Indiana Tribüne, Volume 21, Number 218, Indianapolis, Marion County, 26 April 1898 — Page 3
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Der Ritt ums Glück.
Von Wilhelm Meyer-Förster. (Nortsehung.) tc I''en in D:m großen Nauchzimmer im Kreise, Offiziere. Sportsmen, Magnaten, und der immer etwas schmierige G. W. Kalm stand großartig in der Mitte, hielt eine seiner schlechten Cigarrv. im Mund, die Hände in den Hosentaschen und erzählte: Alles feenhaft, dreihundert Balletteufen, alles elektrisch, eine erste Tänzerin aus Mailand und eine andere auS Madrid. Jeden Abend Ballett, die Loge kostet dreißig Mark, aber derClub bekommt jeden Abend eine gratis. Sie werden sich wundern, meine Herren!" Man wunderte sich wirklich! Dieser Kalm. dieser Kerl! Dreihundert Balletteusen, und er als Besitzer! Wirklich, der Kerl hatte Genie!Am Abend wurde gespielt, und (5. W. verdiente sein halbes Theater. Ja. der Kerl hatte Genie! Die Derby - Niederlage kümmerte ihn seit langem nicht mehr, wie er sich um die Pferde überhaupt nicht mehr kümmerte. Aber im Club spielte er und das war ja sein amerikanischer Traum gewesen die erste Geige. Leute mit den größten Namen schuldeten ihm Geld, und sein Conto in der Bank von England wuchs mit außcrordentlicher Schnelligkeit. Brandes und er sahen sich täglich im Club. Bisweilen dachten sie wohl noch an die Badener Tage und das famose Duell, aber C. W. ärgerte sich nicht mehr über jene Erinnerung. Dieser Herr Georg Brandes war ja so klein geworden und er. C. W. Kalm, so groß! Wirklich, diesen gealterten Mann haßte er nicht mehr. Irgendwann würde er ihm vielleicht mal den Nest Geld abnehmen, damit man ihn dann endlich aus dem Club hinauswarfen konnte, aber das eilte ja nicht. Er hatte auch Orden bekommen, die er qern trua und auf seinen Bisiitenkarten verzeichnete, ab:r es warm kleine Orden ohne besonderen Werth, sie genügten C. W. nicht. Dem alten Baron von Notte, den er eines Tages quasi von der Straße aufgelesen und mit einem Bedlentengeyalt wieder in Dienst genommen hatte, hielt er stundenlang Vorlesungen: 3ck muß immer hoher steigen, lieber Herr, ich bin siebenundvierzig Jahre alt und will so sterben, daß man sagt: Das war cm großer, bedeu tender Mensch. Die größten Kunstler sollen mich umgeben, ich will geadelt werden, baronisirt. die größten und hervorragendsten Menschen sollen an meiner Tafel speisen." Und der alte Baron, der in C. W.'s abgelegten Kleidern zur Seite saß, in C. W.'s Gegenwart nicht rauchen und nicht ungefragt sprechen druste, saß gebückt und dachte: Kem Jahr mehr, dann wird er wahnsinnig. Er mußte Taq und Nacht um Herrn Kalm sein und durfte Nachmittags in dem neuen, hocheleganten Wagen mit C. W. spazieren fahren. Seine Tracht war ihm genau vorgeschrieben: Schwarze Kleidung, hoher Hut, rothe Handschuhe. Und immer wuchs C. W.'s entsetzliche Lustigkeit. Er lachte beständig und drehte dem Baron, mdem er ihm seine Heldenthaten erzählte, alle Knopfe ab. Mitten in der Nacht saß dann der Alte todtmüde auf seinem Zimmerchen und nahte neue Knopfe an die Kleider. Denn wer hätte es sonst für ihn thun sollen? Am 2. September fand die letzte Schauspielvorstellung im Osiendthea ter statt, es sollte sechs Wochen geschlössen bleiben und am 1. November mit einem großen Ballett Manzoni's neu eröffnet werden. Das Theater war gut besucht, denn es hatte namentllch unter den Burgern