Indiana Tribüne, Volume 21, Number 213, Indianapolis, Marion County, 21 April 1898 — Page 1

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Zur Situation. Immer näher rückt der Krieg. Das Ultimatum an Spanien ist ergangen; Die Frist zur Antwort läuft Samstag um die Mitternachtsstunde ab. Der spanische Gesandte hat seine Pässe derlaugt, erhalten und hat Washington verlassen. Die Geschäfte der Gesandtschaft werden von dem französischen Botschafter und dem östreichischen Gesandten besorgt werden. Die Königin eröffnete die CorteS gestern. Sie wurde mit großem Beifall empfangen. Die Thronrede war in demselben Sinne gehalten, in welchem Sagastaö Rede gehalten war. Sie wurde beifällig aufgenommen und eS ist nicht daran zu zweifeln, daß die CorteS die Kriegkpolitik deö Ministeriumö unterstützen und die nöthigen Summen votiren werden. Inzwischen bleibt eS noch immer vollständig unklar, waS die Spanier in Bezug auf die Führung deö Kriege? beabsichtigen. Da Amerika selbftverstandlich den ersten Angriff auf Cuba zu machen gedenkt, so sollte man glauben, daß Spanien sich auf die Vertheidigung daselbst vorbereitet. Allein daß ist nicht geschehen. Der Sammelplatz der spanischen Flotte ist nicht Portorico, sondern die Cap Verdeschen Inseln. Man befürchtet deöhalb, daß Spanien statt Cuba zu vertheidigen, einen Angriff auf einen der östlichen Seehäfen zu unternehmen beabsichtigt, etwa New Jork oder Boston und man wird sich unserseits wohl in dieser Richtung vorsehen müssen. Und nun wird sich der Congreß vor allem anderen mit der Beschaffung der Kriegsmittel beschäftigen müssen. Ei Krieg kostet viel, sehr viel Geld und ob wir die Kriegskosten je aus Spanien oder Cuba werden herausschlagen könneu. ist sehr zweifelhaft. Die fünfzig M'llionen, welche vor einiger Zeit bewilligt wurden, sind schon nahezu verbraucht. Nun soll eine Anleihe von fünf hundert Millionen aufgenommen werden. Diese müssen natürlich verzinst werden und dann heißt eS : Steuern zahlen ! Die Steuer auf Thee und Kaffee beabsichtigt man fallen zu lassen und will dafür lieber Dinge besteuern, welche nicht so sehr Bedürfnisse deö allgemeinen Volkes sind. Man will Wein, alle Sorten Mineralwasser, Kaugummi, Finanzpapiere besteuern, Tonnengelder einführen etc. Allein eS ist eine alte Erfahrung, daß alle LuzaSsteuern und Steuern auf Dinge, welche nicht von der Masse deö Volkes gebraucht werden, nicht diel einbringen. Wir sind überzeugt, daß trotz allen kriegerischen Geschreies die Herzen deö Volkes nicht bei diesem Kriege sind. Daö BiSchen KriegöenthusiaSmuS, daS vorhanden ist, ist künstlich erzeugt, wie der Krieg selbst. Man fühlt, daß der Krieg hätte vermieden werden können, wenn man im Kongreß ernstlich eS gewollt hätte. SS lag vollständig in unserer Macht, dem Krieg aus Cuba auf diplomatischem Wege ein Ende zu machen und ob Cuba gänzlich unabhängig ist, oder ob eö in einem verhiltniß zu Spanien steht, wie etwa Cuuada zu England, daö kann dem amerikanischen Volke ganz gleich sein und die Lösung dieser Frage ist. um eine Liömarck'sche Version zu gebrauchen, nicht die Knochen eineS s.ttik-is:n Ooldaten kerth.

