Indiana Tribüne, Volume 21, Number 218, Indianapolis, Marion County, 26 April 1898 — Page 2
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Sie tSzliche Tribüne kostet durch den Xrlfct i Cent per Woche, die eox,ntagS-,Tribäne"I Itntt per Woche. Veide lusaurae 15 Tent In 85 Cents pr Mt. Per Poft utzerhalb bei .ub zefchtikt Ix VorauISzahlg p pti a,r. OTOi 10 COb Vlaama Cit3fc Indianapolis, Ind., 26 April 1898 Finsterer Aberglaube. : Unserer vielgerühmten Ausklärung zum Trotz wuchert finsterer Aberglaube noch überall in unserem großen Lande. Großstädter, welche es für eine Beleidigung ansehen werden, wollte man sie nicht zu den Gebieten- zählen, unterscheiden sich in dieser Beziehung wenig von den Afro - Amerikanern Die Ersteren lassen sich von Astrologen, Hellseherinnen und ähnlichen Schwindlern an der Nase führen, während die Letzteren sich von Voodoo - Priestern terrorisiren lassen. In manchen Landestheilen steht der Hexenglaube noch ebenso in Blüthe, wie zuZeiten des Fanatikers Cotton Mather, der vor 200 Jahren in Neu - England Hexen auf dem Scheiterhaufen verbrennen ließ. In gewaltsamer Weise ist dieser Hezenglaube jüngst in dem Gebirgsdistricte von Raleigh County. W. Va., zum Ausbruch gekommen, und zwar in einer am Clark Creek unweit von Lawson Post Office belegenen Commune unter Leuten die allgemein auf einer höheren Culturstufe stehen, als die meisten Gebirgler im Süden. Nach den Mittheilungen des PresbyterianerMissionars erkrankten dort 4 Binder eines gewissen Grisfith Jarell, ein 10jähriger Knabe und 3 Mädchen von 11 bis 15 Jahren, unter eigenartigen Krampferfcheinungen und bald hieß es in der Nachbarschaft, daß sie behext wären.- Ter Knabe ebenfalls behauptete das nicht blos, sondern er ging sogar so weit, einen alten Mann Namens Blizzard und ein altes Weib Namens Likens, welche im Gebirge wohnten, der Hexerei zu zeihen. Die abeiyläubischen Eltern hatten nun nichts Eiligeres zu thun, als einen Hexendoctor zu Rathe zu ziehen, und dieser erklärte nach Vornahme von allerlei Hokuspokus, daß thatsächlich Hexerei vorliege, er aber den bösen Zauber zu bannen im Stande wäre. Unter unheimlichen Beschwörungen goß er eine Büchsenkugel aus Silber und mit dieser sollten Jarell's Nachbarn nach den Zauberern schießen, freilich nur in effigie. Zu diesem Zwecke formte er zwei menschliche Gestalten, die er an Jarell's Scheuer aufstellte, und das Schießen begann. Die Figur, welche den alten Blizzard darstellte, wurde bei iefcern i rr . v .t..i . . .. vstgu! ourcyooyri, oocy war angeviicq Niemand im Stande, das Ebenbild der Frau Likens zu treffen. Das galt natürlich für einen weiteren Beweis, daß das Weib mit dem Bösen im Bunde stand, und es wurde beschlossen, die Hexe aus dem Wege zu schaffen. Die Männer umzingelten ihr Haus und die Frau hätte ohne allen Zweifel das Lben lassen müssen, wenn ste nicht ihr Nahen rechtzeitig bemerkt und sich in die Wälder geflüchtet hätte. Niemand hat sie seitdem zu Gesicht bekommen. Als d:e Lent- unter Verwünschungen unverrichteter Sache zurückZehrten, beschloß der Hexendoctor, ein anderes Mittel in Anwendung zu brin,aen. um jarell's Kinder von dem bösen Zauber zu befreien. Er füllte eine F rW PT" m ' tfiaiaje nm miti, lecl- UND naynadeln und stellte sie auf das Feuer, nachdem er sie fcrt verkorkt hatte. Wenn das Wasser kocht," sagte er, wird Jemand kommen und um eine Gefälligkeit bitten. Wer immer dies ist, hat die Kinder behext." Wie nicht anders zu erwarten war, konnte das Glas den Druck des sich entwickelnden Dampfes nicht aushalten und die Flasche explodirte mit lautem Knall, wobei die Nadeln in dem mit Menschen angefüllten Raume nach allen Richtungen umhergeschleudert wurden. In demselben Augenblicke erschien der alte Blizzard und bat um etwas Schießbedarf. Es war ein Glück für ihn. daß fast alle Anwesende von den umherfliegenden Nadeln getroffen und damit befchäftigt waren, dieselben aus den Wunden zu ziehen, da andernfalls der alte Mann sicher auf der Stelle erschlagen worden wäre. So kam es, daß Blizzard sich durch die Flucht retten konnte. Durch diese Vorfälle war die Aufregung in der Commune auf Fieberhitze gesteigert worden und Jarell's Nachbarn riethen, einen erfahrenen Zauberer, der boch droben im Gebirge hauste, zu Rathe zu ziehen. Das that Jarell und der große Hexenmeister erklärte es als in seiner Macht liegend, die Kinder entzaubern zu können, doch bedürfe er dazu neuntägiger Vorbereitungen. Inzwischen war die Kunde dieser an Wahnwitz -grenzenden Vorgänge nach Raleigh Court House gedrungen und dem dortigen Arzt Dr. Daniels zu Ohren gekommen. Dieser besuchte mit Dr. Humble Jarell's Kinder und heilte dieselben. Damit war Qber das Unheil noch nicht beseitigt. Die feste Ueberzeugung der Kinder, daß sie behext worden, war unter ihren Altersgenossen nicht auszurotten, und bei anderen Kindern zeigten sich ähnliche Krampferfcheinungen, die- wohl auf Psychische Ansteckung zurückzuführen waren. Der kleine Jarell machte die Sache noch schlimmer, indem er eittm Knaben Namens James Shepherd . sagte, daß er ebenfalls behext wäre und nie geheilt werden könnte. Darauf fiel James in Krämpfe und wurde tobsüchtig. so daß er in ein Irrenhaus gebracht werden mußte. Nach den Mittheilungen des Dr. Humble ist der Hexenzlaube in allen Schichten der dortigen Bevölkerung so tief eingewurzelt, daß alle Bemühungen, denselben auszurotten. sich als vergeblich erweisen. Aha. A.: Sie schicken Ihre Frau ins Bad, ist sie denn krank?" B.: Nein, ich schicke sie zu meiner Erolung fort."
