Indiana Tribüne, Volume 21, Number 217, Indianapolis, Marion County, 25 April 1898 — Page 2

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Erschein Täglich und SonAtagV. Lie tZsttche.TrtbKe kostet durch ItnXrlaet i Htntk er Ooch, die 5onnaas.XrUÖe"l Ctxtl pttvoch. Belie ins tsrae IS ffcntl tln CS EtttZ pn CUsit. Vtx Vft Kuierhalb d fcUfc lgefchi U SttJlctlUns tz? p, JaZr. CtfMi 10 Oüd CU)ana etriböe. Indianapolis, Ind., 25 April 1898 Der Torpedo. Die furchtbarste Zerstörungsmaschint im modernen Seekriege ist unstreit!g der Torpedo. Die erste Anregung zu Ut Construction dieser unheimlichen Waffe ist von einem österreichischen Marine-Officier gegeben worden, der ade? vor Vollendung der betreffenden Pläne starb. Nach seinem Tode gelangten dieZeichnungen' in den Besitz des Capitäns Luppiä von Ux österreichischen Märine, der den ' damaligen Leite? derEisenwerke in Fiume, Robert Whitehead, für die Erfindung zu interessiren verstand. Letzterer erkannte auf "den ersten Blick die große Bedeutung, des Torpedo und er arbeitete mitfk?- großem Erfolge an der Vervollsommnung desselben, daß heute eine Seemacht' ohne die neue Waffe undenkbar ist..Gegenwärtig smd etnxl 25 verschiedenartige Torpedos tn Gebrauch; die bekanntesten smd dieWhitehead, Howell-, Bremian- und Sims-Edison-Torpedos. Der Whitehead-Torpedo hat die Gestalt einer Cigarre; er ist aus Stahl oder PhoZphorbronze hergestellt, hat 14 bis IS' Zoll größten Durchmesser und bestehd aus drei Haupttheilen, der Nase mii derSpreugladung sammt der Entzündungsporrichtung, dem mittleren Theil der Luftkammer und dem Maschinenraum. Im Maschinenraum befmdet'ffH'die Balanzekammer mit den automatischen Steuvr-Apparaten dahmter-ie Maschinen selbst, welche durch cotnprirnirte Luft getrieben, eine Welle zür'Rotation bringen, mit der zwei Schraübenpropeller in Verbmdüng stehen. ..Diese Schrauben treiben den Torpedo durch das Wasser. Ganz hinten befindet sich eine hohle LuftKammer, um. dem 'Torpedo den nöthigen Auftrieb zu verleihen. Der Torpedo ist an feinem Hinteren Ende ausgestattet mit "4 Rudern. 2 horizontalen und 2 verticalen. Die Ladung besteht aus ungefähr 110 Pfund Schießbaumwolle und "die Entladung wird durch eine Stahfzüudnäd'el, bewirkt, 'die bei dem Anprall des' Torpedos' die Zündkapsel trifft." Der ' Bewegungsmechanismus, welcher durch comprimirte Luft getrieben wird, vermag den ou pedo auf eine Strecke von 1500 Meilen mit der ungeheueren Geschwindigkeit Os m?s. v? rriitnV. i:. WMCIV JJMkMU..VH WlUUVt AU 11(1 berr. Zum Abschießen , des Torpedos smd mehrere Methoden, im Gebrauch. Er wird entweder über oder unter Wasser abgefeuert auS langen Rohren, die auf Deck oder unter Wasser angebracht sind. Der HowellTorpedo, eine Erfindung des amerikanischen Marine-Offi-cierö Howell. hat dieselbe Form wie der Whitehead-Torpedo, weicht aber in seiner Betriebskraft sowie in anderen Detailö wesentlich von demselben ab. Die bewegende Kraft ist bei ihm in einem Schwungradelaufgespeichert, das seine Bewegung auf 2 Propeller überträgt. Das Schwungrad wird kurz vordem Lanciren deö Torpedos durch eine specielle Maschine an Bord des Schiffes zu ein Schnelligkeit von ca. 150 Umdrehungen per Sekunde gebracht. Je größer die Strecke, ist, die der Torpedo zu durchlaufen hat. eine umso größere Tourenzahl wird dem Schwungrade ertheilt. Die im Schwungrade aufgespeicherte Kraft wird zum Treiben deö Propellers benutzt und dient .'auch gleichzeitig zum Steuern. Ein HauptNachtheil liegt in dem Umstände daß Kraft auf den Torpedo übertragen werden muß bis zum Momente des Lancirenö. Der Whitehetd-Torpedo hingegen kann . einige - Zeit vor dem Abschließen mtt Kraft versorgt werden und liegen bleiben bis der richtige Moment zum Handeln gekommen ist. wo er dann sofort 'aktionsbereit ist. Dient de? Whitehead- wie der Ho-wcll-Torpedo hauptsächlich für den Angriff, so kommt der Brennan- wie der Sims-Edison Torpedo vornehmlich r ? . Tur oen 5-quy von Hasen und Küsten w Betracht. Der Brennan Torpedo hat eine ganz eigenartige Antriebsvorrichtung, die in 2 Rollen besteht.' von denen 2 Drähte mit großer Geschwindigkeit abgerollt werden. Diese zwei Rollen im Jnneren des Torpedos stehen mit 2 Propellern in Verbindung, die durch das Abrollen deö Drahtes in rasche Umdrehung versetzt werden und so den Torpedo hirch's Wasser treiben. Eine krasnge Wmde, die an einem geeignet ten Punkte der Küste aufaestellt ist. be sorgt das Aufrollen deö DraHteS. Die Steuerung dieses Torpedos ist ebenso eigenartig wie fein 'Antrieb. Sie wird bewirkt durch die verschiedene Schnelligkeit, die den Trommeln der am .Ufer stehenden Winde gegeben wird. Dadurch erhalten' die Rollen' im Torpedo und mit diesen beiden Propeller derschieden Geschwindigkeiten und ein geschickt construirter Mechanismus bewegt in Verbindung hiermit das Ruder nach der einen i oder anderen Seite. Der Sims-Edison Torpedo wird durch Elektricität getrieben. Er be steht auS 2 Theilen, einem Schwimmer und dem eigentlichen Torpedo. Der Schwimmer ist auS'Kupfer gefertigt und hat die Gestalt eines sehr schlanken BooteS. Er trägt 2 Kugeln oder Nähnchen um seine Beweaunasrichtuna ZU zeigen.', Unte'dem7Schwimmer'ist. "der eigentliche Torpedo befestigt. Eme am vorderen Ende befindliche schräge Schneide hat den doppelten Zweck, etwa:ge Hindernisse entweder zu zerret ßen, oder den Apparat unter dieselben 52uchen zu lassen? der Auftrieb bringt