lich, nun da der Krieg da ist, muß man

auch mit guter Miene in den sauren Apfel beißen und die Opfer tragen. Zum Lobe der deutsch-amerikani-schen Presse sei eS gesagt, daß sie, von einzelnen läppischen Bemerkungen, die wir hier ja kennen, abgesehen, in ernster und würdiger Weise die Sache deö Frieden? vertrat. Hatten aber unlautere Einflüsse, und namentlich unlautere Parteieinflüsse im Congresse sich geltend gemacht (wobei beide Parteien in gleicher Weise die Schuld trifft) so machte daö Unglück mit dem Maine" den Congreß erst recht kriegStoll. War eS ein Verbrechen, welches die sarchtbare Katastrophe herbeiführte, so schien man doch keinen Augenblick zu bedenken, daß die Strafe dafür die wirklichen Verbrecher niemals treffen wird und in dieser Beziehung keine Genugthuung zu erlangen ist. Wie die Dinge nun liegen, ist an alledem freilich nicht mehr viel zu ändern. Man kann nur den Wunsch hegen, daß der Krieg bald zi; Ende gehen möge. Archllittchichlei!. Inland. Wetterbericht. Wärmeres, schönes Wetter, morgen wahrscheinlich Regenschauer. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 62 Grad, niedrigst.- 39 Grad. -.- Der sp anisch'e Gesandte verläßt Washington. Washington, 21. April. Der spanische Gesandte Senor Polo Y Berrabe, begleitet von sechs Mitgliedern seines Stabes, verließ gestern Abend um 7:30 Washington. Er fuhr nordwärtS, nach Buffalo und Suspension Bridge, wird von dort nach Toronto fahren und morgen feüh auf britischem Boden sein. Die Abreise erfolgte ohne irgend welche Demonstration. Heute Abend um 6 Uhr machte Senor Polo einen eiligen Besuch in der französischen Botschaft und österreichischen Gesandtschaft, denen die Vertretung der spanischen Interessen in den Ver. Staaten übertragen st und schloß sich bald darauf seinem Stäbe in der Gesandtschaft zur Abreise an. Keine Kaperei. Washington, 21. April. Die Politik unserer Regierung bezüglich der Behandlung der Neutralen und der Kaperei ist in der folgenden Erklärung dargelegt : Im Falle von Feindseligkeiten zvischen den Ver. Staaten und Spanien wird eS die Politik dieser Regierung sein, nicht zur Kaperei Zuflucht zu nehmen. Die Regierung wird sich an folgende Regeln halten : 1) Die neutrale Flagge deckt Waaren deS FeindeS, mit Ausnahme von KeiegS-Contrabande. 2) Neutrale Waaren, nicht Kriegscontrabande, unter der Flagge deö FeindeS, sind nicht zu konsiSziren. 3) Blockaden müssen, um bindend zu sein, wirksam sein. Freiwillige verlangt. Washington, 21. April. Daö Hauö pasfirte heute eine Bill, welche den Prösidenien bevollmächtigt, bit Freiwilligen aufzurufen und welche Vorschriften für deren. Organisation macht. Der Präsident und Sekretär Alger hatten beide um sofortige Pasfirung einer solchen Bill nachgesucht. Die Bill war im Kriegsdepartement entworfen, wurde gestern im Hause eingereicht und heute vom Comite berichtet. Eine solche Eile war nur unter dem Kriegsdrucke möglich. Die Bill schreibt vor, daß alle RegimentS-Ofsi-ziere von Gouverneuren der Staaten anstatt vom Präsidenten ernannt werden sollen. Wurde irrsinnig. Q u e e n ö t o v n, 21. April. Der Dampfer Belgenland", Kapitän Thompson, der am 9. April von Phi ladelphia nach Liverpool abfuhr, berichtet, daß Theodor Schell, ein Kajütenpassagier, aus der Fahrt irrfinnig wurde und in die Zwangsjacke gesteckt werden mußte. Später wurde er ruhiger und wurde befreit, er sprang aber über Bord. Eö wurde schnell ein Boot Hinabgelasse und der Nann wurde lebend cerettet, er starb aber dennoch,

