Indiana Tribüne, Volume 21, Number 215, Indianapolis, Marion County, 23 April 1898 — Page 1
o A rC AA i W AO k AA Y w y y W W W V Office : No. IS Md Manama Otrahe. Telephon 1171 Indianapolis. Indiana Samstag, den 23. April (898 Jahrgang 31 V!oiSI6
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Zur Situation.
Der Krieg ist im Gange. Der Präfident hat eine Proklamation erlassen, worin er den Blockadezustand über die ganze Nordküste von Cuba verhängt. Damit ist nicht nur spanischen, sondern auch neutralen Schissen der Zugang zu den nördlichen Häfen von Cuba unter sagt. Um die Blockade auszuführen und sie wirksam zu wachen, ist daö nordatlantische Geschwader von Key West nach Cuba abgegangen. Die Wegnahme von ein paar spanischen Kaussahrern durch Kanonen boote ist keine Sache von großer Be deutung, wenn auch die Zeitungen rie sigen Lärm deshalb machen. 3m An fange eines Seekriege ereignen sich solche Fälle immer. ES wird gemeldet, daß der Dampfer Paris, den unsere Regierung von der American Line gekaust hat, allein mit einer Ladung Munition von Southampton nach Amerika abgegangen ist. Die Mög. lichkeit liegt vor, daß er von einem spanischen Kriegsschiff abgefangen wird, indeß nimmt man wahrscheinlich an, daß sich im nördlichen atlantischen Ozean keine spanischen Kriegsschiffe befinden. Die Spanier werdenohl vorläufig alle Hände voll im südlichen Ozean zu thun haben. Auf Porto Rico soll ebenfalls Revolution auSgebrochen sein. ES wird gemeldet, ,daß die ameri kanische Flotte, die bis jeht in Hongkong (China) lag, sich nach Manilla, der Hauptstadt der Philippinen aufgemacht habe, um diese Stadt anzugreifen. Spanien wird wohl gegenwartig nicht in der Lage sein, den Inseln zu Hilfe zu kommen. Inzwischen hört man fast gar nichts über die Bewegungen und Absichten der Spanier. Bei den Cap Berdischen Inseln soll die spanische Flotte durch eine Meuterei eine Zeit lang an der Abfahrt gehindert gewesen sein. Von der Blockade'abgesehen, herrscht auch noch Dunkel betreffs der Absichten unserer eigenen Kriegsabtheilung. Eö werden mehrere Wochen vergehen, bis wir ein schlagbereiteS Landheer gebildet haben und was dann geschehen soll, wird vielfach von der Entwicklung deS Seekriege? bis dahin abhängen. Inzwischen kann man sich. darauf gefaßt machen, daß bald die wildesten und abenteuerlichsten Gerüchte zilkuliren werden. In Wall Street zirkulirte geöer daS Gericht, daß Spanien sich mit Oesterreich verbündet und diesem Cuba abgetreten habe, aber Oesterreich wird sich wohl hüten aus derartiges einzugehen. Ein weiteres Gerücht sagt, daß die Ver. Staaten Besitz von den hawaiischen Inseln ergriffen hätten, umdaselbft eine Kshlenstation zu haben. Diese? Gerücht ist wohl von Besürwortern der Annezion in Umlauf gesetzt worden. Ob der Congreß eine formelle Kriegserklärung erlassen wird, ist immer noch zweifelhaft. . ES erscheint auch nicht wichtig, denn S wäre nur eine Formfache. Viele halten die pafsirte Resolution für eine genügende KriegSerkärung. Man kann nicht sagen, daß sich irgendwo großer Enthusiasmus für den Krieg kund giebt. Natürlich ist man neugierig betreffs der Vorgänge und eine gedrückte Stimmung kann nur deshalb nicht aufkommen, weil man gewiß ist, daß der schließliche Sieg aus Seite Amerikas sein wird. In Madrid und in Spanien überhaupt giebt sich trotz deS patriotischen, Wahlscheinlich künstlich erzeugten Lärmö eine pessimistische Stimmung kund und der finanzielle Trubel, der vorauszusehen war, beginnt. Spanische WerthpaPiere sinken rasch im Kurse und in Madrid und in den Provinzen werden die Banken von Leuten überlaufen, welche UmwechSlung ihrer Noten in Silber verlangen. Die finanziellen Verlegen Heiken Spaniens werden, wenn der Krieg nicht bald zu Ende geht, riesig wachsen. - MMHrWn. Inland. Wetterbericht. Kälteres, trübes Wetter und zeit veilig Regen heute und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letz ten 24 OlLnden 64 Crad, nieirizLe 51 Crad.
