Indiana Tribüne, Volume 21, Number 224, Indianapolis, Marion County, 2 May 1898 — Page 1
A i sW o rC AA rtC kS AA AA o k vv w Office : No. 18 Sud Mabama Straße. Telephon 1171 Jahrgang 31, Indianapolis. Zndiana Montag, den 2. Mai 1898 ma s?4
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So widersprechend die Nachrichten von Asien her sind, so kann doch kaum ein Zweifel darüber sein, daß die amerikanische Flotte einen großen Sieg
erfochten hat. Wenn man bedenkt, daß die Nachrichten bis jeht über Madrid kamen und daß daselbst stets die Ge. fahr einer Revolution vorhanden ist so ist anzunehmen, daß die spanisch, Xlnttt total tiernicktet wurde. Meldet doch der spanische Admiral selbst da Verbrennen seiner zwei größten Schisse. Manilla scheint noch nicht eingenom men zu sein. Wahrscheinlich wird ein Angriff baldigst erfolgen, denn unsere Schisse müssen dort eine Operation? basiö und Kohlen haben. Nach dieser Niederlage der'. Spanier läßt sich auf baldige Herstellung deö Friedens hoffen. Jedenfalls ist es vorläusig einegroße Beruhigung zu wissen, daß .die pacifische Küste nicht mehr beläSigt werden kann. BestimmteS.'werden 'wir. nicht eher erfahren können, bis entweder Commodore Dtwey festen Fuß in Manilla gefaßt hat, um von dort auS telegraphiren zu können, oder bis Nachricht von ihm in Hongkong'eintrisst. ZlrOlllchnchlen. Inland. Wetterbericht. Kühler, Regenschauer heute Nacht Kühleres, schönes Wetter Dienstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 83 Grad, niedrigste 61 Grad. Regenfall .04 Whitney und Gomez. K e y W e st, 2. Mai. Zuverlässige Nachrichten melden, daß Lieutenant Henry H. Whitney vom'4. Artillerieregiment in der Nacht vom 28. April daS Lager deS InsuraentengeneralS Gomez erreicht habe, geleitet von kubanischen Führern. Gomez, der vorher unterrichlet war,''erwartete ihn. Gott sei Dank ! Endlich ! rief er auS, Whitneys Hand ergreifend und daS Lager rief: Hochdie Amerikaner!" Die Stellung de S AuSl a n d e S. Washington, D. 2. Mai. Halbamtlich wird bekannt gemacht, daß weder Deutschland noch Frankreich beabsichtigen irgend einen Protest oder eine Vorstellung'bezüglich.der Operationen der amerikanischen Flotte bei den Philippinen zu überreichen. Ebensowenig sind den Botschaftern der betreffenden Länder irgendwelche 3nstruktionen darüber zugegangen. Wenn die Ver. Staaten Gebietszuwachs in den Philippinen suchen würden, dann allerdings wäre es möglich, daß Europa sich veranlaßt sehen könnte, Erklarungen zu verlangen. Solange eS sich aber lediglich um die Kriegführung selbst handelt, ist daS vollständig auSgeschlossen. Deutschlands Ausmerksamkeit ist gegenwärtig mehr auf Cuba alS auf die Philippinen gerichtet. Der deutsche Kreuzer Geier" liegt jetzt in Havana, um die dortigen Deutschen an Bord zu nehmen, falls daS nöthig erP 9 t - v i iqelnen ivuie. granrreiq hat em Kriegsschiff in Havana und eineS in St. Thomas, ein drittes in San Juan, Porto Rico. Da die französischen Schiffe sämmtlich klein find, so erwartet man die Absenkung von drei oder vier größeren. DieS wird auch die Erklärung für die Gerüchte über eine Mobilisirung der französischen See Streitkräfte sein. Neutralität baben bis jetzt erklärt: Italien, die Niederlande, Schweden und Norwegen. Schweiz, Colombia, Mexico, Rußland, Frankreich, Korea, Argentinische Republik, Portugal, Japan und Uruguay. Von der Erklärung Englands hat das Staatsdepartement noch keine Notiz genom men, weil sie ihm offiziell noch nicht mitgetheilt worden ist. .- Admiral SampsonöBericht. Washington,!. Mai. Sobald General Llanco einen Versuch macht. die vom Admiral Oampson bei tta
