Indiana Tribüne, Volume 21, Number 219, Indianapolis, Marion County, 27 April 1898 — Page 1
V shrr AS (S 1 00 OO 0 o ti.flrtflft $ ' iil wi 1 I & l iVo w v y O W V i O A V Office : No. 18 Gab Mabanm Otrafze. Telephon 1171 Indianapolis. Indiana Mittwoch, den 27. April 898 Jahrgang 31 tei219
I
3
Cfrttsl Ditnstag Morg 1 tt$t, PdiliP Lchn'tz. im lter ,on 73 Jahre, tii Eetibia'iB) (Intet Donnerstag Lormittag, l)$ Uhr, on ttt Wohnung bei Herr Michael Grüner, 261 Vlck nz Straß , nd am 9 Uhr , dn Her, Jesu Kirch, au statt, rooju cinlabcn. Die tranernve Hinterbliebenen. r" i iwurni ,.WW, . vs I .i'rffiu ' v 1 fäeorge Merrmana ZsichenbestatteV, Office : 26 Süd Delawaeefte. dMe : 120, 122, 124, 126, 123 Oft Pecnlflr Xtlalon 811 Offen Tag und Nacht. IsmOII WlsULt 00. Die Union Xroft hat alle orschrtscen, welcde da esetz für die Inkorporation derarti ger lÄes'llschakrea virsreibr erfüllt. Da Savt tat von $00 -,000 il gan rtMiahlr unb die ftt Sre find für welkere $600,00;) hafrba'-. Hufjer dem h ftch ein Urberschus n WMQ ange'am ine lt. Die s.lliHaft bereh aul de beste ärgern se- etik: nd be Staate no die Dtrek'.ore Nid ai tSlittae Seschäktlente be kanat. te iß on den 3iiVen all vollftlndig defähtgt .Trust- teder tLxt ,n üb nehmen. Sie ft:ht unrer der uMchr der ertcbt? nd de taatl.iluditor. i' übernimmt Qt)äHt nie 0r eutor, LlvmiaiKrator. Co.raanb, tticeiver, Aistznee. t eilet unter Privatubereineonmen: Deoasttory für zuorrein. V'rfichernng und andere Ze,eaickatlen. Sunok.Truftce für Bond Rnlaabe, krustee unter Vetzciteta und kpo tdeke nd l allgemeiner ttpett in allen Eava Ittäten. Se übernimmt die stcbt über alles mögliche Utgen'buw, kallektirt Miethen und Dlv.denden, zahlt Steuern, ersicher"a und andere Losten. Sie unternimmt Kd riaupt alles, wal eine etn,elne Person übernehmen ksn nd garattrt vermlae ihrer f.nanielle tellunz dl Zföhrnng und ichttakelt der rkkthodc. Office : (eäude der Gesellschaft) No. 118 und 122 Ost Market Str. Beamte: Js5 6. volliday, PrSstdent. ddts S. Harri. 1. t.Prstbnt. Henry Eitel, . vi,Vräftdnt und ?4tz,ister. $.ffl.8ol. !r:fe. Gutes Hmalz 6 1-2 c das Pfund bei Conrad Bauer, No. 230 Nord Capitol Avenue. Telephon 2003. ?? öüVTOTOR äi, Ü! L s w5 Deutscher Advokat, Zimmer 91, Lombard Block, 24ft Wasblnaion StraLe. Zehn Gebote. 1. Du so2ft jeden Tag beiCon. Heeß, No 352 Massachusetts Ave. einkehren. 2. Du sollst einen guten Hurst mitbringen. 8. D sollst deine Freunde einlacen lnitzu kommen. 4. Du so2st deinen Geldbeutel nicht vergessen. 5. Du ollst nicht vergessen zu b zahlen. S. Du frllft keinen Streit anfangen. 7. Du cllst nicht v.rgefsen immer noch ein'S zu trinken g. Du sollst nicht vergessen, daß man iei öo.irad Heeß dak größte SlaZ Bitt be kommt. 9. Du sollst nicht oergkffen, daß n gute (XI grn.n, gute WhiökieZ und gute Weine fü&rt.10. Sgnrad Heeß, 825 MassachusettZ Ave., hält immer einen gut, Lunch und freut sich, seine Freunde und Kunden oft zu sehen. 4 MB. Exkursion nach (Dumchnmath, am Sonntag, dsn . Mai 1693. SliQQ für die Rundfahrt 8löö JJDsaa<esaJlJL Pitttbarcr v. Clnclnnati. Ctnlal Jas MtU&t den JdiaP,tt Union rhnT.zo Ut ,rm. ifiiit ,, (itactnnait ien trlbd,s 7Udri,d. Hlin ?, t d t, ffour TkZet.Offic, slo. 1 UsStngk, rr a um cair. H.N. Bronson,A. P. G. Ä. JZro cn.cn. ü;c3Hd2. Saloon u. Billiard-Hall No.SZ Oft Washington Otr. OknMoitcrchev, SigentLÜ mm . 4iwimffi. mirz.. , rcac ? id. .a t tb l lKJille..fcv hmy 11.. Aas M. M L. J.MT t. rarifMBMMii,fllrNillMltUiwi, Thiatau V. raraia mrrUKf. W. W rta. In ll i iiiMi mw taa4a arian wodr! tacM. t. mrr wtt k Vaafl ar aarmiaf raai li U ttt dotwmb aad apv-artfa. L n4aMWNrtX)M ,... w.mm mu T r.a. T ,
