Indiana Tribüne, Volume 21, Number 218, Indianapolis, Marion County, 26 April 1898 — Page 1
O Yl 00 f r-lC AV rlO K 01s syft rÄ lUVo o ly y y a V w w w Office : No. 18 Süd Alabama Gfcaße. Telephon 1171, Indianapolis. Indiana vienftäg, den 26. April 1898 Jahrgang 21. sicizin
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Wechsel, Creditbriefe und Postanwei5 l I Zur Situation. Auf Anregung deS Präsidenten hat gestern der Konareb eine KrieaSerklärung erlassen. Durch dieselbe wird " ' I s..n ;t.,.;u rit turn 91 I VlIU. M. u V. f VUp VM. April Krieg zwischen Spanien und den 1 I Ver. Staaten herrsche. Wahrscheinlich wird jetzt auch Svanien durch die Anwendung der NeutralitätSgesetze von Seiten Portugals zu entschiedenerem Auftreten gedrängt. . I und für unsere kleine Flotte in Asien .. .. . wird die Sache jedenfalls auch unangenehm. Die englische Regierung hat das spanische Torpedoboot Andez von A. - . . I uueetutoton nnD ta arnentanilfl 8iWai dn skn u,.ie. sen. Letzteres hat nun weder Zuflucht?- .- . . " - . 7 . i Hafen noch einen Platz zum Kohleneinnehmen und dürfte sich vielleicht auS diesem Grunde gezwungen sehe, einen Angriff auf Manilla z unternehmen ode? Besitz von irgend einem Hafen der Inseln zu ergreifen. ES wird aber auch berichtet. da& die spanische Flotte von St. Vincent (Cav Berde Inseln) ausgewiesen worden sei. Diese Inseln gehören Portugal, Die Flotte soll jetzt gut verproviantirt und mit Kohlen versehen und sehr Sark sein. Bewabrbeitet fick diese Nachricht, dann mub die spanische lotte. wenn e nickt untbätia bleiben V ' ' ' V will, den Ozean kreuzen, und dann kommt eS entweder zur Belästigung der atlantischen Küstenstädte oder zu einer " Seelcklackt in der Näbe von Cuba. Von dem fliegenden Geschwader ging ein Kanonenboot üb. um nach der svanischen Flotte auszuschauen. In Spanien scheint der Krieg äugenblicklich die verschiedenen Elemente zu M mnWtni was die Führer betrifft. Gegen 20.000 Republikaner f. in mtt l5stli? r.I lassen, ihm ihre Dienste anbietend für v w 1 1 -zsm - i den Fall er die Republik proklamire. I rm r . ni w I aneistt stocr. oer no ltir aenn 300
i . s.. .r ;,v,Ämrti;,M yn:,x,,.!welcke den Krieg erklärt.
Um yatamni fetn gehalten hatte, nahm 'seinen Sitz ein und leate den Eid ab.
. . . .
Die Klausel in der Kriegserklärung, daß der ri'g schon seit dem 21 April vorhanden sei, hat den Zweck, die bisher genommenen Prisen zu decken, aber es wird gesagt, daß der Präsident beabsichtige, dieselben wieder frei zu geben, um so mehr, da Spanien allen amerikanischen Schiffen, die sich in spanischen Häfen besiaden, dreißig Tage Zeit gegeben Hat, dieselben zu derlassen. Wie venig zuverlässig die Berichte find, welche tagtäglich einlaufen, zeigt der Umstand, daß kein wahres Wort daran zu sein scheint, daß da? Kabel zwischen Key West und Havana von den! Amerikanern entzwei geschnitten wurde, Thatsache ist, daß ein Vertrag zwischen I den seefahrenden dachten besteht, im rlegSsalle unterseeiiqe abel unberührt zu lassen. Dieser Vertrag ist rtitA tinn Vlmtrita untfrifiAtif tmh " " 0 , , ia Washington weih man nichts davon, daß daS Kabel entzwei geschnitten wurde. Zur Zeit da wir dieS schreiben. verlautet auch nichts von einer Beschießung HavanaS und die Nachricht, daß eine solche angekündigt worden sei, scheint somit auch aus Unwahrheit zu beruhen. Jedenfalls aber haben die Spanier jederzeit einen Angriff auf die Befestigungen zu befürchten und könne? de:Z2lS ihre NennfzftkJ r.it
gegen die Insurgenten Vervenden.
