Indiana Tribüne, Volume 21, Number 221, Indianapolis, Marion County, 29 April 1898 — Page 3
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10 IS so DIE. SCHACHTEL Dle Office von Dr. H. PINK und Dr.COLE, befindet sich in No. 24 Ost Ohio Straße. Telephon No. 927 wie bisher. Dr. Louis Eurckhardt, No. 1134 Süd Meridian Straße Sprechstunden: 9 Morgen 7 dend. Willoughby Block. 224 Nord Meridian Straße. r ch stunde u:i 4 Nachmittag. Tel. 222?. Dr. I. Bühler, 120 Ost ZNeSnrty. Str. Sprechstunden: 8 bis 9 Uhr Vorm. ; 2 6 3 hr Nachm. ; 8 biS 9 Uhr AdmdS. Telephon 1446. ,recknde: tag Vortttaa. C. C. EYERTS, Deutscher Zahn . Arzt. ila. 8 Nord Pennsylvania Sk. s tctrt aus Wunich migevantt. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, i'e. 90) Ost Market Sttaße. Cosfin Block. ZkmmnZ ' Offtck.Ttund,: 9 61112 5m., 11115 51m., 7bi,g den. Sonntag von 10 Uhr Bm. 6 II 2 Uhr Nm 5? -fTmTlsnifa Mauu RlPANS TABUIES Are intended sor cKUdren, ladic J ind all who prcscr ä mcdlcinc dlsgulscd con scctlonery. They "rnay now be had (put ttp ist Tu Boxes, scvcnty-twö Ja a box), price, twcnty.sivc Cents or sive boxes sor coedollar. Any druggist will gct tha u you iiutst, and they may always oe cbtoincd by reimttuig thc pncc to ThcRiöans Chemical wwmz&b u f"L IWHU tuiin M. GW. , Deutscher Buchbinder. 417 Ost McCarty Str. Ecke Eaft. 17p Stalrs. Herr Carl Pinzrank,? kd aba, txxt .,mt t,naen rr bis aiaeut. Adolph Frey, (Oll rreedom Rlght.) Xotary Public, Translator, Correspondent etc No. 196 Elisabeth Stret Take Blake St. Car rjirfai ..tk !kFM iu icaiiuj'auitinuuiis. ct ri 532 Vine St , Cincinnati, 0.. ia w xif.ft. vn. ;tv lii i t.a. ...'s .vi..! Xtltftft. i 9TntOTfv L-l . UilC.lUllil VU . tvvttvv' ltlt uutf uvv.uiyi.v t und Deutschland, und alle Ansprüche VJ aus ff Erbschaften und Rechte, g iann man m h u Hä!ide legen, und versichert sein, d5 die klcinften. Wie die größtm vsllmacktS'Aufträae ! -.rr x k: Lr ' u mit gleichem Eifer und gmauer Rechts ? kenntnid prompt und gewissenhaft er levigr rstrven. rx lieUIlCfii Lji vermisaier troen. ru kd ichtttlichli diese latte erneuert. ttl 3Sx TiifH-lcT.'iTiT4--I5i4EÖ 14 50 Y1AR8 vv EXPERIENCB D Traoc Mark Dcsions Copyrights äc AiTMl Mmdla a eksten ana aMmpu n7 mmimxy rt! our pinioa whar a tirala U roaably pavntb1. Commaalca lüäMMrltl7MofldnUL Ilandbookoo PataaM iar- fr. OldMt aira7 f r MvrtnfjMUat. UiH thrvttffh Mann A rlra aCm wftltanfc ahirM. In t2ia Sciantific Hmcrican. aaomaIr mattratad waaWr. iJötrast i 4 a aat avtw amanTina lnnT-ami- " a ar iki Ha aa , ETii ÜT. .nnthi 11. aJid brail nawadeaiara. H fi lCO ä'IÄJIBW jp bdc r rfc. tt uivuu, , FRED LAGLER. i achfolzer Her tlntt, VI. 15 öb SlUbama Ctrafee, DapfQcdletfEtablisscment Nasirmeff für Barbiere, Ccheeren, Clip ri irnd Siruraiscbe Instrumente werde s!2tll und aut aeschliffen. Alle Arbeit gzxexilizt, - - -
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IN ALLEN APOTHEKEN J Der Nitt ums Glück. Von Wilhelm Mehcr'Förster. (Fortsetzung.) ai Ihnen &u Brandes nichts hinterlassen?Nein. Er war nur wenige Tage trank, er hatte nichtZeit, daran zu denken. Uebrigens. ich verdanke ihm ja auch in Sachen des Geldes so viel. Vkl zu viel." Als Griotte gähnend, verschlafen, mit Kopfschmerzen in's Zimmer kam. war er bei Konrads Anblicke sofort in bester Laune. .Sie führt ein Gott zu mir. lieber Freund, just heute. Sie müssen Abends mit, ich habe Debüt, ein für mich großer Abend. Ich habe zwei Plätze in der achten Reihe, da werden Sie mir den Gefallen thun, und aufpassen. Man darf da kein Wort vvn mir hören, keine Silbe. Sie gehen mit. ja?" Konrad war gern bereit. Er hatte allen großen Theatereignissen der Griottes in den letzten Jahren veigewohnt da war sein Erscheinen an diesem Abend der Lebenswend?." wie Griotte unlogisch sich ausdrückte, selbstverständlich. ffrau Griotte. für die das Billet bestimmt gewesen war. verzichtete gern, und als es Abend wurde, brachen Annie und Konrad auf. während Griotte längst an dem