.iMV 3st ? --.- v t r-rr- i
Editorielles. Die spanische Flotte rührt sich noch immer nicht. Am Ende geht es ihr, wie der französischen in '70 und '71. Unmöglich wäre eö durchaus nicht. , Betreffs deS Krieges ift nicht?
NeueS zu melden, außer daß Lieutenant Andrew S. Rowan vom 19. Insanterieregiment irgendwo westlich von Santiago kubanischen Boden betrat Er hat den Austrag seinen Weg nach dem Lager deS RebellengeneralS da lirto Garcia zu finden und Verabredungen mit demselben zu gemeinschastlichem Wnken bei einer Invasion deö östlichen CubaS durch amerikanische Truppen zu treffen. Die Sendung wird für eine sehr gefährliche gehalten Wenn er in die Hände der Spanier fallt, mag er als Spion behandelt werden. Rowan wurde für den Zweck von Washington geschickt. . . ProsessorGuiteraS, den die Re gierung als Sachverständigen von der Universität in Philadelphia nach Washington kommen ließ,, um AuSkunft über die klimatischen Verhältnisse in Cuba zu erlangen, hat sich dahin ausgesprochen, daß eS sehr unweise wäre, in dieser Jahreszeit eine Armee nach Cuba zu schicken. Nicht nur die niedrige Küste sei im Sommer gefährlich für N.cht-Attlimatisirte, sondern auch daS Inland. Die Spanier hätten in jeder Regenzeit unter einer ungeHeuren Mortalität zu leiden gehabt. Je robuster ein Mann fei. desto sicherer falle er dem Fieber zum Opfer. Für diejenigen, welche an das Wasser der gemäßigten Zone qewöhnt, fei das jenige von Cuba daS reine Gift; und ei könne keine Ersatz für dasselbe geben, denn Spiritussen führten gleichfalls Fieber herbei. Sr empfiehlt daher, daß die Armee in Florida und anderen südlichen Theilen deö Lande erst den Sommer über einigermaßen akklimatisirt werden, daß man einstweilen die cubanischea Insurgenten mit Waf fen und Munition versehe und erst im Herbst zur Invasion der Insel schreite Wenn dieser Rath befolgt wird und die spanische Flotte in Unthäligreit bleibt, kann sich, falls der Hunger in Havana keine Rolle spielt, der Krieg noch recht lange hinziehen. ES ift ja natürlich, daß ein Land wie daS unsrige nicht so wie eine europäische. Militärmacht auf eine Mobilmachung vorbereitet ist und daß nicht alleS sich so prompt abspielt, wie eS sein sollte. Aber Dinge, wie sie hier vorkamen, dürsten denn doch nicht vorkommen. ES war ein ganz unverzeihlicher Fehler von Seiten der Washingtoner Militärbehörden, Evanöville alö Sammelpunkt der Truppen von Jndiana zu bezeichnen. Der Umstand, daß Evanöville die südlichst gelegene Stadt deö Staateö ift, ist keine Entschuldigung. Evanöville hat so wenig und so schlechte Eisenbahnverbindung, daß eö lich alö Sammelpunkt gar nicht eignet. Glücklicher Weise hatte der Gouvernör seinen Aufruf schon erlassen, ehe ihm Evanöville bezeichnet worden war. Daß die Milizen einberufen werden würden, war schon lange bekannt, trotzdem waren gestern noch nicht einmal