Indiana Tribüne, Volume 21, Number 222, Indianapolis, Marion County, 30 April 1898 — Page 3

LAXIR BON-BONS

KURIEREN VERSTOPFUNG

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Dle Office von Dr. H. PINK und Dr.COLE, befindet sich in No. 34 Ost Ohio Straße. Telephon No. 927 wie b'Sher. Dr. Lotus Elirckliardt, No. 1l3 Süd Meridian Strabe Svrechftnden: 1 9 noracnS uk T dend. Willoughby Block. 224 Nord Meridian Straße. p r e'H ft u n d , n: s 4 Nachmittag?. Tel. 232. Dr. I. Wühler, 120 :Sst sVcSnrty ötr. Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr Vorm. ; 2 Mi 8 : lzr Nachm.; 8 diS 9 Nhr AdendS. Telephon 1446. SrfA'Yunbrt : Sanntai rnn Bormittagl. J. U. EYEKT8, Deutscher Zahn Arzt. 0. 8j Acrd PennsUdanie Stl. o kd aas Wnnsch cftgefixmM. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, )'o. 90)5 Ost Market Strebe. Hessin Bleck. Zimmn .45. Offi. Stunde: 9(iil2Srn., 1 bi5m.. 7 6119 bind. Sonntag v,a 10 Uhr vm. di 2 Uhr m J32S55PSf?.r-? tiVi-c sp? Tf;f; , vavp rrCfj ? 1)1 U)!.': I..!. ii v 5lAk Ctl ihiMyi.; BAR FiXTURESj, i r ..ORAIN BOARDS g AND AU Z Tn, JLlrto, Dross, üijpdr, s Nickel end oll Kltchorvsnd jr Platod Utenallöc P CmWood, ftlarbta Pöt cetaln. Etc c CEOnCS WM. HOFFMAN. . t4 IUaaftttrr fc4 rroprUtct. 1 293 CAtTWAtMinTONSTlMetANAPOll. 5. ' TWP RIO.SrPPPPR' PRIPfin tu 4 iä; litb itii nbi uiv i liikuu S2SZSZ7?ZS7S?S2Sn3Sa MMC f tW Zum Verkauf In Apotheken 25 CentS per Pfund. RlPANS -TABU1ES re intended sor thl&ren, tadie$ and all who prtfcr a ncdidne 6!szu!6 as ton fcctlonery. They may now be had (put ? in Tin Bocj, $erenty-twd Jn a box) price. twcnty-sive cents or five loxes sor one coIUr, An druggist will get then üyou inKst, and they may always be oouined vy rctniumg thc pnce to TTicRlpansChen Company -vrt 110'- tfllV ÜJMiV) WU7JkX -T M. Gierke. . . Deutscher GuchbUcheV. 417 Oft McCarty St?. Ecke East. Ü$ Stairs. teTT Sari Ptnapank. 7 ,d laba StraZ, mt v!eunzeu ?? l r. Das Deutsch'Amerikanische Bohtsbureau 1 1IoloFiat -. ' von II MAROKWOItTU, 32 Vine St , Cincinnati, O., ist anerkannt baS älteste, roeitverbrei tfte und zuverlässigste in Amerika und Deutschland, und alle Ansprüche auf Erbschaften und Rechte, kann man vertrauensvoll in seine Hi.ide legen, und versichert sein, daß d Künsten, fcU die größten vollmachtS'Aufträge mit gleichem Eifer und genauer Recht? kenntnld prompt und geroifsenhaft er kdigr werden. ' i,ok'4ieILt? -vermisster Erben trd Zchttllich't, bU;ta tutti cncatit. i i y7y-' j "

