Indiana Tribüne, Volume 21, Number 225, Indianapolis, Marion County, 3 May 1898 — Page 1
I w AO K r riO W ft r W lUVo V O W V V o y v Office : No. 18 Gßb Mabama Otratze. Telephon 1171 Indianapolis, Zndiana Dienstag, den 3. Mai 1898. Jahrgang 21, 2s ei 225
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- jt Wechsel, Creditbriefe und Postanwei A rV mtnaimetn. nast uno van urooa. an 1 Zur Situation. Die Gewißheit, daß die amerikanische Flotte einen großen Erfolg errungen hat. ist sicherlich für Jeden, der Amerika als seine Heimath betrachtet, im höchsten Grade befriedigend, ob aber auch eine Befriedigung darin liegt, daß den Armen, welche mit dem Dampfer Maine umgekommen sind nun Hunderte von Landsleuten und noch weit mehr Spanier nachgeschickt wurden? Man frage sich. Obwohl noch keinerlei Nachricht über die beiderseitigen Verluste an Menschenleben da ist, so ist doch anzunehmen, daß dieselben sehr bedeutend waren. Die Vernichtung einer Flotte kann nicht ohne die Vernichtung zahlreicher Menschenleben vor sich gehen. -Die Verluste der Spanier müssen sehr schwer gewesen sein. Aber auch die Amerikaner müssen bedeutende Verluste gehabt haben. Abgesehen davon, daß sich dieö so wie so vermuthen läßt, so geht dies auch aus der Mittheilung hervor, daß die Spanier versuchten Dewey daran zu hindern, seine Vermundeten zu landen. Ein klareö Bild von der Situation ist auch noch nicht zu gewinnen. Die gestern in der NewS'gebrachte Nachricht, daß Manilla sich ergeben habe, beruht offenbar nicht auf Wahrheit. Dewey scheint im Besitze der Bucht aber nicht im Besitze der Stadt und der FortS zu sein. Jedenfalls reicht seine Mannschaft nicht auö, um irgend einen Theil deö Landes zu besetzen. Wie schwer die amerikanischen Schisse in dem Kampfe gelitten haben, ist auch nicht ersichtlich, doch scheint daS nicht sehr schlimm zu sein, denn auS allen Berichten geht hervor, daß die amerikanische Flotte noch kampffähig ist. Sie beschießt die vor dem Hafen liegende Insel Corregidor, um Besitz von derselben zu ergreisen. Von Hongkong auö wird.'gemeldet, daß das Kabel wahrscheinlich entzwei geschnitten ist. Die Erlangung von-Nachrich-ten ist unter den Umständen schwierig. Von Dewey selbst hat man noch gar nichts gehört. ES hieß, daß die Befestigungen von Manilla in letzter Zeit sehr verstärkt worden seien, namentlich durch TorpedoS, man glaubt aber, daß die Bemannung, die zum Theil aus Mischlingen bestand, die wahrscheinlich mit den 3nsurgenten sympathisirten, die elektrischen Drähte zum Abschießen derselben durchschnitt. In Madrid wuchs die Aufregung über die furchtbare Niederlage derart, daß die Negierung sich veranlaßt sah, den Belagerungszustand, d. h. Kriegsrecht zu proklamiren. Die Maßregel wurde, wie eS heißt, in Folge der Hal tung gewisser politscher Parteien er griffen. Ob daS auf Republikaner oder auf Earlisten gemünzt ist, geht auS den Nachrichten nicht hervor. Die Vorbereitungen zu einem An griff auf Cuba und einer Invasion der Insel werden eifrig betrieben. ES ist offenbar die Abficht, eine Entscheidung daselbst noch vor Eintritt der Regen zeit herbeizuführen; vielleicht will man auch einen Schlag führen, ehe die spanische Flotte hinzukommen kann, falls diese überhaupt nach Cuba fährt. Bis jetzt weiß man über deren Verbleib noch gar nichts, aber eS ist kaum anzu nehmen, daß sie eS vagen wird, einen Kampf mit der amerikanischen Flotte
zu suchen. ES liegt indeß im Interesse
