Indiana Tribüne, Volume 21, Number 223, Indianapolis, Marion County, 1 May 1898 — Page 4

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Erschein Td$i$ und Somöfiff DietSzliche.TrtS2re" kostet durch den Trlzn X (Stntb per SCofc, die eontas.Trtdünek I t5 per Woche. Beide lufac 15 Seat dt? 55 entß per Rx.t. Per Post uZerhald de' tt zrschiö: orauIbe,Thlul V p (JI. DffiMt ia QÄd Vlavams etreKe. Indianapolis,' Ind., 1. Mai 1898 ÄliZilG-MSerei. ES ist eine der in Amerika vorHerrschenden Eigenthümlichkeiten, daß die Leute immer alles erst im letzten Augenblick thun. Wenn Einer seinem best girl eine Eztravisite machen will und keinen guten Anzug mehr hat, kaust er sich einen neuen ein paar Stunden, höchstens einen Tag vorher. Wenn die Mahlzeit um zwöls Uhr serlig aus dem Tische stehen soll, sängt die Amerikanerin um ein Viertel vor zwölf mit dem Kochen an. Ob eS dieser besonderen' Eigenthümlichkeit zuzuschreiben ist, iVj für Verpflegung und Ernähruug der Soldaten im Camp Mount gar nichts geschehen war, ehe sie 'da waren und daß sie in den ersten beiden Tagen wenig oder gar nichts zu essen bekamen ? Daß man in Amerika nirgends auf eine rasche Mobilmachung eingerichtet ist, daö spricht mehr zu unserem Lobe als zu unserem Tadel, aber daß man den Leuten nicht gleich vom ersten Tage an gut zu essen gab, daS war mehr als ein Verbrechen, daS war eine Dummheit. Denn die Leute sollen nicht bloß als Milizen, sondern als Freiwillige gehen und wer nicht mit will, der wird nicht gezwungen.' Da hätte man doch bedenken sollen, daß in einem leeren Magen für sehr vieles Platz ist, nur nicht für den Patriotiö muS und für die Begeisterung, und einen etwas besseren Vorgeschmack sär den Felddienst hätte man den Leuten schon verschaffen können, zumal sich eine große Begeisterung selbst bei den Satten nicht zeigt. Ich könnte übrigens nicht sagen, daß ich wegen dieser Nachlässigkeit außer ordentliches Mitleid mit den Leuten hätte, d. h. vorläufig nicht, so lange eS sich bloß um ein hartes Lager und schmale Kost handelt. Den L.uten, die daS ganze Jahr Soldat spielen ist eS zu gönnen auch einmal Soldat zu sein und wenn sie einmal lernen. wie eS thut gegen Leute zu marschiren, welche auch schießen, werden sie viel leicht nicht so bereitwillig sein, aus wehrlose Leute zu schießen, wie z. B. streikende Kohlengräber. ES thut den Leuten, die daS ganze Jahr hindurch zum Spaß Soldat sind, ganz gut, wenn sie auch die Sache von der ernften Seite kennen lernen. Im Uebrigen will ich ihnen wünschen, daß, soll!en sie wirklich zum Kampfe hinaus müssen, sie mit heiler Haut und gesunden Gliedmaßen und mit Ruhm be deckt, wieder heimkommen. ES kömmt mir vor, als seien, seit dem der Ernst der Situation zu Tage getreten, die Leute viel nüchterner und selbst die ärgsten Kriegsschreier die stiller geworden und daö Bramarba. firen ist wunderbarer Weise gar nich sehr in Schwung gekommen. ES kömmt mir fast vor, a's hätte eS gar keinen Krieg gegeben, wenn die Stimmung nie anders gewesen wäre, wie jetzt. Beim Geldbeutel hört nicht bloß die Gemüthlichkeit, sondern meist auch die Begeisterung auf und manchem Philister kann den Krieg schon der Gedanke verleiden, daß wegen der erhöhten Steuer daS Bier schlechter oder daS BierglaS kleiner werden kann. Indeß, wir müssen unö jetzt woh oder übl dreinfügen. Wer A sag muß auch B sagen. - Nur thut eS mi leid, daß auch Diejenigen, welche nich A gesagt baden, jetzt dennoch B sagen müssen. Daß U einem Vertheidig gungSkrieg. in weichem die Ebre und die Selbständigkeit der Nation in Ge fahr steht, auch der Geringste sein Scherflein beitragen muß und auch gerne beiträct, .st wl'hl selbstderändlich; wenn ab?r im gegenwärtigen Falle die vorlauten Schreier, die nicht eher ruhten bi8 der Krieg da war. jftzt auch die Zeche befahlen müßten, so wäre daö &ba und gereckt zugleich. Wie lange ur.ö dcS Vergnügen gegönnt sein wird, ein militärisches Lager in unserer Nähe zu haben, weiß

ich nicht, so lange eS aber dauert, werden Tausende hinauöströmen um sich die Geschichte anzusehen, obwohl vorläufiz'eigentlich nicht viel zu sehen ist. Aber die Straßenbahngesellschaft wird ute Geschälte dabei machen. ES giebt bei einem Krieg immer Leute, die gute Geschäfte machen und hier ist eS die Straßenbahngesellschaft. Cö verdenS ihr Wenige gönnen. Der Plauderer.