ta-kzaS zerstörten Batterieen wieder herzustellen, wird sofort eine zweite Beschießung derselben stattsinden. 3n den amtlichen Depeschen deö Admirals Sampson an daS Flotten - Departe-
ment wird daS Bombardement nur kurz erwähnt. ES heißt darin, .daß der Angriff geschah, weil entdeckt worden war, daß die Spanier schwere Geschütze in Position bringen wollten, und daß er es sür nothwendig gehalten habe, dieselben zu zerstören. 3n den Depeschen heißt eö weiter, daß der Puritan" mit dem Befehl nach MatanzaS zurückgeschickt werden wird, jede neue Batterie, die dort errichtet werden mag, zu zerstören. .- Vorsicht ist die Mutter de Weisheit. Washington. 1. Mai. In Folge deS Umstände?, daß die Presse vieleVorgänge berichtet hat, welche die Regierung lieber geheim' gehalten hätte, wird die Regierung darüber wachen, daß dergleichen nicht mehr geschieht. Wahrscheinlich wird der Prä sident durch eine Proklamation die Zeitungen auffordern, keine Berichte über Truppenbewegungen etc. zu veröffentlichen,' welche dem'Feinde nützlich sein könnten. Sollte dieS nicht helfen. so wird vielleicht eine Censur eingeführt werden. Die Armee. ChickamaugaPark, 1. Mai. Heute war der ruhigste Tag 'seit dem Beginn der Mobilisierung. . ES kamen weder Truppen an, noch gingen welche ab, und ebensowenig trafen .Befehle für weitere Bewegungen nach dem Süden ein. Die einzige Order'von 3nteresse war eine deS Quartiermeister Lee, die den HilfS. Quartiermeister Carson.und 3.Assistenteu 'anweist, im mittleren Tennessee nach passenden Vs erden 'und Maulthieren zu suchen, deren Beschaffen die größten Schwierigkeiten macht. DaS fliegen d Geschwader. Old Point Comfort. Va., 1. Mai. An Bord deö ZlaggenschisseS Brooklyn." Der erste Mai brachte fchöneö Sommerwetter und friedliche Ruhe für die KriegSsch'ssedeö fliegenden Geschwaders, auf welchen überall die Spuren kriegerischer Vorbereitungen zu sehen waren. DaS Legen von Torpedos und.Minen im Hafen wurde während deS ganzen TageS betrieben. Gerüchte, daß Commodore Schley bereitö feine Befehle zur Abfahrt erhalten, erwiesen sich als grundlos, wenn eS auch als auSgemacht'gilt. daß. der Plan für die künftigen Bewegungen deS Geschwaders eingetroffen ist. DaS Geschwader ist. vollständig bereit jeden Augenblick in See zu. stechen. Die Meldung, daß daö Widderschiff Katahdin" sich dem Geschwader anschließen werde, ist grundlos. Die in ein Kriegsschiff umgewandelte und Scorpion" getaufte Jacht unter Commando deö Lieutenant Morin, eines de? Ueberlebenden deö ..Maine." kam beute Morgen um 6 Uhr hier an, und warf bei dem Geschwader Anker. Der Scorpion" soll alö Avisoboot dienen, ist aber auch nt aktiven Kampf ausgerüstet und sehr schnellfahreud. ..- Die Kohlenfrage. St. 3 o h n, N. N , 1. Mai. Der Gouvernör Sir Herbert Murray erließ gestern Abend eine offizielle Erklärung, welche die folgende Proklamation deS Herrn Chamberlain, deS englischen ColonialsekrelärS, enthält : Kohlen dürfen irgend einem kriegführenden Schiffe nicht geliefert werden, ausgenommen zu dem speziellen Zwecke eS in Stand zu fetzen direkt nach dem eigenen Lande, oder nach einem anderem, neutralen Bestimmungöorte zu fahren. Die Kohlen müssen nach der Lage dieses OrteS bemessen werden. Kohlen sollen überHaupt nicht geliefert werden, wenn genügende Gründe für die Annahme vorliegen, daß sie zu einem anderen Zwecke benutzt werden." Diese Proklamation wird dahin gedeutet, daß sie die spamsche Flotte verhindern soll, sich hier Kohlen zu einem Angriff auf amerika nische Küstenstädte zu verschaffen. Die T o p e k a" angekommen. N e w S o r k, 2. Mai. Der amerikanische Kreuzer Topeka", früher Diogenes", pasfirte heute Oanby Hook. Derselbe fuhr am 19. April von galouth, Erzzlsud, ab U7.d sollte