Taö Cxamenfleber. Das Examen alsUrsache des Selbstrnordes behandelt Dr. Arthur Adler in Breslau in der Zeitschrift für practische Aerzte. Jedem, der einmal Ezamenscandidat war, wird der Zustand geistiger Veränderung, in dem sich der Candidat vor der Prüfung befindet, aus eigener Erfahrung bekannt sein. Der Ausdruck Examenfieber" bezeichnet den Gemüthszustand ziemlich xify tig. Nach Adler's Ansicht ist es das angestrengte Arbeiten unter dem Druck einer starken Spannung wegen des zweifelhaften, von äußeren Umständen vielfach abhängigen Ausfalls der Prüfung, was sie so gefährlich für den Seelenzustand macht. Dr. 'V.tt meint, dak es, abgesehen von Jenen, auf welche ein Examen überhaupt nicht einwirkt, oder die es nicht nachtheilig schädigt, eine nicht ganz unbedeutende Anzahl von Personen gibt, welche für die Examensschädlichkeiten außerordentlich empfänglich sind. Dabei handelt es sich nach Professor Kraepelin nicht um Menschen mit rüstigem Gehirn, sondern um solche, deren psychische Widerstandskraft herabgesetzt ist, welche auf intellektuellem Gebiete durch leichte Ablenkbarkeit und rasche Ermüdung, im Gefühlsleben durcb erhöhte Erregbarkeit, aber geringe Nachhaltigkeit gekennzeichnet sind. Eine solche psychopathische Anlage kann ererbt oder erworben werden durch Schädlichkeiten, besonders Influenza, anderweite akute und chronische Krankheiten, geistige Ueberanstrengung vor Eintritt in die eigentliche ExamensVorbereitung, Gemüthsbewegungen, starke Vorliebe für alkoholische Getränke, vieles Rauchen u. s. w. An 7 Kranken sah Dr. Adler Zustände, die er als akute Examensneurasthenie bczeichnen möchte. Rechtzeitig erkannt und richtig behandelt, verlaufen sie überraschend günstig. Im anderen Falle können sie aber auch zu den travrigsten Folgen führen. Als Heilmittel sind anzuwenden: Entfernung des Kranken aus der ihn stets von Neuem aufregenden Umgebung, gute Ernährung, Bettruhe, gegebenenfalls Opium. Zu warnen ist aber nach Dr. Adler's Erfahrung vor sogenannten Erholungsreisen zur Zerstreuung, wobei die mannigfachen äußeren Reize, w?lche das völlig ermüdete Gehirn nicht verarbeiten kann, die Niedergeschlagenheit des Gemüths noch verstärken. Neue ChoeoladeManie.
Lange genug haben die Thee-Gesell-schaften die Hauptrollen in unserer fashionablen Damenwelt gespielt; sie werden wohl auch jetzt nicht so schnell verschwinden, allein es wird in Aussicht gestellt, daß sie langsam zurückgedrängt werden von der neuesten Manie in diesen Kreisen: der ChocoladeManie oder chocolate habit", wie man sie schüchtern nennt. Die wunderbarste Verbreitung Hat diese Manie bereits da und dort in diesen Gesellschaften erlangt. CHocolade muß in jeder eßbaren oder trinkbaren Form in fast unbegrenzter Menge genossen werden! Gesundheitliche Ideen sind es ursprünglich, welche das Product der Cacao - Bohne so ungeheuer modisch gemacht haben. Chocolade muß der wahrste Tausendsassa in dieser Hinsicht sein. Wenn man dünn ist, macht er dick und stark, soweit wie gewünscht, die Dicken und Fetten aber macht er schlank. Er macht die blassen Wangen rosig, und den allzu roth blühenden Wangen verleiht er jene beliebte interessante Blässe." Er beruhigt und schlägt nieder. er icgi aber auch an und belebt. Ja er bringt so ziemlich Alles hervor, was sich so eine Gesellschafts - Modedame im Stillen wünschen mag! Höchstens dem russischen oder türkischen Bad hat man früher so vielerlei Wunderwirkungen zur gleichen Zeit zugeschrieben. Darum fort mit den Thee - Gesellschaften und her mit den ChocoladeGesellschaften! Beim Chocolade-Tisch gibt es weniger Schmuck - Entsaltuna, als beim Theetisch. Indeß fehlt es nicht an kunstvollen Spitzendeckchen im spanischen oder mexikanischen Geschmack, an schön gearbeitetem Silbergeschirr und an einer Bowle von ausgesuchtem geschliffenem Glas, welche die 'obligate Schlagsahne enthält. Die Chocolade - Urne" enthält das Wundergetränk selbst, und dasselbe wird in Begleitung dünner Waffeln servirt. Die schlimmste Manie ist dies sicher nicht; aber man kann selbst der Chocolade zu viel thun! Krieg und Lebensverfich,r,ttg. Wenn unser Land im Kriege sieht, so erhält die Frage, was aus den Lebensversicherungs - Policen Solcher wird, die in Kriegsdienste getreten sind, eine große practische Bedeutung. In den letzten Tagen ist diese Frage von vielen Seiten her in den Neuigkeits - Spalten der Zeitungen aufgetaucht und hat eine verschiedene Beantwortung dabei erfahren, zumal die Versicherungs Gesellschaften selber darin nicht durchweg denselben