Indiana Tribüne, Volume 21, Number 225, Indianapolis, Marion County, 3 May 1898 — Page 2
ZndZsnK Teivüne.
Erfchenu Täglich und Soumag s. Die tZzliche , Tribüne" kostet durch den Trig J dcaift per Woche, die SontagS,rribüe"g Zextl per Ooche. Leide usamen 15 SeutS ,d 55 Cent per E?xtt. Per Poft Außerhalb de :Sub zgeschiSt Im U,rauIltlHlz f. pi IM. omi 13 eüd Nlabarns StraZs. Indianapolis, Ind., 3 Mai 1893 Män5hauflaS" So bös die jetzigen Zeiten in mancher Hinsicht auch aussehen mögen, sind sie doch nicht ohne Lichtblicke. Beson ders verheißungsvoll erscheint die Aussickt. daß künftig alle Laster und sittliche Schwächen der Menschheit einfach wie Physische Krankheiten behandelt und auf ärztlichem Wege geheilt würden. Ein moralisches Gebrechen nach dem andern ist in neuester Zeit von g:wisser Seite unter diesem GesichtsPunkt hoffnungsvoll erörtert worden, und jetzt kommt auch das Lügen an die Reihe. Als Krankheit betrachtet, könnte das Lügen etwa unter dem Namen Münchhausiasis" in die KrankheitsListe aufgenommen werden. Wissenschaftlich veranlagte Köpfe beschäftigen sich schon seit langer Zeit mit irgend einem etwaigen Mittel, das Lügen als Gewohnheit zu kuriren; es herrscht aber unter ihnen selber bis zum heutigen Tag große MeinungsVerschiedenheit darüber. Manche glauUn indeß, wenn nicht ein, so doch mehrere Mittel zu erfolgreicher BeHandlung der Lügen - Krankheit gefunden zu haben, von denen je nachdem das eine oder ar.d-re Heilung erwarten lassen soll. Bei der Erörterung eines Gegenstandes von so unabsehbarer Ausdehnung wird es vor Allem nothwendig, denselben einzuschränken. Dos Nothlügen" fällt selbstverständlich ganz und gar weg. und dahin gehört auch ein großer Theil der, aus geschäftlichem Interesse gesagten, geschriebenen und gedruckten Lügen, einschließlich der gelben" Preßlüge so vieler unserer geschätzten anglo - amerikanischen Zeitgenossen, welche Lügen ja schließlich doch nur in höherem" Auftrag erfolgen und keine innerliche krankhafte Ur sache haben können. Auch alle die berühmten conventionellen Lügen" können hier nicht in Betracht kommen. Soweit der strenge Morclrichter nicht auch sie als Nothlü gen kalten lassen will, ist an ihr Verschwinden jedenfalls nicht zu denken, ohne daß sich die allgemeinen Zustände der Culturmenschheit wesentlich än dern. Wenn wir all: diese, von außen verursachten Lügen ausscheiden, so bleiben immer noch zwei große Hauptklassen Lügner und diejenigen, welche allmälig gebildet werden, resp, sich selbst bilden. Manche glaubm zwar, es gebe überhaupt keine geborene" Lügner; viele Beobachtungen jedoch, welche man in der Neuzeit an manchen Individuen, besonders schon im zartesten Kindesalter, gemacht hat, lassen eine solche Annahme als haltlos erscheinen. Den geborenen Lügner nun erklären Aerzte und Psychologen, welche bisher diesem Gegenstand überhaupt nähergetreten sind, für unheilbar. (Damit ist indeß nicht ausgeschlossen, daß die Erziehungskunst bei frühestem Beginnen eine solche Anlage bis zu einem gewissen Grade niederhalten, wenn auch nicht wirklich ausrotten kann.) Für ärztlich heilbar dagegen werden diejenigen erklärt, welche plötzlich einen ausgesprochenen Widerwillen gegen die Wahrheit entwickeln und dieselbe sogar dann meiden, wenn sie ihnen voraussichtlich von unmittelbarem Vortheil sein könnte. Dies wird von den Münchhausiasis - Aerzten für eine Art Geistes - Abirrung erklärt, welche auf einem ungesunden Zustand desGehirns beruhe. (Von einem Lügner - Vacillus ist jetzt merkwürdigerweise gar nicht mehr die Rede.) Es gibt Specialisten in GehirnKrankheiten, welche die solcherart Behasteten jetzt im Wesentlichen nach denselben Grundsätzen behandeln, wie Wahnsinns - Leidende. Einer dieser Aerzte sprach sich jüngst folgendermaßen über diesen Gegenstand öffentlich aus: Wir hören oft von Personen, welche plötzlich (manchmal ohne bekannte vorherige Krankheits'- Erschcinungen, mitunter aber auch nach dem Ueberstehen gewisser Krankheiten, von denen die Nerven stark in Mitleidenschast gezogen werden, oder nach erfolgten Verletzungen, die das Gehirn angreifen) eine geradezu verblüffende Neigung zum Lügen entwickeln, ohne daß sie irgend inen vernünftigen" Zweck bei ihren Lügen zu erreichen haben. Solche können alle möglichen Unannehmlichkeiten und Nothlagen für sich und ihre Angehörigen mit ihren Lügen erzeugen, scheinen r.Ux daran niemals vorher denken zu können. Bei einem solchen Fall kann man getrost die Dienste eines verläßlichen Arztes heranziehen, welcher das Nervensystem der betreffendenPerson sorgfältig behandeln und von diesem Punkte aus d'.e Münchhausiasis kuriren würde. Bestimmte Nervenstärkungs - Mittel, Ruhe und entsprechende gute Pflege können Nerven und Hirn einer solchen Person wieder ganz gesund machen, und damit wird die LUgsucht beseitigt sein. Die leidende Person braucht nicht einmal zu wissen, auf was sie behandelt wird." (Muß also wohl angelogen werden!) Manche Aerzte glauben auch, daß Hypnotismus, von welchem in der Neuzeit so viel die Rede ist, am besten ZUi Heilung der Lügsucht vernenoet wctden könne, aber nur bei solchen, die überhaupt hypnotischer Behandlung zugänglich sind. Nicht selten tritt die Lllgsucht auch nicht allein, sondern in Verbindung mit ganz bestimmten ankeren Lastern juf, z. B.'dem Morphium - Laster. Storni iß die Vebandluna der ersteren