Freiwillige heraus. Washington, 23. April. Der Präsident erließ heute Mittag eine Proklamation, worin er 125.000 Mann Freiwillige xu den Waffen ruft, um
!zwei Jahre zu dienen. Als Ursache für den Ausruf wird der Krieg mit Spanien angegeben. , ,, , Sollte in der That a bdanken. Washington, 23. April. Die Post" wird morgen sagen : ES ist wahrscheinlich, daß Staatssekretär Sherman seinen Posten in den nächsten Tagen niederlegen wird. Er ist seines hohen Alters wegen den Geschäften deö Augenblicks nickt gewachsen. Der Präsident beabsichtigt die Ernennung deö HilfSfekretärö Day an Stelle ShermanS, da derselbe praktisch seit Langem die Geschäfte deS StaatösekretärS geführt hat. Day möchte aber inö Privatleben zurückkehren und hat keine Lust, die Stelle anzunehmen. Ein neuer Generalpost meifter. Washingtons. April. Der Präsident hat dem Senate die Ernennung deS Herrn Charles Emory Smith zum Generalpoftmeister an Stelle Jameö A. GaryS, der seinen Posten niedergelegt hat, eingeschickt. Die Abdankung erfolgte auS GesundheitSrücksichten. .o Der Ausruf zur Stellung Freiwilliger. Washington, 2?.April. Sekretär Alger nahm heute die im Kriegkdepartement entworfene Proklamation zur Einberufung von 100,000 Mann inö Weiße Hzuö, um sie dem Präsidenten zur Unterschrift vorzulegen. 3n dielen Beziehungen folgt die Proklamation'dem vom Präsidenten Lincoln.am 15. April 18C1 erlassenen ersten Ausruf für 75,000 Mann. Natürlich sind Abweichungen Vorhanden, die durch den verschiedenen Zweck, zu dem die Freiwilligen verlangt werden, nöthig gemacht wurden. Wenn die Präzedenöfälle befolgt werden, dann wird General Alger sofort nach Erlassen der Proklama:ion die Exekutiddeamten der Staaten auffordern, die ihnen zugetheilten Quoten auS der Miliz zu ziehen. An den. RendezvousPlätzen werden die Truppen von Bundeöofsizieren empfangen und in den Regierungödienst eingereiht werden. i . 1 2 5,0 0 0 Mann. Washington, 23. April. Der Ausruf zur Organifirung von Freiwilligen wird erst am Montag erlassen werden und statt 100,000 werden 125,000 Mann berusen.'werden. , A u s r u h r i n'P.o xt o t i c o. N e w S o r k, 22. April. Eine Depesche deS Herald" von St. ThomaS sagt: 3m Ponce Distrikt von Porto Rico ist eine Revolution auSgebrechen und Aufruhr herrscht fast auf der ganzen Insel. , ,,, Eine g e s S h'r l i'ch'e Fahrt. K e h W.e'st, Fla , 22. April. Die erste spanische Prise ist der Dampfer Buena Ventura, holzbeladen von Pakcagoula, Miss., nach Rotterdam. Der Nashville feuerte einen blinden Schuß ab, den die Spanier ignorirten. Dem blinden folgte ein scharfer Schuß auS einem Sechöpfünder. Der Buena Ventura ergab sich dann mit seiner Besatzung von L0 Mann. Der Nashsville taute um 11 Uhr heute Morgen seine Prise in den hiesigen Hafen und setzte eine Prisen-Mannschaftan Bord. Beide Schisse liegen weit draußen im Strom. Die Nachricht von dem Wegfangen deS Spaniers erfüllte die Bewohner von Key West mit tollem EnthufiaSmuS. Alle Arbeiten sind eingestellt und die DockS sind mit Menschen überfüllt. , i D e r O r e g o n" i n G e f a h r. BueaoSAyreö, 22.. April. DaS spanische Torpedo-Kanonenboot Temerario" fuhr heute von hier ab, vermuthlich, um daS amerikanische Schlachtschiff Oregon" und daS ameri kanische Kanonenboot ,.Mariet!a". die am Montag nach Montevideo abfuh ren, anzugreifen. Die beiden Boote haben etwa 3000 Meilen zwischen Val paraiso und Montevideo abzudampfen. Oie werden sich jetzt in der Nähe von Cav Horn auf der yaeisic Leite U
finden.
