Indiana Tribüne, Volume 21, Number 224, Indianapolis, Marion County, 2 May 1898 — Page 3

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IN ALLEM APOTHEKEN j w f mtMi t m Der Majoratsherr. Roman von SZataly v. Eschstruth. (Fortsehung.) Die stahlblaue, schwere Seide umspannte tadellos die schlanke und doch üppige Figur, die blonden Haare schimmerten matt über der weisen Stirne, und wenn auch das Gesicht bei näherer Betrachtung nicht sehr frisch und nicht regelmäßig oder anziehend in seinem Ausdruck war, so wirkte es doch geradezu verblüffend vornehm. Diese letzte Art war auch dem Grafen in hohem Maße eigen. Er fah aus wie ein Diplomat. Im Grunde genommen schienen seine Züge und Äugen kalt, berechnend, seelenlos wie ein Stein, aber wenn er mit seiner leisen, einschmeichelnden Stimme sprach, legte sich das farblose Gesicht in die liebenswürdigsten Falten, und es hatte geradezu etwas Berauschendes, wenn dieser sichtlich sehr verwöhnte, kluge Mann voll gewinnendster Höflichkeit die Meinungen seiner Tisch gen offen anerkannte und jedem der Herren etwas Angenchmes zu sagen wußte. Sein Haar war leicht ergraut und schon etwas gelichtet, aber der Schnurrbart noch tiefschwarz und auf das eleganteste gekräuselt, das machte ihn interessant; schmale, bleiche Hände mit langgezogenen Nägeln verriethen den Aristokraten. Die Gräfin war steifer und einsilbiger al.s ihr Mann, aber sie ward lebhafter, als ihr Nachbar, der Assessor, alle alten Künste des Courmachens heraufbeschwor und die schöne Frau in allen Tonarten anschmachtete. Ja. ein paarmal stand ihm schier das Herz still in süßer Wonne, als Frau Melanie in ihrer nachlässigen Weise ein ganz klein wenig mit ihm coquettirte. Als sie schließlich einen Apfel schälte, ihn mit den diamantglitzernden Händchen graziös zertheilte und den Teller bei den Herren in die Runde schickte, wäre wohl ein jeder für sie durch das Wasser gegangen. Namen und Wohnort hatte man noch nicht erfahren und wagte es auch selbstverständlich n:cht. zu erforsazen. Man erfuhr nur, daß der Graf nach einer Friseuse für dieGattin und einem Kammerlungferdienste leistenden Stubenmadchen gefragt hatte. Umstände halber war es nicht möglich gewesen, die eigene Dienerschaft mitzunehmen. Daß die Herrschaften in der Nesidenz lebten und intim bei Hofe verkehrten, ging aus jedem Worte hervor. Auch große Reisen tm In- undAus iznveyatten sie ansagt und trofc all' dieser gewiß namenlosen Berwöh nung waren sie die gewinnendste Güte und Nachsicht. Der Graf richtete die huldvollsten Worte an Frau Marthe und lobte ihr Essen ganz außerordentlich. Es sei ein Genuß, solch' meisterlich bereitete Speisen zu essen! Da hatle er die Stelle getroffen, wo die biedere Wirthin sterblich war. Ganz geschwollen vor Stolz und Glück schritt sie emher. und all die Basen und Gevatterinnen, welche die Neuqierde zu ihr in die Küche trieb, hörten eitel Begeisterung über diese seinslen aller Gäste. Als sich die Tasel bereits ihrem Ende näherte, sah die Gräfin plötzlich angestrengt aus dem Fenster, vor welchem sich, bequem zu übersehen, der holzreiche, ziemlich große Marktplatz mit dem überdachten Brunnen in der Mitte ausdehnte. Ihr Blick schärfte sich; unbemerkt stieß sie ihren Gatten mit dem