trotz der Pflege die man ihm zu Theil

werden lieb. Auö Havana. Havana, 21. April. Generalcapitän Blanco wird reguläre Passagierdampfer als neutral betrachten. Der Generalcap'.tän hat Mr. Alexander Gallon, den hiesigen britischen Consul, der die Ver. Staaten vertritt, benachrichtigt, daß reguläre Passagierdampfer selbst im Falle einer Kriegserklärung als unter neutraler Flagge fahrend betrachtet werden. ES herrscht hier vollkommene Ruhe. DaS Wetter ist warm. Die KriegSvorbereitungen werden fortgesetzt. Madrid, 21. April. Eine ofsizielle Depesche von Havana sagt, daß Generalkapitän Blanco ein Schiff gemiethet habe, um 4000 spanische Seeleute, die bislang in der Ver. Staaten Marine .dienten und jetzt wünschen, ihrem eigenen Lande zu dienen, herüber zu bringen. (?) Der offiziellen Depesche ist hinzugefügt, daß der kubanische Insurgentensührer Betancourt eine Proklamation erließ, in welcher er der Einstellung der Feindseligkeiten zustimmt Zum Schluß ist gesagt: Die Einwohner von Santiago de Cuba, selbst diejenigen, welche Sp' nien am feindseligsten find, sind entschlössen, an der Seite der Spanier zu kämpfen und einige einflußreiche 3asurgentenführer haben dieselbe Abßcht."(?) Ausland. Von jenseits deö Ozean ö. Berlin, 21. April.T Auögesprochener noch als in Deutschland ist die Stimmung in Oesterreich gegen die Amerikaner. 3n einem Artikel im Wiener Neuen Tageblatt" auö der Feder deö Prof. Blumentritt heißt eö: Die Sympathien Europas für Spanien drücken keine.Billigung der spanischen Colonialverwaltuvg auS, welche allein an derjetzigen Verwicklung schuld ist, sondern find vielmehr der instinctive Ausdruck deS.VorgefühlS, daß ein Sieg der I2nkeeS der erste Schritt Amerikas sein würde, Europa Gesetze auszuzwingea. Die Spanier kämpfen sür die Ehre ihrer eigenen ruhmbedeckten Fahne, ebenso aber auch für commercielle Lebensfragen Europas." Gestern haben in Dresden die Festlichkeiten anläßlich deS 70. GeburtötageS deö Königs Albert begonnen. Eine Deputation deö Gemeinderatheö überbrachte dem König: eine Urkunde über 51 milde Stiftungen in der Gesammthöhe von 4,700.000 Mark. An Bord deö PanzerS Kurfürst Friedrich Wilhelm" hat sich ein bedauernSwertheS Unglück ereignet. Der Panzer gerieth auf seiner Fahrt durch daS Skagerrak in der Nahe der Stadt Skagen in ein schweres Wetter. Eine Sturzwelle riß drei Matrosen über Bord, zwei wurden gerettet, der dritte aber, ein Obermatrose, ist ertrunken. 3a den Kuranlagen in Karlsbad, und zwar in dem neuen Kaiskrbad," einem erst vor einigen Iahren errichteten monumentalen Prachtbau, hat ein Feuer gewüthet und einen Theil deS Gebäudes zerstört. Die Parlamentslage in Oesterreich erscheint hoffnungslos. Die ablehnende Haltung der deutschen Gruppen hat den Kaiser verstimmt. Diese Verfilmmung hat einen nicht mißzuverstehenden Ausdruck erhalten. Der Bürgermeister von Prag,- Herr Podlipny, führte dem Kaiser eine Deputation Prags zu, welche den Wunsch auSsprach, der Kaiser möge zeitweise in Hratschin in Prag refidiren oder ein Mitglied deS Herrscherhauses zum ständigen Residenten designiren. Der Kaiser antwortete in tschechischer Sprache, dieser Ausdruck dynastischen Gefuhlö habe ihn erfreut und sagte zu den Wunsch in Erwägung zu ziehen. An Bord deö Dampferö Augufta Llctoria" ist ein Passagier, Namenö Hartmann, über Bord gestürzt und ertrunken. Hermann Sudermann, der Verfas serber Ehre", der Heimati" und von Sodomö Ende", ist in Neapel er krankt und mußte in daö Hospital ge bracht werden. In Leipzig ist der Mukkschriftfteller und Univerfitätö-Prosessor Dr. Oöear Paul auö dem Leben geschieden. Berlin, 21. April. Die Beamten deö aukdärtigen Anteö berichten, daß die spanische Rezierunz Deutschland

