Indiana Tribüne, Volume 21, Number 219, Indianapolis, Marion County, 27 April 1898 — Page 2
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Die tSöttche .Tridave' kostet durch den Xxlgtx i Eent per Woche, die Konntag.rribüe''z lext, per Ooche. Leide usacnw 1 eutS In 85 ÄtatJ per Vttxtt. Per y,ft Serhald dei ub lgeschi Im ,rie,hlng V p Ja. omMi 10 Oüd ZXMaxna Gitalc Indianapolis, Ind.. 27 April 1898 Orientfahrtcn Von Wilh. Kaufmann, Dresden. IV. Wieder auf See. Unsere wackere JSofcnria" zieht majestätisch durch die hochgehenden Wogen des Mittelmeers aus Jafa zu, den fyijtnoxi der heiligen Stadt Bald genug sind wir dort aber so nah und doch so fern. Denn der sgenamite Hafen ' von Jafa ist noch genau dasselbe, was er zur S?it der5tteuzfahrer war, eine offene Bucht,die eben nur einen guten Platz zum An?e?n gewähr!. Wie aber kommen wir in'sLand, an's gelobte? Hochauf spritzen die Wogen an den Flanken des stolzen Dampfers, sie brechen sich unheimlich an fco Cajütenfenstern, und drüben am Lande tobt und schäumt die Brandung. Eine gute halbe Stunde strammen Ruderns sollte uns hinüberbringen. Aber der vorsichtige Capitän will es nicht zulassen, die See geht zu hoch, es konnte ein schreckliches Unglück geschehen, wenn wir ausgebootet werden würden. Also weiter,, nach Haifa, dessen HafenWächter, der sagenumsponnene Kesselberg, sich schon nach einigen Stunden unseren Blicken zeigt. Haifa ist der Hafenplatz für Nazareth und den See Senezareth und dorthin wollen diejenigen unserer Reisenden, welche die später folgende Tour nach Damaskus nicht mitmachen. Aber auch in Haifa ist eine Landung bei der hochgehenden See unmöglich. Zwar kommt uns vom Lande aus ein Ruderboot entgegen. Wir sehn; wie es jetzt auf der Krone der Woge tanzt und in der nächsten Sekunde im Wellenthal verschwunden ist, dann wieder emporschießt und so sich uns langsam nähert. Aber die Leute, welche es führen, wollen selbst nicht die Verantwortlichkeit für denTransport der Passagiere übernehmen und so muß auch -dieser Ab-, stecher nach Nazareth unterbleiben. Wir aber fahren weiter, nach Beirut, um von dort zuerst die Fahr nach Damaskus zu machen -In Beirut sind, wir früh am nächsten Morgen, vor uns liegt der Libanon, der in seinem Mantel frischgefallenen Schnees einen überwältigenden Anbljck gewährt. Aber es ist zu viel Schnee im Libanon gefaHV&;- Eisenbahnlinie ist im 'Hochgebirge vollständig unter Schnee begraben und wir können nun auch nicht nach Damaskus. Nun, Beirut hat wenigstens einen geschützten Hafen, so können wir an's Land gehen und uns dort die Zeit vertreiben. Wir machen eine prachtvolle Wagenfahrtlängs der Rüste und bis in die Vorberge des Libanon hinein durch immergrüne Gartenanlagen, vorüber an Orange Hainen und Weinbergen, und zurück in Die Stadt, wo uns die Schönheiten -der türkischen, Slaatöverwaltun'g . in Gestatt einer Fahrstraße : gezeigt werden, welche uns lebhaft an die Höllenfahrt erinnern muß. Aber wir kommen, so . unglaublich es m-avLüstlbi vorkommt, alle mit'heilen Knochen darüber hinweg" und. begeben uns wieder an Bord, wo sich unsere Gesellschaft sofort in drei. Parteien .spaltet. . .Die Einen wollen auf besseres Wetter warten und wenn auch eine Woche drüber hingeht Jerusalem können sie nicht fahren lassen, die zweite Partei will sofort nach Kairo zurück, und dort , die Beruhigung der See erwarten, die. dritte Partei will direkt nach Constantinopel. Der arme Neisesührcr Stanger ist in tausend Nöthen. - Inzwischen spielt der Telegraph beständig zwischen Jafa und Beiru! und erbringt bessere Nachrichten, um Mitternacht trifft eine Depesche ein, welche das Landen in Jafa für den nächsten Morgen in Aussicht stellt. - Also sofort nach Jafa zu' rück, wo wir am nächsten Morgen ein treffen. Zwar geht die See immer noch ziemlich hoch, aber wir können es doch wagen. Wie Gepäckstücke werden die Damen unserer Gesellschaft von den syrischen Schiffern gepackt und in die Nußschalen gesetzt, gelegt, geworfen wie es eben kommt, und nun beginnt eine aufregende Fahrt, während welcher den Meisten das Herz stärker als gewöhnlich klopft. Aber es gelingt. Auch um die böse Brandung kommen wir glatt herum ' und nun hinein in den unbeschreiblich scheußlichen Straßendreck von Jafa nach dem Bahnhofe, wo unser Extrazug nach Jerusalem bereit sieht. Wir durchfahren eine Ebene, welche wie ein wohlgepflegter Garten sich ausnimmt an denjenigen Stellen, welche die deutschen Templer (eine württembergische protestantische Sekte) unter Cultur haben, . und nach, einer Stunde etwa'. umfangen uns die düsteren Felsenöden des-Judäa Gebirges. Nach vierstündiger ziemlich starker Steigung der Bahn winken endlich in der Ferne die Zinnen Jerusalems, der hochgebauten Davidsstadt. Schauerlich öde ist die Umgebung. Abgesehen von den schonvon Weitem sichtbaren Hospital der Herrenhuter und der deutschen Templer Colonie, die mit hübschen Gärten umgeben sind erblickt das Auae nichts Freundliches! MZ starrer Fels, öder Karst und graue Kalksteinklippen. Dazu die finstern ltersarauen Mauern der Stadt, deren scharf gezeichnetes Gezack sich ,iell gegen den.Himmel abhebt. Wir fahren in das erste Hotel 'der Stadt, wo Alles schon zu unserem Empfang be ttit ist. Dj: Zimmer, welche nicht gefeiL werden können, sind wie Eiskeldie Hammelsuppe, das HammelGulasch und der Hammelbraten warten jchon auf uns. . Der geduldige Fettschwänz scheint' daZ ' einzige Requisit der Jerusalemitischen Küche zu sein.