den Torpedo hinter denselben wieder in die Höhe. Vorne befindet sich die Ladung und der Zünder. Die Ladung kann bis zu 600 Vfund schwer aenom-

men werden. Die Zündung erfolgt auf elektrischem Wege vom Lande aus. Hinter der Ladung liegt das Kabel, ungefähr 7000 Fuß lang, sorgfältig aufgerollt; es läuft durch eine Röhre bis hinter den Propeller. In dem ungefähr einen Viertel Zoll dicken Kabel. lieaen 2 hochisolirte Conduktoren, von denen der eine den Strom zum Betriebe der Motoren leitet und der andere Batteriestrom zum Betrieb von Relais, die das Steuer beeinflussen. In der nächfolgenden Abtheilung ist der Mo--tor untergebracht, der bei 1600 Umdrehungen tn der Minute ungefähr 33 Pferdestärken entwickelt. Durch eine Uebersetzung t die Umdrehungszahl des Propellers auf etwa 800 herabgesetzt. Am Hinteren Ende der Torpedos wird der Steuerungsapparat, das Ruder und der Propeller angebracht. Der Torpedo ist 31 Fuß lang, hat 20 Zoll Durchmesser, und mit dem Schwimmer zusammen 6 Fuß Hohe; sein Gewicht beträgt ca. anderthalb Tonnen. Das Abfeuern erfolgt durch Umdrehen der Richtung des Hauptstromes. Dieser Torpedo läßt sich zwar auch vom Schiffe aus abfeuern. Bescheidene Kraftmenschen. Nicht von berühmten Sportpersonen und Museumswundern soll hier die Rede sein, sondern von einer schlichten Klasse Arbeitsleute, deren colossale Kraftleistungen oft die höchste Bewunderung von Fremden erregen, aber von den Eingeborenen längst wie etwas Selbstverständliches behandelt werden, obwohl die übrigen Eingeborenen absolut nicht solcher Leistungen fähig wären. Die Bezeichnung so stark wie ein Pferd" ist sehr weit verbreitet, wird aber sonst nur in bildlichem Sinne angewendet, einzelne Individuen . immer ausgenommen. In manchen Ländern oder Gegenden jedoch erwartet man ohne Weiteres von einer ganzen Verufs Klasse, daß sie stärker sei, als Maulthiere, wenigstens was das Tragen von Lasten anbelangt. Eines der auffallendsten, erstaunlichsten Beispiele dieser Art läßt sich in der südlichen Nachbarrepublik Colombia finden, welche durchaus keine Hünen hervorbringt, und ein Correspondent plaudert darüber: Man trifft hier berufsmäßige Packträger genug, welche eine Specialität daraus machen, Lasten zu tragen, die für Maulthiere zir schwer wären. Der Reisende kann gar manchesmal überrascht werden durch den Anblick eines gewaltigen, anscheinend belebten Kastens. der sich ganz selbstständig vor ihm langsam den Bergrücken hinabzubewegen scheint. Beim Näherkommen hört er vielleicht auch schrecklicheGrunzlaute aus diesem unheimlichen mandelnden Kasten dringen. Nirgends kann er sehen, auf was eigentlich sich diese geheimnißvolle gewichtige Maschinerie stützt, wo die Beine sind.welche sie tragen. Erst wenn er dieses sonderbare wuchtige Etwas überholt hat und sich .umwendet, sieht er vorne eine recht kleine, aber außerordentlich musculöse Gestalt, welche den Motor" der ganzen Maschine bildet.' Diese Person hat eine, geradezu unglaubliche Ausbildung der Muskeln erreicht! In der einen, Hand trägt sie einen langen starken Stock, mit dem sie sich auf dem. oft glitscherigen Lehmboden Halt schafft; und sollte sie zu müde sein, so setzt sie mit großer Geschicklichkeit das untere Ende der gewältigen Last an einer erhöhten Stelle zur Seite des Weges auf, benutzt den Stock als Stützpfeiler und kann nunmehr aus den Tragbanden, die aus den stärksten. Magucy - Fasern bestehen, herausschlüpfen. Das Merkwürdigste ist, daß man auch Frauenspersonen unter solchen Packträgern findet, und auch sie leisten immerhin Außerordentliches. Es ist nichts Seltenes, eingeschrumpft?, runzelige Frauen Lasten von 225 Pfund und darüber das Hochgebirge herab tragen zu sehen, und eine solche, der ich meine Sympathie aussprach, antwortete wegwerfend: Ach. 225 Pfund sind nichts. Sie sollten meine Großmutter sehen, was für Lasten die erst trägt! Ich bin noch nicht in den rechten Jahren." Für einen der männlichen Lasttrager sind 330 Pfund noch etwas Gewöhnliches bergauf und bergab und ebenso für eine Frau 247 Pfund! Diese enorme Leistungsfähigkeit scheint Jn der Familie- zu liegen und paßt jedenfalls vorzuglich zu dem Charakter der Gegend und ihrer zum Theil noch höchst unentwickelten Verkehrsmittel. DaS Färben lebender Blumen. Lebende Blumen können leicht mit wasserlöslichen Farbstoffen, wieAnilinfärben . Auflösungen, gefärbt werden, wenn man ihre ' abgeschnittenen Stengel hineinstellt, und derFärbungsVorgang bietet dann, abgesehen von dem überraschenden Endergebniß, auch ein wissenschaftliches Interesse. Herr WilliamBrockbank berichtet in Gardeners Chronicle" über seine diesbezllglichen, im Verein mit Herrn W. Dorrington' angestellten Versuche unter Anderem Folaendes : SckarlacbAnilin,.in Wasser gelöst, erzeugt eben so schnell rothe Blumen aller Tone wie Indigo - Carmin blaue, beide vereint alle Mischungen von Purpur bis Violet. Maiglöckchen färbten sich in sechs Stunden blau oder rotb. weike Rarzissen brauchten zwölf Stunden, ehe sie m ttesstem Purpur prangten, obwohl hellere rotbe Töne früber auftraten. Gelber Asphodelus bekommt in zwölf Stunden dunkle Scharlachstreisen schneller färben sieb ,. Coelocrrm cristata, Lapageria alba, Calla aetnlopica, Cyclamen, Schneeglock chen, Hyacinthen, Christrosen, Salo mons Svieael. Tulven u. A. Die Farbe fteiat in den Gefäken des ! Stengels emvor. wie pari deutliÄ mij