StandPunkt einnehmen. Einige allgemeine Bemerkungen hierüber dürften daher nicht unangebracht sein. Natürlich ist für alle DieWenigen, welche dem angeborenen oder adoptirten Vaterlande ihren Arm und ihr Leben zu Gebote zu stellen Lust haben und Angehörige besitzen, die von lhnen mehr oder weniger abhängen, die Frage von allergrößten Interesse: Ist eme Versicherung aus mein Leben unter solchen Umständen noch ohne Weiteres giltig oder nicht,. oder welche Opfer muß ich für die Erhaltung ihrer Giltigkeit bringen?" Und es wäre nicht zu verwundern, wenn Viele den Eintritt in den LandesvertheidigungS Dienst, falls derselbe ir)ni freisteht, gerade hiervon abhängig machten. Auch sonst lohnt sich eine kurze Erörterung der juristischen Seite der Sache, die noch keineswegs fix und fertig entschieden Unlere Neütsvriesler fllntraci darin
noch nicht vollkommen überein. Indeß neigt sich die Mehrheit derselben der Auffassung zu, daß die Gerichtshöfe jederzeit eine, sonst in jeder Beziehung ordnungsmäßige LebensversicherungsPolice für giltig erklären würden, wenn der Versicherte im activen Dienst für sein Land den Tod gefunden habe, ganz gleichviel, ob der Contract rnit der betreffenden Versicherungsgesellschaft eine gegentheilige oder einschränkende Bestimmung enthalte. Diese Anschauung gründet sich auf den bekannten Grundsatz: Alle Contracte, welche dem Interesse des Gemeinwesens zuwiderlaufen, sind ungiltig!" Es wäre jedenfalls nicht
schwer, diesen Grundsatz auch auf den vorliegenden Fall anzuwenden und ba( raufhin die Umstoßung privat - contractlicher Bestimmungen zu verlangen, welche die betreffende Person verhindern könnten, im Nothfall in den Dienst ihres Landes zu treten, aber ja keines anderen Landes, denn Solches wäre ja gleichfalls geJ:n die Interessen des Gemeinwesens unter solchen Umständen. In diesem Sinne hat sich bereits eine Anzahl hervorragender Anwälte ausgesprochen, und auch eine unserer Versicherungs - Fachzeitschriften, bezw. ein juristischer Mitarbeiter derselben, nimmt in einem längeren Artikel diesen Standpunkt ein. Nicht in allen Fragen jedoch wird die Frage so einfach liegen. Die Versicherungs - Gesellschaften können geltend machen, daß der Eintritt einer versicherten Person in den Kriegsdienst jedenfalls das Risico- erhöhe, und können daraufhin höhere Zahlungen verlangen. Manche Gesellschaften auch erklären in dem betreffenden Contract die Versicherungs - Police bei Eintritt in den Kriegsdienst wenigstens dann für ungiltig, wenn die Versicherung nicht schon eine gewisse Mindestzeit, z. V. zwei Jahre, zu Kraft besteht. Auch kann bestimmt werden, daß der Eintritt in den Kriegsdienst nur mit Zustimmung der Versicherungsgesellschaftcn erfolgen sollte. Das Alles kann, wie gesagt, contractlich ausbedungen sein, und es ist. ganz unmöglich, allgemeinhin vorauszusagen, wie sich das Gericht zu Streitfällen solcherArt stellen würde. Manche unserer wichtigstenLebensversicherungsGesellschaften legen gar keine Bedingungen für den Falls des Eintritts in den Kriegsdienst auf, und es läßt sich nach gewissen Vorkommnissen der letzten Tage mit ziemlicher Bestimmtheit sagen, daß die allermeisten amerikanischen Lebensversicherungs Gesellschaften von etwa vorhandenen Einschränkungs - Contraktbestimmungen einen möglichst gelinden Gebrauch machen werden. Unter dem Einfluß des pa triotischen Fiebers" hat erst jüngst eine der größten dieser Gesellschaften eine Policen - Clausel bezüglich Ungiltigkeit der Police im Kriegsdienstfall aufgehoben, und mehrere andere haben weitgehende Liberalität in dieser Beziehung in Aussicht gestellt.' Also: Lieb' Vaterland, magst ruhig sein!" Nur auö Zinn gebaut. Die kürzlichen Ueberschwemmungen des Ohio haben einen berühmten und einzigartigen Stadttheil von 'Louisville. die Ansiedlung Tintown". entvölkert. und vielleicht ist das Ende dieses merkwürdigen Extrastädtchens nahe. Es lohnt sich, einen kleinen geschichtlichen Rückblick auf dasselbe zu werfen. Tintown" ist wahrscheinlich der einzige Ort der Welt, in welchem kein einziges Haus aus Holz oder Stein oder Ziegeln erbaut ist, sondern Alles aus Zinn besteht, und erst vor sieben Jahren ist dieses Zinnstädtchen unter außerordentlichen Umständen in's Dasein getreten. ein Kind der Noth, eine Nachgeburt des Sturmes. Einen Tag, nachdem der große Wirbelsturm des Jahres 1891 so schreckliches Unh:il in Louisvill: a-g:richtet und so viele Menschenleben dahingerafft hatte, ging ein einarmiger Neger durch die Brook Str. nach der städtischen Abfuhrstelle und