Das leidige Veld.' Von Hans Wachenhusen. 5M,trn mnrt rnrfiT srt ü'ltl mthl Ö0T

VV(kll IltUII ...j. " , s?ck fcrtt hrtnmfrfisliit' man zurück, und so blicke ich denn auf die vielen Etapr o .liM 9 pen. Die tcy aus meiner .ccircuxvuya durchlaufen. Von einer der ersten und bedeutsamn. w?i7 irh fir-r -rzäblen. nämlick wie v tu j o v" r . i ich mit baaren fünfundsiebzig Thalern, die mir nach meiner Ausrüstung noch geblieben, in den türkisch - russischen st C 5ll0nau- UNO flvy. 5M,N? nrnurt war das. docb kenn man jung ist. geht alles, es fragt sich nur. wie. Man hatte mir Rimessen versprochen, doch die haben ryreSchwteriokeiten in einem so wilden Kriege: das sollte ich erfahren. Ich war m alasat Mvvm gentnühtt am Ufer der Donau dem Hauptquartier Halim Paschas, in dem . l - i . rv. . großen scyanzweri, oas oic kirnen beim Einmarsch der Russen in die Walachei aufgeworfen,' mitten- hinein-' gerathen unter d Baschi - Bozuks, deren Commandeur ver oama:s o gefeierte Jskender - Pascha war.- Die r rt i?jt . .r:ri. .. W ijrpcte, fair lammi.rcy poirnic Uttv ungarische Insurgenten, die man daheim mehr oder mmder. wenn xq micy so ausdrücken darf, mm Tode verur theilt hatte, waren mir so liebenswür- . . . ' ' . r. ü j: dig entgegen gekommen, oag ,cy mw) in ihren Zelten wohl fühlte, in denen die Würfel auf der Trommel klappe?ten und die Trinkschale' umherging, .. l l r . i" o 2 ... wayreno orauen oic .jigcuirciumicu ihre Quadrillen tanzten. Dabei beschlich mich natürlich alsbald die araue Sorae w:aen memer Kass? obaleick es auck den Qfficieren nicht besser ging, die auf ihre Gage werten mukten. mäbrend sie fidb täalich mit den die Schanzen bestürmenden Mss,n srumscbluaen. kJ I 1 r Dfct aus der Sa'öbt des Kalafater Ufers lag eine großartige SchweineSchläcyterel. vem amourger aue Kaanmann und Bridaemann aeb'öria. durch welche diese die englische Flotte CV-I.W... hi.hvAhtAflKfhn sfi. IN llCUClia.jCU iiiumunu vfr hteser fairen kam NUN nack Wid din gereist, um sich nach dem Zustande ihm hhi auf Tbätiakeit eratbenen Anlagen umzusehen; ein freundlicher ' . . . t Herr, cwr sich mtt uns oelanni macyie. Um dieselbe Zeit erhielt ich durch d!e serbische Tatarenpost emen Wechse aus Wien uaesandt. Mir sebr will kommen. Aber was machen damit? Der Wechsel lautete auf in HauS in Bukarest, dem russischen Hauptquar tier, und ich war in einem türkischen Wir sanen am Abend in der Lo canda Älezo am Donauufer, als ich den Brief öffnete. Jacoub-Aga, Major der Balcki - Bozuks. ein alter Haudegen, der wegen 'seiner Rolle in oer polnischen Revolution zum Tooe . i( i . r ri i ? ei i 3 I ociuiicnic itoniianun acuovivsll besab sick den Wecksel und lackte.Laden wir ihn in eine Kanone und bitten die Russen, uns das baare Geld aus demselben Wege zu schicken! war sein Rath. Das Haus ist gut!" mischte sich Herr Koopmann ein. Da wir in Beziehung mit Bukarest , stehen, bin ich bereit, die fünfzig Dukaten auf den Wechsel auszuzahlen, wenn ich Ihnen damit einen Dienst leisten kann. Ob er das konnte! Die Dukaten klapperten auf dem Tisch und mi? war geholfen! Ich schüttelte ihm dankbar die Hand. Mein erstes war. ein Pferd der Bal kanrasse von einem Arnauten-Häupt lina zu kaufen, der es im Gefeckt er obert hatte. Doch auch das hatte sein ischtcksal! Als die Russen sich von Kalafat zu rückzogen, begann der Marsch zur Ent setzung der hart von ihnen bedrängten