Wie weit diese im Stande find, diese Umstände zu .energischerem Vorgehen aukzunützen, oder wie bald sie dazu im Stande sein werden, darüber verlautet noch nichts. ES ist nicht wahrscheinlich, daß in den nächsten Tagen besonders Wichtiges geschieht. So lange die Cubaner nicht in der Lage sind, gleichzeitig mit dem Blockadegeschwader zu operiren und so lange die spanische Flotte nicht vorwärtS geht, wird sich schwerlich sehr Interessantes ereignen. ,i m ROlttchWn. Inland. Kriegserklärung Washington, 25. April. Die Kriegösteuerbill wurde heute im Hause nicht vorgelegt. Die Demokraten im Comite sür Mittel und Wege protestirten heute Morgen ernstlich dagegen. caß sie verhindert werden, cu enlworsene Bill prüfen zu können, bevor sie . jm m w r A. . L . . . Z ! . em Pau,e oerlqiel cm. langen serner elegenyetr, AmenoeentS zu der Bill im Comite stellen zu können. Ben emorraien wiro morgen Gelegenheit gegeben werden, . . " TH 5 . AmenvemenlS u unicrorcucn. iuic V Bill wird morgen dem Hause borgenrn ii legl, aver wayr,qe,nttq niaji vor woch berathen w.'rben. Gleich nach der Eröffnung der heü"gen ?l?ung vev Vauco Botschaft M Präsidenten McKinley v. Ä . r . . 4 v . w:. verlesen, in welcher der Kongreß ersucht I. t. . t 1s! - nc oerncue ttnf0ciuaiunB zu mache. Der Sprecher verwies die Botschaft einfach an daS Committee für .lu.Z.il Vll MAIAMlAftM M X NA "lalu",t uii 't"' d.n D.uck dtts.Ib.n. rpv . .... r..t v k v.. aa.. ae aue uij( uucuu iu vu rathung der Bill für den Distrikt Columbia fort. Um 1:20 ersuchte der Vorsitzende AdamS vom Comite für auswärtige Angelegenheiten um einstimmige Einw.lligung zur Berathung d,r Bill, welche den Krieg zwischen diesem Uanbe und dem Königreich Spanien seit dem 21. April erklärt. ES wurde keinerlei Einwand erhoben, die Bill kam zur Verlesung und wurde nach der dritten Verlesung emfllmmig angenommen. Die Verkündigung der Annahme wurde mit ApplauS begrüht. Maguire. (Dem.,'.Cal.,) hatte sich wahrend der Verhandlung der Kriegs . erklarungSbill erhoben, um eine Frage stellen, unterließ eS aber. Er er- !. - . r. n.c riarle ipaier, vap er vle xuge yaile stellen wollen, ob die Erklärung, daß dir Krieg seit dem 21. April existire, beabsichtige, die Festnahme deS SchiffeS Buena Ventura" ge,etzl'cy zu maqen. Er sagte mit Nachdruck: Ich betrachte jene Handlung und die Wegahme der anderen Schisse bis za dieser Zeit als nichts anderes denn u ' Seerauberei." Kurz vor Vertagung deö HauseS un m I lOC W st mm m mW K m 2 IT Für die ArmeereorganisationSbill wurde em Cosereozauöschuß ernannt. Y e r m a n r e , , g n r r r. Washington. 26. April. Bei Gelegenheit der heute Vormittag abgehaltenen CabinetS - Sitzung hat Staats - Sekretär Shermann seine Resignation eingereicht. Der bisherige HilfS - Sekretär Day, der bis jetzt thatsächlich schon die ganzen Geschäfte geleitet hat, kann Sherman'S Nachfolger werden, wenn er eS wünscht. Man zweifelt daran, glaubt jedoch, daß er schließlich den Wünschen deS Präsi denken Folge leisten wird. Herr D24 befindet sich augenblicklich in Can ton, O. Sherman zieht sich nach vierzigjäh riger politischer Thätigkeit vom öffent lichen Leben zurück. Eanton, O., 25. April. Auf telegraphische Anfrage von Washington auS, antwortete Richter Day. daß ! onn.