sah, daß der Wirbelsturm eine große Anzahl Zinndächer unmittelbar neben diese Stätte geschleudert hatte. Bolivar war selber Heimlos geworden, aber an Unternehmungsge'ist fehlte es ihm nicht, und als er die Zinndächer gewahrte, kam ihm alsbald der Gedanke, daß dieselben ganz gutes Baumaterial abgeben würden. Er machte sich sogleich an's Werk. und in wenigen Stunden stand das erste Häuschen von Tintown fertig da! Die einzigen Werkzeuge, welche der Erbauer benutzte, waren ein Blechbüchsen - Oeffner. ein Handbeil und eine Schaufel. Kein einziger Nagel wurde durch das Zinn und die in neren paar Balken geschlagen. Aus Austerntannen wurde die Ofenröhre hergestellt! Als andere Wollköpfe das Wunderwerk sahen, beschlossen sie, es nachzuahmen. Binnen wenigen Tagen hatte Tintown" 100 Häuser, über 500 Einwohner, und die Hauptstraße, genannt Ashbarrel Ave., war der Stolz des neuen Gemeinwesens. Vor drei Jahren beschlossen die biederen Tintowner, auch eine Kirche zu bauen, und ihr Sinn für Harmonie sowie auch andere Umstände brachte es mit sich, daß auch das Gotteshaus aus Zinn bestehen müßte. 2 Zinndächer aber, welche der Wirb:!stürm zugeführt hatte, war'n ausg -braucht; aber das besagte Genie hals wieder aus der Verlegenheit. Auf je? nen Vorschlag suchten die Wollköpfe alle Gäßlein und Winkel nach klechernen Austernkannen ab. und richtig? nach einigen Monaten hatten sie Stoff genug für eine Kirche zusammeng:bracht. Ein Faß mußte als Kanzel herhalten. Auch viele Weiße machter. sich das Vergnügen, diese Kirche zu besuchen. ' Endlich organisirten die Tintowner ein besonderes Stadt Gemeinwesen, und Bolivar Buckner wurde zum Bürgermeister" erwählt. Er amtirte unaefäbr nacö Art aewisser Indianer-
Stämmesgerichte. und niemals kam eine Streitigkeit, in welche er eine Entscheidung abgegeben hatte, noch vor daS gewöhnliche Stadtgericht. Ja sogar noch eine Feuerwehr" legten sich die Zinnstädtler zu. und ihr Marschall zwang u. A. faule Tintowner Ehemänner, zur Arbeit zu gehen und nicht blos ihre besseren Hälften sich am Waschzuber abplagen zu lassen. Der Gute leistete seine Dienste ohne Bezahlung. Alles in Allem war es ein recht gemüthliches Leben. Jetzt haben die Hochfluthen zerrissen, was der Wirbelstürm zusammengebracht, und allem Anschein nach wird diese Curiosität keine Wiederauferstehung erleben. Schade drum. Lachen und Schönheit. Für gewöhnlich hält man daS Lachen mit Recht für überaus gesund; nicht selten ist dasselbe sogar als direkteS Heilmittel verwendet worden. Auch in anderer Hinsicht gilt das Lachen nicht für nachtheilig. Indeß fühlt sich ein Mitarbeiter einer unserer FrauenZeitschriften veranlaßt, vor dem Lachen in gewisser Hinsicht eindringlich zu warnen, da es Etwas beeinträchtigen könnte, was so manchen Evastöchtern (und auch einigen Adamssöhnen) noch n'iher geht, als die Gesundheit, die Schönheit nämlich! Möge dieser Warner hiermit selber - das Wort erhalten: Die meisten Runzeln- in den Gesichtern werden zwar durch Absorgen. Aufregung und sonstige bekannte Ursachen hervorgerufen, aber manche kommen auch vom Lachen. Auch das Lachen sollte gewissermaßen als Kunst geübt werden, und es ist ungefähr ebenso wichtig, zu wissen, wie man lachen soll, als, wann man lachen soll. Man sollte es möglichst vermeiden. mit den Seiten des Gesichtes zu lachen; Haut - Lockerung und Runzeln in der einen oder anderen Richtung sind sonst die Folge. Auch darf man nicht zu viel schmunzeln; sonst wird schließlich eine Reihe halbkreisförmiger Runzeln die. vielleicht noch jugend. lichen Wangen bedecken. Die Runzeln werden nun einmal vom Frauengeschlecht ungemein gefürchtet und gehaßt, und Verhüten ist gewiß besser, als nachhtt'.ges Behandeln. Es crn pfiehlt sich, ab und zu am Spiegel sich zu überzeugen, was für eine Art von Lach - Beweaungen dem Gesicht am besten paßt. , ,, L3aS der Fächer erzählt. ES gibt, wie man weiß, eine sögenannte Fächersprache, die in Verbindung mit der schöner Frauenaugen oft beredter als Worte sein kann. Doch nicht von dieser Art der Verständigung zweier Liebenden, nicht von dem koketten Spiel, das den Fächer in der Hand einer verführerischen Evastochter so gefährlich für ein schwaches Männerherz werden läßt, soll hier die Rede sein, sondern von einer ganz besonderen Sprache, die der Fächer führt, ohne daß seine Besitzerin die geringste Abnung davon hat. Dieser anscheinend so harmlose Toilettegegenstand vermag nicht nur discret anzudeuten, waS seine Herrin nicht gut mit klaren Worten sagen darf und was sie doch für ihr Leben