die nothdürftigsten Vorbereitungen für deren Unterbringung und Verproviantirung getroffen. Man verließ sich darauf, daß die Soldaten, wie befohlen, Nation für einen Tag mitbringen würden und daß man dann noch immer Zeit habe, nach dem Nöthigen zu sehen. Der Quartiermeifter hatte biö gestern noch gar nicht gethan, und viele Soldaten litten thatsächlich Hunger. Unsere Milizoffiziere gefallen sich zwar sehr in goldftrotzenden Unisor mea, und nehmen gerne eine martialische Haltung an, aber sie haben noch sehr viel zu lernen, um wirkliche Sol baten zu werden. MIM Ueber den neuerdingö gegen Zola eingeleiteten Prozeß wird von Pariö geschrieben : Die Fassung der neuen Klage ge gen Zola übersteigt alleö, waö man von dem Zesuitiömuö der Regierung bezv. deSSeneralüabeS erwartendurste. WSh rend die erste Klage immerhin noch die schwersten Anklagepunkte Zolaö gegen dar Esterhazy.KriegSgericht enthielt. beschränkt sich die neue Klage aus die
H.'rvoihebung eine? einzigen Satz;S auS dem vier Spalten füllenden Artikel Zolaö, und zwar deö relativ mildesten Satzes, welcher also lautet : Ein Kriegsgericht hat soeben gewagt, auf Befehl einen Efterhazy freizusprechen, ein letzter Schlag inö Gesicht aller Wahrheit und aller Gerechtigkeit." Die AuSmerzung der meisten Be-
schwerdepunkte der ersten Klage ist o,e Folge der Verhandlungen deS KassationShofeS, dessen Berichterstatter die Trennung der Esterhazy-Affaire von der Dreytuk-Affaire für ungesetzlich erklärt hatte. Die Regierung glaubt nun durch die neue Einschränkung der Klage die juristische Aufdeckung deS an DreyfuS begangenen Justizmordes verhindern zu können, in dem der inkriminirte einzige Satz formell keine Andeutung auf die DreyfuS-Assaire enthält ! Wird aber der KassationShof dieses Manöver gelten lassen, nachdem fein Berichterstatter ausdrücklich daS preß gesetzlich garantirte Recht Zolaö zur Erbringung deö Wahrheitsbeweises für den ganzen Artikel anerkannt hat ? Daß die Regierung für den zweiten Prozeß die mit fünf Regimentern gesegnete Stadt Versailles auserkoren hat, wird von der unabhängigen Presse a!S ein weiteres Monöver gedeutet, die Verurtheilung ZalaS um jeden Preis zu erzielen. WaS in Versailles an zivilem Publikum" aufzutreiben ist, besteht entweder auS ausgedienten Offixieren oder auS gewerblich von den Garnisontruppen abhängigen Kleinbürgern. Dementsprechend wird auch die Zusammensetzung der Jury auSfalen . . . VrggllMictzkli. Inland. Wetterbericht. Wärmeres, schönes Wetter heute Nacht und Donnerstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 61 Grad, niedrigste 41 Grad. AuS dem Congreß Washington, 26. April. Der Senat war heute bloß zwei Stunden in Sitzung. Der Bericht des Conferenzcomiteö über die Mili-är-ReorganifationSbill wurde angenommen und die Bill wurde pasfirt. Im Hause wurde die KriegöfteuerBill vorgelegt und bestimmt, daß die Debatte morgen beginnen und die Abstimmung Freitag Nachmittag um 4 Uhr stattfinden soll. ,, . Mehr Schiffe. W ashinflton, 27. April Eine Depesche vor. New Sork sagt: Die Beamten der Hamburg-Amerikanischen Dampferlinie bestätigen die Nachricht von dem . Ankaufe deö Fürst Biömarck" und der Columbia" durch die amerikanische Regierung. Beide Schisse befinden sich im hiesigen Hafen. Sie