Indiana Tribüne, Volume 21, Number 216, Indianapolis, Marion County, 24 April 1898 — Page 5

tjbU 15 Jahre laug : von Srod. Line Dame erzählt wie sie an Ztla genbeschwerden (Dyspepsie) lUf. Wurde mit 70 Jahren geheilt. Dyspepsie vergällt ihren Opfern so ziem lich jeden Lebensgenuß. Sie setzt dieselben auf Wasser und Brod, dann quält und drangsaim sie dieselben, hält sie in Athem und macht sie verdrießlich. Und häufig sühn sie zu tödtlich verlaufen den Erkrankungen des Blutes. ' Ttese alte Tame erzählt wie sie 20 Jahre lanq ren der Krankheit gequält wurde. - Wie sie sagt, schreibt sie dies, damit Andere erfahren, wie sie 20 Jahre srüher geheilt werden können als sie selbst. T:e Tame ist Frau E. Kariger vonPaton, Jzwa. und sie schreibt: .Zwanzig Jahre litt ich am Magen und an den Nieren. Fünfzehn Jahre lang habe ich Alles versucht, um Linderung zu erhalten, alles war umsonst. Während der. ganzen langen eit habe ich nicht gewagt, etwas an deres zu genießen, als Brod und Butter und Thee. Ich begann Tr. Schoop'S Wiederber steller zu nehmen, obwohl ich so viele Me dlzinen genommen hatte, daß ich eS kaum noch der Müe roerth dielt. Jetzt kann ich alles rssen. Ich bin beinahe 70 Sahre alt.Es ist ein wunderbares Tng um eine Hei lung der Tyspexsie mit 7V Jahren. Eine Person von 80 Jahren hätte tausend Tla so viel Aussicht gehabt wie sie. Aber Tr. Cchoov's Wiederhersteller heilte, obwohl l,e Krankheit 20 Jahre alt war. Tas war die schwerste Prüfung, der man eine solche Medizin unterwerfen konnte. Andere Medizinen schlugen nicht an, wie eS lmmer der Fall ist, veil sie nicht auf die Ur fache einwirken. Dr. Cchoov'S Wiederhersteller stärkt die inneren Nerven nicht die Gefühlsnerven. Er ist die einzige jemals hergestellte Me dizin. die die Vltxvtn des Magens stärkt oder dies versucht. Es heilt die Nerven, die auf die Magendrüsen wirken die flzmvatheti fchen Nerven. Noch nie hat eine Medizin geheilt, ohne dies zuvor gethan zu haben. Deshalb der wandte Tr. Echoop ein Menschenalter auf deren Entdeckung. Dr. Cchoop's Wiederhersteller versucht nicht zu täuschen, wie Pepsin-Mittel; er ver letzt Euch nicht in den Glauben, daß Ihr ge heilt seid, ehe J.r dieS auch wirklich feid. Er heilt nicht schnell, aber er heilt dauernd. Laßt Euch Dr. Schoop'S Buch kommen, eS ist kostenfrei. Tr. Schoop'S Wiederhersteller kostet 51-00 per Flasche in Apotheken oder per Expreß bei Vorausbezahlung. Sechs Flaschen $3.00. Adresse: ' ' Tr. E. I. Lchccp, 321 Snd Straße. . Racine,' Wi.

