Indiana Tribüne, Volume 21, Number 220, Indianapolis, Marion County, 28 April 1898 — Page 3

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I IOl,0 I DU SCHACHTEL Die Ofsiee von Dr. H. PINK und Dr.COLE, befindet sich in No. 24 Ost OhZo Straße. Telephon No. 927 toi B;$eT. . Dr. Louis Eurähärdt, No. 1134 Süd Meridian Straße prechftunden : Morgen! uv 7 end. Willoughby Block, 224 Nord Meridian Straße. rttftd,n: 4 Nachmittag. Xel.2323. Dr. I. Bühl e r, 120 Sst fHcÖarti? Str. Sprechstunden : 3 6tt 9 Uhr Vorm. ; 2 6t3 3 i ht Nachm.; 8 bis 9 Uhr WendS. Telephon 1446. Bt4ftabtn: 3ontaa nnt Vormittag C. C. EYEBTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8z Nord Pennsylvania Str. a wird aus Wun?S awflettanM. IV ALTE 11 FRANZ, ZahnLlrzt, 0. 90K Ost Market Straße. Coffin lock. .;J. 3lnnt43. OsfEwnd,z 9 11(12 Bm., I bi, 3km., 7 bi,g , bn. Sonntag, n W Uhr Bs.bt, 2 Uhr SÄÜ TlrW S?2SS (Vjdpjuituu RlPANS 1ÄBUIES re intcnJed sor chUdren, hdies tnd all who preser a rnedidne disguised coi scctioncry. They may nowbc had (put p in Tin Boxes, sevcnty-twö Ja a box pnce, twcuty.üvc cents or nve boxes sor ooedollar. An druggis: vill gct then if you iosist, and they nay atoraysbe y oouinco py renuiunj pnccxo r i ine Kipans uierrycai uoniDanv-. L r 1 9if ir i wcKuv.r- u: uim M. Giertte. Deutscher Buchbinder. 417 Oft Mctznty Str. Ecke Eaft. Up Staira. Sexr art Ptnzpaak. 7 O2d lad trtz nit Ütftt39tn fir ti tatjnt. Coke. Eöke. In Nlumpsn u. zerkleinert. Uittt n t itk,o, i d Osfte, V Ind'polis tta Co. Nov-58 Süd Pennsylvania Str. -pi? tlJTztttttt rn MtfA.9f?nrifrttitfÄ 15 (Vt M tiW IJeclitsbweau 1 öotoriat j n MAROKWOIiTIT, I 532 VineSt, Cincinnati, 0M jj ist anerkannt baS älteste, weitverdre, (1 iinK niH-sVfirtsf i 9fnti?t 4 V V W4f )MVW JJ l. unb Deuttckland. und alle Ansvrücöe rt I aus Erbschaften und Rechte, rann man . verrrauensoou n zeine f am W U JU-IVW 4111 VUp h die kleinsten, rsie die größten - E Vollmachts-Aufträge ; mit gleichem Eifer und genau echtl !? kenntniß proapt und geroifsenhaft er jZ ledigtv'rden. . . Us?4k2Ltft vermlaster Erben H n..if!i i. vi.r. ar.tt. .mm J1 k,j vi wrfiiui(i. iuiim iw Im LLv4-W-' -rUr' -lr.TUi-TTiAXTij :: Die gemüthliche Ecke :: Noble 55 Market Str. fco . JOHN WEBER seinen Giften die besten Getränke und Eisar 1 . . 4 A - Ist . na nns den ,niim ur voriezr, iji auoe kannt. VerzefZen Sie niqr dort einzukehren. STV Hsrzer und Andreas berger Canariemän ger, Weibchen ,ur Zucht, M etk,?,!, - PaPzln ' ad ,dr eNea st ftg qi, istzlb, oldftsch. e,tt,tlfxtm. Xi!tfnttrt. Coatliaamca und tStt I z S!eschäkt hört, i testet u$ail nb mt4it vthi '"i F. Klepper, itt CUfffcfiBftttt IHMI, WTtset StXOUBt KB UIjm ettaH. F. EÖ. jK.BegeHo, Seichen . Bestatter, Oieer auf dem alten Platz F.). 221 u. 223 H. Delavare Str.