Man spürt und schmeckt und riecht tyz in der Suppe, im Gemüse, in der Lutter, ich glaube sogar im Brode. Nur der herrliche Wein und die Apfelsinen waren absolut hammelfrei. Es gab freilich auch einmal Beefsteak, von welchem mein Nachbar behauptete, es müsse ein hundertjähriges Maulthier zum Urheber haben, ich glaube jedoch, daß es auch nur von einem Hammel kam, dessen Jugend mit dem Einzug der Kreuzfahrer zusammenfiel. Ach, was sind wir moderne Culturmenschen doch für verwöhnte Leute! Denkt doch an Sherman's Marsch durch Georgia und was dabei Alles vertilgt sein mag, denkt an die Speisekarte der Klondike Miners. Deshalb wollen wir die Macht der Suggestion zu Hilfe nehmen. Also, suggeriren wir uns, daß wir Kräfte brauchen in Jerusalem, daß der Hammel schließlich auch in Menschenkräste umgesetzt wird, und nun herunter mit dem ewigen Hammel. '. Unserm Hotel ( gegenüber lag die Davidsburg, ein uraltes Gemäuer, das den Jerusalemer Schmutz von Jahrtaufenden gesehen hat, weshalb er auch wohl so mürrisch und gottverlassen drein schaut. Ob David diesen alten Steinkasten wirklich erbaut hat, ist eben so wenig historisch beglaubigt, wie es die Stätte von Golgatha ist, wahrscheinlich rühren nur die Fundamente von dem Begründer der judäischen Herrlichkeit her. Man zeigt hier freilich noch das Zimmer, von welchem aus David das schöne Weib des Uriah zuerst erblickt haben soll aber freilich, was zeigt man hier Alles! - Diese Davidsburg ijl .'etzt von türkischenSoldaten besetzt, halbverhungerten Gestal--ten in zerfetzten Hosen. Aber diese Soldaten haben Kanonen, welche sogar losgehen. Ach, wir armen Stangen'schen Pilger wußten das nicht, wir wußten auch nicht, daß im Ramaden Monat den Muslims durch den ehernen Mulld der Geschütze gesagt wird, wann sie essen dürfen. So standen wir auf dem Diche unseres Hotels, um uns den Sonnenuntergang anzusehen. Es war' wunderschön am Himmel. Hinter den kahlen Bergen versank das Tagesgestirn in purpurner Gluth und schickte seine wunderbar abgetönten Strahlen von rosa-violett bis apfel grün über den weiten dunklen Dom über unö. Auf die Gallerie eines benachbarten Minarets tritt der muha medanische Wächter hinaus und fingt in den stillen Abend sein melancholtsches Allah ist groß kommt zum Gebet". Der Rufer traf auch uns Ungläubige in der rechten Stimniung, die Stille auf' dem einsamen Dache, der herrliche Sonnenuntergang, die durch tausend alte Erinnerungen geheiligte Stätte wirkten mächtig und wohl Jeder von uns hielt eine stille Andacht da krachte in unmittel-
barster Nahe der Kanonenschuß von der Davidsburg, welcher den Gläubigen meldete, nun habt ihr genug gefastet für heute-. Unsanfter sind wir wohl noch nie in die Wirklichkeit zurllckgerufen worden aus süßen Träumen. Aber es sollte noch besser kommen. Am nächsten Morgen um drei Uhr krachte es abermals, denn jetzt ging das Fasten wieder los.Jchchabe immer geglaubt, dah die" Sekten in Amerika :n. Bezug, auf Ersindung'von sensatiönell wirkenden 'Religionsgebräuchen'nichtübertroffen werden könnten. Wir haben doch die" Schüttler und di? Zitterer, wir haben Sekten welche tanzen, heulen 'und in Verzückungen fallen und aus dem Gebiete des Lärmschlagens im Namen der Religion geoührte doch eigentlich unserer Heilsarmee der erste Platz. . Jedoch dies im Dienste der Kirche geübte Kanonenschießen um 3 Uhr früh überbietet noch die unglaublichsten Extravaganzen des amerikanischen Sektenwesens. Wer nach Jerusalem kommt mit berzinniger Frömmigkeit und nur dem inneren Dränge folgend, wird in den meisten Fällen recht oft gestört werden und überhaupt sehr trübe Erfahrungen mächen. Man bedenke nur, daß vor der heiligen Grabeskirche, welche Golgatha und das Grab Christi umfaßt, beständig türkisches Militär aufgestellt ist. Um die ewigen Streitigkeiten unter den Bekennern 'der Religion der Liebe zu unterdrücken, ja sogar mit Kolbenstößen