Ort seiner Pflicht weilte. Das hübsche junge Paar fiel im Parkett allgemein auf. Die Damen stießen sich an: Ist das ein Brautpaar? oder Bruder und Schwester? oder gar schon ein Ehepaar?" Konrad in seinem englischen Anzuge. den Greenwood & Cook am Leicester Square angefertigt hatten, sah aus Wie ein Attache, groß, schlank, und Annis mehr als einfaches Kleid hätte einen aussälliaen Contrast abgeeben, wenn nickt ihre schöne ??'aur auch in dem unscheinbarsten Gewände anziehend und vornehm erschienen Ware. Sie blickte ihn bisweilen fluchtig an. stolz, alücklick. und öfter noch streifte sein Blick das Mädchen. Begegneten sick ibre Auaen. dann sahen sie beide zur Seite, als wäre eins dem anderen ganz gleichgültig. ' ' ' Der Borbano aina auf. Es war Nacht auf der Bühne, und im Parkett trafen noch so viele Nachzügler ein. dak man in den ersten Minuten von der Handlung und den Worten der Darsteller nicht viel vernahm. Annie und Konrad sahen. :lner starken Suaaestion folgend, nichts von der Nacht, sondern starrten nur auf den runden Kasten, der sich leicht uver ver Rampe emporwölbt und sonst nur von Kindern oder solchen Leuten beachtet wird, die bisher nie im Theater waren. In diesem Kasten saß önoite. natürlich sab man ihn nicht, aber er saß da. ganz bestimmt. Annie wurde cs förmlich beklommen zu iulye: der Vater so nah vor ihr. in so schwierige Lage, sicherlich zitternd und crregt. und unsichtbar! Wenn er früher m einer großen, schweren Rolle auf der Bühne stand, konnte sie ihm zunicken, ihn ermuntern und schließlich die Händchen klatschend zusanlnienlch.agen; aber zetzt saß er tn oe.n Kasten. und Niemand ermuthrgte lyn. Da rieselte em Schreck über sie hin. und deutlich fühlte sie. wi: im selben Momente Konrad neben ihr unruhig wurde. Man lab Polonius auf der Bübne mit einer Kunstpause kämpfen, und deutlick hatte sie des Vaters heisere Stimme aehört: drum edler Prinz" drum edler Prinz Einige Minuten gmg alles gut. die Zuschauer waren von Poloniuö' terem Spiele entzückt, nur Annie merkte mit Entsetzen, das er schwamm"! Er .schwamm" und bewerte sich auffällig nahe dem Souffleurkasten. Er lächelte, aber seine Äugen richten sich bitterböse auf den Mann im asten. Auf einmal blieö er völlig stecken, und während König und Köni. gin, Hamlet und die Kavaliere durch allerhand Mätzchen die schreckliche y t ff i mm t yaut suulen, horte man einen unsichlbaren Mann Flüstertöne schreien, die N f , . . vls zum jiginp yoroar n?ar?n. Annie saß blaß, regungslos, auch Konrad war peinlich erregt. Die smauoeroatte c.'ne wiederholte sich noch einiae Male iir Lause YtfSL 9sfnV3 hrttm "nhPsf n.ir 5,, VV VVl V'tf ' aviv V V W w dänische Traaodie beendet. - Schweigend gingen .on7ad und Anme heim. ix hatte Griotte versprochen.' noch eine Stunde .um Plauoern zu kommen, und so peinlich ih:n di: Aussicht aus d.ese s.unde nun auch war. er ama mit. Es war ein rauker Herbst-Winier-abend. Dichte Schncewolken trieben am dunkeln Himmel, der Wind fegte sturmartig durch die halbleeien Stnßen, Annie zitterte vor Kälte und .Schmerz. Der. arme Papa! Er hatte kein Glück. Was er auch anfangen mochte. alles schlug fehl. Sie biß sich auf die Livven. sie würgte, um ihre Thränen zu meistern, aber die Thränen waren stärker, und ein leises Schluchzen durchbebte krampfartig das Mädchen. Annie; Er hatte ihre Hand erfaßt. 'Annie? Was ist?" Da brach die letzte Schleuse der zu