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IN ALLEN APOTHEKEN v f Der Nitt ums Gluck. Von Wilhelm Meycr.Förster. (Fortsetzung und Sölußl ' Das schöte Paar, das ich je gese:tn kabe." dacktk Griotte. Dieser merkwürdige Abend erreichte kein Ende. Die letzten Nachtschwärrner suchten ihr Heiin. aber die zwei Fenster der Griottes waren noch hell erleuchtet. D kleine, vielgefährdete Lampe machte Miene zu erlöschen; Papa und Mama Griotte gingen in die Küche, um sie neu zu füllen, w'ah rend in dem dunkeln Zimmer ein glück seliges Paar allein blieb. Nie wurde eine Lampe so langsam zurecht gemacht, aber sie hielt dann auch wacker aus und brannte genau noch vier Stunden, zu welcher Zeit es draußen hell wurde. Der Abschluß war reizend. Wieder waren Papa und Mama Griotte eine halbe Stunde draußen beschäftigt, und die Nachbarn, die gähnend an ihre Taaesarbeit gingen, sahen Herrn Griotte in Pantoffeln und ohne Hut über die Strafe getn. Er kam zurück mit Butter. Milch und einem llorbe fris.':r Semmeln, und gerade als er wieder in die Küche kam. war der Kaffee fertig, ein extraordinärer Kaffee, wie ihn sonst nur verwöhnte Leute trinken. Und so, während die Lampe immer noch hell und gelb und gemüthlich leuchtete, kam der dampfend: Kaffee herein. Annie schnitt die Brötchen, natürlich nur die für Konrad. denn an andere zu denken, war ganz unmöglich; dann pochte es draußen: die Zeitungs frau. Gr o te ama selbst hinaus, holte heimlich fünf Groschen aus der Tasche und gab sie der Frau. Als sie ihn erstaunt ansah und .eine Erklärung zu wünscken sckien. schlug er ihr die Thür vor der Nase zu. Flüchtig und fast gleichgültig durchflog er die gefürchtete Rezension über die Hamlet - morstetlung. aber dann las er den langenÄUs. satz noch einmal, dann ganz langsam zum dritten Male. .Köniallckes Schauspielbaus, neu einstudirt: Hamlet, Prinz von Dänemark." Gut. aut. aut. alles war gut. Regie, Jnscenirung, Hamlet, Ophelia. gut, gut, gut, Griotte las mit emer enormen Gesckwindiakeit. Nirgends war die Rede von einem schlechten Souffleur, und da unglaublich! stand schwarz auf welk: Aielleicht die beste Leistung des Abends war der Polonius." Nun war also auch das gut! Nun Würde es dem glücklichen Polonius nickt mekr einfallen, dem armen Soussleur nachträgliche Vorwürfe zu machen. flüsternd, als ob er den ganzen Passus sousfliren müsse, las Griotte zum zweitenmal: Aielleicht die vesle Leistung des Abends war der Polonius." Dann aina vlöklich ein breites, behagliches Lächeln über sein Gesicht, und er machte einen Wik: Nein, die beste Leistung des ganzen Abends war die Verlobung' der Fräulein Annie Griotte." ' Es war ein zahmer, lahmer Wik, und Griotte erzählte ihn auch nicht weiter. Er stand immer noch aus dem kle nen enaen Korridor, dle Zeitung in der Hand; aus dem Zimmer drang Konrads Stimme, Annies Lachen, dann em Kuß. dann wurde es still. Da dehnte und reckte er sich und hatte am liebsten 'getanzt oder wie ein Junge Purzelbaum geschlagen. Bisweilen nur. wie daö Branden eines fernen Meeres, drangen Nachrichten aus der' großen Welt, der er emst angehört hatte, zu Konrad herüber. n der Serbst - Steedle - Chase zu Charlottenburg ' war Coriolan" an der Steinmauer zu Fall gekommen, und als der locken ausaesprunnen war und das Thiu hoch brmgen wollte, sah er, oatz der ZZuchs todt war. i So hatte das jammervolle ScYiclsai, das C. W. dem sckönen . Goldfuchs androhte das 'Thier nicht erreicht. 'Ueber Kcnrads Schreibtisch, wo Brandes' und Käthchens Bilder hinaen. war auch das Vortrat des Vferdes in einfachem Rahmen befestigt: Co- . l rfy... u rwlan, Sieger im eroy. ! Einst würde der kleine Geora. der im langen weißen Kleidchen aus Konrads Knie saß, den Papa fragen: .Was ist daö für ein Pferd?- und der würde ibm dann eine lange Geschickte erzählen, von dem Hamburger Derbyrennen.' von Morg ranoes, von der Prinzessin von Reichenberg und vor. tausend. Dingen einer büntschillerndeil Welt. i Die sensationelle Nachricht von der Erkrankuna des Öerrn Kalm las Kon. iid in den Zeitungen; wenige Tage spater traf er den grasen Äeniow der mittlerweile Rittmeister geworden war ; von dem hörte er die seltsame Geschichte. .Der Mann ist vielleicht seit Jahren schon irrsinnig gewesen,-, sagte der Graf; aber die Sache ist erst jetzt zum Ausbruch gekommen. 1 Er bildet sich em. ein Prinz zu sein oder ein Herzog, er hat sich Visitenkarten machen lassen mit Titel und Krone und wollte aus seinen Wagen ein Wappen malen las sen. Im Club verkehrte übrigens seit Jahren nicht glaube, auf Carlottas .Betr, . ... " Was sagen Sie dazu? Dieser' Kalm arökenwabnsmnig! ' Der . Mann "machte einen so