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Ich hätt mt gedenkt, daß es den Weg komme deht, awwer mer kann do Widder emol klier sehn, was der Mensch doch in Fäckt sor eeenfelligesdum 4 mes Diehr is un dak er verdollt wenig wisse buht. Es is denselwe Weg mit mich, wie Se später aus mein Schreiwebrief lerne wer'n. Wisse Se. ich will nämlich nit vorgreift. Also, wie ich von dem Tschennerell Fritzjuch von die Spehnjierds frei sin gemacht worde, do hen ich ihn gefragt, mit mich zu komme un eins an mich zu nemme. Er Hot awttr riefjuhst un sagt, es deht nit gut gucke, wann er in en Saluhn gehn deht, awwer ich sollt mit ihn heim komme, do könnte mer eins nemme, mitaus daß es Jemand nohtisse deht. Ich muß sage, sell hen ich eigentlich nit so eckstra gegliche. Ich hen immer gedenkt, das Saluhn-Biß-nes wär ecksäcktlie so e annestes Bißnes, wie einiges annere, un dann denk ich aach, was e Sinn is in en Saluhn zu duhn, sell is doch aach e Sinn heim zu duhn, awwer mehbie ich sin in die Lein nit so eckstra gepohstet. Ennihau sin ich mit ihm gange. Mir hen uns in die Leibrerrie gehockt un hen dort t arig gute Zeit gehabt. Der Tschennerell Hot aach sei Frau geholt un Hot mich mit se ekwehntet gemacht. Altie", Hot er gesagt, dies hier is mei alter Fremd un Könner Phillip, Sauer-ämper.-Die Missus Tschennerell Hot alliwwer geschmeilt. Wisse Se, sie unnersteht'nit so gut deitsch, wie der alte Mann, un for den Riesen do duht se das deitsche mit das englische e wenig viel uffmickse. Sie Hot gesagt: (3Iäd tu miet juh, sind Sie schuhr das Real ting? No, no, was mich das awwer freie duht, wei haudiduh Mister Sauerämper, wie geht's Dich?- Jetzt nemme Se emol an, Hot mich die feine Lehdie aach schon gekennt! Herr Redacktionär, sage Se das den WedesWeiler, der denkt doch immer, ich wär e altes Kameel un gut for natting. Well, of Kohrs Hot sich die Missus Tschennerell hingehockt un- denke Se emol. se Hot sich iewen soweit crunner gelosse, eins mit uns zu drinke. Ich hen Stohries verzählt un die Lehdie Hot gelacht wie alles. Ich hen gefiehlt wie heim un hen mei Schnuffbacks aus mei Packet geholt un hen 'midj -tn Schnuff getackelt un hen aach die Missus Tschennerell die Backs hin gehalte. Sie Hot sich aach e ganz kleines teinie Schnuffche getackelt un, was wer'n Se denke, se Hot's gegliche. Mir hm dann später noch e wenig Wahr getahkt un do is es Zeit for Sopper geworde. Ich hen gesagt, ich müßt jetzt gutbei sage. Eigentlich hen ich eckspecktet, daß se mich frage dehte for Sopper zu stehn, awwer ich wär ennihau nit gebliwwe, iewen wenn se mich inweitet hätte. Sellen Weg sin ich emol. Ich hen off Kohrs geprammist. daß ich de neckste Dag Widder kahle wollt, un dann sin ich fort. Sehn Se, mer muß erscht emol in e annere Kontrie gehn, wann mer mit sei eigene Landsleit ekwehntet will wer'n. Es is arig schön, daß mer von so reiche steilische Leit so fein getriet werd. Off Kohrs muß mer selbst e pramminenter Mann sein, sonst schaffts aach nit. Wie ich mei Sopper gehabt hen, do sin ich noch e wenig fort gange, for noch e wenig die Zittie kenne zu lerne. De beste Platz, for das zu duhn. is der Saluhn. Ich sin in en Platz gange, wo en Spehnjierd gehalte Hot. Ich hen e paar Drinks genomme un hen Käsch bezahlt. Denke Se no? emol, der Saluhnkieper Hot gar nit ausgefunne, daß' ich kein Spehnjierd sin. Sell macht awwer nor, weil ich das spehnische so gut gekönnt hen. .Gimmi una vero Biero Kwicko hen ich gesagt un so schnell wie en Hund zauzt, hen ich's gehabt.' Dann hen ich gesagt: (Simmi Sigahro Kuhba stin-kadoris!