werden im Brooklyner Schiffsbauhof als Hilfskreuzer ausgestattet werden. War auch gelogen. Washington, 27. April. Sekretär Long gab heute Vormittag die offizielle Erklärung ab, daß alle Berichte, welche meldeten, daß von Morro Castel auS auf daö Blockadegeschwader geschossen worden sei und daß dieseö daö Feuer erwidert habe, vollständig auö der Luft gegriffen feien. Der Sekretär erklärte entschieden, daß biö j,tzt weder von den Fortö noch von den Schaffen vor Havana ein Schuß gefallenfei. , a Eine Pro klamation deö Präsidenten betreffs Kaperei. Washington, 27. April. Der Präsident hat eine Proklamation er lassen, worin er erklärt, daß die Re gierung sich an daö Pariser Abkommen halten und keine Kaperbriese ausstellen werde. Folgende Regeln find festgesetzt : 1. Die neutrale Flagge schützt Waaren deS geindeö, KriegScontra bände ausgenommen. 2. Neutrale Waaren, welche nicht Contrabande find, find auch unter feindlicher Flagge nicht kodsiSzlkbar. 3. Blockaden, um bindend zu sein, müssen wirksam sein. 4. Op-nifi: Ciffe in e.:rik-7.i-
Aschen Häfen können biö zum 21. Mai verbleiben und sollen auch nachher aus .hoher See nicht genommen . werden, wenn ihre Ladung vor Ablauf dieser -Frist an Bord genommen wurde, doch fff n n.r&f sitf frtffi fftfrV r
II v u vii 1 1 tttu, vMf II x . . ... t . I . strecken, welche spanisye snzrere, ooer Contrabande, oder Kohlen die nicht zur Reise nöthig find, oder Depeschen aa die svaniscbe Reaieruna an Lord haben. 6. Spanische Schisse, welche vor dem 21. April auö amerikanischen oder fremden Häfen nach einem amerikani,schen Hafen ausgelaufen find, können daselbst klariren und ohne Belästigung auskaufen und ihre Fahrt nach irgend einem nicht blockirten Hafen fort setzen. 0. DaS Recht der Untersuchung ist vorbehalten und Postdampfer sollen ohne klare BerdachtSgründe nicht ange halten werden. Steigen der Preise. New Sork. 27. April. Die nächste und am schwersten fühlbare Folge deS Krieges mit Spanien wird ein allgemeineSStelgen der LebenSmittelpreise sein. Hier ist der PreiS deS ZuckerS schon vor einer Woche um einen Cent in die Höhe gegangen und Kaffee, Thee, Fleisch, Mehl, Käse, Butter und Eier werden bald folgen. Die Händler sagen, eS werde binnen Kurzem die Zufuhr infolge der Kaperei von Handelsschissen abnehmen und damit müsse nothwendiger Weise ein Steigen der Preise aller Importartikel verbunden sein. Gleichzeitig erhöhen die Kleinhandler, auch wenn gar kein Grund dafür vorhanden ift, die Preise aller anderen Sachen, die sie verkaufen. Die Bäcker und Fleisch?? folgen ihrem Beispiel. Daö ist noch- bei jedem Kriege der Fall gewesen und so wird eö jetzt auch wohl wieder kommen. Der Zuckertrust behauptet, ein weitereö Steigen der Zuckerpreise werde davon abhängen, ob die spanische Regierung an Privatleute Kaperbriese ausstellen wird. Geschieht dieö, dann wird sich die Zihl der gekaperten amerikanischen Schiffe schnell vermehren und selbstverständlich wird dann wenigerZucker hierherkommen, wie zu Friedenözeiten. Südfrüchte werden ebenfalls gevaltig im Preise steigen, denn der Handel mit dem Süden ist schon jetzt durch den Krieg fast vollständig lahmgelegt. Daß der Zinöfuß steigen wird, ist selbstverständlich. Verschiedene Ver-ficherungS-Compagnien