und-Bajonettstichen einzuschreiten. Ein Osterfest in Jerusalem ohne eine gewaltige Schlägerei in der Grabeskirche ist noch gar nicht dagewesen. Eben weil diese geheiligte Stätte unter den verschiedenen Bekenntnissen der Christen vertheilt ist nur die Protestanten sind leer ausgegangen eiferte jede Glaubensrichtung russisch orthodoxe, griechisch orthodoxe, Lateiner, Kopten Armenier, Jakobiter dahin, ihre Rechte und ihren Besitzstand mit aller Schärfe zu wahren. Bei diesem Bestreben kommt es dahin, daß' der Gottesdienst gerade an dieser vor-allen heiligen Stätte sehr oft zum bloßen Scheingepränge wird, welches jeder Innerlichkeit entbehrt. DaS Betrübendste aber ist, daß es türkische Soldaten sein müssen, welche im Heiligthum der Christen die Christen zur Ordnung anhalten. Auch die Schlüssel der Kirche werden seit Jahrhunderten von einer muslämischen Familie bewährt! - : .- Die Kirche deö heiligen Grabes ist nicht nach einem einbitlichen Plane erbaut worden, sondern hat erst im Laufe der Zeit ihre jetzige Gestalt er. halten. ES ist jetzt ein großer Complex von Kirchen und Kapellen, aus deren Mitte sich der herrliche Dom der Katholiken erhebt. AuS dem Bestreben, alle die heiligen Stätten, besonderö aber Golaatba und das Grab, un ter. einem Dache zu verewigen und den verschtedemn ekenntnisl! ihren be, sonderen. Besitz zu sichern, ist ein sehr complicirteö Bauwerk entstanden in welchem sich der Fremde nicht fr Mühe zurecktfindet. Gleich links vn der Pforte'öefinden'sich "Winke.'", 11? welchen. die türkischen Soldaten Kff . trinkend und Cigaretten rauchend herumlungern und geradeaus, umgeben von einem mit zahllosen Lampen ge. chmückten griechischen Altar, befindet ich der SalbungSstew, ein? röthlich chimmernde Marmorplatte, auf wUer der Leichnam Christi von 5Mtd:;
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tizut man stets eine große Schaar Andachtiger, welche den Stein kujsen. Etwas rechts davon führt eine .'steile und düstere Treppe etwa fünfzehn Stufen empor nach Golgatha, welches in mehrere Abtheilungen, oder besser gesagt Kapellen zerfällt, die eigentlich einen einzigen offenen Raum bilden. Den Griechen gehört die erste Kapelle, wo eine in Silber gefaßte Oeffnung die Stätte bezeichnet, wo das Kreuz Christi gestanden hat, daneben zeigt man die Kreuzesplatten der beiden Schächer, und eine verschiebbare Messingplatte bedeckt den Riß im Felsen, welcher nach dem Verscheiden des Gekreuzigten entstanden sein und, wie uns hier gesagt wird, bis in dem Mitt?lpunkt der Erde hinabreichen soll. Daneben die Kreuzannagelungsstätte sowie die kleine Kapelle der Schmerzen Mariä (von hier aus soll Maria der Peinigung zugesehen haben). Diese beiden Kapellen sind im Besitz der Lateiner, d. h. der römischen Katholiken. Unter der Kreuzerhöhungskapelle daS ebenfalls den Griechen gehörende Grab Adams, welches hierher verlegt wird, um die Legende von dem idealen Zusammenhang zwischen dem Stammvater und dem Erlöser zu rechtfertigen. Wir begeben uns nun zum heiligen Grab, einer freiliegenden Marmorkapelle inmitten der Hauptkirche. Die Grabeskavelle, deren Architektur man gar nicht erkennt im Schmucke der vielen silbernen Lampen und der Kerzen, von welchen einige bis zum Dach emporragen, zerfällt in zwei Theile, deren erster den viel geküßten Stein enthält, welchen der Engel von der Grabesthllr wälzte, dahinter durch einen engen Gang kriechend zu erreichen das eigentliche Grab Christi, eine einfach schmucklose Marmorgruft, von 43 Lampen erleuchtet, welche die verschiedenen Bekenntnisse stiften. Bon den Bildern gehört eins den Griechen, ein anderes den Lateinern, ein dntteS den Armeniern. Unmittelbar hinter der Grabeskapelle haben die Kopter eine eigene kleine Kapelle angebaut. An den Seiten der Grabeskapelle befinden sich runde Oeffnungen, woraus zur Zeit der griechischen Ostern daS sögenannte heilige Feuer ausströmt, toelches dann von den Kerzen der zahllosen Pilger aufgefangen wird, auch die syrischen Jakobiter. haben in der Nähe ihre eigene Kapelle, einen düstern Felsengang, in der sich daS Grab deö NikodemuS befinden, soll.