gern einen Bestimmten" wissen lassen möchte, sondern der kleine Schäker kann auch in jedem unbewachten Moment zu einem boshaften Verräther werden, der Geheimnisse ausplaudert, welche die betreffende Schöne im tief nen G".ude ihres Herzens wohl geborLen glaubt. Wer gute Augen hat und iich darauf versteht, der kann in einem Äallsaale die interessantesten Studien machen und von dem stets gesprächigen Fächer Dinge erfahren, die ihn oft betustigen. oft aber auch mit Entrüstung oder Trauer und Mitleid erfüllen. Bei jenem unbeachtet an der Wand sitzenden Mädchen mit dem unschönen Gesicht, der eckigen Figur und dem wenig eleganten Kleide, wie deutlich verräth der einfache Holzsächer mit seinen müden, langsamen Bewegungen die innersten Gefühle des armen, einsamen Mauerblümchens. Dann jene hübsche, auffallend gekleidete Brünette, die den kostbaren Elsenbeinfächer hestig auf und ab bewegt, wie wenig ahnt sie, was der Verräther in ihrer feinbehandschuhten Rechten jedem Vorübergehenden erzählt: seine Herrin ist wüthend vor Neid und Aerger, daß der hochgewachsene ölonde Mann drüben nur Augen und Ohren hat für die alberne" GeHeimrathstochter, die außer ihren blauen Augen und den rosigen Grübchen nichts hat. worauf sie sich was einbilden dürfte. Das Gesicht der Ncidischen zeigt von diesen Gefühlen, ebenso wenig, wie das der Verlassenen an der Wand von Enttäuschung und Betrüb, niß spricht ' Beide blicken lächelnd und offenbar mit dem größten Inte:esse auf das bunte, lustige Treiben im Saal. Nur der Fächer heuchelt nicht; hier wie dort läßt er jeden, der es sehen will, einen Blick in das Innere des Mädchenherzens thun und da sieht ti wahrlich anders aus.wie auf dem heiteren, unbekümmert scheinenden Anilin. Geradezu ergötzlich ist nun aber die Sprache, die der Fächer in der Hand der vir verschizdenen .??rauenspecies". Hin Glück Im Hause. Häuölichcv Friede und Glück werden immer bewahrt werden wenn die U tern die nöthige Vorsicht bei Erkältung, oder Hals und Lunizcn Leiden der Kleinen anwenden. Kinder sind immer geneigt eincErkältung leicht zu nehmen Dr. Bull's Husten Syrup jedoch kun'rt sie rasch und sicher. "3c-j gebrauchte Dr. Bull'6 Hnstcn Cyrup für meinen acht Jahre alten Sehn. Er hatte die Bräune und ich versuchte viele Mittel fand jedoch daß Dr. Bull'6 Lausten Eyrup das bestevon allen war." Frau A. Geib, 317 Dcmctt Str., West 5o, boken, N.J. Dr. Bull'6 Husten Syrup kostet nur 25 Cents und er ist besser und billiger als wie alle die anderen' Muturen welcher der5ändler anxreist. Staust nur Dr.'ZJull'ö Huen Srrup t.3 er tt n:rl. uu)
des Zungen Mädchens, der verhirathcten Frau, der Wittwe und der alterndenungsrau. reden soll, wie eine geiitreiche Französin behauptet. Mit leuchtenden Augen und von der Aufregung gerötheten Wangen wartet das junge Mädchen auf ihre Tänzer; der fieberhaft hin und her flatternde Fächer behält stets denselben Rhythmus bei und sagt deutlicher als Worte: Fang ihn ein, halt ihn fest fang ihn ein, halt ihn fest Wenn man dagegen die ruhi- heitere, selbstbewußte Art und Weise beobachtet, in d:r eine glücklich verheirathete wnge Frau ihren Fächer bewegt, so glaubt man unwillkürlich die Worte zu hören: ?kch hab' ihn. ich bin zufrieden ich hab' ihn. ich bin zufrieden Wirklich charakteristisch ist das langsam ubgemessene Tempo, in welchem die Halbtrauern, de" Wittwe ihren großen schwarzen Fächer auf und nieder klappen läßt. Was lieat Alles in diesen Bewegunaen: christliche Resignation, philosophisch: Erhabenheit, leise Hoffnung auf ein zweites Glück und noch manches Andere. Die eigentliche Melodie, d das schwarze, elegisch rauschende Unge. thüm in gleichmäßigem Takte dazu raunt, läßt sich in die Worle über setzen: Ich habe ihn gehabt, ich habe ihn verloren ich habe ihn gehabt, ich habe ihn verloren Am wenn. sten mißzuv:rstchen ist endlich die hastige, etwas schnippische und sehr empatische Art des alten Jüngserchens. sich zu fächeln. Man sicht förmlich die a ' beiden Seite.i des schmalen Gesicht? lang herabhängenden Korkenziehcrlöck-. chen verwcgm auf und nieder tanv.x und hört dazu den Fäf,:r halb spöttisck und halb qereiU schnell und erregt flüstein: -Ich hätte ihn haben können, wenn ich ihn hätte wollen. hätte ihr haben können, wenn ich ihn hätte wol, len D!e. verschiedenen Bewegungen deS Fächers in dieser Weise zu classificiren. ist selbst jenem englischen Dichter nicht eingefallen, dcr die Behauptung aufstellte, daß der Fächer in der Hand der Frau dasselbe bedeute, was das Schwert in der Hand dc? Mannes sei.