nuternen tsrndraa." . ! ,

Ist er in die Anstalt gebracht?Nein. Die Verwaltung seines übrigens enormen Vermögens hat ihm einen Arzt zur beständigen Ueberwachung gestellt, und der alte Baron von Rosse ist als sein Gesellschafter engagirt." Das war das merkwürdige Ende eines Mannes, der Berlin erobern ui'd in Volksbüchern und Jugendschrifttte festgehalten und verherrlicht würde. Der. um seine Ziele zu erreichen, über Leichen schritt, immer lachend, immer eisig kalt. Er lachte auch jetzt noch. Der alte Baron, der als letztes Refugium die immerhin gut besoldete Begleitersielluna übernommen hatte, hörte immer

noch sein schauderhaftes Lachen, das womöglich noch greller klang als früher; er mußte immer noch unter den bizarren Launen des Kranken leiden, aber die Rollen waren doch vertauscht. Der ZLaron war der Herr und C. W. mußte gehorchen. Einen gütigeren Pfleger hätte der Irre sich freilich nicht wünschen können. Der Mann, der sein Leben lang in Reichthum und bitterstem Elend ein Gentleman geblieben war. trug seinem einstigen Quäler nichts nach. Er ging geduldig auf seine Launen und fixen Ideen ein, hörte unverdrossen die endlosen Renommistereien des Irren und beruhigte ihn mit milden Worten, wenn der Millionär tobend Anerkennung. Freiheit der Bewegung. Geld, Menschen verlangte. So lebten diese beiden, die ein Zufall zusammengewürfelt hatte, die immer wieder getrennt und immer wieder zusammengekommen waren, nebeneinander her, beide gebrochene Existenzen, Besiegte. Bisweilen, wenn in den Berliner Gärten die Krokus aus dem winterlichen Erdreich brachen, wenn an den Anschlagsäulen die großen Plakate erschienen: Nennen zu Charlottenburg am Ostermontag", kam es . übe? Konrad wie eine Sehnsucht, einmal wieder hinauszugehen, den Leuten da draußen, die er alle gekannt hatte, die Hand zu drücken, wieder die Pferde über den grün aufbrechenden Rasen fliegen und die seidenen Jacken wieder im Winde flattern sehen. Es war wie der Hifthornruf im Märchen, der fast unwiderstehlich hinauslockt.' Aber er ging nicht. Er war dieser Welt fremd geworden, ein Zufall hatte ihn hinein geführt, heimisch war er dort nie geworden, weshalb dorthin zurückkehren?- . Wenn er mit Annie und den Kindern zum Kirchhofe hinauspilgerte, wo Griotte und seine Frau friedlich den letzten Schlaf träumten, dann vergaß er nie. rechts abzubiegen, die Platanenallee entlang, an deren Ende Brandes' Grab lag. Zwischen den Hügeln der kleinen Prinzessin und ihres Vaters war eine wilde Akazie emporgewachsen, noch klein und schwach; ihre feinen Blätter wiegten sich graziös im Winde, und wenn die Sonne im Zenit stand, fiel der Schatten der kleinen Atatter kröne auf beide Gräber. Die Akazie wuchs von Jahr zu Jahr, die Kinder freuten sich darüber; ernst mochte eme Zeit kommen, wo der Baum groß und stark die Hügek beschatten und behüten würde. Waren Konrad, Annie und die Kin. der wiedergegangen, so lagen die Gräber einsam, einsam. Die dort unten schliefen, waren draußen in d,r fröhlichen W-lt vergessen. Und Wanderer, die vorbei kommen wundein sich über die beiden Namen an den Kreuzen, die so gar nicht zusammenpassen: Georg Brandes.Katharina, Prinzessin von Reichenberg." Ende. Der Majoratsherr. Roman von Nataly v Eschftruth. (Fortsetzung.) An der Thüre der blauen Eckstube klopfte es. Die Stimme des fremden Herrn rief ein kurzes Herein- und nach zögerndem Druck auf die Klinke erschien der Gastwirth der Stadt Hamburg" auf der Schwelle. Die Wolljacke und Schürze waren gefallen: ein feierlicher schwarzer Gevatterrock, ein weißer Kragen und blaugetupfte Cravatte zeigten an, daß Vater Simmel wukte, was man Pas agieren erster Classe an Respect schuldet. Er macht ernen devoten Kranuß und räusperte sich. Der vornehme Veilchenduft, welcher dem geöffneten Handkoffer entströmte und welchen die Dame mittels ?mes feingeschliffenen Flacons just n alle Ecken sprühte, benahm ihm den Athem; er wagte kaum zu ezistiren in seines -!! C jt-. I Tl . k". ynajis ourcyooyrcnoem vucjuyi. Der Herr stand am Fenster, er wandte den Kopf und blickte den Wirth fragend an; und die Dame setzte das Parfümglas nieder auf den Tisch und sank seidenrauschend m die Ecke des altersschwachen Kattunsophas. Auch sie richtete die müden Augen in stummer Frage auf den armen Simmel, der gar nicht begriff, daß das Sopha aus Schreck über die Ehre, welche ihm angethan ward, nicht zusammenkrachte. Er sprach noch immer nicht. Da erbarmte sich der fremde Herr. WünschenSie etwas. Herr Wuth?" l ragte er so überaus freundlich, daß em Besitzer der Stadt -Hamburg" das Blut in die Wangen schoß. Ich ich wollte mir allerunterthänigst die Frage gestatten Euer Gnaden wann die allergnädigste Herrschaft zu speisen und vielleicht, was es gebeLsoll meint meine Frau - Ah richtig, eö dürfte Zeit zum Ga belfrühstück sein,- nickte die Dame mit leichtem Seufzer. Frühstück? Es ist in Uhr Mit. tags, gnädige Frau!- stotterte Vater Simmel entsetzt. . Der Lerr lackte keise auf. mOmi