Festung Silistria. das allen Z:itungen nach schon m hellen Flammen stand. Vergebens schrieb ich: eS brennt hie? noch nichts! Aber man glaubte, mir nicht; es wa? ja viel inte?essante?. wenn alles iN'Flammm stand! Die Russen zogen auch von- Silist?!a ab und ich trennte mich von den türkischen Truppen, um zu den Westmächten zu gehen, deren - Hilfstruppen 'schon . in Varna standen, denn der Krim-Krieg sollte beginnen. ' ' Mit dem Gelde sah's wieder schlimm aus. Bei) dem Mangel an Communication mißtraute ich eine? Geldsendung, die über .Konstantinopel nach Varna an mich gemacht "werden sollte; ich ritt also vor ein verlassenes Bulgarenhaus, an dem ich mit großen Theerbuchstaben geschrieben laS: .Rc staurant des olficlera4', und sagte dem Wirth: . ! - Ich wünsche Quartier; Geld habe ich keinS, erwarte es aber.' hier, inzvischen mag Ihnen Pferd Sattel und Zaumzeug zum Pfande dienen. ' . Parfaitementi- sagte der Wirth zufrieden, und ich begab mich denn da, ran, das Pferd zu verzehren". Da gelang, während ich in Varna auf die Einschiffung nach Eupatoria wartete. Es war ein furchtbares ' Gewühl in dieser Schwarzen - Meereöstadt; die englischen, französischen und türkischen Lager standen bei Devnos; Cholera und Typhus dezimirten die Truppen so,. daß ganze Zeltreihen sich leerten, in der Stadt aber commandirte St.-Ar-naud, der täglich die' prahlerischsten Befehle erließ, während Jerome Napoleon. der rothe Prinz-, ' sich, taglich einen Dampfer heizen ' ließ, ; um rDo menbesuche in Buyukdere zu machen. Als das Roß sammt Sattel und Zaumzeug verspeist war. ließ ich mich rn emem bulgarischen ttaneh, einem Wlrthshause, einquartieren. Vergeblich' wartete ich auf meine Geldsendung, die ln diesem militärischen Babel leicht in andere Hände kommen sein konnte. Ich machte auf einem franzosischen KnegSdampfer eine Tour nach de? kleinasiatiscken' Küste und lieh : mich aus Langeweile von den? Engländern auaz noti?en für djc Erpetttton. di,

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vem Ccyar.iyl ewey?e nacy"SüdfchutKaleh bringen follte. Aus 'de? ward jedoch nichts, weil die ?usstschen Posten die Küste st?eng bewachten.? 1 1 ; Endlich beschloß ich denn s in meine? Ve?zweiflung, auf dem Lsteneichischen Consulat nachzuf?agen, ob vielleicht dort Geld fü? mich du?ch das Lste??eichische Postamt in Konstantinopel angekommen sei. Und do?t passt?te mi? denn ein originelles kleines Aben teue?. Ich gestehe, meine Kleidung wa? in desolatem Zustande. Die Nähte meine? Stambulia wollten nicht 'meh? halten, mein Fez wa? ve?blichen, meine hohen Stiefel hingen an den Knieen haltlos he?ab; Sonne und Wette? hatten mein Gesicht gezeichnet. Und so trat ich denn einesMittags in die g?oße Parte?rehalle des Consulats. . Ein hübsches junges Mädchen, kaum dem Backfischalte? entwachsen, wa? eben beschäftigt, die silbernen Löffel und Gabeln zu den Couve?ts de? gedeckten, ziemlich g?oßen Tafel zu legen. Mit Bef?emden schaute sie mich an, de? ich nach dem He?rn Consul fragte. Sie bat um meinen Namen. Sie wünschen ihn selbst zu sp?echi?" fragte sie, mit den Zipfeln de? weisen Schü?ze noch' in de? Hand und sichtba? scheu. , Auf mein Bejahen ging sie um den ganzen Tisch' he?um, that das Silbe?zeug ?asch miede? in die Schü?ze'zu rück und bat mich, zu wa?ten, sie wolle den Papa ?ufen. Lächelnd hatte ich ih?em Gebah?en zugesehen; ein Blick in den Spiegel der Halle ube?zeugte mich, daß sie schließlich nicht so ganz unrecht gethan, denn ich sah nicht ande?s aus wie ein Adenteu?e?, de? sich an dem blanken Zeug leicht-ve?greifen konnte . Eine Bisitenka?te besak ich nicht meh?, denn die wa?en im Kriege nicht Sitte; ich hatte-ihr eine solche auch nicht llbe??eichen können.' Meinen Namen hatte sie siche?' schon vergessen. Wohl eine Viertelstunde verstrich. Da e?schien ein junae? Mann, de? mich ebenfalls seh? zu?