O0M JlV. I n N o. 35 Division Str.. N. ?)., wäre die Familie Koplik beinahe durch einem Gasosen entströmendes Leuchtgas erstickt worden. Die Familie besteht aus Morris Zkoplik, 43 Jahre alt, der im Souterrain ein Putzwaarengeschäft betreibt, seiner 42 Jahre alten lKattin Rachel und drei Söhnen, Louis 21, Abraham 19 und Israel 16 Jahre alt. Als Israel am Morgen erwachte, machtc er die Wahrnehmung, daß die Familienwohnung mit Gas gefüllt war; er weckte mit Mühe Vater undBrüder und man entdeckte nun. daß die Mutter bestnnungslos war. Erst nach längerer Zeit er'langte sie die Besinnung wieder. Da ein Topf Milch, der auf dem Gasofen stand., theilweise geleert war. qlaubcn die Koplik's. daß ein Kater Namens Major-, welcher der Liebling des ganzen Hauses ist, durch das geöffnete Fenster über der Thür in die Wohnung spazierte und von der Milch naschte. Hierbei trat er wahrscheinlich auf den Gashahn, der sich leicht drehen läßt, und öffnete ihn dadurch. Aus Leben und Tod hatte die Gattin des unweit von Little Spokane, Wash., ansäbigen FarmersJohn M. Keenan einen Kampf mit einem wüthenden Bullen zu bestehen, um ihren Mann vor der rasenden Bestie zu retten. Im Garten beschäftigt, hörte sie daö Thier auf einem benachbarten Acker furchtbar brüllen und zu ihrem Entsetzen sah sie ihren Mann regungslos auf der Erde liegen, während der Bulle ihn mit den Hörnern attackirte. Schnell entschlossen, ergriff die besorgte Frau eine Heugabel und ging mit derselben dem Bullen zu Leibe, während sie zugleich von ihren Kindern Nachbarn zu Hilfe rufen ließ. Wiederholt stieß Frau Keenan dn Bestie die eisernen Zinken in denKLrper, bis diese von ihrem Manne abließ und sich auf die Frau stürzte. Die, Todesnoth gab letzterer Riesenkräfte und sie vermochte sich des Bullen lange genug zu erwehren, bis mehrere Nachbarn herbeieilten und das Thier mit wohlgezielten Schüssen niederstreckten. Keenan selbst hatte erhebliche, doch keine tödtlichen Wunden erlitten, wahrend seine Frau aus dem verzweifelten Kampfe vollständig unversehrt hervorgegangen war. Daßein 80 Jahre alter Ehekrüpvel sich von dem drückenden Ehejoch
genchtllch befreien laßt, kommt nicht alle Tage vor und darum verdient ein solcher Fall wohl Beachtung. Bon Richter Ban Wyck in Brooklyn, N. Y., wurde daS Gesuch um Scheidung des 80 Jahre alten Philipp Lukas von seiner um ein halbes Jahrhundert jungeren Gattin Margarethe bewilligt. Lulas hat im Bürgerkriege als Artillerist gedient und erhielt von der Bundesregierung eine kleine Pension. Auch besitzt er ein Lc-.ndzut. Vor fünf Jahren sproßten noch einmal Liebeskeime im Herzen des Greises. Er warb um die damals 25. Jahre alte Jungfrau, und Pastor Fisner von der deutsch-presby-terischen Missions - Kirche an Hopkins Str. segnete den Bund. Frau Lulas vermiethete ein Zimmer an den jugendlichen.Elektriker August Schramm, welcher auch Gattenrechte beanspruchte und vor drei Monaten mit der Wirthin aus; und davon ging. Lukas machte zwar Versuche, die Gattin zur Rückkehr zu bewegen, aber die junge Frau erklarte, sie wolle ihr Leben nicht an der Seite eines Greises vertrauern. Die Scheidungsklage wurde' von ihr unbeachtet gelassen. alten und Mäuse vertreibt man für immer auö dem Keller, wenn man die Wände, Steine und Decke mit einer Kalklösung, in welcher Eisenvitriol gelöst ist, anstreicht; außerdem legt man in alle Ecken, Ritzen, Ratten- und Mäuselöcher Eisenvitriolkrystalle. Der Erfolg ist glänzend, ein so behandelter Kellerräum sieht derartrt Cap nie tzUUt. ' I (
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to all who are afflicted as I was, that One Gives Relief." Oia aas rts9 Auch in Düsseldorf ist ein Beitrag zu dem Capitel von? Schutz vor Schutzleuten gkliefert worden. De: Pvlizeisergeant u- begab sich tags in die Restauration Zum Ence: Hof" an der Grafenbürger Chaussee. Dort benahm er sich derart, daß der Wirth ihm die Thür wies. Frings entfernte sich aber nicht, sondern begann mit vier rnn, die eben erst die Wirthschaft betreten hatten, einen Streit. Die Herren und der Wirth wiesen den angetrunkenen Beamten, der an dem Tage dienstfrei war, scharf zurecht. Frings entfernte' sich nun und fing draußen mit dem Kutscher der vier Herren Streit an. Als diese zum Beistand ihres Kutschers herbeieilien, zog der Beamte seinen Säbcl und schlug damit um sich. Daraufhin wurden andere