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m Der Nitt ums Glück. von Wilhelm Meykr'Förster. (stortsejung.) AIS er an onrao voruverkam, sagti dieser leise, halb in Erinnerung verlor ren: Corry," und einen Moment wandte der Hengst den Kopf. Er sah sich um wie suchend, dann zerrte sein Führer ihn wieder in die Richtung, und ruhig, mit dem langen weiten Schritt ging das Thier an der Reihe seiner Beobachter entlang. Dann begann von allen Seiten das Bieten. Coriolan" war die piöce dc rsistance der ganzen Versteigerung, und als Schlag um Schlag die gebötenenSummen überholt wurden, drängte sich der Professor aus Jena glückselig vor und musterte das merkwürdige equus mit wahrer Andacht. Er würde durch dieses Pferd ein wohlhabender Mann werden, er würde in Jena am Stammtisch davon erzählen, aber kein Mensch würde ihm die Geschichte glauben. Zweitausend Doppelkronen für ein Pferd, das sind ge-sagt-, und geschrieben vierzigtausend Mark!-. . Zweitausendzehn!- schrie Kalm, und Carlotta nickte dem Auktionator etwas erregt zu: Zweitausendzwanzkg." Dreißig!" schrie Kalm, dreißig!Er schob den Strohhut, der für die späte Herbstzeit absolut nicht m:hr paßte, in den Nacken, steckte die Zeig:finger in die Aermellöcher seiner Weste und wiegte sich in den Knieen. . Dabei lachte er wie ausgelassen, dk Sach: machte ihm offenbar riesigen Spaß. Zweitausendvierzig!- nickte Car. lotta. und Kalm schlug sich vor Lache?? wackelnd mit den platten Händen aus die .Kniee: .Zweitausendfünfzig!Der Rittmeister ging an daS Pferd heran und ließ noch einmal die Fesselbandagen abnehmen. Unter der uthemlosen Spannung aller ließ er wieder Daumen und Zeigefinger über die Sehnen des Pferdes gleiten, dann richtete er sich auf. Zu dem Auktionator gewendet sagte er: .Ich danke.Langsam fiel der Hammer, und Coriolan- gehörteHerrn W. C. Kalm. Sie haben etwas theuer gekauft,lächelte der Rittmeister., dreimal oder viermal zu theuer. Vielleicht auch zehnmal zu theuer, wer weiß.Ab C. W. war in der besten Laune. Der Gaul ist für meine Kutsche. lieber Rittmeister, ich will mit einem Derby Sieger spazieren fahren, das macht mir Spaß. Das Vtth hat mir zu viel Aerger bereitet, das soll es büßen. Ist daö Ernst oder Scherz?" fragte der Rittmeister mit eisig kalterStimme. Ernst schrie Kalm, verfluchter Ernst.Carlotta drehte sich um und ließ ihn stehen. Und mit wem C. W. an diesem Mittage sprach, man ließ ihn stehen. Er war unermüdlich laut geschriee nen Witzen, aber man lachte nicht mehr. . Zähneknirschend, außer sich wie ein verprügelter Schuljunge, ging er mit dem Baron von Rosse zum Bahnhose: Und der Gaul kommt doch in die Kutsche. Sagten Sie was? Wünschen Sie was?Nein, ich sagte nichts." Als ob sie die Unbill, die dem Andenken an Brandes durch den Amerikaner widerfahren war, gut machen woll ten. kamen die meisten Herren, Carlotta' vor allen, noch einmal zu Konrad heran. Der Kerl hat seme Rolle auZgespielt, das schwöre ich Jhnm,- sagte er, entweder dieses Subjekt scheidet aus dem Club oder ich, einer von beiden. Der Mensch könnte einem mal gefährlich werden.- - Lange sprach der junge Graf Venlow mit Konrad. ! Weshalb haben, Sie sich nicht ein mal wieder bei uns sehen lassen? Meine Frau würde sich sehr freuen." Konrad versprach gern zu kommen, aber im Stillen dachte er: i So freundlich die Gräfin zu mir ist.- sie wird sich doch bald sagen, daß wir nicht mehr zusammen gchören." ' Haben Sie schon Pläne für die Zukunft?- fragte der Graf. Ja. Ich trete in das Comptoir des Banquier Goldsckmidt. Er war mit Brandes befreundet und hat mir die sehr gute Stellung angeboten." . Ich glauble', Sie würden irgendwie mit dem Rennsport Zusammenhang behalten wollen," sagte der Graf, es giebt da ja mehr als eine gut dotirte Stellung, haben Sie nicht daran ge-dackt?-Jä. Aber offen gesagt, ich passe nickt auf die Dauer m dieses Getnebe. Ich bin zu schwerfällig, der Rennlport erfordert gewandtere, frischere, sorglosere Leute. . Der Graf nickte. i möaen reckt haben. Adieu, lieber Herr Eckert. Ich habe Ihr be stimmtes Versprechen, daß meine Frau und ich Sie wieder öfter bei uns sehen? Ich muß eilen. Ich fahre mit dem nächsten Zuge nach Berlin." Am Nachmittage ging Konrad noch einmal über die Nennbahn, die Wiesen und durch den Kiefernwald bei Dahl Witz. Er nahm, Abschied von allen diesen Statten, und es war iym, als liege eine bunte Märchenzeit hinter i$m. em Traum.