Amerikas den Krieg möglichst rasch zu beenden und so kann eS, wenn .Spa- , a, . i i v!. m..! nien d-e Sache viel weiter in die Länge zieht, dazu kommen, daß die Spanier zu einer weiteren Seeschlacht gezwungen werden. Indeß, eS hat keinen Zweck, sich in Zukunftsspekulationen zu ergehen. Wir vermuthen, daß die Ereignisse rasch auseinander folgen werden, und daß der Krieg kein lange dauernder sein wird. Spanien scheint wirklich nicht in der Lage zu sein, kraftigen Widerstand zu leisten. Zu bedauern ist nur, daß die Zustände in Spanien derart sind, daß die Regierung sich nicht entschließen kann, Cuba aufzugeben und damit dem Kriege ein Ende zu machen. Denn Cuba ist für Spanien unrettbar verloren. Spanien? Sache ist hoffnungöloS. Die spanische Regierung weiß daS jedenfalls, aber die Furcht vor einem Carlistenaufstand oder einer sonstwie angezettelten Revolution hält sie zurück. Der Schlag, der die Sache zu Ende bringt, kann indeß nicht lange ausbleiben. Dem Commodore Dewey, der den glänzenden Sieg erfocht, gebührt die höchste Anerkennung für sein gewiß wohl überlegtes Vorgehen und für die Kühnheit und die Unerfchrockenheit, die er dabei gezeigt hat. Neueste. Washington, 3. Mai. Inder Marineabtheilung weigert man sich, über die von Madrid gekommene Nachricht, daß die Blockadeflotte Havana verlassen habe, zu sprechen. ES wird vermuthet, daß etwaS Bedeutendes im Werke ist. M a d r i d, 3. Mai. Eine offizielle Depesche von Havana meldet, daß die ganze amerikanische Flotte in der Richtung von Key West abgesegelt ist. Key W e S, 3. Mai. ES herrscht hier eine solche Geschäftigkeit, daß man glaubt eS sei etwaS ganz besonderes in Vorbereitung. M a dri d, 3. Mai. Die Regierung wurde offiziell benachrichtigt, daß Commodore Dewey da? Kabel entzwei geschnitten und daö Ende an Bord des FlaggenschiffeS Olympia genommen habe. (? ? ?) San Fränciö co. 3. Mai. ES wurde hier Befehl gegeben, zwei große Schiffe mit Kohlen sofort an Commodore Dewey abzuschicken. Madrid, 3. Mai. Die Bevölkerung ist ganz besonders gegen den Colonialminister Moret aufgebracht. Dessen Hauö wird besonders von Militär bewacht. L on d o n, 3. Mai. Sine Depesche von Madrid sagt, daß die spanische Regierung ihre ganze Marine zu einer gemeinsamen gewaltigen Anstrengung gegen die Ver. Staaten benützen werde. Ehe ein nochmaliger Kampf fiattgefunden, werde man keiner Jntervention Gehör schenken. Vorläufig denke Spanien nicht an Nachgeben. ,, Zlrahlllllchriltzlen. Inland. Wetterbericht. Wolkiges oder theilweise wolkiges Wetter mit Regenschauern heute Nacht und Mittwoch. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 21 Stunden 78 Grad, niedrigste 52 Grab. Die Blockade von Havana und dieVorbereitungen für eineZnbasion. Key West, 2. Mai. Die Blockade von Havana dauert fort. Die amerikanische Flotte liegt ungefähr 10 Meilen von Morro Castle. Key W e st. 3. Mai. Der Kreuzer Marblehead" bringt den spanischen Dampfer Argonauta", der am vorigen Freitag vom Kanonenboote Nashville" bei der Küste von Havana gefangen wurde, als Prise hier ein. via K e st W e st, 2..Mai. Man erwartet heute keine Demonstrationen der Flotte an der Küste von Cuba, man sagt aber, daß eine Bewegung geplant ist. ES weht jetzt ein heulender Wind und die See geht hoch. Die Kapitäne EvanS, Taylor und Chadvick hielten gestern mit Admiral Sampson an Bord deö FlaggeaschiffeS Nev Jork" eine Conferenz, deren Zweck nicht in Erfahrung gebracht werden konnte.