-.' .n i UlllllU 11(11 ViHl uiv StaatS-Sekretäk annehmen werde. - Kriegsmaßregeln. New Sork, 26. April. DaS Kriegs. Departement hat Regulationen bezüglich deS New Sorker Hafenö wäh rend öeS Krieges veröffentlicht. ES wird keinem Schiffe erlaubt, zwischen Sonnenuntergang und Sonnenauf gang Sandy Hook oder die NarrowS zu psssiren cUz c::r.b de? certen
Zeit sich Coney Island, dem Gedney
Kanal. Tandy Hook oder den Narrow sich weiter als bis auf drei Meilen zu nähern. Washington, 26. April. Soweit daS KriegSdepartement in Betracht kommt, waren keine Nachrichten vom Sitz der Feindseligkeiten heute eingelaufen; oder wen solche eintrasen, wurden sie geheim gehalten. ES konnte nichts über die Absichten, die Commodore Schley mit der Absenkung der Dampfer Columbia" und MinneapoliS" von den Hampton RoadS hat, in Erfahrung gebracht werden; man glaubt aber, daß der Zweck die Beschützung deS Dampfers Paris" oder irgend eines anderen SchiffeS gegen spanische Kreuzer ist. Unsere Flotte in den asiatischen Gewässern hat jetzt unter den Neutralitätögesetzen keine Heimath; daS Verbleiben unserer Kriegsschiffe in irgend einem ausländischen neutralen Hafen ist für nur wenige Stunden gestattet. DaS ist eine unangenehme Lage, die viele Kohlen kostet und eS nothwendig machen könnte,' einen Hafen'der Philippinen zu nehmen. - Prisen. New Sork. 26. April. Eine Depesche von Key West meldet, daß daS spanische Transportschiff Monserrat" und zwei weitere Schiffe als Prisen genommen seien. - Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht und Mittwoch. Höchste - Temperatur innerhalb . der letzten 24 Stunden 62 Grad, niedrigke II Grad. . -4 Ausland. AuS Deutschland. Berlin, 25. April. Die Weg. nähme deS spanischen Handelsschiffes Buena Ventura" durch die amerikanifche Flotte hat hier und in Wien großes Befremden hervorgerufen. In offiziellen österreichischen Kreisen ist man der Ansicht, daß die Wegnahme ein Akt der Kaperei sei, welcher gegen alle Satzungen deS Völkerrechts verstoße. Die National - Zeitung" erklärt : ES handelt sich um einen Zweikampf zwischen Eroberungssucht und nationalem Ehrgefühl. Die Frankfurter Zeitung" vertheidigt die Ver. Staaten gegen den Vorwurs des Rechtsbruchs und sagt, Leute, die obeiflächlich urtheilen, möchten den Amerikanern Ländergier vorwerfen, tiefer blickende Beobachter sähen jedoch andere Gründe. Für daS amerikanische Volk sei daS Gefühl entscheidend, daß den Greueln auf Cuba ein Ende gemacht werden müsse. WeylerS AuSrottungSpolitik habe eine tiefgehende Entrüstung in der amerikanischen Volksseele und Abscheu vor dem Trei ben deS Bluthundes und die Ueberzeugung hervorgerufen, daß im Namen der Menschlichkeit eingeschritten wer den müsse. Wenn man der straflosen Hinschlachtung der Armenier gedenke, müsse man sich freuen, daß eS noch ein Volk gebe, dem Humanität kein leerer Wahn sei. In den Kämpfen zwischen zwei Culturvölkern müsse die freie, kräftig aufstrebende angelsächsische