Als er gegen Abend nach Berlin zurückfahren wollte, traf er seinen künftigen Chef aus dem kleinen Bahnhöfe, in Begleitung der beiden glücklichen Erben. Der alte Commerzienrath begrüßte ihn herzlich, und die Erben schüttelten ihm gleichfalls die Hände. Die Auktion hatte d:n Ausschlag gegeben, so daß der Banquier, der seines freundes Nachlaß geordnet hatte, mindestens ebenso heiter und zufrieden war als die Fremden. Das Andenken an einen guten und ehrenhaften Mann." sagte der Alte, bleibt rein erhalten, das ist für mich eine große, aufrichtige Freude. Ich habe mit vielen zu thun gehabt, die in

diesem großen Getriebe stanoen, cannern jedes Standes, es war nie ein besserer und ehrlicherer unter ihnen als Gezrg Brandes." Als sie in Berlin einfuhren, drückte er Konrad noch einmal die Hände: Vom ersten Januar an sind wir also Geschäftsfreunde. Denn Freunde wollen wir werden. Was Sie sind und leisten können, das haben sle an einem so schwierigen Posten glänzend bewiesen. Sie werden ein tüchtiger Kaufmann werden, lieber junger freund, Sie werden es zu etwas brinen. Der Professor aus ?lena und der Regierungsrath aus Stade dankten Konrad noch emmal yerzuch für die arnfce 5)ilfe. die er ibnen leistet, dann gingen sie. und Konrad war allein. Allein! Nie in diesen Wochen war ihm daS reckt ZUM Vewuktsein gekommen. Es hatte da so viel zu ordnen, zu arbeiten aeaeben. er war nie dazu gelangt, über sich selbst nachzuvenren. Allein! i . Dreiundzwanzigstes Kapi tel. ; ÖrtttrK ft4t Vili rpynr tfscnrfn WlviUUV V4 V V V vvfiivjn wvywf Kl ifm f?a anrn Antritt seiner n?en O " " i-- - Stellung blieben, zu einer Fahrt nach Jnsterburg verwenden wollen. EL schien ihm em schöner Gedanke, die Stätten, wo sein Vater gewandelt, wieder zu sehen, den Jugendbekannten die Hand zu drücken und noch einmal die Wälder und Wiesen und Seen seiner ostpreußischen Heimath zu durchstreifen. : Er mußte lächeln, wenn er sich vorstellte, mit welchen erstaunten Augen die Jnsterburger ihn begrüßen würden. Als ärmlicher Bursche war er vor wenigen Jahren fortgezogen, und als großer Herr käme er wieder. ; Aber aus der Reise wurde nichts. Ein anderes Ereigniß trat in sein Leben. das alle Pläne und Absichten weit in den Hintergrund drängte. : An emem Nachmittage gmg er zu den Griottes, um sie von seiner Jnsterbürger Reise zu verständigen; sie wohnten jetzt in Schöneberg, das damals mächtig aufzublühen begann und aus einem schmutzigen Dorfe zum bürgerlich anständigen Vororte sich entwickelte. Die Wohnung war sehr klein, zwei Zimmerchen und eine Küche, aber sie hatte einen behaglichen Zug. war hübsch tapezirt und von den Frauen mit allerhand kleinem Zierrath nett herausgeputzt. Grwtte