für sich allein gänzlich aussichtslos. Über auch sonst scheint ihr Behandlungs - Kreis ein recht beschränkter zu sein! Seekrieg und Handel. Ueber den Schaden, der dem :16er seeischen Handel durch den Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und Spanien zugefügt werden iann. schreibt die Frankfurter Ztg.": x Verkehr auf der von Schiffen europäischer Nationen am meisten befahrenen Seesiraße, der Route von Europa nach Nord- und Mittelamerika, wird durch den Kampf in Mitleidenschaft gezogen werden, denn Spanien sowohl wie die Ver. Staaten werden es sich angeligen sein lassen, einer des andern Handel nach Möglichkeit zu beeinträchtiacn, um sich gegenseitig zu schwächen. Und wenn auch nach den heute geltenden Grundsätzen des Völkerrechtes das Toben des Kampfes den unbetheilig ten Nationen keinen unmittelbaren Schaden zufügen soll, so sind doch die aus den Maßnahmen der kriegführenden Parteien hervorgehenden Beläst! gungen auch für den Handel neutraler Staaten so zahlreich und schwer, daß es sich wohl verlohnt, darauf hinzuweisen. Als Grundsatz gilt, daß der neutrale Handel frei bleibt, und zwar in dem. Maße, daß selbst feindliches Gut auf neutralen Schiffen und feind liche Schiffe mit neutralem Gut frei sind. Beschränkungen dieser Freiheit bestehen nur in so weit, als der Transport von Kriegscontrebande verbzten ist oder die Verhängung einer Blokade den Handel behindert. Die prinzipielle Freiheit des neutralen Handels ist in der Deklaration des Pariser Congresses von 1856 vereinbart wrrden.' Nun sind zwar gerade die Vereinigten Staaten und Spanien dieser Vereinbarung nicht beigetreten, haben aber in einer Reihe von Verträgen diese Sätze als für sich verbindlich onerkannt. Rußland erklärte dem gemäß in einem Ukas vom 24. Mai 1877 diese Regeln auf alle Mächte anwendbar. Die Einführung von sog. Kriegscontrebande in das Land des Feindes verbietet ieder Staat, der in einen Krieg verwickelt wird. Ueber den Begriff Contrebande gehen die Ansichten sehr auseinander. Im weitesten Sinne ist Contrebande alles, dessen Zufuhr dazu dient, den Feind zu unterstützen. All gemein werden als Kriegscontrebande deshalb angesehen: Waffen, Muni-tion-und Kriegswerkzeuge aller Art, ferner kriegsmäßig ausgerüstete Schiffe, die einer der Parteien zdc.eführt werden sollen, und endlich Kriegsdepeschen, die im Interesse wer Kriegspartei befördert werden. Als Contrebande werden aber auch LebensMittel. Kohlen, Geld, Kleider und Materialien für Kriegszwecke behandelt. wenn es erweisbar ist. daß sie einer der Kriegsparteien direkten Nutzen zu bringen geeignet sind. UebrigenZ pflegen beim Ausbruch von ffenen Feindseligkeiten sowohl die neutralen als auch die kriegführenden Staaten Erklärungen darüber zu erlassen, welche Gegenstände als Kriegscontrebände gelten sollen. Wer einer KriegZPartei Contrebande zuführt, wird der anderen verantwortlich und straffällig, sobald das neutrale Schiff den neutralen Hafen mit Bestimmung des rechtswidrigen Transports verlassen hat. Nach Löschung der Contrebande besteht jedoch eine völkerrechtliche Verantwortlichkeit und Straffälligkeit nicht mehr. Zur Controlle, ob neutrale Schisse Contrebande an Bord haben, dient das von allen Nationen anerkannte Anhalte-, Visitations- und Durch, suchungsrecht. Die Prioatschifse neutraler Staaten müssen es sich außerhalb des neutralen Seegebietes, d. h. auf offener See und in den Territorialgewässernder Kriegführenden cefallen lassen, von dern Kriegsschiffen engehalten zu werden, damit zunächst eine formale Prüfung und, wenn der Verdacht vorliegt, daß Contrebande an Bord geführt wird, eine Durchsuchung stattfinden kann. Ergibt sich aus der Durchsuchung, dah das angehaltene Schiff verbotene Transporte für Rech nung und Bestimmung an den .Feind besoryt, so erfolgt Beschlagnahme und