Fuße an und dieser folgte der Richtung ihres Auges. Da sah er etwas Ueberraschendes. Quer über das Pflaster stolperte eine ganz seltsam aussehende Männergestalt. Eme kleme, gedrungene Figur stak in einem Schafpelz die Haare nach innen welcher den Eindruck eines Sackes machte und um die Taille nur einen scharfen Einschnitt aufwies.durch welchen ei:: als Gürtel benützter Strick gezogen rcar. Klobige, hohe Stiefel von Rindsleder machten die Füße zu wahren Monstren und der sehr dicke Kopf mit breitem, bartlosem, stark geröthetem Gesichte trug eine Pelzmütze, wie sie in der Kinderstube der Knecht Ruprecht vor Weihnachten als schreckenerregendes Requisit zur Schau trägt. Der seltsame Mann rannte mit vorgestrecktem Halse in vollem Eifer daher. fuchtelte mit den Händen in der Luft und schien laute Selbstgespräche zu halten. Seltsamerweise sahen ihm ein paar Straßenbuben nur grinsend nach.ohne johlend neben der auffallenden Erscheinung herzutraben. Dieselbe mußte also wohl in Angerwies schon bekannt sein. Graf und Gräfin wechselten blitz schnell einen Blick des Einverständnis ses. Za der Gatte machte eine jählingZ zustimmende Kopfbewegung. Da nahm Frau Melanie ganz-wie von ungefähr ihre langstielige Lorgnette von ciselirtem Gold zur Hand und blickte noch einmal hinaus, dieses Mal ofsiciell. Und dann stieß sie einen leisen, entsetzten Laut der Ueberraschung aus. welche', zedes Gesprach verstummen machte, wies nach der seltsamen Gestalt auf dem Marktplatze und rief mit sehr harter, lauter Stimme und .gan be

sdnberem Ausdrucke: Dhn, mt schrecklich, da läuft ja ein Verrückter!" ZweitesEapitel. Eine verlegene Stille entstand. Der Assessor räusperte sich mit vielsagendem Blicke ringsum, der Apotbe-

; ker neigte sein spitzes Kinn auf den 'Teller und kicherte leise auf, und als der Auditcur sogar laut in seine Serviette prustete und der bedienendeSimmel die breite, rothe Hand mit qespreizten Fingern vor das Gesicht preßte, wie Einer, der halb erschrocken, halb belustigt seine Gefühle verbergen will, da gab es kein Haltens mehr, ein lautes, wohlthuendes Gelächter erscholl. Die Gräsin machte ein reizend naives Gesicht und wandte sich zutraulich zu ihrem entzückten Nachbar: ..Stimmt es wirklich.Herr Assessor? Habe ich das Neckte getroffen?" Der Gefragte verneigte sich: GnädZgste Gräfin haben wenigstens die Ansicht von Angerwies und Umgegend ausgesprochen." lachte er noch immer. Man kann a Manches denken, was man aus Respekt nicht m Worte kle:den darf." Aus Respekt?" der Graf nahm noch einmal die Weinkarte zur Hand und winkte dem Wuth Ich bitte Sie um Alles, bester Herr Assessor, wer ist jenes Monstrum im Schafpelz, daß es Respekt von Menschen verlangen kann, in deren Augen es sich selber so lächerlich herabsetzt?" Abermals zubelndes Gelachter, dann kicherte der Apotheker: Bor dem Schafpelz hat man allerdings keine Devotion wohl aber vor dem Namen, welchen er umhüllt. Der seltsame Herr da draußen war der Reichsgraf Willibald von Niedeck, der Besitzer eines der reichsten und herrlichsten Majorate, welche das deutsche Vaterland kennt." Ein leiser Aufschrei der Ueberraschunq tönte von den Lippen der fremden Gräfin, sie preßte das spitzendesehte, duftende, weißseidene Taschentuch