starker Lupe erkennt. Aber auch Hyacinthen und Narzissen mit Wurzeln färbten sich in der Farbenbrühe, die in den parallelen Saftgefäßen aufsteigt und bis zum Rande der Blumen geht, wo sie oft eine dunklere Färbung erzeuaen. weil sich dort die Gefäße ver-

zweigen. Ebenso färben sich die Pistille dunkler. Abgeschnittene Tulpen nehmen den Anschein herrlicher, geflammter Sorten an und merkwürdig ist, dak die drabtdünnen Stenael von kapagena den Farbstoff leichter aufsaugen und schon nach vier Stunoen mit rotber Anilinlösuna zart roth aeäderte Blumen ergaben, während die dicken Stengel von Eucliana arnazonica den Farbstoff zwar aufnahmen, aber nicht bis in die weißen Blumen führten. Be, vielen iumen färben sich Nicht alle Theue gleichmama. so der Abituion nur vie hcicd blätter. aber nicht die Blumenblätter : bei anderen tritt eme zierlich. Nicht V der natürlichen Blume erkennbare Aderung auf. z. B. bei Schneeglöckchen und Christrosen (HelIet)oni8 niger), wo die Aderuna fick netzförmig aus breitet. Auch weiße Kamelien, Flieder, Primeln und andere Blumen nehmen leickt die warben an und ergeben für Tafelaufsätze Blumen, wie sie nie in der Natur durch Gartnerkunst zu erreichen waren, z. B. blaue Tulpen. Auch Pflanzen mit weißbuntenBlättern. wie Ancuba und 6pyeu, geoen quujc Wirkungen. Es scheint nicht, daß so gefärbte Blumen irgend schneller welkeN als andere. Durch Eintauchen der Blume in die Farbenlösung können diese Färbungen nicht erzielt werden. Noch ärgerer Bögelmord? Eine böse, für alle humanen Gefühle sehr unerfreuliche Nachricht kommt wieder aus den inneren Cirkeln" der Modewelt. Hat schon die massenhafte Berwendung der Vögel und, ihres Gefieders auf Damenhüten so viele Sing- und Prachtvögel - Morde im Gefolge gehabt und manche Vögelgattungen der Ausrottuna nabe gebracht, so droht eine der neuesten Moden noch größeres Unheil in dieser Beziehung anzurichten! Diese Mode besteht in der Vogelfeder -Blouse.Für diese werden erst recht gewaltige Mengen Vogelfedern bedurft. Bis jetzt wird die Blouse meist aus grünem und blauem Gefieder zusammengesetzt; doch sind auch schon das Roth des Flamingo und das vielschillernde Gefieder des Pfaues dafür in Dienst genommen worden, und es ist ganz unberechenbar, auf was für Farben - Verbindungen man noch verfallen wird, obwohl die grün - blaue Combination (welche in früheren Zeiten in Deutschland als Narrenkleider - Farbe am beliebtesten war!) schon verrückt genug erscheint. Jedenfalls dürften noch unzählige Vögel der verschiedenstenGattungen dafür ihr Leben lassen müssen. Von mancher Seite hofft man jetzt, daß diese Mode sich nicht lange behaupten könne, da solche Vogelfeder-Blou-sen zu kostspielig seien und zu leicht außer Ordnung kämen. Aber die Erfahrungen mit manchen anderen kostspieligen Mode - Artikeln haben gezeigt, daß eine solcherart begründete Hoffnung leicht täuschen mag! Die unerschütterliche Popularität des SeidenHutes z. B. wird gerade damit in Verbindung gebracht, daß derselbe kostspielig ist und leicht außer Ordnung kommt. Der letztere Umstand begünstigt natürlich häufige Neuanschaffungen, und verhältnißmäßig recht zahlreich ist die Klasse Derer, welche stets etwas haben wollen, wodurch sie sich vor ihren Mitmenschen mit dünnerem Geldbeutel sofort äußerlich auszeichnen! Andere fashionable Gegenstände (aben durch wohlfeile Nachahmungen ihren eigenen Werth verloren; es ist aber höchst unwahrscheinlich, daß dies mit dem vorliegenden je der Fall seir wird. Beim Vüsselzüchter. An verschiedenen fernwestlichen Platzen wurde und wird von Dem oder Jenem versucht, das herrliche Geschlecht der Büffel, das sonst wie ausgestorben ist. durch künstliche Zucht fortzupflanzen; doch hört man selten Näheres von solchen Büffelfarmen". Daß sogar Wisconsin sich einer solchen rühmen kann, wo d!e'e gen?a't'genTH'ere fast in derselben spießbürgerlichen Weise, wie gewöhnliches Hornvieh, aufgezogen werden, mag gar Manche überraschen. Thatsächlich ist schon seit etwa sechs ahrcn ;u Cochrane, beinahe im äu.ersten Wcsten Wisconsins und unweit des Mississippi und der Minnesota'er Grenze, eine bescheidene Vüfselfarm in Betrieb; paßlicherwcise führt auch das County den Namen Buffalo. Der Unternehmer, der heute eine Heerde von 25 Vollblut-Büffeln (wie er sie wenigstens nennt) und 18 durch Kreuzung mit gewöhnlichen Hausthieren entstandene Bullen und Zuchtkühe hat, machte neuerdings u. A. folgende Mittheilungen über seine Büffelwirthschaft und das Büffel - Familienleben": Meine Versuche haben ergeben, daß eine Büffelkuh gewöhnlich jedes zweite Jahr ein Kalb aufbringt, die-Geburten gehen meistens zwischen den Monaten Februar und Juli vor sich. Ich lasse das Kalb 3 oder 4 Morste mit der Mutter laufen; dann ijl das kleine Thier entwöhnt. Im Ganzen sind die Schwierigkeiten der Büffelzucht viel geringer, als man glauben sollte, wenn man den Rummel nicht practisch kennt. Viele stellen sich ein:n Büsfelzüchter als in häufigen bösen Kämpfen mit seinem Viehstand begriffen vor; aber das ist eine ganz irrige Vorstellung.' Ich wenigstens weiß von Nichts dergleichen. Wir bringen die Thiere regelmäßig zur Weide, und eine bloße StacheldrahtEinfriedigung hindert sie. sich zu verlaufen; der erste Versuch eines der Thiere, auszubrechen. hätte noch zu Passiren. Wenn die Einfriedigung hoch genug ist, daß die Kälber nickt darüber sprinaen können, und diese k'hon von