T a m p a, Fla., 2. Mai. Bei Tampa
und Fort Tampa' find jetzt elf Regimenter Infanterie, ein Regiment Kadallerie, und zehn leichte Batterien eonzentrirt und machen eine Streit, macht von 7000 Mann auS. Alle un längst von Mobile, New Orleans und Chickamauga hierher befohlenen Trup pen find jetzt hier angekommen. In Tampa wurden heute die Rekru tirungS Bureaux für Cubaner, die sich der Armee deS Mozimo Gomez anschließen vollen, eröffnet. Nur junge unverheirathete Manner werden angenommen. - Lerräth er gerichtet. New Sork, 2. Mai. Eine Specialdepesche aus Key West meldet, daß Jose ÄzlefiaS, welcher angeklagt war, damit umgegangen zu sei, die ?uritan" in die Lust zu sprengen, hingerichtet worden ist imi m Ausland. Kriegsrecht in Madrid. London, 3. Mai. Sine Depesche von Madrid besagt, daß daselbst KriegSrecht proklamirt orden sei. Die Proklamation vurde um Mitternacht erlassen. Die Militärpatrouillen durchziehen die Straßen. Die ganze Garnison ist in den Kasernen zusammengezogen. , D e r P a p st. R o rn, 3. Mai. Der Papst ist durch die Nachrichten von Madrid und den Verlust an Menschenleben ganz entsetzt. Sr sagte, er wünschte er wäre gestorben, anstatt einen. solchen Krieg sehen zu müssen. mWaö DevZey verlangt. M a d r i d, 3. Mai. De? Liberal" sagt: Admiral Dewey hat die Uebergäbe aller spanischen Schiffe im Archipel verlangt und droht im Weigerung?falle die Häfen zu beschießen. Auö Deutschland. B erlin, 2. Mai. Hier fällt man von einem Staunen in daö andere. Nachdem man nicht einsehen konnte, welche Nothwendigkeit zum Krieg vorgelegen, nachdem man dann kopsschüttelnd Berichte über mangelnde Kriegöbereitschast der Kriegführenden gelesen hatte, ist man starr über die Art der beiderseitigen Kriegsberichte. Denselben zu Folge siegen nämlich die Amerikaner und die Spanier zu gleicher Zeit. Schlachten werden nur als Crzeugniß der Phantasie betrachtet und Spanier für ruhmredige Maulhelden, die Amerikaner für Humbugger'erklärt. Die moralische CatrüstungSftimmung gegen den CgoiSmuS" der Amerikaner hat übrigenSihre recht praktischen Seiten. Man möchte Wirthschaftliche Vortheile durch Milderung der Ver. Staaten-Schutzzollpolitik herauSschlagen. Der alldeutsche Verband" verlangt die Annexion SamoaS und auch daö Verliner.Tageblatt" hält die günstige Zeit für gekommen, um die Samoafrage definitiv zu regeln. Die Sozialisten stellen in 310, die Liberalen in 110 und die Christlichsozialen in 7 Wahlkreisen eigene Kandidaten für die bevorstehenden ReichstagSwahlen auf. Der Sx-Kanzler Fürst BiSmarck hat seine Spazierfahrten wieder aufgenommen. ES begleitet ihn dabei sein Leibarzt, Dr.Schvenninger. Dem Reichskanzler, Fürsten Hohenlohe, kam die Interpellation der Sozialisten, ob die Regierung die Kornzölle zeitweilig ausheben wolle, sehr uvgelegen. Die Arbeiter haben heute überall den Maitag glänzend gefeiert, und nirgendö hat sich ein störender Zwischenfall ereignet. In Budapest hatte der Minister deö Janern jede Bersammlung untersagt. Dr. Aveling hat daö Amt eineö Generalralhö deö sozialistischen Bunde? in London niedergelegt, wie der Vorvärt?" vorsichtig andeutet, veil er für den Selbstmord seiner Frau derantwortlich gehalten vird. 9 Die unvernünftigeHaltung der deutsch! andischen Presse. B er lin,2.Mai. Die Nachrichten von dem brillanten (Ziege der Ver. Ct Flotte bei Manilla vurdea hier, aukge. nommen die NegierungSkreise, alö un glaubwürdig betrachtet, obwohl daö
auswärtige Amt am Sonntag Abend