gegen die Lippen, als furchte sie eine Ohnmacht. Schauderhaft! Shockin:!" stöhnte sie auf. Sie scherzen. lieber Assessor. Wenn dieser Mensch der reichste, vornehmste Majoratsherr ist, dann gehört er entweder in seine eigene Rumpelkammer oder in das rrenhaus. Der Assessor zuckte mit vielsagendem Blick die Achseln, der Graf aber schien ganz in die Weinkarte versunken. Mit gewinnendstem Lächeln sah er jetzt auf: Ich finde, meine sehr verehrten Herrschaften, daß wir hier äußerst gemüthlich zusammen sitzen und gar nichts Besseres thun können, als diese charmante Tischstunde noch ein wenia auszudehnen. Das Regenwetter ses selt uns heute so w:e so an das Äimmer, darum bitte ich die Herren, mir als liebe Gäste noch ein Weilchen Gesellschaft zu leisten. Mein bester Meister Simmel, ich lese, oaß Sie auch Seet in dem Keller haben. Lassen Sie. bitte, eine Flasche sogleich herauf bringen und vier andere auf Eis legen ich freue mich, die Repräsentanten der Llngerwieser ersten Gesellschaft daz'i einzuladen. Welch' eine Wirkung hatten diese Worte! Vater Simmel stand einen Augenblick, als traue er seinen Ohren nicht, dann verklärte ein geradezu traumhaftes Lächeln sein Antlitz und beide Hände ineinander schlagend, wie Einer, welcher sein Glück nicht fassen kann, wankte er zvr Thüre. Die zwölf xlaschen echt franzo',lchenSects, welche im Keller lagerten, däuchten ihm längst die Nägel zu seinem Sarge. Er hatte sie anläßlich der Hochzeit des reichen VrennereibesitzerZ kommen lassen, aber vierzehn Tage vor der Hochzeit starb der Bräutigam und nnn gab es in Angerwies keine Gelegenheit mehr für franzojischen Champagner; der deutsche billige Schaumwein war sein To desurtheil. In seiner Nerzweifluns hatte Simmel dem Grafen WlllibaN Nicdcck den ll?iukn ycVn angeboten war aber zu sewcm tiefen Groll akschl.lgzg bcschied-n word?'7. Und nun, als er das theure Schmerzenskind Clicquot schon längst zu Grabe gelegt hatte im 5Ieller kam dieser herrliche. unvergleichliche, fremde Marchengraf iind sprach sein Zauberwort, welches den Keller öffnete! Das war eme That, welche ihn ewig zu des Fremden Schuldner machte. Und nun gar die Gesichter der um sitzenden Herren, welche heute, am simplen, werktägigen Mittwoch, für ganz umsonst echt französischen Ehampagner trinken sollten! Hohe Gluth stieg in Aller Wangen, linkische Verbeugungen, unverständlich gemurmelte Worte des Dankes antworteten auf die entzückende Einladung. Der Apotheker trat in seiner Herzensfreude seinem Nachbar beinahe die Zehen unter dem Tische ab und der Auditeur kniff und schuppte seinerseits unbemerkt, aber energisch den Postassistenten, daß diesem siedendheiß ward. Nach der ersten, beglückt-verlegenen Stille ergriff die unbändig geschmeichelten Herren eine wahre Quartanerfröhlichkeit; der Graf ließ zu allem Ueberflusse noch sein Cigarrenetui die Runde machen, aus welchem die echten Havannas einen Duft ausströmten, daß der Apotheker mit feucht verschwimmenden Augen flüsterte: Kinder, das sind solche Festrüben", von denen damals unsere Deputation zum Fürsten erzählte." Der Graf wandte sich an seine Gemahlin: Ist es Dir unangenehm, wenn wir rauchen, liebe Melanie? Befichlst Du. daß ich Dich in Dem Zimmer zurückführe?" Der Assessor fuhr erschreckt zusam men. sein Blick traf wie ersterbend in Schmerz die schöne Nachbarin, und die Gräfin war keine Turandot. Mit reizender, beglückender Anmuth lächelte sie ihm zu und schüttelte dann den Kopf: Nein. Rüdiger, wenn es nicht genirt, möchte ich Euch Gesellschaft leisten.' Droben langweile ich mich allein, während hier in charmanter Weise für meine Unterhaltung ge