des Ostens viele freunde gehabt, außerdem wurde der Tell" gespielt, der meist gute Häu ser macht. C. W. saß in der Prosceniumsloge neben dem Direktor und war in seiner rosigsten Laune. .Tell." sagte er und las den Theaterzettel, von Friedrich v. Schiller. iawohl. sehr gut. Aber dergleichen wird hier nie wieder gespielt. Und weshalb nicht? Weil ich es nicht will. Ich, C. W. Kalm. Und wenn dieser Schiller sich im Grabe umdreht. Ich will es Nicht, basta. Der Direktor lachte aus vollem Hal se, denn C. W.'s Rede war in der That belustigend. Natürlich spornte ihn dieser Beifall an. und er begann ein Programm zu entwickeln, das er sich neuerdings zu rechtaeleat hatte. Es war alles Unsinn. aber der Direktor lachte, und der alte Baron quälte sich wie immer, gleich falls heiter m scheinen. Der Vorhang ging auf, und C. W. mackte es Riesenspaß. m die Vor tel lung laut hineinzureden mit Witzen, die immer alberner und unzusammenbänaender wurden. Aber das Publikum nahm das riesia übel und mahnte entrüstet zur Ruhe. .Was?" sagte C. W.. dieses Thea ter gehört mir, hin geschieht, waö ich will. nur. was ich will!" Und er fuhr mit lästernden Reden munter fort. Das ganze Publikum gerieth außer sich, ganze Reihen standen auf. und wenn nicht der Direktor, der Logenschließer und der Baron C. W. hinaus
geschafft yatten. wäre es tym wahrscheinlich übel ergangen. Der Direktor schüttelte erstaunt den Kopf, und er fragte den Baron: Ist Herr Kalm oft so merkwürdig? Das ist doch schließlich keinSpaß mehr! Das grenzt ja an ..
Eme halbe Stunde spater fuhr der Baron mit C. W. heim, er hatte noch stundenlang bis tief rn die Nacht hinein Mühe, 'ihn zu beruhigen. Schließlich schlug Kalm's Zorn dann in seine alte Lustigkeit um, er holte Chartreuse, und sie saßen bis zum Morgengrauen bei einem wunderlichen Gemisch, das C. W. aus heißem Wasser. Liqueur, Zucker und Apfelsinen herstellte. Konrad war an ienem Abend gleichfalls im Theater und hatte mit Zorn und Empörung das unerhörte Betcagen Kalms beobachtet. Aber es ging ihm wie den andern Besuchern: Schillers herrliche Verse hatten in wenigen Minuten die Erinnerung an den häßlichen Zwischensall ausgelöscht, ihre Schönheit nahm alle Herzen gefangen. Und oben aus der Buhne stand a Griotte als Geßler, und rechts und links neben Konrad saßen ,m Parkett Frau Griotte und Annie. er hatte auf mehr zu hören unv zu acylen als auf die albernenSpäße des Herrn Kalm. ES war Griotte's letztes Auftreten! Konrad hatte es unmöglich abschlagen können, diesem letzten Künstlerabend Griotte's beizuwohnen. Aber wieso, hatte Konrad gefragt, lektes Auftreten? Sie werden doch ein neues Engagement suchen, lieber Griotte, und hoffentlich recht bald finden?" Ich habe e!n Engagement gefunden." sagte Griotte mit Geisterstimme, und ich bin im Interesse meiner Fa milie darüber froh. Die Bühne, lieber unger Freund, sieht mich nicht wieder, ch bin " er stockte, dann faßte er sich md sagte mit männlicher Würde: Sie werden vielleicht lachen, ich aber lache nicht: ich bin an das Königliche Schaupielhaus cngagrn, vom 1. Januar beginnend, und zwar als Souffleur." Aber das ist ja ausgezeichnet " hatte Konrad erwidert, das ist ja ein wahrer Glückszufall, meine besten Glückwünsche!" Und Griotte hatte traurig erwidert: Sie wissen, lieber Freund, ich habe von der darstellenden Kunst, wenigtens von der memigen. nie allzuviel gehalten, ich