-Do Hot er geschmeilt un Hot mich e Nomber wonn Siegahr gebracht. So ganz bei un bei hen ich dann gefrogt, ob er denke deht. daß es Wahr gewwe deht. Do Hot er e schmahrtes Gesicht gemacht un sagt. wann's so bleiwe deht. wie's jetzt is. dann dehte mir keinWahr kriege. Sehn Se, sell is Widder gute Nuhs un Sie könne's aach in Ihr Pehper Printe. Ich hen mlt den Saluhnneper noch lang getahkt UN hen ihn äach gefrogt. ob er en Saluhnkieper bez de Name Wedesweiler kenne deht. Do Hot er gesagt, er hätt viel zu duhn, wann er leden sekkendhändige Saluhnkieper in die Juneited Stehts kenne sollt. Gasch! sell war awwer e Toff wonn an de Wedeöweiler. Wie ich genug Viewo in mich gehabt hen, do hen ich gedenkt, du besser schniekst heim un das iZ was ich gedahn hen. Ich hen, noch kel zwei' Stunde in mei Bett gestocke. do hen ich schon starte misse, mit die Bettbocks, zu feite. Ich sage Jhne, die Fellersch sin bZer' so fett wie die Kackrutsches. Ich hen mei SchuhZ un alles, was ich tackele hen könne, nach se geworfe, un Wie das all kein Gut nit gedahn Hot, hen ich mei ganzes Bett un die Pillersch mit, Schnuff vollgestreut.' Do sin die VockS dißepiert, awwer ich hen in einem fort schniese gemißt un den Weg hen ich doch' nit schlafe gekonnt. Well, es war noch dunkel, do Hot Jemand an mei Dohr geräppt. Ich sin aus mei Bett getschumpt un hen die Dohr uffgemacht.' Es war der Propreieter von dem Hotel, wo mich die Warning gewwe Hot, reiteweg Kjuhbe zu verlasse, bekahs es wär die größte Debnscker. dak alle Juneibted Stebts

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Zittizens gekillt ' dehte wer'n. Der Mister Fritzjuch Lie dehi sich aach schon rettig mache un in den Hahrber do dehte die Stiemers li,ege, for nach die Juneited Stehts zu sehle. Well, ich muß sage, in mei ganzes Lewe war'n ich noch nit so schnell gedreßt. wie sellemol! Ich weiß heit noch nit, wie ich in mei Pehnties komme sin, well ennihau sin ich enei komme. Mei Päketsch war schnell gefickst un in t koppele Minnits war'n ich autseit das Hotell. Sie könne nit immetschinne, wie schnell ich an die Veh war un in leß denn no teim hen ich uff den Stiemer gesosse. Bei Galle, sell war en Schapp! Ich sin reiteweg umgefalle un sin eingeschlofe. so teierd hen ich gefiehlt. Wie ich so ebaut drei vier Stunde geschlofe gehabt hen, do hen ich ausgefunne, daß- der Stiemer noch kein Jnsch breit gemuhft war. Ich hen mich reiteweg dran gemacht, diesen Schreiwebrief an Jhne zu fickse. Ob Sie ihn kriege wern, sell weiß ich off Kohrs nit, awwer, wannSie den Brief nit kriege, dann schicke Se midh doch plies gleich Wort, for daß ich die Sach inwestigehte kann. Wie ich fertig war'n mit Schreiwe, do is grad der Mehlkerrier uff e kleines Boot'che gepäßt un den hen ich den Brief gewwe. Well gubei, ich denke, wann ich nit in die Mienteim doht geschosse wer'n, dann wer'n mir uns bald sehn, ennihau komm ich bald. Womit ich verbleiwe Jhne Jljrn liewer Philipp Sauerampfer. esterzelt.

Won Frieda Schanz. O Sonnen frieden. Friedens schwingen ! Schneeweißes Blühen weit und breit ! Wie mächtig faßt's dasHerz, wie eigen. Das zarte Glück der Osterzeit ! Es ist keinStürmen und kein Drängen, Kein Wünschen, kühn und heiß und schwer. Es zieht wie Dust von Obstbaumhängen. So zart und zärtlich hin und her. Das Leben frei aus Todes banden! Der heißen Thränen nun genug ! Die schluchzend noch am Wege standen, Gehn singend mit im Freudenzug. Ihr Müden, Weinenden hienieden Zieht auö das schwarze Trauerkleid. Der sonnenstille Jesufrieden Blüht aus dem dunkeln Jesuklcid. Es tröstet, wie geliebte Hände, Wie lieber guter Stimmen Schall! O zartes Glück! O Winterwende! Schneeweißes Blühen überall! Acr Stroywittwcr. Madame war verreist. In Heringsdarf tauchte sie ihre massiven, nicht mehr