Rasse über die fortschrittsfeindliche, engherzig lateinische Rasse den Sieg erringen; dieS könne nicht zweifelhaft sein. Zum Schluß räth der Artikel den Amerikanern, den Sieg nicht zu weit auszunützen, denn einem zivili firten Volke ziemt Mäßigung Der Kaiser hat sich der Anregung, offiziell die Feier seines zehnjährigen RegierungSjubiläumS zu begehen, ge genüber ablehnend verhalten. Der Tag wird jedoch immerhin in privaten Kreisen begangen und eine Festschrift mit Bildern deS Kaisers veröffentlicht werden. Heute ist der siebente Jahrestag deS Ablebens deS großen Strategen, General - Feldmarschalls Moltke. Der Kaiser hat durch seinen glügel-Adju-tanten einen Kranz auf daS Grab deS Helden niederlegen lassen. Der Vorwärts" meldet, daß endlich der Tag für. die ReichStagSvahl bestimmt sei. Eine imposante Maifeier soll , die würdige Einleitung zu der Wahl bilden. Bon der anderen Seite ergeht der Ruf zur Sammlung. Jetzt gilt eS, sagen die Berliner Neuesten Nachrichten," noch die verhaltene Arbeitkraft einzusetzen, damit der WahlauS-
h-2 den Or5?2rtunzen estsprek.
Deutschlands Haltung.
Berlin, 25. April. ES wird halbofsiziell gemeldet, daß Deutschland ebensowenig die im chinesisch-ja-panischen und türkisch - griechischen Kriege eine Neutralitätserklärung veröffentlichen wird. ES ist damit die Abficht verbunden, sich die Freiheit der Handlung zu bewahren und in einer Lage zu sein, interveniren zu können, wenn solche? nothwendig erscheint. Die spanische Flotte. L 0 n d 0 n, 26. April. Eine Spezialdepesche von St. Vircent, Kapverbische Inseln, datirt vom Montag, 7:25 Morgens, sagt : ES ist Grund zu der Annahme vorHanden, daß die spanische Flotte heute abfahren wird.. Dieselbe ist äußerst stark ; sie besteht auS 4 Kreuzern elfter Klasse, 6 Torpedobooten und zwei armlrteu Transport Schiffen. St. Bineen t, 25. April. (6:40 Abends). Die spanische Flotte ist noch immer hier ; eS wird aber.berichtet, daß die Schisse morgen von diesen Inseln absegeln werden. .Hong-Kong,' 25. April. Die V. St. Kreuzer Olympia" und Baltimore" verließen heute diesen Hafen. ES wird gesagtdaß Commodore Dewey und der B. St. Consul Wm. E. Hunt versicherten, daß eS nicht nothwendig sei, abzufahen, weil sie von der V St. Regierung'von der Kriegklörung nicht benachrichtigt wurden. Obwohl diese nicht behauptet ist, so ist e doch sichtbar, daß die britischen Behörden da B. St. Geschwader ersuchten, infolge der Neutralitätproclamation der britischen Regierung abzudampfen. Neutralität. QueenStown, 25. April. Contreadmiral Claude.E..Vuckle, der eommändirende Admiral dieser Station, befahl dem spanischen Torpedoboote Audaz", welche hier auSgedehnten Reparaturen unterzogen wurde, diesen Hafen heute vor 6 Uhr Morgen zu verlassen, weil die britische Regierung eine NeutralitatSproclamation erlassen. London, 25. April. DaS auSwärtige Amt erwartet, morgen Abend eine formelle Notiz zu veröffentlichen, daß die Kriegsschiffe der Kriegsührenden die britischen Hafen 'innerhalb 24 Stunden verlassen müssen. Rom, 25. April. Die offizielle Gazette veröffentlicht heute eine Proetämatiön, welche den