recht, und das ist in Angerwies die

Tischstunde. Liebe Melanie. wir werden unZ den Sitten des Landes fügen, denn es ist das einzigeWahre und Vernünstige. wenn die Menschen um em Uhr zu Mittag essen, nicht wahr, mein sehr verehrter Herr Wirth? Ich gebe Ihnen vollkommen recht darin. Herr Simmel erglühte vor Entzücken, denn der Fremde sprach voll gewinnendster Liebenswürdigkeit und fuhr nahertretend fort: I Nun, dann fagen Sie uns einmal, ' was Ihre Frau für den Mittagstisch gekocht hat? Ich sah, daß ein paar Herren drunten im Speisezimmer am gedeckten Tische saßen, es gibt also doch Table d'hote bei Ihnen, wie dies rn Ihrem vorzüglich renommirten Hotel zu erwarten war?" Der Herr Wirth schnappte vor Entzllck.n nach Luft: Zu viel Gnade, Herr Herr - Graf!- fiel der Fremde mit gnädigem Kopfnicken ein. Simmel sank beinahe in die Knie. Herr Graf. Aber unsere Table d'hote dürfte den hohen Herrschaften doch wohl viel zu einfach sein. . Na, kommt darauf an. Also was gibt es?Hafersuppe mit Backpflaumen...Ein leiser Laut von dem Sopha herüber der Graf aber wandte mit schnellem Blick den Kopf und die Gräfin hustete schwach und leidend in ihr Taschentuch. Vorzüglich; ich schätze diese Suppe sehr," fuhr der Graf verbindlichst fort. Was weiter?Hammelcotelets mit Schnittbohnen. . . .- Frische Bohnen bereits?- richtete sich die Gräfin interessirt auf. Herr Simmel erbleichte vor Schreck: Um diese Zeit im März?- stieß er hervor. Abermals lachte der Graf leise auf. Aber. Theuerste. Du hast nie eine Bohne wachsen sehen, darum muß der Wirth Deine Frage verzeihen. Es sind selbstverständlich Büchsenbohnen.- ' Faßbohnen. Herr Graf.- derbesserte Simmel demüthig, aber weich wie Butter. Meine Alte hat sie selber eingelegt und versteht sich darauf." Die Gräfin sinkt wie vernichtet in die Sophaecke zurück, aber ihr Gemahl lächelte sehr jovial: Davon bin ich überzeugt Ihre Frau soll ja eine Meisterin der Kochkunst sein. Und damit sind wir zu Ende?Nun wuchs der Gefragte wieder selbstbewußt empor. Noch Hühnerbraten mit Kartoffelsalat,- setzte er stolz hinzu. Der Herr Assessor hat eö so eingeführt, daß wir drei Gänae haben Sonntags sog noch eine süße Speise." Ei. das ist ja fabelhaft. Nun. Sie haben mir bereits den Mund wässerig gemacht, bester Herr, und bitte ich, sogleich für uns serviren zu lassen." Die Herrschaften wünschen hier oben zu speisen V Die Gräfin wollte lebhast zustimmen, aber wieder traf sie der seltsame Blick des Grafen. . O nein, warum das? Wir lieben die Gesellschaft,- lächelte er abermals sehr huldvoll, und werden an der Table d'hote speisen.Herr Graf!- wie ein Schrei des Entzückens klang es. Wer sind die Herren, welche das Mahl mit uns theilen wollen?" O, gnädigste Gräfin, sehr feine, sehr anständige Herren, nur Honoratioren der Stadt. Da ist der Herr Assessor Bärning früher in den größten Städten gewesen, der Vater sogar Geheimrath; dann der Herr Apotheker ein sehr vermöglicher Herr, dem das große Eckhaus drüben am Markte gehört; dann der Herr Kreissyndicus, dessen Mutter sogar vom Adel gewesen; der Auditeur. Schon gut. schon gut! Das sind ja höchst respektable, ehrenwerthe Herren, mit denen zu speisen ein Vergnügen und ein Vorzug ist. Wollen Sie das den Herren bitte sagen und uns an ihrem Tische placiren wir kommen sofort." Herr Simmel stolperte über die Schwelle zurück, wie betrunken vor Entzücken. Athemlos kam er in die Gaststube und richtete seinen Auftrag aus: Der Herr Graf und die Frau Gräfin werden hier unten bei Ihnen splsen !- Wie eine Bombe wirkten diese Worte. Der Assessor bekam zwei rothe Flecken auf den Wangen und sprang empor. Noch zehn Minuten warten. ich muß Toilette machen, wenn wir Damenbesuch erhalten!" schrie er und stürzte aus dem Zimmer. Ihm nach in wilder Eile die anderen Herren, welche nicht hinter dem tonangebenden Genossen zurückstehen wollten. Fräulein Clärchen deckte währenddessen den Tisch neu um lauter frische Wäsche, obwohl es unter Frau Martheö Scepter überall sauber aussah. Sogar ein Strauß von frischem Tannengrün und Epheu schmückte die Tafel. Endlich erschienen die Herren wieder auf der Vildfläche. pomadisirt. rasirt und sonntäglich gekleidet. Der Assessor trug die goldene Uhrkette mit den vielen' Berloques und den Diamantring am kleinen Finger; der Apotheker hatte über die linke Hand einen Handschuh gezogen, weil er einen schlimmen Finger hatte und der Lappen darum ihm nicht fein genug däuchte. Alles stand voll feierlicher Spannung und erwartete die hohen Gäste. Endlich rauschten die seidenen Röcke auf der steilen Holztreppe. Am Arme ihres Gatten betrat die Gräfin . daö Speisezimmer.... Ohne Pelz und Hut sah sie noch schöner auö. Dem Assessor wallte das Blut zum Herzen. wie von süßer Erinnerung an bessere Zeiten an elektrisches Licht, Professorenbälle und den ganzen Zauber irokNädt'scken lrieh Hin'. lFor.sezung folgt.) - H. Ochrnedel. Oürgea - Fabzikant. No. 716 Oft NeCarty Str. ' ' ZI7Jo's Ciarrenlad beendet l s.Z w No. 1C0 )3 C:Ul-:4.:n Or,