in Besitze der Nachrichten war und die auswärtigen Botschaften schnell davon unterrichtet wurden. Die Zeitungen veröffentlichten die Nachrichten entweder gar nicht, oder drückten Zweifel an der Glaubwürdigkeit derselben auö. Cie sagten, die Nachrichten stammten meistens auö amerikanischen Quellen und wären ohne Zweifel übertrieben oder grundlos, wie die Lügen über daö Bombardement auf MatanzaS ge Wesen. B e r l i n, 3. Mai. 3a hiesigen pomischen Kreisen glaubt man, daß Ame rika den Preiö, den eö im Auge hatte, errang. Sö habe versprochen, Cuba nicht zu annektiren, aber keine Versprechungen bezüglich der Phillippiven gemacht. ' (Die Haltung der deutschländischen Presse erklärt sich auö der in Deutschland sehr verhaßten Hochzollpolitik Amerika?, welche Deutschlands Handel schädigt. D. R ) Intervention nicht vahrslcheinlich. : L o n d o n, 3. Mai. Eine Depesche von Madrid meldet, daß man dort allgemein auf Intervention der europaischen Mächte rechne. ES vird indeß in gut informirten Kreisen positiv in Abrede gestellt, daß die Mächte bei der jetzigen Gelegenheit interveniren werden. ES ist auch keine (Übereinkunft zwischen ?den Mächten für spätere Vermittlung getroffen. Getheilte Ansichten machen daö Zusammenwirken aller sechs Mächte bei irgend einem diplomatischen Schritt sehr unwahrscheinlich. -, Brodkravalle in Italien. R o m, 3. Mai. Eine Depesche von Ravenna, Hauptstadt der Provinz gleichen NamenS, sagt, daß Brodkravalle in den Dörfern Bognta und Cavallo stattfanden. Truppen feuerten auf die Ruhestörer und verwundeten fünf derselben. Auö asiatischen Gewässern. London, 3. Mai. Man glaubt. daß die Spanier daö Kabel bei Manilla durchschnitten haben. London, 2. Mai. Jmauöwärtigen Amte ist jetzt eine Kabeldepesche vom britischen Coosul inManilla eingelaufen,' welche meldet, daß die Kanonade anderthalb Stunden dauerte und daß die spanische Flotte von der Flotte der Ver. Staaten thatsächlich vernichtet wurde. L o n d o n, 2. Mai. Daily Mail" hat eine Depesche von Hong Kong, datirt vom Montag, welche sagt, daß Ccmmodore DeveyS Flotte bei der Insel Corregidor sehr scharf mit den dortigen FortS engagirt ist. Elektri sche Experimente zeigen, daß daS Kabel in oder nahe Manilla durchschnitten ist. London, 3. Mai. In Madr d wurde um Mitternacht behauptet, deß eingeborene Mischlinge im Arsenal von Manilla, welche mit Leib und Seele den Insurgenten anhängen, die Kabelleitung der Torpedos durchschnitten und dadurch Dewey in den Stand setzten, gefahrlos in den Hafen zu dringen. L o n d o n, 3. Mai. Deutsche Kriegsschiffe fuhren von Kiaotschau nach Manilla ab. Mit der Irene", die sich jetzt aus dem Wege nach den Philippinen befindet, werden sich dort drei deutsche Kriegsschiffe befinden Die offizielle Statistik zeigt, daß in Manilla über hundert Deutsche wohuen. London, 3. Mai. Spezialdepeschen von Madrid sagen, daß Dewey dem Generaleapitän Augusti 24 Stunden Zeit zur Erfüllung deS Ultimatumö, in welchem er alle Vorräthe und Kohlen verlangt, gab. Man glaubt, die Regierung habe Augusti aufgefordert, die Forderung zu bewilligen. NachrichtenauS Madrid. Belagerungszustände rklärt. Madrid, 2. Mai. (9 Uhr MorgenS). Die Zeitungen dieser Stadt sagen, daß gestern ein trauriger, aber ruhmreicher Tag für Spanien war." Sie ermähnen daö Volk, kaltblütig zu bleiben und durch nichts ihr Vertrauen auf zukünftige Triumphe der spanischen Waffen erschüttern zu lassen. - Der Impareial" räth der Regierung, alle erreichbaren Ochisse zu U vaffaen und dieselben zu einer Oeob-
achtungiflotte zu formiren für den