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ersuchte.Geschühe und Armeebedürfnisse verkaufen. SieZsügen hinzu, daß daö Gesuch verweigertwurde. Wien, 21. April. Cö wurde heute ein Erlaß veröffentlicht, welcher die Einsuhr amerikanischer frischer Früchte, Pflanzen, Fallobst etc. in Fällen, in denen die Untersuchungenlin den Einfuhrhafen zu? Entdeckung der San Jose SchildlauS führte, verbietet. DerGesändteWvodford ver laßt Madrid. Madrid, 21. April. El Liberal", Regierungöorgan, theilt mit, daß daS amerikanische Ultimatum gestern Abend in Madrid eintraf, aber daß die Regierung sich weigerte, eS entgegenzunehmen. Daraufhin verlangte der amerikanische Gesandte seine Pässe. Sie wurden ihm sofort übergeben und er verließ Madrid mit dem südlichen Schnellzuge. Washington, 21. April.' Der Gesandte Woodford telegraphirt, daß er seine Passe verlangt und erhalten habe und sofort Spanien" verlassen werde. Die Eröffnung der Corteö und die Thronrede. Madrid, 20 April. (4:20 Nm.) Die Eröffnung der CorteS bot heute Nachmittag ein glänzendes Schauspiel. Aller Reichthum und alle Schönheit Madrids war heute in der Senatökammer verlammelt; jeder Fuß Raum war besitzt. Donnernde Hochrufe verkündeten um 2:60 die Ankunft der Königin. Regentin, die unter Eskorte einer Abtheilung der Leibgarden zum ParlamentSpalaste fuhr und der Jubel wiederholte sich im Innern deS Gebäudes, als die Königin eintrat. . Die Rufe: Eö lebe die Königin!" Cö lebe Alfonso der Dritte!" Eö lebe panlen!" erschallte in erschütternder, enthusiaSischer Weise. Cö war eine lärmende patriotische Demonstration. Die Königin- Regentin verlaö die Thronrede sitzend, mit dem jungen KSnig Alfonso zu ihrer Rechten und den Premier, Senor Sagafta, neben dem König stehend. Die Worte Ihrer Majestät waren nur denen, die in ihrer unmittelbaren Nähe standen, vernehmbar. Die Rede wurde durchweg mit dem Rufe : Cö lebe Spanien l" begrüßt. Wahrscheinlich," sagte die Königin, werden die Friedenöanftrengungen fehlschlagen. Bevor dieser Augenblick eintritt, habe ich die CorteS berufen, unsere Rechte zu vertheidigen, welche Opfer auch dafür gefordert werden. Mich dadurch mit der Nation identisizirend, erfülle ich nicht nur den Cid, den ich bei Annahme der Regentschaft geschworen habe, sondern folge auch der Vorschrift eineS Mutterherzenö, dem spanischen Volke vertrauend, daß eö sich um den Thron meines Sohneö sammelt und denselben vertheidigt, biö er alt genug ist, denselben selbst vertheidigen zu können, und ebenso dem spanischen Volke vertrauend, daß eö dieEhre und baö Gebiet der Nation vertheidigt." Nach Schluß der Rede sand ein neuer enthusiastischer Applauö statt, vorauf Premier Sagasta die Corteö sür eröffnet erklärte und die Königin-Re-gentin und der kleine König in vegleitung deö glänzenden Hoseö daö Gebäude unter einem neuen wilden Auöbruch deö Cnthufiaömuö verließen. Ochis7S.57ac)ric)ten. , Angekommen in : Q u e e n ö t o o n : Velgenland" den yhilaielphi, nach Livrrpool.