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M e m v h i 5. Tenn.. 5. Nov. 1897. Ich (alte Win, es Cattul sllr die dße Medizin der Welt. Ich habe seit meiner Verheirathung vor cht Jahren keine regelmäkige MenftruationZperiodr mehr gehabt, bik ich diese Medizin zu gebrauchen begann. Ich habe jetzt ein 12 Pfund schweres kiek, tt(3 Mädchen, das am 14. Oktober geboren wurde. Ich gebrauche Wine es Cardni und erfreue mich de testen Wohlbefinden!. Frau D. D. Ridenonr. feA& E w o r l h. S. C, 27. Jan. vor vier Jahren, als mein letzte! Kind geboren wurde, zog ich mir eine Erkältung ,u und ich habe seitdem dcran gelitten. Zwei Aerzte behandelten mich gegen GebSrmutterNeuralgie. Ich schrieb Ihnen um ein Buch für Eigene Behandlung von Frauenkrank heiten, und nachdem ich e! sorgfllkig durchgelesen

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LanvwirtlisaiaftlicheS. Vom Weizenbau. Wcnn wir hören, das Land ist noch. gut für Hafer oder Noggen aber nicht mehr für Weizen, so soll damit gesagt .oerden, daß der Boden wohl noch genüaend Nährkräfte für die beiden ersten Getnidearten aber nicht mehr für r.'ie letzte hat; denn Weizen verlangt k.ishr Kraft im Boden als die anderen brMn. Damit ist aber auch gesagt, da der Weizenbau den Boden mehr erschöpft. Der Weizen verlangt be sonder viel Stickstoff und Pottasche: davon kommt es, daß wenn wir Pflanzen etwa Klee grün unterpflügen und sonst keine weitere Düngung geben, der Weizen nicht besonders gedeiht, denn Klee-Grllndüngung bereichert daö Land nur mit Stickstoff und macht das Land außerdem sehr locker; auch das letztere liebt der Meizen nicht besonders. Wohl soll das Land tief gelockert sein; die untergepflügten Pflanzen lassen es aber zu lange hohl liegen. Es ist von Vortheil, wenn solcheö Land gewalzt und so hergerichtet wird, daß nur die Oberfläche in 2 bis 3 Zoll Tiefe ein lockeres Saatbeet bietet. Auch Stallmist allein giebt keine gute Düngung für Weizen; es scheint. daß wenn Kalk und Pottasche Kalt gleichzeitig mit untergepflügt werden, der Werzen den größten Vortheil von dem Stalldung hat.. Da der Weizen derartige Ansprüche an daö Land stellt, ist es leicht erklärIlch, wie selbst auf unserem ernst so rei,' chen Prairieboden die Ernten allmälig abnehmen und bald em Zeltpunkt emtritt, wenn Weizenbau nicht mehr lohnt. Dies ist alte Erfahrung; wenn z. B. vor sechszig Jahren daö Geneseethal im Staate New Nork noch die Weizenkammer des Landes hieß, so gedleh vor zwanzig Jahren dort kein Weizen mehr und erst jetzt fangt man an unter Zuhilfenahme des kunstlichen DungerS, wieder Weizen zu ziehen. So hat sich aber der Weizenbau, der in den neuen Staaten stets Raubbau war, immer weiter nach Westen verschoben und auch dort zelgt