Zweck, amerikanische Handelsschiffe zu fangen und zu zerstören. ! Q rt h rt n 9 flftni ff. S!s. rf V V V t, Mt VUll VlMfc WljlUt' depesche von Madrid sagt, die spanischen Minister wären entschlossen, alle ihre Quellen für die Vertheidigung der nationalen Ehre zu erschöpfen. Die Königin. Regentin soll erklärt haben, daß ihr Muth niemals unter graben werden könne, so lange sie sich aus den Patriotismus und die Tapfer keit der Spanier verlassen könne. Sie erklärte, daß, obwohl der Verlust so vieler Schiffe ein Unglück sei, dennoch Genugthuung darin liege, daß die Spanier sich mit Ehre bedeckten. L o n d o n, 3. Mai. Eine Spezialdepesche von Madrid sagt, daß der Be-lagerungSzustand,respektivedaSKriegS-recht, dort proklamirt ist Um Mitternacht wurde die Proklamation angehestet. Madrid, 2. Mai. ES wird hier gesagt, daß amerikanische Petroleumbomben Hütten von Eingeborenen während deS Kampfes bei Manilla in Brand steckten. London, 2. Mai. Tenor Sagasta hat sich nach dem Paläste begeben. Man sagt, daß der Zweck deS Ganges der ist, der Königin-Regentin Depeschen zu bringen, welche mittheilen, daß daS Städtchen Cavite dem Erdboden gleichgemacht und der unbefestigte Theil von Manilla niedergebrannt wurde. Die Amerikaner feuerten Petroleumbomben. Ein außerordentlicher CabinetSrath ist auf heute Abend 7 Uhr berufen. 0yisls.5kae)riHt,n. Angekommen in : New ö ork: Viktoria" von Vondon; Taurie" von Liverpool. Marseilles: Brittania" von New Sork. N e w S o r k : Massachusetts" von London. Liverpool: Nomadic" von New Jork. Glasgow: Assyrian" von Philadelphia. allerlei. Das Haupt einer feinen" Familie ist Harrison Gibson, der zur Zeit mit seinen Söhnen. Jack, Vrownlow sowie Hanney und seinen Schwieaersöhnen Joe Stanyer sowie William Madden zu den Insassen des Gesangnisses in Louisville, Ky., gehört. Alle sechs haben Freiheitsstrafen wegen Mondscheinlens" zu verbüßen und ein siebentes Mitglied der Familie, Fleming Gibson, hat erst kürzlich wegen desselben Vergehens in demselben Gefängniß gesessen. Diese Gutedel-Fa-milie treibt ihr Unwesen in den Counties Jackson und lÄay und mit Stolz nennt sich der jetzt 60 Jahre zählende Harrison Gibson Ko'mg der Mondscheinler". Seinem eigenen Gestände mß zufolge wandelt er seit seinem 13. Jahre auf verbotenen Wegen und alö seine Jungen so alt waren, hatte er ihnen die edle Kunst des Schnapsbrennens bereits 'beigebracht. Zahlreich Scharmützel hat die Familie mit Onkel Sam's Steuerbeamten zu bestehen gehabt, doch behauptet Gibson, bisher noch keinem derselben das Lebenslicht auögeblasen zu haben. Interessant ist, daß jeder Krieg, den bis Ver. Staaten führten. lm Monat April begann. Am 19. April 1775 ertönte bei Lexington der erste Schuß der Revolution. Am 4. April 1812 passirte der Congreß daö zweite Embargo - Gesetz, welches den Krieg von 1812 mit England zur Folge hatte. Am 24. April 1846 trat der erste blutige Zusammenstoß im Kriege mit Mexico ein und am 12. April 1861 feuerten die Batterien 'der Conföderirten auf Fort Sumter. Die Trauer eineö Hundes um den Tod seines Herrn hat die Jdentificirung eineö Verunglückten ermöglicht. Ein Unbekannter wurde auf der Bahn in Jersey City, N. I., übersahren und getödtet. Neben der Leiche saß ein kleiner Hund, der sich nicht forttreiven ließ, und der, als man die Leiche wegholte, auf der Stelle blieb, wo sein Herr um's Leben gekommen war. Endlich sah ein Knabe das Thier, er erkannte eö als das Eigenthum eines wissen Joseph I. Quinn; Nachforschungen wurden angestellt, und Quinn's.Angchöri ntificirten die Leiche deS Verunglj m in der Morgue. . , R b eumatiömuö im Rücken, in den Schultern, Hüften, Aenkelv, Clbogen oder Handgelenken enfteht durch zu viel aure un Blut. Hooo ö Sarsaparilla Heilt Rheumatiömuö. Hood'ö Pillen find die beste Obsühr-und Leier-Medizin für gamilirnzebrauch. 2ö.
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