haben schon jetzt ihre Gläubiger, von denen sie Hypotheken auf Grundbesitz haben, benachrichtigt, daß sie die Rate im Juni, resp. Juli von S auf 6 Prozent erhöhen werden. Postverkehreingeftellt. New Sork, 27. April. Der PostVerkehr zwischen den Ver. Staaten einer- und Spanien und Cuba anderseitS ist eingestellt. tmi K r i e g ö e r e i g n i s s e. New Sork. 27. April. Daö Lesen unterseeischer Minen in der unteren Bai wurde heute fortaesebt. Biö jetzt sind 74 Minen dort angebracht und man glaubt, daß von Fort Wadöworth brS Tandy Hook dreimal so diele gelegt werden. Sollte eine feindliche Flotte erfolgreich sein, daS Fort von Oarby Hook zu pasfiren. dann wird ihr durch die Minen und die gefährliche Felsenrisse Verderben drohen. W a s h i n g t o n, 27. Avril. Teeretär Long gab heute Vollmacht zur emphatlschen Inabredestellung deS Lügenberlchteö, der unter der LtteiSnuna Vom Flaggenschiffe New Sork" auögegangen war, Morro Castel hätte ans öle Flotte gefeuert. Die hiesigen Marinebeamten baben mit gewisser Beunrubiauna bemerkt bah die spanische Flotte bei den Kap Verdischen Inseln vor ihrer Abfahrt große orräthe bort einkaufte, ohne damit zu warten, biö sie einen spanischeu Sasen erreichte. Daber vermu thet man, daß der spanische Admiral beabsichtigt, sich auf eine lange Fa hrt zu begeben. Eine Bermutbuna ist, daß die spanische Flotte direkt naö d en Philippinen segelt, um daö Geschwader deö Commodore Devey, de sie Weitem an Stärke überlegen ist. zugreifen. Der Ouezkanal ift unter ven eulramatögeseten für Vchisse Kriegführenden geschlossen und bliebe nitZ tttitkk zu thun übrig, der eö cl)
einige Schiffe deö Capt. Sampsonö' auf die Jagd nach den spanischen zu schicken oder dem Commodore Deviy zu inkruiren, heimische Gewässer aus- ! zusuchen. j
Key West, Fla, 27. April. Der große spauische Dampfer Panama", von der Caballoö-Linie, der am 20. April mit einer Anzahl spanischer Flüchtlinge und einer sehr werthvollen Ladung, darunter Vorräthe' für die spanische Armee, von New Jork nach Havana abfuhr, wurde gestern Abend ungefähr 20 Meilen von Havana von dem kleinen Leuchthauötender Man grove", der jetzt zur Moöquito-glotte gehört, gefangen. Der Mangrove" jst mit zwei SechSpfündern und vier 58 Revolverkanonen ausgerüstet und wird vom Lieutenant Commander W. H. Everett befehligt. Er hat eine Mannschaft von 13 Mann. Der Panama ist ein Dampfer von 2800 Tonnen Register und ist eine sehr werthvolle Prise. Daö Torpedoboot Somerk. Falmouth, 27. April. Daö Torpedoboot Somerö, daö die Ver. Staaten ankauften und eweckö Reparaturen hier einlief, darf nun während deö Krieges, da eS, weil die Reparatu ren nicht fertig sind und eö nicht auö laufen kann, überhaupt nicht mehr fort. Die Mannschaft wurde abgelohnt und entlassen. a, ,, aM Ausland. Die spanische Flotte. London, 27. April. Eö wird hier berichtet, daß sich die spanische Flotte seit einigen Tagen auf hoher Oee befinde und daß man in Madrid baldigst die Beschießung amerikanischer Otädte erwarte. ( ? d. R ) Eine Seeschlacht wird erwartet. Madrid, 27. Apr. Der Marineminister ist im Besitze von Nachrichten über die Bewegungen der amerikanischen Flotte in asiatischen Gewässern. Dieselbe dürste in ungefähr sechzig Stunden Manilla erreichen und