! Junz auf richtig gern wden, so . .

werden ste so zahm wie ttts geyorme I Hausthier. Nur bis zum Alter von 2 Jahren sind die jungen Thiere öfter unfügsam. Hin und wieder artet doch einmal ein auf der Farm geborenes Thier zum

Rebellen aus; aber für mesen Fall haben wir eine besondere Einrichtung, nämlich den Büffel-Wagen-. An einen gewöhnlichen Wagen kann ein folches rückfälliges Exemplar nicht ge-! spannt werden.ohne daß es davonrennt ; und vielleicht blos . den Wagen ganz zertrümmert, vielleicht auch sich selber , und andern Thiere dabei arg verletzt, j mm wft i L em i I ' Ver Bulsei-xuagen yar m oer wimt einen hohlen Theil; in diesen wird das Thier eingeschirrt.und vorihmund hin ter ihm sind alle Wagentheile mit Ex-tra-Befestigungm, welche selbst der gewaltigsten Wucht der Hörner und Hufe trotzen. Sobald der Wagen in Bewegung ist. macht das Thier dann die verzweifeltstenZerstörunTsversuche nach dornen und hinten, thut sich aber dabei nur selbst tüchtig weh und gibt endlich den Kampf auf. Diese Behandlungsweise brauchen wir höchstens eineWoche lang täglich zu wiederholen. Eostarica alö Bananenland. Früher wurden die Bananen aus Cuba bei uns am höchsten gepriesen; aber nicht blos hat der schreckliche Revolutionskrieg auf dieser Insel das kubanische Bananen - Geschäft ruinirt, sondern andere halbtropische Nachbarländer sind immer wichtigere MitbeWerber geworden und überflügeln Cuba auch hinsichtlich der Qualität dieser beliebten Frucht. Allerdings hat die Menge der eingeführten Bananen noch nicht ganz die frühere Stufe erreicht, wie sie wenigstens ein paarJahre hindurch bestand. Nach der Meinung gewiegter Kenner dieser Früchte kommen heute die besten Bananen der Welt aus Port Simon, in der mittelamerikanischen Republik Costarica. Port Simon ist übrigens nur der Versandtplatz. Der ländliche Vananenzllchter wird telegraphisch vom Seehafen aus in Kenntniß gesetzt, zu welcher Zeit er Bananen schneiden soll, und dann hat er zwei Tage Zeit zum Sammeln der Früchte und Abliefern derselben an der Eisenbahn. Züge von gutgelüfteten Waggons befördern dieBananen nach einem Schnelldampfer, welcher schon auf sie wartet. An jedem großen Büschel dieser Bananen sind im Durchschnitt etwa 14 Gruppen (handa") von je 17 bis 18 Bananen. Für einen solchen Büschel bekommt der südliche Züchter etwa 30 Cents in Gold, und nach der Ankunft an unseren Hafenplätzen ist 'der Büschel ungefähr 54 werth! Gleichwohl ist diese Cultur eine der vortheilhffftesten'in Costarica, und der Züchter kann eines sichereren Profites gewisser sein, . als jede andere Person, durch deren Hände die Früchte gehen. Neger von Jamaica verrichten alle Arbeit, welche für die Bananenzucht in Costarica erforderl'ch ist, und sie eignen sich dafür besser, als der eingeborene Peone-. Die besten Bananen - Plantagen Zn Costari:a sind Ueberschwemmungen . ausgesetzt, und diese hinterlassen, gleich den Fluthen des Nil. einen Schlamm, welcher das Erdreich außerordentlich, bereichert. Man kann übrigens hier das ' ganze Jahr über Bananen sckn.id n. ... Oom Inkanr. Der für ObservationS. zwecke bestimmte Fesselballon ist von Fort Logan, Col., in Fort Wadsworth bei New York glücklich angelangt. Der Ballon ist aus Seide, wiegt mit seinem Zubehör ungefähr 40.000, Pfund, hat einen Höhen - Durchmesser von -40. Fuß und bedarf zu : seiner Füllung 14,000 Kubikfuß Gas. Sergeant Jvy Baldwin, ein erfahrener Luftfchisfer. der den Ballon überbrachte, und drei Officiere werden den ersten Aufstieg bis zu einer Höhe von 1800 Fuß über dem Meeresspiegel unternehmen. Bon dieser Höhe aus läßt sich ein Umkreis von 60 Meilen mit Hilfe von Ferngläfern beobachten. Der Korb des Ballons ist direct mit den beiden HafenForts telephonisch verbunden, so daß die Luftschiffer ihre etwaigen