Unterthanen Italiens besiehlt, während des Krieges zwischen den Ver. Staaten und Spanien strenge Neutralität zu bewahren. Ochiffs-NachriHten. Angekommen in : New S o r k : Moravia" von Hamburg; La Normandie" von Havre; Umbria" von Liverpool. Havre: La Champagne" und La GaScogne" von New Sork. Gibraltar: Aller" von New Jork. Philadelphia: WaeSland" von Liverpool. Bremen: Saale" von New Sork. . - Liverpool: Corinthia" von Boston. Ant w e rpen : FrieSland" von NevSork. Allerlei. Zwei Frauenzimmer. Infassen des von Fanny Johnson gehaltenen Hauses, geriethen in Keystone, W.Va.. über den Besitz von Geld, welches im Besitze von Laura Jennings war. in Streit. Hilfs - Sheriff I. W. Waldron ixrhaftete sie, und-über den Besitz des Geldes befragt, verweigerten sie jede Auskunft. Der Verdacht des Beamten wurde erregt, und ine von ihm angestellte Untersuchung brachte ihn zu der Ueberzeugung, daß das Geld einem gewissen Hines Foster. der in geheim nißvoller Weise vor einer Woche derschwand, hörte. D beiden Frauen wurden in's Gefängniß geschickt, und Hilfs - Sheriff Waldron und Joe Huddlestone fuhren, daß Hines Foster in das Haus der Fanny Johnson gelockt wurde, wo man ihm betäubende Droguen ingab. Die Dosis war alr zu stark, und man konnte ihn nicht wieder zum Bewußtsein bringen. Man hatte ihn beraubt und den orptt de graben, und zwar, wie man allaemein annimmt. r,?;j lebend. NcÄ längerem
Suchen fand man die Xietcfic untcisnur
drei'Fuß Erde an der Seite des Gebirges. Bon diesem Funde in Kenntniß gesetzt, beschuldigten die Weiber einen gewissen Will Bradshaw, der sich nach Pocahontas begeben hat. und noch mehrere Andere als Mitlchuldige. Jnfolac , dessen wurden Woodson Perry. Will Kinkle. Laura Jennings. Fanny Johnson. Lou Griffin und Rose Clark verkästet, nach Keystone gebracht und eingesperrt. Maria Sickoffska. eine 19jährige, ganz niedliche Polin, die vor einigen' Tagen mit dem Dampfer Karlsruhe in New Aork ankam, um den in Stapleton, N. I., ansässigen Anton Sedowski zu ehelichen, stieß in der Bärge - Office auf unverhoffte Schwierigkeiten. Das junge Mädchen sagte. Sedowski sei ihr Bräutigam, obwohl sie ihn seit sechs Jahren nicht gi sehen habe und sich kaum seiner erinnttn könne. Doch hätte ihr derselbe das Reisegeld geschickt, und sie sei bereit, ihn nun zuheirathen. Man sandte eine Postkarte an Anton, und darauf stellte sich em junger Mann in der Bärge - Office ein. der sich Anton Sedowski nannte und auch die Postkarte vorzeigte. Maria kannte den jungen Mann nicht, war aber nichtsdcstoweniger bereit, sich sogleich ihm antrauen zu lassen. Der angebliche Seoowsn war ebenfalls nicht abgeneigt, in's Ehejoch zu springen. Der junge Bursche glaubte, er könnte Maria so ohne Weiteres mit sich nehmen. Dies erlaubte indessen die Einwanderungs - Behörde nicht, sondern sie gab .Maria dem Agenten der polnischen Gesellschaft. Dr. Zarembra. in Obhut, der si; nach der polnischen Mission an Morris Str. brachte. Am folgenden Tage stellte sich in der Bärge - Office ein zweiter junger Mann ein. welcher behauptete, daß er der einzige, wahre Anton Sedowski und der