lorgr wiro.-- aver zuatt wieoer eln Blick wie ein zündender Funke zu dem Assessor hinüber, welchem bei so viel Huld ganz schwindlig wurde. Und dann kam der Sect und perlte in den Gläsern, und der Graf setzte aller Leutseligkeit die Krone auf und ließ noch ein Glas bringen, um es für den wackeren Hausherrn" füllen zu lassen. Das war zu viel für Vater Simmel! Helle Thränen traten ihm in die Augen. Der Graf aber nahm den abgerissenen Faden der Unterhaltung wieder auf. Wenn ich vorhin recht verstand, meine Herren, war der verrückte Mmsch in der Bärenmütze der Graf Willibald Niedeck. Es interessirt mich auf das lebhafteste, von diesem närrischen Kauz das Nähere zu hören. In der Residenz erzählt man sich ja schier unglaubliche Dinge von ihm, aber es scheint doch Manches unwahr und übertrieben zu sein, denn man erzählte zum Beispiel noch jüngst bei Hofe, der Graf habe die Weltordnung auf den Kopf stellt, er schlafe am Tage und wache in der Nacht. Nun sehen wir ihn aber doch soeben in heller Mittagsstunde spazieren gehen?" Der Apotheker hielt sein Spitzglas mit der unbehandschuhten Rechten krampfhaft umklammert. Der Wein prickelte ihm noch in der Nase. Ja. ja. der Herr Graf haben aber trotzdem Recht." rief er erregt, nur mit dem Bemerken, daß der Nie-

decker seine Passionen wie die H:mden wechselt! Noch vor vier Wochen lebte er ausschließlich in der Nacht. Um zwölf Uhr wurde ihm das Diner servirt. dann ging oder rannte er vielmehr wie ern Bürstenbinder querfeldein durch den Park. Als er m einer sol chen Promenade aber in der Dunkelhtit stürzte und den Fuß verstauchte, bat er das Nachtleben wieder aufgcgebcn." .Unerhört! Er muß in ein TollHaus!" alterirte sich die Gräfin. Und nun buldmt er wieder anderen Marotten?" forschte ibr Gemahl köpfschütMnd. US wird alle Tage schlimmer mit ihm," nickte der Postassistent mit fehdelustigem Blick. Ich fuhr jüngst einmal nach Niedeck hinaus, um ein größcres Capital sicher hinzubringen, aber ich gestehe ehrlich ein, daß ich so viel Blödsinn nicht erwartet hätte." Unsinn er ist überhaupt gar kein richtiger Graf, er heißt man blos so!" grollte Vater Simmel verächtlich dazwischen. Ah, interessirt mich lebhaft. Was sahen Sie zum Beispiel, mein verehrter junger Freund?" Der Graf lächelte ihm zu und der Assistent erglühte vor Stolz. lForlsegung folgt.) Zm üciche der Zttode. Wenn die Mode die Toilettm alterer Damen scheinbar etwas weniger berllcksicht als die der jüngeren, so liegt das nur in dem Umstand, daß die meisten der solideren Toilettenformen unbederklich auch von älteren Damen getragen werden können. Selbstverständlich müssen sie in anderer Farbmwähl und mit einigen kleinen Aenderungen gearbeitet werden. So sind reiche Hausgarnituren und hohe Mediciskvgen stark zu mildern; auch BlusentcNllen und Gürtel sind wenig Passen für ältere Damen. Dagegen ist die glatte