Ückhaltend bet?achtete. und f?agte nach meinen Wünschen; de? Consul sei eben noch beschäftigt, sagte e?. Ich nannte auch ihm meinen Namen, die F?age hinzufügend,- ob nicht mit der öste?reichischcn Post eine Geldsendung für mich an das Consulat gekommen sei. .O Ve?zeihung!- entschuldigte er sich . für feine Zurückhaltung.' Seit Wochen schon liegt eine solche fü? Sie da! Wir hatten schon die Absicht, sie zu?ückgehen zu lassen.- E? gab dem in de? Thü? e?schienenen Kawassen. dem bewaffneten Amtsdiene?, die O?dre. den Consul zu bitten, er möge sich hc?abbemühen, und diese? e?schien denn auch sofo?t. Ich wurde ihm vorgestellt, während auch die Tochte? sich miede? eingefunden hatte und das Silberzeug wieder auslegte. De? Consul lud mich ein. an seinem F?ühstück theilzunehmen, ich abe? bedaue?te meine Aufzuges wegen. O, das begreift sich! In einem so wüsten Kriege!" -rief er-lachend. Wir lasen Jh?e Berichte in de? Ausbu?ge? Allgemeinen mit großem Interesse." Ich blickte' die Tochter' an. Während der Consul mich auch ihr vo?stellte, e??öthete sie bis zur Stirn. Zu ihr t?etend. konnte ich doch die kleine Bosheit nicht unterdrücken, ihr zu sagen, ich wllrde'ihr dett Silberschatz sehr treu behütet haben. Bei Tisch, als dem Consul der Farbenwechsel' seines Kindes auffiel, sobald ich ein Wort an dieses richtete, brachte ich die Rede auf der Tochter weise Vorsicht. - Man lachte herzlich auf ihre Kosten. Ich aber erzählte zu meine? Rechtse? tigung. wie dir Wäsche in de? türkischen Armee derart zum Vorurtheil geworden, daß ich' als ich im Hauptqua?tier Schumla dem Serdar, dem Generalissimus'Omar - Pascha meinen Besuch gemacht, nu? ein' einziges Hemd noch besessen. - Dieses habe ich mir selbst gewaschen, zum Trocknen, in die Sonne gehängt, anstatt deö BUgelns meinen Mantelsack und mich selbst darauf gesetzt und damit bei den Qfficieren einen entschiedenen" Anstand5efsekt "erzZelt: ' A'la guerre comme A la gnerre! , . Nach Tische führte mich der Consul m sein Bureau und übe??eichte'mi? ein kleines Lede?säcköen mit dem Siegel

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in allen Farben, ?e? österreichischen Pott, die ;a ihr eigenes Privilegium hatte. Hundert Dukaten! Ich verließ das Consulat als reicher Mann. Aber was damit für memen 'äußeren Menschen thun? Kein Kaufladen war in Varna aeöffnet aus Furcht vor Plünderung. Ein Hemd hätte mir so wohl gethan, abe? woher nehmen? Endlich fand ich einen französischen Marketender, der mir ein solches ver kaufte. Ein Zuave, ein Deutscher jüdische? Abkunft aus Köln, de? mit seinen Kameraden im Hofe der Kaneh einaua?tl?t war und mich ge?ne ot diente, erklärte mi?. e? sei seines ZeichenS Schneide?, und de? übe?nahm es denn, meine Kleidung leidlich miede? he?zustellen, während ich mich, mit dem Mantel bedeckt, in die Sonne legte. .Danach ging ich zum Itestaui-ant "des officiers, um mein Pfe?d auszulösen. Ich wa? wiede? flott. Die 'Geschichte da abe? mit den silbernen 'Löffeln überzeugte mich wiederum, daß auch in Kriegszeiten das Wort seine 'Geltung behält: Kleider machen Leute!