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New Jork: Mohawk" von London. Bremen: Kaiser Wilhelm der Große" von New Sork. Southampton: Paris" von New Sork. (Allerlei. In daö zweite Jahrhun.dert ihS Lebens ist Frau Mahala Bentley in Bloomington, Jll., getreten, deren Mutter sich in Daniel Boone's Gesellschaft während der Belagerung vonBoonesboro kfand und derenTante als erstes weißesKind WKentucky geboren wurde. Trotz ihreS ungewöhnlich hohen Alters erfreut sich Frau Bentley bemerkenkwerther Rüstigkeit und hofft, daS neue Jahrhundert zu erleben. Sollte dies der Fall sein, dann wird die Greisin in drei Jahrhunderten gelebt haben. RobertNewcomer, ein bisher angesehener Bürger von WilliamsPort, Md., wurde im Verhör vor dem Friedensrichter schuldig befunden, seine Gattin geprügelt zu haben. Er wurde zu 20 Hieben am Schandpfahl verurtheilt. Er hatte die arme Frau mit der Faust geschlagen und so lange an den Haaren gezerrt, bis einige Leute hinzukamen und der brutalen Scene ein Ende machten. Newcomer, der etwa 50 Jahre alt ist und zwei erwachsene Söhne hat, wird nicht Berufung einlegen, sondern die Prügel hinnehmen. Er ist seit dem 10jährigen Bestehen deö Gesetzes der dritte Mann, dem es zu kosten aeoeben. u , t x n vc o x r - a a x o n a die ehemaligen Reisfelder als Viehweiden benutzt werden, so hat auch in Georgia die Aufzucht vonRindvieh in den jüngsten Jahren ganz bedeutende, ja für die Kürze der Zelt erstaunliche Fortschritte gemacht. Im südwestlichen Theile dieses Staates wurde die Viehzucht von den Farmern als Hauptgeschüft aufgenommen, und dortige Blätter melden, daß s lohnend ist und ganz bedeutende Ausdehnung zu gewinnen verspricht. Noch vor ein paar Jahren beschränkte sichGeorgia's Viehauöfuhr auf gelegentliche Verkäufe von kleinen Heerden, rm veraangenen Jahre aber wurden im Verlaufe von acht Monaten nicht weniger als 65.000 Stück Hornvieh nach auswärts verkauft. Der Preis schwankte zwischen $10 und $12 das Stück und soll so lohnend sein, daß immer mehr Farmer sich der Viehzucht zuwenden. VonetnericyonenTYat wird aus dem pfälzischen Walddorfe NiederschleUenbach berichtet. Dort starb im Januar ein Familienvater von sechs Kindern. Vor Jahresfrist war die Mutter gestorben, an deren Stelle die älteste Tochter, ein Mädchen von 15 Jahren, den Haushalt führte. Drei von den Kindern besuchen noch die Werktagsfchule. Kaum war drVater beerdigt, so wurde zur Deckung der vorhandenen Schulden den sechs Waismkindern daL Mobiliar versteigert. Bald darauf sollte auch daö Anwesen unter den Hammer kommen; die armen Kinder sollten nicht blos eltern-, sondem auch heimathsloö werden. Das ging dem Ortspfarrer zu Herzen; er erließ daher in einigen Zeitungen einen Nothschrei, und in wenigen Tagen kamen über 1500 Mark zusammen. Außerdem erklärten sich zwanzig Familien bereit, die Kinder aufzunehmen, Familien von vornehmer Lebensstellung bis herunter zum armen Mann. Aber das Schönste und Beste sollte noch kommen. An dem Tage, an dem die Versteigerung deö Anwesens stattfand, erschien eine .Stunde zuvor eine Cbaise in dem entlegenen Dorf. Auö thr stieg der Rechtsanwalt Hon; aus Dürkheim, ertand Haus und Garicn um 1750 Mk. owie einige 25u um den Gesammt- : ireis von 27t: Mau und gab den Kindern ihre Heimath wieder, - . ; Rheumatismus im Rücken, ln den Schutts Hüften, Aenkeln, Slbogen ohr Hdgelenken enfteht durch zu viel -iy. xt im Blut. Hood'ö Varsaparilla ;:U NheumatiSmuS. . Ho od'ö Pillen find die beste Qbführ-und Leber-Nedizinfür gsrailienzebrauch. 25.

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