war kem Komödiant mehr. sondern königlich preußischer Hoftheater - Souffleur, er war nicht mehr Bohömien, in dem seine Stimme donnern und brausen konnte, sondern der kleinsie Wohnraum war ihm genugend. Sechs oder sieben Stunden des Tag:s saß er in dem kleinen schwarzen Kasten, der im Schauspielhaus des Königs nicht größer ist als im Volkstheater des Ostens, und seme Freizeit wurde mit allerhand Schreibarbeiten ausgefüllt. Die Rollen unterstanden seiner Obhut: er schrieb und corrigirte sie. verfertigte die Soufflier- undRegiebucker, copirte, unterstrich mit rother Tint?und nahm auf seine alten Tage noch Schreibstuni r . .C.".t.!.. oen. in oer.cn ivx oolyrr irattrquiji Schrift steif und elegant wurde. : Wie aller Dmae, so nahm er ich auch seines neuen Berufs mit großem Eifer an. y Jede Thätigkeit hat," so sagte er häufig, eine leise Verwandtschaft mit ernster Kunst. So auch die mehlige. Gute Souffleure sind ungeheuer selten. weil die meisten nicht tm Stande smo, ihrer Stimme die feine Modulation zu verleihen. Oder auch einfach deshalb, weil sie sich nicht die Mühe aeven. Gebt, bitte, acht, wie ich die Vokale zum Ausdruck bringe. Und achtet aus mein r".- ! Und während Frau Griotte und Annie in dem zweiten Zimmer im letz, ten Winkel saßen, hockte Griotte vorn an der Entreethür und las flüsternd den Monolog Wallensteins. Als er fertig war, mußten sie ihr Urtheil abgeben. i War jedes Wort verständlich? Gut accentuirt?- ; Natürlich lobten sie ihn, und das machte ihn glücklia,. , Auch derSouffleur,- sagte er dann, ist ein Glied. in jener langen Reihe von Künstlern, die dem Dichterwerke Bühnenleben verleihen. Und so fein muß sein Verständniß für dieDichtung sein, so scharf muß er seine College auf der Bühne zu individualisiren wis, sm, daß man gut thäte, nur wirkliche Künstler, also zum Beispiel ältere Schauspieler wie mich, in diesem Lerufe zu verwenden. Eine umsichtige und feinfühlend Leitung des königlichen Schauspielhauses hat das erkannt und hat nach diesem Prinzipe gehandelt." .' Sein Debüt als Souffleur, sein ersteö öffentliches Auftreten (mit der rechten Oeffentlichkeit hat dieser Beruf allerdings wenig zu thun) fand am siebenten Dezember statt, in der Neueinstudirung des Hamlet. :Müde. abgearbeitet kehrte Griotte aus den zahlreichen Proben zurück. Er mühte sich, den Frauen ein heit:res Gesicht zu zeiaen: nie erzählte er von den sckrecklicken Stunden, die er bei diesen Proben zu durchkämpfen hatte. Die College- auf der Bühne waren gegen den neuen Souffleur von einer entsetzlichen Grausamkeit, naturlich Fand einer nicht seme Worte, so hatte der neue Souffleur die Schuld; hatte ein anderer überhaupt nicht memorirt.