dann ift eine Seeschlacht zu erwarten. Der Gouvernör der Inseln meldet die Ankunst deö Kanonenbooteö.El'Cano. Die spanisch e Flotte. St. Vi'neent, 27. April. Die spanische Flotte befindet sich noch immer hier. Eö macht sich auf den Schiffen kein Zeichen bemerkbar, welche? die Abficht, heute in See zu stechen, andeutet. Munition und Geschosse sür jede Kanone werden auf Deck bereit gelegt und die Mannschaften scheinen begierig nach einem Kampfe zu sein. Daö Geschwader ist noch immer beschästigt, Kohlen und Vorräthe an Bord zu nehmen. im Deutschland? Neutralitat. Berlin, 27. April. Dem Hamburger Dampfer Pennsylvania", der am vorigen Sonntag von Hamburg nach den Ver. Staaten abfahren sollte, wurde die Abfahrt erst erlaubt, nachdem er 30,000 Centner Salpeter auögeladen hatte. Salpeter gilt alö Kriegöeontrabande, weil er zur PulVerbreitung gebraucht wird. IHM Die Taktik der Spanier. Madrid, 27. April. Daö allgemeine Publikum ist bezüglich der spanischen Kriegöbevegung vollkom men unwissend. Die Zeitungen er wähnen dieselbe nicht, berichten aber über die -Taktik der amerikanischen Flotte. Nach den erreichbaren Nachrichten urtheilend, scheint Spanien die Taktik deö Dachse? zu befolgen. Die Libera len sage : Wir befinden un? im Innern unsere? Hause?, Cuba. Porto Rieo und die Philippinen Inseln, und wir werden un? im Innern halten, bi? Ihr zur Erfüllung Eurer anmaßenden Prahlereien kommt und un? hinau? treibt." Man glaubt allgemein, daß die spanifche Flotte in Einklang mit dieser Volitik Zusammenstöße vermeide wird, wenn fie nicht zum Kampfe ge zwungen werden sollte ; daß aber die schnellsten Dampfer würden angestellt werde, um ' den Handel der Ver. Staaten zu zerstören. ,, De, Nann will kämpfen. ! Madrid, 27. April. E? wird hier ctttit, d-ß der sf:7.isr Mi-
ulöete 2H) ahre. m rk. Mary Le wi, Frau eines promi. venren Farmers uns woylveranuk unter ' allen Nrmnbnern nahe Welrnont. V 91 schreibt: .Ckit 27 Jahren litt ich fortwährend an nervöser Erschlaffung und bezahlte grobe Geldsummen für Doktoren und angezeigte Mittel ohne Abhilfe. Vor drei Jahren wurde mein Zu stand beängstigend, der geringste LSrm erregt mich und machte mich nervöi. Ich tonnt nicht schlafen und hatte eine Anzahl verderblicher An fälle und wurde allmählia schlimmer. Ich begann Dr. MileS' Reftorative Nervine und Nerven und Leber-Pillen zu gebrauchen. Anfangk schien die Medizin nicht ,u wirken, aber nachdem ich einig tzlaschen genommen, trat Aenderung ein. Ich ruhte Nacht besser, mein Appetit besserte sich und ich befand mich bald wohler; nun bin ich nahezu wieder gänzlich gesund, wie eine Person .meines Altert et erwarten kann. Sott fegn Dr. Mile,' Rervine. Dr. MileZ' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erste Flasche nlltzk oder da! Geld wird urückerstattet. . Buch über die Krankheiten de! Herzen und der Nerven frei. Adresse: v r.:: 5 fttervino! r ncctcrca 7 m iwiim JJly UUI. ., D r. D! i l e M i e a l 5 .. Elkhart. Jd. ral in St. Vincent drohe, ohne Beseh'e abzufahren, wenn er nicht gegen die amerikanische Flotte gesandt werde. Der spanische Admiral, welcher die Flotte bei St. Vincent, Kapverbische Inseln, commandirt, kabelte der Regierung, daß, wenn d'e amerikanische Flotte vor Havana liege, sein Platz