sich, wle bereüs erwähnt, eine allmälige Abnahme des Ertrages. Diese Erfahrung sollte zur Einschränkung des Weizenbaues führen, besonders auf lockerm, humusreichem Boden. Die Entkräftigung des Bodens durch den Weizenbau. wie er im Westen betrieben wird, geht um so schneller vor sich, da der Welzenbauer kem Btth oder doch nur sehr wenig hält und also auch keinen Graöbau betreibt. Es ist leicht verständlich, daß wenn der Weizen gute Preise bringt und daö Land noch in Kraft ist, der Farmer alles uf eine Karte setzt; aber Weizenpreise sind nur selten noch hoch. Außerdem wird m Gegenden, wo der ausschließliche Weizenbau herrscht, oft ein außerordentlich guter Markt für Gemüse, besonders Karioffeln. Eier und Milch und Butter gefchaffen; die Städte in diesen Gegenden werden mit diesen Farmprodukten meist au3 sehr weiter Entfernung versorgt, alles wird per Eisenbahn herbeigeschafft und bringt deshalb hohe Preise, und zwar ein Jahr so gut wie das andere. Ich komme auf dieses Thema, mfolge der Klaaen. die ich in. einer englischen Zeitung auö Spokane Falls, Washington, im fernen Westen sinde. Sollten nun solche Verhältnisse nicht manchen Far' mer vom ausschließlichen Weizenbau abbringen? Der Weizen - Raubbau mag in emer neu besiedelten Gegend, fern von Eisenbahn und' Städten richi!g sein, zumal wenn, wie das bei unseren eingeborenen' Farmern meistens der Fall ist. sie dort nicht ihre bleibende Heimath aufschlagen wollen. Unter unseren deutschen Farmern sinden wir ja glücklicherweise noch nicht viele, die Freude an diesem Wanderleben finden; dieser will nicht nur selbst auf der Farm sein Leben zubringen, sondern ! denkt auch daran, daß einö oder meh-. 1 rere seiner Kinder . dort, einst pohnen

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hatte, kam ich zu der Ansicht, dak ich an Gebärmutter Entzündung litt und ich gebrauchte dann Wine of Eardui und Black Traught. Ich gebrauchte nur ein Flascke. aber sie half mir mehr alZ alle Aerzte und Medizinen, und ich befinde mich fetzt bei guter Se sundhelt. Ugo Gott Lie und Ihre Medizin segnen. I r a P. . , , d.

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in ,s Cardul und Black Draught ist mir von grobem Nutzen gewesen wahrend ich mein Kinde? säugte. Ich hatte die Medizin nicht zur Hand, nachdem die ersten Beiden gebore waren, und magerte sehr ab, aber die beiden letzten Male habe ich ihn mit gutem Erfolg für mich und die leinen gebraucht. Dle leine werden gesünder, wenn die Mutter ihn gebraucht. Ich bin auch leichter über die Geburt hinweggekommen. Frau E. . W,ding.

der Mutter, dav rast verleiht.

ihre Kinder gesund werden, indem er der Mutter dl ieft Ter leinen Leben hängt beinahe ganz von der Mutter Ge

nach der Geburt ab.