- Die eigentliche große Kirche, das Katholikon., ist die alte Kreuz fahrerkirche. Sie ist mit Goldschmuck überladen und gehör: den Griechen. In den übrigen Ka pellen sehen wir deutlich daS Bestreben, jede einzelne auch noch so unbedeutende Episode aus der erschütterndsten Traaödie des Menschengeschlechts festzuhalten, ja den Ort, wo sie sich abgespielt haben sollen, genau zu bezeichnen. So die Kapelle der Kleidervertheilung, wo die römischen Soldaten um den Rock des Gekreuzigten würfelten, die Kapelle des Longius, der Christus mit dem Speer stach, wobei ein Blutstropfen das erblindete eine Auge deö Longius traf und es heilte, die Kapelle der Berspottur und der Dornenkrönung, die Geißelungssäule und tief unten die Helena Kapelle, wo dieKaiserin Helena das Kreuz gefunden haben will. Die Frage ob die Grabeskirche wirklich an der Stätte des einstigen Golgatha und des heiligen Grabes liegt, ist eine viel umstrittene. Die Gegner meinen, Golgatha müsse, nach, der Schrift weiter außerhalb Jerusalem's liegen. Thatsächlich fällt es jedem Besucher auf. daß die Grabeskirche gar nicht weit vom Centrum des heutigen Jerusalems sich befindet, oder nur 46 Minuten zu gehen von demPlatze. wo heute das Haus des Pilatus gezeigt wird. (Genau sind eZ 1223 englische Fuß von dem Richthause bis zu dem heute angenommenen Golgatha.) Freilich ist Jerusalems Lage heute eine andere als zu des Herodes Zeiten. Was jetzt innere Stadt ist, kann damals außerhalb der inneren Mauer gelegen haben, denn es heißt bei Johanns Cap. 19. Vers 20: Die Stätte war nahe bei der Stadt da Jesus gekreuzigt ist." Die Forschungen des Bauraths Schick haben in jüngster Zeit mehrere Ergebnisse gehabt, welche auf die Identität Golgathas mit dem Orte der Grab:skirche hinweisen. Die Rufsen haben ein Stück alter Mauer ausgegraben, welches sehr gut der alten (verschwundenen) inneren Mauer des Herodischen Jerusalem angehört haben kann. ßmopölsche'ZUmdschml.. Provinz Vrandcnburg. . . Berlin. Am 1. April beging der Redakteur Samosch bei der Nationalzeitung", die am gleichen Tage auf ihr LOjähriges Bestehen zurückblicken konnte, die Feier semer 23jährigen Mitarbeit an diesem Blatte. Der 78 Jahre alte Barbier Hermann Weder feierte sein SOjähriges Jubiläum als Soldatenbarbier. Er begann diese Thätigkeit am 1. April 1848 in der durch ihre Inschrift volksthümlich gewordenen Reitenden. Artillerie - Kaferne" am Oranienburger Thor. Vollständig ausgebrannt sind die in dem Hause Wißmannstraße No. 6 belegen: Geschäftsräume der PapierHandlung von I. Sühnhold.. Auch die angrenzenden Wohnräume des'Jnhabers hat das Feuer ergriffen und einen Theil der Mobilien zersiö:t. Ncch qualvollem Leiden verstarb, die ?NährinAnna HLnel, die sich. äuS eigener Unvorsichtigkeit in der Zelle eines Pol'zeireviers ihre Kleider -In; Brand setzte. DaS. Modell Mutter, Klügermann" beging den 91'. Geburtstag. Die Greisin deren Bild in Werken von Menzel, Begas, KnauS. Gussow Hildeörandt.u. A. verewigt ist. hat. durch kdr treuherziges-Wesen sich- in der Künstlerschast viele Sympathien Z erworben. DaS 60jährige Lehrerjubi. läum beging der Rektor Karl Schumacher. Die junge .Frau deö
Pferdebahnschassners ,iic ei'f .:: tn'V1. i Nachts wa fc: CS . trunkenbeit aus dem 77:7.2 ud n-r s y J-t n
Isogleich todt. Der-43 "Jahre' aite Dachdecker Fritz Schimeyer fiel von dem Dache des vierstöckigen Hauses Schillstraße 4 auf den Hof hinab und erlitt so schwere Verletzungen, daß er bereits während der Ueberführung in das 'Krankenhaus starb. Hinter dem zu 9 Monaten Gefängniß verurtheilten. gcflüchteten früheren Direktor des Belle - Alliance - Theaters Charles Maurice ist ein Steckbrief erlassen worden.
