu fördern, legten beide Kampfhähne ihre Commandos nieder. Der trocken st e Monat auf Cuba ist der März; die durchschnittliche Regenmenge, die in diesem Monat fällt, ist 39 Millimeter. Im April beträgt sie 81 Millimeter, im Mai aber schon 104 und dann steigt sie bis auf
172 Millileter im October, um im November auf 56 herabzugehen. Die be sten Monate für kriegerische Operativnen sind jetzt also vorüber, und während des ganzen Sommers ist auf Cuba an eine erfolgreiche Kriegsführung nicht zu denken ; in diesen sechs Monaten Pflegen die Spanier und Cubaner stillzuliegen, wo sie gerade f. Aus der Sockz eN der bei den Töchter deS Besitzers Wasiliewsli m olvrom bet GraMo fand einer der jungen Ehemänner an der besseren Hälfte deS andern so großes Wohlgefallen, daß er dem Besitzer derselben den Vorschlag machte, die ihnen soeben angetrauten zungenFrauen zu wechseln. Ein Draufgeld" von fünf Rubeln schlug die Bedenken des Anderen nieder: so tauschten" sie einfach, brachten die damit einverstandenen Frauen auf ihre Gefährte und verließen schleunigst das Haus. Am nächsten Tage jedoch traf der wegen des heimlichen Aufbruches ungehaltene Schwiegervater ein, der seinen Augen nicht trauen wollte, als er die junge Frau zu Gesicht bekam. Seine Vorhaltungen, zumal die Drohung, den Tausch- zur Anzeige zu bringen, bewirkten, daß dieser schließlich rückgängig gemacht wurde. Das Projekt, betrefsend die Verbindung der Ostsee mit dem Schwarzen Meere mittelst eines Canales, ist jetzt in allen Einzelheiten festgestellt. Von Riga seinen Anfang nehmend, wird derselbe die Gouvernements Dünaberg. Minsk. Kiew und die Kreise Perejaslaro, Tscherkaßk, Bobrinetz. Krementschug, Jekaterinoslaw, Alezandrowsk und Meschki durchschneiden und unterhalb Cherson in das Schwarze Meer einmünden. Der Canal wird eine Tiefe von 4z Klaftern und eine Breite von 18 Klaftern in der Tiefe und von 35 Klaftern auf dem Wasserspiegel haben. Die Gesammtkosten sind mit ungefähr 220 Millionen Rubel berechnet. Um die Schifffahrt auf dem Canal zur Nachtzeit zu ermöglichen, wird derselbe elektrisch beleuchtet werden. Im Spätsommer des Jahres sollen diese Arbeiten ihrerr Anfang nehmen. Der bei feinen in dem braunschweigischen Dorfe Badenhausen wohnenden Eltern zum Besuch weilend de 23jähr!ge Student der Medizin Heinrich Hoppe machte mit einem Freunde eine Tour nach Osterode. Die jungen Leute traten von da zusammen den Heimweg an, und zwar gemeinschaftlich bis zur Harzziegele ; hier trennten sie sich, indem der junge Hoppe sich auf den Weg nach Badenhausen, sein Begleiter auf den Weg nach Grund begab. Auf dem Wege nach dem elterlichen Hause nun wurde der Hoppe auf Badenhausener Feldflur von dem Seminaristen Römermann, Sohn des Malermeisters Römermann, der sich auf dem Anstand befand und den Vorübergehenden für ein Stück Wild hielt, angeschossen. Er erhielt 23 Rehpostenkörner theils in den Unterleib. theils in Arme und Beine und in die linke Brust. Nach entsetzlichen, qualvollen Todcskämpfen ist der VerMundete einige Tage nach dem Unglü gestorben. " Wenn ihr ein gutek Mittel haben wollt Euer Blut zu reinigen, oie Nerven zu starren und die Confti tution zu kräftigen, gebraucht Hood'i Sarsaparilla. Gebraucht uun Hood's. Hood'öyillen heilen Orechreiz, Kopfschmerzen auö Un ?cen und
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