alle Schuld traf ven eüen im Misten, ja sogar der Vertreter desRosenkränz." ein nach Griottes Ansicht ganz inferiorer Schmierenkomödiant, wagte den Mann da unten anzuschnauzen. Griotte hätte dem Kerl am liebsten das dicke zweipfündige Souffleurbuch an den Magen geschleudert, aber der alte Künstler schwieg und soufflirte zitternd weiter. Schließlich klappte die Vorstellung leidlich, und der Oberregisseur nahm am Mittag des siebenten Dezember seinen neuen Souffleur noch einmal in's Gebet: Lieber Freund, nun machen Sie Ihre Sache gut. Ruhe, das ist die Hauptsache. Tempo! Kann ich mich auf Sie verlassen?" Vollkommen." An diesem Mittage aß Griotte ein Beefsteak, das in Anbetracht des unermeßlich wichtigen Tages extra für ihn gekauft, geklopft und mit Zwiebeln cbraten war. Annie servirte das bei Griottes seltene Gericht, und der Papa verzehrte es schweigend. Die Stimme mußte geschont werden. Dann legte er sich auf das grüne Kanapee, um eine Stunde zu schlafen. So traf ihn Konrad bei seinem Besuche. Die Freude der Frauen über sein Kommen war groß. Man hatte Kon rad wochenlang nicht gesehen, zuletzt bei dem Begräbniss?, - o die Frauen hinter einem Busche gestanden .,vnd andächtig gelauscht hatten, als die Schollen auf Brandes' Sarg niederrollten. Konrad hatte geweint, und als Annie das durch die Büsche gesehen, waren auch ihre Thränen geflossen. Und als sie ihn dastehen sah im schwarzen Rock und hohen Hut, hinter ihm ebenso gekleidete vornehme Herren, dahinter Officiere in großen Uniformen, als sie Konrad und die Leidtragenden dann in großen Equipagen fortfahren sah, mit Kutschern und Dienern, stolzen Pferden und goldenen Wappen, da war ihr kleines Herz in Schmr.z zusammengezuckt. So hatte sie Konrad nie zuvor gesehen, nie in diesem glä zenden Rahmen; dieser Konrad -va würde zu der kleinen, armen Komodiantentochter nie gehören. Fröstelnd gingen die Frauen heim, die Mutter i dem verschlossenen Umschlagetuch, das ihr fast das Aussehen einer Arbeitersfrau gab; Annie war es, als ob auch sie an diesem Tage etwas begraben hätte. Nein, laßt ihn doch schlafen,- sagte Konrad und hielt Annies Hand eine Sekunde oder länger fest. Sie war glühend roth; ihre Freude lag so son nia und deutlich auf dem schönen Gesichte, daß eine leichte Verwirrung auch ihn ergriff. Die Mutter brachte Kaffee, Konrad mußte sich auf der Frauen Bitten eine Cigarre anzünden, eine warme Sonne schien in das kleine, trauliche Zimmer,

und von nebenan her tönte das etwas unruhige, etwas ängstliche, schlleklich aber friedliche Schnarchen des tönig lichen Souffleurs. Man sprach von Brandes und der kleinen Prinzessin von Reichenberg. von dem Nachlaß und den Erben, schließlich erzählte Konrad. daß er eine glänzende Stellung in dem Comptoir des Eommerzienrathes erhalten werde. Frau Griotte, neugierig und etwas taktlos, erkundigte sich nach KonradS Verbältnissen: lFor.segung folgt.) Gemeinnütziges. ftftrtr- itnS l i h r ü il r i mt m w wvvv st t n soll man nicht mit Wasser, sondem mit trockner Kleie reinigen. Handwaschbllrsten und Zahnbürsten remlgt man Nicht mit heißem, sondern mit kaltem Wasser, da heißes Wasser die Borsten weich macht und ibre Widerstandskäbiakeit vermindert. Ueberdies mache man es sich zur Regel, Bürsten stets mit den Borsten nach unten zu legen, va Haar- und Kleiderbürsten sonst mit der Zeit sehr verstauven; bet Wasch- und Zahnbürsten zieht sich die Feuchtigkeit nach unten, wodurch die Bllrstenwand. sei es Sboh; Elfenbein oder Knochen, leicht zumReißen und Zerspringen veranlaßt wird. Veilchen -Esrg. Dieser Essig, der. in Wasser gemischt, ein sebr wohl schmeckendes Getränk ergiebt, findet aucy vielfach zur Wurzung vonSaucen und RaaoutS Verwenduna. Seine Zubereitung ist folgende:' 23 Hand-' voll blauer Gartenveilchen befreit man von ven stielen, spult sie mit Wasser ab und thut sie in eine Weinflasche, die man mit gutem Weinessig, am besten Einmachessig, füllt und fest' verkorkt. Dann stellt man die Flasche in . die Sonne oder an einen warmen Ofen. Nach ungefähr 8 Tagen gießt man den Essig durch Filtrirpapier und bewahrt ihn nun zum Gebrauch auf. In ein Glas Trinkwasser thut man einen halben Kaffeelöffel EssigS. Putzfedern aufzukräu seln, AuS kleingespaltenem Holz wird auf dem Herd ein Feuer gemacht und, sobald es ganz m Flammen steht, zwei gute Löffel voll Kochfalz hineingeworfen. . Wenn die helle Flamme im Sinken ist, hält man die Feder seitwärts so dicht an die Gluth, als eö ohne sie zu sengen möglich ist und wendet sie nach allen Seiten, biö sie wieder völlig kraus und schwunghaft erscheint. Zur Beförderung des Eierlegens der Hühner empfiehlt eS sich, verschiedene Futtermittel . zu mischen, womöglich auch Grünfutter und Fleischfutter zu geben, ferner Brennnesseln, getrocknet oder Samen, Cayennepfeffer, Kalk. Des weiteren wird empfohlen, wenn man nicht brüten lassen will, keinen Hahn zu halten. Waldmeistcrthee. Das im Mai gesammelte Kraut wird gut getrocknet und alsdann in verschlossenen Gläsern, Büchsen und dergleichen an einem trockenen Orte aufbewahrt. Bei der Benutzung zu Thee thut man noch eine Kleinigkeit, getrocknetes Pfeffer, münzkraut hinzu. Man läßt das Wasser nicht kochen, sondern nur bis zum Sieden kommen. Frischen Speck zum Spicken vorzubereiten. Die Beschaffenheit deZ

SptSspeckes ist für llt seilieren Braten, speziell für Wild und Geflügel von Wichtigkeit, da von ihm der mehr oder minder feine Geschmack abhängt. Die meisten Hausfrauen nehmen zum Spicken geräucherten Speck, den sie in kleinem Quantum kaufen. Weit vor-

zuziehen ist diesem geräucherten Speck ver ustspeck". den man sich selbst trefflich zubereiten kann, nur muß man dazu eine größere Menge, mindestens eine halbe Speckseite kaufen. Jegliches Fleisch muß sorgfältig vom Speck entfernt sein, dann reibt man ihn mit ganz fein pulverisirtem Salz stark und r je r i i ' . Hiciuuuiiig ein, lcgiagi ig in ein großes leinenes Tuch ein und legt ihn . . r f i m . . . zwi cyen zwei Zürettern drei bis vier Wochen in einen kühlen, völlig trockenen Keller. Dann hängt man den Speck so lange an einen lustigen, trockenen Ort, bis er ganz fest und trocken ist. Er hält sich dann gut und ist zum Spicken unübertrefflich. Vergilbte Wäsche. Ist die Wäsche vergilbt, so liegt das größtentheils am ungenügenden Spülen der Wäsche. Ein unschädliches Mittel ist folgendes: Einen Theil gereinigtes Terpentinöl mischt man mit drei Theilen höchst rektifizirtem Spiritus. Diese Mischung giebt man in eine helldurchsichtige Flasche und setzt sie einige Tage halbgefüllt der Sonne aus. Es entwickelt sich dabei Ozon, der kräftig bleichende, die Aeugfaser nicht angreifende Sauerstoff. Zu einem Eimer Wasser nimmt man 1 2 Eßlöffel dieser Mischung.