Wahrnehmungen, z. B. das Herannahen der Feinde, unverzüglich berichten können. Außerdem führen sie Flaggensignale und Scheinwerfer mit sich, letztere, um die Observation auch Nachts fortsetzen zu können. , Ehescheidung wegen yegenseitiger.literarischen Abneigung ist das Neueste. Frances Hodgson Burnett, die Verfasserin von Little Lord Fauntleroy" hat beim Gerichtshof von Washington die EhefcheidlingZklage gegen ihren Mann angestrcngt. Sie hat den Dr. Iwan Burnett gefoua thet. der ein Augenarzt von Ruf und Verfasser mehrerer geschätzten Werke ist. Die Schriften des Mannes sind aber nicht so verbreitet wie die Romane und Novellen der Frau, und da überdies Frau Burnett von de: schriftstellerischen Thätigkeit ihres Ga'ien eine sehr geringeMeinung hat, demach tigte sich des ArzteS eine heftige literarifche Eifersucht, die zu unerquicklichen Scenen iübrte. Die Animosität wi-. Oerbüte Ein Frübeö Orab ' Wie oft. hören wir. daßein ftühcS - Grab, durch eine vcrnachlaßigte ' Er kaltung herbei geführt wurden .'Bedenke dieö und. gebrauche Dr. Bull's Husten Syrup, wclclcr sofort alle Hals und Lungkn-Vcidcn kumt. Herr W. H. Mahoney, ?ccl!, V'ass., schreibt:' "3ch war sehr krank mit einem schlimmen Husten. Dcctorcn konnten , mir nicht helfen und i'rdermann sazzte daß ich die Schwindsucht hätte. Cln Dc'r wandter empfahl mir Tr. Vull' Husten Syrup und nack dcm ich zwei Flaschen davon gebraucht batte war ich kurirt. ES war wul.dcrl ar!' Ich werde Dr.Bull'6 Husten C yrup immer meinen Frcundcn'cn-xftl lcn denn ich eiS daß er ein unfckldares Mittel ift." Dr. Bull'6 Husten Spru? roird Cr rrn u? 5 e!t $ c.iut

schen den beiden eriihmtheiten" wurde schließlich so akut und das Leben im Hause Burnetts beiden Eheleuten so unerträglich, daß die Fcau jetzt in der Ehescheidung das Heilmittel gegen die übertriebene literarische Empfindlichkeit ihres Gatten suchte. Auf der Stufenleiter des Verbrechens ist der 15 Jahre alte Charles Bauer von No. 841 Bushwick Ave., Brooklyn, N. Y., bereits hoch geklommen, denn wie das zusammen mit Jacob Gentel verhaftete Bürschchen im Criminalgericht auf dem Zeugenstande berichtete, hatte es beabsichtigt, die eigene Schwester zu chlorosormiren, um die in einem am Hals hängenden Ledertäschchen befindlichen Diamanten stehlen zu können. Der Raubversuch mißlang, denn der Vater des jungen Räubers ertappte ihn. als er Schmiere- stand. Er übergab ihn der Polizei, welche als den angeblichen Complicen den 23 Jahre alten Jacob Gentel festnahm. Bauer erklärte sich bereit, als Staatszeuge gegen den Leidenögefährten aufzutreten. Er rühmte sich der bereits von ihm begangenen Diebstähle und da er im Kreuzverhör widersprechende Angaben machte, zog Hilfs - Districtsanwalt Elder die Anklage gegen Gentel zurück und derselbe wurde freigesprochen. Auch Bauer mußte entlassen werden, weil die Eltern sich weigerten, gegen ihn vorzugehen. Beim Brunnengraben auf einer Viehzüchter unweit von Wewoka im Indianer - Territorium sind zwei Skelette an's Tageslicht gebracht worden, welche eine romantische Liebestragödie in die Erinnerung zurückrufen. Bald nach Beendigung des Bürgerkrieges reichte ein Fräulein Octavia Malvolm dem jungen Theodore Taylor, einem Neffen deö Präsidenten Zachary Taylor, ihre Hand, trotzdem die Eltern der Verbindung opponirten. Das verstoßene Paar beschloß, im Südwesten sein Glück zu suchen, allein eö fand unterwegs ein gewaltsames Ende. Zum letzten Male wurde Taylor mit seinem jungen Weibe im November 1867- in Fort Gibson. im Indianer - Territorium, gesehen und von jener Zeit an blieben sie verschollen. Man nahm an, daß sie von Indianern ermordet wurden. Es kann nun keinem Zweifel unterliegen, daß die bei Wewoka ausgegrabenen Skelette die Ueberbleibsel der Ermordeten sind, denn man fand bei den Gebeinen außer