Taille mit kurzem Schoßchen, die Schnebbentaille oder die r:it Frackschoß und kleinem Westeneinsatz für sie durchaus geeignet. Für Promenadenkostüme ist das Cape unbedingt dem Jäckchen volzuziehen. Wird das Jäckchen gewählt, so muß es etwas länger gearbeitet werden als für jüngere Damen. Die Grenzen der Farben sind natnrgemäß enger gezogen; doch bietet die Mode so viel des Hübschen und Kleidsamen, daß jeder Wunsch befriedigt werden kann. Da sind z. B. die unendlichen Nuancen in Grau, vom rcinen Grau bis zum Grau mit inem Stick Zn's Rothe, Grüne, Blaue oder Violette, dann das reizvolle Resedaund Olivengrün, Pflaumenblau, Violett und Braun; ferner die klein gemusterten, die melkten und granitartigen Stoffe, die Grau in Grau gehultenen, sogenannten Grisaillestöne und schließlich das stets vornehm bleibende Schwarz, das für ältere Damen ja allerdings, mit Ausnahme von Hliotrop. Graugrün oder Dunkelgelb des belebenden Farbenschmuckes entbehrn muß. Dafür darf es aber mit schwarzem Perlschmuck oder mit Stickereien in seiner Eleganz erhöht werden. . In Umhängen hat die Mode einige neue, recht aparte Formen für ältere Damen. Die sogenannte Maniille" aus schwarzem Cr5pe de Chine oder weichem Seidenstoff hat hinten lt spitze Tuchform und verläuft vorn in ziemlich langen, ebenfalls spitzen Enden, die auf der Brust leicht t-iein-ander geschlungen werden. Die elegantere Mantille ist meist mit weicker Seide unterfüttert und reich mit BolantS oder schwarzen Chantillyspitzen umgebn. Den Halsausschnitt umranden Spitzenkrausen, . die vorn als Jabot enden. Häufig sieht man auch vorn als Abschluß große Schleifen mö schwarzem Atlaöband, mit denes

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ver Nacken gleichfalls geziert ist. Diese recht hübscke Form läßt sich auch als Kostüm - UmHang verwenden und wird dann aus dem Stoff des Kleides gearbeitet. Für die heißen Tage des Sommers arbeitet man diese Mantillen aus schwarzen Spitzen, entweder lose auf sckwarzer ober htnlfHfr (Pid?

. . 1 -7 U" '., oder auch ganz klar. Eine andzre neue Form zu einem Umhang für ältere Damen, die der Mode aus der Zeit des zweiten Kaiserreichs entlehnt ist, fällt hinten in einer Länge von ca. L2 bis 36 Zoll herab und rundt sich vorn nach dem Halsausschnitt hin ab. Sie wird, den Konturen folgend, mit Volants aus Seide, plessirter Gaze oder Spitzen besetzt. Die Kleiderröcke für ältere Dam-n verziert man nur sehr mäßig. Der Vordertheil wird meistens abgegrenzt oder der Rock seitlich an den beiden Nähten bis ein Drittel seiner Höhe durch einen schmalen Besatz verziert on -i wie ü. . an einem Ztlelo aus znaufchem Wollenstoff mit Carreaus " in Braun. Dunkelgrün und Schwarz. Der Besatz besteht aus einem knappen tfoll breiten, dunkelgrünen und mit brauner Soutache verschnürten Tuchstreifen. Gleiche Streifen bilden an der mit Frackschoß gearbeiteten Taille einen kleinen Westeneinsatz und setzen um auch über den Stehkragen, den sie zoen umranden,, fort. Em anderes Kleid aus graugrüner Etamine wird am unteren Rande des Rockes von zwei schmalen Frisuren umgeben, die mit gekräustem, schmalem Atlasbond von etwas hellerer Tönung abschließen. Die mit rundem Schößchen gearbeitete Taille hat vorn einen Einsatz aus