- man spült die gewaschene Wäsche darin und hängt sie im Freien oder wenigstens an einem sehr luftigen Orte zum Trocknen auf. Man weicht die Wäsche einige Tage in Buttermilch ein, wäscht sie alsdann mit lauwarmem Wasser und Seife aus. Dies Verfahren muß bei sehr gelb gewordener Wäsche öfter wiederholt werden. Das Abwäschen der Blumentöpfe. Diese von so vielen vernachlässigte Verrichtung ist für die Gesundheit der Topfpflanzen ebenso wichtig und nothwendig, wie z. B. eine saubere Wohnstätte eö für Mensch und Thier ist. Blumentöpfe müssen, wenn die Pflanzen gedeihen sollen, außen und innen rein gehalten werden, sowohl um Schmarotzer oder andere schädliche Elemente, als namentlich übermäßig gebildete Säure, zu entfernen. In jedem Falle muß ein Blumentopf vor seiner Benutzung in Wasser gelegt und um so länger darin gelassen werden, je längere Zeit er früher verwendet wurde. Auch das zeitweilige nasse Abbürsten der Töpfe ist sehr zu empfehlen. Alles dies gilt aber nicht nur für alte, sondern auch für neue Töpfe. Diese haben allerdings nichts Schädliches in und an sich, aber sie haben gewohnlich zu trockeneWände, welcher Uebelstand vom Brennen herrührt und sehr oft den Wurzeln schadtt. Die offene Wasserleitung. Der kleine Max kommt mit großem Gebrüll ins Zimmer gestürzt. Mama, Mama!" Still, die Kinder müssen schweigen, wenn die Erwachsenen reden." Aber. Mama, ich will Dir nur etwas sagen." Das kannst Du sagen. ,yrni der Papa die Zeitung zu Ende gciesen hat." Der kleine Max schweigt und wartet geduldig, bis der. Papa die Zeitunazu Ende gelesen hat. Da sagt die Mama zu ihm freundlich: Jetzt rede Du auch, was wolltest Du sagen?". Ich wollte nur sagen, daß ich den Hahn der Wasserleitung , offen gelassen habe, ich bekomme ihn nicht wieder zu." Ein argeS Versehen. Onkel Jack, der sehr kurzsichtig ist, kehrt von einem langen Spaziergane zurück, ist sehr durstig und ergr.'ist einen auf dem Tisch stehenden Krug mit Wasser, den er auf einen Zilg leert. In dem Augenblick tritt seine kleine Nichte Alice ein, die sofort in ein nchres Verzweiflungsgeheul ausbricht. Was ist los, Alice," fragt Onkel Jack entsetzt. Da stößt die Kleine schluchzend hervor: Du hast mein neueö Aquarium ausgetrunken u?-.d meine drei schönen kleinen Kröten mitververschluckt ....hu .. hu..." Wohl wahr. Würd' nicht Maske Schein Uns so viel verdecken. Glaub', es würde oft Mensch vor Mensch erschrecken. JmmerGeschäftömann. . . . Du. bei der nächsten Bilanz könnte Freund Wörkel seiner Frau auck 10 Jahre abschreiben!" . r o m in. Gattin: Weißt Du, Paul, ich finde es sonderbar von Dir, zu Hause zu bleiben und Romane zu lesen, statt mit mir in die Kirche zu gehen." Gatte: Worüber bat denn der Prediger gesprochen?" Gattin: Das habe ich vergessen, aber Frau Müller, die neben mir saß. hatte ein Kleid an, das war einfach zum Entzücken!" Unnothige Warnung. Nun. Karlchen, wohin willst Du denn so früh?" Zum Kaufmann, ich soll etwas holen!"- - So, das ist hübsch von Dir! Verlier' nur nicht das Geld!" O nein . . . wir pumpen!" (IluS Im Hause. j Häuslicher Friede und Glück werden wraer bewahrt werdeii wenn' die Eltern die nöthige Vorsicht bei Erkältung, oder Hals und Lungen Leiden der Kleinen anwenden. Kmder sind immer Seneigt eineErkälmng leicht zu nehmen, )r. Bull'ö Husten Syrup iedoch kurirt sie rasch und sicher. "Ich gebrauchte Dr. Bull' 6 Husten Syrup str meinen acht Jahre alten Sohn. Er hatte die Äräune und ich versuchte viele Mittel fand jedoch daß Dr. Bull'S Husten Sprup daS beste von allen war." Frau A. Geib, 217 Demott Srr.,WestHoboken, N. I. Dr. Bulrs Hustm Syrup kostet nur 25 Cents und er ist besser und billiger als wie alle die anderen iiturknrr:!chder5)ä7.dlera::p?rist. s f..P f (.A.4M C-.m k.M Mi W ' v . V i . m .

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Bas merwikdigfte Müel des Zeitalters )k verlorene Kraft. Ein freies Probepacket per Post gesandt an alle, welche darum schreiben.