Wegsuhrung zur Verhandlung vor e. nein Prisengericht. Als ein Miß i brauch des Anhalterechtes gilt es. wenn. es gegen neutrale Schisse in Gewäsfern, die dem engeren Kriegsschauplatz' fern liegen, ausgeübt wird. Die zweite Beschränkung deS Handels der Neutralen liegt in der Verhängung einer Blokade. Blokade ist die Absperrung der feindlichen Hafen und der feindlichen Küste durch den Gegner, um Zufuhren aller Art, nicht nur von Kriegscontrebande, zu verhindern. Auch hinsichtlich der 1856 geregelte Blokadeverhängniß kann angenommen: werden, daß beide Staaten den durch die Pariser Deklaration geschafften völkerrechtlichen Grundsah respektiren werden, der besagt, daß eme Blokade um verbindlich zu sein, effektiv scinj muß. d. h. daß sie durch eine Kriegs-! macht unterhalten fein muß, welche! hinreicht, um den Zugang zur feindli chen Küste thatsächlich zu verhindern.' Hinzukommt, daß eine Blokade, um rechtsverbindlich zu sein, angezeigt werden muß. und zwar nach neuerer Praxis selbst denjenigen einzelnen Handelsschiffen, bei denen man voraussetzen kann, daß ihnen von der Verhängung der Blokade noch nichts bekannt ist. Der Blokadebruch zieht die Beschlagnahme des schuldigen Fahrzeuges zur Aburtheilung durch ein Prisengericht nach sich. Neutrale Handelssckiiffe. die sckion vor der Blokade im Oafen lagen, müssen eine angemcs. sene Frist erhalten, um frei auskaufen zu können; Schiffe, die mit Erlaubniß in den blokirten Hafen hineinae kommen sind, müssen auch wieder fre? binausgelassen werden, ebenso Schift die durch Seenoth in den blokirten Hafen getrieben sind. Die Beschlagnähme der auf einer Uebertretung betroffenen Handelsschiffe erfolgt durch Kriegsfahrzeuge oder in einem Kriege zwischen Spanien und der Union auch durch Kaper. Die Beschlagnahme von Privateigenthum aus See bejtiht, wie allgemein anerkannt ist. erst dann
zu Recht, wenn 'sie' von einem 'Prisengericht gutgeheißen ist. Und zwar ist in der Regel zuständig das Prisengericht des Nehmestaates, dessen Spruch muß auch der Neutrale als formelleZ Recht gelten lassen. Reklamationen erfolgen auf diplomatischem W'.ze. Wird verurteilt, sc kann ganz cder theilweise condemnirt werden. Jenes wird bei Blokadebruch, oder wenn die ganze Ladung in Contrebande bestand, regelmäßig der Fall sein; dies, wenn Kriegscontrebande nur einen Theil der Ladung bildete; insbesondere gilt als Regel, daß das Schiff der Confiscation nur dann verfällt, wenn Schiffer 'oder Rheder von dem rechtswidrigen Transport Kenntniß hatten. Bei einer Lossprechung kann auch auf Schadloshaltung des LoSgesprochmen erkannt werden. Die Vollstreckung der Condemnation erfolgt durch Ver kauf oder Confiscation. Die xut gläubigen Eigenthümer, die durch eine Beschlagnahme geschädigt sind, haken natürlich Anspruch auf Schadenersatz gegen denRheder, ausgenommen dann, wenn die Beschlagnahme durch die Sorgfalt eines ordentlichen Schiffers nicht vermieden werden konnte. Außerdem haftet für allen durch ungerechtfertigte Beschlagnahme verursachten Schaden der Nehmer dem neutralen Schiffseigenthümer und Befrachter. in gläsernes Zeitalter. Man hat so viel schon von goldenen, von eisernen, von ehernen, von Papierenen und anderen Zeitaltern gesprochen. Wer weiß, ob wir in dem nahen zwanzigsten Jahrhundert nicht auch von einem gläsernen Zeitalter zu sprechen berechtigt sein werden? Auf diesen Gedanken kann Man gebracht werden, wenn man z. B. hört, daß eine Glasfirma in dem regen Indiana'er Naturgas - Städtchen Muncie eine Bestellung auf 600 ganz gläferne Zaunpfosten erhalten hat, welche die gewöhnliche Größe haben und mit Rinnen zur Aufnahme von Drähten versehen sein sollen. Die Entwickelung der Verwendung des Glases bildet eine recht interessante Veranschaulichung für die Richtung der modernen Wissenschaft und des Erfindungsgeistes, für alte, theilweise uralte Stoffe und Produkte, neue BeNutzungen zu finden. Und wohl kein anderes von Menschen hergestelltes Material läßt sich mit dem Glas in den vielen und wichtigen Diensten vergleichen, welche es den Wissenschaften und dem alltäglichen Leben geleistet hat und heute mehr, als je leistet! Dabei kommt besonders in Betracht, daß es nicht innerlich verschmutzt und durch keinerlei chemische Wirkung zerstört werden kann, wie so viele der festesten Stoffe. Nur seine Zerbrechlichkeit stand viele Jahrhunderte hindurch seiner noch vielseitigeren Benutzung im Weg. und als man z. B. schon lange Trinkgläser und eine Menge anderer gläserner Gegenstände hatte, benutzte man noch immer bloßes Gitterwerk oder geöltes Papier und andere unvollkommene Hilfsmittel für Fenster; gläserne Fensterscheiben blieben sogar noch lange nach ihrem Aufkommen ein Vorrecht der Reichen. Desgleichen dauerte es sehr lange, bis man Glas zu Spiegeln verwendete, statt eines Stücks polirten Metalles. Es ließe sich noch