orangefarbener, von schwarzer Güze verschleierter Seide, über dem sie toch schwarze, schmale Sammetschleifen zu sammengehalten wird. Die Aermcl sind meist mit kleiner Erweiterung an den Schultern und mit geraden Epauletten gearbeitet. Als Hutform ist die Kapotte in dunklen Farben maßgebend. Tüll spielt jetzt eine ganz bedutende Rolle bei den Hüten, ebenso aber auch dcr seidenglänzende, weiche Strohstoff in Schwarz, Violett und Goldbraun. Die kleinen Blüthen werden von älteren Damen bevorzugt, namentlich garnirt man viel Erika, Veilchen, Heliotrop, Schlüsselblumen, Reseda u. dgl. Auch der elegante Reiher fehlt selten an einem Hut. Die Schirme, die ausschließlich in dunklen Farben gewählt werden, sind entweder gestreift oder Ton in Ton durchmustert. Die Farbenbeschränkung für altere Damen erstreckt sich selbstverständlich auch auf die Staubmäntel, für die meistens Gloria in Grau, Braun oder Dunkelviolett gewählt wird. Für praktischere Reisemäntel verwendet man einfarbige oder kleinkarirte, imprägnirte Wollenstoffe in dunkleren Tönen. Als beliebteste Form gilt der ärmellose Mantel mit Pelerine, die häufig hinten getheilt ist. Unsere erste Abbildung veranschaulich ein englisches Kleid für stärkere Damen. Dieses hübsche Kleid aus braun und weiß kleincarrirtem Wollenstoff besteht aus einem glatten Rock und einer ziemlich langen Jackentaille, deren mit dreifachen Ausschlägen auZ, gestattete Vordertheile sich auf eine mit brauner Soutacheverschnürung verzierte Weste aus weißem Tuch legen. Der mit Hakenschluß versehenen Weste schließt sich oben ein gleicher Passentheil mit Stehkragen an, der hinten mit carrirtem Stoff bekleidet ist. Oben in Tollfalten gelegte Acrmel sind der Taille eingefügt, die vorn mit kleinen Tascben vergehen ift

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Durch eigenartige Eleganz zeichnet sich die aus sandfarbenem Tuch hergestellte Toilette, Figur 2. Den die Hüften flach 'umschließenden, unten Serpentincfalten bildenden Rock umgeben drei Röllchen aus dunklerer Seide, deren unteres den Abschluß des volantartigen, rund herum 'mit verschieden großen Tupfen von dunkler getönter Seide bestickten Theils bildet, der sich vorn etwas vcrschmälert. Die vorn hübsch geschweifte Jackentaille öffnet sich über einem Bausch aus weißem Kreppchiffon, der in Puffen gczogen ist und unten in einem Gürtel aus

Goldband verschwindet. Die Taille ist wie der Rockvolant mit Seidentupfen bestickt und am Rand mit einem Seidcnröllchen begrenzt, das sich ouch um den geschweiften Kragen forts:tzt. Die engen und recht langen, mit Tupfen bestrickten Äermel sind am unteren Rande und an der oberen Hälfte des Oberarms mit schrägen Sldenfaltcn bedeckt. Das ToquÜlltchen besteht aus violettem, in Puffen geordnetem Phantasiegeflecht und ist mit einer reichen Fülle heller getönter Veilchen geziert. Der Schirm aus hellgelber Seide hat eine Rüsche aus Seide und eme Frisur aus gestickter Seidengaze. Durch außerordentliche Eleganz und vornehme Wirkung zeichnet sich die Toilette Figur 3 aus, deren Rcö aus schwarzem Tafset mit einem leicht eingekräusten, nach hinten ziemlich hoch aufsteigenden Volant gearbeitet ist. Zwei etwa 2 Zoll breite Frisuren aus Taffet. die mit krausem, schwarem