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Freie Probepackete eines außerordentlich merkwürdigen Mittels 'werden von dem State Medical Institute, Fort Wayne, Ind., ausgetheilt. Sie haben so viele Männer geheilt, welche jahrelang gegen geistiges und physisches Leiden in folge verlorener Manneskraft angekämpft hatten, daß das Institut beschlossen hat, freie Probepackete zu vertheilen an alle, welche darum schreiben. Es ist eine Hausbehandlung, und alle, welche irgendwie an geschlechtlicher Schwäche infolge jugendlichen Leichtsinns, vorzeitigen Verlustes der Kraft und des Ge dächtnisses, Rückenschwäche, Varicocele oder Abmagerung von Körvertheilcn leiden, können sich nun zu Hause selbst curiren. . Das Mittel hat eine eigenthümlich angenehme Wirkung von Wärme und scheint direkt auf die gewünschte Stelle zu wirken und Kraft und Entwickelung da za gewähren, wo solche noth thut. Es curirt alle Uebel und Beschwerden, welche Jahre des Mißbrauchs der natürlichen Funktionen herbeigeführt haben, und ist in allen Fällen ein absoluter Erfolg gewesen. Ein Gesuch an das State Medical Institute, 321 First National Bank Building, Fort Wayne, Ind., um eines der freien Probe-Packete, wird berücksichtigt werden. Das Institut wünscht die große Klasse von Männern, welche nicht gut abkommen können, um behandelt zu werden, zu erreichen, und das freie Probepacket wird ihnen zeigen, wie leicht es ist, von geschlechtlicher Schwäche geheilt zu werden, wenn die richtigen Mittel in Anwendung kommen. Das Institut zieht keine Grenzen. Jrgend Jemand, der darum schreibt, wird eine freie Probe zugesandt bekommen, sorgfältig versiegelt in einfachem Packet, sodaß der Empfänger keinerlei Unannehmlichkeit oder Veröffentlichung dadurch haben wird. Die Leser werden ersucht, ohne Verzug zu schreiben. Clemens Vonnegut Suildora Hord-ooraro Toola o all a&rM frttl Os isi; v :' Washlng Machines. Wrincrers etc. Telephon 589. Zehn Gebote. 1. Du so2ft jeden Tag bei Con. Heeß, No L52MassackusettS ve. einkebren. 2. Du sollst einen guten Cuxb mitbringen. 3. Du sollst diine Freunde einladen mitzu kommen. ; 4. Du sollst deinen Gkldkeutel nicht vergessen. 5. Du ollst nicht vergessen zu bezahlen. 6. Du sollst keinen Streit anfangen. 7. Du sollst nicht v rgksien immer noch ein's mi trinken. 8. Du sollst nicht vergesien, dah man bei Eo.irad Heey das größte Glas Bier ve ' kommt. 9. Du sollst nicht vkrgrssen, daß er gute Ci. garrrn, gute WdlölieS und gute Weine führt. 10. Cor.rad Heeß, 823 Massachusetts Ave., hält immer einen guten Lunch und freut sich, seine Freunde und Kunden of: zu sehen

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' Es ist ganz natürlich, daß, wenn ein Mann von solch plagenden Uebeln geheilt worden ist, er darüber enthusiastisch sein sollte und nicht länger die freudige Neuigkeit für sich behalten kann. So kommt es denn, daß Tag für Tag Betveise, wie die folgenden zu ihnen gelangen, zum Dank für das Interesse in ihr Wohlergehen: Geehrte Herren! Ich hoffe, Sie haben Zeit zuzuhören, während ich Ihnen den Dank ausspreche für Ihre Güte gegen mich. Ich gebrauchte Ihre Probe. Sie weckte mich auf. Ich ließ mehr davon kommen, und so wahr wie der Tag, ich habe meine frühere körperliche Kraft und mannhafte Rüstigkeit wieder. Nichts ist mir je bekannt geworden, das mir auch nur annähernd so viel Gutes gethan hatte." Geehrte Herren! Das war eine merkwürdige Probe von Medizin, welche Sie mir zusandten. Sie ging direkt an die richtige Stelle. Ich konnte es suhlen. Ich war ganz vertrocknet und ausgemagert, aber heute bin ich so lebhast wie ein Knabe, und so hoffnungsvoll in Be zug auf die Zukunft, wie nur je ein Mann sein konnte." Geehrte Herren! Lassen Sie mich nicht Ihre Bekanntschaft verlieren. Die Probe, welche Sie sandten, hat mich gar bald wieder in Ordnung gebracht, und ich will alles haben, was zu einer vollständigen Kur nöthig ist. Ich habe 12 Jahre lang gelitten und ich lege den Betrag bei für Uebersendung der vollen Behandlung, besonders für die Entwickelung der Theile." Als Regel hat eine Medizin-Probe den Zweck, die Form und ihren Werth im allgemeinen bekannt zu machen, aber die jenigen, von dem State Medical Jnstitüte ausgesandt, haben Hunderten von Männern Freude bereitet, wegen der schnellen Wirkung des Probe-Mittcls. Es ist es wohl werth, sich es kommen zu lassen.

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