ein ganzes Heer solcher Beispiele anführen, und die Phönicier. welche die Herstellung des Glases entdeckt haben sollen, hatten jedenfalls nicht die entfernteste Ahnung von dem wahren Werth dieser Entdeckung. Manchmal hat die Erweiterung der Glas - Verwendung jahrhundertelang geschlummert, bis sie dann mit Siebenmeilenstiefeln fortschritt. In noch nie dagewesenem Maße aber gilt Letzteres in der neuesten Zeit, in wclchcr man auch die Härte und Festigkeit dcs Glases, je nachdem, so bedeutend zu erhöhen verstanden hat. daß es' fast zweifelhaft erscheint, ob das Sprichwort: Glück und Glas. Wie leicht bricht da3!' in unserer Zeit entstehen könne, wenn wir es nicht schon besäßen. Es ist noch gar nicht sehr lange her. daß Metalle, feste Steine oder HartHölzer als die einzigen brauchbaren Stoffe in allen Fällen galten, in denen es auf Stärke und Dauerhaftigkeit in erster Linie ankam. Dann aber.begann man, das scheinbar so schwache' Papier für eine Anzahl dieser Zwecke mit Erfolg zu verwenden, und heute scheint das Glas Aussicht'zu haben, das Papier darin noch zu überflügeln, zumal die Herstellung deö GläfeS auch immer wohlfeiler wird! '
Der ZZaussöjlüsseU' Humoreske von Otto Seifert. Hinter mir lag die Schulzeit, vnbracht in einem Internat mit seinem Kasernenzwang, seinen endlosen Un tirrichts- und Arbeitsstunden, mit seinen Schulsorgen und -Freuden.' Vor mir lag zunächst ein herrlicher Sonntagmorgen mit Frühlingsduft, .' Vögelsang und Sonnenschein außerdem noch alles, was ich mein eigen nannte, nämlich: Stiefel und Stiefelknecht unter dem Tisch, Brille, Uhr, Taschenmesser und Geldbeutel auf dem. Tisch Hose nebst Hosenträger, Rock irnt Weste neben demselben. Ich selbst lag noch im, Bett, dachte an. Vergangenes freute mich der Gegeirwart, malte Zukunftsbilder in angenehmen--Tonend Wenn doch jetzt einer meiner frükeren' Inspektoren hereinträte und mir;: wie das , öfter vorgekommen war, 'zuriefe: Wollen Sie nicht aufstehen?- Ich würde lächeln und sagen: - - Vedaüre, nicht mehr unter Ihre? Controlle- zu stehen." Wie die Vögel im Garten sangen und jubilirten! An Schlafen war nicht zu denken, aufstehen mochte ich aber noch weniger; es war ein zu wohliges Gefühl, das erste Mal ein Sonntagmorgen, da man als eigener Herr seiner Zeit nach Belieben aufstehen konnte. Jetzt fing auch der Küster über mir im zweiten Stock an, auf .sei. nem Pianino in kräftigen Accorden ibebende Meilen ;rn ivulen: idj
lauschte andachfig, summte" ms" ' mit und erbaute mich mehr daran als an den Gottesdiensten, denen ich bis jetzt beiwohnte, weil ich mußte. Dazu klang auch schon feierliches Geläute, was ich um so deutlicher vernahm, da die Kirche neben dem Garten meines Miethsherrn, des Küsters, lag. Jetzt kam mein Morgenkaffee. Da mein Magen ziemlich leer war, konnte ich dem angenehmen Mokkageruch wenigstens glaubte ich einen solchen wahrzunehmen 'nicht mehr widerstehen, erhob mich und kleidete mich an. Während ich behaglich im Vollgenusse der erlangten Freiheit den Kaffee schlürfte, reifte in mir der Plan für den heutigen Sonntag, und ich kam zu dem Entschluß, einen weiteren Ausflug in die Umgebung zu unternehmen. Nachdem alle möglichen und unmöglichen Umstände und Ereignisse erwugt waren, die mir zustoßen und meine Sonntagstour beschleunigen oder, verzögern konnten, sah ich ein, nicht ohne Hausschlüssel ausgehen zu können. Hausschlüssel! Welche Gefühle überkamen mich! Wie viel hatte ich schon gehört und gelesen von solchen Schlüsseln, wie sie manchen Männern vom strengen Ehegespons entzogen werden, und wie Studenten oft nicht das passende Schloß dazu finden; und jetzt sollte ich selbst einen solchen führen, ohne gefragt werden zu können: Wären Sie gestern zur rechten Zeit zu Hause?" Nachdem ich meine freu.) digen Gefühle gedämpft hatte, stieg ich die Treppe empor, klopfte an die Stubcnthür und trat ein. Der Küster saß noch am Klavier. Guten Morgen!" Guten Morgen!" Er sah meinen schwarzen Examenanzug an ich hatte nur diesen mitgebracht, um mich in ihm v den borgesetzten Behörden zu Präsentiren, die große Kiste war noch nicht angekommen und mochte meinen, ich wollte seinen musikalischen Vorträgen zuhören. Würden Sie vielleicht die Güte haben, mir einen Hausschlüssel zu ge-