- ProvinzOstpreußen. -Königsberg. Der einzige Ueberlebende aus der Fahnensektion . des zweiten Bataillons deö 61. InfanterieRegiments (Thorn), . welches am 23. Januar 1871 vor Dijon. unter Verlust der Fahne fast aufgerieben wurde, der Invalide Unterofficier Kerwien. Ritter des eisernen Kreuzes, ist hier gestorben. Im Alter von 70 Iahren starb der frühere Baumeister Konrad Schmidt. Barten stein. Vom Schwurgericht wurde.der Uhrmacher Aron aus Seeburg wegen Brandstiftung und betrügerischen Bankerotts zu l Jahren Gefängniß verurtheilt. Heilsberg.' Ertränkt hat sich im Allefluß bei dem Dorfe Neuhof der Fleischermeister Vrieskorn. der sich erst vor etwai anderthalb Jahren etablirt hatte. Eheliche Zwistigkeitcn . .und Mangel an Geldmitteln sollen der Beweggrund zum Selbstmorde gewesen sein. Er hinterläßt eine Frau mit ei nem Kinde. . Provinz Westpreußen. Danzig. Der Gastwirth Beutler ist in der todten Weichsel bei Einlage gefunden worden. , Uhr, Portemonnaie und Messer wurden bei der Leiche gefunden. Es scheint ein Unglücksfall vorzuliegen. Der 16jährige Zimmerlehrling Paul Wichmann wurde im Hause Große Nonnengasse durch einen gleichaltrigen Burschen erstochen. Der Thäter ist der. Polizei bekannt, aber noch nicht ergriffen. Die Strafkammer verurtheilte den Reservehaupt,mann Sachsse wegen Kartelltragens zu einem -Tage Festungshaft und den Nachtwächter Haß aus Zoppot wegen Mißhandlung im Amte zu 3 Monaten Gefängniß. D t. E y l a u. Daö Wohnhaus des Besitzers Segall ist vollständig niedergebrannt. i Dt. Krone. Der frühere Gymnasialdirector Professor Lowinski ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Die Böttchermeister Robert Mautsch'schen Eheleute feierten ihre goldene Hochzeit. - : . , F i s ck e r ö k a m p e. GoldeneHochzeit feierte der Hofbesitzer August EichHorn mit seiner Gattin. ' Provinz Pommern. I "S tettin. Wegen Entführung verfolgt die hiesige Staatsanwaltschaft .den 29 Jahre alten Kellner Johann 'Steinfelder aus Wien steckbrieflich. B a h n. Bürgermeister Mahler, der zu 4 Monaten Gefängniß verurtheilt worden war, wurde in der Berufungsinstanz von allen Ihm zur Last gelegten Vergehen freigesprochen. i Belgard. ,Nachts. brach in - der .Scheune des Fleischerineisters , Gauger Feuer. aus.. Es lezte das, Gebäude in Äsche und verbreitete sich gleichzeitig .auf das danebenstehende Wohnhaus, sowie Scheune und Stall des FuhrManns Karl Finger, diese ebenfalls zerstörend. , B r e d o w. Bei der Gemeinderaths'Wahl trugen die beiden socialdemokra'tischen Kandidaten den Sieg davon. .'.Falkenburg. Das Äöttcher Zander'sche und - daS Ackerbürger Pautsch'sche HauS sind niedergebrannt. . , Lauen bürg. Das Möbel, und Särgmagazin von H. Mohr brannte total nieder Provinz Schleswig-Holstein. Schleswig.' Der Lagerraum von Jvers & Freese, Vorstadt No. 17. der Chemikalien. Oele u. s. w. enthielt. wurde von einem Brande heimgesucht. Der Lagermeister Straßer ' und der Hausknecht Hamann erlitten . schwere Brandwnden. Bahrenfeld. In derMohr'schen Margarinefabrik wurde ein Arbeiter von 'Kölln von einem stürzenden Fasse erschlagen. Provinz Cchlesien. Breölau. Die Tochter des Oberbürgermeiste'rs Sender-hat in Berlin das Abiturientenexamen bestanden.' ' B r a un a u. . Im Bober- ist der Hausbesitzer Hütter ertrunken. , . B u n z l a u. Infolge Mißhand, lung ist der Nestbauer WilhelmSchulze aus Waldau gestorben,!- Der Dach' decker Jung von roischwitz welcher verhaftet vurde, hat auch die Raubanfälle aN'Frau.. Weichensteller , Dittebrandt auö Häyna bei' der. Haltestelle Thomaswäldau,- 'an ' -Frau Altmann aus'Ottendorf,' an.' Frau', GLbel und an Frl. Selma Schlafge aus dem ASlauer Zsken Derübt.. . . .Provinz Posen. ' . . Posen. Wegen Majestatsbeleidizung verurtheilte die hiesige Strafkam--eren BahnbeamtenKluck aüs Rit':'Äenwalde unter Annahme mildernder Umstände - zu drei Monaten! Gefäng.n!. K!uck hatte än'der Trunkenheit andlunakr des Kaisers., Zritiürt. .. IM .''7 MWtÄ MQesiegt.. " ' '.Die Grippe hilltcrläßt.in der Rearf f ien'Patientcn m sehr schwächer c ' sundhcit und' oft mit einem anhaltenden Husten und angegriffenen Lungen . Nr. solche Fälle ist Dr Bull'S Husten Syrup. da$ allerbeste Mittel, welches, ' wenn sofort angewandt dse.Gcfahr der 'Schwmdsucht beseitigt.' Frau Maggie Tulaa Jronton, ! Okioi fast: "SS - macht- nrir viel .Vergnüget? mit in dem qc r.". m. fiitfi. iCuihiu kkvz. us xji. uui;u j.nqiui Ayiuff .einzustimmen. Ich litt längere Zctt an der Grivpe aber 'nachdem ich . eine Flasche von Dr. Vulls Husten Syrüp gebraucht' hatte ivar ich vollkommen hxixt uud'ich wurde den schrecklichen