daS kleine Torpedoboot Somerö" mit herüber bringen, war aber durch daö
rauhe Wetter und die Havarun, lit i: ieneS Boot erlitten, aeiwunaen. daSx " , t- , selbe in Falmouth zurück zu lassen. Lieutenant 3. 3. Knapp, der daS Schiff herüber führte, berichtete, daß er eine sehr rauhe Fahrt hinter sich habe, daß sich daö Schiff aber gut hiel und nur kleine Beschädigungen au Deck erhielt. Eö waren während der Fahrt keine Kriegsschiffe in Sicht ge kommen' Der Tovera" wurde von mehreren Schleppdampfern und Ex cursionöbooten salutirt, als er an seinen Ankerplatz dampfte. Späteste Nachrichten von Manilla. New Sork, 2. Mai. Depeschen von Hongkong melden, daß die Tele graphisten der Kabelstation in Manilla geflohen seien. Der Verkehr ist abge brechen. Washington, 2. Mai. Der Präsident hat Information, daß der Gouvernör der' Philippinen die Par lamentäröflagge aufziehen ließ. Dieö bedeutet wahrscheinlich eine Ueber gäbe der Besatzung. - Ausland. Neuesteö. Paris, 2. Mai, 3 Uhr 30 Nm. Nachrichten von Madrid melden, daß Commodore Dewey daS Lombardement von Manilla begonnen habe. Der britische Consul hatte am Vormittag eine Unterredung.' mit ihm und er sagte dem Consul, daß die Beschießung sicherlich während deS TagSbeginnen werde. Die Uebergabe der Stadt wird bloß eine Frage von tunoen jem. Vit Bevölkerung flieht. Auf Manilla! Lond on, 2. Mai. Eine Depesche der Daily Mail" sagt, daß die Amerikaner Manilla angegriffen hätten, daß aber noch keine Kapitulation erfolgt sei. Eine Depesche von Madrid sagt, daß die spanische. Regierung die völlige Niederlage der spanischen Flotte zugebe. AuS Madrid. Madrid, 2. Mai. Die Zeitungen'.hier stellen die Nachrichten über die Niederlage als unglaubwürdig da. Bis jetzt '.herrscht hier noch dollkommene Ruhe. Madrid, 2. Mai, 8 Uhr 30 M. ES wird jetzt hier allgemein zugegeben, daß die .spanische Flotte vollständig vernichtetest. Sin Sieg der amerikanis ch e n F l o t t e. Madrid, Uhr 20 Morgen. Nachrichten von Manilla melden, baß Commodore Dewey um 5 Uhr MorgenS eine heftige.Kanonade gegen daö spanische Geschwader eröffnete und daß die Spanier großen Schaden litten. Die Amerikaner zogen sich zurück. Ein zweiteö Engagement folgte, wobei die spanischen Schisse Mindananao und Ulloa stark beschädigt wurden. Der spanische Kreuzer Don 3uan d'Austria flog in die Luft und der Kapitän fand seinen Tod. Folgende? ist der Wortlaut deS SerichteS deS GeneralgouvernörS der Philippinen : Letzte Nacht, 30. April kündigten die Batterien am Eingang deS FortS daS Herannahen deö feindlichen Geschwader an. Dasselbe fuhr im Dunkel der Nacht in den Hafen ein. Bei Tagesanbruch eröffnete eö ein Feuer gegen Fort Cavite und daö Arsenal. Unsere Flotte griff den Feind an und zwang ihr mit schwerem Verluste mehrmals zu manöveriren. Unsere Flotte erlitt in ffolae der Uebermacht deö geindeö große Ver luste. Die. Maria Christina" gerieth in Brand und der Don 3uan d'Auftria" flog in die Lust. Wir hatten großen Menschenverlust. Capitän Cadarzo, der d,e Maria Christin kommandirte. ist unter den Todten". vpater : Die Nachrichten von den Philippinen haben hier großen En thusi25Nö herrcrrusen. Der Na
" 7 V, wp vv uuii nuiii uy ( (jivuc sich nach einem furchtbaren Kampfe bei Manilla zurückzog. Die Depesche sagt, die spanischen Verluste seien grob,