Wine f Eardui sollte immer zu dieser Zeit gebraucht wer, den. Er ist in jeder Apotheke zu habe nd kann in der Zurückgezogenheit deZ tzeimek gebraucht werden. Er erspart schwache, abgematteten Frauen manche besorgte Leident stunde. Er bringt sie in einen Zustand, daß sie den in dern die nöthige Aufmerksamkeit schenken können. 4Uk&& Wltt os 5ardi ksstet nn 51.00 per Flasche.

tollen. Um jo mehr sollte er deshalb darauf bedacht sein, sein Land zu verbessern, in reicherem Zustande seinen Kindern zu überlassen, aber nicht auszurauben. Vlunienkohl. Der Blumenkohl verlangt sehr reiches Land, zu reich wird es nicht. Solch kräftiger, tief bearbeiteter, mit altem Kuhdung reich gedüngter Lehmboden, mehr. feucht als trocken und so gelegen, daß er in trockner Zeit leicht zu bewässern ist. ist der rechte Platz für dieses köstliche Gemüse. Hohes, trocknes Land und heiße Luft sagen ihm nicht zu. Deshalb gedeiht er auch besser im Frühjahr und Herbst als im heißen, trocknen Sommer. Wird er wöchentlich ein oder zwei Mal reichlich mit Dungwasser begossen, so trägt das besonders zu seiner kräftigen EntWickelung bei. Zur Vereitung des DungWassers eignet sich Kuhdung am besten. Für Frühjahrskultur, ersteht man die Pflanzen, hat man nicht selber solche in einem Mistbeete gezogen, von einem Handelsgärtner. Diese Setzlinge werden. sobald keine Fröste mehr zu befürchten sind, in geschützter Lage ausgesetzt. Nur kräftige und gesunde Pflanzen sollten ausgesetzt werden ; alle, welche am Wurzelhalse schwarz sind, werfe man fort; aus kranken und schwächlichen Setzlinge wird nie etwas, alle Pflege und Mühe ist umsonst. Die Reihen werden etwa 3 Fuß von einander entfernt angelegt und die Pflanzen in den Reihen etwa 20 bis 25 Zoll weit nvflanzt. Man stecke an den vier Ecken des BeeteS kleine Astgabeln und lege der Länge des Beetes nach lange Stöcke in dieselben, so daß man die ausgesetzten Pflanzen, wenn Frost droht, leicht durch Bedeckung mit Brettern oder Decken schützen kann. Ist die Witterung anhaltend warm und troaen, so muß der Blumenkohl häufig begossen werden, später immer reichlicher, so daß auf einen Quadratfuß des Beetes etwa ein Eimer voll Wasser kommt in der Woche. Die Köpfe wer-' den im Juni gebrauchfähig. Für Farmer in der Nähe einer größernStadt ist es meistens sehr lohnend, gerade diese Sorte Gemüse zu ziehen und früh auf den Markt zu bringen. Um dies zu können, ist es nothwendig, die Pflanzen in Mistbeeten zu ziehen. Man zieht aber hierfür die kräftigsten Setzlinge im freien Lande. Der Samen wird anfangs September auf gutes Land ausgesäet; in 8 bis 12 Tagen kommen die Pflanzen auf. Wenn die Sämlinge zwei gute Laubblätter ha ben, werden sie auf gutes Freiland verpflanzt und des Nachts durch bergedeckte Kästchen geschützt. Wenn die Setzlinge, groß genug, werden sie ins Mistbeet verpflanzt. Unmittelbar nach dem Pflanzen werden die Setzlinge gut begossen. Im November werden sie wiederum verpflanzt, so daß etwa nur 50 Pflanzen unter ein Fenster kommen. Ist die Witterung milde, so werden während des Tages die Fenster entfernt ; die Pflanzen werden dadurch bedeutend kräftiger. Während kalten Wetters werden die geschlossenen Fenster mit einer oder mehreren Decken versehen, um genügend Schutz zu bieten. Auch sollten die Wände um das Beet mit einer ausreichenden Dungläge geschützt werden. Sonne und Luft giebt man, so oft als irgend möglich. Wenn in kalten Wintern die Beete oft 2 bis 3 Wochen geschlossen bleiben müssen, so werden die Pflanzen so empfindlich, daß man sie erst wieder allmälig an Sonne und frische Luft gewöhnen muß. Um Weihnachten werden nun die Pflanzen auf Beete zum Volltreiben gebracht. Zwei Reihen Pflanzen unter jedem Fenster genügt ; sobald die Erde trocken, wird mit Dungwasser begossen. Am Tage lüftet man so oft und reichlich als möglich; doch darf während der Nacht derSchutz nicht fehlen ; auch die äußere Schutzläge, wenn sie stark zusammengesunken ist, muß zur vollen Höhe des Rahmens nböbtwerden. Sind die Pflanzen o