rückgedämmten Thränen, daß sie wie ein Bach hervorbrachen. Sie war fassungslos, und als Konrad sie an sich zog. legte sie wie ein ganz Unglückliches Kind ihren Kopf an seine Brust. Annie, liebe, liebe Annie!" In Thränen hatten sich die beiden gefunden. Griotte saß wieder in seiner Woh nung und trank Thee, den seine Frau ihn zu beachten und zu trinken zwang. Er war wie betäubt. Der Oberregis seur hatte ihm eine Scene gemacht, während Polonius ihn am liebsten wie eine Ratte erstochen hätte. An diesem Abend war Griotte klein und unbedeutend geworden. Ein Schimmer von Künstlerschaft umgab ihn bisher noch wie eine matte Glorie, em leiser Stolz schwellte immer noch in poetischen Stunden sein Herz; jetzt, das wußte er. würde er nie stolz sein, auch nie mehr glücklich. Noch ein solcher Abend," sagte der immer leidlich freundliche und gerechte Regisseur, und es ist aus. Sie müssen ganz anders sprechen lernen, lieber Freund, ganz anders flüstern." Jetzt trank Griotte Thee und flüsterte. Seit Wochen that er nichts als flüstern, früh, mittags, abends, auf der Straße, bei Tisch und im Bett. Selbst jetzt noch, halb verstört und betäubt, flüsterte er. obwohl das bald vielleicht gar keinen Zweck mehr haben würde; dieses Flüstern war ihm schon halb zur zweiten Natur geworden. Und dann, liebes Kind," sagte er zu seiner Frau mit einem gräßlichen gedämpften Tone, sind wir brotlos." Die arme Frau schrie auf. auch nur mit solch einem halben Schrei. In dieser Wohnung der Griottes sprach
und schrie man mcht mehr laut. Draußen heulte der Wmd, d:e Zimmer waren nur mit Küchenwärme geheizt, Griotte schauderte zusammen und fugte heiser hinzu: Oder wir werden erfrieren." Die beiden gealterten Menschen saken eine Stunde oder länger, fast ohne zu sprechen. Bisweilen sagte Griotte irgend eine düstere Prophezeiuna, dann schwiegen ste wieder, und ein .. m ü-t r cm ieser muthloser iram lag uoer uann und Frau. Und was soll aus Anme werben!" Ja aus Annie!" Da fiel es ihnen plötzlich ein: Ja, wo bleibt denn Annie? Und Herr Eckert?" Es war halb zwölf Uhr nachts. mehr als eine Stunde war seit Beendigung der Vorstellung verflossen, wo konnten die beiden )txnii Sie warteten noch eme weitere Vierelstund. Minute auf Minute verrann. dann griff Griotte nach Hut und Man el. Aber er kam nicht dazu, die Arme in den Valetot zu stecken, denn an der Korridorthür vernahm man ein Pochen. Der Klingeldraht war zerrissen, so mußten Ankommende klopfen, und das klana Nachts in dem dunkeln Treppenhause ordentlich ängstlich. firau Griotte schlur te hinaus, öff nete und fühlte sich im nächsten Augen, blick von zwei Armen fest umschlungen. Liebe Mama, liebe Mama!" Jetzt kam Griotte mit der Lampe und fragte flüsternd: Wo wart ihr denn so lange? Es ist Mitternacht." Dann hätte er vor Staunen und Ueberraschung fast die Lampe fallen lassen: Annie in Konrads Armen! Sie hatte sich von der Mama losgerissen und war zu dem Geliebten geeilt. Annie. Kind!" sagte er. und das waren die ersten zwei Worte, die er seit Monaten laut und deutlich aussprach Dann hätte er noch einmal die Lampe beinahe fallen lassen, denn so stürmisch flog Annie jetzt zu ihm. küßte und herzte ihn mit so freudigem Glück, daß er in dieser seligsten Sekünde semes Lebens Nicht m semes Kindes Gesicht sehen, sondern auf die zitternde, flackernde, schwankende Petroleumlampe achten mutzte. Ganz lanasam verrauschte der erste große Freudensturm. Frau Griotte saß aanz still, hatte die Hände über der Brust gefaltet, bewegte die Lippen. aber sprach mcht. Neben ihr satz Enotte, dem immer noch dicke Tropfen über die hundert Runen seines Gesichts liefen: aber über diesem zerfalteten Gesichte lag bereits der Sonnenschein. und seine Augen leuchteten. Konrad sprach, und Anmes Kops chen lehnte an seiner Schulter. (Schluß folgt.) !! , Der Mjmlchll. Roman von Nataly v. Wstrnth. Erstes Capitel. l5w entsetzliches Pflaster war es: DaS reine Alven - Stillleben voll HLhen und Tiefen, voll Stein und Scklamm und .bochaussprikenben Wasserpflltzen. welche zwischen den einzelnen hochragenden Quadern gelagert waren, wie die Bergseen zwischen mazestatischen Schneehauptern. . . und dazu krackte und auietschte der klapperige Hotelomnibus in allen Fugen und schwankte wie betrunken über Dieses regenfeuchte Pflaster, just als sei er schwindelig geworden vor Erstaunen, daß zwei Fremde, zwei hochelegant aussehende fremde Herrschaften in ihm Vlan oenommen hatten. ;Der Hausknecht und der Kutscher schienen sich in gleicher seelischer Berfassung zu befinden. Gottlieb sak mit vorgestrecktem Kopfe auf dem Kutschbocke und glotzte wie geistesabwesend vor sich hin, er hatte die Mütze mit dem ehemals blank gewesenen Hotelschild Zur Stadt Hamburg" verkehrt aus und umllmmerte das Sckirmvacket seiner vornehmen Gäste so krampfhaft, als fürchte er. das Traumhafte könne unter seinen blaurotben lausten wirkttcd als Sckaum und Traum zerrinnen. Zwei .seidene Regenschirme der eme sogar mit elegantestem Eisenbem ariff. auf welchem ein goldener Na menszua unter viereckiaer Krone