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' Ä r o m'ö e'r g. Infolge Erplosion einer Petroleumlampe erlitt das Dienstmädchen Ernestine Melzer solche schwere Brandwunden, daß nach wenigen Stunden der Tod eintrat. Die Melzer war 39 Jahre alt und seit 15 Jahren in ihrer letzten Stellung. Zu je 6 Jahren Zuchthaus verurtheilte die Strafkammer den Schiffsgehilfen Gustav Lutz aus Schwedenhöhe und den Arbeiter Eduard Lutz aus Prinzenthal wegen Kirchenraubes. Provinz Sachsen. Magdeburg. Hier erschoß sich der Secondelicutenant Rohle vom magdeburgischen Trainbataillon No. 4 in seiner Wohnung. Wie aus seinem letzten Brief an seine Verwandten hervorgeht, war die Veranlassung zu seinem Entschluß das letzte Weihnachten erfolgte Ableben seiner Gattin, ohne die er nicht weiterleben wollte. Der Rendant der AllgemeinenOrtskrankenkasse, Wilhelm Kühne, ist verschwunden. E i S l e b e n. Es krackt und poltert unaufhörlich. An der städtischen Wasserleitung fanden auf dem BreitenWeg und in der Verbindungsstraße je ein Wasserrohrbruch infolge der Erderschütterungen statt. In dem Ackergrundstücke des Commerzienraths Dr. Müller, zwischen der kleinen Rammthorstraße und der Preußischen Windmühle belegen, haben sich die Erdsenkungen in letzter Zeit erheblich verschlimmert. Provinz Hannover. Hannover. Von einem Rollwagen überfahren und auf der Stelle getödtet wurde in der Bachstraße das dreijährige Söhnchen der Tischlermeister Hosschneider'schen Eheleute. Aus dem Fenster des dritten StockWerks im Hause Fridastraße 25 stürzte sich, nur mit dem Hemde bekleidet, die in einem hiesigen Geschäft als Verkäuferin beschäftigte K. Meyer hinab. Sie erlitt stärke Verletzungen am Kopfe, auch wurden ihr beide Beine gebrochen. B ü l k a u. Der ca. 60jährige Stellenbesitzer Graßmann hat seinem Leben durch Erhängen ein Ziel gesetzt. Die Beweggründe zu der That sind vollständig unbekannt. Einbeck. Der Förster Ungnad vom Forsthause Giebel ist verschwun den. Man fürchtet, daß ihm ein Unglück zugestoßen ist. Provinz Westfalen. Bochum. Ein dem Bochumer Verein gehöriges und von demBureauchef des Werkes, Generotzky. bewohntes Haus wurde durch eine Gasexplosion vollständig zertrümmert. Zwei Personen,. das Dienstmädchen und die Tochter des Hauses, wurden derschüttet und konnten erst nach einstündiger Rettungsarbeit aus ihrer gefährlichen Lage befreit werden. Das Dienstmädchen trug erhebliche Brandwunden davoni und mußte !n'S Krankenhaus gebracht werden. Die Explosion soll auf das Ausströmen von Gas aus einemKochapparat zurückzuführen sein. Dortmund. Der Ziegler A.
Flügge aus Blomberg (Lippe) gerieth mit seinem Zimmergenossen E. Meier auS Haide (Lippe) wegen einer geringfügigen Sache in Streit und erstach hierbei letzteren mit einem Messer. Beide waren mit noch mehreren anderen Lippern auf einer hiesigen Ziegelei thätig. Der Mörder ist verhaftet. Gelsenkirchen. Auf Zeche Graf Bismarck" stürzte der SchachtHauer Jacob Pawlik in den Schacht und blieb mit zerschmettertem Schädel todt auf der Schachtsohle liegen. Der Fall ist um so traurraer, als kurz vor Weihnachten der Bruder des Pawlik in demselben Schachte seinen Tod gefunden hat. Hagen. Eine Kurpfuschen aus Llldenscheid. die Ehefrau deö Fabrikarbeiters Jul. Grüber, ist durch das Urtheil der hiesigen Strafkammer auf sechs Monate ihrer ausgedehnten PranS entzogen worden. Rheinprovinz. Köln. Commeienratü Nobert Heuser, langjähriger Stadtrath und tttglttd der Ausstchtsräthe vieler Er werbsaesellsckaften ist aestorben. Du ren. Der Gerichtsvollzieher a. D. Wtthelm Winzen, der zuletzt m Düren seines Amtes waltete, wurde wegen ausgedehntester Betrügereien in strafschärfendem Rückfalle zu 2 Iahren Gefängniß verurtheilt. Essen. Das neue VerwaltungSgebäude der Eisenbähndirection Essen, daS mit einem Kostenaufwand von 1.060,000 Mark- auf einem großen freien Platze. errichtet wurde, ist seiner Bestimmung übergeben worden. - K r e f e l d. In der vor der hiesigen Strafkammer verhandelten SeideDiebstahlsaffaire erhielt der Kaufmann .und Färberei-Bescher Julius Ren neun Monate, der Commis Hugo RnkerS vier Monate Gefängniß zudictirt. Der Stud. med. Overbeck hat sich in einem hiesigen Hotel vergiftet. . : Provinz' Hessen-Nassau. Kassel. Die bieiiae Strafkammer .verurtheilte den Kaufmann Ferdinand 2hias,von hier wegen Unterschlagung 'von 12.606.76-Mi mm Nacktkeil der Zhiesigen Maschinenfabrik von Henschel & Sohn zu einem Jahr drei Monaten ..Gefängniß. , .tt.ranrrurt. Ein 5ockttavierdaar, die Elisabeth v. Petersdorf und ' der Antiquitätenhändler -Karl BuhS, !bia!nä bitr und in Mainz in Kastköfen :öchprellere!en Die P.' wurde zu vier .yren.Äuchthau und zehn Jahren Ehrverlust, der B. ,u einem ?kabre Ge'fingnlß verurtheilt. Durchgebrannt Waren Von bier die ISZäkiria-nBur. : schen Joh. Daniels und Pd'Mofi vacy, mit Zvoichmessern und Schußwaffen, wohl versehen, um auf Abenteuer auszugehen. In Stade wurden sie erwischt und hierher zurückspedirt. Hanau. Das Franz'sche. Zimmergeschäft ? in der Nußallee ..ist mit allen Holzvorräthen einer Feüersbrunst. zum. Opfer gefallen. Der Schaden ist sehr groß. Der schon seit Jahren kränkliche, mit einem Herzleiden behaftete'Skrtt?; ZJrennecke . auS Oergn wurhe dem.hiestsen Landkrankenause
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' . . Die bestre FMMgs-Medizin Unordnungen des lX der Leöer und des Magens ilche man um diese Iahreszelt gebraucht ist gr.Angnft König's gamburgerTropstn.