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hoch geworden, daß sie bald' das GläS erreichen, so muß der Rahmen genügend erhöht werden. Wenn das Wetter es gestattet, werden jetzt die Fenster abgehoben. So oft man findet, daß die innern Blätter den Kopf nicht mehr bedecken, knickt man einige äußere Blätter ein, um dadurch der Blume Luft und Licht zu entziehen und ihr die schone weiße Farbe zu sichern. Die zunehmende Größe des Kopfes macht auch später noch ein oder zweimal eine Wiederholung dieser Operation nothwendig, wozu man sich der im Umfange stehenden größeren Blätter bedient. Sowie der Kopf locker zu werden beginnt, sich entschuppt-, wie die Gärt ner dies nennen, muß er geschnitten werden, wenn er nicht an Aussehen und Werth verlieren soll. . . M e e r r e t t i g. Um gute Stangen Meerrettig zu ziehen, verschafft man sich im Frühling oder Herbst bleistiftdicke Setzlinge von 1 Fuß Länge und entfernt durch Reiben mit einem Lappen die feinen Wurzeln. Die Beete werden in tiefgründigem, mehr feuchten und reichem Lande bereitet. Man nimmt nun ein etwa 1$ Zoll dickes und 2 Fuß langes Pflanzholz und macht mit demselben ein schräges Pflanzloch so tief, daß die Köpfender Setzlinge hervorsehen; das Wurzelende kommt etwa 6 Zoll tief in die Erde. Sodann schiebt man den Setzling so in das Pflanzloch ein, daß das Kopfende unmittelbar vor dem Loche etwa Zoll mit Ende bedeckt wird und tritt mit dem Fuße die Erde über den Setzling fest. Das Kopfende erkennt man daran, daß es etwas dicker ist wie das Wurzelende. Hierauf wird das ganze Beet tüchtig begössen. Um später das Aufnehmen zu erleichtern, legt man die Setzlinge so, daß die Wurzelenden von jeder Seite des Beetes nach der Mitte desselben zu liegen. Im Juli, wenn sich die Blattkrönen entwickelt haben, tritt man auf das Wurzelende und hebt das obere Ende aus der Erde und reibt mit einem Lappen die feinen Wurzeln ab ; das Abstellen .des Fußes verhindert das Abreißen der unteren Wurzeln und die Entfernung der oberen feinen Wurzeln hat zur Folge, daß die Stangen dicker werden. Reinhalten von Unkraut durch flaches Behacken, daß die Wurzeln nicht beschädigt werden, ist unbedingt nothwendig zur Erzielung starker und guter Stangen. Im Oktober können die Stangen geerntet werden; man lebe alle, auch die feinen Wurzeln aus. da sie sonst im Lande wie Unkraut weiter wuchern. Die kleinen Wurzeln werden in Bündel gebunden und in die Erde geschlagen, sie. geben die Setzlinge für das nächste Jahr. Von den größeren Stangen werden die Blattköpse und Wurzeln entfernt und im Keller zum Verbrauch in Sand aufbewahrt. Zst diese Art der Kultur auch etwaS mühsam, so ist sie doch äußerst einträglich, da Meerrettig einS der bestzahlenden Gemüse ist und auch der auf diese Weise gezogene Rettig viel zarter und saftiger ist, alö der halb verwilderte. Glück Im Hause. Häuslicher Fn'ede und Glück werde immer bewahrt werden wenn die Eltern die nöthige Vorsicht bei Erkältung, .oder HalS und LunScn Leiden der Kleinen anwenden. Kinder sind immer geneigt eineErkältung leicht zu nehmen, Dr. Bull'6 Husten Egnty jedoch kurirt sie rasch und sicher. Jch gebrauchte Dr. Bull's Husten Syrup für Meinen acht Jahre alten Sohn. Er hatte die Bräune und ich versuchte viele Mittel fand jedoch daß. Dr. Bull'S Hust Sprup das beste von allen war.' ' Fran A. 2eib, 317 Demott Str.,Wcl!H:, ' boten, N. I. Dr. Bull's Hue C"7 up kostet nur 25 Cer.tö und crtztl. und billiger als r?ie cZ: t:: c.: " : .Mirruren welcher d?r " ' r Stauft nur 7. C '1, tn er 0

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