prunkte und darumher gewickelt und weich wie Sammet, so nagelneu und seidenglänzend eine Reisedecke ein wahres Prachtstück. Wie kamen diese Schirme, diese Decke, diese Reisenden hierher nach Angerwies, diesem
kleinen, kümmerlichen Stadtchen, wel ches schon seit Jahren mit seinen Feinden in schwerem Kampfe rang, ob es wohl berechtigt sei. sich Marktflecken zu nennen. Der Besitzer des Hotels" zur Stadt Hamburg hatte einmal in tiefem Weltschmerze geseufzt: Wenn nicht 'mal ein Eisenbahnunglück auf unserer elendlchten Station passirt und mir ein paar Passagiere erster Classe in's Haus schleudert mit gebrochenen Beinen, daß sie sechs Wochen lang liegen müssen -r- wenn der liebe Herrgott das nicht fügt, dann komme ich in diesem Lumpenneste Niemals aus einen arünen Zweia!" War der fromme Wunsch jetzt etwa erhört worden? Die Reisenden erster Classe kamen. Aber sie stiegen mit heilen Knochen aus dem Zuge und sprachen freiwillig und ungezwungen das Unfaßliche aus sie wollten ein paar Tage in Angerwies in der Stadt Hamburg" zur Sommerfrische weilen! Und dabei war es erst Marz, em Hundewetter voll Sturm, Schnee und Regen so daß man noch heizen mußte. Zu wem sie nur wollten? Und warum sie nicht lieber noch eine Stunde weiter nach Schloß Niedeck zum Grafen fahren? Der hat doch die Salons und Säle zur Auswahl! Aber freilich - er. der Graf hm zu dem kommt schon längst kein vernünftiger Christenmensch mehr! Und es wäre doch so gut für die ganze Umgegend, wenn es wieder em Leben aus dem Schlosse gäbe, wie früher. Huh Brr! Gottlieb und der Kutscher schraken a tornpo aus ihren schweren Träumen auf. denn die' beiden alten Braunen, welche den Weg vom Bahnhose zum Hotel schon im Traume machten. standen selbstverständlich vor der Steintreppc der Stadt Hamburg" still, ohne erst einen diesbezüglichenBefehl abzuwarten. Was nun? In seiner Herzensangst faßte der Kutscher die Peitsche und knallte wie besessen darauf los. Erschreckt fuhren die Köpfe der unvermählten Herren, welche bei Frau Marthe ihrenMittagstisch erhielten, an die Fenster. Gaste! Eme Dame und em Herr! Der Apotheker und der Steuerrevisor saßen wie versteinert vor Ueberra schung und der Herr Auditeur ließ bor Staunen sogar die Cigarre aus dem Munde fallen; nur der Gerichtsassessor zeigte sich als Mann von Welt, welcher die Contenance nicht so'leicht verlor. Er schnellte m die Hohe und erreichte mit zwei Sätzen die Nebenthür. Fräulein Clarchen! Rufen Sie Vater und Mutter, es kommen Fremde! Weiße Schürze vor!" schrie er voll Feuereifer der Tochter deö Hau ses, welche gerade die Kartoffeln .ab k goß. zu. Fremde?!" stotterte Clärchen mit weit aufgerissenen Augen. I. Herr Assessor das kann ja gar nicht möglich sein!" Schnell doch, zum Kukuk! Eine sehr elegante Dame!" tobte der Assessor. und dann, als er den schlurfenden Schritt des Wirthes bereits auf dem Flur hörte, schnellte er zurück und hastete abermals nach dem Fenster. Aber er empfand plötzlich etwas wie emen feinen Stich im Herzen; er schämte sich. Also so weit war es seit den vier Iahren semer Angerwieser Existenz schon mit ihm gekommen, daß ein paar anständig gekleidete Reisende ihn wie ein ungeheuerliches Evenement erregten! Schrecklich er ist bereits völlig derkaffert hier, er, der flotteste aller Studenten, der fescheste aller Großstadtreferendare! Tempi passati. Jetzt preßt er die Nase an der Fenster scheide vlatt. um mit schmerz!ich-s'"'kien Grauen einmal wieder eine chique Dame anzustarren. Sie steigt soeben