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says: "I couldalt rtcemmCAd thls remedj a hcartily as I do if I didn't believ in ic I am not much of a medicine taker. I am opposed t medidne, oa principle. Thcre ought to ba no need of medicine just as there ought to be mo poverty--but there is. If people lived nght they would be well. Sunshine, air, exercise, fun, good food plentj and not too much are the best medidnes, the natural ones; but men are tied to their desks, and women to their home carea. and both are tied to fashion. Cmlixed existence is artisicial and need artisidal rt ulators. I recommend Rlpans Tabules and fcke them myelk. I know they are both harmless and efifBctive. (I know what they are made of.) They are the best remedy I know anvthing about sor headaches, or Indigestion, or biiiousness, or any tort of sluggishness in the System. And they are kl the handlest possible shape to carry in the pocket."
zugeführt und mächte in der folgenden Nacht auf gräßliche Weise fernem Leben ein Ende. Mit dem Taschenmesser stieß er sich in den Hals und schnitt sich die Kehle durch. Dem früheren Oberlehrer des hiesigen Gymnasiums, Dr. Reinhard Suchier, ist es dieser Tage vergönnt gewesen, sein LOjähriges Doctorjubiläum zu feiern. Mittcldeutsche Staaten. A r n st a d t. Wegen des heftigen, aber gerade nicht epidemischen Auftretens von Scharlach und Diphtheritis beriits seit dem Herbst vorigen Jahres, sind jetzt, um den ran!huen durch Ansteckung Einhalt zu thun, die drei untersten Klassen der beiden Bürgerschulen geschlossen worden, da in diesen Klassen die meisten Erkrankungsfälle vorgekommen sind. B e r g a. Der 26jährige Sohn des Oekonomen Hohnstädter siel in der Scheune von einer Leiter und stürzte auf eine am Wagenbaum befindliche hohe Spitze. Diese durchstach ihm den Unterleib, so daß der Tod nach etlichen Stunden eintrat. , . Blankenhain. Im Gerichtsgebäude hatte derBarbier Wieland aus Berka ein Verhör zu bestehen, nach welchem ihm der Richter eine Zuchthausstrafe in Aussicht stellte. Darauf zog Wieland einen Revolver aus der Tasche und versuchte sich zu ers hießen. Die im Sitzungssaale anwesenden Personen entflohen, anstatt -demManne in die Arme zu fallen, während W.. der sich, noch nicht getroffen hatte, von innen zuriegelte. Dann feuerte er noch einige Schüsse gegen feine Stirn, die ihn jedoch nicht tödtlich verletzten. DerVerletzte wurde nach seinem Wohnorte Berka transportirt. G e r a. Von der Disciplinarkammer des hiesigen Landgerichts wurde der Kirchschullehrer Trinks aus Tegau zur Amtsentsetzung verurtheilt, weil er der sogenannten apostolischenGemeinde alsMitglied beigetreten war. Oberbürgermeister Ruick legte wegen .andauernder Streitigkeiten mit der Gemeindevertretung sein Amt nieder. Goßmannsrod. Der alteSchäser Eller ist beim letzten Schneesturm im. Schnee stecken geblieben und erfroren. ' ; x 1 1 z. Das Zzjährige Kind des Schmiedemeisters Braun war beim Spielen vom Egstersteig aus in die Elster gefallen, -wo es auf dem Wasser eine Strecke weit fortschwamm. Ein in der Nähe weilender größerer Knabe, welcher den Vorgang beobachtet hatte, sprang jedoch in beherzter Weise dem Kinde nach, entriß es den kalten Fluthen und führte es seinen Eltern zu. n v l v l o u e I I'e r S t a n dPunkt. Bürgermeister, (in der Gemeindeausschußsiduna): Unser Poli .-zeidiener mußeigentlich dafür, daß er .bei der letzten Rausere: mcht .emge. rjf.üi ri r m . ,a?rilien iji, i onoern ruylg zugezcyam hat, bestraft werden." Bauerz mein, daß er hat ruhig zuschauen rnüf sen, ist schon Straf' aenua." ' 4 Hl . t Jedermann .sagt so. Catearetö z.Candh. Cathartie, .die wundervollste medizinische Entdeckung deö Zeitalters, angenehm und ersrischend im Geschmack, wirkt sanft und sicher aus Nieren, Leber und Einzedeibe, daS ganze Opffem, reinigend, ent fernt, Erkältung, kurirt KopstthsZie" der, andattende erkopsunZ Un. Verdaulichkeit. Kaufen nnd ttxteZin 0t eine C5a!el ten G.I. C; : t:;; 10; rc to Ccf:i:.c..: ::'-
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Eisenbahn -Tabelle Lnkunft und Wgang der verschieden Eism bahnzüge im Union Depet, Jndienapolii.