anderen Schmucksachen ein Medaillon mit dem Namen Octavia Malcolm" und , einen Ring mit der Inschrift: From Fred". Auch in Kentucky bewährt sich die Wahrheit des Bibelfpruches daß die Sonne über Gerechte und llngerechte gleichmäßig scheine. Vor dem Richter A. F. Olcott zu Paducah. stand der 25jährige verheiratete Clerk Ed. Wheelford, der angeklagt war, seinem Brotherrn, dem Schnapshändler Gus..Bodwin nach und nach die Summe von $85 gestohlen zu haben. Der Gefangene war geständig und gab als Entschuldigungsgrund an, d.-.ß die Noth ihn dazu getrieben habe, indem er, von seinem aus $8 per Woche bestehenden Gehalt sich und sein: Familie kaum zu ernähren vermöge. Er wurde für schuldig befunden und vom Richter zu 2' Jahren Zuchthaus vcrurtbeilt. 'Kaum eine Stunde später e:s(Ä:cn vor demselben Richter Herr Nich. O'Connell. der angeklagt war. in seiner Eigenschaft als Bankkassirer der 2. Natiönal - Bank und gleichzeitig als Schatzmeister einer Bau- und LnhGesellschaft Unterschlagungen i n Betrage von $15,009 begangen zu haben. Die Verhandlungen dauerten in diesem Falle kaum eine Aiertelstuide, denn nachdem ein Onkel des Diebes versprochen hatte, das Defizit in der Bau - Essellschaft zu decken, zog dife die Klage zurück und 'er Angeklagte DÜrde in Klae dessen entlassen. O0M B&9fetft2 DiePolizeiinCharkow ucht, wie dos dortige Amtsblatt schreibt, einen gewissen Adam Kruschinski, 28 Jahre alt. der in kurzer Zeit sich mit sechs Frauen hat trauen lassen und unter Mitnahme der Mitgift verschwunden ist. Erkennunqszeichen: Netter Mensch, hoher Wuchs, feine Manieren, sympathische Stimme, singt Romanzen und Aren. . Kürzlich wurde bei Entleerung des Briefkastens am Zempelbürger Postamt folgender Brief aufgefunden: An minen leimen Söhn Franz. hei steht in Kolbora bi de Kanonier. hei ritt up en egne Foß". Der Brief kam von Kolberg mit folgendem Vermerk der dortigen Post zurück: Hier in Kolberg lopen all' Soldate to Fot, din leiw Franz mut wo annes itane." . : Zwischen dem E i n j ä hrig - Freiwilligen Michael Ronay des ersten Honved - Jnfanterie-Regiments und dem Lieutenant desselben ' Regiments Eugen Kallay in Pest, fand ein Duell unter sehr schweren Bedingungen statt, nämlich zweimaliger KugelWechsel und hierauf Säbelduell mit Cävalleriesäbeln bis zur Erschöpfung ohne Bandage. Der Kugelwechsel blieb erfolglos; im Säbelduell wurde Lieutenant am rechten Oberam sehr schwer verwundet. Die Ursache des Duell ist folgende: Der Lieutenant Kallay inspicirte Nachts die Freiwilligenabtheilung. Er fand, daß der Freiwillige auf Staatskosten, Ronay. die Kleider nicht nach der Vorschrift auf das Brett über dem Bette, sondern auf das leerstehende Nachbarbrett gelegt hatte. Der Lieutenant weckte den Freiwilligen auf, machte ihm Vorwürfe über die Unordnung und versetzte dem Soldaten, der absolvirter Jurist ist. ein paar Ohrfeiigen. Der Freiwillige meldete sich am nächsten Tage zum Rapport. Der Oberst rief eine Officiersversammlung ein,. welche beschloß, daß der Lieutenant dem Freiwilligen ritterliche Genugthuuna schuldig sei. Auch meldeten sich 2 Officiere des Regiments alsSecundanten ins FttlwMigen. Der Oberst hat den Einjährig - Freiwilligen nach dem Duelle .mit .mehreren anderen Freiwill:2:n ivizltä zum Cvrvoral befördert.

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EMMmhaZ Unreines Wtilt tm Frühlinge, welches das ganze Cysieitt ver giftet, durch einen außer Ordnung gerathen en Magen, Unverdaulichkelt und Verstopfuug entsteht Dr. August König's Hamburger Tropfen Ist die irksamfle FrühlingS.Medkzkn, mlQe c2t solche Unordnungen kurirt, das Slut rein, tgt und das ganj System tn eine,, Pesundc Luftavd bringt. ..........