habe stets meine Tochter Anna davon fernzuhalten gesucht aber nun. wo der Abschied kommt a. bei Gott, er schmerzt. Aber Sie werden kommen, zum Tell", Sie versprechen es mir. Es wird, der Vergleich hinkt freilich, mein Schwanengesang sein, und was meine bescheidene Kunst zu leisten vermag, das soll sie an diesem Abend geben. Konrad sah auf diese Weise den Geßler Griotte's zum dritten Male und mußte sich ehrlich sagen, daß die deutsche Kunst durch Griottes Scheiden tn keiner Art benachthetligt werden würde. Der Geßler war in der ganz eidlichen Vorstellung entschieden die mindestwerthe Leistung, denn Griotte hatte sich nicht nur in der Maske feuerrothe Haare und dito Bart vollständig vergriffen, sondern auch in dem polternden, schreienden Ton. Für den wissenden Hörer wie Konrad klang freilich durch dieses Poltern und Schreien em leises Zittern, und als der Geßler in die hohle Gasse ritt im Ostendtheater kam der Geßler auf einem wirklichen Pferd, das Grete" hieß und tagsüber Kohlen fuhr richtete sich Griotte hoch auf im Sattel und schaute zum letzten Male wie ein scheidender König in das Publikum. Und Tell's Pfeil traf, und die Bühnenlaufbahn des Schauspielers Hermann Ludwig Franz Griotte hatte ihr Ende erreicht. Em kolossaler Lorbeerkranz, der Konrad ein schönes Stück Geld gekostet hatte, wurde Griotte nach Aktschluß gereicht, dann noch drei kleinere Kranze und ein Bouquet, alle gleichfalls von Konrad bezahlt und durch einenDienstmann dargeboten. Das wirkte immens! Das Publtkum war hingerissen, denn es sagte sich: Ein Schauspieler, der so geehrt wird. muß ein hervorragender Künstler sein, und wenn der Geßler uns nicht gefiel, klügeren und reicheren Leuten hat er. scheint's, ausgezeichnet gefallen. Man rief Bravo, und wieder und immer wieder mußte Griotte vor dem Vorhang erscheinen, achtmal, wie Konrad zahlte, zwolfmal. wie die glückliche Annie mit Freudenthränen berichtete, dreißigmal, wie Griotte in ,äteren Jahren behauptete. Direktor und Schauspieler waren baff, und auch sie, die von Griotte nie viel gehalten hatten, sagten sich unsicher: Sollte mit diesem Griotte wirkllch em Kunstler scheiden? Jedenfalls und unbestritten war er der Held des Tages, und jedenfalls und unbestritten war duser letzte Abend semer Kunstlerlausbahn der größte, den er je gefeiert. Konrad und die Frauen erwarteten ihn vor dem Theate?, und als er endlich herauskam, seine Kranze unter dem Arm, war er immer noch nicht sähig, zu sprechen. Kinder, welch' ein Abend!" Man rieth hin und her. von wem die Kränze sein könnten, bis Griotke sagte: Das ist ja so gleichgültig. Nicht darauf kommt es an, wer den Künstler ehrt, sondern daß man ihn ehrt. Habt ihr übrigens gesehen, ob meinen Colleaen oder den Damen ein Kranz gereicht wurde?" Nein, Gott bewahre, nicht einer! Nicht einer." Griotte lächelte selig. Nicht einer." Konrad freute sich über alle Maßen. daß sein Einfall mit den Kränzen ei nen so ungeahnten Erfolg hatte, denn die stojze Freude beschrankte sich keines Wegs auf Griotte, sondern erfüllte auch die beiden Frauen. Alle drei gingen wie berauscht, sie erzählten zum hundertsten Male alle Einzelheiten Da hob sich der Vorhang, und Du kamst hervor Da kam ein Dienstmann mit dem riesigen Kranz, er konnte ihn kaum halten ' Da kamst Du wieder vor den Vor-