Vandalia. Mgang Postzug 7 00Äd rv. r. 11 A (TIim tfpreß ii aaj Expreß 12 40 Km Slccomobatlon 7 20 5m Expreß 4 00 9te Crpreft 810 Vm Unlunft Gjptcß 6 40 Cm erprefc 4 4S scm Accomodattsn lOOOVm Expreß 2 35 9hn Schnellzug 715 F Kecomabatie 120 91m. Cleveland, Eineinnati, Chicago und . St. Louis. ' JndianavoliS und Eleveland Divtkwr ' ! Abgang Expreß. .. .... 4 15 25 Expreß 6 35 33! 4Cw... 1 V tm ipirg.. lia 2l(m Limited Sxpnß I1 15 D Erpreß . . S25N Ankunft Expreß 4 lOSKr xpreß 11 SO.P Limited Expreß 8 45 ttb Erpreß S 10 m er?d 10 50 5k St. Lsuis Divifton. S gang Sxpreß.. .... 7 30 55 Limited Expreß 11 45 D Expreß 1120 9b Expreß, tSalich 3 50 92a Ankunft Expreß täglich 4 05 83m xprev i ....10 30 x5w Limited Expreß 5S0N Expreß 610 Vrn Thicags und Ewcinnati Diviften kftltch. Abgang Schneizug 3 45 Ern Accomovatio tsgtt 7 00Srn Accomodatio 10 50V Postzug 2 4SRrn Accomsd. lnur Sonntag). AkeomodaUon 6 30 1! Ankunft- Rufhville Aceomodatio. - voflzug .;..,1140 Jnd'pli Acc. (nur Sonnt.). Aceomodatio 11 15 Lrn Accomodatio 40 Ab Schnellzug 1105 92m Chicago und Cincinnati Divisto veftliq Abgang Accomsdatioa ..... ... 7 10 Z5rn Scbnell.Post ll 45 crn Lafayette Aceomadatio. . . . 5 15 9km Schnellzug 12 30 Vrn Ankunft Schnellzug 8 80 53 Lafazette Accomovano ... 10 90 um Schnellpost 2 35 92m Vccoodatu 54592m Peoria Division vefiich. Abgang Expreß 7 25V Expreß 11 45 Km Danville Accomodatio.... 4 35 92m Erpreß 11 15 Vm Ankunft Expreß 8 3) Danoille Accomsdatto. ... 10 30 Vm Expreß 2 42 92m Expreß 616m Pesria Division tsilich, Abgang Expreß 6 2) Cm Accomodatio Expreß 82592a Ankunft Expreß . 11 35 Brn Accomodatio Expreß 9 00 92a Lake &m nd Weftnu. Abgang Expreß 700 1 ZQStm 7 VON xvreß Erpreß Schnell Erpreß Ankunft ScheüSxpß Expreß...? 10 SO v Expreß 2 40N Cipxei. S00 ßüttburg, ineinnsti, Ehieago nnH et Somö. Jndtanapoli? Dtvifto. Abgang Expreß 5 00 5h SolumbuS Accontodatio.. . S SO D Expreß 6 60 Sa Richmond Vecoudatio. .. 130 N Expreß... 7 20 i Ankunft Richmond Aceoasdatio 9 00 La Schnellzug 8 00 v Expreß 12 30 9h Vccomodätio 8 15 Na Expreß SKONm Expreß 10 15 S!a Ehlcago DiviftO vi Kokomo. Abgang Expreß Expreß Akunft Expreß Expreß ...11 85 La 12 35 9ha ......... 330 95m 8X0 LouiSvUle Divifim. Abgaxg Expreß 8 40 La Louiivill Vecoudatio.. S 10 Vm Schnellzug 8 25 91m Accomodatio : 4 03 Skm Ankunft ccodatio 10 15 Lm Schnellzug : 11 30 Lm Accornodation 5 50 Na Spezial täglic) 12 85 92m Cincinnati, Hamilto und. Dayton., Abgang Mail S05va Abgang Expreß Cincinnati AceoodotiO . Expreß...... Expreß Expreß , Arrunft Accomodatio xprei . 3 45 La : 10 45 Lm . 7 00 At . 4 45 92 . 2 45 92a .11 45 La .145 8 , ' Expreß .. ..... Exprei .Expreß . 750 Na .10 35 m . 6 60Qn .6 50 La Lnkunft-Mail Indianapolis und Linrennes. Aögana Expreß S 15 va Sincenneä atrcoHißtatifli . . 4 00 V Ankunft ine,es Aeeoaodat 10 40 La expreg 4 53 Na Cincinnati, Wabash und Michigan Abgaa Expreß . . 85 La expreß .. i 11 15 La Krvre 4 50 N tücktnft Expreß .... 9 25 Ca .cxpres :..i3lQ?i Expreß 8 45 Na Indianapolis, Deeatur' und Oeßeru. Abgaa Expreß.., , !..' i .. .... ..vj SIS.Ca u .c xeomobatio ........... -8 45 5a OSnell.ervrei. '. .:: 11 10 rkdutft 5chne.EN!5 . ... i La eumrovan...... 10 40 La 4 40 Ls Chicago, Indianapolis und LculciÜk.' Nonou Noute. ganff Expreß ..,.12 5Qa W ..... 8C5II Mail 7 00L Crpr'i lvia 32äO 11 60 Lm Ankunft Expreß 8 80 Ca JKttil 7 55 5?m Expreß (Via J D ü O)..... 2 4? QonsnJ!;..... ........ 4ö75t TIio Tvccnüolli Contnry, fct - ..l v W . .k itf uf":'. o-' s ' r ' ' - r . . .- .y .!'- -- i-V , I c-" cniX Itt Zer.tr. fzcx f:;'::,.; . r;:: -;i . l r-'r; f:r.. ; z