aus, von ihrem Begleiter gestützt, denn Vater Simmel. der Wirth, steht in fassungsloser Verlegenhelt und reibt sich die Hände. Alle Wetter, dieses Füßchen ern weichlederner, hoher Knopsstiefel umschließt es in tadelloser Form, seidene, spitzenbesetzte Plisses bauschen unter dem langen Pelzmantel auf, dessen mächtiger Kragen daö Kopfchen wie eine Löwenmähne umwallt. Jetzt sieht er das Gesicht: fem. etwas bleich, mit einem Zug undefinirbarer Vornehmheit; kühl, gleichglltig, gelangweilt, sehr hochmuthig. Ueber aschblondes Haar fallen die Goldspitzen eines' kleinen, dunkelsammtenen Capothütchens neuester Mode, der großgetupste Schleier spannt sich über das zartfarbene Antlitz, dessen halb geöffnete Augen mit müdem Blicke umhersehen auf die Regenlachen links und rechts der Treppe, auf die spießbürgerlich gekleideten Weiber und Kinder, welche aus den umliegenden Hausthüren treten und gaffend näher drängen auf die graugetünchte Front des alten Fachwerkhauses, über dessen niederer Thüre das blaue Schild mit den verblaßten Buchstaben der Stadt Hambürg" hängt, und schließlich auf den Inhaber dieses Prachthotels, welcher in seiner grauen Wolljacke und der blauen Dienerschürze seinen eigenen Haus knecht zu repräsentiren scheint. Herr Simmel empfindet auch das Ungeh'örige seiner Erscheinung solchen Gästen gegenüber, und das lähmt vollends die Sinne dieses schon nicht sehr weltgewandten Wirthes. Er steht, dreht sein Käppchen zwischen den Händen und macht einen tiefen Bückling um den anderen, dieweil sich sein rundes, gutmüthiges Gesicht schier blauroth vor Verlegenheit sarbt. Der fremde Herr, nicht minder elent und vornehm als seine Gattin aussehend, wendet ihm .das scharfgeschnittene. etwas verlebte Gesicht mit Huld vollem Augenzwinkern zu. Haben Sie Zimmer bereit. Verehriester? Wir gedenken etliche Tage hier zu bleiben. Ich hätte uns telegraphisch anaemeldet. wenn unsere Abreise, sicher
zu bestimmen gewesen wäre. Wollen Sie unö zwei Stuben, Salon und Schlafzimmer, anweisen?" , Herrn Simmel blieb die Antwort hsir &rf Tr? trn- SnTf ftrfn
vv. .... w w ivuvii. Euer Gnaden. . . ." stotterte er und dann rollten seine wasserblauen Aeuglein hilfesuchend umher, bis sie voll seligen Aufleuchtens an der Gestalt seiner Gattin haften blieben. Er stürzte der Nahenden athemlos entgegen: Martha, sieh Du mal zu!" und damit verschwand seine corpulente Gestalt in rettender Flucht hinter der Thüre, durch welche die Frau Wirthin ruhig und selbstbewußt soeben heraus trat. Eine weiße Haube auf dem Kopf, eine schneeweiße Schürze über dem grauen Kleide, knixte Frau Simmel so feierlich, daß ihre hohe, grobknochige Gestalt kerzengerade hinabtauchte, wie Frau Erda. wenn sie sich von Wodan für die Unterwelt verabschiedet. Willkommen, die gnädige Herrschaft!" sagte sie würdevoll. Wir sind auf so hohen Besuch nicht ganz vorbereitet, da etliche Zimmer neu tapeziert worden und die anderen heute Morgen erst von Herrschaften verlassen wurden. Darf ich darum bitten, daß Euer Gnaden für kurze Zeit mit einem einfachen, kleinen Zimmerchen fürlieb nehmen in zwei Stunden stehen Salon und Schlafzim mer zur Verfügung.Ausgezeichnet!" nickte der Herr. Es ist Dir doch ebenfalls recht, liebe Melanie?" Seine Begleiterin riß den Blick von dem Storchenneste auf dem Nachbarhause los. Es ist mir Alles gleichgiltig; ich finde mich darein, mcrn ami," antwortete sie mit einer Stimme, welche wie ein halber Seufzer klang, dann legte sie die elegant behandschuhte Rechte auf den Arm des Gatten und stieg langsam, voll lässiger Grazie, die steinernen Stufen empor. Voll andächtiger Scheu folgten ihr alle Blicke.Frau Simmel aber schwenkte stolz links um und folgte triumphirend ihren' Gästen erster Classe. Sie nahm den Schlüssel vom großen Ring und schloß rechter Hand vom Hausflur das Heiligthum ihreö Hauses, die Putz- und Prunkstube der Familie, auf. Hier, wo sonst nur die Familienfeste gefeiert und zweimal im Jahre ein Honoratiorenkaffe gegeben