ben?" Enttäuscht drehte er sich herum dem Klaviere zu. Wenn er gewußt hätte, wie ich vorhin gelauscht. Dort ist der Schlllsselhalter; rechts der erste ist der Hausschlüssel!" Ich wandte mich dem Schlüsselhalter zu. Da sah ich eine Menge Schlüssel, große und kleine, aber rechts hin-; gen zwei übereinander von erschreckender Größe; der obere mochte einen Viertelmeter, lang sein. Zweifelnd fragte ich: Ist's dieser ?" Ja!" iJch meine diesen hier?" Flüchtig drehte er, sich herum. Ja, der erste rechts. Er ist ein wenig groß, es ist noch ein altes Schloß, aber dauerhast, entschuldigte er sich. Es war kein Zweifel mehr.- Er war es. Dauerhaft schien er auch zu sein. Zu der Zeit, da man vor der Stadt noch mit Strauchdieben und Räubern zu kämpfen hatte, wäre er recht praktisch gewesen. Die Auaen auf das Monstrum ge richtet, stieg ich kopfschüttelnd die Treppe hinab: So groß hatte ich mir das Glück nicht gedacht. Nun, wenigstens konnte man ihn nicht so leicht verlieren. Bald zeigten sich aber Schwierigkeit ten. In welche Tasche sollte ich lhn stecken. Die Hosentaschen bargen kaum, die halbe Lange. Steckte ich ihn in die Flügeltaschen meines Rockes, so lugte er neugierig zwischen den Rock'fchößen hervor. Es konnten nur noch die inneren Rocktaschen in Betracht .kommen. Zwar konnten auch sie das Kleinod nicht ganz aufnehmen, doch schützte es der Rock vor unbefugten .Augen. Nur mir selbst war es ver'gönnt, ihm hin und wieder einen liebevollen Blick zuzuwerfen. . .-Nachdem mir n:n Portemonnaie den guten Rath gegeben, mich heute -mehr dem Naturgenuß zu widmen. m'ockie ick mick aus. zur Thür hinaus. an ver mxqt voroei, den Berg nm auf. ! - In. vollen Zügen sog ich die würziae Luft ein. So wohl war mir in meinem Leben noch nicht gewesen. Mit Schaudern dachte ich an all die henlichen Tage, die wir, über Büchern hockend, elend vertrauern mußten. Schildern sollten wir in Aufsätzen die Herrlichkeit der Natur, die wir nicht kannten, nur gesehen hatten, wie sie der Vogel von seinem Käsig aus sieht. Ich . sah und konnte mich nicht satt sehen an der allmählich hervorbrechenden Pracht des Frühlings. Blumen, Vogel, alles kam mir anders vor, im Gefühl der Freiheit betrachtet. '. . Eben bückte ich mich, ein Veilchen zu pflücken, da ich fuhr zurück ein Stoß in die Seite, was war das? Mein Hausschlüssel, das Symbol der Freiheit. Lachend ging ich weiter und schloß mich einem Landmann an, der ausging, seinen Weizen zu besehen. E? schilderte mir von seinem Standpunkte aus die Schönheit der Natur, daß die Wiesen nicht so herrlich prangten, wenn sie nicht ordentlich gedüngt wäten, und daß seine Kartoffeln nicht so groß sein könnten, wenn er nicht so viel Salveter .streut bätte. Die UM .'Hin Wahröö SprüSvort. , 'NicktS ist so erfolgreich tose Er folg." Diese Behauptung ist nie bcs ' , v f. w rrT-, . jcr rrivleiru ai jvic cuto) oen izryci von Dr. Bull's fcusttti Suru. Dies wunderbare Medmn kurirt ied'en all vqn Erkältung, Hustm und Bräune in dk kürzesten Zeit Und immer mit Erselg. .Frau E. W. Richards, 2214 C öurnberland Stx., Philadelphia, Pa., schreibt: Äch habe Dr. Bull'6 Husten SyruZ seit S Jadrcn im Gebrauch und fand ' ihn ein sicheres 'Mittel gegen Bräune.' 'Ich brauchte ihn in des fchlimrnstm. Fällencund ratke. allen Mtterndaffelbezuthuu. Dr.Bull'S Husten ,Syrup kostet nur 5 .EU6. Ünjucht letttndercS Mittel sondern i tUi&t Uilatt ÜUtit unb fchrlirträ E5r
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Weltregierung schien ihm Loeryaupr große Sorge zu machen. Plötzlich brach er ab. Was haben Sie da für ein närrisches Ding?Wo?" Da, in Ihrem Rock? Wohl zum Zuschlagen? Ist hier nicht nöthig. Die Gegend ist sicher." Um so besser!" renommirte ich, drängte den Vorwitzigen zurück und knöpfte den Rock zu. Ungefähr zwei Stunden mochte ich gewandert sein, vorbei an einer Herde mit ihrem Hirten, der stumpfsinnig bei einem Hirten heißt es eigentlich träumerisch in die Ferne blickte, durch schattige Wälder und schmucke Wiesen; da erreichte ich ein ziemlich großes Dorf mit einem annehmbaren Gasthof. in dem ich einkehrte. Mein Appetit regte sich. Was gibt es zu essen?" Die Frage hätte ich mir ersparen können; selbstverständlich gab es frische Wurst und alten Kuhkäse. Ich bestellte Wurst und aß mit Wohlbehagen. Die Ausführung meines Entschlusses, nur einmal einzukehren, wurde mir in unerwarteter Weise erleichtert. ZufäMg kam ein Bekannter von mir herein, und über dem Austausch der verschiedenen Erlebnisse und Neuigkeiten verstrichen die Stunden schnell und unbemerkt, daß mir zu weiterer Rast keine Zeit mehr blieb. Jetzt sah mich mein Freund an; er hatte es schon einigemal gethan, was mir nicht entgangen war. Was hast Du denn da?" Er griff nach mir und zog meinen Hausschlüssel hervor. Du sammelst wohl Alterthümer?" Mein Hausschlüssel!" erklärte ich. . Na. dessen brauchte sich ja Petrus nicht zu schämen, den kannst Du bald als Spazierstock gebrauchen." Etwas gekränkt, steckte ich den Schlüssel ein und knöpfte den Rock fester zu. Mehrere Gäste waren neugierig herbeigetreten, um das Alterthum" zu sehen. Einige