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Für den Lieutenant, der einige Wochen zu seiner Wiederherstellung brauchen wird, dürfte die Angelegenheit noch Folgen haben, weil gegen ihn die amtliche Untersuchung eingeleitet wurde. Selbstmordewegen Verluste im Spiel. sind in Monte Carlo an der Riviera so häufig, daß man von ihnen nur selten Notiz nimmt. Aber ein Selbstmorddrama, das sich im Hotel Windsor abspalte, hat doch dk ganze Stadt mit Entsetzen erfüllt. Ein Engländer, Mr. Stuart, der sich mit seinem Bruder und einer Krankenwärterin aus Gesundheitsrücksichten in Nizza aufhielt, wurde während tes Essens von einem Magenkrampf bcfallen. Der Bruder wollte einen Arzt herbeiholen und ließ den Kranken mit der Wärterin allein. Mr. Stuart eilte zum Fenster, um sich auf die Straße hinabzustürzen. Die Wärterin hielt ihn fest und schrie um Hilfe, wurde aber von dem Kranken überwältigt. In dem Augenblicke, da er zum Fenster hinausspringen wollte, kam der Besitzer des Hotels herbei und faßt,' den Selbstmörder am Arme. Mr. Stuart sprang trotzdem ab und hing nun. drei Stockwerke hoch, an der Hand des Hotelbesitzers. Zwischen Beiden entspann sich ein grausiger Kampf. Mr. Stuart hatte eine Gabel in der Hand, mit dem er seinem Retter Stich über Stich in den Arm versetzte. Vom Zimmer aus bemühten sich andere Personen vergeblich, dem Hotelbesitzer ?u Hilfe zu kommen. Auf der Straße sammelte sich eine schreiende Menge. Auch der Bruder des Selbstmörders mußte das entsetzliche Schauspiel von unten aus mit ansehen. Schließlich erschöpfte sich die Kraft des Hotelbesitzers. Mr. Stuart stürzte auf das Straßenpflaster und zerschmetterte sich Schädel und Rückgrat. Er war auf der Stelle todt. Ein aus älteren Herren bestehender Club in Hannover fühlte das Bedürfniß, dem Fürsten Bismarck eine Freude zu machen. Es wurde beschlössen, für den Thurm des Schlosses in Friedrichsruh eine Fahne zu stiften. Man fragte in Friedrichsruh an, wie lang und breit eine solche Fahne sein müsse, und erhielt zurAntwort: 17 Meter lang und 6 Meter breit. Die Fahne, versehen mit dem Bismarck'schen Wappen, wurde angeschafft und mit 600 Mark bezahlt. Nunmehr kam dem' Club der Gedanke, daß die Sache sich noch besser machen werde, wenn die Fahnenstange im Sachsenwalde gewachsen sei. Man wandte sich nach Friedrichsruh und bat um eine Fahnenstange. Und solche kam auch prompt an, indessen nicht allein, sondern beschwert mit einer Nachnähme von 150 Mark. Lange Gesichter und gegenseitiges feierliches Versprechen, von dieser Sache weder einem Männlein noch einem Weiblein je etwas zu sagen. Eine Zeit lang hat der Club sein Geheimniß treu bewahrt, bis nur vor Kurzem Einer plauderte. , .,' Jedermann sagt so Caöcaretö Candh Cathartic, die wundervollste medizinische Entdeckung deS Zeitalters, angenehm und erfrischend im Geschmack, wirkt sanft und sicher auf Nieren, Leber und Eingeweide, da ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kopfweh, ftieder, anhaltende Verstopfung und Unverdauliükeit. Kaufen und versuchen Oit tim C5a$ll von C. C. C. heute: 10, 25, nd 10 Ct3. verkauft und

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Cincinnati Zuge ! 0. H. & 0. R. R. Abfahrt Ankunft JrdianopoliS Cincinnati Abfahrt LZBm Ankunft 7 8?m . 8 03rn 11201m i(M5ira , z 25"km Z 45m . OONm 45'1!m , 7 45m . 7 CO Jlw m 10 SONm Taytrn Züge, Abfahrt Indianapolis C. H. & D. N. R. Ankunft Dayton Abfahrt 8 053m Ankunft )0 4533m , 2 4.vj?m . 4 42NM 7 oojim . l03rn 6 SOttm 7 bSNm 11 Odllm Toledo & Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plö : Toledo : Detroit Abfahrt I0 45 8m nk'ft a Nm Ank'ft Sl(Mm . 7 00 lim 4 005m , 6 1523m ) Ausgenommen Vonntags. Ticket'Officen : Union Station und No. 2 West Washington Straße, Ecke Meridian. goufe. Züge nach Shelbyville, Greensburg, und CDIL:rmc5:ü. anirn.sat3:äL 8 45 Vorm täalck : 4 15 ?orrn. tS l'ib : 7 00 Borrn mtt Ausnrhmc tovn Sonntag ; 10 sodorm. mit nähme on Sonntag; 2 Nachm. täglich; 6 20 Pachtn tagllch. Verbindung im Uni,n Bahnhof mit Q.&C, L &N., B. &0. S.W. und C. & O. nach allen Richtungen südlich, südöstlich und östlich. Echsa'wage- nach Wa'b'ngton an d,m tZclich um S 20 nchm. abfahrenden ug. füx Ticket und vö" Auötunfl spreck min vor in ber ifl4 Ticket Office No. 1 Ost Washington Straße und Union Bahnhof. H. M. Bronson. A. G. P. A Die populäre WMWD ist die beste Linie nach () Irl I 0 A G- 0. Vier Züge! Verlassen Indianapolis l, 7 003?m ll LSVm ZU SöNm 12 55 Skachtt nkunfrinEhicaa, jjjjjj lioont kki Abend? Ad 7 238. Rflit treffe hitr ein i 8 3093m 7 95$m ttugcirene ter ein.... j.ntt 4 87m TLglich auSaen. Sonntag. Die neuesten verbesserten Vestibüle OSgen, Wngnsr Schlnfn?gen elegante Parlor Wagen und Vßwagen. Lokal'Schlafwsoen in Indianapolis ficht um 8 A) Abends bereit, VerlSKt Chicago 1 45 MorsenS. Sann jeder Zeit nach 9 80 Abend benützt werden. West rSashincton Strafte. TJjft.rifttfa Union Bahnhos. Massaibu ,lUllfJKtB settve. Bahnhof rd 22. etrab Ceo. W. Hayler. D. P. . s?k, to hrn pmomotti'km iaduitnou'j, ttd W30b tkatunoant. ISO f.raü Dolla'. r

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Eisenbahn-Tabelle Lnkunft und Abgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot, Jndianpolii.