Polizeibeamte herbeigeholt, die ihren Collegen mit zur Wache nahmen. Infolge dieses Vorfalles ist dem Frings der Dienst gekündigt wor. den. D e r i n T i s z a - R o 1 f i n Ungarn weilende Graf Friedrich Waldeck erhielt vor einigen Tagen aus Wien zwei beunruhigende Telegron:me. In dem einen wurde ihm mitgetheilt, daß sich zwei Einbrecher unter dem Vorwande, ihn zur Aufnahme in eine Lebensversicherung zu bewegen, bei ihm Präsentiren würden, um das Terrain für einen später zu verübenden Einbruch zu recognosciren. Das andere Telegramm lautete kurz: Zwei ZuchtHäusler werden sich dem Herrn Grafen vorstellen, die ein Attentat beabsichtigen. Nehmen Sie sich in Acht!" Graf Waldeck übergab die Telegramme der Polizei, welche dem Grafen sogleich zwei Detectives zur Verfügung stellte, die nöthigenfalls die angekündigten Vesucher m der Wohnung des Grafen verhaften sollten. Thatsachlich erschienen Tags darauf bei dem Grafen zlr-ei Männer, die sich als Agenten der Wiener Filiale einer New Äorker Versicherungs - Gesellschaft ausgaben und den Grafen' einluden, fein Leben versichern zu lassen. Der Graf sah also, daß das Telegramm wenigstens zum TheZl auf Wahrheit beruhte, und er ließ die Beiden sogleich durch die Detectives verhaften. Es gelang den beiden Herren jedoch, nachzuweisen, daß sie thatsächlich Versicherungsagenten seien u.id keinen anderen Zweck verfolgten, als den Grafen zur Lebensversicherung bei ihrem Institute zu bewegen. Es qe lang.auch. die Aufgeber der beiden Te legramme herauszubekommen, und dadurch war der ganze Sachverhalt festgestellt. Zwei Agenten einer anderen Versicherungsgesellschaft hatten in Erfahrung gebracht, daß ihre Concurren ten zu dem Grafen reisen würden. Um ihnen das Geschäft zu verderben, fandten sie die beiden Telegramme an den Grafen Waldcck ab natürlich anonynr. --- Jedermann, sagt so. Caöeareti Candh Kathartie, die wundervollste medizinische Entdeckung deS Zeitalters, angenehm und erfri. schend im Geschmack, tvirkt sanft und sicher aus dllerea, Leber und Eingewei. de, daS ganze System reinigend, ent fernt Erkaltung, kurirt. Kopfweh, ftieber, anhaltende Verstohfung und Un. Verdaulichkeit. Kaufen und versuchen Oxt eine CSachtel von L C. C. beute; 10
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and in mrcase it is always fact Cincinnati Züge! 0. H. & v. ß. R Abfahrt Indianapolis dfahrt 8 45 , I VZVM . l0 4Srn J sm , 4 4SM , 7 00flra Ankunft Cincinnati Ankunft 70?m . II ZLM Um , 0091m . 7 4SM . 105092m xayicn Juge, ii. p. & I). vt. ?r. i sm rm jmm. mm Abfahrt , Ankunft Indianapolis Dayton Abfahrt 8059m , 10 46m . Z4SM , 4 45NM . 7 00NM Ankunft UCJFrn J Nm m 7UNm 11 Mttm Toledo & Detroit Züge. C. H. fc D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plö : Toledo : Detroit bfalzrt10 4SSm nk'ft4Nm r'ft8409? 7 00jtm 4lLm , 1593m ) Ausgenommen EonntagD. Ticket-Officen : Union Station und No. 2 West Washington Straße. Ecke Meridian. 4 fäoiüe. Zuge nach Shelbyville, Greensburg, und '3Uüim.:ll. ODJoucuttiL 3 45 93onn Lal'ck, : 415 Vorm. t! l'ck : 7 Vorm mit Huftnclrne 8 n Sonntag ; I0)v?m. mit nähme von Sonntag; 2 45 ichm. tägltcd: 6 20yi2fim tagita,. Verbindung im Union Vahnhof mit Q.&C, L & N., B. &0. S.W. und C. & O. j ach alle Richtungen j südlich, südöstlich und östlich. ( Echla'rvage' ach Vshigton an drm täglich und 60 ne uekvnft sinem M"N vor in der ia me) iiam. acranrenoen ug. nur xiacn Ticket Dff.es, No. I Ost Wa hingt Straße urd llntoa aynyos. H. M. Bron son, A. S. P. Diepipuläre Wli,!WM) M t 'i't",' riii""1'" IfLÜ ist die kefte Linie ach KM-A-. - Vier Züge! Verlasse Jvdianapolt nkunst i Chicago ( TOOBrn n vm 8 8LN 11 M Stacht! m oo " 8 40 00271t I ll bende 7 238m 7 556m 4 7 d Lüge treffe hier et.... j.Z ZZZ TSgiich arSgev. snnrag. Die eefte verbesserten Oestibuls Zangen, Wngnsr Schlfrvgen elegante Yarlor Wagen und Vßwagen. Loral,Echlafagen in Indianapolis ftebt nm 8wbendS bereit. Verläßt Ebtcago 2 45 Morsen. Sana jeder Zeit nach 0 bend denötzt werde. 2 West Washington Etraße, 7iffifMitf8 Uioabbos. Na5atbu, X,lUCl'XJltC9 sett ,e. Bahnlzos und 22. etrab Geo, W. Hayler. D. V. W. A. TZ Alt t dafUkatolrl Huk 7 tairly fot.lltff.iit pvnoa tfv'k Mi, k Mi rMl ma4 writ, ad who, ftar lnlrti,wlll wark ladatrlou'jr, k. i ., J r; tmr ki Oiir wloliHwliw tk.y .I wll' tUornima IS tmt9 u u.pl.rmwM weä 70 mm Mn Ut nnwl k.