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Und da nochma! " Und da flog der zweite Kranz " Und so weiter, und so weiter. Diese drei Leute, denen es zeitlebens kümmerlich ergangen war, und die heute so wenig wie in voraussichtlich aller Zukunft sorgenlos lebten, sie gin-
gen mit strahlendenGesichtern. weil ein Parkett kleiner Leute den Papa vor den Vorhang gerufen hatte. Aber in Konrads liebenswürdiger Freude mischte sich sehr bald ein arger Schrecken, denn Griotte blieb plötzlich stehen, es war nahe am königlichen Schloß, auf der Kurfürstenbrücke, und sagte feierlich: Dieser Abend ist für mich ein rettender Wink: Ich war im Begriff, aus einer gemeinen Regung heraus, des schnöden Broderwerbs wegen, auf die Kunst zu verzichten, das wird jetzt nicht geschehen." m a i Wieso mchil fragte onrad noch halb ahnungslos. Diesen Souffleurpoften neyme ich nicht an, nie!" Und die Arme pathetisch zum Himmer erhebend, rief er leidenschaftlich: Raubt mir nicht mein Bestes! Nehmt mich nicht meiner Kunst!" Diese ganz unvorhergesehene Wendung erschreckte nun freilich auch die Frauen. Hundertundfünfzia Mark Monatsgehalt, dazu die Trinkgelder der großen Mimen und der Gaste, das ist enorm! Man hatte schon Luftschlösse? gebaut, wie man von dieser Unmasse Geld ein ganz neues Leben sich gestalten wollte, und vielleicht konnte man sogar auf's Land ziehen, nach Friedenau oder Schöeberg! Nein, das durfte er nicht resusiren, um Gottes willen nicht! Und Konrad, Annie und Frau Griotte redeten am Schloßplatz und die Franzosische Straße entlang so energisch und überzeuaend aus den armen Griotte em, stellten Kränze und Bravos plötzlich in ein so dunkles Licht, malten das Leben eines Souffleurs so rosig und das eines Mlmen so grau, daß er besiegt und zusamm?ngedrängt klein beigab. Em Stem fiel Konrad vom Herzen, dann lud er heiter seine kleine Gesellschaft zum Abendessen. Als sie am Kalserhof vorbeikamen, wo Konrad mit Brandes seit länger als einem Jahre wohnte, sagte er frohlich: Wir wollen hineingehen, zum wenigsten werden wir hier gut bedient. denn ich bin da ja zu Hause. Seyen Sie. Annie, das sind Brandes' und meine Zimmer, da in der ersten " Er stockte: Mein Gott, da ist ja Licht.' Brandes ist nie um die Zeit zu Hause. Und der Diener ?" Dann malte es sich auf seinem Gesichte wie eine Ahnung, und hastig sagte er: Thun Sie mir den Gefallen und warten Sie hier eine einzige Minute. Ich bin sofort wieder hier, in einer halden Minute." Eine Viertelstunde verging, er kam Nicht. Es war eine kühle Herbstnacht, und Griotte. der keinen Paletot trug, fröstelte. Man qmg auf und ab und sah immer nach den zwei erleuchteten Fenstern wo alles still und.rubla war. lFor.seVung folgt.) zrüliNngsmoöen. In den Neuheiten der Frühlingsmode haben sich Chic mit Gediegenheit iu emer reizvollen Gesammtwtrkung vereint. Sind auch die Aenderungen in den Formen verhaltrnßmaßig gering, so bieten die neuen Schöpfungen doch ein verändertes Modenbild. DieFarbe herrscht noch immer unumschränkt, wenn auch für dieStLaßentoilette naturgemäß neutrale Farben den Vorzug erhalten. Für elegante VisitenSonetten sind die Farben Grau, Reseda im? Heliotrop vorherrschend, die in prächtigen quergestreiften Geweben in remcr Wolle oder .m Wolle mit Seide hergestellt werden. Einfachere Kleider für die Promenade, die Reise u. s. w. arbeitet man aus Tuchstoff, Kammgam, covert-coar, Loden u. dergl. und wählt dafür Mit Vorliebe modefarbenc, graue und graugrüne Töne. Bessere