Kriegs recht auf Cuba. Ha van a, 22. April. Generalcapitän Blanco hat Kriegsrecht proklamirt. Er hat sein früheres Dekret,
j durch welches alle Insurgenten begnadigt wurden, widerrufen und Zäsur genten mit Verräthern und Spionen i eine Linie gestellt. Eö heißt in seinem Manifest, daß die Ver. Staaten, die Absicht habe, Cuba zu annektire weöhalb alle Bewohner zum Wiber. stand aufgefordert seien. U n sere F l o tt e vorHavana. Ha v an a, 23 April. Die ame'rikanische Flotte kam heute in Oicht. General Blanco besuchte alle VertjeidigungSwerke. Die Aufregung ist groß und Viele flüchten auS der Statt. Ausland. Ein Angriff auf M'anilla wahrscheinlich. London, 23. April. DaS amerikanische Geschwader in Hongkong ist einer Spezialdepesche von Shanghai zufolge nach Manilla abgegangen und wird dasselbe angreifen. Die Depesche sagt : Drei kürzlich von den Ver. Staaten gekaufte Schisse werden der Flotte mit Kohlen folgen. Die Zugänge zu Manilla sind curch'unterseeische Minen geschützt. ES heißt, daß Kaufleute und Priester aus den Philippinen für sriedliche Unterwerfung sind, um'eine Oeschießung zu verhindern, daß daS Militär aber Widerstand zu leisten entschlössen ist. Kaiserzusammenkunft. L o n d o n, 23. April. Der Wiener Korrespcndent deö Standard" sagt : Kaiser Franz Joseph und Kaiser WilHelm werden am Samstag bei der Cebartötagöseier deS Königs von Sachfen in Dretdeu, .zusammentreffen, Fürst Hohenlohe und Gras SoluchSwAli werden sie begleiten. Die Reise deö Gesandten Woodsord. H e n d a y e, Frankreich,. 22. April. General Steward L Woodford, der amerikanische Gesandte, erreichte heute Morgen um 8 Uhr, in.Begleitung seineS Stabes und Anderer in Sicherheit die Grenze. Eö kam unterwegs zu ausregenden Austritten. Die spanische Polizei versuchte ein Mitglied der Gesandtschaft zu kapern, und in Vallodolid wurde der Zug angegriffen. Herr Moreno war daö Mitglied der Gesandtschaft, auf daö eö die Polizei abgesehen hatte, auf den Grund hin, daß er spanischer Unterthan sei; ihr Versuch wurde aber.durch die Geisteögegenwart deö Gesandten vereitelt. In Valladolid wurde der Zug deö Gesandten angegriffen' und gesteinigt. Fenster wurden zerschlagen, und die Bürgergarde war genöthigt, den Wagen Woodsordö mit blanker Waffe zu schützen. General.Woodsord verschlief aber die ganze. Geschichte. Der Moreno-Zwischenfall drohte ernst zu werden. Die spanische Polizei machte einen entschiedenen Versuch sich deö Manneö zu bemächtigen, aber General Woodford stellte sich in die Thüre deö Wagenö und erklärte, er werde nur der Gewalt weichen. Eine Abtheilung Polizei begleitete den Zug von Toledo nach San Sebastian, wo sie zurückblieb, da sie sah, daß der General entschlossen war seine Rechte zu wahren. In Segovia hatten sich die Schüler der Militärschule auf der Plattform versammelt und brachten Hochrufe aus Spanien auö, und auch an anderen Halteplätzen ereigneten sich ähnliche Zwischenfälle. Eö war eine große Erleichterung für die Reisegesellschaft, alö endlich der Boden Frankreichs erreicht war. General Woodford schien sich keiner Gefahr bewußt zu sein. Alö der Geneeal dem Correspondenten der Assoe. Presse, der ihn biö zur Grenze begleitet hatte, Lebewohl sagte, bat er ihn, allen Vertretern der Presse in Suropa und Amerika seinen Dank für ihre Freundlichkeit während seine? Aufenthalteö in Spanien zu sagen. Hl I DieerftenPreise. Southampton, 23. April. Der von der amerikaniscke Reaieruna gecharterte Dampfer Pariö von der amerikanischen Linie segelte heute Nachmittag um 2 Uhr 15 nach New Lork ab, obgleich sein regulärer Abfabrtttaa erst morsen IG. üt Eilte 15
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schütze und Munition an Bord. Unter der 'Menschenmenge, die sich auf den Dockö angesammelt hatte, herrschte großer Enthusiasmus und die Kapelle deö Union Linie Dampfers Britain