erste Äpplikant um seine Braut ein Betrüger sei. Der zweite Bewerber ließ indessen mit sich reden und erklärte schließlich, der falsche Sedowski könne das Mädel haben, wenn er sich dazu verstände, das Reisegeld für Maria an ihn, den echten Brautigani. wieder zurückzuzahlen. Bis jetzt harrt die verzwickte Heirathsgeschichtenoch der Ll'unz. Zwischen der russischen Amazone Majestroff und dem Radfah rer Marti fand kürzlich in Madrid ein dreistündiges Wettrennen um 10.000 Pesetas statt, das der letztere glänzend aewann. Der russischen Amazone standen fünf gute Rennpferde zur Verfügung. Trotzdem sie unterlag beim Wechseln der Pferde verlor sie viel Zeit war ihre Leistung als Reiterin hervorragend, sie machte nämlich in 3 Stunden 428 Runden, d. h. 85.6 Kilometer; ihr Gegner machte in derselben Zeit 471 Runden oder 94.2 Kilometer; er schlug die russische Amazone also mit 43 Runden oder 8.6 Kilometer. Er benutzte nur ein einziges Rad. Frl. Majestroff machte die ersten 100 Runden in 43 Minuten, 200 Runden in 1 Stunde 23 Minuten, 300 Runden in 2 Stunden 5 Minuten. 400 Runden in 2 Stunden 49 Minuten und 4?8 Run. den in 3 Stunden; der Radfahrer dagegen 100 Runden in 34 Minuten. 20 Runden in 1 Stunde 11 Minuten. 300 Runden in 1 Stunde 50 Minuten, 400 Runden in 2 Stunden 29Minuien und 471 Runden in 3 Stunden. Die spanischen Radfahrer sind natürlich aus den Sieg ihres Champion Marti fehl stolz. Auf der Insel Wight bei England wurde vor Kurzem eine Ehe vollzogen, die auf höchst merkwürdige Art zu Stande gekommen ist. Ein junger Farmer aus Wisbech, der schon lange die Absicht hegte, sich zu verheirathen, schien auf gewöhnlichem Weg? keine Frau bekommen zu können; fast allen jungen Mädchen der Umgegend hatte er schon seinen Antrag gemacht und war überall mit einem Korbe heimgeschickt worden. Trotzdem gab er seine Heirathspläne nicht auf und grüvelte stets darüber nach, wie er es anfangen könne, in den Besitz einer treuen, liebenswürdigen Lebensgefährtin zu gelangen. Endlich kam ihm eines Tages beim Verpacken einer für die Insel Wight bestimmten Eiersendung ein Gedanke, an dessen sofortige Ausführung er sich machte. Mit seiner schönsten Handschrift schrieb er in zierlichen Buchstaben auf eins der schönsten Eier folgende Botschaft: Auf einsamer Farm in Wisbech sitzt ein traunger Junggeselle von dreißig Jahren, der gern bereit wäre, sein Geschick mit dem einer netten jungen Dame von nicht all zu vielen Sommern innig zu verflechten. Sollte dieses Ei in die Hände einer Jungfrau fallen, die zur Ehe mit einem liebevollen, gutsituirten Landmann nicht abgeneigt wäre, so bitte zu benachrichtigen William Roß etc." Die eigenartige Botschaft gelangte wirklich in die Hände einer nicht heirathsunlustigen Maid von 24 Iahren; die jungen Leute traten in BriefWechsel und nach kaum 8 Wochen fand i!. cjc,.; ftrtH Cj lohnt sich, Hood'S Sarsaparilla zu gebrauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Gnppe, Lungenentzündung, Diph teritiS oder Fieber. Hood'S Pillen sind von den autge. IV,?,?, nffn sßMfMHift tnii
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