Kleider werden sehr gern aus Etaminestoff gearbeitet, der die mannigfachsten Variationen zeigt. Durch eigenartige Bindungen sind ganz kleine Musterungen gebildet, andere haben querlaufende Durchbrüche, die mit gauffrirten Seidenstreifen abwechseln, oder seidenglänzende Carreaus im Ton des Stoffes und sind mit schnurartigen Fäden in zierlichen Verschlmgungen durchzogen. Die letzt genannte Musterung erscheint deson ders hübsch in Grün-Weiß, Heliotrop Weiß und Grau-Weiß. Elegant und vornehm sind Etamrnegewebe mit sei dener Kette. Wunderbar fein und weich wirken sie in einfarbiger oder melirter Tönung; etwas kraftiger er scheinen sie, wenn sie mit feinen Streifen im gleichen Ton' durchzogen sind. Gern getragen werden auch seiden glänzende Stoffe mit Streifen in zwe Schattlrungen derselben Narbe wie Blau, Grün. Heliotrotf u. s. w.: dies Streifen werden von überliegenden schwarzen. leicht gewellten, bortenabn lichen Streifen , quer durchschnitten, so daß sie ganz klerne Blockcarreaus bil den. Bei der Vorliebe für Querstrei fen und schottische Musterungen ist es begreiflich, daß es auch schottische Querstreifen gibt, die namentlich Mn ci r.t.- f . r ' warcc feyr tjuoiq au2ie?!N.
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vuu unv wirkungsvoll sind ferner leichte, Crepe de chineartige, quer mit Atlasstreifen durchzogene Gewebe in Silbergrau. Graugrün u. dergl. Zu Kostümen aus kräftigen Stoffen wählt man das kurze Jäckchen, das auch als selbständiges Kleidungsstück von jungen Damen bevorzugt wird. Zur Ergänzung einer Toilette wird auch noch immer das Cape getragen, das die Mode ekie und elegant in der verschiedensten Weise auszustatten liebt. Aeltere Damen pflegen die Capes etwas länger zu tragen. Charakteristisch für die Capes ist der rund geschnittene, angesetzte Volant; elegantere Capes haben noch
pitfftrtc Frisuren, gekreppte Seidenkrausen, Spitzen, Gazevolants und j dergleichen mehr. Auch Perlen und , r;.s. nr.:wr -fjuiunifciv ifitiiii uti uyivi jiciuUlu keit und Eleganz eine sehr erklärliche, bedeutende Rolle, während zu den Capes aus Tuch und tuchartigen Geweben das englische Genre mit Streifen, Steppereien, Borten u. s. w. vorherrschend ist. Modefarbene Capes verziert man häufig mit fernen Goldl'.tzchen, die in Verbindung mit feiner. weißer Stepperei sehr hübsch aussehen, dabei aber doch einfach wirken. Wie fehr man die Farbe begünstigt. zeigen kleine, schwarze, aber sehr elegante Capes mit vollen Tullruschen m Vlaßlila. Hellgrün, Rosa und Weiß, die von gleichfarbigen Bändern umschlössen werden und vorn unter flotten Scheifen enden. Hochelegant ist em Cape aus klarer, silbergrauer Ehenillen- und Seidenstickerei, die lose aus weißem Tasfet ruht. Den untern Rand begrenzen volle Frisuren aus fem pllssirter. ausgcschlagener Seide und weißer Seidengaze. Zu weiterem Schmuck dienen Schleifen aus silbergrauem Sammetband und kleine, fein facettirte Stahlschnallen, deren blitzen. de Lichter mt vornehme Gesammtwir kung des Capes noch erhohen. Für Garnituren finden die belieben krausen Atlasbändchen auch biet Verwendung, da sich mit diesem einfachen Material eine große Vielseitigkeit bewirken läßt. So trägt man CapeS aus schwarzem Tuch mit schnurartlgem Besatz in reizvoller Linienführung, an. den sich krauses Bandchen setzt, und Capes aus gemustertem Stoff, deren ganze Musterung mit krausem Bandchen conturirt