ward, wo alle steifbeinigen Polstermöbel in geblümten Kattunhöschen steckten und die Luft geheimnißvoll nach Kampher und Naphtalin roch . hier riß die Wirthin zur Stadt Hamburg kurz entschlossen . die Fenster auf, commandirte Ausfegen! Feuer machen! Möbel bursten!" und schritt gelassen in das Nebenzimmer, eine große, zweifenstrige Eckstube, in deren Mitte ein Villard stand und an dessen Wänden die Kupferstiche längst verewigter LandesVater und -Mutter hingen, zwischen durch die Glaskasten voll bunter Schmetterlinge, welche der verstorbene Onkel - Schullehrer gesammelt, und eine Landschaft aus Kork geschnitzt. hmter Glas und golbpaplerenem Rahmen. eme Kunstlelstung des GroßvaterS. welcher als Buchbinder gelernt hatte. Diese Stube ward nur im Winter geöffnet, wenn der Kriegerverein und die Bürgerressource ihre Bälle in der .Stadt Hamburg abhielten und das würdige Alter sich aus dem Saale zurückziehen wollte, welcher sich als Sei tenflügel besagtem Billardzimmer an schloß. Emsige Hände verwandelten eS blitz. schneit in eine recht behagliche, wenn auch etwas altfränkische Schlasstube und Frau Simmel nickte schmunzelnd vor sich hin, als ihr Gatte sie m wayrem Wonnerausch umarmte und beinahe schluchzend vor Rührung hervorstieß: Ja. Alte, wenn Du nicht warst! Jung' Vieh hat junge Kraft aber die alten Klepper ziehen den Karren aus dem Koth. Wenn das unser Clarchen hätte ausrichten sollen Du lieber Gott!" Frau Martha drückte das Kinn steif an und zog die schultern yoch. Schnickschnack, das Mädel braucht's nicht; die soll höher hinaus. Ist nicht zur Wirthin geboren. Und nun rühr' Dich. Vater, und frag droben an, was die Herrschaften speisen wollen." lFonsezung folgt.) per Stl'clclöcricht. MilitSr-Lumoreske vonTh. Müllen Sergeant Schlury saß in seinem durch Mannschaftsschränke gebildeten Verschlage vor feinem Tische und kaute an einem Federhalter. Soeben hatte er er war Kammersergeant eine ihm von seinem Hauptmann zur Abschrift gegebene Arbeit beendigt (es handelte sich um die militärisch höchst interessante Frage, wie viel Paar Stiefel bei den letzten Manövern zu Grunde gegangen seien), sie dann sauber zusammengefallet, in ein Dienstcouvert gesteckt und darauf seinen Blick an der Wand auf einer dort angenagelten Photographie haften lassen. Ein schwärmerisches Lächeln umglitt seine Lippen unter dem. buschigen Schnurrbarte und seine etwas rötblich . Der Oeind Ist Veskegt. Die Gn'ppe hinterläßt in der Regel den Patienten in sehr schwacher Ge sundheit und oft mit einem anhaltenden Husten und angegriffenen Lungen. fix solche Fälle ist Dr. Bull's Husten yrup daS allerbeste Mittel, welches, wenn sofort anaewandt, die Gefahr der Schwindsucht beseitigt. Frau Maggie Tulaa, Jronton, Ohio, sagt: "ES macht mir viel Vergnügen mit in dem Lobe für Dr. Bull's Husten Cyrup einzustimmen. Ich litt längere Zeit an der Grippe, aber nachdem ich eine Flasche von Dr. Bull'S Husten Svruv . . . . aevraucyr yarre war lcn vo.urymmen rurirt und ich wurde hen schrecklichen Husten los. Ich smpfehle allen LeidkNdeq dies? vorzügliche Medmy skircnZen." Dr. Oull'S Huen l?5tt nur 55 C:r.:i
angehauchte Nase hob sich stolz empor die da hing und mit ihrem wohlgenährten, runden Gesichte lächelnd auf ihn herabsah, war sie", seine angebetete Louise, -seine Braut, und (präsentirt das Gewehr) Zimmermädchen bei seiner Excellenz dem commandiren den General! Und Louise hielt viel auf Bildung; war des Tages Arbeit gethan, fo ward ein Buch zur Hand genommen und in dem freundlichen Stübchen, das ihr zugetheilt war, sich den Genusse der Lektüre hingegeben daß diese Lektüre etioas kunterbunt zusammengestellt war, that dem Vergnügen keinen Eintrag. Am allerliebsten aber waren ihr Gedichte und unter diesen wieder die lyrischen. Dieser Zug zur Zartheit war auch dem Sergeanten eigen und ich getraue mir's eigentlich gar nicht zu schreiben, aber es ist leider Thatsache, er machte selbst in Lyrik. Schlury also schaute auf das Bild Louisens. seiner