Atlasband besetzt sind, garniren den Rock .oberhalb des Volants, zugleich den Ansatz deckend, und zieren ihn ringsum am unteren Rande. Besonders apart wirkt die Taille, die auf der glatten Grundform aus rosa Tasfet vorn kraus, hinten glatt mit rosa Kreppchiffon kleidet ist. Darüber legen sich die mit angeschnittenen Epauletten versehenen Rücken- und Vordertheile aus schwarzem Taffet, die carrcauartig in feine Säumchen genäht und zwischen diesen durchbrochen gestickt sind, sodaß der rosa Untcrgrund hindurchschimmert. Ein krauses, schwarzes Atlasbändchen begrenzt den in Bogen ausgeschnittenen Rand der unten eingereihten Vordertheile, zwischen denen ein graziöses, mit Kräuschen verziertes Jabot von rosa Chiffon sichtbar wird. Den fultig mit Chiffon überdeckten Stehkragen aus rosa Taffet schmückt eine volle, ebenfalls mit einemKräuschen abschließende Frisur aus Chiffon. Gleiche Frisuren, über die sich zackige, mit Stickerei verzierte Manschetten von schwarzem Taffet legen, begrenzen den unteren Rand der Aermel, die oberhalb des Ellbogens in Falten gezogen sind und an den Schultern kleine Puffen bilden. Ein faltiger Gürtel aus schwarzem Taffet, dcr hinten unter einer Schleife mit hochstehenden Enden geschlossen wird, umspannt die Taille. Die sehr hübsche Taille, Figur 4. aus hellgraugrünem Kammgarnstoff ist vorn und seitwärts auf dem Rock, sowie auf der vorn kurzen, hinten mit einem Frackschoß gearbeiteten Taille und den Aermeln mit einer hübschen Verschnürung von feiner, gleichfarbiger Soutache verziert, die sich hinten schmal verlaufend zu beiden Seiten des mittleren, ohne Naht gearbeiteten Nückentheils bis zum Taillenabschluß fortsetzt. Die am Rande Patten blldenden Vordertheile legen sich über einen Einsatz aus grünend rosa schillerndem Seidenstoff, der längs der Mitte mit golddurchwirktem Spitzenstoff überdeckt ist, sodaß zwischen den Patten der Seidenstoff sichtbar bleibt. Ein kleine? gleicher Kragentheil ist dem mit Soutacheverzierung versehenen Stehkragen eingefügt, den hoch stehende gesteifte Theile aus Seidenstoff begrenzen. Die Aermel haben die gleiche Garnitur wie die Vordertheile. Der sehr hübsche leichte Hut aus feinem, englischen Strohgeflecht mit aufgeschlagener Krempe ist glatt mit dunklem Seidenbänd garnirt; seitwärts ziert den Hut eine volle Federaigrette. Eine ganz neue Form von Mantelets, die an die Mode des zweii'.n Kaiserreichs erinnert und ihrer reichen Ausstattung wegen hauptsächlich für elegantere Toiletten bestimmt ist. veranschaulicht die letzte Abbildung. Ganz abweichend von den früheren Formen sind dies Umbänae hinten IHM . Der Feind Ist Beflegt. Die Grippe hinterläßt in dcr Rcqcl den Patienten in sehr schwacher Gcsundhcit und oft mit einem anhaltenden Hnstcn und angegriffenen Lungen. Für solche Fälle ist Dr. BuU'6 Husten Syrup das allerbeste Mittel, welches, wenn sofort angewandt, die Gefahr dcr Schwindsucht beseitigt. Frau Maggie Tulga, Jronton, Ohio, sagt: "ES macht mir viel Vergnügen mit in dem Lobe für Dr. BuU's Husten Syrup einzustimmen. Ich litt längere Zeit an dcr Grippe, aber nachdem ich eine Flasche von Dr. Bull' 6 Husten Syrup gebraucht hatte war ich vollkommen . kurirt und ich wurde den schrecklichen Husten los. Ich empfehle allen Leidenden diese vorzügliche Medin'n zu gebrauchen."- Dr. BuU'S Husten