m. Beziiglich der Garnitur läßt sich kaum von emer bevorzugten Moderichtung sprechen, da sie überaus mannigfaltig erscheint. Im Allgemeinen gilt für Capes aus festen Stoffen, wie Tuch. Kammgarn u. s. w. der hohe Mediciskragen oder der breite Umlegekragen. Der erstere ist . innen , häufig mit abstechendem Sammet bedeckt und mit Stosfstrelsen besteppt. Der Umlegekragen besteh! entweder aus dem Stoff des Capes oder aus gleichfarbigem Sammet mit Stoffumrandung. . Für die Frühjahrshüte verwendet man viel Tüll, Gaze und einen ganz neuen Stoff, eine Art , Strohgewebe. Dieser sehr leichte, glänzende und elaftische Stoff wird zu toqueartigen Hüten in große Puffen gekräust. Aeußerst beliebt sind für das Frühjähr schwarz und weiße Kostüme, aus zwei verschiedenen Stoffen zusammensetzt. Den Rock wählt man aus Himalajastoff, gemustertem Kreppstoff . C o t . UNO oergleicyen, lvayreno oas ouzu gchörige, offene Jäckchen aus einfarbigem Tuch, Taffet oder Atlas g,arbeitet und mit Stickerei. Verschnürung. Applikation oder Passementerie ausgestattet wird. Häufig wählt man auch den gleichen Stoff glatt und gemustert. So hat ein elegantes 5ad emen Rock auS.carrirtem, schwarzem Seidenstoff und eine Blusentaille aus dem gleichen, glatten Stoff. Der Rock ist mit weiber Seide unterfüttert; die in Querpuffen gezogene Taille hat eine weiße, mit schwarzem Spitzenstoff überdeckte Passe. Rock und Bluse werden durch einen , Gürtel aus ' heliotropfarbenem Spiegelsammet verbunden und seitlich über den hohen, weißen, mit Spitzenstoff . bedeckten Kragen hcliotropsar bene Patten. Den seitlichen Schluß der Bluse decken Spitzenkrausen, die
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von Sammetschleifen zusammengefaßt werden. Vervollständigt wird diese Toilette durch ein mit Pailletten und Durchbruchstickerei geziertes, mit weißer Seide unterfllttertes Cape, das mit schwarzen und weißen Seidenfrisuren
begrenzt ist. Den Halsausschnitt zieren weiße Tüll- und schwarze Seidenrüschen. Den Hut aus schwarzem Perl- und weißem Jllusionstüll schmücken herrliche Jrisblüthen mit schwarzem Reiher. Der hierzu passende Schirm hat einen Bezug aus quer gestreifter Seide in Schwarz und Weiß. Der schwarze Stock mit einfacher Krücke und goldenem Kniestück ist mit einer weißen und schwarzen Quaste geziert. Em hübsches Kleid mit Dovvelrock ist in der ersten Abbildung veranschaulicht. Dieses Kleid aus gemustertem. yeugrauem Wollenstoff ist mit einem Doppelrock gearbeitet, dessen oberer, am Rande abgesteppter, kürzerer Theil r . . u 1 . u ein jf r " Y i rN r vi uuci uui uuicui yioa jaui. aüicfcr aus Futterstoff, ist unten 6 Zoll hoch mit Oberstoff bekleidet. Der Rock ist, einen Schoß imitirend, dreimal mit fchmaler Litze besetzt und mit einem glatten, vorn mit zwei Knöpfen geschmückten Gürtel von Hellem, lederfarbenem Tuch begrenzt. Auf der Blusentaille setzt sich der Besatz fort unv endet an dem kleinen Ausschnitt, der zweimal mit Litze umrandet ist. Der rechte, übertretende Vordertheil der Taille legt sich mit einem Aufschlag um, der bis auf einen schmalen Rand mit lederfarbenem Tuch bekleidet und mit emem Knopf befestlgt ist. Den Ausschnitt der Taille füllt ein glatter Einsatz aus Tuch, über den sich sich' artig gefaltete Theile von gemusterter, gelber Seidengaze legen, an die sich ein kurzes Spitzenjabot anschließt. Ein faltig mit Gaze überdeckter