wagten sogar zu behaupten, das sei überhaupt kein Hausschlüssel, was ich freundlich, aber bestimmt zurückwies. Endlich verabschiedeten wir uns. Ein Händedruck, ein Baldiges Wiedersehen", und fort ging's in der embrechenden Dämmerung dem Städtchen zu. Ehe ich heimkam, war es längst Nacht und kein Licht mehr im Hause zu sehen. Vor mir lag in tiefem Frieden mitten in dem schönen Berggarten das Haus, das eigenthümlich dem Küster gehörte und mir auf längere Zeit Obdach, zu geben hatte. Ich näherte mich demselben auf dem ebenen Kieswege, mich dabei ängstlich rechts haltend, denn links ging es steil bergab. Jetzt stand ich vor der Thür. Es ist ein denkwürdiger Augenblick im Leben des Junggesellen, da er zum erstenmal den Hausschlüssel in Thätigkeit setzt! Ich fühlte es. Langsam stellte ich den Stock beiseite, langsam solche Momente müssen genossen werden knöpfte ich den Rock auf und nahm ihn" aus seinem Versteck. Zunächst galt es nun, das Schlüsselloch zu finden und dann mit dem Schlüssel in die rechte Verbindung zu setzen. Genau betrachtete ich die Fläche des Schlosses; richtig, hier war etwas Schwarzes; ich bewegte den Schlüssel in der Richtung auf den dunkeln Fleck, kam aber, wie es schien, aus der Richtung. Nun strich ich mit der Hand über das Schloß; hier war es, der kleine Finger ging hinein, aber der Schlüssel nicht. Ich nahm meine ganze Geometrie zusammen, fällte ein Perpendikel durch die Mitte des Schlosses, dachte mir eine Horizontale durch das untere Viertel desselben, im Schnittpunkte mußte doch das Schlüsselloch liegen, und wahrhaftig da war es, doch das Schlüsselloch war groß der Schlüssel aber größer kurzum, er paßte nicht. O Schicksalstücke! Ich war wie aus den Wolken gefallen. Klopfen mochte ich nicht, so machte ich mich denn auf und schlich um das Haus herum, vielleicht war die hintere Hausthür offen. An der Rückseite des Hauses stieg ich den HUgel hinauf, es war die reinste Hochgebirastour. ich fand ähnlich wie bei einer solchen auch keine Hint?r!I)ar. o ging ein Stück eben, und wieder stand ich an einer Ecke. Ich kalkulirte. daß cs jetzt bergab gehen müsse, fand auch meine Vermuthung glänzend bestätig!; einen Schritt noch, ich glZtt aus ur.d fuhr mit erklecklicher Geschwindigkeit bergab. Doch es war mir zum Heil; am Ende der Rutschpartie stand ich wieder vor. der Hausthü:. Auf einmal war es mir, als ob mein rechtes Bein Frühlingslüfte fühle, einen leisen Hauch nur. aber b?merkbar; schnell griff ich danach, und. o Schrecken, ein klaffender Riß in der xamenyoje nahm meme &a!id auf. Sie, die allen Schrecken des Ezainens Trotz geboten, war jetzt elcnd unierlegen. Ein Wuthgehcul entrang sich meiner Brust. Mit beiden Händen ergriff ich die Thürklinle. strampelt mit beiden Füßen gegen die Hausihür und vollführte einenHöllenlärm. Diese Art und Weise, Aufmerksamkeit zu erregen, hatte ich einen Schimpanse i:n Zoologischen Garten zu Stuttgart mit Erfolg anwenden sehen, der seinen Nächbar Orang-Utan aus seiner trägen Ruhe, bringen wollte. Auch ich erzielte einen überraschenden Erfolg. In . Windeseile stürmte der Küster nebst Frau die Treppe herunter und ließen mich ein. Wortlos standen wir uns gegenüber. Ich zeigte, als mir nichts Besseres einfiel, meinen Hausschlösse! vor. Der Kirchschlüssel!" entfuhr es ihr. ., Er leuchtete genau hin. , Wahrhaftig. der Kirchschlüssel!" Da entfiel er meiner Hand. Also nicht einmal , ein falscher' Hausschlüssel? Und mit welchem Stolz hatte ich ihn getragen,' sein Lob gesungen, l war ein. falsches Lied. . ..Da spielte.ich meinen letzten Trumpf aus.s Lanasam drehte tö mich
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FnMugs-Medizin Unordnungen des 'S.ClXöJ der 5cöer und des Magens ' wtlche man um dlefe Jahretzelt gebraucht ist Dr. August Ksuig's ZaNburgcrCrooscn.
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An Intelligent nfttrem, a resident ok ithaca, N. Y., mal: !t very plain td all her neighbers that she thinks there is no medicine like RGZW Taibmilles,
She believea that they saved the like of her sen, a boy of twelve, who had been talcen ick with what the doctors called lirer trouble and catarrh of the stomach. She says that alter treating him a year, without doing hira any good, the doctors gave htm up to die. About that time bis uncle, vho had had experience with Ripans Tabults and found that they had done him rauch good for catarrh of the stomach, insisted that his nephew should try them. After they had been talcen two months, aecording to directions, the boy was able to go to school and four months after he began taking them he replied to an inqüiry : " Why, I am just as well a ever I was."