ganz jugendfrischen Glieder in die salzige Fluth. um neu gekräftigt ohne Nerven" in das eheliche Heim zurückzukehren. Herr Lorenz dageg:n war zu Hause geblieben, als pflichttreu täglich schreibender. tausend Bricftüsse sendender, glücklich - unglücklicher Slrohwittwer. Glücklich in seinem fidelen .uncontrolirten Bummelleben unglücklich in seinen ehelichen Episteln. Er war nahe den Vierzig; in jenem kritischen Alter also, in welchem noch ein Rkstchen unverbrauchter Jugendkraft im Manne schlummert, das ihn ' in plötzlicher Eruption zu tollen Streichen antreibt. ' Herr Lorenz hatte gut soupirt. In fidelster Stimmung verließ er die kleine, traute Weinkneipe, in der cr schon in seiner Junggesellenzeit ostmals Atzung gefunden. Den Cylinder halb schief auf dem geölten Haupte, den perlgrauen GlaceHandschuh auf der beringten Rechten, in verjüngendem, schneidigen, hell:n Rockanzug so schlendert er durch die Leipzigerstraße das Prototyp eines unternehmenden Strohwittwers. Eben studirt er die Litfaßsäule und überlegte, ob Reichshallen, Transvaal oder Apollo da hörte er etwas Knisterndes an sich vorbei rauschen. Er sah sich um, rechtzeitig genug, um einen koketten gelbseidenen Unterrock zu erblicken, der zu einer schlanken, graziösen Frauenfigur gehörte. Einen Moment nur und er war an der Seite des seidenen Juponö. Donnerwetter, ein feudales Frauen zimmer! Dieses hübsche, frische Gesicht' diese Formen dieser elastische, vornehme Gang sein Blut kam in Wallung. Und wenn sie auch verdächtig anständig aussah jetzt noch, weit nach zehn Uhr allein in der Leipziger? Zum Kuckuk mit den Bedenken! Auf zur Attacke! Er sprach sie an sehr höflich, sehr bescheiden, sehr kalmirend. Und darum ließ sie sich ohne Ziererei seine Begleitung gefallen, denn es war mehr als wahrscheinlich, daß nach ihm ein Anderer sein Glück bei ihr versuchen würde. Der glückliche Lorenz bot seinen ganzen Geist auf; er war beredt, wie seit Jahren nicht, und war selbst er staunt über den Vorrath von Esprit, der so lange todt in ihm geschlummert. Um etliche Grade stieg er in seiner Achtung. Sir Passiren die Potsdamerstraße und biegen endlich in eine kleine, abgelegene, stille Seitengasse in. . Vor einem großen, vierstöckigen Hause bleibt sein Juwel stehen. Ein schneller Griff in die Kleidtasche und schon hatte die nette Dame die Hausthür geöffnet und den Flur betreten. Flugs will er ihr nach - aber ba fliegt die Thür dicht vor ihm krachend zu, und er hört nur noch, wie hastig geschlossen wird und der leichte Damentritt verhallt. - ! Abgeblitzt also! Na. denn nicht ! Er will sich den so schnell entflogenen

fußen Traumen eUtreten und weit pilgern. Aber gegen seinen Willen wird er von der verhangnißvollen Thür zurück gehalten, denn 'diese ist so schnell zugeschlagen worden, daß einer von den strohwittwertichen Rockschößen eingeklemmt und sein kühner Besitzer zum Gefangenen gemacht word7. ist. Eine fatale Situation! Keine Menschenseele ?u sehen! Der auf diese seiner Neigung durchaus nicht entsprechenden Weise Gefesselte will natürlich seinen Rockzipfel

I nicht preisgeben. Er donnert daher mit 'den Stieselaosatzen gegen die Hausthür; erst mit dem rechten, und als ihm die Ferse weh thut, mit dem linken. So trommelt er abwechselnd eine lange Viertelstunde. Es ist inzwischen 12 Uhr geworden. Niemand meldet sich. Da fängt er an, zu rufen zu schreien zu heulen. Endlich öffnet sich ein Fenster im ersten Stock. Ein braver Miether ist durch das Lärmen aus dem ersten Schlaf geweckt worden. Ergrimmt bittet er sich Ruhe aus. Herr Lorenz, der sich inzwischen fast heiser geschrieen hat, ruft mit schrecklicher Stimme einige ausklärende Worte herauf, die