Stehkragen und unten mit Borte verzierte Aermel vervollständigen die Taille. Gleich elegant in Form und Farben, wähl ist die Toilette aus silbergrauem Tuchstoff in Figur 2. Zu einem alatten, mit lila Taffet untersiitterten Rock ist eine Blusentaille mit kleinem Schoß gewählt, die von emem Metallgürtel umspannt wird. Die- auseinandertretenden Vordertheile schließen emen vertikal eingekrausten Einsatz aus lila Sammet ein. Die Garnitur der Taille bilden schön qeschwungme. oben große, nach unten kleiner werdende, mit Soutache umrandete Figuren, deren Füllung in einer leichten Soutacheverschnurung besteht. Den Rückentheil der Bluse ziert die gleiche Garnitur wie vorn, nur treten die Flguren hier in der Mitte zusammen. In ähnlicher Weise sind die Aermel ausgestattet, die auch am untern Rande eme Soutacheborte begrenzt. Der ziemlich breite, außen mit gezogenem Sammet, innen mit Soutacheverschnürung ausgestattete, stark geschweifte Kragen schließt vorn mit emer grvßen Tullschleife. Wunderhübsch ist der runde Hut aus sandfarbenem Seidengeflecht, dessen breite, seitlich aufgeschlagene Krempe mit lila, am Rande in kleine Krauschen gezogener Seidengaze unterfüttert ist. Seitlich ist er ober- und unterhalb der Krempe mit lila Seidenbandschleifen geschmückt. An dem geschmackvollen, hmten anschließenden, vorn losen, sehr jugendlich wirkenden Paletot aus hellgrauem Tuch in Figur 3 mit unten seitlich geschlitzten Vordertheilen bilden aufgesteppte Tuchstreifen den Besatz. Sie umranden den Paletot und die Aufschläge, die sich oben mit einem Umlegekragen aus blauem Sammet bereungen. Vorn ist der Paletot jäckchenartig mit übereinandertretenden Querfalten gearbeitet und in doppelter Reihe mit schönen Stahlknöpfen geschmückt. Die Aermel sind am Handgelenk mehrmals mit Stoffstrelfen umrandet. Der Pa letot ist ganz ml! hellem Sndensutter versehen. Der runde Hut mit aufgeschlagen, breiter Krempe besteht aus schwarzemPhantasieseidengeflecht, seine Garnitur aus schönen, schwarzen Straußfedern. Große Einfachheit in der Form zeigt die in Figur 4 dargestellte Toilette aus modefarbenem Kammgarnstoff. Der ganze Schmuck der aus Rock und Blr.sentaille gearbeiteten Toilette besteht in einer schönen Passementeriegarnitur, die vorn die Form eines Latzes mit bretellenartigen Garniturtheilen hat; diese bilden an den Schultern Epauletten und reichen bis zum Gürtel; vorn setzen sich die Theile auch unterhalb des Gürtels fort und sind, ebenso wie der obere Theil des Latzes, mit Heller Seide unterlegt. Die Garnitur ist aus schwarzem Tüll und seidener Litze gearbeitet und mit Pailletten' durchstickt. Ein seidener, faltiger Gürtel schließt, die Taille unten, ein ebensolcher Stehkragen oben-ab. Der barettartige, aus blauem Seidengeflecht in lose Puffen geordnete Hut ist mit blauen Federn, seitlich mit gelblichen Rosen verziert. Der für junge Damen geeignete, sehr hübsche, anschließende Paletot aus schwarzem Kammgarn in Figur 8 Mit kurzem, glattem Schoßchen hat gerundete Aufschläge aus schwarzem Moir6 und einen innen mit Moirö bedeckten Mediciskragen. Der Paletot ist rmgsum -einschließlich des Kragens mit schmaler, zackiger Perllitze umrandet und außerdem mit breiterer, von Perllitze begrenzter Wollenborte gar nirt, die vorn ein Figaroiäckchen imitirt und hinten kreuzweise über die riü:nth:ile ztföl ist. 0:n ci:ren :y.l t:r 2i:rr.l:.j cr;:n Zixr.il ::r.