nicht bei den Kapverdischen Inseln sei und fügte bei, daß er mit oder ohne Befehle am nächsten Morgen gegen da? amerikanische Geschwader segeln werde. - Man g l a u b't. L o n d o n, 27. Apr. Man glaubt, daß die anscheinende Strenge der Briten in Hong Kong und Falmouth gegen amerikanische Kriegsschiffe daö Resultat eines Einverständnisses zwischen den beiden Regierungen ist, um die portugiesische Regierung zu zwingen, die Abfahrt der spanischen Flotte von ten Kapverdischen Inseln zu befehlen und andere Nationen zu verhindern, ahnliche Gastfreundschaft zu üben. (ES scheint somit, daß die portugiefische Regieeung die spanische Flotte noch nicht ausgewiesen hat ) Von den Philippinen. Hong Kong. 27. April. Die Insurgenten auf den Philippinen sammein sich um Manilla und eS wird eine blutige Niedermetzelung der Spanier befürchtet. ES wird ferner berichtet, daß die Spanier Minen in der Umgegend von Manilla gelegt haben. Der Insurgentenführer Aguinaldop befindet sich an Bord deS amerikanischen Kreuzers Olympia". aaRbeumati?mu?im Rücken. in den Schultern, Hüften, Aenkeln, Elbogen oder Handgelenken enfteht durch zu viel Säure im Blut. Hood'ö Sarsaparma Hellt NheumatiSmuö. Hood'ö Pillen sind die beste Abführ-und Leber-Medizin für Familiengebrauch. 25. Mucho'ö Cigarrenladen befindet S in No. 199 OS Wasbinaton Ctr. Der New York Btose. (Gtailirt 1853.) WZ.,,.. Buttenck Muster ! ge n - ist - Blousen Tag ! vie neuen S:2hjahrS'Blousen werden auf den verkaufstischen ausgelegt, so daß sie leicht zu besichtigen sind, wollen Sie nicht kommen und dieselben sich ansehen ? Zweiter Stock. W M Ö Qffi
W
ipii . WM t f A nNtTO VA,Vc5 S Jifir)$ Mx ms 11 pJ f i . 1 ""VJL T Hrhgp S JJ
M
MMMMMMMM
Der Barbier von Sevilla ist von Rossini. Das Barbier von Indianapolis ist von der Indianapolis Brevivg Co.
CvCkv-
Lrsteres singt man nach Noten, Letzteres trinkt man nach Noten. Eke nnen sich daS glaschenbler euch nach.Hause kommen lassen, wenn Oie per Postkarte oder Uten. baS Sotttttrg Departement benachrichtigen.
CkvOaV-
ndianapolis m
MMjüWWMUWK
;35
Das bestbekannteste FahrraMder Wett !
(TOßpr I 5IUELLEII & WATSON, I -p)DO i Blaff Ave. ä: Ne Bk Str. Tel.5!l9. jp9
Die beße
mit feinstem, importirtem Havana Filler." CDTBX'KI UCLTUCDimio Fabrikant.
;p arkling
Unter dem weintrinkenden Publikum Deutschland? hat sich der Moselwein die erste, die bevorzugteste Stellung erworben uud in gleichem Maße hat sich auch der ungetheiltefte Beifall dem
Mosel Champagner
zugewandt. Durch unsere engen Verbindungen mit den ersten Qeinhäusern der Mosel baben wir eine unübertreffliöe Jmdortatio dies wtttkdollen
Weine aus ager und bieten unseren Hand. men. i Tel. 1203. 95l
Deutsche Feuer-Versicherungsgesellschaft von TTttd cH n rvrrrt ro Hauxtofst: J?t Oüd Qelaars Ctt., Indianapolis, Ind. Die älteste verficZernngö-SesellseZast mit 44jährige threnhast Oest-nde. CtoliM dttSer! Oillig k CapitalQ100,00O. Aktiva: 0303,707.60 -v CrrKart auJ cm C&OtrUzn und CtnwCn I. "
Theodore Otoln. Cxislt. Lcrciis Celunldt. C;::::. Qrccld Ccldcucticlicr. C:V:z.
O
.o vO vO -NO
revving Oo. Z
$50
10c Cigarre
ESoselle i Kunden somit einen Qeia auö erster n S m. und 953 West New York Str. TTioodor Iloycr. Citr-"a. Anjn-tDrr-"-. r ' -.r "'-'..'f.H v . - , - r