der Schlaftrunkene oder nicht capirt. Er will das Fenster schließen. Herr Lorenz sieht das. In höchster Angst beginnt er wieder mit den Stiefelabsätzen zu trommeln. Das ist dem guten Miether zu viel. Er will diesen nächtlichen Vlagegeist von Rowdy los werden. Und eine Minute später fühlt Herr Lorcnz eine verdächtige Nässe. Es regnet doch nicht? Qtx blickt auf da pladdert eine neue Ladung vom ersten Stock herunter. Er l'etastelt und beschnüffelt sich Gott fei Dank, nur reines Wasser. Wüthend schreit er hinauf. Eine erneute und vermehrte Auflage ist die stille Antwort. Unten neue ZornesAusbrüche oben homerisches Gelächter. So dauert der ungleiche Kampf eine Weile fort, von Seiten des Miethers mit größtem Nachdruck geführt. Ueberall läuft man jetzt an die Fenster und sieht sich das Schauspiel vergnügt an. Endlich endlich kommt, gemessenen Schrittes, der Privat-Nachtwäch-ter. Seine Leibesfülle erstickt jeden Gedanken an Schnelligkeit im Keime. Einige aufklärende Worte dazu ein Nickel und der Rockschoß des Herrn Lorenz hat seine Freiheit wieder. Vollkommen durchweicht drückt sich der Mann mit dem Restchen unverbrauchte? Jugendkraft, der Nachtwächter lächelt, die Fenster schließen sich, die Lichter verlöschen. Am nächsten Tage muß Herr Lorenz das Bett hüten und sich zwei Tassen Kamillenthee herunter ekeln, um sich seinen formidablen Schnupfen wcgzuschwitzen ... m i Uebertriebene Zweifel sucht. Finanz-Agent: Glauben Sie mir. 5zerr Director. wenn sich Ihre so kapitalkräftige Bank an dem Unternehmen betheiligt.'dann muß es glänzend reüssiren. Die neuentdeckte Goldmine liegt zwar in unwirthbarer Gegend, aber . . Bankdirektor (einfallend): Gestehen Sie aufrichtig, is! sie zum mindesten überhaupt vorhan den?- Finanz-Agent: Die Goldmi ne?" Vankdirektor: Nein die Geaend?!" U c b e r f t ü s s i a. Sie spielen gar n!c;t mehr Zilaoicr. WAamtT Ja. sehen Sie. ich hab' jitz: (bin iu der ganzen Nahdarschsl keiner. Feind." Standesgemäß. CommcrZienrath (soeben 're.herr geworbn): oyann, gey zum Messerjcymled und bestell' mer drei Dui-end kabeln .mit ;:cven Zmtai!' -4 Steuert diesem Hüllen. Der einzige sichere Weg dieö zu thun ist Pe-ru-a. Katarrh kann nicht durch feine Manieren verborgen und durch keine Vorsicht dessen Symptome verbeckt werden. Husten, Nieseu. Spucken, Schnauben all diese unangenehmen Laute werden von dem Opfer dei Katarrhs mehr oder weniger gemacht. Sie würden eö nicht thun, wenn sie sich helfen könnten. Allein weife in einem solchen Zustand ist. eine Kur zu.sinden nichteine temporäre Erleichterung, sondern eine dauernde Kur. grau 3. W. Reynoldö. Elkton. O., Box 46, sagt, daß sie an Kongestionen der Lungen, Katarrh im Kops und schlimmen Husten litt. Sie ri-i qanc es tau einer Anzahl Aerzte prodirt, doch konnten die. selben sie nicht kuriren. Jemand veranlaßte sie, ti mit Peru - na zu versuchen und gleich daraus machte sich eine bedeutende Besserung bemerkbar. Nachdem sie Pe-ru-na gebraucht hatte, hörte der Huüen auf und kurz darauf waren auch ihre anderen Leiden gehoben. Sie ist jetzt wieder vollftand g hergestellt und schreibt die Alles Pe-ru-na zu. Pe-ru-na wirkt auf die irritirten Schleimhäute und mit Entfernung der Ursache verschwinden auch die Symptome schnell und dauernd. Pe-ru-na kurirt Katarrh, wo immer er seinen Sitz hat. Schickt an Dr. Hartman, Colnmbuk, O., für sein neuestes Buch über chroNischen Katarrh. CS ist dieS ein lehrreich illustrirteö Buch von 64 Seite und behandelt Katarrh in all feine Stadien und an allen ylake. skrei verschickt, wenn Ihr schreibt an The Ve-ru-na Drug Nanufaeturing Co pany, Columbuö, Ohio.

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