aber auch die Amerikaner hätten schwer gelitten. Lissabon, I.Mai, 11 Uhr Ab. Zuverlässige Nachrichten melden, daß die spanische Flotte bei Cavite voll ständig geschlagen wurde. London, 2. Mai. Eine Spezial oepesche von Madrid sagt, daß die Spanier einen Sieg beanspruchen, weil die Amerikaner hinter Kaussahrer retirirten. London, 1. Mai. Eö ist klar, daß daö spanische Geschwader eine schwere Niederlage erlitten hat, die interessante Frage aber, ob und wie die Amerikaner gelitten, ist noch unbeantwortet. Alle Nachrichten kommen biö jetzt auö spanischer Quelle, allein eö scheint klar, daß Commodore Dewey Manilla nicht genommenhat. " Seine Lage ist eine sehr prekäre, wenn er nicht im Stande ist, den Angriff zu erneuern und Manilla zu nehmen. Es ist daher möglich, daß die amerikanische Flotte nach San Francisco geht. Da der Eingang zur Bucht von Manilla durch Torpedos und Minen geschützt war. hat Dewey große Kühnheit gezeigt,, indem er ohne Rücksicht auf dieselben in den Hafen fuhr. ES scheint nicht richtig zu sein, daß die Amerikaner hinter Kauffahrern ankerten. DaS zweite Engagement scheint dadurch herbeigeführt worden zu sein, daß die Spanier die Amerikaner verhindern wollten, ihre Verwundeten zu landen. Zuverlässige Nachrichten werden nicht eher erhältlich sein, als biö der Commodore im Stande ist, sich mit Hongkong in Verbindung zu setzen. Der Zoü der spanischen Depeschen ist aber derart, daß man die Abficht erkennt. auf schlimmere Nachrichten vorzubereiten. Obtoohl keine Bestätigung der Madrider Depeschen eingelaufen, hält man doch die Nachricht sür wahr.London, 2. Mai. Eine Spezialdepesche von Madrid sagt, die Spanier fochten brillant, sie weigerten sich, die brennenden und sinkenden Schiffe zu verlassen. Der Kapitän der Reina Christina ging mit dem Tchisse unter. Madrid (über Paris) 2. Mai. Die Marinebehörde von Manilla fandst olgende Depesche, unterzeichnet: Manejo, Admiral. 3n der Mitte der Nacht formte daS amerikanische Geschwader den Eingang n die Bucht und erschien bei TageSanbruch vor Cavite. Die Nacht war vollständig dunkel. Um halb sieben lhr gerieth die Reina Maria Christina" in Brand. Um 8 Uhr begab ich mich auf die JSla de Cuba." Die Maria Christiva" und die Cast lla" standen vollstäntig in Flammen. Die anderen Schisse nahmen, schwer bechädigt, in der Baker Bucht Zuflucht. Einige derselben wurden versenkt, um zu vahindern, daß sie in die Hände deö Feindes fallen. Die Verluste find sehr groß. Schutz sür die Oesterreicher Wien,. 1. Mai. Der österreichische Kreuzer Maria Theresia" hat den Beehl erhalten, sofort nach Cuba abzudampfen, um die österr.-ungar. 3ntereffen zu schützen. D i e O r e g o " s i ch 1 1. Rio de 3aneiro. Brasilien, 1. Mai. Daö amerikanische Schlachtschiff Oregon" ist hier angekommen. Washington, D. C., I.Mai. Die Nachricht, daß daö Schlachtschiff Oregan sicher in dem Hafen von Rio de Janeiro angekommen ist, hat in hiesigen Regierungökreisen große Freude hervorgerufen, denn man hatte befürchtet, daß der spanische Torpedokreuzer Temerario ihm auflauern und eö unvermuthet angreifen könnte. m tmt QHiffS.NaHriHten. Angekommen in : N ew Lork: State of Nebraöka" von Glasgow; La Bourgogne" von Havre. m ,, Eö lohnt sich, Hood'ö Sarsapanua zu gevraucyen. Ver reinem Blut braucht 3hr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungenentzündung, Diph teritiö öder gieber. Hood'ö Pillen sind von den aukge suchtepen Pflanze sorgfältigst zube. r:it:t. .
in zerrüttetes Nervensystem
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