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sehr lang, vorn kurz gearbeitet und runden sich nach oben stark ab. Unser Original ist aus Brokat angefertigt, der auf rescdasarbenem Grund Ärabesken in Gold und Silberfäden mit rosa Blüthen zeigt. Das Futter lildet rosa Seide, die Garnitur restdafarbene Seide und dunkler Sammete Die beiden den Rand des Mantelets begrenzenden Volants bestehen aus Seide und sind ebenfalls rosa unterfüttert; sie spitzen sich vorn amSchluß des Mantelets zu und sind unter einer Rüsche aus Seidenstoff aufgesetzt. Aus gezogenem Seidenstoff ist aüch die große Kragengarnitur des Mantelets gewählt, die mit einem hohen Mediciskragen abschließt, der auf der Innenseite eine volle Rüsche aus rosa Seide zeigt. In halber Höhe legt sich auf das Kragenarrangement eine schmale Rüsche, und am Rande begrenzt ihn eine gleiche, kleine Tolle. Das Mantelet schließt vorn unter einer großen, duntlen Sammetschleife, deren Knoten eine schöne Schnalle zusammenhält. SchöneAussicht. Zahnarzt (zu seinem Diener): Sie haben eine Flasche Wein ausgetrunken, eine Flasche Wein, die mir ein Patient als Zahlung gab, dem ich den unrechten Zahn gezogen! ... Die Folgen haben Sie sich selbst zuzuschreiben!" Immer Soldat. Ihre Verlobung, Herr Lieutenant, hat uns Alle überrascht. Sie waren doch stets ein Feind der Ehe?" Irrthum, Gnädigste, . . . habe wohl nur Feind mar:.i - 4. In Zaluze bei Janow in Galizien zündete ein Taglöhner, dem der dortige Gastwirth Schildhaus ein Darlehen von einer Krone verweigerte, bei Nacht dessen Wirthshaus an. wobei die beiden Töchter des Wirthes verbrannten, sein Sohn vor Schrecken wahnsinnig wurde und Schildhaus selbst, sowie seine Frau lebensgefährliche Brandwunden davontrugen. Äle Crimtnalpoltzei in Frankfurt am Main hat in der

Milnzgaste daselbst ein zum Zwecke der Herstellung falschen Metallgeldes mit allerhand Werkzeug ausgestattetes Zimmer aufgestöbert, wo drei Falschmunter arbeiteten . Es wurden Sckmelzitieael. Stoßmörser. Platten. Formen.Metalle, Chemicalien und eine eiserne Stanzpresse vorgesunden und beschlaanabmt.' Von den' drei Falschmünzern wurde derPortefeuiller Wilh. Grüner aus Zell und der Fabrikarbeiter Wild. Kreuzer aus ONenbaH in Kastel bei Mainz bei der vermuthlich ersten Verausgabung von sal chen Fünfmarkstücken abgefaßt und verhaftet. Der dritte ist der Kellner, spätere Fabrikarbeiter Karl Kind aus Donndors r. 2ch., der in Höchst und Fecv.nheim gearbeitet hat. Derselbe wurde spätr in seiner Heimath verhaftet. - M 5V Cribime Dös 5?;SKSN!LS Sonntags Vlait bietet eme Fäll v.zinl'ilUvUn ß'voffkS. Vor AbsnnemettiS - Preie der tsgle TriSäne ist 12c, deß San!sZSblattz Se, öeider zussmt IS tS., per Woche oder 6K WiS. per Monat. Durch tie Psft versandt, kostet d3 Tageblatt HF, daS Sonntagkölati HZ per 2shr, beide zusammen HZ i WsrsRSbzaIuns. nMMchen aller Art w??den rasch und billig aus, geführt CintxltUtavUn, Quittungen, (5ongitntion, NeHnnngem (DesSästSSarteu, QtltWpUi Zirkuläre, Vrograe n. f. tt für Geschäftsleute und Vereine werd geschruckvoll anßgkführt. S KW tl. fcl m cwwiv - Uf 0 t

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