gw! gleicher Besatz', der sich' auf der oberen Seite des Aermels kreuzt und am Ansatz des Aermels verschwindet. Der runde Hut aus beigefarbenem Strohgeflecht ist mit Band und einem großen Tuff schattirter Azaleenblüthen
IJUllllll. Ein S ch r e ck e n s k in d. Besuch: Ja, mein Kind, wenn wir todt sind, dann verderben wir. bis schließlich nichts mehr von uns da ist." Der kleine Hans(Sohn des Hauses): Das ist bei Ihnen aber nicht der Fall, Herr Müller." Besuch: .Gewift. mein Sohn. Warum sollte ich davon verttzont vielven'5" Der kleine 5)ans: Na. Mama sagt immer: Sie gehören zu denen, die nicht alle werden." Bosyaft. Kavallerist: .Und wie haben Sie denn 'den Gaul gnannt? onnlagsreiter: Torpedo." Cavallerist: Wohl, weil er auf dem Lande nicht zu gebrauchen!?" Durch d : e B l u m e. 5?eldwe bel: Herrgott. Einjähriger, sind Sie em : Na, kern Schimpfwort, aber de tiefe Sand aus dem Kasernenhof mus Sie ja ordentlich anheimeln!" Sin Unfehlbares Weittel. Das Feld der Wirksamkeit deö be, rühmten Dr. Bull's Husten'Syrup wird immer fortbestehen, denn wenn eine Mutter einmal dieses unfehlbare Mittel gegen Husten,Erkältung,Bräune oder Keuchhusten gebraucht hat, so wird sie nie eine andere Medizin versuchen. "Ich gebrauchte Dr. Bull'S Husten Syrup feit 15 Jahren in der Familie gegen Husten, Erkältung und Hal6-Leiden und fand ihn ein ausgezeichneteS Mittel." Frau D.T.Elarke, 163 Congreß Str.,Cleveland,O. Dr. Bull'6 Husten Syrup wird überall für 25 Cents verkauft und man darf sich nicht von Verkäufern überreden lassell einen anderen oder etwas billigeren Artikel zu nehmen, denn nur der ächte Dr. Bull's Husten Symp giebt immer usnedenstellende Resultate. FeLSöSS!SSZ,tV CKCE TRIEB, ' ÖSED. $ jS'Z ioirtrs f?-- 4 nufe i'A lUr?j5 sNs&i &J&V&r1 5H ic3sMu, XtAfttm asre fmmuL BAR HXTURES 0RA1N BOARDS AHO AU. Tln Xinc, Drooo, Copper, 2 Miokol ond all KitcHen and I PIsltod UtonsItSc Ciass, Vood, MorblOoer 1 calaln. Etc ; CEORCE WM. HOFFMAN,, 6 t! Haau&etsra &4 froprUtcr ,295 Eat Washington St.. Indianapolis. D THE BAR-KEEPERS FRIEfiD. I S25aS2SSS52S3SZS3S2S3S2SSS2nmfmn iwrn a Zum Verkauf in Apotheke 25 Cents per Pfund. - sw ff rwuns OsZ 5t5chhsN5gk. - Sonntags - Vlait bietet eine FüllH nutnaZtkVUn Sek,. SosseS Der Abonnements - Preie i der täglichen Tribüne ist 12c, det SonntagöblattS Sc, beider zufamWen 1R trö., per Woche oder SS (?tö. Per Monat. Durch die Yost versandt, kostet hcA Tageblatt 0.5 dat Sonntagtblati. 02 per Jahr, beide zusammen 06 ta Oo?äuSbkktHkmg. aller Art werden rasch und billig auß. eeführt. Glnttittttcntm, Quittungen. GonQltatlvzzag NeSnnngen OtsSästSLsrten, Qxlt2&&fCi LirLnls, 1 n. f. d r p-f r 1 pi.- - ..(Mim. w- ....
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