UM, stellte mein rechtes Bein zurück und sah hinter mich, um mich an ihrem Schrecken zu weiden. Beide richteten ihr Augenmerk auf die Unglücksstellc, während ich die entsprechende Schild:rung des Unfalls gab und heimlich dachte: das geschieht euch recht, daß ich meine Hose zerrissen habe, warun habt ihr mir den Kirchschlüssel geg:ben. Erzählen Sie es nicht weiter, unser Logis kommt in Mißcredit, wir bekommen keinen Mieter wieder!" lamentirten sie. Da kam ich mir vor wie ein Fürst, der dem unterworfenen Feind den Frieden dittirt. Hochherzig nahm ich die mir gebotene Genugthuung an, daß nämlich der Schneld.'k morgen in aller Frühe den Schaden auf des Küsters Kosten heilen solle. Seitdem begegne ich jedem neucn Hausschlüssel mit dem größten Mi trauen, da ich hinter jedem, auch dem kleinsten, einen Kirchschlüssel vermuthe. Wissenschaftöfunde im Glodland. Neuerliche Berichte bestätigen immer mehr, ' daß die umfassendere ind:lstrielle Ausbeutung der KlondikeGoldregion auch der gelehrten Wissenschaft zugute kommt. Theilweise sind die Wiffenschastssunde viel bedeutender. als die Goldfunde, und sie waren s vielleicht noch mehr, wenn nicht die meisten Betreffenden wenig an solchci Dingen intessirt wären. Man hat in den letzten paar Monaten mehr Beweise, als zuvor in vielen Jahren, dafür gefunden, daß die hochnordischen Gegenden ehemals die Wohnstatte tropischer Tmere und Pflanzen waren und ein entsprechendes heißes Klima hatten.. Aeußerst zahlreich hat man Mastodon - Gebeine aefunden, von denen z. V. unweit Anok. am unteren Aukon, Hunderte von Tonnen bloßgelegt wurden; der Vodcn des merkwürdigen Kratersees ist ganz bedeckt mit solchen Skeletten, und dieselben erscheinen durch das klare Wasser hindurch zu allen möglichen phanta stischen Gestalten vergrößert. Da und dort hat man ungeheuere, spiralförmig gewundene Horner vorgeschichtliche Thiere gefunden, deren Gattung noch gar nicht festgestellt worwn ist. Und die interessantesten fossilen Formationen vonPalmen, Cactcen und vielen anderen hochtropischen Pflanzen hat man in solcher Menge entdeckt, daß die Theorie, als ob diese Pflanzen lediglich aus südlichen Regionen durch das Meer angeschwemmt worden seien, wohl ihren legten Halt verloren hat. Aha! Student A.: Um fünf Uhr bist Du heimgekommen diesen Morgen hast Du den Spund nicht gesehen?- Student B.: Doch, ich erinnere mich!" Student A.: Mit ihm gesprochen!"., Student B.: War nicht möglich, waren beide zu sehr im Schun!" Jedermann sagt so CaScaretS Candy Cathartic, die wundervollste medizinische Entdeckung deS Zeitalters, angenehm und erfrisehend im Geschmack, wirkt sanft und sicher auf Nieren, Leber und Eingeweide, da ganze Cystera reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kopfdeh. ffUber, anhaltende LerSopsung und UnVerdaulichkeit. . Kaufen und d:rsu:n Oie eine Caiel von G. G. G. Uztzz 10, 25, r-d 50 Ge-tZ. .:::-rst 7.
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beste 9 o 9 VJ Big 4 louie. Zuge nach Shelbyville, Greensburg, und JDILim :u nnsnsn XX ü. 3 45 S5o:m täglich ; 4 15 Vorm. tä Vd ; 7 00 Vorm mi Auönrhme v.n Sonntag ; lO öOLoim. mii nähme vou Sonntag; 2 4S Nachm. töftltd); 6 20 ischm täglich. Verbinkung im ilnioa Bahnhof mit Q &C, L &N., B. &0. S. W. . und C. & O. nach allen Richtungen südlich, südöstlich und östlich. Schla?wage' nach W'h!ngto an dem täalick um ö 20 ncvm. abfahrenden Aug. fSüx Ticket und vo e Auskunft ivrech m'n vor tn der Big Ticket Office. No. I Ost Wazhington Straße un Unlon Baynycs. n. M. Bronson. A. 0. V. A Cincinnati Zuge! G H. & 0. II. li Abfahrt Indianapolis dfahrt Zttvm , 8V?Bm I0 455lm i4ö9im . i i'oilm 7 cottm Ankunft Cincinnati akunft 7 80öm . llSOöM iSSHrn ecottrn . 7 iom Tayttn Züge, C. H. & D. N. N. Abfahrt Indianapolis Abfahrt 8 053 , 10 4553m , 245Wm 4 SNm 7 COiirn . Ankunf Daytvn Ankunft IZkSm "SSSSlM , 6 20ttm 7 5591 m 1100m Toleds ä? Tetrott Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft ?lnd'kl ? ToUba : Detroit Hbfanrt10 45Bm Hnt'ft6 469im nt'ft 8409?m , 7 00 Km . 4 098m 61SPM ) SluSaeaomme Gonntaal. Ticket-Ossicen : Union Station und No. 2 West Washington Straße, Ecke 2iertcian. Die populäre (DMWD ?l'.'.i.;.'""" 4' ist die hefte Linie ach 0 H I 0 A G 0. Vier Züge! erlassen Jndtanapoli 7 00?in 11 5 LöNm 12 55 acht Ankunft In Chicago nsoot 5 55 Abends 40 810 7 22 8ü treffe hierein.... j.ZUm JgBm Möglich aK0p.cn. onntag. Ble neuesten verbesserten Vestibüls Ongsn, Wngner Lchlnfwngen elegante VarlorWageu und Vßwagen. l?okalcklafae 1 ctnManannriA &rfct ttm 80 Abend bereit, erläßt Chicago 2 45 Morgen?. Sann jeder Zelt nach 9 80 Abend benützt werden. West Washinatvn Straße, Ti5etOkkitt8 ' Union Bahnhof, Maffachn. lH'UJIUtt . sktts,e. Bahnhof ttd A. rrav. Geo, W. Hayler. D. V. V. FRED LAGLER, Nchslgn Her Linke, n. 15 Süd Lllada Ccrafce, DzvitfCOUiisCtsUifovittit - r.i7'",x feEizV.zt. C4?crrr Clip, 5 ) C-z"', r-"r-t::t:: ' y ' " ' V.- .....