- ! Humoristilchcs. ' Unter sich. Wie lebst Du denn mlt,Demer Frau?" Wir so. gen uns gegenseitig den ganzen Tag, da toi? beide Nicht hatten hel?athen sollen.". ' Hyperbel. Der Schulz? soll ja seh? sp?achenkundig sein?" Freilich! Wenn der beim Thurmbau zu Babel als Dolmetsch fungirt hätte. Ware der Thurm fertig geworden!" Z ' O r a k e l h a f t. Ist meinSobn seh? ordentlich und arbeitet er fleißig die Abende hindurch?" Wirthin: .Ihr Herr Sohn hat noch nie einen lHausschlllssel gebraucht!" Wahrscheinlich. Junge Frau: Was memst Du, locnn ich meinem Manne immcr nur mit talir Hat 23 Jahrelang mediziliirt. Hat an der Dysxepsia alles erduldet, vaS der Mensch nur erdulden kann. . Keine Arznei hat geholfen, bis auselne. Hatte Jen,and de Manne vor 23 Jahren . r... . r.- 7 vuv tviuiui, iwc er icyr :?qncn jagr, wie ganz anders hätten diese Jahre nicht , IVtlUCili Aber wie viele Tausende können doch noch mqr oie riayrungen zencs Mannes sich er soaren! - Um tausend Sndrr?n daZ. was er ,rduld,t. zu ersparen, hat er den Brief geschrieben, den .wir hier theilweise abdrucken wollen. Verfasser ist Herr I. H. Gates in Throne, Pcun.: - ' .Dreiundwania statte lerna hatte irfi er Tyspepna gelitten, wie der Mensch nur .oaran itxom rann, ycj Hatte es mtt verfchie deNeN AerttM UNd mit aUtn Mitten üerUieht aber nur zeitweise nderim hnhei nefwnhm J - - - - - V 'hiS. ifh hrri Ctrii-hirt han an;.. Vfcil C 4 lvUVVy V JciMC", ecrgriucuCT genommen, kyl rann icy tucy' tia essen und ant fAlof rn ini irh hin ficim J II 19 I r ' , f V Erwachen vom Schlafe erquickt. Ich hatte oas w paaren uicyi meyr vermocht. Es i,t die beste Ärznei. die ich jemals eingenommen, , denn sie hat mich geheilt. ' Tie Lindernna. von de-' er fimf hnttrn .ihm Arzneien gebracht, die cii Bismuth uno liuv cvi1" vciunucil. ES sind dies wei Elemente, die sich in den Veroauungsiasien ver Natur vorfinden. : Oft hat toerintht fct1hn -:--.. . - !,Z il Vk" o k'l'P'" vit ist aber tvxt küustllche Äerdauung. Derartige 9!htifftn irntttn .s. u x. v .v.gwv.. MiMpuu m um uicvct tiuuj von Essen genommen werden. -Dr. Schoop's Wiederhersteller kräftigt die Magendrüsen, krästigt sie so, daß sie die Nch tiaen Satte liefern. Die netihktht r. die Nerven, von welchen die Thätigkeit jener rr .... avvXma... t . t ,IUCU VMyuuyzn, 0CICCU Nervenmittel wirken auf die Nerven ein, womit wir bandeln und enisZnd, Tie Magennerven gehören einem beson orren V?lm vn. ie anderen Nerven con trolliren wir. iene aber ni.-kt. Dr.Skboov'sWieveroersteNert'N, ist die einzige Arznei für jene wichtigen. lf hM V2M V Ä w . . yvm, vic in per elilunoe vls vcmniu Sie heilt nicht fo schnell, wie Pepsin an. scheinend bettt. Ne keilt ahr tniriinm . Man lasse sick Dr. Sckgg's m,,, knmmen daZ die' t?rsadrun ma. ms.,.k.4 7 . " ft - -i ' " o .iv vktii-i.ttil-k'iiiv .fnilniig der TyZycpsia enthält. wauvt ivyiti niajis. . - . Dr. ScbooV'S WiederÜersteN,? ?nN-4 in hr gvothrte oder gegen Vorausbezahlung per Cmmh mC kklAtiVl ft. rite- m a.v i ' . tf 3 wciunwt i.w etc laicye: vas dalve e.. M r ss c v. ' 7 Z7 vHjr4ta.wi. sBB oore Hirt; r. vqoop.

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Deutscher Advokat, ; . . " . Zimmer 91, Lombard Block, 2Ü O2 Oasbington CtxaZu