Muse; sein Arm griff plötzlich weit aus, um einen neuen Papierbogen ' heranzuziehen und diesen, nach Pausen desNachdenkenS, allmälig mit Verszeilen zu füllen, nachdem sie sein Dichtermund vorerst vor sich hingemurmelt hatte: O Du. ja Du. dem. der Dir da Schickt dies Gedicht, wärst Du ihm nah. Er duldet um Dich im Herzen Die bittersten Trennungsschmerzen! Eine ganze Woch' sah er Dich nicht. Ich glaube, daß bald das Herz ihm bricht. Acht Tage dem Glück verloren O wär' er doch nie geboren! Ihm wird bald heiß und wird bald kalt, Ihm wird als sollte vergehn er bald Wann sieht er Dich wieder, Louise? Bis dahin viel tausend Grüße! Nikodemus. Er erhob sich und steckte das Gedicht in ein Privatcouvert und ging dann in das Mannschaftszimmer, wo ein Mann an seinen Sachen herumputzte. Als dieser den Sergeanten erblickte, verließ er. sein Putzbrett, trat stramm auf ihm zu und meldetes Aus dem Arrest entlassen!" Ah", machte der Sergeant, mein ganz specieller Freund Hopfel. Na, wie war's? Ich denke, Sie werden sich nun für die Zukunft zusammennehmen und Ihre überlegene Bildung" dazu verwenden, sich selbst einzureden, dah Sie sich bessern müssen verstanden?" Zu Befehl, Herr Sergeant!" Na, denn also!" Der poeta mili taris ging. Hopfel stand stramm, bis die Thüre zuklappte, dann verzog sich sein vollkommen bartloses Gesicht zu einer Fratze. Interim fit aliquid!" Unterdessen geschieht etwas", sagte er. Hopfel war ein eigenthümlicher Kerl. Er hatte das Gymnasium besucht und hätte als Einjähriger dienen können, aber dazu fehlten ihm die Mittel. Er war Schreiber geworden; beim Militär nahm man ihn seiner hübschen, gewandten Schrift wegen auf die Regimentskanzlei. Sein Unglück wollte, daß er gerade Schlury als Zimmerältesten bekam den dichtenden Schlury der war natürlich ein wunderbares Fressen für den feiner Zeit in die Classiker eingeführten jungen Mann. Als aber der vertrauensselige Sergeant ihm behufs Feilung" einmal seine bis dato fertige Lyrik übergab und hinterher erfuhr, daß seine Ergüsse in der Regimentskanzlei einen vollen Lacherfolg davontrugen, war's aus mit der Freundschaft. Hopfel verließ jetzt die Stube und betrat den Abtheil des Sergeanten. Mit Seelenruhe ließ er sich auf dessen Stuhl nieder und besah die beiden daliegenden Couverts, dann schnitt er mit ebensolcher Seelenruhe die beiden auf. Der Tag der Abrechnung ist gekommen", sagte er, der Trick, zwei Schreiben zu vertauschen, ist ja schon lange nicht mehr neu. aber thut in diesem Falle ganz sicher seine alte Wirkung." Ruhig nahm er ein anderes Dienstcouvert und steckte in dieses das Gedicht und ebenso kalt steckte er den Stiefelbericht" in ein Privatcouvert. Dann verschwand er. Im Kasernenhofe des InfanterieRegiments, von dem hier die Rede ist. hatten sich die Officiere um den Oberst geschaart; es war kein eigentlicher Appell, sondern mehr eine zwanglose Aussprache über Vorkommnisse während der letzten Manöver. Eben machte der hohe Vorgesetzte eine Pause in seinem quasi Vortrage und diese Gelegenheit benützte der Compagnie chef des Sergeanten Schlury. Haupt mann Streber, mit der Hand an die Mütze zu fahren, was bei einer solchen Gelegenheit ungefähr soviel bedeutet, als: Ich weiß auch wasl D?r Oberst machte gegen den Hauptmann eine verbindliche Handbewegung. Herr Oberst wollen gütigst entschuloigen, wenn ich mir erlaube, auf Ihre Ermunterung hin das Wort zu ergreifen. Selbstverständlich den kri'gsbrauchbaren Zustand jedes einzelnen Ausrüstungs . Gegenstandes scharf in.. Auge behaltend, habe ich doch einen derselben, und gewiß nicht den unwichtigsten, während der verflossenen Manover zum Gegenstande ganz speciellen Studiums gemacht ..." Der Hauptmann fuhr fort: Es sind die Stiefel, deren Abnutzung ich statistisch - meteorologisch zu bearbeiten . . .".er erhob hierbei das Dienstcouvert, welches er in Händen hielt. Na ja. bitte, ich will mal die Ge schichte durchsehen, geben Sie her, Herr Hauptmann." Eine Stunde später faß derOberst.