stimmte den Vankee Oooäle an, als der Pariö abdampfte. Um 3 Uhr 55 pafsirte der Dampfer Hurst Castle. Obö wahr ist ? L o n d o n. 23. April. Die hiesigen Nachmittagsblätter veröffentlichen De pefchen von Belfast, wonach die Pa riö" in der Nähe der irischen Küste von einem spanischen Kreuzer weggenom men worden sein soll. -- iDie Stimmung inSpanien. Madrid, 23. April. Daö conservative Organ El Epoco" sagt. Spanien werde nicht auf daö Kaperrecht verzichten. Daö Blatt sagt beim Besprechen der . Kapereifrage, eö bezweifle die Richtigkeit der Nachricht, daß die Ver. Staaten auf dieö Recht verzichtet hätten, da Amerika und Spanien die einzigen Nationen seien. die sich daö Recht auf dem Pariser Congreß von 1856 vorbehielten. Daö Blatt sagt, alle damalö von den Ver. Staaten für Beibehalten deö Rechtes erbrachten Argumente, feien jetzt zu Gunsten von Spanien, das nicht darauf verzichten werde. 3 Betreff derBlockadeZ'von Cuba erinnert daS Blatt an den Umstand, daß sowohl Amerika als auch Spanien Klausel 4 in der Pariser Erklärung äceeptirten, welche bestimmt, daß eine Blockade wirklich und nicht nur auf dem Papiere bestehen muß. Eine doppelte amerikanische Flotte würde ungenügend sein, eine virklicheBlokkade von Cuba zu etabliren. Außerdem bedarf eine Blockade der aufgestellten Regeln zufolge eine vorherige Notisikation der Behörden von Cuba und der Machte, damit allen Schiffen eine bestimmte'Zeit gegeben wird, um sich auS den blockieren Häfen zu entfernen. Zweifelhaft. London. 23. April.".Die spanische Marinecommisfion in London wurde osnziell benachrichtigt, daß dieFortS von Havana ein Feuer auf die amerikanischen Schiffe eröffneten. daS von diesen erwidert wurde. OHisss-NachriHten. Angekommen in : R e w S o r k : Werra".von Genua; Fürst BiSmarck" von Hamburg. Liverpool: Britannic" und Cymbric" von New Sork. Genua: Alsatia" von New Sork. Queenötown: Etruria" von New Sork. mAllerlei. ä 5 ? e n d A l f r e d A l b e r t - ;cn nnb imfcure seiner freunde zu llnderwood. Nttnn.. ein Repetirgewchr ,:ntcriuchten. ama cm Echuk los, die öabiina drana dem 24 5akzre alten Nesfcn'Albertson's, Namens Larson. in den Unterleib und führte nach drei Tagen seinen Tod herbei. Eliabetbtown. Kv.. wurde jünast von einem beftiaen Gewitter Keimaesuckt. welckcs in der Umaeaend bedeutenden Schaden anrichtete. In der Nahe von Tunneu Hm ichlug der A!ik in den Stall von ?lames ??owler ein und tödtete zwei Pferde, welche einen Werth von $300 hatten. James Hegan, dessen Haus ebenfalls vrmBlib getroffen wurde, wurde betoubt, erholte sich jedoch wieder. Eine drastische Jllustration bat das Svrickwort .Ländlich sittlich" jüngst in Conway, S. C., erfahren. Dort sollte der wegen Ermorduna eines Knaben Namens Samuel I. Stevens zum Tode verurtheilte Neger Natyan Wlms gehängt werden und auf dem Weae zum Sochaerickt fragte der Gala,encandidat nach seiner Frau. Das Blederweib war nicht anwesmd, wohl ader konnte ein Lands mann des Berurtyellten demseloen :e Erökknuna machen, dali seine (Wil lis') Frau sich wenige Tage nach seiner Verurtheilung mit emem Anderen verheirathet hatte. Wlllls zuate ov dieser befremdenden Mär nur die Achseln und ließ sich ruhig hängen. DaAsamoseJoynny-Ge-setz" von Tennessee, welches das Poussiren mit Schulmädchen verbietet, sollte l . v . r, . . rmt. m nozvlue zum ersien !cale m nWendung gebracht werden und zwar aeaen einen wissen Lin Chamberlain. der Susie Alderson nachgestellt hatte. Dle Sache war von den Eltern des MädcöenS anbänaia aemackt worden und der dZerichtssaal war gedrängt sn !ceuslkrlLkn. weise ttx untwt5e-
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