Vandalia. Abgang Postzug 7 00 b Expreß ii in Expreß 12 40 Nm Aomodation 7 20 Vm Expreß 4 00Nm errreb 8 10 Vm Ankunst Expreß 5 40 23rn Expreß 4 45 N! Accomodation lOOOVm Expreß 2 35Nm Schnellzug 7 15 Vm Accomadatis 120 N Cledeland, Cineinnati, Chicago unl St. Louiö. JndianavoliS und Cleveland Div:Non. Abgang-Expreß......... 415$a expreß 6 35 Pm Expreß .. 10 35 Sra Limited Expreß 11 15 Vm Erpreß 6 25 91 Ankunft Expreß 4 10 9?n Expreß 11 30.35m Limited Expreß 8 45 Ab Expreß 2 10 Nm Expreß 10 KON St. Louiö Diviston. Abgang Expreß 7 30 Vm Limited Expreß 11 4s Vm Expreß IISON Erpreß, täglich 3 50 Nm Ankunft Expreß täglich 4 0SDm Expreß 10 30Vm Limited Expreß SSONm Expreß 610 Vm Thicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45 Dm sO D 60 m 45 Rm 30 Um 40 15 Vm 40 b 05 9hn Accomodatlo tsgli 7 Accomo'oation 10 Postzug 2 Accomoo. snur Sonntag?). Accomodatlon 6 Ankunft Rushville Accomodatio. Postzug ....,11 Jnd'pli Acc. (nur Sonut.) Accomodation 11 Accomodation 6 Schnellzug 11 Chicago und Cincinnati Division westlich Abgang Accomsdation 7 10 Lm EÄnell.Post 11 45 VM Lafayette Accomadatio. ... 5 15 Nm Schnell,ua 12 SO V Ankunft Schnellzug 2 30V Lasayette Acumodatioa . . . 10 au a Schnellpost 2 85 91m Accomodation S45NA Peoria Division westlich. Abgang Expreß 725 Vn Expreß 11 45V!m Danville Accomodation.. . . 4 35 Nm Erpreß 11 15 Vm Ankunft Expreß S SO Dm Danvme Accomodabton. . . . 10 SO Vm Expreß 2 42 5tm Expreß ISNm Peoria Diviston östlich. Abgang Expreß . 6 20 Cm . ."..! S25N 11 85 V slccomooatttn Expreß Ankunft Expreß , Accomodation Expreß ... 9 00Nm Lake Erie und WeKern. Äbganq Expreß 7 00 Cm Expreß 1 20N Expreß 7 VON Ccknell'ExPreß Ankunft Scknell, Expreß Expreß 10 20 Bin Expreß...... .'. 2 40N Expreß 6 VON Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis Diviston. Abgang Expreß 6 00 5fcn ColumbuS Accomodation.. . L80V Expreß 5 60 93m Richmond Accomodation. . . 1 SONm Expreß 7 20 Ld Ankunft Richmond Accomodation 9 00 Vm Schnellzug 8 00 5m ErvreK .12 30 Nm Accomodatio 3 1K Nrn Expreß 6 bO Nrn Expreß 10 15 Ns, Chicago Diviston vi Stetem. Abgang Expreß 11 83 Lrn Expreß 12 35 Nm Ankunft Expreß 3 30Vn Expreß .... 3 20 LouiSville Division. Abgang Expreß S 40 Vm Louisviös Accomodatio.. . L 19 Lm Schnellzug 3 25 91m Accomodation 4 OJ Nm Ankunft Aceoinodaiio 10 15 Vm Schnellzug 1133 Vm Accomodation 5 50 Nm Spezial täglich 12 25 Nn Cincinnati, Hamilto und Dayton. Abgang Mail 8 05Vm Adgang-Expreß 3 45 V Cincinnati AccomodotK . . 10 45 Dm Expreß 7 00 816 Expreß 4 45Nrn Erpreß 2 45 N Aakunft Accomodatio ...11 45 Vm Expreß ...lZ45Vm Expreß .... 7 50Nm Expreß 10 35 Vm E?reH 6 50 55m Ankunft Mail 6 50 Vm Indianapolis und Vinreaneö. Abgang Expreß L 15 Vm Lincennes Accomodatro, .. 4 00N Ankunft Vinccnnes A:coodat onlO 40 Vm Expreß 4bSN Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß S85m Expreß 11 16 V - ErpreS 4 50 Nrn Ankunft Expreß 9 25Vrn expreß S ION Expreß 45Nm. Indianapolis, Decatur und QeSe. Abgang ExpreS 8 15 Ba Accomodatlon 3 45 N Echnell-Ervreß 11 10 Nnkunft SchneU.Erp,ß 3 35 55m ceomovatton 10 40Vm Expreß 4 40 Bet. Chicago, Indianapolis und LouiSdillc. Monon Route. ' Abgang Expreß 12 T5 B ,n?er 3 35 Km. Mail 7 00Brn Ervr?b lv'.a?iDckW1'....ll LOB Ankunft Expreß 8 30 Cm -Matt.'... .... 755 Nrn Exprkß tviaJDä W)..... 2 40 Nrn Mrnon Flyer 4 87 Na Tlie Twcntietli Century, rne cu5aei4ncie Wochenschrift, vele orttchrittlich ffesin?ten Lesern sehr zu nnpfed en ist. In de? ?enden, ttrar sctialüMsa ' erden docö an:ere fortfcdiittliö 5Ctfrir Darin unparteiisch besvrochen. " 2)?an bestelle d:ren bn der Hurabcldfc Pnblisliinfi Co 19 CEcr tlzx. L;r

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