von seiner , Familie umgeben, bei tschb. , Die lyrische Louise hatte eben die Suppe herumgegeben, als Antono, dit Ordonnanz heremtrat und sagte: Entschuldigen Herr Oberst, dieses Vouvert nar tm rnntcL . i Dieler heiab das Couvert. drebtt
es hin und her und laß schließlich die Aufschrift: Von der achten Compagnie x-ten Infanterie - Regiments." Langsam entfaltete er den Bogen. Es war köstlich, sein Gesicht zu be trachten; er sah aus wie ein Mensch, der sich etwas absolut nicht zusammenreimen kann und doch waren es Verse, welche er vor sich hatte. Endlich las er: O Du, ja Du. dem, der Dir da Schickt diesGed'cht. wärst Du ihm nah, Er duldet um Dich im Herzen Die bittersten Trennungsschmerzen! Ja. hat denn die Welt schon je einen solchen Blödsinn gehört ... und so was steckt in einem Dienstcouvert und in meinem Mantel! - Da schlag doch . . . mir . wird ganz übel . '. . . . . Louise. ein Glas Wasser Nikodemus unterzeichnet sich dieser
schauderhaste Kerl. -der emen solchen Sudel zusammenschmiert! Kennen möchte ich dieses Mannsbild . . aber ich werde dieses Genie der achten Compagnie schon dichten lehren ... ein Glas Wasser, Louise . . .!" Doch diese brachte kein Wasser, sondern rief, sich ihm zu Füßen werfend: Gnade . . . Gnade!" . . Die Geschichte wird immer schöner". meinte der Oberst,- Sie sind wohl verrückt geworden?" Ach, thun Sie ihm nichts, Herr Oberst!" , Wem denn, überspannte Person?" Ach dem Sergeanten bei der achten Compagnie, Schlury . . . Nikodemus Schlury, meinem Bräutigam, er dichtet zuweilen, aber das thut doch Niemand weh!" . Na. nun hören Sie einmal . . . Himmeldonnerwetter machen Sie, daß Sie ausstehen und herauskommen!" In den angestellten Recherchen fehlte in der Kette ein Glied: Wie waren die beiden Schreiben vertauscht worden? Schlury legte dafür seine Hand in's Feuer: ihm sei es nicht vamrt! Aber er hatte seinen bestimmten Verdacht yopsel; Den Beweis zu erbringen gelang ihm nicht er konnte ihm nur hie und da am Zeuge weiter flicken, und da auch nur so lange, bis Hopfel es durchsetzte, zu einer anderen Compagnie zu kommen. Wer da aber alauben sollte. Schlury hätte auf diesen Vorfall hm das Dichten aufgegeben, der täuscht sich gewaltig er dichtet weiter, nur der Versand aeschiebt vorsick- , tlgcr. Wo Barthel den Most holt. Die Redensart Er weiß, wo Bar thel den Most holt", stammt aus der Mark. An der Tafel des Markgrafen Hans zu Küstrin (er beherrschte die Neumark von 1535 bis 1571) gab's für gewöhnlich nur Krossener Landwein, oder die berühmte Gubener Schattenseite". Nun hatte einmal Seiner Kurfürstlichen Gnaden unterthänigster Diener und Geheimbde Rath, Herr Barthel von Mandelslohe" den Markgrafen zu Tische eingeladen, und da das adlige Frauenzimmer, wie es in der Sprache der-Zeit heißt, das will sagen, die Damen der Hofkreise auch mitspeiste. so hatte, der Herr von Mandelslohe feinen, süßen spanischen Wem aufaesetzt. Der Markgraf schmeckte und schmeckte. Barthel. wo hast Du den Most heraeholt?" fragte Herr Hans. Barthel wurde seuerroty und schwieg. Endlich aber mußte es doch heraus; ein französischer Gesandter, der gern beim Markgrafen Audienz gehabt hätte und doch nicht zugelassen war. hatte, um seine Sache schneller zu fördern, dem Rath von Mandelslobe ein 5?äkcken Malvasier geschenkt und war doch nicht zum Markgrafen gekommen. Das ist schön, daß ich dem Welschen nicht den Willen gethan habe!" rief Herr Hans. Aber nun weiß ich auch. wo Barthel den Most holt!" Modern. Er: O. mein Leden möchte ich opfern, um Sie glücklich zu machen!" Sie: Wie hoch sind Sie denn versichert?" - cymelchelyast. Präsident: Angeklagter, haben sie noch etwas vorzubringen, oder überlassen Sie dies ganz Ihrem Herrn Vertheidiger?" Angeklagter: Ganz meinem Herrn Bertheidiger; denn mir fchemt, soviel ich aus der Verhandlung ersehen hab', der ist noch viel raffinirter, als ich!" Die gemüthliche Ecke :: Noble 55 Market Otr. too JOHN WEBER seinen Gästen die besten Getränke und Cigar ren nnd den feinsten Lunch vorsetzt, tsi allberannt, ergenm vte Nicht dort einzukehren. zu haben in Küqe und Hauk, erfüllt lebe gute Hauöfrau mit gerechtem Stolz. Daö beste Mittel, alle Metallvaaren in kürzester Zeit und für die längste Dauer blitzblank und glänzend fcjje einen Spiegel zu machen, ist die IT. . 25etal oliäbi ZtzZtzs, die iun der altbekannten u. dewührten Firma Georgo W. So ff man, : 1 295 Ost Washington Etraße, in Indianapolis hergestellt wird. Für Saftwirthe ist das altbewährte Lud mutel The Barkeepera's FrienrJ, von derselben Firma hergestellt, um Putzen ver ar jziirure c txuaq unenlveyrttq und! kn ti ein?.kl eetrsucht hat, wird es t hitA f 's rnr CK1.MV t.V. .w. V.Vtl V. Vfr W . IfrllV K-;:Tlie, ist tttti2 in Lpotheken tu tlnT " " " . --- , i , ,
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