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Eisenbahn-Tabelle
Ankunft und Ldgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Vantalia. Abgang Postzug 7 00 Ist t r M. kprey iixvj stm Expreß 12 40 Km Acmodation 7 20Lm Expreß 4 00Nm Erpreß L 10 Vm Ankunft Erpreß 6 40L Expreß 4 45N Accomodatton 10 00 r Expreß 2 35 N Schnellzug 7 1K Vm . Accomadano 120 91a Cledeland, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis unk Elevelaud Divilio. Wgang Expreß. 4 15 S5a Expreß 35 Dm Expreß 10 35 Srn Limited Expnß 11 15 W Erpreß S 25 Nm Ankunft Expreß 4 ION? Expreß 11 30'Vm Limited Expnß 8 45 21 Expreß 210 5! Expreß 10 50 9ha et LsuiS Diviston. Avgg Expreß 7 30V i- r- m. mm mm. zimiifo xpre? n Expreß ...,1120 9ha Erpreß, tZalich 3 50 9hn Ankunft Expreß täglich 4 05D Expreß losom Limited Expreß. S30Nm Expreß 610 Vm Thicago und EincinnaU Division östlich. Abgang Schneizug 3 45 Vm Accomodatton tigltz 7 vo rn Vccomooatioa 10 50 Vm Poftzug 2 45 3hn Accomsd. snur Soxntagi). AcecmodaUon 630 Jlm Ankunft- Rushville Accomodatio. Postzug 11 40 Jnd'pli Ace. (nur Sonnt.). Aceomodation 11 15 Vm Accomodatio 6 40 Ab Schnellzug 1105 9t Chicago und Cincinnati Divisto westlich ffthnnrtn Wrrnmohrtttoit 7 10 fm " ö 3 - - - - - Scbnell.Post .-. 11 45 m Lafazette Llccomadatioa. ... 5 15 Nm Schnellzug 12 80 55 Ankunft Schnellzug L30V Lafayette Accomovano . . . 10 i V Cchnellpost 2 35 9h Accomodatio 6 45 9ha Peona Divifio westlich. j Abgang Expreß 7 25 V; Expreß ii?cms Danville Acumodatio. . . . 4 35 NmErpreß 11 15 Vm Ankunft Expreß 8 30 V Danville Accomsdako. ...lOlOL Expreß 2 42Nrn Expreß 616 9ha Peoria Divifion östlich. I Abgang Expreß 60 Et I Or rni um nti ftlf ni JH.l.l.VUlWVUil ............ Expreß.... 8 25 9h Ankunft Expreß 1185 Lm Accomodatio Expreß '. 9 00 9ha Lake Erie uud Weftern. Abgang Expreß 7 00V Expreß 1 20 9ha Expreß 7 00 3ha Schnell'Expreß Ankunft EchneL'Erpnß Expreß 10 20 V Expreß 2 40 5? nn I ...... .... .... .... Vittöburg, vmctnnsti, Chicago uu Ct Louiö. Indianapolis Divifton. Abgang-Elpreß ÖOOKa ColumbuS Aocodation.. . 6 30D erpreß 6 60S5rn Richmond Accenodatio. .. 1 30 Nm Erpreß 7 20 b nrunft Nlqmons ccoxuoatio 9 w ' Schnellzug 8 00 Cm Expreß 12 30 9hx Sccomodatio 3 15 Nm expreß SKONm expreß ...10 15 9tm Chicago Divisten viK Kokon. Abgang Expreß 11 85 V Expreß 12 35N Ankunft Expreß S30Vm Expreß 8 20 LouiSville Diviston. Abgang Expreß. 8 40 Vm LouiSvill Aecosdccko... 8 1) Vm Schnellzug 8 25 R Accomodatio 4 01 Skm Ankunft Zlceoodatio 10 15 Brn Schnellzug 11 30 Vm Accomodettion 5 50N Epezial täglich 12 25 N Cincinnati, Hamilto und Dayton. Abgang Mail 8 05Vm Adgang-Expreß 8 45 Cincinnati AccoodotiH . . 10 45 V Expreß 7C0 C4 Expreß 4 45 Km . expreß 2 45 31a A Äunft Acconwdatio 11 45 V Expreß 12 45V Expreß 750 92 Expreß 10 SZ Vm Erpreß SO La' Ankunft Mail 6 50tttr Indianapolis und vinrenneö. Abgang Expreß .. 8 15 Cm J t. LincenneS ccomodatuz, .. 4 00N Ankunft VinekSecoodat ,n10 40 Ztn Erpreß ... 4 5SRm Cincinnati, Wabash und MicZiga Abgang Expreß 85 V SrMfii Mm "5 ..i.ll 1D m krvreß a &n c Ankunft Expreß 9 25Va k?reß 10SK, S,,eß 45 5, Indianapolis, Decawr und OeSern. Abgang Expreß... 8 1673Cn ccookatl0 3 45 55 - Schnell Errrek 11 ZOV Ankunft Echneli,Exp,eK 8 85Vm eeonovatton 10 40 trt Expreß.. 4 40Vm Chicago, Indianapolis und Louiidille. ' Monon Route. Abgang Expreß. ...12 55 Zvlher....! 385 5cm Mail 7 00 V ' Ervr.ß (via I D & 2B) 1150 V Ankunft Expreß 8 30m Matl 7 55m Srvrrß (via I D & W) 2 40 5? Mono Flyer. ri! .... f fu , . . 4 87 92m The Twentieth Century, ine auSaneiönete Wochenschrift, toelit orrfchritllich gefirmten Lesern sehr zu crft en ist. In der Tendenz ,war scziliiscZ.'. erden doch andere sortschrtttluS darin vnvarteiisch besvroch. I' , m n .v . 4. .BA C 4. W , m -m L?an cflicuc cxrui cci err iJün3C'.:t PubUhing Cü 13 Cr Klzx, l j :
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