Eisenbahn -Tabelle
Lrkunft und Obgang der verschiedenen E'sen bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Vandalia Mgang Postzug 7 00 Äb Expreß ii 36U Vlni Expreß 12 40 Km A-2omodation 7 20 Vm Expreß 4 00 Nm erpreß 10 Vm Ankunft Expreß 5 40Vm Expreß 4 45 ?tm Accomodatien 10 00 53 Expreß 2 85 91 Schnellzug 7 15 Bm Accomadation 1 20 Nm Cledeland, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis und Cleveland Division. Abgang Expreß 4 15 Vn, Cxprey bös Vm Expreß 10 35 Dm Limited Expreß 11 15 Vm Erpreß 6 25 91 Ankunft Expreß 4 10 Nr Expreß 11 30,Vm Limited Expreß 8 45 215 Expreß 310 31m Expreß 10 50 Km Ct. LouiZ Division. Abgang Expreß 7 30Bm Limited Expreß 11 45 Vm Expreß 11 20 9?rn Erpreß, täglich 3 50 Nm Ankunft Expreß taglich 4 05 Vm expreß 10 30 25m Limited Expreß 5 30 Km Expreß 610 Vm Thicago und Cincinnati Division östlich. Abgang ZchneSzug 3 45 Wrn Accomodatton tag!, 7 00 25m Accomooation 10 50 Vm Poftzug 2 45 92m Accomod. (nur Sonntag). Akkomodation 6 30 5K Ankunft-Rushville Aecomodatio. Poflzug 11 40 Jnd'plS Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 Dm Accomodation 40 Ab Schnellzug 11 05 Kra Chicago und Cincinnati Division roestliq Abgang Accomodation . 710 Vm . 11 45 Vm . 615Nm . 12 80 Wrn .3 30Dm .10 30 Am . 2 35Nrn . 5 45 Nm 55o)nell'Post Lafayette Accomadatio.. . Schnellzua Ankunft Schnellzug Lasayctte Accomooation . . Schnellpost Accomodation Peoria Diviston vestlich. Abgang Expreß 7 25 53m Expreß 11 45 Nm Danville Accomodation 4 85 Nm Ervreß 11 15 Vm Ankunft Expreß 3 SO Vm Danvllle Accomodatton. . . . 10 ö0 Dm Expreß 2 42 Nm Expreß IS Nm Peoria Diviston östlich. Abgana Expreß 6S)Lm Aecomodatio Expreß S25Nm Ankunft Expreß 1135 Accomodation Expreß 9 00 Lake Srie und Western. Abgang Expreß 7 00 Vm Expreß 1 20Nm Expreß 7 00 9cm Schnell Expreß... Ankunft Schnell Expreß Expreß 10 20 V Expreß 2 40 9cm Expreß OON Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis Divifton. Abgang Expreß 5 00 Nm Columbus Acconiodation.. . 8 80 Vm Expreß KSODm Richmond Accomodation. . . 1 30 Nm Erpreß 7 20 Ab Ankunft Nichmond Acccmodation 9 00 Vm Schnellzug 8 00 Vm Expreß 12 30 Nm Accomodation 3 15 Nm Expreß SONm Erpreß 10 15 Nm Ehicaao Divisten vi okomo. Abgang Expreß 11 85 Vm Expreß 12S5Nm Ankunft Expreß 3 30 2m Expreß 3 20 Louisville Diviston. Abgang Expreß 3 40 Vm Louisville Accomodation.. . S II Vm ' Cchnellzug 3 25 Nm Accomodation. 4 03 Nm Ankunft Accomodation 10 15 Vm Cchnellzug 11 30 Vm Aecomodatio 560 Nm Crezial täglich ...12 25 Nn Cincinnati, Harnilto und Dayton. Abgang -Mail 805 Vm Slbgang Expreß S 45 Vm Cincinnati Accomodotion . . 10 45 Vm Expcsß 7 00 Ab Expreß 4 45 Nm Expreß 2 45Nm Ankunft Accomodation 11 45 Vm Expreß 12 45 Vm expreß 760 Nm ffrrfi in fVl f L Jllt Erxß SOVm Ankunft-Äail 6bOVm Indianapolis und VinrenneS. Abgang Expreß S15 Vm VincenneS Accomodatuz, . . 4 Ost 9tm Ankunft Vincexnes Accomodat cnlO 40 Vm Expreß 4 68 91m Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß . .- S35Vm Erpreß 11 15 Vm Erpreß 4 50Nm Ankunft Expreß 25Bm expreß 3 ION Expreß 45 Nm Indianapolis, Decatur und Weker. Abgang Expreß SIS Vm Accomodatlo 3 45 Nm Schnell-Erpreß 11 10 Nm Ankunft Schnell. Expreß 3 35V acwwooation io 40 Vm Expreß 4 40 Vm Chicago, Indianapolis und LouiSdille. Monon Noute. Abgana Expreß 12 55 Vm Flyer 3 85Nm Alall 7 00Vm Erprkß lv!a 3D&23) 11 50 Vm Ankunft Expreß SSOVm Alan 7S5Nm Exprcß lvia I D 6 W) 2 40Nn Wonon Flyer 4 37 Nr The Twentieth Century, ine ausgezeichnete Wochenschrift, trel ortschrittlich gesinnten Lesern sehr ,u empfeh.
en in. n rer enrenz zwar scz'aliifch, Oerd, dcch andere fettsntt:-..) ttt.n earin ur-rteiisch besprorn. !L'7n t::: t;::!t l: crrC! ' ' p-.T? .w I. V - . . l.vj
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